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Digital

Feieralarm

Cof­fee And TV fei­ert heu­te sei­nen ers­ten Geburts­tag und wie es zu solch gro­ßen Ereig­nis­sen üblich ist, soll auch hier eine Nabel­schau der Extra­klas­se statt­fin­den.

Lesen Sie noch ein­mal nach, wie es war, als wir den Start mit einem Feu­er­werk der guten Lau­ne fei­er­ten oder sehen Sie sich das Ereig­nis auf Video an.

Kli­cken Sie sich auch noch ein­mal durch die Ein­trä­ge der ers­ten Wochen, als das Kon­zept „Grup­pen­blog“ irgend­wie noch bes­ser funk­tio­niert hat. Und erfreu­en Sie sich an den popu­lärs­ten Bei­trä­gen über irra­tio­na­le Ängs­te, den Kon­flikt von Spra­che und Jus­tiz, nack­te Jung­schau­spie­le­rin­nen, Eva Her­man, die Musik­in­dus­trie und Nazis. Oder lesen Sie den Text, in dem die meis­te jour­na­lis­ti­sche Arbeit steckt. Nen­nen Sie uns Ihren Lieb­lings­text auf Cof­fee And TV! Erzäh­len Sie, wie Sie zu die­sem Blog gefun­den haben! Boh­ren Sie sich ein Loch ins Knie und schüt­ten Sie Mag­gi rein!

Und wo ich grad vor sechs Zei­len „Grup­pen­blog“ geschrie­ben hab: Sagen Sie „Hal­lo!“ zu unse­rem neu­en Mit­ar­bei­ter Mar­kus Steidl!

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Unterwegs

Buchstaben über der Stadt

Ich habe Radio­sen­dun­gen und Fil­me dar­über gemacht, habe mein Blog und das von ande­ren Leu­ten voll­ge­schrie­ben. Ver­mut­lich gibt es nur noch eine jour­na­lis­ti­sche Form, in der ich mich noch nicht über Dins­la­ken geäu­ßert habe: die Bil­der­ga­le­rie.

Dinslaken (Schriftzug)

Und genau das soll heu­te anders wer­den, denn ich habe das Wochen­en­de bei den Eltern mal genutzt, um Ihnen Dins­la­ken von allen Sei­ten zu zei­gen. Danach wer­den Sie ver­ste­hen, war­um ich Marl so schön fand.

Bevor wir los­le­gen, soll­ten Sie das gigan­ti­sche Stadt­por­trät auf der offi­zi­el­len Web­site der Stadt lesen und sich fol­gen­den Satz immer vor Augen hal­ten:

Spek­ta­ku­lä­res, Gigan­ti­sches oder Din­ge mit dem Eti­kett „Das muss man unbe­dingt gese­hen haben“ sucht der Besu­cher ver­geb­lich.

Und obwohl damit eigent­lich alles gesagt ist, geht es jetzt erst los:

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Musik

Coffee And TV empfiehlt: Jacqui Naylor live

Über Jac­qui Nay­lor (bzw. ihr Album „The Color Five“) hat­te ich im ver­gan­ge­nen Juli bereits reich­lich Lob aus­ge­schüt­tet. Jacqui NaylorIm Dezem­ber unter­leg­te ich mein stink­lang­wei­li­ges Weih­nachts­markt-Video mit ihrer außer­ge­wöhn­li­chen Inter­pre­ta­ti­on von „San­ta Claus Is Coming To Town“.

Des­halb freue ich mich beson­ders, dass die sym­pa­thi­sche Jazz­sän­ge­rin aus San Fran­cis­co, CA zum ers­ten Mal für eine klei­ne Tour nach Deutsch­land kommt:

27. Febru­ar: Ham­burg, Markt­hal­le
28. Febru­ar: Ber­lin, Qua­si­mo­do
29. Febru­ar: Min­den, Jazz Club Min­den
1. März: Mün­chen, Unter­fahrt
2. März: Frank­furt, Jazz­kel­ler

Jazz-Fans, die man merk­wür­di­ger­wei­se ja immer „Jazz-Lieb­ha­ber“ nennt, wer­den ange­tan sein, beson­ders emp­feh­len möch­te ich die Kon­zer­te aber Jazz-Skep­ti­kern und ‑Ein­stei­gern. Miss Nay­lor und ihre Band bewe­gen sich näm­lich im Drei­län­der­eck von Jazz, Folk und Pop und ihre „acou­stic smas­hes“ (Tex­te von Pop­songs über der Musik eines Jazz­stan­dards und vice ver­sa) sind etwas ganz beson­de­res.

Offi­zi­el­le Web­site
Jac­qui Nay­lor bei MySpace
Künst­ler­sei­te beim deut­schen Label

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Digital

Ein Script sie zu knechten

Verordnung zur Festlegung der Thronfolge am schönen Niederrhein

[via Fabi­an]

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Digital Gesellschaft

Auf der Palme des elektronischen Frankensteinmonsters

Im Dezem­ber schrieb ich über eine merk­wür­di­ge Bro­schü­re, die von der „Bür­ger­rechts­be­we­gung Soli­da­ri­tät“ („BüSo“) an der Ruhr-Uni Bochum ver­teilt wor­den war.

Wie ich erst jetzt fest­stell­te, hat „BüSo“, die umstrit­te­ne Polit­sek­te unter Füh­rung des „demo­kra­ti­schen US-Prä­si­dent­schafts­kan­di­dat“ (Quel­le) Lyn­don LaRou­che, „der Ende Juli bekannt gab, daß das Finanz­sys­tem zusam­men­ge­bro­chen sei“ (Quel­le), schon vor drei Wochen auf mei­nen Arti­kel reagiert:

„Steckt der Teufel in deinem Laptop“ treibt die Spielwahnsinnigen auf die Palme

„Spiel­wahn­sin­nig“, uiuiui. Gut, dass nie­mand weiß, dass ich zum letz­ten Mal vor drei Jah­ren ein Spiel auf mei­nem Com­pu­ter instal­liert habe: „Sim City 4“.

Aber ich erfah­re noch so viel mehr Neu­es über mich:

Mit Arti­keln auf zwei Inter­net­blogs der Uni­ver­si­tä­ten­sze­ne, reagier­te die „Laßt mein Myspace in Ruhe“-Lobby auf eine kraft­vol­le Inter­ven­ti­on der LaRou­che-Jugend­be­we­gung (LYM), bei der Anfang der Woche 1500 Pam­phle­te der neu­en Mas­sen­bro­schü­re „Steckt der Teu­fel in dei­nem Lap­top?“ an der Uni­ver­si­tät Bochum ver­teilt wur­den.

Fra­gen Sie mich nicht, ob es auch Blogs außer­halb des Inter­nets gibt, in die­ser Wirk­lich­keit ken­ne ich mich ja nicht so aus. Aber dass ich Mit­glied der „„Laßt mein Myspace in Ruhe“-Lobby“ bin, war mir neu – aber wenigs­tens ist es nicht die Atom­ener­gie­lob­by. Auch schön ist natür­lich die unfrei­wil­li­ge Komik bei der Ver­wen­dung des Begriffs „Pam­phlet“, bei dem es sich um einen fal­se fri­end des eng­li­schen „pam­phlet“ han­delt:

(bildungsspr. abwertend)

Bei­de Arti­kel zei­gen einen tief­grei­fen­den Aus­ras­ter gegen­über dem Fron­tal­an­griff der BüSo auf die nicht exis­ten­te Welt der Spie­le. Der Arti­kel in Hoel­len­dumm spie­gelt mehr den Schock über ein beson­de­res Ein­satz­lied der LYM mit dem Text „Myspace macht impo­tent“ wie­der. Der ande­re Arti­kel bei Cof­fee and TV ist gegen­über LaRou­che etwas gehä­ßi­ger.

„Hoel­len­dumm“ kann­te ich bis gera­de gar nicht und ein kur­zes Über­flie­gen des Blogs legt die Ver­mu­tung nahe, dass ich kein regel­mä­ßi­ger Leser wer­de. Der „Schock über ein beson­de­res Ein­satz­lied der LYM“ liest sich jeden­falls so:

Was da sang, das waren kei­ne seni­len Fest-Fana­ti­ker und auch kei­ne her­un­ter­ge­kom­me­nen Ost­eu­ro­pä­er, das war eine Grup­pe jun­ger Men­schen in bes­tem Stu­den­ten­al­ter, wie sie gera­de zu Hun­der­ten die U‑Bahn-Trep­pe rauf­ström­ten. Was die­se zum Teil far­bi­gen – aber das macht nichts – Jugend­li­chen vom Rest unter­schied, war nicht nur die Tat­sa­che, dass sie san­gen, son­dern auch, dass sie ihren Alters­ge­nos­sen Zei­tun­gen in die kal­ten Hän­de zu drü­cken ver­such­ten.

Ich ent­kam ihren Ambi­tio­nen mich zu ihrem Wer­be­op­fer zu machen, hör­te im seit­lich dran Vor­bei­ge­hen eini­ge Wor­te ihres Gesan­ges her­aus und das, mei­ne Damen und Her­ren, waren kei­ne Weih­nachts­lie­der. Die Melo­die hat­te weih­nacht­li­che Anklän­ge aber oh nein, sie san­gen – hal­ten Sie sich fest – „MySpace, MySpace macht impo­tent!“

Das hät­te ich nun wirk­lich auch ger­ne gehört. Ich aber schrieb über ande­res:

Bei­der Arti­kel füh­len sich genö­tigt, Tei­le des Pam­phlets über „die Zom­bies aus dem vir­tu­el­len Raum“zu zitie­ren, und Cof­fee and TV schreibt sogar über die von der BüSo gefor­der­te „Welt­land­brü­cke“ mit Magnet­stre­cken auf der gan­zen Welt „für die Welt nach dem Finanz­krach“.

Lei­der nicht zitiert hat dage­gen „BüSo“ selbst die von mir auf­ge­lis­te­ten sach­li­chen Feh­ler des „Pam­phlets“ (wir erin­nern uns bei­spiels­wei­se an Bill Gates, des­sen Fir­ma Micro­soft laut Flug­schrift unter ande­rem für “Coun­terstrike” und “Doom” ver­ant­wort­lich ist).

Die bei­den eher lau­ni­gen Ein­trä­ge in zwei doch recht unbe­deu­ten­den Blogs (Cof­fee And TV kommt in den Monat­charts von Wikio auf Platz 76, Höl­len­dumm taucht dort mit sei­ner Tech­no­ra­ti-Aut­ho­ri­ty von 8 gar nicht auf), schei­nen die Leu­te bei „BüSo“ so hart getrof­fen zu haben, dass sie dar­über nicht nur auf ihrer deut­schen Nach­rich­ten­sei­te berich­ten, son­dern auch auf der eng­lisch­spra­chi­gen Sei­te von Lyn­don LaRou­che und in der vom LaRou­che-nahen „Schil­ler-Insti­tut“ her­aus­ge­ge­be­nen Wochen­zei­tung „Neue Soli­da­ri­tät“. Dort fin­det sich in direk­ter Nach­bar­schaft auch ein neu­er­li­cher Auf­ruf von Lyn­don LaRou­che gegen alles Digi­ta­le:

Die krank­haf­ten Mas­sen­ef­fek­te des „Hexen­ge­bräus“ aus der Kom­bi­na­ti­on sol­cher Com­pu­ter­pro­gram­me wie MySpace und Face­book mit Com­pu­ter-Kil­ler­spie­len (und ver­wand­ten Prak­ti­ken) erfor­dert als Reak­ti­on drin­gend ent­spre­chen­de Neue­run­gen im Recht, bei den Straf­ver­fol­gungs­me­tho­den und im Ver­ständ­nis des Zusam­men­le­bens unse­rer Gesell­schaft im all­ge­mei­nen.

Nun kann man es einem 85-Jäh­ri­gen nach­se­hen, wenn er den Unter­schied zwi­schen einem Com­pu­ter­pro­gramm und einer Web­sei­te nicht kennt – er soll­te dann nur nicht anfan­gen, dar­über zu schrei­ben.

Jedem auf­merk­sa­men und kom­pe­ten­ten Psy­cho­lo­gen oder Sozio­lo­gen, der die vor­han­de­nen Indi­zi­en betrach­tet, soll­te klar sein, daß man die Rol­le der elek­tro­ni­schen Medi­en bei der Ent­ste­hung die­ses töd­li­chen Phä­no­mens nicht mit Fäl­len ver­glei­chen kann, in denen Elek­tro­nik bei der Kom­mu­ni­ka­ti­on von Mensch zu Mensch ein­ge­setzt wird.

Natür­lich wäre es inter­es­sant zu erfah­ren, wer denn bei MySpace oder Face­book mit­ein­an­der kom­mu­ni­zie­re, wenn nicht Men­schen. Die Ant­wort lau­tet aber nicht etwa „Röh­ren“, nein, sie ist viel scho­ckie­ren­der:

Es ist das Medi­um der Kom­mu­ni­ka­ti­on selbst, nicht eine dem Medi­um ange­schlos­se­ne Per­son, das die Befeh­le des „gro­ßen Bru­ders“ über­bringt, der als Leit­rech­ner des ver­wen­de­ten Medi­ums ope­riert.

Hin­ter allem steckt wie immer Adolf Hit­ler Geor­ge Orwell Bill Gates:

Ein Bill Gates hat die Ver­ant­wor­tung für die Per­son, die das Sys­tem pro­gram­miert, und es ist Bill Gates’ Absicht oder die Absicht einer wo auch immer loka­li­sier­ba­ren höhe­ren, Gates kon­trol­lie­ren­den Auto­ri­tät, die zum „Gott ähn­li­chen“ Adolf Hit­ler wird und hin­ter einer den Nürn­ber­ger Mas­sen­ver­an­stal­tun­gen der 1930er Jah­re ver­gleich­ba­ren Inter­net­ver­si­on steht.

Und wenn Sie glau­ben, noch kon­fu­ser könn­te ein Text über die Gefah­ren von Com­pu­tern nicht wer­den, dann irren Sie (Sie irren sowie­so, sagt Lyn­don LaRou­che, aber in die­sem Fall beson­ders):

Das Begrei­fen die­ser Art eines elek­tro­ni­schen „Fran­ken­stein­mons­ters“, zu dem das sozia­le Sys­tem der Com­pu­ter-Kil­ler­spie­le gewor­den ist, soll­te uns noch ein­mal an die Stu­di­en der Sozio­lo­gen den­ken las­sen, die nach Durk­heim und sei­nen Schwei­zer und ander­wei­ti­gen Nach­fol­gern kamen und gegen Ende des 19. Jahr­hun­derts und im 20. Jahr­hun­dert die Prin­zi­pi­en der Spie­le von Kin­dern zum The­ma ihrer Arbeit mach­ten. So erkann­ten eini­ge unter uns heu­te mit ähn­li­cher Wir­kung ein patho­lo­gi­sches Poten­ti­al der auf Wett­kampf basie­ren­den Mann­schafts­sport­ar­ten, aber auch die Bedeu­tung des Kon­zepts der Auf­trags­ori­en­tie­rung des älte­ren Molt­ke für qua­li­fi­zier­te nach­ran­gi­ge Offi­zie­re und Unter­of­fi­zie­re oder die Rol­le die­ses Prin­zips bei der sieg­rei­chen dop­pel­ten Flan­ken­ope­ra­ti­on Fried­rich des Gro­ßen in der Schlacht von Leu­then (im Unter­schied zu dem, was Chur­chills alber­ner Mont­go­me­ry der Ers­ten Armee der nord­eu­ro­päi­schen Flan­ke Ende 1944 antat, oder was Chur­chill selbst sich gegen­über den gegen Ata­türk kämp­fen­den Aus­tra­li­ern im Ers­ten Welt­krieg zu Schul­den kom­men ließ).

Noch Fra­gen?

Zu die­sem äußerst wich­ti­gen The­ma muß noch mehr gesagt wer­den. Dies hier war nur ein Anfang.

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Digital

Im Westen nichts Neues

Ende Novem­ber mach­te ich mich zum ers­ten Mal über Der­Wes­ten, das töf­te neue Online­por­tal der WAZ-Grup­pe lus­tig.

Damals schrieb ich:

Seit unge­fähr drei Wochen wird im Bochu­mer Feed ein Bei­trag spa­zie­ren geführt, der immer da ist, auch wenn alle ande­ren Mel­dun­gen wech­seln. Die Über­schrift lau­tet:

Demenz: Noch vergesslich oder schon dement?

Die­se Über­schrift ver­schwand weni­ge Tage spä­ter aus dem Feed mit Nach­rich­ten aus Bochum. Aber sie fand einen wür­di­gen Nach­fol­ger, der jetzt seit über fünf Wochen dabei ist, egal wel­che ande­ren Mel­dun­gen rund­her­um ste­hen:

Demenz - dieses Thema füllte die Cafeteria

„Bit­te nicht wie­der­wäh­len!“, hie­ße es in der ZDF-Hit­pa­ra­de, „irgend­wie pas­send“, über Der­Wes­ten.

Nach­trag, 6. Janu­ar: Gera­de erst fest­ge­stellt: Auch der Dins­la­ke­ner Feed hat sei­ne eige­ne Kar­tei­lei­che:

Zu früh gefreut

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Fernsehen Digital

Aufguss 2007: Die Auswertung

Mit­te Dezem­ber, also noch vor Ende des Jah­res, aber weit nach den meis­ten ande­ren Maga­zi­nen, hat­te ich zur Leser­wahl geru­fen. Immer­hin 36 Leu­te haben teil­ge­nom­men, was ich für den Anfang schon mal ganz ordent­lich fin­de. Die Gewin­ner der Ver­lo­sung wer­den in Kür­ze gelost und benach­rich­tigt wur­den inzwi­schen gelost und benach­rich­tigt.

Nach­dem ich mich erst ein­mal in Excel ver­tieft und mir einen Plan gemacht hat­te 1, war die Aus­wer­tung auch gar nicht mehr so schwie­rig. Aller­dings ist die Streu­ung bei 36 Teil­neh­mern und frei­er Aus­wahl natür­lich mit­un­ter ein wenig hoch, wes­we­gen es in man­chen Kate­go­rien gar kei­nen kla­ren Sie­ger gibt.

Aber sehen Sie sich die fol­gen­den Zah­len­kol­lo­nen am Bes­ten selbst an:

Album des Jah­res
1. Bloc Par­ty – A Weekend In The City (4,5%)
2. Arca­de Fire – Neon Bible (4,31%)
3. Radio­head – In Rain­bows (4,12%)
4. Maxï­mo Park – Our Earth­ly Plea­su­res (3,53%)
5. Die Fan­tas­ti­schen Vier – For­ni­ka (3,14%)
6. Toco­tro­nic – Kapi­tu­la­ti­on (2,75%)
7. Kili­ans – Kill The Kili­ans (2,75%)
8. Feist – The Remin­der (2,16%)
9. Wir sind Hel­den – Sound­so (2,16%)
10. Jamie T – Panic Pre­ven­ti­on (1,96%)
11. Jus­ti­ce – † (1,96%)
12. Kate Nash – Made Of Bricks (1,96%)
13. Beat­steaks – Lim­bo Mes­siah (1,76%)
14. Die Ärz­te – Jazz Ist Anders (1,76%)
15. The Fratel­lis – Cos­tel­lo Music /​ The Good, The Bad & The Queen – The Good, The Bad & The Queen (je 1,57%)
16. Inter­pol – Our Love To Admi­re /​ PJ Har­vey – White Chalk (je 1,37%)
17. Foo Figh­ters – Echo­es, Silence, Pati­ence And Grace (1,37%)
18. Kai­ser Chiefs – Yours Tru­ly, Angry Mob /​ Okker­vil River – The Stage Names (je 1,18%)
19. Mika – Life In Car­toon Moti­on (1,18%)
20. Arc­tic Mon­keys – Favou­ri­te Worst Night­ma­re (1,17%)

Song des Jah­res
1. Kai­ser Chiefs – Ruby (3,34%)
2. Die Ärz­te – Jun­ge (2,95%)
3. Kili­ans – When Will I Ever Get Home (2,55%)
4. Band Of Hor­ses – Is The­re A Ghost (1,77%)
5. Wir Sind Hel­den – The Geek (Shall Inhe­rit) (1,57%)
6. Foo Figh­ters – The Pre­ten­der /​ Maxï­mo Park – Books From Boxes /​ Razor­light – Ame­ri­ca (je 1,57%)
7. Inter­pol – The Hein­rich Maneu­ver /​ Shout Out Louds – Tonight I Have To Lea­ve It (je 1,38%)
8. Kate Nash – Foun­da­ti­ons /​ Mika – Grace Kel­ly (je 1,38%)
9. Jamie T. – Calm Down Dea­rest /​ Toco­tro­nic – Kapi­tu­la­ti­on (je 1,18%)
10. Arca­de Fire – No Cars Go /​ Ryan Adams – Good­night Rose (je 1,18%)

Band des Jah­res
1. Kili­ans (12,12%)
2. Beat­steaks (9,09%)
3. Arca­de Fire /​ Bloc Par­ty (je 6,06%)
4. Ani­mal Coll­ec­ti­ve /​ Arc­tic Mon­keys /​ Axxis /​ Bas­ta /​ Beg­in­ner /​ Cloud Cult /​ Die Ärz­te /​ Die Fan­tas­ti­schen Vier /​ Edi­tors /​ Good Shoes /​ Ike Reil­ly Ass­as­si­na­ti­on /​ Maxï­mo Park /​ Muse /​ Radio­head /​ Rot Front Ber­lin /​ Tegan And Sara /​ The Coral /​ The Good, The Bad & The Queen /​ The Natio­nal /​ The Red­walls /​ Toco­tro­nic /​ Tra­vis (je 3,03%)

Solo­künst­le­rin des Jah­res
1. Kate Nash (21,88%)
2. Amy Wine­house (12,5%)
3. Feist /​ Nel­ly Fur­ta­do (je 9,38%)
4. PJ Har­vey (6,25%)
5. Anna Tern­heim /​ Anne­ke van Gies­ber­gen /​ Beth Hart /​ Brit­ta Pers­son /​ Eilen Jewell /​ Emi­ly Hay­nes /​ Joan­na News­om /​ Kylie Mino­gue /​ Maria Mena /​ Rihan­na /​ Rói­sín Mur­phy /​ Rose Kemp /​ St. Vin­cent (je 3,13%)

Solo­künst­ler des Jah­res
1. Jack Peña­te /​ James Blunt /​ Jan Delay /​ Mika /​ Ryan Adams (je 5,88%)
2. Albert Ham­mond, Jr. /​ Ben Har­per /​ Bernd Bege­mann /​ Bill Cal­la­han /​ Black Fran­cis /​ Chris­ti­an Venus /​ Dami­en Rice /​ Deven­dra Ban­hart /​ Devin Town­send /​ Hagen Rether /​ Heinz Strunk /​ Her­bert Grö­ne­mey­er /​ Jamie T /​ Jason Isbell /​ Joe Bona­mas­sa /​ José Gon­zá­les /​ Marc Cohn /​ Patrick Wolf /​ Paul McCart­ney /​ Peter­Licht /​ Pohl­mann /​ Prinz Pi /​ Sage Fran­cis /​ Thees Uhl­mann (je 2,94%)

Liveact des Jah­res
1. Arca­de Fire /​ Beat­steaks /​ Bloc Par­ty (je 6,06%)
2. 2Raumwohnung /​ Amii­na /​ Ani­mal Coll­ec­ti­ve /​ Bas­ta /​ Deich­kind /​ Die Fan­tas­ti­schen Vier /​ Edi­tors /​ Ele­ment Of Crime /​ Fet­tes Brot /​ Inter­pol /​ Jan Delay /​ Kai­ser Chiefs /​ Mala­ju­be /​ Muse /​ Nine Inch Nails /​ Patrick Wolf /​ Pel­le Carl­berg /​ Queens Of The Stone Age /​ See­ed /​ Shawn Col­vin /​ Sub­way To Sal­ly /​ Take That /​ The Hives /​ The Hoid Ste­ady /​ The Kil­lers /​ The Pipet­tes /​ Tra­vis (je 3,03%)

New­co­mer des Jah­res
1. Kili­ans (34,38%)
2. Mika (9,38%)
3. Jus­ti­ce (6,25%)
4. Angry Teng /​ Bishi /​ Die Türen /​ Goo­se /​ Ha Ha Ton­ka /​ Jonas Gold­baum /​ Kate Nash /​ Lucky Soul /​ Marc Cohn /​ Mark Med­lock /​ Roger Cice­ro /​ Rose Kemp /​ The Nobody’s Faults /​ Tim­ba­land /​ Toni Kroos /​ Vox­t­rot (je 3,13%)

Musik­vi­deo des Jah­res
1. Bloc Par­ty – The Pray­er /​ Feist – 1234 /​ Kili­ans – Enforce Yours­elf /​ Tra­vis – Clo­ser (je 8,7%)
2. Beat­steaks – Cut Off The Top /​ Die Ärz­te – Jun­ge /​ Die Fan­tas­ti­schen Vier – Ern­ten was wir säen /​ Hel­lo­ween – As Long As I Fall /​ Jus­ti­ce – D.A.N.C.E. /​ Kate Nash – Foun­da­ti­ons /​ Muff Pot­ter – Foto­au­to­mat /​ Pink – Dear Mr. Pre­si­dent /​ Sigur Rós – Glo­so­li /​ Sport­freun­de Stil­ler – (Tu nur das) Was dein Herz dir sagt /​ The Hives feat. Tim­ba­land – Throw It On Me /​ The Kil­lers – Don’t Shoot Me San­ta /​ Toco­tro­nic – Kapi­tu­la­ti­on /​ Tokio Hotel – Through The Mon­so­on /​ Tra­vis – Sel­fi­sh Jean (je 1,35%)

Film des Jah­res
1. The Simpsons – Der Film (11,43%)
2. Auf der ande­ren Sei­te /​ Death Pro­of /​ Der Stern­wan­de­rer /​ Har­ry Pot­ter 5 /​ The Pres­ti­ge (je 5,71%)
3. 2 Tage Paris /​ Der letz­te König von Schott­land /​ Die Bourne-Ver­schwö­rung /​ Ein per­fek­ter Platz /​ Fluch der Kari­bik 3 /​ Hot Fuzz /​ Immer nie am Meer /​ Inland Empire /​ Lucky Num­ber Sle­vin /​ Nach 7 Tagen aus­ge­flit­tert /​ Ope­ra­ti­on King­dom /​ Pans Laby­rinth /​ Rata­touille /​ Schwar­ze Scha­fe /​ The Sci­ence Of Sleep /​ Shoot ‚Em Up /​ Shop­pen /​ Suns­hi­ne /​ Wer frü­her stirbt ist län­ger tot /​ Zodiac (je 2,86%)

Bes­te Fern­seh­se­rie
1. The Simpsons (14,71%)
2. Scrubs (11,76%)
3. Dr. House /​ Heroes /​ Pri­son Break (je 5,89%)
4. Batt­le­star Galac­ti­ca /​ Bos­ton Legal /​ Cali­for­ni­ca­ti­on /​ Chuck /​ Dex­ter /​ Dis­neys Kuz­cos Königs­klas­se /​ Dr. Psycho /​ Fami­ly Guy /​ Grey’s Ana­to­my /​ Life On Mars /​ Lost /​ Nip/​Tuck /​ Pri­va­te Prac­ti­ce /​ Six Feet Under /​ The IT Crowd /​ The Office (US) /​ Tür­kisch für Anfän­ger /​ Weeds /​ West Wing (je 2,94%)

Bes­te Fern­seh­sen­dung
1. Hart aber Fair /​ Schmidt & Pocher 2 /​ Sport­schau (je 7,41%)
2. …und bas­ta /​ 30 Jah­re Rock­pa­last /​ Akte /​ Das per­fek­te Din­ner /​ Ditt­sche /​ Euro­vi­si­on Song Con­test /​ Germany’s Next Top­mo­del /​ Heu­te /​ Karam­bo­la­ge /​ Krö­mer /​ Kul­tur­Zeit /​ Nano /​ Neu­es aus der Anstalt /​ Poly­lux /​ Schlag den Raab /​ Stras­sen­stars /​ Switch Rel­oa­ded /​ The Dai­ly Show /​ Was liest Du…? /​ Will­kom­men Öster­reich /​ Zapp (je 3,7%)

Bes­tes Blog
1. coffeeandtv.de (20%)
2. stefan-niggemeier.de/blog (17,14%)
3. bildblog.de (11,43%)
4. bestatterweblog.de (8,57%)
5. fernsehlexikon.de (5,71%)
6. agitpopblog.org /​ blog.zooplus.de /​ boingboing.com /​ claer-web.blogspot.com /​ fdog.org /​ gluehwein.junkies.ws /​ hauptstadtblog.de /​ iaas.uni-bremen.de/sprachblog /​ myblog.de/musikexpress /​ neuerdings.com /​ spiegelfechter.com /​ txt.twoday.net /​ usaerklaert.wordpress.com (je 2,86%)

Bes­te Web­site
1. last.fm (20%)
2. google.com /​ plattentests.de /​ twitter.com /​ wikipedia.org (je 6,67%)
3. 4chan.org /​ cicero.de /​ de.poneyvallee.com /​ fingers-welt.de /​ forum-fleischhaus.de /​ wdrmaus.de/spielen/mausspiele /​ insidekino.de /​ jayisgames.com /​ kingisdead-design.de /​ madsenmusik.de /​ myspace.com /​ popmatters.com /​ spiegel.de /​ studivz.net /​ sueddeutsche.de /​ thekilians-anhaenger.de (je 3,33%)

Bes­te Zeit­schrift
1. 11 Freun­de (13,33%)
2. Neon /​ Visi­ons (je 10%)
3. Galo­re /​ Musik­ex­press (je 6,67%)
4. brand eins /​ Chip Foto /​ Cice­ro /​ Der Spie­gel /​ Die Zeit /​ Dum­my /​ GeoEpo­che /​ Hom­mage /​ MAD Maga­zi­ne (US) /​ Mys­elf /​ NZZ Folio /​ Rapun­zel /​ Rol­ling Stone /​ TV Neu /​ Zeit Cam­pus /​ Zeit Wis­sen (je 3,33%)

Buch des Jah­res
1. Kha­led Hoss­ei­ni – Dra­chen­läu­fer /​ Tom­my Jaud – Mil­lio­när (je 6,67%)
2. Arnd Zeig­ler – Gewin­nen ist nicht wich­tig … /​ Farin Urlaub – Unter­wegs in Indi­en und Bhu­tan /​ Frank Schät­zing – Nach­rich­ten aus einem unbe­kann­ten Uni­ver­sum. Eine Zeit­rei­se durch die Mee­re /​ Franz Kaf­ka – Die Erzäh­lun­gen /​ Fried­rich Dür­ren­matt – Der Auf­trag /​ Geor­ge R.R. Mar­tin – A Feast For Crows /​ Gor­don Dah­l­quist – Die Glas­bü­cher der Traum­fres­ser /​ J. K. Row­ling – Har­ry Pot­ter 7 /​ Jef­fery Dea­ver – The Slee­ping Doll /​ John Dickie – Cosa Nos­t­ra /​ Jules Ver­ne – Zwan­zig­tau­send Mei­len unter dem Meer /​ Julia Franck – Die Mit­tags­frau /​ Kaz Coo­ke – Ach Du dickes Ei /​ Law­rence Wright – The Loo­ming Tower /​ Mar­kus Kav­ka – Elek­tri­sche Zahn­bürs­ten /​ Mat­thi­as Poli­ti­cky – Herr der Hör­ner /​ Nagel – Wo die wil­den Maden gra­ben /​ Phil­lip Roth – Exit Ghost /​ Rocko Scha­mo­ni – Risi­ko des Ruhms (Director’s Cut) /​ Straf­ge­setz­buch /​ Tad Wil­liams – Shadow­m­arch /​ Ter­ry Prat­chett – Klonk! /​ Ter­ry Prat­chett – Win­ters­mith /​ The ILC – The Gate­way to the Quan­tum Uni­ver­se /​ Vol­ker Strü­bing – Ein Zie­gel­stein für Dör­te /​ Wal­ter Moers – Der Schreck­sen­meis­ter (je 3,33%)

Per­son des Jah­res
1. Mei­ne Mama/​Frau/​Freundin/​Tochter/​Buchverkäuferin/​Mein bes­ter Freund (26,09%)
2. Anne Will (8,7%)
3. Al Gore /​ Doris Les­sing /​ Flo­ri­an Hen­ckel von Don­ners­marck /​ Franck Ribé­ry /​ Fritz Oster­may­er /​ Gün­ther Wall­raff /​ Hape Ker­ke­ling /​ Harald Schmidt /​ Hei­ner Brand /​ Hugo Cha­vez /​ Ich /​ Kylie Mino­gue /​ Ste­fan Nig­ge­mei­er /​ Ste­phen Col­bert /​ Suf­jan Ste­vens (je 3,5%)

Depp des Jah­res
1. Wolf­gang Schäub­le (17,86%)
2. Eva Her­man (14,29%)
3. Roland Koch (10,71%) 3
4. Brit­ney Spears (7,14%)
5. Bono Vox /​ Bri­git­te Zypries /​ David Has­sel­hof /​ Der Dieb von Tim Pritl­oves Note­book /​ Der Sän­ger von Maxi­mo Park /​ Det­lef D! Soest /​ Gün­ther Oet­tin­ger /​ Jan Ull­rich /​ Mat­thi­as Matus­sek /​ Paris Hil­ton /​ Ronald Pofalla /​ Ste­fan Raab /​ Ulli Hoe­neß /​ wohl ich (je 3,57%)

Wort des Jah­res
1. Klimadebatte/​Klimaschutz/​Klimawandel/​Weltklima (14,81%) 4
2. Prokrastination/​Prokrastinieren (11,11%)
3. aus­ge­rech­net /​ Fes­ti­val /​ gran­di­os /​ GröFaz /​ impak­tie­ren /​ Indie /​ Kapi­tu­la­ti­on /​ klar /​ läuft /​ Lok­füh­rer­streik /​ Nicht­rau­cher­schutz /​ pho­to­shop­pen /​ Pil­gern /​ Red­un­danz­angst /​ schnaf­tig /​ Tages­licht­taug­lich /​ Vor­rats­da­ten­spei­che­rung /​ Wah /​ Wan­der­bau­stel­le /​ Wii (je 3,7%)

Unwort des Jah­res
1. Klimakatastrophe/​Klimawandel (14,81%) 5
2. Abs­trak­te Gefährdungslage/​Gefährder (7,41%)
3. Auto­bahn /​ Bun­destro­ja­ner /​ Dro­gen­ent­zugs­kli­nik /​ Exzel­lenz /​ Gen­tri­fi­zie­rung /​ Gut­mensch /​ Hoch­zeit /​ Indie /​ Kli­ma /​ Klo­ni /​ Knut /​ Medi­en­mo­gul /​ Migra­ti­ons­hin­ter­grund /​ Min­dest­lohn /​ Mul­ti­mo­da­li­tät /​ Online­durch­su­chung /​ Ost­punk­te­ma­fia /​ Second Life /​ Stuff /​ Vor­rats­da­ten­spei­che­rung /​ Web 2.0 (je 3,7%)

Und jetzt will ich Dis­kus­sio­nen hören!

  1. Wen es wirk­lich inter­es­siert: Bei den Alben und Songs, wo jeder bis zu fünf Favo­ri­ten benen­nen durf­te, erfolg­te die Aus­wer­tung wie folgt: Für die Nr. 1 gab es fünf Punk­te, für Nr. 2 vier, usw.
    Bei Punkt­gleich­heit ent­schied bei den Alben zunächst der höhe­re Durch­schnitts­wert (man­che Künst­ler kön­nen 10 Punk­te mit zwei Nen­nun­gen erhal­ten, ande­re mit fünf), anschlie­ßend der höchs­te Ein­zel­wert („ein­mal fünf Punk­te und ein­mal einer“ schlägt „zwei­mal drei Punk­te“). Waren auch die gleich, tei­len sich zwei Alben einen Platz.
    Bei den Songs war das zwei­te Kri­te­ri­um dann nicht der höhe­re Durch­schnitts­wert, son­dern die Häu­fig­keit der Nen­nung. Ich den­ke, das ist bei einer Aus­wahl von zehn, zwölf Songs pro Album fai­rer, weil sich so ein bes­se­rer Trend able­sen lässt, bin aber für Ver­bes­se­rungs­vor­schlä­ge offen.[]
  2. Natür­lich möch­te ich in kei­ner Wei­se die Urteils­fä­hig­keit mei­ner Leser anzwei­feln, aber: „Schmidt & Pocher“????ß[]
  3. Da hat sich Herr Koch aber rich­tig Mühe gege­ben und an den letz­ten Tagen noch alles raus­ge­holt mit sei­ner Stamm­tisch­rhe­to­rik.[]
  4. Ähn­li­che Wor­te wur­den zusam­men­ge­fasst, damit das Ergeb­nis etwas aus­sa­ge­kräf­ti­ger wird.[]
  5. Ähn­li­che Wor­te wur­den auch hier zusam­men­ge­fasst, damit das Ergeb­nis etwas aus­sa­ge­kräf­ti­ger wird.[]
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Zitatenstrauß: Fran Healy

Cof­fee-And-TV-Vor­satz für 2008: Ein paar neue Rubri­ken ein­füh­ren und sie auch wirk­lich durch­zie­hen. Nicht nach einer oder zwei Epi­so­den ein­fach aus­lau­fen las­sen.

Im aktu­el­len „Musik­ex­press“ (Janu­ar 2008) ist ein „Blind Date“ mit Tra­vis. Das Kon­zept ist so ein­fach wie (meist) gut: Man spielt Musi­kern ein paar Songs vor und schreibt auf, ob und wann sie das Lied erken­nen und was sie dazu sagen. Im kon­kre­ten Fall bekam Fran Hea­ly „Weird Fishes/​Arpeggi“ von Radio­head vor­ge­spielt. Und für einen Moment ant­wor­te­te nicht mehr der Schwie­ger­mut­ter-Dar­ling Fran­ny, son­dern ein generv­ter Hörer:

FRAN: Ist das die neue Radio­head?
Ja. Wie fin­dest Du Sie?
FRAN: Ich fin­de, dass Nigel God­rich wie üblich einen fan­tas­ti­schen Job gemacht hat. Sein Sound, sei­ne Pro­duk­ti­on ist fan­tas­tisch, ohne Nigel wür­de es Radio­head nicht geben. Aber ich sehe nicht den Sinn, Alben zu machen, die aus­ge­dehn­te Jams sind, über die er (Thom Yor­ke, Anm. d. R.) dann drü­ber­mur­melt. Es sol­le sich end­lich jemand ein Herz fas­sen und ihm sagen, bit­te schreib einen ver­damm­ten Song! Du bist näm­lich ein tol­ler Song­wri­ter. Und ein tol­ler Sän­ger. Aber das hier ist für mich ein­fach … (äfft Yor­kes lei­ern­den Gesang nach) „Woo­zy­woo­zi­woo …“ Fuck off! Ich hab’s satt.
Warst Du frü­her Fan?
FRAN: Ich war rie­si­ger Radio­head-Fan. Weil sie groß­ar­ti­ge Songs schrie­ben und er SANG. Heu­te ist es ihm offen­bar pein­lich, eine gute Melo­die zu schrei­ben. Er macht lie­ber die­se klei­nen Sound­col­la­gen. Den Leu­ten gefällt’s, klar, weil Radio­head zu mögen eine Life­style-Ent­schei­dung ist: „Ich mag Radio­head“, „Ich lese die­ses und jenes Maga­zin“, „Ich tra­ge die­se und jene Klei­dung“, „Ich bin die­se und jene Art Mensch“.
Wann ging die Ent­täu­schung los? Mit KID A?
FRAN: Nein, KID A war toll, damals. Aber dann fin­gen sie an, die­se glei­che Plat­te immer wie­der zu machen.

Hät­te von mir sein kön­nen …

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Das Jahr 2008, in dem ich Sie alle recht herz­lich will­kom­men hei­ßen möch­te, begann mit der dich­tes­ten Nebel­wand, die ich in mei­nem Leben je gese­hen habe. Am sonst so schö­nen Nie­der­rhein war es der­art die­sig (wie man hier sagt), dass man die Nach­barn auf der ande­ren Stra­ßen­sei­te nicht sehen konn­te – von den Rake­ten, die in zwan­zig, drei­ßig Metern Höhe explo­dier­ten, ganz zu schwei­gen. Aller­dings wur­de der Nebel durch den vie­len Fein­staub im Feu­er­werk noch dich­ter, so dass die Sicht­wei­te um 00:15 Uhr noch ziem­lich genau zehn Meter betrug (und das ist weder eine Über­trei­bung noch dem Alko­hol oder mei­ner Kurz­sich­tig­keit geschul­det).

But now for some­thing com­ple­te­ly dif­fe­rent: Die Ver­öf­fent­li­chung der schöns­ten Such­an­fra­gen, mit denen Men­schen auf coffeeandtv.de gesto­ßen sind, hat­te im Novem­ber zu eini­ger­ma­ßen gro­ßer Freu­de geführt.

Da will ich Ihnen die schöns­ten Such­an­fra­gen für den Dezem­ber 2007 natür­lich nicht vor­ent­hal­ten:

  • advent ankom­men weg­ge­hen bahn­hof
  • alles über bün­de im dezem­ber 2007
  • auf dem weih­nachts­markt
  • bil­der da wo vanes­sa ganz nackt ist
  • bill kau­litz aus hey
  • bus­tou­ren bochum – emden
  • cof­fee to go zun­ge ver­bren­nen
  • cord­sackos grös­se 64
  • dickes mäd­chen ziga­ret­te
  • ech­te kon­tak­te? foto­han­dy tv ‑test ‑flat­rate
  • ehe­mann sitzt immer am pc
  • ein­mal in der woche ohne tv *island
  • eltern nackt­bil­der
  • geschlechts­akt
  • glat­ze schnei­den las­sen
  • größ­te füh­rer aller zei­ten
  • hol­län­disch duschen cof­fie trin­ken
  • ich bin dr. jekyll und mr. hyde wit­zig
  • in der hal­le wel­len­rei­ten
  • inter­view hin­ter­grund­ge­räu­sche
  • kein alko­hol und ziga­ret­ten­ver­kauf am sonn­tag
  • kin­der­spiel­zeug bil­lig für arzt­pra­xis
  • lebens­lauf wolf­gang schäub­le töch­ter
  • lied dan­ke für die­sen guten mor­gen umtex­ten
  • lokal­jour­na­lis­mus ner­vig
  • mann abschlep­pen
  • mar­ga­re­te schrei­ne­ma­kers nackt­fo­tos
  • meis­ter pru­fung machen-ich bin auto­me­cha­ni­ker
  • „mir­jam weich­sel­braun“ zuge­nom­men
  • mmmm mmmm
  • nackt vor­her und nach­her
  • namens­wit­ze jens
  • „nar­ren gefres­sen“ nackt
  • pimp my weih­nachts­baum
  • polin für voll­pfle­ge
  • power point prä­sen­ta­ti­on tv und radio deutsch­land
  • prei­se pro­sti­tu­ier­te in bre­men
  • pulp fic­tion küchen­quirl
  • rau­cher­ki­no rade­vorm­wald
  • rechts­an­walt ken­kel in gel­sen­kir­chen berich­te
  • sat1 bur­ger game
  • schlei­mi­ge frau­en
  • sin­nes­täu­schung bahn
  • south­park schlag­zeug
  • sozie­tät frank schwa­be
  • stin­ken geschich­te mp3
  • täto­wie­rer im duis­bur­ger haupt­bahn­hof
  • tex­te gegen alko­hol
  • tra­di­ti­on defi­ni­ti­on berühm­ter per­so­nen
  • vani­ty fair rei­se­ta­schen
  • weih­nachts­schmuck rock´n roll
  • wie­viel stan­gen ziga­ret­ten seit dezem­ber 2007 deutsch­land
  • wie­vie­le stän­de weih­nachts­markt bochum
  • you tube hit­ler­re­den
  • zei­tun­gen in deutsch­land wochen­zei­tung schund­blatt
  • ziga­ret­ten­au­to­ma­ten kna­cken
  • zivil­dienst dins­la­ken gute stel­le ?
  • zusatz­zah­len 2007

Und dann sind da noch die Such­an­fra­gen, die wirk­lich als Fra­gen an das gro­ße Goog­le-Ora­kel for­mu­liert wur­den:

  • inter­es­siert sich heu­te noch jemand für barock­mu­sik
  • ist vanes­sa hud­gens katho­lisch?
  • kann ich mir selbst fin­ger bre­chen?
  • war­um läßt man den klo­de­ckel oben?
  • wer hat das advent erfun­den
  • wer hat das datum erfun­den
  • wer hat das tele­vi­si­on erfun­den
  • wer hat fern­se­hen erfun­den
  • wer hat ostern erfun­den?
  • wie lan­ge darf ein elf­jäh­ri­ger täg­lich vor den com­pu­ter?
  • wie schreibt man eine gerichts­re­por­ta­ge
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Fernsehen

Wir warten aufs Christkind

Nun data-epi-spa­cing ist data-epi-spa­cing es data-epi-spa­cing end­lich data-epi-spa­cing soweit: data-epi-spa­cing der data-epi-spa­cing ein­zi­ge data-epi-spa­cing Tag, data-epi-spa­cing der data-epi-spa­cing nur data-epi-spa­cing ein data-epi-spa­cing Abend data-epi-spa­cing ist, data-epi-spa­cing ist data-epi-spa­cing da. data-epi-spa­cing 1

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Digital

Du willst es doch auch!

Es freut mich außer­or­dent­lich, dass die gro­ße Cof­fee-And-TV-Leser­wahl „Auf­guss 2007“ sich offen­bar auf Anhieb sol­cher Beliebt­heit erfreut, dass eini­ge Men­schen alles unter­neh­men, um auch gewählt zu wer­den.

Die­ser Tage erreich­ten uns noch fol­gen­de Bewer­bun­gen für die Kate­go­rie „Depp des Jah­res“:

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Leben Unterwegs

Die lustigste Geschichte

Unter allen Men­schen, die ich mal per­sön­lich getrof­fen habe, dürf­te es etwa drei bis vier geben, denen ich die­se Geschich­te noch nicht erzählt habe. Da mein bes­ter Freund kürz­lich mein­te, man müs­se sich mit mir ja gar nicht mehr unter­hal­ten, wenn man die­ses Blog nur auf­merk­sam genug lese, gehe ich also davon aus, die­se Geschich­te nun zum letz­ten Mal erzäh­len zu müs­sen:

Vor sie­ben Jah­ren, als ich noch in Dins­la­ken zur Schu­le ging, fuh­ren mein ande­rer bes­ter Freund und ich zu einem Kon­zert von Tom Liwa im Bahn­hof Lan­gen­d­re­er. Die­se Infor­ma­ti­on ist eigent­lich nur von min­de­rer Bedeu­tung für den wei­te­ren Ver­lauf der Geschich­te, könn­te ande­rer­seits auch eine wich­ti­ge Erklä­rung für ihre Poin­te sein.

Wenn ich es mir recht über­le­ge, wird die Geschich­te die Erwar­tungs­hal­tun­gen an sie, die ich bis­her auf­ge­baut habe, ver­mut­lich nicht erfül­len kön­nen, aber ich fah­re ein­fach mal fort: Nach dem Kon­zert muss­ten wir, damals bei­de noch min­der­jäh­rig und ohne Füh­rer­schein, also mit der S‑Bahn zurück­fah­ren. Wir stie­gen in Lan­gen­d­re­er ein, die S‑Bahn ruckel­te los in die Dun­kel­heit, als plötz­lich ein Mann mitt­le­ren Alters ent­setzt auf­sprang.

„Ist das hier die S‑Bahn Rich­tung Düs­sel­dorf?“, rief er panisch in die Bahn.
„Ja, ja“, bestä­tig­ten wir.
„Oh, dann ist gut“, ant­wor­te­te er und atme­te tief durch. „Dann hab‘ ich mich nur fal­schrum hin­ge­setzt!“