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Alles was Du siehst gehört Dir

Wenn es Welt­meis­ter­schaf­ten im Mul­ti­tas­king gäbe – ich dürf­te nicht teil­neh­men. Ich wür­de mich noch nicht ein­mal für die Bezirks­li­ga qua­li­fi­zie­ren. Ich bin so hoff­nungs­los schlecht im gleich­zei­ti­gen Erle­di­gen von meh­re­ren Auf­ga­ben, dass ich noch nicht ein­mal wäh­rend des Essens trin­ken kann.

Jeden Abend fin­de ich in mei­nem Brow­ser Tabs, die ich irgend­wann gegen Mit­tag geöff­net und seit­dem nicht mehr zu Gesicht bekom­men habe. Begon­ne­ne E‑Mails, denen nur noch eine Gruß­for­mel und ein Klick auf den „Absenden“-Button fehlt. Text­an­fän­ge in irgend­wel­chen Edi­to­ren, die ein­mal irgend­was hät­ten wer­den kön­nen: Jour­na­lis­mus, Lite­ra­tur, Lyrics. Aber die Idee, der die­se Anfän­ge ent­wach­sen sind, ist längst ver­glimmt und die Zei­len, die da ste­hen, irri­tie­ren mich selbst am meis­ten.

Wenn man eine Woh­nung mit meh­re­ren Zim­mern hat, wird jedes irgend­wann zum Tab im Brow­ser des Lebens: In der Küche steht das Was­ser in der Spü­le und wird lang­sam kalt, weil ich eben ins Bad rüber­ge­gan­gen war, um die Wasch­ma­schi­ne aus­zu­stel­len, und dabei gese­hen hat­te, wie dre­ckig Wasch­be­cken und Spie­gel eigent­lich schon wie­der sind. Wäh­rend­des­sen steht die nas­se Wäsche im Schlaf­zim­mer und war­tet dar­auf, dass sie jemand auf­hängt. Die­ser Jemand soll­te ich sein, aber ich bin gera­de im Wohn­zim­mer, um die E‑Mails zu che­cken. Da mich wäh­rend mei­ner Abwe­sen­heit vom Rech­ner fünf Freun­de in drei ver­schie­de­nen Chats ange­schrie­ben haben, blei­be ich erst mal am Com­pu­ter, der­weil mein frisch auf­ge­wärm­tes Mit­tag­essen in der Mikro­wel­le wie­der erkal­tet. Als ich kurz ins Bad gehe, über­ra­schen mich dort ein offe­nes Fens­ter und ein halb geputz­tes Wasch­be­cken.

Neben mei­nem Bett, in das ich mich regel­mä­ßig viel zu spät zurück­zie­he, weil ich mich wie­der irgend­wo auf­ge­hal­ten habe, lie­gen drei Bücher: Ein Roman, der mir aber viel mehr Auf­merk­sam­keit abver­langt, als ich zu so spä­ter Stun­de zu leis­ten imstan­de bin; eine bereits mehr­fach gele­se­ne Text­samm­lung, aus der man kurz vor dem Weg­däm­mern noch mal eben ein paar Sei­ten weg­le­sen kann; ein Klas­si­ker, von dem ich nie­mals nie und unter gar kei­nen Umstän­den mehr als die ers­ten drei Sät­ze lesen wer­de. Aber er liegt da ganz gut.

Wenn ich mich mit Freun­den tref­fe, fal­len sie zumeist im Rudel ein. Dann sit­zen wir in Knei­pen, in denen die Musik lau­ter ist als die Sum­me unse­rer Gesprächs­fet­zen, und füh­ren Gesprä­che. Meh­re­re. Gleich­zei­tig. Manch­mal kom­men Men­schen vor­bei, eini­ge ken­ne ich selbst. Man plau­dert kurz, dann müs­sen die­se Men­schen zurück in ihre eige­nen Gesprächs­ar­ran­ge­ments. Oder drin­gend aufs Klo. Die ein­zi­gen, die den Über­blick behal­ten, sind die Kell­ner. Sie haben klei­ne elek­tri­sche Gerä­te, mit denen sie die Bestel­lun­gen auf­neh­men kön­nen, und die immer wis­sen, was wohin muss.

Im Hei­mat­ur­laub sit­ze ich meist in mei­nem alten Kin­der­zim­mer und fra­ge mich, wen ich besu­chen könn­te. Dann gehe ich kurz in die Küche, wo ich nichts zu essen fin­de, wes­we­gen ich in den Kel­ler gehe, um im Vor­rats­raum nach­zu­se­hen, wobei ich an unse­rem alten Pro­ben­kel­ler vor­bei­kom­me und mei­ne E‑Gitarre sehe. Wäh­rend ich sie in die Hand neh…

*pling*

Ver­zei­hung, das ist mein Mit­tag­essen. Glaub ich.

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Leben

Feels Like Home

Men­schen mit ent­spre­chen­den Erfah­run­gen erklä­ren ger­ne, ein Kind zu bekom­men wür­de die Sicht­wei­se auf die Welt völ­lig ver­än­dern. Ich bin weit davon ent­fernt, dem wider­spre­chen zu wol­len (oder zu kön­nen), aber ich kann die­sen Men­schen zuru­fen: „Für einen Per­spek­tiv­wech­sel braucht’s kei­nen unge­schütz­ten Geschlechts­ver­kehr. Ein Umzug tut’s auch.“

In den letz­ten Wochen und Mona­ten habe ich mich mit Fra­gen zu Boden­be­lä­gen, Wand­far­ben, Tele­fon­an­bie­tern und Möbeln her­um­ge­schla­gen. Ich habe ange­fan­gen, Wer­be­pro­spek­te auf Kühl­schrän­ke, Wasch­ma­schi­nen und Dusch­köp­fe abzu­su­chen. Ich bin in eine Welt abge­taucht, in der man sich freut, dass die Far­be, die man gera­de gleich­mä­ßig auf Zim­mer­de­cke und eige­nem Haupt­haar ver­teilt hat, was­ser­lös­lich ist (was der Lack für Heiz­kör­per und Fuß­leis­ten übri­gens nicht ist). Gesprä­che im Freun­des- und Fami­li­en­kreis dre­hen sich plötz­lich um Küchen­fron­ten und die rich­ti­ge Metho­de, gera­de Lini­en abzu­kle­ben.

Bei der Reno­vie­rung ist mir auf­ge­fal­len, wie egal einem die­ses Inter­net wer­den kann: Für die wirk­lich bedeut­sa­men Nach­rich­ten hat man ja WDR 2, alles wei­te­re kann man abends in zwan­zig Minu­ten über­flie­gen. Und falls sich jemand Sor­gen macht, weil man seit der Fra­ge „Wel­cher die­ser bei­den Dräh­te gehört wo hin?“ kein Sta­tus­up­date mehr bei Face­book durch­ge­führt hat, wird er schon anru­fen oder eine SMS schi­cken.

Am Wochen­en­de bin ich end­lich umge­zo­gen. Das zeit­li­che Ver­hält­nis von Vor­be­rei­tung und Durch­füh­rung ent­sprach dabei in etwa dem Ver­hält­nis zwi­schen WM-Qua­li­fi­ka­ti­on und Im-rich­ti­gen-Moment-den-Fuß-Hin­hal­ten im Fina­le.

Jetzt ste­he ich vor neu­en Her­aus­for­de­run­gen: Wie sor­tie­re ich mei­ne Bücher neu? Wie krie­ge ich mei­ne Woh­nung rich­tig beheizt? In wel­chem der vie­len Zim­mer könn­te ich jetzt schon wie­der Schlüs­sel und Porte­mon­naie lie­gen gelas­sen haben? Zumin­dest bei der ers­ten Fra­ge kön­nen Freun­de mit Fach­wis­sen wei­ter­hel­fen.

Statt über mei­ne Mit­be­woh­ner kann ich mich jetzt über die Selbst­mon­ta­ge­mö­bel schwe­di­scher Prä­gung auf­re­gen, die jeder ander Mensch (oder zumin­dest: jede mir bekann­te Frau) in die­sem Uni­ver­sum in einer hal­ben Stun­de auf­ge­baut bekommt, wäh­rend ich nach vier Stun­den mit hei­se­rer Stim­me krei­sche: „Ach, als ob die­se eine Schrau­be für die Sta­tik des gan­zen Regals ent­schei­dend wäre …“

Schwe­rer noch wird es, mich an die Super­märk­te im neu­en Stadt­teil zu gewöh­nen. Ver­gan­ge­ne Woche bin ich zehn Minu­ten durch den Aldi geirrt, ohne die ver­damm­ten Nudeln zu fin­den. Und ohne Nudeln fehlt mir schon mal ein Drit­tel mei­nes Spei­se­plans. Außer­dem muss ich eine neue „Bild“-Verkaufsstelle fin­den – oder bes­ser: meh­re­re.

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Digital

Auswärtsspiel: „Und, wie war das damals bei dir?“

Hol­ger Froh­loff betreibt das Blog 5minutenpause, in dem er gera­de die Serie „Und, wie war das damals bei dir?“ gestar­tet hat. Ja, ich hab anfangs auch gedacht, dass das was mit Dr.-Sommer-Themen zu tun hät­te, aber dar­um geht’s gar nicht.

Im ers­ten Teil erklärt Hol­ger selbst, wie sein ers­ter Kon­takt mit dem Inter­net war, im zwei­ten Teil darf ich ran.

Lesen Sie, wofür 12-Jäh­ri­ge im Jahr 1996 das Inter­net nut­zen, wie mei­ne Eltern mich jah­re­lang mit einem arschlang­sa­men Inter­net­zu­gang quäl­ten und war­um ich heu­te noch vor die Tür gehe.

Das alles exklu­siv auf 5minutenpause.com

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Leben

A Room Of One’s Own

Ich habe heu­te das getan, was Max Goldt „nach Woh­nun­gen gucken“ nennt. Ich lief also durch die Gegend und guck­te nach Stra­ßen und Häu­sern, in denen ich gern woh­nen wür­de, in der vagen Hoff­nung, dass auch tat­säch­lich irgend­wo irgend­was frei sein könn­te. Ich bin näm­lich mit mir über­ein­ge­kom­men, dass die Zeit, in der ich Abfluss­roh­re von ander­erleuts Fuß­nä­geln befreie, so schnell wie mög­lich enden soll. (Ent­schul­di­gung, vor die­sen ein­ge­scho­be­nen Halb­satz hät­te ich natür­lich auch ein „Ach­tung, eklig!“ set­zen kön­nen. Nu isses zu spät!)

Als latent fau­ler Mensch hat­te ich natür­lich zunächst ange­nom­men, zur Woh­nungs­su­che auf das Instru­ment zurück­grei­fen zu kön­nen, dass mir für mich schon die Erschlie­ßung und Pfle­ge von Sozi­al­kon­tak­ten, sämt­li­che Finanz­trans­ak­tio­nen und die Ver­sor­gung mit aktu­el­ler Musik über­nom­men hat: das Inter­net.

Genau genom­men sind aber kryp­ti­sche Anzei­gen in Spam-Zei­tun­gen, die Hin­wei­se wie „KDB“ oder „WBS“ ent­hal­ten, den etwas aus­führ­li­che­ren Schil­de­run­gen in Online-Por­ta­len vor­zu­zie­hen. Die klei­nen Tex­te inmit­ten der Blei­wüs­ten erwe­cken näm­lich noch nicht mal den Ein­druck, irgend­et­was aus­zu­sa­gen. Im Inter­net gibt es zwar Fotos, aber fast immer nur sol­che, die nichts erklä­ren. Kürz­lich sah ich das Bild einer Woh­nung, in der von der Küche aus ein geflies­ter Raum zu erah­nen war, der durch eine Falt­tür zugäng­lich war. Ich frag­te zwei Freun­de, ob es sich dabei wohl um die Spei­se­kam­mer oder um das Bad han­de­le, und bei­de ant­wor­te­ten wort­gleich: „Ich fürch­te letz­te­res.“ Genau konn­te man das dem Foto und den Beschrei­bun­gen nicht ent­neh­men, aber mein Inter­es­se, das vor Ort zu unter­su­chen, war erlo­schen.

Auch die Beschrei­bun­gen sind nicht immer hilf­reich. Ein Anbie­ter, dem offen­bar zwei Drit­tel aller Miet­im­mo­bi­li­en in Bochum gehö­ren, hält es für sinn­voll, bei jeder Woh­nung die Ent­fer­nung zum nächs­ten Flug­ha­fen anzu­ge­ben (und zwar mit einer Stel­le hin­term Kom­ma), schweigt sich aber stets dar­über aus, ob die das zur Woh­nung gehö­ren­de Bade­zim­mer über eine Bade­wan­ne oder eine Dusche ver­fügt. Dafür wird man mit jener Geheim­spra­che behel­ligt, die aus­schließ­lich von Mak­lern und Wirt­schafts­jour­na­lis­ten ver­stan­den wird. „ver­kehrs­güns­tig gele­ge­ne, städ­ti­sche Stra­ße“ heißt ver­mut­lich „es fühlt sich an, als ob der Ver­kehr direkt durchs Wohn­zim­mer knat­tert“, aber: Weiß man’s?

Ein biss­chen was lernt man natür­lich auch. Ich weiß jetzt, dass ein „Gefan­ge­ner Raum“ nur durch ein ande­res Zim­mer zugäng­lich ist und nicht direkt vom Flur aus. (Schlech­te Scher­ze über öster­rei­chi­sche Kel­ler schrau­ben Sie sich bit­te bei Bedarf selbst zusam­men, die sind mir nun wirk­lich zu blöd.) Eine Pan­try-Küche ist ein Schrank, in dem eine Mini­bar, eine Mund­du­sche, eine Heiz­plat­te und Platz für eine Packung Nudeln unter­ge­bracht sind – also das Smart­phone unter den Küchen, nur noch ein biss­chen nutz­lo­ser.

Als ich mich für eine Woh­nung bewor­ben habe, woll­te die ver­mie­ten­de Wohn­ge­nos­sen­schaft von mir Kon­to­da­ten und Per­so­nal­aus­weis­num­mer wis­sen und inter­es­sier­te sich auch dafür, wel­che Musik­in­stru­men­te ich denn so spie­le – mut­maß­lich nicht, um ein Woh­nungs­block-Orches­ter zusam­men­zu­stel­len.

Natür­lich ist der Zeit­punkt, die Ver­än­de­rung der Wohn­si­tua­ti­on jetzt aber mal wirk­lich anzu­ge­hen (und zwar „sowas von“), unglück­lich gewählt: Zum Semes­ter­be­ginn kann man auch Abstell­kam­mern (so es sich dabei nicht um das Bad inner­halb der Küche han­delt) meist­bie­tend ver­mie­ten. Da muss man schon so dreist sein und erzäh­len, man habe „den gan­zen Kram“ direkt unten im Auto und müs­se sonst unter der Brü­cke näch­ti­gen – und selbst dann ist nicht garan­tiert, dass man auch den Zuschlag bekommt.

Anspruchs­voll bin ich ja auch: Erd­ge­schoss geht nicht, weil ich Gar­di­nen has­se, aber auch nicht über die nie­der­län­di­sche Staats­bür­ger­schaft ver­fü­ge – ich will nicht, dass mir jeder auf den Ess­tisch gucken kann, also muss ich wei­ter rauf. Mehr als eine, maxi­mal zwei Trep­pen möch­te ich aber auch nur ungern stei­gen müs­sen, beson­ders beim Umzug. Und wie um die­sen Punkt zu unter­mau­ern, habe ich mir neu­lich ein Leder­so­fa schen­ken las­sen, das nur sehr umständ­lich zu bewe­gen ist und sicher nicht durch jedes Trep­pen­haus passt. „Möbliert“ ist übri­gens ein Reiz­wort, denn wenn schon häss­lich, dann bit­te nach mei­nem Wil­len!

Ich bin also wei­ter auf der Suche, aber mein Opti­mis­mus ist unge­bro­chen. Beim heu­ti­gen Rund­gang bin ich näm­lich auf ein Objekt gesto­ßen, das mei­ne Begeis­te­rung fürs etwas ande­re und mei­nen heim­werk­li­chen Ehr­geiz glei­cher­ma­ßen ange­spro­chen hat:

Abrisshaus in Bochum.
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Musik Digital

Und alle so: „Yeaahh“

Die nun fol­gen­de Geschich­te ist an kei­ner Stel­le logisch oder rele­vant:

Vor etwa zwei Wochen bekrit­zel­te jemand in Ham­burg ein Wahl­pla­kat von Ange­la Mer­kel. Unter „Die Kanz­le­rin kommt.“ schrieb er (oder sie): „Und alle so: ‚Yeaahh‘ “.

Jemand pho­to­gra­phier­te das Ergeb­nis und lud es bei flickr hoch, war­auf­hin es René von Nerd­core ent­deck­te und selbst dar­über blogg­te.

Auch bei Spree­blick wur­de dar­über gebloggt und die Geschich­te ent­wi­ckel­te sich zu einem soge­nann­ten Mem.

John­ny Haeus­ler bat um die Zusen­dung von „Yeaahh“-Sounds und bas­tel­te dar­aus einen Song, der schon eini­ge Male gere­mixt wur­de. Letz­ten Frei­tag gab es einen Flash­mob in Ham­burg und ges­tern berich­te­ten sogar die Tages­the­men dar­über.

Das alles arbei­te­te irgend­wo unter­be­wusst in mei­nem Hirn. Als ich heu­te Mor­gen erwach­te, hat­te ich einen Song im Ohr, von dem ich wuss­te, dass ich ihn nur wie­der los­wür­de, wenn ich ihn auf­näh­me. Und das hab ich dann getan, inklu­si­ve eini­ger von John­nys „Yeaahh“-Samples.

Es singt für Sie das Cof­fee-And-TV-Orches­ter:

Hier rechts kli­cken und „Ziel spei­chern unter“ wäh­len.

Falls jemand so ver­rückt ist, und dar­aus auch noch einen Remix bau­en will, stel­le ich die ein­zel­nen Spu­ren ger­ne spä­ter noch online.

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Digital

Es ist doch immer das Gleiche

Twit­ter ist ja nicht gera­de als das Medi­um bekannt, das den Sie­ges­zug der Auf­klä­rung end­lich abschlie­ßen könn­te: 140 Zei­chen kann man auch eben schnell tip­pen, ohne dass man das Gehirn zwi­schen Gal­le und Fin­ger schal­ten müss­te. Twit­tern ist oft genug der Sieg des Affekts über die Reflek­ti­on, Haupt­sa­che man ist der Schnells­te — beson­ders bei der Eska­la­ti­on.

Ent­schul­di­gung, was? Das hab ich schon mal geschrie­ben?! Oh ja, Ver­zei­hung!

Anders gesagt:

Es kann doch nicht sein, dass wir immer wie­der die Infor­ma­tio­nen loben, die im Inter­net für jeden über­all und frei ver­füg­bar sind, und dann nicht mal drei Minu­ten dar­auf ver­wen­den, bei einer sol­chen Geschich­te auch die Gegen­sei­te abzu­che­cken. Statt­des­sen wird der Link blind­lings bei Twit­ter wei­ter­ver­brei­tet.

Wie bit­te? Das hab ich auch schon geschrie­ben?! Ver­dammt, Sie haben Recht!

Was ich sagen will, ist Fol­gen­des:

Die Leu­te, die den Medi­en vor­wer­fen, unkri­tisch zu sein und nur auf­zu­schrei­ben, was ihnen in den Kram passt, waren unkri­tisch und schrie­ben genau das auf, was ihnen in den Kram pass­te: „fail“ eben.

Hä? Ach so.

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Digital

Mutti is now following you on twitter

„The data-epi-spa­cing Oni­on“

data-epi-spa­cing ist data-epi-spa­cing eine data-epi-spa­cing ame­ri­ka­ni­sche data-epi-spa­cing Sati­re­zei­tung data-epi-spa­cing und data-epi-spa­cing ‑web­site, data-epi-spa­cing die data-epi-spa­cing oft data-epi-spa­cing mit data-epi-spa­cing sen­sa­tio­nell data-epi-spa­cing komi­schen data-epi-spa­cing Ideen data-epi-spa­cing auf­war­tet.

Aber data-epi-spa­cing irgend­wie data-epi-spa­cing ist data-epi-spa­cing das data-epi-spa­cing hier data-epi-spa­cing zu data-epi-spa­cing ernst data-epi-spa­cing und data-epi-spa­cing rea­lis­tisch, data-epi-spa­cing um data-epi-spa­cing dar­über data-epi-spa­cing lachen data-epi-spa­cing zu data-epi-spa­cing kön­nen:

Hier klicken, um den Inhalt von www.theonion.com anzuzeigen.


Face­book, data-epi-spa­cing Twit­ter data-epi-spa­cing Revo­lu­tio­ni­zing data-epi-spa­cing How data-epi-spa­cing Par­ents data-epi-spa­cing Stalk data-epi-spa­cing Their data-epi-spa­cing Col­lege-Aged data-epi-spa­cing Kids

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Digital Gesellschaft

Wohlfaile Empörung

Ich hab mir heu­te nach fast sechs Jah­ren in Bochum zum ers­ten Mal eine „WAZ“ gekauft – für einen Arti­kel im BILD­blog über das Koma-Sau­fen, zu dem die Jun­ge Uni­on hier in der Stadt angeb­lich ein­lädt.

Ich weiß nicht, was ich von einer Par­ty hal­ten soll, bei der man für 10 Euro Ein­tritt 25 Euro ver­trin­ken kann, so dass die rot-grü­nen Shots, die „weg müs­sen“, im End­ef­fekt weni­ger als einen Euro kos­ten. Aber ich wür­de auch noch viel weni­ger ins Playa gehen, als ich CDU wäh­len wür­de.

Was ich weiß, ist, dass die gan­ze Auf­re­gung um die­se Par­ty irgend­wie typisch war: Beim „Wes­ten“ steht, die Gut­schei­ne müss­ten in andert­halb Stun­den ver­trun­ken wer­den, und kurz dar­auf steht es so in vie­len Blogs und mehr als 300 Leu­te twit­ter­ten, dass die Jun­ge Uni­on …

Auch ich hat­te den Link zum „Wes­ten“ für eine Minu­te in mei­nen deli­cious-Links, ehe mir bei den dor­ti­gen Track­backs der Link zu Way­nes Blog auf­fiel, in dem die­ser der „WAZ“ schlech­ten Jour­na­lis­mus vor­warf.

Ob die Jun­ge Uni­on mög­li­cher­wei­se erst nach Erschei­nen des Arti­kels beim „Wes­ten“ auf ihrer Web­site klar­ge­stellt hat, „dass der Gut­schein zwar bis 23:30 an der Kas­se erwor­ben wer­den muss aber die gan­ze Nacht genutzt wer­den darf“, ist eigent­lich uner­heb­lich – die Blog­ger, die sich auf die Sto­ry stürz­ten, hät­ten wenigs­tens den Ver­such unter­neh­men müs­sen, bei der Jun­gen Uni­on nach Infor­ma­tio­nen zu suchen. (Ich natür­lich auch, bevor ich den Link gespei­chert habe. Ganz beson­ders, wenn die Quel­le „WAZ Bochum“ heißt.)

Es kann doch nicht sein, dass wir immer wie­der die Infor­ma­tio­nen loben, die im Inter­net für jeden über­all und frei ver­füg­bar sind, und dann nicht mal drei Minu­ten dar­auf ver­wen­den, bei einer sol­chen Geschich­te auch die Gegen­sei­te abzu­che­cken. Statt­des­sen wird der Link blind­lings bei Twit­ter wei­ter­ver­brei­tet – natür­lich nicht, ohne ihn vor­her nicht noch mit „#fail“, „#cdu-“ und „#pira­ten+“ (aus Prin­zip!) ver­se­hen zu haben.

Natür­lich traue auch ich den Par­tei­en (und zwar allen) im Wahl­kampf so ziem­lich alles zu. Aber es spricht trotz­dem nicht für die Medi­en­kom­pe­tenz von Inter­net-Power­usern, wenn sie blind auf eine Geschich­te ansprin­gen, die ihnen zufäl­li­ger­wei­se ins Welt­bild passt. Im Gegen­teil: In sol­chen Momen­ten sind wir kei­nen Deut auf­ge­klär­ter als der alte Mann, der seit 60 Jah­ren immer die glei­che Par­tei wählt.

Nach­trag, 22:50 Uhr: Wie hat­te ich nur „BO-Alter­na­tiv“, das loka­le „Indymedia“-Pendant ver­ges­sen kön­nen? Dort sorg­te die Jun­ge Uni­on schon ges­tern Nach­mit­tag „mal wie­der für einen Skan­dal“.

Ande­rer­seits hat­te man sich dort die Mühe gemacht, bei der CDU-Jugend­or­ga­ni­sa­ti­on selbst nach­zu­fra­gen:

Der Pres­se­spre­cher der JU Tors­ten Bade hält das alles für ein Miss­ver­ständ­nis: Die Gäs­te könn­ten län­ger trin­ken und für jugend­li­che Dis­ko-Besu­che­rIn­nen sei das ein ganz nor­ma­les Ange­bot. Er räum­te aber auch ein, dass es schon meh­re­re Anru­fe wegen der Geschich­te gege­ben habe und eini­ge Pla­ka­te auch wie­der abge­hängt wor­den sei­en.

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Politik

Smile Like You Mean It

Einer der schlimms­ten Irr­tü­mer unse­rer Zeit ist ja der, dass Wahl­kampf im Inter­net statt­fin­den müs­se. Er kann, wenn man sich mit dem Medi­um aus­kennt, gute Ideen hat oder Barack Oba­ma heißt. Mir per­sön­lich wäre es ange­sichts von Face­book-Pro­fi­len von Poli­ti­kern, iPho­ne-Apps von Par­tei­en und sechs Mil­li­ar­den „#piraten+“-Nachrichten auf Twit­ter täg­lich sogar lieb, wenn das Inter­net ein poli­tik­frei­er Raum wäre, aber man kann nicht alles haben.

Rich­tig bizarr wird es aber, wenn der Kom­mu­nal­wahl­kampf im Inter­net statt­fin­det. Völ­lig ohne Grund geben sich Men­schen, die bestimmt tol­le Ideen für ihre Hei­mat­stadt haben, aber nicht über Know­how und Mit­tel für einen pro­fes­sio­nel­len (und völ­lig über­flüs­si­gen) Online-Wahl­kampf ver­fü­gen, online der Welt­öf­fent­lich­keit preis – und damit zumeist dem Spott.

Die Ruhr­ba­ro­ne stel­len heu­te schlech­te und nicht ganz so schlech­te Bei­spie­le von Inter­net-Vide­os als Mit­tel im Kom­mu­nal­wahl­kampf vor. Von den Bochu­mer Ober­bür­ger­meis­ter-Kan­di­da­ten habe ich nichts gefun­den, aber in Dins­la­ken haben gleich zwei der sechs Bür­ger­meis­ter­kan­di­da­ten Wer­be­spots in Auf­trag gege­ben.

Den Anfang macht Heinz Wan­sing von der CDU (wir erin­nern uns: „Da. Echt. Nah.“), der sich vom Dins­la­ke­ner Star-Regis­seur Adnan Köse („Lauf um dein Leben – Vom Jun­kie zum Iron­man“) in Sze­ne set­zen ließ. Nach­dem Barack Oba­ma uns letz­tes Jahr die Mut­ter aller Wahl­wer­be­spots vor­ge­stellt hat, ler­nen wir mit „Wan­sing – Der Film“ jetzt deren Groß­cou­si­ne müt­ter­li­cher­seits ken­nen:

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Sagen Sie bit­te nicht, ich sei der Ein­zi­ge, der bei der Musik die gan­ze Zeit damit rech­ne, dass gleich Dino­sau­ri­er aus dem Rot­b­ach­see auf­tau­chen. (Und Dins­la­ken wirkt übri­gens nicht ganz so trost­los, wenn man es im Som­mer besucht und filmt.)

Sein Gegen­kan­di­dat von der SPD, Dr. Micha­el Hei­din­ger, ori­en­tiert sich mit „Micha­el Hei­din­ger (SPD) – Der Film“ optisch stär­ker an Fil­men wie „A Scan­ner Dark­ly“ oder „Waltz With Bas­hir“, ver­zich­tet dafür aber völ­lig auf das Able­sen vom Blatt:

Link: Michael Heidinger (SPD) - Der Film (2009)

Die­se Spots wir­ken auf mich ein wenig wie die Auf­trit­te unbe­hol­fe­ner Kan­di­da­ten in Cas­ting­shows: Einer­seits sucht da jemand ganz bewusst die Öffent­lich­keit, ande­rer­seits hat man als Zuschau­er das Gefühl, sie genau davor beschüt­zen zu wol­len.

Nach­trag, 31. August: Die Comic­fi­gur hat übri­gens gewon­nen

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Musik Digital

Internetversteher unter sich

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Eini­ge data-epi-spa­cing die­ser data-epi-spa­cing Songs data-epi-spa­cing wur­den data-epi-spa­cing – data-epi-spa­cing wie data-epi-spa­cing heut­zu­ta­ge data-epi-spa­cing all­ge­mein data-epi-spa­cing üblich data-epi-spa­cing – data-epi-spa­cing mit data-epi-spa­cing Han­dy- data-epi-spa­cing oder data-epi-spa­cing Digi­tal­ka­me­ras data-epi-spa­cing auf­ge­nom­men data-epi-spa­cing und data-epi-spa­cing kurz data-epi-spa­cing danach data-epi-spa­cing bei data-epi-spa­cing You­Tube data-epi-spa­cing hoch­ge­la­den. data-epi-spa­cing Dort data-epi-spa­cing blie­ben data-epi-spa­cing sie data-epi-spa­cing nicht data-epi-spa­cing all­zu data-epi-spa­cing lan­ge data-epi-spa­cing ste­hen: data-epi-spa­cing Sie data-epi-spa­cing wur­den data-epi-spa­cing mit data-epi-spa­cing Hin­weis data-epi-spa­cing auf data-epi-spa­cing Urhe­ber­rechts­ver­let­zun­gen data-epi-spa­cing gelöscht, data-epi-spa­cing wie data-epi-spa­cing der data-epi-spa­cing Pop­kul­tur­jun­kie data-epi-spa­cing ges­tern data-epi-spa­cing in data-epi-spa­cing einem data-epi-spa­cing Ein­trag data-epi-spa­cing doku­men­tier­te.

Sei­ne data-epi-spa­cing Über­schrift data-epi-spa­cing ließ data-epi-spa­cing kei­nen data-epi-spa­cing Zwei­fel data-epi-spa­cing dar­an, data-epi-spa­cing wer data-epi-spa­cing hier data-epi-spa­cing der data-epi-spa­cing Schul­di­ge data-epi-spa­cing sein data-epi-spa­cing müss­te:

Sony data-epi-spa­cing hat data-epi-spa­cing das data-epi-spa­cing Inter­net data-epi-spa­cing immer data-epi-spa­cing noch data-epi-spa­cing nicht data-epi-spa­cing begrif­fen

In data-epi-spa­cing den data-epi-spa­cing Kom­men­ta­ren data-epi-spa­cing ergoss data-epi-spa­cing sich data-epi-spa­cing schnell data-epi-spa­cing der data-epi-spa­cing übli­che data-epi-spa­cing „Wir data-epi-spa­cing hier data-epi-spa­cing unten, data-epi-spa­cing die data-epi-spa­cing da data-epi-spa­cing oben“-Sermon data-epi-spa­cing von

ich data-epi-spa­cing fin­de data-epi-spa­cing das data-epi-spa­cing äußerst data-epi-spa­cing begrü­ßens­wert data-epi-spa­cing wenn data-epi-spa­cing sich data-epi-spa­cing sony data-epi-spa­cing selbst data-epi-spa­cing ins data-epi-spa­cing bein data-epi-spa­cing schießt, data-epi-spa­cing je data-epi-spa­cing frü­her data-epi-spa­cing medi­en­kon­zer­ne data-epi-spa­cing aller data-epi-spa­cing art data-epi-spa­cing kre­pie­ren data-epi-spa­cing des­to data-epi-spa­cing bes­ser.

bis data-epi-spa­cing hin data-epi-spa­cing zu

Memo data-epi-spa­cing an data-epi-spa­cing mich data-epi-spa­cing selbst: data-epi-spa­cing Kauf data-epi-spa­cing von data-epi-spa­cing Sony data-epi-spa­cing Pro­duk­ten data-epi-spa­cing mei­den!

Als data-epi-spa­cing Chris­ti­an data-epi-spa­cing Ihle data-epi-spa­cing höf­lich data-epi-spa­cing anfrag­te, data-epi-spa­cing ob data-epi-spa­cing es data-epi-spa­cing nicht data-epi-spa­cing viel data-epi-spa­cing ein­fa­cher data-epi-spa­cing sein data-epi-spa­cing könn­te data-epi-spa­cing und data-epi-spa­cing weder data-epi-spa­cing Dis­tel­mey­er data-epi-spa­cing noch data-epi-spa­cing die data-epi-spa­cing Plat­ten­fir­ma data-epi-spa­cing das data-epi-spa­cing Risi­ko data-epi-spa­cing ein­ge­hen data-epi-spa­cing woll­ten, data-epi-spa­cing dass data-epi-spa­cing die data-epi-spa­cing Leu­te data-epi-spa­cing die data-epi-spa­cing neu­en data-epi-spa­cing Songs data-epi-spa­cing in data-epi-spa­cing schlech­ter data-epi-spa­cing Qua­li­tät data-epi-spa­cing hör­ten data-epi-spa­cing (weil data-epi-spa­cing das data-epi-spa­cing „den data-epi-spa­cing Buzz data-epi-spa­cing zer­stö­ren data-epi-spa­cing wür­de“), data-epi-spa­cing wur­de data-epi-spa­cing die­se data-epi-spa­cing Mög­lich­keit data-epi-spa­cing mit data-epi-spa­cing dem data-epi-spa­cing Hin­weis data-epi-spa­cing abge­bü­gelt, data-epi-spa­cing so data-epi-spa­cing schlecht data-epi-spa­cing sei data-epi-spa­cing die data-epi-spa­cing Qua­li­tät data-epi-spa­cing nun data-epi-spa­cing auch data-epi-spa­cing wie­der data-epi-spa­cing nicht data-epi-spa­cing gewe­sen.

Ich data-epi-spa­cing hab data-epi-spa­cing heu­te data-epi-spa­cing ein­fach data-epi-spa­cing mal data-epi-spa­cing Jochen data-epi-spa­cing Dis­tel­mey­ers data-epi-spa­cing Mana­ger data-epi-spa­cing Oli­ver data-epi-spa­cing Frank data-epi-spa­cing nach­ge­fragt, data-epi-spa­cing wie data-epi-spa­cing es data-epi-spa­cing denn data-epi-spa­cing zu data-epi-spa­cing der data-epi-spa­cing Löschung data-epi-spa­cing gekom­men data-epi-spa­cing sei. data-epi-spa­cing Der data-epi-spa­cing sag­te data-epi-spa­cing mir, data-epi-spa­cing er data-epi-spa­cing habe data-epi-spa­cing wäh­rend data-epi-spa­cing der data-epi-spa­cing Tour data-epi-spa­cing beob­ach­tet, data-epi-spa­cing dass data-epi-spa­cing immer data-epi-spa­cing mehr data-epi-spa­cing Mit­schnit­te data-epi-spa­cing aus data-epi-spa­cing den data-epi-spa­cing Kon­zer­ten data-epi-spa­cing hoch­ge­la­den data-epi-spa­cing wur­den, data-epi-spa­cing und data-epi-spa­cing – data-epi-spa­cing „weil data-epi-spa­cing wir data-epi-spa­cing nicht data-epi-spa­cing so data-epi-spa­cing früh data-epi-spa­cing in data-epi-spa­cing den data-epi-spa­cing Wett­be­werb data-epi-spa­cing ‚Wer data-epi-spa­cing stellt data-epi-spa­cing das data-epi-spa­cing wacke­ligs­te data-epi-spa­cing Video data-epi-spa­cing ins data-epi-spa­cing Netz?‘ data-epi-spa­cing ein­stei­gen data-epi-spa­cing woll­ten“ data-epi-spa­cing – data-epi-spa­cing Dis­tel­mey­ers data-epi-spa­cing Plat­ten­fir­ma data-epi-spa­cing Sony data-epi-spa­cing Music data-epi-spa­cing gebe­ten, data-epi-spa­cing etwas data-epi-spa­cing dage­gen data-epi-spa­cing zu data-epi-spa­cing unter­neh­men.

Oli­ver data-epi-spa­cing Frank data-epi-spa­cing mein­te data-epi-spa­cing wei­ter, data-epi-spa­cing dass data-epi-spa­cing es data-epi-spa­cing nicht data-epi-spa­cing nur data-epi-spa­cing immer data-epi-spa­cing die data-epi-spa­cing „bösen data-epi-spa­cing Kon­zer­ne“ data-epi-spa­cing sei­en, data-epi-spa­cing die data-epi-spa­cing Trends data-epi-spa­cing wie data-epi-spa­cing das data-epi-spa­cing Hoch­la­den data-epi-spa­cing gan­zer data-epi-spa­cing Kon­zer­te data-epi-spa­cing skep­tisch data-epi-spa­cing sehen, data-epi-spa­cing son­dern data-epi-spa­cing häu­fig data-epi-spa­cing auch data-epi-spa­cing die data-epi-spa­cing Künst­ler data-epi-spa­cing selbst. data-epi-spa­cing Man data-epi-spa­cing käme data-epi-spa­cing sich data-epi-spa­cing vor data-epi-spa­cing den data-epi-spa­cing hoch­ge­reck­ten data-epi-spa­cing Kame­ras data-epi-spa­cing im data-epi-spa­cing Publi­kum data-epi-spa­cing ja data-epi-spa­cing manch­mal data-epi-spa­cing vor data-epi-spa­cing wie data-epi-spa­cing vor data-epi-spa­cing einer data-epi-spa­cing Bus­la­dung data-epi-spa­cing Tou­ris­ten.

Ich data-epi-spa­cing weiß, data-epi-spa­cing dass data-epi-spa­cing es data-epi-spa­cing vie­len data-epi-spa­cing Künst­lern data-epi-spa­cing gera­de data-epi-spa­cing bei data-epi-spa­cing neu­em data-epi-spa­cing Mate­ri­al data-epi-spa­cing ähn­lich data-epi-spa­cing geht, data-epi-spa­cing und data-epi-spa­cing ich data-epi-spa­cing kann data-epi-spa­cing das data-epi-spa­cing ver­ste­hen: data-epi-spa­cing Man data-epi-spa­cing ver­bringt data-epi-spa­cing doch data-epi-spa­cing nicht data-epi-spa­cing Mona­te data-epi-spa­cing im data-epi-spa­cing Stu­dio, data-epi-spa­cing damit data-epi-spa­cing die data-epi-spa­cing Hörer data-epi-spa­cing dann data-epi-spa­cing eine data-epi-spa­cing über­steu­er­te, data-epi-spa­cing ver­quatsch­te data-epi-spa­cing und data-epi-spa­cing womög­lich data-epi-spa­cing noch data-epi-spa­cing nicht data-epi-spa­cing mal data-epi-spa­cing feh­ler­freie data-epi-spa­cing Live­ver­si­on data-epi-spa­cing als data-epi-spa­cing ers­ten data-epi-spa­cing Ein­druck data-epi-spa­cing bekom­men.

@@epi_square_bracket_startZwischenruf: data-epi-spa­cing „Dann data-epi-spa­cing braucht data-epi-spa­cing man data-epi-spa­cing doch data-epi-spa­cing gar data-epi-spa­cing nicht data-epi-spa­cing mehr data-epi-spa­cing live data-epi-spa­cing zu data-epi-spa­cing spielen!“@@epi_square_bracket_end

Äh, data-epi-spa­cing doch. data-epi-spa­cing Es data-epi-spa­cing ist data-epi-spa­cing ja data-epi-spa­cing was data-epi-spa­cing ande­res, data-epi-spa­cing ob data-epi-spa­cing drei­hun­dert data-epi-spa­cing Men­schen data-epi-spa­cing so data-epi-spa­cing eine data-epi-spa­cing Ver­si­on data-epi-spa­cing ein­mal data-epi-spa­cing hören, data-epi-spa­cing oder data-epi-spa­cing sich data-epi-spa­cing ein data-epi-spa­cing paar data-epi-spa­cing Tau­send data-epi-spa­cing die­se data-epi-spa­cing Ver­si­on data-epi-spa­cing immer data-epi-spa­cing und data-epi-spa­cing immer data-epi-spa­cing wie­der data-epi-spa­cing anschau­en data-epi-spa­cing kön­nen.

Man data-epi-spa­cing kann data-epi-spa­cing das data-epi-spa­cing als data-epi-spa­cing Musi­ker data-epi-spa­cing natür­lich data-epi-spa­cing auch data-epi-spa­cing anders data-epi-spa­cing sehen data-epi-spa­cing und data-epi-spa­cing wie data-epi-spa­cing Thees data-epi-spa­cing Uhl­mann data-epi-spa­cing sagen: data-epi-spa­cing „Film data-epi-spa­cing das data-epi-spa­cing und data-epi-spa­cing stell data-epi-spa­cing das data-epi-spa­cing online!“, data-epi-spa­cing aber data-epi-spa­cing das data-epi-spa­cing ist data-epi-spa­cing ja data-epi-spa­cing dann data-epi-spa­cing eine data-epi-spa­cing bewuss­te data-epi-spa­cing Ent­schei­dung data-epi-spa­cing des data-epi-spa­cing Künst­lers:

Tom­te data-epi-spa­cing – data-epi-spa­cing „der data-epi-spa­cing letz­te data-epi-spa­cing gro­ße data-epi-spa­cing Wal“ data-epi-spa­cing aufm data-epi-spa­cing Fest data-epi-spa­cing van data-epi-spa­cing Cleef data-epi-spa­cing 2008

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Ich data-epi-spa­cing fin­de data-epi-spa­cing es data-epi-spa­cing legi­tim, data-epi-spa­cing wenn data-epi-spa­cing ein data-epi-spa­cing Musi­ker data-epi-spa­cing wenigs­tens data-epi-spa­cing im data-epi-spa­cing Vor­feld data-epi-spa­cing einer data-epi-spa­cing Album­ver­öf­fent­li­chung data-epi-spa­cing ver­sucht, data-epi-spa­cing die data-epi-spa­cing Kon­trol­le data-epi-spa­cing über data-epi-spa­cing sei­ne data-epi-spa­cing Songs data-epi-spa­cing zu data-epi-spa­cing behal­ten. data-epi-spa­cing (Und data-epi-spa­cing Jochen data-epi-spa­cing Dis­tel­mey­er data-epi-spa­cing hat data-epi-spa­cing ja data-epi-spa­cing durch­aus data-epi-spa­cing schon data-epi-spa­cing einen data-epi-spa­cing Song, data-epi-spa­cing der data-epi-spa­cing nicht data-epi-spa­cing die data-epi-spa­cing Sin­gle data-epi-spa­cing wird, data-epi-spa­cing zum data-epi-spa­cing Durch­hö­ren data-epi-spa­cing auf data-epi-spa­cing sei­ne data-epi-spa­cing Web­site data-epi-spa­cing gestellt.) data-epi-spa­cing Nach data-epi-spa­cing der data-epi-spa­cing Ver­öf­fent­li­chung data-epi-spa­cing gehö­ren data-epi-spa­cing die data-epi-spa­cing Songs data-epi-spa­cing ja data-epi-spa­cing sowie­so data-epi-spa­cing den data-epi-spa­cing Men­schen, data-epi-spa­cing wie data-epi-spa­cing Fran data-epi-spa­cing Hea­ly data-epi-spa­cing so data-epi-spa­cing schön data-epi-spa­cing sagt data-epi-spa­cing – data-epi-spa­cing auch data-epi-spa­cing wenn data-epi-spa­cing man­che data-epi-spa­cing das data-epi-spa­cing mit data-epi-spa­cing dem data-epi-spa­cing „gehö­ren“ data-epi-spa­cing viel­leicht data-epi-spa­cing ein data-epi-spa­cing biss­chen data-epi-spa­cing zu data-epi-spa­cing wört­lich data-epi-spa­cing neh­men.

Das data-epi-spa­cing Manage­ment data-epi-spa­cing von data-epi-spa­cing Jochen data-epi-spa­cing Dis­tel­mey­er data-epi-spa­cing hat data-epi-spa­cing übri­gens data-epi-spa­cing ange­deu­tet, data-epi-spa­cing dass data-epi-spa­cing die data-epi-spa­cing Löschung data-epi-spa­cing die data-epi-spa­cing letz­te data-epi-spa­cing gewe­sen data-epi-spa­cing sein data-epi-spa­cing wird.

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Musik Digital

Der Weg zum Rockstar in sechs Milliarden Schritten

Falls ich mal eine Lis­te machen müss­te „Musi­ker, die auf die Musik­in­dus­trie nicht so rich­tig gut zu spre­chen sind“, stün­den zwei Namen ganz oben: Thom Yor­ke von Radio­head (deren letz­tes Album „In Rain­bows“ gegen so ziem­lich jede Logik der Bran­che ver­sto­ßen hat) und Trent Rez­nor von den Nine Inch Nails.

Letz­te­rer hat sich letz­te Woche mit einem Bei­trag im Forum sei­ner Band­web­site zu Wort gemel­det, in dem er mal eben kurz und holz­schnitt­ar­tig die Mög­lich­kei­ten erklärt, die man als Musi­ker heu­te so hat. Kurz zusam­men­ge­fasst lau­ten sie unge­fähr „Lass Dich tra­di­tio­nell von einem Major­la­bel ver­mark­ten und gib die Kon­trol­le ab“ und „Mach alles sel­ber, sei aktiv und beiß Dich durch“. Das ist natür­lich grob ver­ein­fa­chend (und von mir noch mal destil­liert), kommt aber so in etwa hin.

Wie genau das mit der Selbst­ver­mark­tung lau­fen soll, erklärt Rez­nor dann gleich aus­führ­li­cher:

Have your MySpace page, but get a site out­side MySpace – it’s dying and reads as cheap /​ gene­ric. Remo­ve all Flash from your web­site. Remo­ve all stu­pid intros and load-times. MAKE IT SIMPLE TO NAVIGATE AND EASY TO FIND AND HEAR MUSIC (but don’t auto­play). Con­stant­ly update your site with con­tent – pic­tures, blogs, wha­te­ver. Give peo­p­le a reason to return to your site all the time. Put up a bul­le­tin board and start a com­mu­ni­ty. Enga­ge your fans (with cau­ti­on!) Make cheap vide­os. Film yours­elf tal­king. Play shows. Make inte­res­t­ing things. Get a Twit­ter account. Be inte­res­t­ing. Be real. Sub­mit your music to blogs that may be inte­res­ted. NEVER CHASE TRENDS. Uti­li­ze the multi­tu­de of tools available to you for very litt­le cost of any – Flickr /​ You­Tube /​ Vimeo /​ Sound­Cloud /​ Twit­ter etc.

Ich habe Bücher gele­sen, die in der Sum­me unkon­kre­ter waren.

Aber die Pro­blem­lö­sung führt natür­lich zu neu­en Pro­ble­men: Ers­tens muss ich mich als Musi­ker neben der Musik (und dem … äh: Leben) auch noch um die gan­zen Ver­brei­tungs­ka­nä­le küm­mern. Im Best­fall ist das nur unglaub­lich auf­wen­dig – wenn man Pech hat, kann man aber weder mit Video­schnitt, noch mit Sozia­len Netz­wer­ken umge­hen. Zwei­tens wird man ja nie die ein­zi­ge Nach­wuchs­band sein, die die­se Wege geht. Statt auf dem tra­di­tio­nel­len Musik­markt mit ein paar hun­dert ande­ren Acts kon­kur­riert man heu­te bei MySpace mit – set­zen wir die Schät­zung mal opti­mis­tisch an – sechs Mil­li­ar­den Kapel­len.

Wäh­rend man ja schon bei offi­zi­ell (also via Plat­ten­fir­ma) ver­öf­fent­lich­ter Musik in aller Regel genau die Sachen nie mit­kriegt, die einen sonst am meis­ten begeis­tert hät­ten, gleicht es einem Blitz­schlag nach dem Lot­to­ge­winn, bei MySpace (oder irgend­ei­ner ande­ren der paar Tau­send Musik­platt­for­men) eine unbe­kann­te Band zu ent­de­cken, die einen kickt. Das, was ich immer über Blogs gesagt habe („Man muss halt Medi­en­kom­pe­tenz ent­wi­ckeln und ein biss­chen Glück haben, dann fin­det man schon ein paar Sachen, die einen rich­tig begeis­tern“), erscheint mir im Bezug auf Musik plötz­lich hoff­nungs­los naiv.

Wie also kom­men Musi­ker und Hörer zusam­men? Nicht mehr unbe­dingt durch Radio-DJs und Musik­fern­se­hen, wenn man die­ser Stu­die über den Medi­en­kon­sum von Teen­agern glaubt – wobei Radio-DJs in Deutsch­land eh seit den 1980er Jah­ren unbe­kannt sind. Häu­fig bekommt man Musik von auto­ma­ti­sier­ten Diens­ten wie last.fm oder von Freun­den emp­foh­len. Aber da geht’s bei mir schon wie­der los: „Höre ich mir jetzt neben­her die­se gan­zen unbe­kann­ten Sachen an oder las­se ich ein­fach zum hun­derts­ten Mal The Killers/​Travis/​Oasis lau­fen?“ Ob ich mich dazu zwin­gen könn­te, an einem Tag in der Woche nur neue Musik zu hören?

Natür­lich war es nie ein­fa­cher, ohne Kon­tak­te und ohne indus­tri­el­les Mar­ke­ting sei­ne Hörer zu fin­den. Und gleich­zei­tig nie schwie­ri­ger. Bis heu­te gibt es kei­ne mir bekann­te Band, die aus­schließ­lich durch das Inter­net in die ers­te Liga auf­ge­stie­gen wäre (und sagen Sie nicht „Arc­tic Mon­keys“ oder „Lily Allen“, die haben sowie­so wie­der nor­ma­le Plat­ten­ver­trä­ge unter­schrie­ben). Die gan­zen social media-Akti­vi­tä­ten erfor­dern eini­ges an Auf­wand und es bleibt immer offen, ob und wann es sich lohnt. (Das Beru­hi­gen­de dar­an ist wie­der­um: Es bleibt auch bei Major­la­bels offen, ob ein „The­ma“ funk­tio­niert. Da sind die Fehl­schlä­ge auch viel teu­rer.)

Lus­ti­ger­wei­se höre ich in letz­ter Zeit von vie­len Nach­wuchs­bands, dass sie jetzt ein eige­nes Manage­ment hät­ten. Das sind dann häu­fig Men­schen, die in einem Hin­ter­hof ein Ton­stu­dio für Wer­be­jin­gles haben und immer schon den Geruch des Rock’n’Roll ein­at­men woll­ten. (Rock’n’Roll riecht übri­gens nach kal­tem Rauch, Schweiß und Bier. Man kann es sich ganz leicht in der hei­mi­schen Küche züch­ten.) Im Best­fall haben die­se Mana­ger vor zwan­zig Jah­ren mal selbst in einer Band gespielt (man­che von ihnen haben Mil­lio­nen von Plat­ten ver­kauft, aber das weiß und glaubt heu­te nie­mand mehr) und wis­sen noch, wie die Bran­che damals funk­tio­niert hat. Ande­re „Mana­ger“ könn­ten sonst auch als „Model-Agent“ jun­ge Blon­di­nen in der Dis­co anspre­chen. (Spie­len Sie die gan­zen bösen Kli­schees ruhig im Geis­te alle mal durch, sie stim­men sowie­so alle. Das Gegen­teil aber auch immer, das ist ja das tol­le.)

Vie­le Bands sind natür­lich nur Musi­ker – die brau­chen jeman­den, der sich um alles ande­re küm­mert und auf sie auf­passt. Sol­che Leu­te gibt es, aber sie kos­ten im Zwei­fels­fall viel Geld. Geld, das man nicht hat, nie ver­die­nen wird und sowie­so für Equip­ment und Kip­pen aus­ge­ben muss.

Geld mache man heut­zu­ta­ge mit Kon­zer­ten, heißt es immer wie­der. Das ist unter bestimm­ten Aspek­ten (z.B. wenn man U2 ist) sicher nicht falsch, aber man muss sie erst mal spie­len. Außer­halb von Jugend­zen­tren (die natür­lich auch alle kein Geld haben bzw. machen) ist das schwie­rig bis unmög­lich. Boo­king ist die Höl­le für alle Betei­lig­ten, wes­we­gen ich mich da auch nie ran­ge­traut habe: Die Bands ver­schi­cken Demos und Band­in­fos im Dut­zend und die Ver­an­stal­ter haben den Schreib­tisch voll mit dem Kram. Wenn man heut­zu­ta­ge als Nach­wuchs­mu­si­ker irgend­was wirk­lich braucht, dann einen geschei­ten Boo­ker, der im Ide­al­fall ein gan­zes Port­fo­lio von Bands hat und den Ver­an­stal­tern genau das prä­sen­tie­ren kann, was zu ihnen passt. (Und das mit den Kon­tak­ten geht auch ein­fa­cher.) Winz­lings-Labels und ‑Ver­trie­be sind mei­nes Erach­tens ver­zicht­bar: Für die Down­loads­to­res (die heut­zu­ta­ge unver­zicht­bar sind, wenn man sei­ne Musik nicht eh ver­schen­ken will) gibt es Dienst­leis­ter wie Tun­e­co­re und die CDs, die man bei Kon­zer­ten unbe­dingt dabei haben soll­te, kann man ent­we­der in klei­ner Stück­zahl pres­sen las­sen oder gleich – Sakri­leg! – selbst bren­nen.

Wich­tig ist heut­zu­ta­ge vor allem der Aus­tausch unter­ein­an­der. Des­we­gen bin ich auch sehr gespannt auf die all2gethernow, die „Anti-Pop­komm“, die im Sep­tem­ber in Ber­lin statt­fin­den wird.

Ihre Zie­le kann man natür­lich auch total eke­lig aus­drü­cken, aber ich find’s trotz­dem span­nend:

Spä­tes­tens jetzt geht es dar­um nach vor­ne zu schau­en, neue Ideen und inno­va­ti­ve Pra­xis in der Krea­tiv­wirt­schaft zu beleuch­ten. Ziel muss sein gemein­sam Model­le zu defi­nie­ren, die Krea­ti­ven und Künst­lern mit ihrer Arbeit Ein­künf­te ermög­li­chen. Jede Form des Input ist hilf­reich, denn fina­le Ant­wor­ten gibt es noch nicht. Eine offe­ne Form der Dis­kus­si­on wie sie ein Bar­camp gewähr­leis­tet ist des­halb ide­al.

(Mehr über „Krea­tiv­wirt­schaft“ und „Input“ kön­nen Sie dem­nächst in mei­nem neu­en Buch „Die 1.000 dümms­ten Begrif­fe des frü­hen 21. Jahr­hun­derts“ nach­le­sen. Auf den Sei­ten zwi­schen „Digi­tal Nati­ve“, „Gene­ra­ti­on Upload“ und „fail“.)

Jeden­falls soll dis­ku­tiert und nicht nur reprä­sen­tiert wer­den und Musi­ker und Blog­ger dür­fen auch dabei sein.

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Musik

Schöner Heulen

Man hört ja lei­der viel zu sel­ten Dan Bern.

Beson­ders Die­ter Gor­ny und Hubert Bur­da (und all den ande­ren hun­gern­den Medi­en­futzis) möch­te ich aber sei­nen „Albu­quer­que Lul­la­by“ aus dem Jahr 2001 ans Herz legen.

Schon vor acht Jah­ren sang Bern da:

I have a fri­end
Sits in his office
Whe­re he’s had his big suc­cess
Now he cries all day
He says the Inter­net
Is ste­al­ing his royal­ties
Talks of his glo­ry days
I say no one cares about your glo­ry days

In die­sem Live­vi­deo ver­haut er zwar die ent­schei­den­de Zei­le, aber schön ist der Song trotz­dem:

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