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Weihnachten

Ein Blick auf den Kalender verrät: ’s ist Weihnachten! Und weil es natürlich Milliarden von Songs zu, über oder für Weihnachten gibt, hat Lukas eine wilde Mischung zusammengestellt.

„Last Christmas“ oder „Driving Home For Christmas“ sind nicht dabei, aber Lukas erzählt, warum das trotzdem gute Songs sind, und dann erklärt er, warum auch Nicht-Weihnachtssongs zu Weihnachten dazugehören können.

Frohe Weihnachten!

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Alle Songs:

  • Cher – Angels In The Snow
  • Johnny Cash – Joy To The World
  • Jacqui Naylor – Happy X-Mas (War Is Over)
  • Max Richard Leßmann – Wenn es Weihnachten wird
  • Sinéad O’Connor – Silent Night
  • Take That – Patience
  • Titus Andronicus – Drummer Boy
  • The Pogues feat. Kirsty MacColl – Fairytale Of New York

Shownotes:

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Musik

Sommer-Songs

Die Sommerferien in NRW sind vorbei, ohne dass man vom Sommer sonderlich viel gemerkt hätte. Aber wir hatten vor der Sommerpause eine Sommer-Folge versprochen, also: Hier sind wir!

Lukas spielt ein paar persönliche Sommer-Favoriten und Eure ganz persönlichen Sommer-Hits. Von Die Ärzte bis zu diesem schlimmen Lied aus der Eiscreme-Reklame.

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Alle Songs:

  • A – Pacific Ocean Blue
  • Die Ärzte – Himmelblau
  • kettcar – Sommer ’89 (Er schnitt Löcher in den Zaun) – Live
  • Funkstar De Luxe – Sun Is Shining
  • Beagle Music Ltd. – Like Ice In The Sunshine
  • Air – New Star In The Sky
  • Stephen Sanchez – Until I Found You
  • Jacqui Naylor – Summertime

Show Notes:

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Musik

Coffee And TV empfiehlt mal wieder: Jacqui Naylor live

Was nur wenige wissen: Als wir dieses Texte-im-Internet-Magazin hier gegründet und intensiv über mögliche Namen nachgedacht haben, lautete einer der Vorschläge in der engeren Auswahl “Freunde von mir ham da so ‘ne Band …”

Okay, das war gelogen. Aber man muss ja die gängigen Vorurteile bei jeder sich bietenden Gelegenheit bedienen. Andererseits kennen wir (also Sie, der Leser, und ich) uns jetzt lange genug, dass Sie wissen müssten, dass ich hier nur Sachen über den grünen Klee lobe vorstelle, hinter denen ich auch vollinhaltlich stehe.

Jacqui Naylor jedenfalls habe ich Ihnen schon mal an der einen oder anderen Stelle nahe zu bringen versucht. Die Jazzsängerin aus San Francisco, in interessierten Kreisen berühmt für ihr “acoustic smashing” (also die Kombination von Jazzstandards und Rock- und Popsongs), ist Ende des Monats mal wieder in Deutschland auf Tour.

Besonders erfreulich finde ich es, dass gleich zwei Heimatstädte von Coffee-And-TV-Autoren auf dem Tourplan stehen:

27. Oktober: Saarbrücken, Saarländischer Rudnfunk
28. Oktober: Kempen, Campus
29. Oktober: Dinslaken, Ledigenheim Lohberg
31. Oktober: Minden, Jazzclub

Ungefähr so sieht so ein Jazzkonzert übrigens aus:

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Mehr zu Jacqui Naylor
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Künstlerseite beim deutschen Label

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Coffee And TV empfiehlt: Jacqui Naylor live

Über Jacqui Naylor (bzw. ihr Album “The Color Five”) hatte ich im vergangenen Juli bereits reichlich Lob ausgeschüttet. Jacqui NaylorIm Dezember unterlegte ich mein stinklangweiliges Weihnachtsmarkt-Video mit ihrer außergewöhnlichen Interpretation von “Santa Claus Is Coming To Town”.

Deshalb freue ich mich besonders, dass die sympathische Jazzsängerin aus San Francisco, CA zum ersten Mal für eine kleine Tour nach Deutschland kommt:

27. Februar: Hamburg, Markthalle
28. Februar: Berlin, Quasimodo
29. Februar: Minden, Jazz Club Minden
1. März: München, Unterfahrt
2. März: Frankfurt, Jazzkeller

Jazz-Fans, die man merkwürdigerweise ja immer “Jazz-Liebhaber” nennt, werden angetan sein, besonders empfehlen möchte ich die Konzerte aber Jazz-Skeptikern und -Einsteigern. Miss Naylor und ihre Band bewegen sich nämlich im Dreiländereck von Jazz, Folk und Pop und ihre “acoustic smashes” (Texte von Popsongs über der Musik eines Jazzstandards und vice versa) sind etwas ganz besonderes.

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Unterwegs

Blogger auf dem Weihnachtsmarkt

Vor der inzwischen schon fast traditionellen Bochumer pl0gbar am letzten Dienstag wollten wir eigentlich mit allen noch über den Weihnachtsmarkt schlendern. Letztendlich waren es dann Kathrin, Jens und ich, die sich die Bretterbuden und den Glühwein einmal genauer ansahen.

Was dabei herausgekommen ist, sehen Sie hier:

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Und hier noch das passende Max-Goldt-Zitat:

Wenn ich nur einen schlechten Rotwein hätte, eine Alkoholzufuhr aber für dringend sachdienlich hielte, würde ich den Wein so weit wie möglich runterkühlen. Man weiß ja von Coca-Cola und manchem Milchspeiseeis, daß eklige Dinge halbwegs tolerabel schmecken, wenn man sie stark kühlt. Ich würde den schlechten Wein jedenfalls nicht zur drastischeren Offenlegung seiner minderen Qualität auch noch erwärmen!

(Max Goldt – Vom Zauber des seitlich dran Vorbeigehens, in: Vom Zauber des seitlich dran Vorbeigehens)

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Musik

It’s gonna be an easy ride

Jacqui Naylor (photo by Thomas Heinser)Es gibt Alben, die sind so Genre-sprengend, dass sie haarscharf an jeder Zielgruppe vorbeischrammen. “The Color Five” von Jacqui Naylor könnte so ein Fall sein: Eigentlich ist die Kalifornierin Jazzsängerin, aber ihre Alben und Konzerte öffnen auch die Schubladen “Folk” und “Pop” so weit, dass die Kommode, auf der groß “Musikgenres” steht, und die Musikjournalistenmetaphern um die Wette auseinanderfallen.

Gemeinsam mit ihrer (sehr guten, aber dazu kommen wir noch) Band hat Jacqui Naylor etwas erfunden, was sie “acoustic smashes” nennt: Singt Naylor den Text eines Popsongs (“Hot Legs” von Rod Stewart”, “I Still Haven’t Found What I’m Looking For” von U2, “Lola” von den Kinks), spielt die Band dazu einen Jazzstandard (“Cantaloupe Island” von Herbie Hancock, “All Blues” von Miles Davis, “Sidewinder” von Lee Morgan); singt Naylor einen … nun ja: etwas abgegriffenen Klassiker wie das unvermeidliche “Summertime” von George und Ira Gershwin, bemerkt man das vielleicht gar nicht auf Anhieb, weil die Band lieber “Whipping Post” von den Allman Brothers spielt. Hört sich kompliziert, merkwürdig oder schlicht unvorstellbar an? Hier kann man in alle Songs reinhören und sich davon überzeugen, dass es ziemlich gut klingt.

Ein Drittel der fünfzehn Songs sind diese “acoustic smashes”, ein Drittel “normale” Coverversionen und ein Drittel Originals, also Songs, die Naylor und ihr Musical Director Art Khu selbst geschrieben haben. Das nicht gänzlich unrenommierte Magazin “Jazz Times” verglich das Songwriting der beiden mit dem der nicht gänzlich unbedeutenden Joni Mitchell und Paul Simon, und ich möchte wenigstens noch Sara McLachlan, Tori Amos und Neil Finn namedroppen. “Easy Ride From Here” z.B. ist ein derart runder Popsong, dass ich ihn bitte in den nächsten Jahren in mindestens fünf verschiedenen romantischen Komödien oder amerikanischen Hochglanzserien hören möchte.

Ich weiß nicht, ob ich je von Jacqui Naylor erfahren hätte, wenn ich sie nicht persönlich kennengelernt hätte; ob ich auch so von ihrer Musik begeistert wäre, wenn ich sie nicht live gesehen hätte. Ihre Stimme bewegt sich zwischen butterweich und angenehm kratzig und ihre Band … Ach, diese Band: Jazzmusikern zuzusehen, ist für Menschen wie mich, die stolz sind, drei Akkorde fehlerfrei greifen zu können, immer in gleichem Maße beeindruckend wie ernüchternd. Diese Band ist besonders tight (ist “tight” überhaupt eine Vokabel, die zum Beschreiben von Jazzbands geeignet ist?): Art Khu könnte man vermutlich ein Alphorn in die Hand drücken und nach fünf Minuten würde er dem Instrument lieblichste Töne entlocken, Drummer Josh Jones spielt nicht nur die vertracktesten Beats und Rhythmenwechsel, er grimassiert dabei auch noch, als müsse er während des Konzerts noch einer Gruppe durchgeknallter Comiczeichner Modell sitzen.

Es gibt Alben, die sind so Genre-sprengend, dass sie jede Zielgruppe begeistern. “The Color Five” von Jacqui Naylor könnte so ein Fall sein.