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Ich erinner‘ mich an alles

Alles hat­te mit Tom Liwa ange­fan­gen. Auf mei­nem ers­ten Fes­ti­val, Hald­ern 2000. Zwi­schen all den rocken­den Bands (also: soweit man in Hald­ern von „rocken“ spre­chen kann, es war irgend­wann zwi­schen Soul­wax, Embrace, K’s Choice und Paul Wel­ler) stand da ein Mann auf der Büh­ne, der zur Akus­tik­gi­tar­re irgend­wel­che deut­schen Tex­te näsel­te, in denen For­mu­lie­run­gen wie „jetzt darfst Du mich anfas­sen“ und „der Mit­tel­strei­fen wird nie­mals für uns bei­de rei­chen“ vor­ka­men. Mein bes­ter Freund und ich fanden’s doof – aus Prin­zip. Aber der Mann brauch­te kei­ne vier­zig Minu­ten, um uns durch die Emo­tio­nen „Ableh­nung“, „Mit­leid“, „Respekt“ und „Bewun­de­rung“ zu schi­cken. Anschlie­ßend baten wir höf­lich um Auto­gram­me und waren Fans.

Das ers­te Kon­zert, für das wir uns allei­ne mit der Bahn von Dins­la­ken aus auf den Weg in die gro­ße wei­te Welt mach­ten, war Tom Liwa im Bahn­hof Lan­gen­d­re­er (auf der Rück­fahrt ereig­ne­te sich die­se Epi­so­de). Obwohl wir mit 17 noch nicht die vol­le Dimen­si­on der Liwa’schen Tex­te erfas­sen konn­ten, waren Zei­len wie „Du bist ein selt­sa­mes, selt­sa­mes Mäd­chen“ oder „Es gab eine Zeit, da waren wir alle ver­liebt in Dich – auch ich“ natür­lich auch damals schon greif­bar. Liwa brach­te mir deutsch­spra­chi­ge Musik nahe, lan­ge bevor ich kett­car oder Tom­te kann­te.

Inner­halb von 13 Mona­ten sah ich Tom Liwa fünf Mal live, davon ein­mal auf dem Kir­chen­tag in Frank­furt, wo er zuvor bei einer Podi­ums­dis­kus­si­on irgend­ein Mit­glied der Söh­ne Mann­heims … nun ja: gedisst hat­te. Der bis­her letz­te Kon­zert­be­such war am 13. Sep­tem­ber 2001 in Wesel: Die gan­ze Welt war durch­ein­an­der und Tom Liwa stand auf der Büh­ne des Karo und bret­ter­te mit sei­ner Post-Punk-Band No Exis­te durch sein sonst so fili­gra­nes Werk. Alles war sur­re­al, aber es pass­te. Auf dem Heim­weg fühl­ten wir uns ein Stück weit siche­rer.

Dann dif­fun­dier­te Liwas Werk ins Eso­te­ri­sche: Er nahm Plat­ten auf, die mir gar nichts gaben, bot irgend­wel­che Semi­na­re an, über deren Inhalt und Sinn ich nicht urtei­len kann, und refor­mier­te die Flower­porn­oes für ein auch eher außer­ge­wöhn­lich zu nen­nen­des Album. Im ver­gan­ge­nen Jahr dann „Eine Lie­be aus­schließ­lich“: Tom Liwa wie­der völ­lig redu­ziert und ganz bei sich, dazu je ein Cover von Dylan und Snow Pat­rol.

Und jetzt: Tom Liwa, Bahn­hof Lan­gen­d­re­er. (Almost) ten years after. Die anfäng­li­che Angst, dass man da allei­ne sit­zen wür­de, ver­fliegt schnell. Neben­an tritt Johann König auf – auch nicht schön, aber so sind sie, unse­re Kul­tur­zen­tren: Ein Spie­gel der Gesell­schaft und ihres Geschmacks. Liwa eröff­net mit „I’ll Keep It With Mine“ auf der Uku­le­le und Bob Dylan ist ein gutes Stich­wort: Ein Grea­test-Hits-Pro­gramm wer­de er spie­len, sagt Liwa, „was ein biss­chen schwie­rig ist, weil ich ja nie Hits hat­te“. Aber was er spielt, ist genau das, was ich hören will, und was mich tat­säch­lich um zehn Jah­re zurück­wirft.

Nach einer Dylan-mäßig dekon­stru­ier­ten Fas­sung von „Für die lin­ke Spur zu lang­sam“ (Wie jetzt, „nie Hits“?!) fol­gen vie­le Sachen von den ers­ten bei­den Solo­al­ben, Neil Young, Joni Mit­chell und so ziem­lich das Schöns­te aus Flower­porn­oes-Zei­ten („Nicht müde genug“, „Eng in mei­nem Leben“, „Herz aus Stein“, „Respekt“). Tom Liwa ist blen­dend auf­ge­legt, er hat pri­vat ordent­lich was durch­ge­macht, wie er andeu­tet, aber alles über­wun­den. Nach Elliott Smith, Vic Ches­nutt und Mark Lin­kous tut es gut, einen Musi­ker zu sehen, dem es offen­sicht­lich gut geht. Sei­ne Ansa­gen las­sen den neben­an auf­tre­ten­den Come­di­an alt aus­se­hen. Und dann zwei Stun­den lang die­se Songs in einer Atmo­sphä­re, in der man Steck­na­deln Han­dys fal­len hören kann …

Man kann und will das nicht glau­ben, dass es schon fast eine gan­ze Deka­de her sein soll, als man in sei­nem Jugend­zim­mer saß, „St. Amour“ ins CD-Lauf­werk des PCs ein­leg­te und sich der Melan­cho­lie von Songs hin­gab, die sich einem zum gro­ßen Teil erst jetzt erschlie­ßen. Wenn grad nicht Tom Liwa lief, lie­fen die Smas­hing Pump­kins, an die­sen dunk­len, nas­sen Herbst­aben­den, die im Rück­blick gan­ze Jah­re füll­ten. Bil­ly Cor­gan schreibt heu­te Songs mit Jes­si­ca Simpson, Tom Liwa ist immer noch da. Und er ist so gut wie eh und je.

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You should have known by now you were on my list

Nach­dem Lukas nun seit Wochen schon erheb­li­che Stü­cke sei­ner Zeit dafür auf­bringt, die letz­ten zehn Jah­re nach den musi­ka­li­schen Häfen sei­nes Lebens zu durch­fors­ten, 1 macht sich mitt­ler­wei­le ange­sichts des mit Pfer­den und Streit­wa­gen her­an­brau­sen­den Jah­res­en­des auch bei mir der Zug­zwang bemerk­bar, zumin­dest die letz­ten zwölf Mona­te die­ses über­durch­schnitt­lich guten Plat­ten­jah­res in eine gewis­se, zumin­dest für mich gül­ti­ge Ord­nung zu brin­gen.

Wenn ich mei­nen last.fm-Statistiken Glau­ben schen­ken darf, und das ist auf­grund eini­ger über das ers­te Quar­tal 2009 ver­teil­ten Kom­plett­ab­stür­ze mei­nes alten Rech­ners, denen regel­mä­ßig eine eher spo­ra­di­sche Neu­in­stal­la­ti­on irgend­wel­cher Sta­tis­tik-Plug­ins folg­te, höchst frag­wür­dig, dann beginnt das Jahr und beginnt die­se Rang­lis­te mit bedenk­lich hoher Rota­ti­on des Albums „Noble Beast“ von Andrew Bird, der mich schon mit der 2007 erschie­ne­nen Plat­te „Arm­chair Apo­crypha“ an mei­ner despek­tier­li­chen Hal­tung gegen­über Sport­mu­sik und Muckertum hat­te zwei­feln las­sen. Ent­ge­gen der sta­tis­ti­schen Hin­wei­se kann ich mich aller­dings selt­sa­mer­wei­se kaum dar­an erin­nern, Birds jüngs­tes Werk ein­ge­hend unter die Lupe genom­men zu haben, im Gegen­teil erin­ne­re ich mich nur noch dar­an, dass im Ope­ner „Oh No!“ an einer Stel­le von einem Gefäng­nis die Rede ist. Den Rest der Songs fin­de ich in der Rück­schau ent­we­der gar nicht mehr, oder ziem­lich bedeu­tungs­los. Den­noch steht der Mann hier, weil mich die rela­ti­ve Ent­täu­schung über „Noble Beast“ dazu ver­lei­tet hat, „Arm­chair Apo­crypha“ wie­der zu hören, wenn nicht gera­de der ver­ma­le­dei­te Com­pu­ter wie­der im Abrau­chen begrif­fen war. Daher gibt es hier jetzt also für die­ses nicht 2009 erschie­ne­ne Album von mir Platz 10 des Jah­res 2009. Schö­ne Dop­pel­stan­dards habe ich ja.

Auf Lis­ten­platz 9 lan­det eine Schei­be, bei der ich mir zum Zeit­punkt ihres Erschei­nens, also im März, noch unum­stöß­lich sicher war, dass nichts und nie­mand mehr dazu in der Lage sein wür­de, mich davon abzu­brin­gen, es schon aus der hier seman­tisch über­aus schief ver­wen­de­ten ex-ante-Per­spek­ti­ve zum Album des Jah­res zu erklä­ren. „Hazards Of Love“ von The Decem­be­rists ist im posi­ti­ven Sin­ne ein Kon­zept­al­bum 2 über so eine Art Lie­bes­ge­schich­te. Aller­dings wer­den da wohl auch Prot­ago­nis­ten von wil­den Vögeln ent­führt und ins heu­ti­ge Russ­land depor­tiert (ganz habe ich das noch nicht ver­stan­den, viel­leicht kommt das noch). Jeden­falls ist das ein wun­der­ba­res Album von einer eben­so wun­der­ba­ren Band, die wun­der­ba­rer­wei­se am lau­fen­den Band Auf­nah­men ver­öf­fent­licht, ohne dass das nervt. War­um „Hazards Of Love“ hier also nicht an der Pole Posi­ti­on steht, 3 lässt sich wohl nur dadurch erklä­ren, dass irgend­wann fol­gen­de Din­ge pas­siert sind:

Ich freun­de­te mich mit Ani­mal Coll­ec­ti­ve an, was schon allein dadurch etwas Beson­de­res ist, weil ich ein paar Jah­re vor­her noch jedem ver­gif­te­te Bli­cke zuge­wor­fen hat­te, der mir deren vor­letz­tes Album „Feels“ nahe­le­gen woll­te. Für mich war die­se Band und alles mit ihr Zusam­men­hän­gen­de ein vager Abklatsch von längst ver­bli­che­nen Idol­fi­gu­ren wie Cir­cu­la­to­ry Sys­tem, Oli­via Tre­mor Con­trol und so wei­ter, mit dem Unter­schied, dass Ani­mal Coll­ec­ti­ve es für mei­nen Geschmack ein wenig über­trie­ben mit der Psy­che­de­li­tät. Und nun die­se Plat­te! „Mer­ri­wea­ther Post Pavil­li­on“ ist einer der für mich (und ver­mut­lich jeden ande­ren auch) sel­te­nen Fäl­le, die sofort mit vol­ler Wucht ein­schla­gen und danach trotz­dem immer noch bes­ser und aber vor allen Din­gen nicht lang­wei­lig wer­den. Die­ses Album ver­ur­sacht in mir ein nicht mehr weg­zu­leug­nen­des Bedürf­nis zu tan­zen, 4 wo es mög­lich ist und ist auch sonst ein­fach ziem­lich per­fekt. Lei­der habe ich es erst sehr spät ken­nen­ge­lernt (lies: vor knapp ein­ein­halb Mona­ten) und kann es des­halb lei­der noch nicht guten Gewis­sens höher ein­stu­fen als auf Platz 8. Aber fra­gen Sie mich nächs­tes Jahr noch­mal, wie ich retro­spek­tiv ent­schei­den wür­de!

Ich sprin­ge chro­no­lo­gisch. Sie haben das viel­leicht schon geahnt. Wenn ich mir also den Juni die­ses Jah­res so auf last.fm angu­cke, erschleicht mich ein Pein­lich­keits­ge­fühl und noch dazu eine Mah­nung an so etwas wie eine Pflicht­schul­dig­keit, näm­lich dahin­ge­hend, dass es ja eigent­lich nicht sein kann, dass man über vier Wochen hin­weg nicht nur einen ein­zi­gen Künst­ler, son­dern tat­säch­lich immer ein- und das­sel­be Album des glei­chen Künst­lers hört, wie­der und wie­der. Die­ses Delik­tes habe ich mich schul­dig gemacht, und das auch noch mit schmie­rigs­tem eng­li­schen Indie­rock, den man drü­ben beim NME in der Jah­res­end­lis­te ver­mut­lich auch irgend­wo auf­ge­führt hat, aber fra­gen Sie mich nicht, ich habe kei­ne Ahnung vom NME, die Charts dort ver­fol­ge ich qua­si nicht. Ich ver­mu­te ein­fach, dass die da eine Gre­at-Bri­tain-Quo­te haben, die ihnen ver­bie­tet, mehr als fünf­zig Pro­zent der jewei­li­gen Charts von Nicht-Bri­ten ein­neh­men zu las­sen, andern­falls wird wohl ein­fach irgend­was ein­ge­fügt, das ent­fernt nach Franz Fer­di­nand klingt. Aber ich schwei­fe ab: Die­ses schlei­mi­ge, auf Hoch­glanz polier­te und viel zu pathe­ti­sche Album, das mich aus Grün­den der inne­ren Kohä­renz und der Gefühls­ge­walt so umge­wor­fen hat, dass ich wage, ihm eine bes­se­re Stel­le als den Decem­be­rists zukom­men zu las­sen, ist „Wall Of Arms“ von The Mac­ca­bees. Man kann heut­zu­ta­ge kei­nen toten Fisch wer­fen, ohne jeman­den zu tref­fen, der genau­so klingt, ich weiß, aber den­noch: Sehr schö­nes Ding. Emp­feh­lens­wert ist hier ins­be­son­de­re der Song „Wil­liam Powers“. Platz 7 für die Mac­ca­bees und „Wall Of Arms“.

Irgend­wann im Sep­tem­ber stol­per­te ich über eine Band namens Tap Tap, von der ich abso­lut gar nichts weiß, außer, dass sie dem Akzent des Sän­gers nach eben­falls aus dem Ver­ei­nig­ten König­reich stammt und ein Album namens „On My Way“ her­aus­ge­bracht hat­te. Es pas­siert mir indes nicht oft, dass mich eine Plat­te so über­zeugt wie die­se hier, ohne dass ich auch nur den gerings­ten Schim­mer habe, wer eigent­lich dahin­ter steckt. Ver­mut­lich hängt das mit der Mini­mal­men­ge Fan­boy-Tum zusam­men, die einen dazu bringt, erst­mal anhim­meln kön­nen zu wol­len, ehe man ent­schei­det, das Pro­dukt auch „objek­tiv“ gut zu fin­den. Aber hier! So ein­fa­che, eigent­lich so sehr nach Sche­ma F kom­po­nier­te Songs, dass man sofort wie­der Pearl Jam hören dür­fen will, und den­noch so ori­gi­nell und Ver­trau­ens­vor­schuss hei­schend, dass es mir schon arg Weh tun wür­de, müss­te ich irgend­wann her­aus­fin­den, dass Tap Tap eine Band von poli­tisch am rech­ten Rand sich tum­meln­den Sau­er­kraut­stamp­fern wären, die wochen­tags ger­ne Vor­schul­kin­dern die Base­ball­müt­zen vom Kopf schie­ßen oder sowas. Aber ich glau­be auch nicht, dass es so weit kom­men muss. Platz 6 over here!

Jetzt wird es ernst. Bei allem, was jetzt kommt, muss­te ich für die fina­le Rei­hen­fol­ge der­art grü­beln, dass sich an mei­nen Schlä­fen nun tat­säch­li­che Grü­bel­gru­ben gebil­det haben, aus denen man dann ger­ne mal kol­lek­tiv Zwie­bel­dip abs­tip­pen darf, soll­te ich der­einst als Tisch in einem mexi­ka­ni­schen Restau­rant ange­stellt sein. Es muss daher jetzt auch ver­gleichs­wei­se schnell gehen, weil ich mir das mit dem Grü­beln nicht so rich­tig abge­wöh­nen konn­te und nun, ein­mal ent­schlos­sen, lie­ber mit geschlos­se­nen Augen durch die Wand fah­re, als mich wie­der in end­lo­sen Abwä­gun­gen wie­der zu fin­den.

Platz 5 die­ser mit nie­man­dem abge­spro­che­nen und über­aus sub­jek­ti­ven Album­chart­lis­te des ver­gan­ge­nen Jah­res geht an eine klei­ne, fei­ne Band namens Clues, die aller­dings inso­fern hoch­ka­rä­tig ist, als in ihr sowohl ein ehe­ma­li­ges Mit­glied der Uni­corns als auch ein Prä-Fun­e­ral-Mit­mu­si­ker von The Arca­de Fire ihr zwei­fels­oh­ne ernst gemein­tes Blut-Schweiß-Trä­nen-Hand­werk tun. Im Mai ver­öf­fent­lich­ten sie ihr selbst­be­ti­tel­tes Debut, bei dem es sich um den sprich­wört­li­chen Wahn­sinn han­delt. Der Grund, war­um die­ses Album fünf Plät­ze fal­len muss­te und des­halb nicht auf dem ers­ten Platz liegt, ist ein in der Mit­te des Albums ver­or­te­ter Song namens „You Have My Eyes Now“, bei dem ich über­haupt kei­nen Zugang fand, und der mei­nes Erach­tens auch kohä­renz­mä­ßig über­haupt nicht auf die­ses Album passt. Natür­lich will ich nicht behaup­ten, dass ich die minu­ti­ös geplan­te Lied­ab­fol­ge solch einer guten Plat­te bes­ser ver­ste­he als die betref­fen­de Band selbst, aber in die­sem Fall hat sich immer eine sehr inter­es­san­te Rei­se in mei­nem Kopf auf­ge­baut, ehe die­ser Track eine Ver­wir­rung bei mir aus­löst, die mich lei­der zum sofor­ti­gen Wei­ter­skip­pen zwingt.

Platz 4 geht an „The Con­for­mist“ von Dove­man, einem jun­gen Mann, der mir als Tour­po­sau­nist der fan­tas­ti­schen New Yor­ker Band The Natio­nal bekannt wur­de. „The Con­for­mist“ ist eine sehr ruhi­ge und bestän­dig trau­ri­ge, aber natür­lich auch aus ande­ren Grün­den schö­ne Plat­te, die unter ande­rem mit Bryce und Aaron Dess­ner von The Natio­nal auf­ge­nom­men und pro­du­ziert wur­de. Ab und an, zum Bei­spiel im Song „Angel’s Share“ hört man gar Matt Ber­nin­ger als zwei­te Stim­me mit­grum­meln, was für jeman­den, der wie ich eine durch­aus irra­tio­na­le Lie­be zu The Natio­nal pflegt, eine ver­mut­lich eben­so irra­tio­na­le Ver­klä­rung aller Musik, in der die drin hän­gen, bedeu­tet. Aber das ist ja dann auch wie­der egal, wenn das Pro­dukt so schön klingt. Super Sache! 5

Roy­al Bangs aus Knox­ville grei­fen für ihr zwei­tes Album „Let It Beep“ den drit­ten Platz ab. Es gibt ja immer sol­che Schei­ben, an denen alles stimmt. Die letz­te die­ser Art, die nicht aus 2009 stammt und an die ich mich ohne Hil­fe erin­nern kann, ist „Recon­s­truc­tion Site“ von The Wea­k­erthans. 6 Die­ses Jahr gibt es für mich immer­hin zwei die­ser Art. Eine davon ist die eben Genann­te der Roy­al Bangs, die ich mir ein­zig und allein wegen des Covers zuleg­te und dann zwei Wochen am Stück hören muss­te, wo ich ging und stand (eine Aus­drucks­wei­se, die vom Erschaf­fer der­sel­ben ver­mut­lich wohl doch eher aus­schließ­lich für das Prä­sens gedacht war). Inner­halb die­ser zwei Wochen gab es dann auch noch über­ra­schend ein Kon­zert im Kreuz­ber­ger „West­ger­ma­ny“, was natür­lich kein Zufall sein konn­te. Elek­tro-Rock ohne alles, was das Wort „Elek­tro-Rock“ zu einem so wir­kungs­vol­len Brech­mit­tel machen kann. Die Her­ren lan­den aus Grün­den der lei­der nicht ver­schwin­dend gerin­gen „Tot-Hör­bar­keit“, aber auch des­halb auf dem drit­ten Platz, weil ich ihnen dank oben erwähn­ten Kon­zer­tes einen gewis­sen Malus ein­räu­men muss: Sel­ten habe ich eine Band, die ihre Songs so gut vor­trägt, so lust­los erlebt, mut­maß­lich auf­grund der viel­leicht zwan­zig anwe­sen­den Gäs­te. Das Kon­zert selbst war super, aber es hät­te wegen der sie­ben Tage Regen­wet­ter, die in den Band­ge­sich­tern statt­fan­den, mit geschlos­se­nen Augen höchst­wahr­schein­lich viel bes­ser gefal­len. Nur mäßig ent­schuld­ba­res Ver­hal­ten, lei­der.

Platz zwei erhält ein­deu­tig „Eski­mo Snow“ von WHY?. Ein fan­tas­ti­sches Album aus Folk­songs von Hip­hop-Musi­kern, die schon mit ihrer letz­ten Ver­öf­fent­li­chung „Alo­pe­cia“ etwas her­aus­ge­bracht hat­ten, was nir­gends ein­zu­ord­nen war und den­noch – nicht: „gera­de des­halb“ 7 – ein­gän­gig und nach­hal­tig erhei­ternd. „Eski­mo Snow“ ist nun etwas ganz ande­res als alle Vor­gän­ger­al­ben, viel­leicht dadurch auch gewöh­nungs­be­dürf­tig, aber ich bit­te Sie: Hören Sie es durch. Viel­leicht vier­mal, viel­leicht hun­dert­mal. Sie wer­den es lie­ben, allein für Tex­te wie „And when a thing starts finis­hing around me, I faint or fake a mousta­che, an accent, or flee, in fear my expi­red licen­se be pul­led by sheer pro­xi­mi­ty“, aber wahr­schein­lich auch für das gan­ze Drum­her­um. 8

So nun, zu Platz 1. Ich mache es kurz und schmerz­los: „Vecka­ti­mest“ von Grizz­ly Bear. Nein, ich möch­te gar nicht hypen. Unter allen Umstän­den will ich das ver­mei­den. Man soll­te viel­leicht den­ken, dass es nach allen Lob­hu­de­lei­en auf die­se Plat­te lang­sam ein­mal genug wäre, aber: Nein, ist es nicht. Dies ist eines der bei­den Alben, bei denen in die­sem Jahr für mich schon beim ers­ten Hören der Musik und Sehen des Art­works nichts auch nur vage unan­ge­nehm auf­stößt, son­dern mit jedem Blick und Hin­hö­ren, so flüch­tig bei­des auch sein mag, nur wächst und wächst. Das hier ist aber schon des­halb weit groß­ar­ti­ger, weil es min­des­tens zehn­fa­ches Anhö­ren der gesam­ten CD braucht, um es über­haupt auch nur in Tei­len so weit ver­stan­den zu haben, dass man es ohne Vor­ur­tei­le gegen­über einer Pseu­do-Prog-Rock-Hal­tung, die Grizz­ly Bear von ande­ren schon nach­ge­sagt wor­den ist, gut fin­den kann. Hat man sich aller­dings dar­auf ein­ge­las­sen, ist es mei­ner Ansicht nach völ­lig unmög­lich, das Gefal­len an die­sem Album zu ver­lie­ren, im Gegen­teil ist man bis auf Wei­te­res dazu ver­ur­teilt, es nach jedem Durch­hö­ren um ein Viel­fa­ches mehr zu mögen als vor­her, sofern das über­haupt mög­lich ist. Auf Schul­tern klop­fen und „Sehr gut gemacht!“ sagen möch­te man hier.

So. Ich freue mich, der­glei­chen mit Ihnen allen geteilt zu haben! Aller­dings kann ich, wie bereits gesagt, nicht garan­tie­ren, dass ich in einer leicht ande­ren Tages­form die ers­ten fünf Plät­ze nicht voll­kom­men anders geord­net hät­te. Ich hof­fe, Sie ver­zei­hen mir das. Außer­dem soll­te noch gesagt wer­den, dass es die­ses Jahr auch eini­ge sehr schö­ne Plat­ten gab, die nicht zu mei­nen zehn Favo­ri­ten gehö­ren, bei­spiels­wei­se „Bit­te Orca“ von den Dir­ty Pro­jec­tors, die ich noch vor Kur­zem intern auf Platz 2 geführt habe. Aber die­se Din­ge ändern sich schnell, und inso­fern ist es viel­leicht gut, wenn ich wie jedes Jahr nicht möch­te, dass sich irgend­ein Album ärgert oder trau­rig ist. Des­halb, und weil zehn Ord­nungs­plät­ze ein­fach rei­chen, ran­gie­ren alle übri­gen Ver­öf­fent­li­chun­gen, von denen ich die­ses Jahr wohl­wol­lend Kennt­nis genom­men habe, gleich­ran­gig auf Platz 11. Hof­fent­lich gibt das kein Gedrän­ge da unten!

  1. Für den Strauß Stil­blü­ten, der in den nächs­ten Zei­len sicher noch dicker wer­den wird, darf man sich dann am Schluss bei mir bedan­ken.[]
  2. Wenn ich im Zusam­men­hang mit Kon­zept­al­ben von posi­ti­vem Sinn spre­che, mei­ne ich das durch­aus als tie­fe Wür­di­gung des Künst­lers. Das letz­te „Kon­zept­al­bum“, das mir von Freun­den als hör­bar nahe­ge­legt wor­den ist, war irgend­was von Dream Thea­ter und kann mitt­ler­wei­le nach­hal­tig dazu ver­wen­det wer­den, mich in rasen­der Geschwin­dig­keit aus der Woh­nung zu jagen. Ob ich kom­plett ange­klei­det bin oder nicht.[]
  3. Zu Ihrem Stil­blü­ten­strauß haben Sie nun noch eine beson­ders präch­ti­ge Rose dazu­ge­schenkt bekom­men.[]
  4. Liegt auf mei­ner per­sön­li­chen Wert­schät­zungs­ska­la nur knapp ober­halb von Kon­zept­al­ben, dies­mal aber eher aus voll­kom­men per­sön­li­chen Grün­den.[]
  5. Eine eben­so super Sache ist außer­dem, dass wei­te­re Back­ing Vocals von einer gewis­sen Norah Jones gesun­gen wur­den, zu der man ver­mut­lich auch nur eine höchst irra­tio­na­le Lie­be haben kann, was im vor­lie­gen­den Fall aber auch so ist.[]
  6. Musik, Lyrics und Art­work waren so umwer­fend, dass ich schon beim drit­ten oder vier­ten Hören wuss­te, dass hier jemand mal eben ein Meis­ter­werk abge­lie­fert haben muss­te, schein­bar ohne beson­ders exal­tiert mit irgend­wel­chen Wim­pern zu zucken.[]
  7. Ein­fach weil der Stil­blü­ten­strauß wohl sonst am Pack­li­mit ange­kom­men und bei Über­tre­tung der Gewichts­gren­ze nur noch als Sperr­gut zu trans­por­tie­ren wäre.[]
  8. Mei­ne Damen und Her­ren, der Stil­blü­ten­strauß ist soeben an Adi­po­si­tas ver­en­det und lässt sich nun auch nicht mehr durch ein bei­läu­fig ein­ge­wor­fe­nes „Bit­te eine Packung gute Lau­ne mit­brin­gen!“ ins Leben zurück­ho­len. Das haben wir nun davon![]
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Aufguss 2009 – The wahl to end all wahls

Das Jahr nähert sich sei­nem Ende, man ist im Weih­nachts­stress, denkt schon über eine ange­mes­se­ne Sil­ves­ter­par­ty nach und im Fern­se­hen lau­fen Jah­res­rück­bli­cke. Ver­har­ren wir doch ein­mal für einen Moment in Dank­bar­keit, dass nur ein Jahr­zehnt endet und wir nicht schon wie­der auf ein gan­zes Jahr­hun­dert oder gar Jahr­tau­send zurück­bli­cken müs­sen. Denn das wäre ja wohl rich­tig anstren­gend.

Aufguss 2009

Auch in die­sem Jahr haben Sie wie­der die Gele­gen­heit, in 20 Kate­go­rien die bes­ten Irgend­was­se des zurück­lie­gen­den Kalen­der­jah­res zu bestim­men – Songs und Alben wie gehabt in Hornby’schen Top-Five-Lis­ten.

Im Gro­ßen und Gan­zen hat das mit der Abstim­mung in den letz­ten Jah­ren gut geklappt, wes­we­gen ich die Erläu­te­rung der Spiel­re­geln auf weni­ge Minu­ten beschrän­ken möch­te:

Jeder Leser darf ein­mal abstim­men. Über­le­gen Sie sich also vor­her gut, wen und was Sie zu wäh­len geden­ken.

Die Kate­go­rien soll­ten eigent­lich selbst­er­klä­rend sein. Die Bezeich­nung “… des Jah­res” legt nahe, dass es sich bei Ihrer Wahl um Ver­öf­fent­li­chung und Ereig­nis­se han­deln soll­te, die zwi­schen dem 1. Janu­ar und dem 31. Dezem­ber 2009 statt­ge­fun­den haben. Dabei sind wir so toll­kühn und beschrän­ken das nicht auf den deut­schen Markt. Bei Büchern und Fil­men, die in Deutsch­land erschie­nen sind, soll­te trotz­dem der deut­sche Titel notiert wer­den, bei hier­zu­lan­de unver­öf­fent­lich­ten Kul­tur­pro­duk­ten der jewei­li­ge Ori­gi­nal­ti­tel.

Wich­tig! Bei Alben, Songs, Vide­os und Büchern bit­te stets nach dem Mus­ter “$Künst­ler – $Titel” vor­ge­hen, also bei­spiels­wei­se „Nir­va­na – Never­mind“ oder „Her­mann Hes­se – Step­pen­wolf“ schrei­ben. Nur ohne Anfüh­rungs­zei­chen.

Zu gewin­nen gibt es auch was:

  • Das Grand Hotel van Cleef stif­tet drei (jawohl: drei) GHvC-Fan­pa­ke­te. Die­se bestehen jeweils aus der Spe­cial Edi­ti­on von „Brot­her. Sis­ter. Bores!“ von Pale, „Glass Flo­or“ von Mari­ti­me, den Sin­gles zu „48 Stun­den“ von kett­car und „Baby Melan­cho­lie“ der Han­sen Band, sowie einem GHvC-Schlüs­sel­band.
  • Die Pro­mo­ti­on-Werft stif­tet ein Mul­ti­me­dia-Paket bestehend aus der 7″-Picture-Vinylsingle „For What It’s Worth“ von Pla­ce­bo, dem Buch „Von Musi­kern Machern und Mobil­toi­let­ten – 40 Jah­re Open Air Geschich­te“ und der Sin­gle „Mas­ter & Ser­vant“ von Nou­vel­le Vague feat. Mar­tin Gore.
  • Über­zahl Pro­mo­ti­on stif­tet ein CD-Paket mit „The­re Is An Oce­an That Divi­des“ von Scott Matthew, „We Used To Think The Free­way Sound­ed Like A River“ von Rich­mond Fon­taine, „Fami­ly“ von Le Loup und „It Feels So Good When I Stop“ von Joe Per­nice.
  • Revol­ver Pro­mo­ti­on stif­tet ein exklu­si­ves Sky­pe-Kon­zert von Hel­gi Jons­son. (Die­ses Kon­zert wird unter den Teil­neh­mern hier und auf nicorola.de ver­lost.)
  • Cof­fee And TV selbst stellt wie­der ein Mix­tape mit den bes­ten Songs des Jah­res zusam­men. Nicht nur für Kas­set­ten­mäd­chen!
Gewinne, Gewinne, Gewinne

Wenn Sie am Ende der Abstim­mung Ihre Kon­takt­da­ten ange­ben, wer­den Sie auch gefragt, wel­chen Preis Sie ger­ne gewin­nen wür­den. Für jeden Gewinn wird ein­zeln gelost. Soll­ten sich für einen Preis gar kei­ne Inter­es­sen­ten fin­den, wird er unter den ver­blie­be­nen Per­so­nen ver­lost.

Jetzt ver­nei­gen wir uns alle noch kurz in Demut und Dank­bar­keit vor Horst Motor, der die gebrauch­ten Wahl­com­pu­ter aus Flo­ri­da besorgt und die gan­ze Ver­ka­be­lung gemacht hat, und dann hät­ten wir’s glaub ich auch.

Been­den Sie das „Super­wahl­jahr“ 2009 doch ein­fach mal mit einer

Abstim­mung
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Musik

They’ll be gone in a year or two

Nur fürs Pro­to­koll:

a‑ha wer­den im nächs­ten Jahr eine Abschieds­tour rund um den Erd­ball machen und am 4. Dezem­ber 2010 (zehn Jah­re und zwei Tage nach dem „Abschieds­kon­zert“ der Smas­hing Pump­kins – aber das hat nichts zu bedeu­ten, außer dass ich mir defi­ni­tiv zu vie­le Daten mer­ke) in Oslo ihr letz­tes Kon­zert spie­len.

Das ist einer­seits scha­de, ander­seits fin­de ich es immer beacht­lich, wenn Bands nach 25 Jah­ren sagen „Jetzt war gut“, bevor sie in die Rol­ling-Stones-Fal­le tap­pen. Mor­ten Har­ket wird dann 51 Jah­re alt sein und fri­scher aus­se­hen als irgend­wel­che Rock­mu­si­ker Anfang Zwan­zig. Alle drei Band­mit­glie­der wer­den ver­mut­lich wei­ter Musik machen und sie wer­den das wei­ter­hin sehr ordent­lich tun, wie die bis­he­ri­gen Solo- und Neben­pro­jek­te zei­gen. Zwar wäre das über­se­he­ne Meis­ter­werk „Ana­lo­gue“ das noch wür­de­vol­le­re Abschieds­al­bum gewe­sen als „Foot Of The Moun­tain“, aber so tre­ten sie wenigs­tens mit sat­tem Chart-Erfolg ab.

* * *

Bon Iver lösen sich nicht auf, son­dern machen nur Pau­se. Und zwar … irgend­wie län­ger – oder auch eben nicht:

During a packed stand at the River­si­de Thea­ter in Mil­wau­kee last night, Bon Iver’s Jus­tin Ver­non told the home sta­te crowd that the show would be the Bon-tourage’s last as a full band for an „inde­fi­ni­te“ peri­od of time or at least „until next year.“

[The Trip­wire, via Pas­te]

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Mit Dir sind wir vier

Gar nicht mal so sel­ten (im Sin­ne von: „Wenn ich über­haupt mal etwas gefragt wer­de, dann …“) wer­de ich gefragt, wie man eigent­lich so ein „Medi­en­blog­ger“ wird.

Das ist eigent­lich ganz ein­fach: Eine Zeit lang muss man sehr auf­merk­sam durch die Welt gehen und allen Quatsch auf­schrei­ben, der einem in die Fin­ger kommt. Dann hat man irgend­wann sei­ne Leser, sei­nen Freun­des­kreis und sei­ne Fami­lie der­art für die klei­nen und gro­ßen Feh­ler der Medi­en sen­si­bi­li­siert, dass man mit Ein­sen­dun­gen über­häuft wird und sie nur noch auf­schrei­ben muss.

Ein­ge­sandt von mei­ner Mut­ter:

Ein anderer Trompeter begeisterte ebenfalls: Julian Wasserfuhr, der im Quartett mit seinem Bruder Roman am Piano auch Stücke aus dem gerade erschienenen, fantastischen gemeinsamen Album "Upgraded In Gothenburg" spielte. Die beiden noch jungen Musiker haben die Jazztradition begriffen und überführten sie behutsam in ihre eigene Musik, meist mit wundervollem Understatement.
(Neue Rhein/​Ruhr Zei­tung vom 22. Sep­tem­ber 2009)

Das erin­nert natür­lich fatal an die von Fritz Wal­ter d.J. über­lie­fer­te Sen­tenz:

Der Jür­gen Klins­mann und ich sind schon ein tol­les Trio, …äh Quar­tett.

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Musik

Advertising Space

Wenn ein Künst­ler drei Jah­re lang kei­ne neue Musik ver­öf­fent­licht hat, ist es eigent­lich Quatsch, von einem „Come­back“ zu spre­chen. Wenn er in der Zeit davor aber qua­si im Jah­res­takt neue Alben raus­ge­bracht hat, ist die Bezeich­nung dann doch legi­tim.

Rob­bie Wil­liams kehrt also zurück – und es ist natür­lich rei­ner Zufall, dass dies gut zwei Mona­te nach dem Tod des Man­nes geschieht, den man mal „King of Pop“ gehei­ßen hat, und eine Woche nach der mög­li­chen Auf­lö­sung der Band, deren anfäng­li­che Freund- und anschlie­ßen­de Feind­schaft Wil­liams auch in Indie-Krei­sen cre­di­ble gemacht hat.

Seit heu­te läuft sei­ne neue Sin­gle „Bodies“ im Radio und – erst mal nur als Audio­tra­ck – bei You­Tube:

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[Direkt­link]

Beim ers­ten Hören fand ich den Song ganz gräss­lich, dann hielt ich ihn für ein loses rip-off von „How Can You Expect To Be Taken Serious­ly?“ von den Pet Shop Boys (Ach­ten Sie mal auf die Musik im Refrain!), nach etli­chen Durch­läu­fen geht’s lang­sam. Davon, dass man sich wünscht, ein drit­tes Bein zu haben, um bes­ser tan­zen zu kön­nen (Selbst­ein­schät­zung Rob­bie Wil­liams), ist die Num­mer jeden­falls ein gan­zes Stück weit ent­fernt. Und von alten Glanz­ta­ten sowie­so.

Ob Wil­liams mit die­ser Musik und dem dazu­ge­hö­ri­gen Album (Sel­ten däm­li­cher Titel: „Rea­li­ty Kil­led The Video Star“, Ver­öf­fent­li­chung: 9. Novem­ber) auch ein Come­back im kom­mer­zi­el­len Sin­ne gelingt, wird sich zei­gen. Sein ambi­tio­nier­tes, aber auch blut­lee­res letz­tes Album „Rude­box“ pflas­tert ja heu­te angeb­lich chi­ne­si­sche Stra­ßen.

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Musik

You and I, we’re gonna live forever

Von meh­re­ren Sei­ten wur­de der Wunsch an mich her­an­ge­tra­gen, ich möge mich in die­sem Publi­ka­ti­ons­or­gan doch bit­te zum Aus­stieg Noel Gal­lag­hers bei Oasis äußern. Nor­ma­ler­wei­se wäre das ein guter Grund, gar nicht erst über einen Text nach­zu­den­ken, son­dern den Bitt­stel­lern den Vogel und den Weg zur Tür zu zei­gen. Aber Oasis sind ja nicht irgend­ei­ne Band und die Dis­kus­sio­nen der letz­ten Tage legen den Ver­dacht nahe, dass das The­ma uns Pop­kul­tur­ge­schä­dig­te min­des­tens so sehr beschäf­tigt wie der Tod von Micha­el Jack­son.

Touristenfotos aus der Brtipop-HölleAlso, zunächst ein­mal: Ich glau­be nicht, dass der Aus­stieg von Dau­er sein wird. Noel Gal­lag­her ist zwar das letz­te Band­mit­glied, das vom Durch­bruch bis vor kur­zem dabei war (wir erin­nern uns: auch Liam war ja zwi­schen­zeit­lich irgend­wie mal aus­ge­stie­gen), inso­fern wiegt das viel­leicht etwas schwe­rer, aber bei Licht bese­hen sind Oasis doch wie die­se Pär­chen im Freun­des­kreis, die sich immer wie­der tren­nen und immer wie­der zusam­men­fin­den – bei­des zum Leid­we­sen aller Unbe­tei­lig­ten. Ein Nach­ruf wird das hier also nicht wer­den.

Schon gar nicht auf eine Band, die selbst wun­der­bar in Wor­te pack­te, wor­an sich nie jemand gehal­ten hat:

Plea­se don’t put your life in the hands
Of a rock ’n’ roll band
Who’ll throw it all away

Alle Dis­ku­tan­ten haben ein­hel­lig die Mei­nung ver­tre­ten, dass der letz­te rich­tig gute Oasis-Song schon län­ger her sei – nur über den genau­en Zeit­punkt und Titel ist man sich uneins. Ich wür­de vor sie­ben Jah­ren anset­zen, auf „Hea­then Che­mis­try“ mit den letz­ten Über-Bal­la­den „Stop Crying Your Heart Out“ und „Litt­le By Litt­le“ und dem Klein­od „She Is Love“. „Fal­ling Down“ auf dem letzt­jäh­ri­gen „Dig Out Your Soul“ war auch nicht schlecht, aber das darf man alles nicht mit den alten Sachen ver­glei­chen.

Ich habe in den letz­ten Tagen einen Ver­gleich bemüht, von dem ich ver­ges­sen hat­te, dass ich ihn schon beim gro­ßen Jah­res­rück­blick ver­wen­det hat­te: Näm­lich den, dass es mit Oasis sei wie mit einem alten Schul­freund – „das Wie­der­se­hen ist herz­lich, man denkt an alte Zei­ten, trinkt zwei Bier und geht wie­der getrenn­ter Wege“.

Oasis waren ja unge­fähr zwei Som­mer lang so groß, wie die Ultras sie heu­te noch sehen. Auf dem Höhe­punkt abzu­tre­ten haben nicht mal Nir­va­na geschafft. Danach kommt eben die Ver­wal­tung der eige­nen Errun­gen­schaf­ten und dafür kann man dann ruhig den Rol­ling-Stones-Weg ein­schla­gen. Und denen ging es ja in den Acht­zi­gern auch nicht beson­ders.

Ich kam (wie unge­fähr jeder ande­re) über „Won­der­wall“ zu Oasis. Auf „Bra­vo Hits 12“ und das ist ja Grund genug, den Song heu­te zu has­sen. „Solo­al­bum“ von Ben­ja­min von Stuck­rad-Bar­re – und Sie dach­ten, wir spre­chen bei Oasis von einem Absturz in die Bedeu­tug­nslo­sig­keit – häm­mer­te mir die Band ins Bewusst­sein, danach wur­den alle bis­her erschie­ne­nen CDs gekauft und bei jeder Neu­erschei­nung das Geld brav in den Laden getra­gen.

Die Pflicht­schul­dig­keit, immer noch jedes neue Album kau­fen und irgend­wie mögen zu müs­sen, habe ich bei Oasis gelernt. Eine objek­ti­ve Beur­tei­lung von Künst­lern, von denen ich mehr als drei Plat­ten habe, ist mir bis heu­te unmög­lich. (Ein­zi­ge Aus­nah­me: „Inten­si­ve Care“ von Rob­bie Wil­liams. So eine Scheiß­plat­te muss man wirk­lich erst mal machen.)

Im Gegen­satz zu ande­ren Brit­pop-Fans glau­be ich auch heu­te noch an den Glau­bens­krieg Oasis vs. Blur. Ich war immer Oasis-Fan, von Blur habe ich nur das Best Of. Cof­fee And TV heißt natür­lich trotz­dem nach einem Blur-Song, auch wenn die Band wenig aus­schlag­ge­bend war für die Wahl. Und es ist natür­lich die ganz beson­de­re Iro­nie der Pop­kul­tur, dass aus­ge­rech­net im Jahr 2009 – rund 15 Jah­re nach den Gol­den Years of Brit-Pop – Blur plötz­lich ein gefei­er­tes Come­back hin­le­gen und bei Oasis das Mas­ter­mind aus­steigt. Bes­ser tan­zen konn­te man frei­lich immer schon zu Blur.

Oasis wer­den wie­der­kom­men, dar­an habe ich kei­nen Zwei­fel. Die Band hat in ihrer Kar­rie­re ver­mut­lich mehr Kon­zer­te abge­sagt, als die Babysham­bles je gespielt haben. Sich klamm­heim­lich aus einem Fes­ti­val-Line-Up zu steh­len, ist mies, denn das Geld kriegt man nicht wie­der – auch nicht, wenn statt­des­sen Deep Pur­ple spie­len.

Und wenn Noel Gal­lag­her nicht in ein, zwei Jah­ren wie­der auf der Büh­ne steht, als sei nichts gesche­hen, dann gilt immer noch, was ein guter Freund und Ex-Oasis-Fan mein­te: „Eine Band ist doch nicht weg, wenn sie sich auf­löst. Die Plat­ten wird es immer geben.“

In die­sem Sin­ne: „You and I, we’­re gon­na live fore­ver!“

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Musik Leben

Post von Semino Rossi

Was hab ich jetzt wie­der ange­stellt?

Post von Semino Rossi

Ande­rer­seits könn­te es natür­lich auch sein, dass ich nach mei­nen Sym­pa­thie­be­kun­dun­gen für Semi­no Ros­si (und mei­nem Lob­lied auf Bata Illic) ein­fach zur Ziel­grup­pe gehö­re.

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Musik

Uhr-Instinkt

Den Bochu­mer Lie­der­ma­cher 1 Tom­my Fin­ke hat­te ich hier ja schon mehr­fach lobend am Ran­de erwähnt.

Dem­nächst erscheint sein neu­es Album „Poet der Affen/​Poet of the Apes“ und ent­spre­chend gibt es vor­her eine Sin­gle:

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[„Halt‘ alle Uhren an“]

Ich mag beson­ders die losen Oasis-Refe­ren­zen im Refrain und die­sen komi­schen Flö­ten­sound 2 vor den Stro­phen. Als Wasch­zet­tel­tex­ter wür­de ich jetzt sowas schrei­ben wie: „Jugend­li­cher als Kett­car, zugäng­li­cher als Gis­bert zu Knyphau­sen und – natür­lich sowie­so – bes­ser als Revol­ver­held.“ Es erin­nert aber auch ein biss­chen an Ath­le­te, fin­de ich.

Jeden­falls ken­ne ich nicht vie­le deutsch­spra­chi­ge Musi­ker, die so knie­tief im Pop ste­hen und dabei so weit von jedem Schla­ger­vor­wurf ent­fernt sind. Spä­tes­tens beim drit­ten Hören nis­tet sich der Song in den Gehör­gän­gen ein, aber kau­fen kann man ihn lei­der erst im Okto­ber.

Und wenn Sie par­tout kei­ne deutsch­spra­chi­ge Musik mögen, hören Sie sich eben die eng­li­sche Ver­si­on des Songs an.

Dis­clo­sure: Ich habe mit Tom­my Fin­ke mal ein Bier getrun­ken getrun­ken, es aber selbst bezahlt.

  1. Falls sich jemand fin­det, der ein zeit­ge­mä­ßes Syn­onym zur Hand hat, das nicht so sehr nach Leder­wes­te und selbst­ge­dreh­ten Ziga­ret­ten klingt, möge er es bit­te in den Kom­men­ta­ren abstel­len.[]
  2. Der mut­maß­lich alles, nur kein Flö­ten­sound ist.[]
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Musik

Da prallen Welten aufeinander

Nata­lie Imbru­glia war vor vie­len Jah­ren mal berühmt. Sie hat­te einen Hit namens „Torn“ und war eine der ers­ten Frau­en, bei denen ich als Teen­ager dach­te „Schau mal an, die sieht aber ganz gut aus …“ (die Zwei­te war Nata­lie Port­man, womit die Nata­lie-Serie aber auch schon ende­te).

Ich habe kei­ne Ahnung, was die Aus­tra­lie­rin in den letz­ten Jah­ren gemacht hat (mut­maß­lich Alben ver­öf­fent­licht, von denen kaum jemand etwas mit­be­kom­men hat), aber heu­te ver­mel­det NME.com, sie habe ein neu­es Album auf­ge­nom­men.

Die eigent­li­che Nach­richt ist aber:

Nata­lie Imbru­glia has announ­ced details of her forth­co­ming new stu­dio album, which fea­tures three co-wri­tes with Cold­play.

Die eigent­li­che Nach­richt ist aber:

The album, entit­led ‚Come To Life‘, will be released on Octo­ber 5. It will be pre­ce­ded by a sin­gle, ‚Want‘, on Sep­tem­ber 28. The sin­gle is a Cold­play co-wri­te, as are album tracks ‚Lukas‘ and ‚Fun‘.
(Her­vor­he­bung von mir)

Nach all den Jah­ren, in denen ich mit „Luka“ von Suzan­ne Vega Vor­lieb neh­men muss­te (was ja immer­hin ein schö­ner, wenn auch etwas depri­mie­ren­der Song war), gibt’s jetzt end­lich „Lukas“ – und das gleich von Nata­lie Imbru­glia und Cold­play. 1

Damit sind wir aber noch nicht bei der span­nends­ten Kol­la­bo­ra­ti­on des Musik­herbs­tes, denn die kommt wohl aus einem ande­ren land down under, aus Neu­see­land. Neil Finn (Ex-Split Enz, Ex- und Wie­der-Crow­ded House, Finn Brot­hers) hat letz­tes Jahr Weih­nach­ten einen gan­zen Hau­fen Musi­ker um sich geschart, um unter dem Pro­jekt­na­men 7 Worlds Col­l­i­de ein paar Songs 2 für einen guten Zweck auf­zu­neh­men.

Die Lis­te der Mit­wir­ken­den beinhal­tet unter ande­rem John­ny Marr (Mode­st Mou­se, Ex-The Smit­hs), Phil Sel­way und Ed O’Brien (bei­de Radio­head), Jeff Tweedy, John Stir­ratt, Glenn Kot­che und Pat San­so­ne (alle Wil­co), KT Tunstall, Bic Runga, Tim Finn, Liam Finn, Lisa Ger­ma­no und Sebas­ti­an Stein­berg (Soul Coug­hing). Die Songs wur­den in den wüs­tes­ten Kom­bi­na­tio­nen geschrie­ben und ein­ge­spielt und wie man den Vide­os auf der MySpace-Sei­te des Pro­jekts ent­neh­men kann, hat das alles wohl rich­tig viel Spaß gemacht. Ers­te Hör­ein­drü­cke gibt es dort auch schon.

  1. Ich wer­de dem­nächst noch ein­mal aus­führ­li­cher über Song­na­men, die auf Namen basie­ren, schrei­ben. Ich fin­de es ver­dammt unge­recht, dass eine Geral­di­ne so einen groß­ar­ti­gen Song wie den von Glas­ve­gas ver­ehrt bekommt, eine Lena aber mit BAP und Pur leben muss.[]
  2. Also ein Dop­pel­al­bum.[]
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Musik Digital

Internetversteher unter sich

Ich data-epi-spa­cing muss data-epi-spa­cing zuge­ben, data-epi-spa­cing nie data-epi-spa­cing der data-epi-spa­cing gro­ße data-epi-spa­cing Blum­feld-Fan data-epi-spa­cing gewe­sen data-epi-spa­cing zu data-epi-spa­cing sein. data-epi-spa­cing Des­we­gen data-epi-spa­cing war data-epi-spa­cing es data-epi-spa­cing mir data-epi-spa­cing auch data-epi-spa­cing eini­ger­ma­ßen data-epi-spa­cing egal, data-epi-spa­cing dass data-epi-spa­cing deren data-epi-spa­cing frü­he­rer data-epi-spa­cing Front­mann data-epi-spa­cing Jochen data-epi-spa­cing Dis­tel­mey­er data-epi-spa­cing vor data-epi-spa­cing kur­zem data-epi-spa­cing bei data-epi-spa­cing eini­gen data-epi-spa­cing Kon­zer­ten data-epi-spa­cing neue data-epi-spa­cing Songs data-epi-spa­cing vor­stell­te, data-epi-spa­cing die data-epi-spa­cing auf data-epi-spa­cing sei­nem data-epi-spa­cing Solo-Debüt data-epi-spa­cing „Hea­vy“ data-epi-spa­cing (VÖ: data-epi-spa­cing 25. data-epi-spa­cing Sep­tem­ber) data-epi-spa­cing ent­hal­ten data-epi-spa­cing sein data-epi-spa­cing wer­den.

Eini­ge data-epi-spa­cing die­ser data-epi-spa­cing Songs data-epi-spa­cing wur­den data-epi-spa­cing – data-epi-spa­cing wie data-epi-spa­cing heut­zu­ta­ge data-epi-spa­cing all­ge­mein data-epi-spa­cing üblich data-epi-spa­cing – data-epi-spa­cing mit data-epi-spa­cing Han­dy- data-epi-spa­cing oder data-epi-spa­cing Digi­tal­ka­me­ras data-epi-spa­cing auf­ge­nom­men data-epi-spa­cing und data-epi-spa­cing kurz data-epi-spa­cing danach data-epi-spa­cing bei data-epi-spa­cing You­Tube data-epi-spa­cing hoch­ge­la­den. data-epi-spa­cing Dort data-epi-spa­cing blie­ben data-epi-spa­cing sie data-epi-spa­cing nicht data-epi-spa­cing all­zu data-epi-spa­cing lan­ge data-epi-spa­cing ste­hen: data-epi-spa­cing Sie data-epi-spa­cing wur­den data-epi-spa­cing mit data-epi-spa­cing Hin­weis data-epi-spa­cing auf data-epi-spa­cing Urhe­ber­rechts­ver­let­zun­gen data-epi-spa­cing gelöscht, data-epi-spa­cing wie data-epi-spa­cing der data-epi-spa­cing Pop­kul­tur­jun­kie data-epi-spa­cing ges­tern data-epi-spa­cing in data-epi-spa­cing einem data-epi-spa­cing Ein­trag data-epi-spa­cing doku­men­tier­te.

Sei­ne data-epi-spa­cing Über­schrift data-epi-spa­cing ließ data-epi-spa­cing kei­nen data-epi-spa­cing Zwei­fel data-epi-spa­cing dar­an, data-epi-spa­cing wer data-epi-spa­cing hier data-epi-spa­cing der data-epi-spa­cing Schul­di­ge data-epi-spa­cing sein data-epi-spa­cing müss­te:

Sony data-epi-spa­cing hat data-epi-spa­cing das data-epi-spa­cing Inter­net data-epi-spa­cing immer data-epi-spa­cing noch data-epi-spa­cing nicht data-epi-spa­cing begrif­fen

In data-epi-spa­cing den data-epi-spa­cing Kom­men­ta­ren data-epi-spa­cing ergoss data-epi-spa­cing sich data-epi-spa­cing schnell data-epi-spa­cing der data-epi-spa­cing übli­che data-epi-spa­cing „Wir data-epi-spa­cing hier data-epi-spa­cing unten, data-epi-spa­cing die data-epi-spa­cing da data-epi-spa­cing oben“-Sermon data-epi-spa­cing von

ich data-epi-spa­cing fin­de data-epi-spa­cing das data-epi-spa­cing äußerst data-epi-spa­cing begrü­ßens­wert data-epi-spa­cing wenn data-epi-spa­cing sich data-epi-spa­cing sony data-epi-spa­cing selbst data-epi-spa­cing ins data-epi-spa­cing bein data-epi-spa­cing schießt, data-epi-spa­cing je data-epi-spa­cing frü­her data-epi-spa­cing medi­en­kon­zer­ne data-epi-spa­cing aller data-epi-spa­cing art data-epi-spa­cing kre­pie­ren data-epi-spa­cing des­to data-epi-spa­cing bes­ser.

bis data-epi-spa­cing hin data-epi-spa­cing zu

Memo data-epi-spa­cing an data-epi-spa­cing mich data-epi-spa­cing selbst: data-epi-spa­cing Kauf data-epi-spa­cing von data-epi-spa­cing Sony data-epi-spa­cing Pro­duk­ten data-epi-spa­cing mei­den!

Als data-epi-spa­cing Chris­ti­an data-epi-spa­cing Ihle data-epi-spa­cing höf­lich data-epi-spa­cing anfrag­te, data-epi-spa­cing ob data-epi-spa­cing es data-epi-spa­cing nicht data-epi-spa­cing viel data-epi-spa­cing ein­fa­cher data-epi-spa­cing sein data-epi-spa­cing könn­te data-epi-spa­cing und data-epi-spa­cing weder data-epi-spa­cing Dis­tel­mey­er data-epi-spa­cing noch data-epi-spa­cing die data-epi-spa­cing Plat­ten­fir­ma data-epi-spa­cing das data-epi-spa­cing Risi­ko data-epi-spa­cing ein­ge­hen data-epi-spa­cing woll­ten, data-epi-spa­cing dass data-epi-spa­cing die data-epi-spa­cing Leu­te data-epi-spa­cing die data-epi-spa­cing neu­en data-epi-spa­cing Songs data-epi-spa­cing in data-epi-spa­cing schlech­ter data-epi-spa­cing Qua­li­tät data-epi-spa­cing hör­ten data-epi-spa­cing (weil data-epi-spa­cing das data-epi-spa­cing „den data-epi-spa­cing Buzz data-epi-spa­cing zer­stö­ren data-epi-spa­cing wür­de“), data-epi-spa­cing wur­de data-epi-spa­cing die­se data-epi-spa­cing Mög­lich­keit data-epi-spa­cing mit data-epi-spa­cing dem data-epi-spa­cing Hin­weis data-epi-spa­cing abge­bü­gelt, data-epi-spa­cing so data-epi-spa­cing schlecht data-epi-spa­cing sei data-epi-spa­cing die data-epi-spa­cing Qua­li­tät data-epi-spa­cing nun data-epi-spa­cing auch data-epi-spa­cing wie­der data-epi-spa­cing nicht data-epi-spa­cing gewe­sen.

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Oli­ver data-epi-spa­cing Frank data-epi-spa­cing mein­te data-epi-spa­cing wei­ter, data-epi-spa­cing dass data-epi-spa­cing es data-epi-spa­cing nicht data-epi-spa­cing nur data-epi-spa­cing immer data-epi-spa­cing die data-epi-spa­cing „bösen data-epi-spa­cing Kon­zer­ne“ data-epi-spa­cing sei­en, data-epi-spa­cing die data-epi-spa­cing Trends data-epi-spa­cing wie data-epi-spa­cing das data-epi-spa­cing Hoch­la­den data-epi-spa­cing gan­zer data-epi-spa­cing Kon­zer­te data-epi-spa­cing skep­tisch data-epi-spa­cing sehen, data-epi-spa­cing son­dern data-epi-spa­cing häu­fig data-epi-spa­cing auch data-epi-spa­cing die data-epi-spa­cing Künst­ler data-epi-spa­cing selbst. data-epi-spa­cing Man data-epi-spa­cing käme data-epi-spa­cing sich data-epi-spa­cing vor data-epi-spa­cing den data-epi-spa­cing hoch­ge­reck­ten data-epi-spa­cing Kame­ras data-epi-spa­cing im data-epi-spa­cing Publi­kum data-epi-spa­cing ja data-epi-spa­cing manch­mal data-epi-spa­cing vor data-epi-spa­cing wie data-epi-spa­cing vor data-epi-spa­cing einer data-epi-spa­cing Bus­la­dung data-epi-spa­cing Tou­ris­ten.

Ich data-epi-spa­cing weiß, data-epi-spa­cing dass data-epi-spa­cing es data-epi-spa­cing vie­len data-epi-spa­cing Künst­lern data-epi-spa­cing gera­de data-epi-spa­cing bei data-epi-spa­cing neu­em data-epi-spa­cing Mate­ri­al data-epi-spa­cing ähn­lich data-epi-spa­cing geht, data-epi-spa­cing und data-epi-spa­cing ich data-epi-spa­cing kann data-epi-spa­cing das data-epi-spa­cing ver­ste­hen: data-epi-spa­cing Man data-epi-spa­cing ver­bringt data-epi-spa­cing doch data-epi-spa­cing nicht data-epi-spa­cing Mona­te data-epi-spa­cing im data-epi-spa­cing Stu­dio, data-epi-spa­cing damit data-epi-spa­cing die data-epi-spa­cing Hörer data-epi-spa­cing dann data-epi-spa­cing eine data-epi-spa­cing über­steu­er­te, data-epi-spa­cing ver­quatsch­te data-epi-spa­cing und data-epi-spa­cing womög­lich data-epi-spa­cing noch data-epi-spa­cing nicht data-epi-spa­cing mal data-epi-spa­cing feh­ler­freie data-epi-spa­cing Live­ver­si­on data-epi-spa­cing als data-epi-spa­cing ers­ten data-epi-spa­cing Ein­druck data-epi-spa­cing bekom­men.

@@epi_square_bracket_startZwischenruf: data-epi-spa­cing „Dann data-epi-spa­cing braucht data-epi-spa­cing man data-epi-spa­cing doch data-epi-spa­cing gar data-epi-spa­cing nicht data-epi-spa­cing mehr data-epi-spa­cing live data-epi-spa­cing zu data-epi-spa­cing spielen!“@@epi_square_bracket_end

Äh, data-epi-spa­cing doch. data-epi-spa­cing Es data-epi-spa­cing ist data-epi-spa­cing ja data-epi-spa­cing was data-epi-spa­cing ande­res, data-epi-spa­cing ob data-epi-spa­cing drei­hun­dert data-epi-spa­cing Men­schen data-epi-spa­cing so data-epi-spa­cing eine data-epi-spa­cing Ver­si­on data-epi-spa­cing ein­mal data-epi-spa­cing hören, data-epi-spa­cing oder data-epi-spa­cing sich data-epi-spa­cing ein data-epi-spa­cing paar data-epi-spa­cing Tau­send data-epi-spa­cing die­se data-epi-spa­cing Ver­si­on data-epi-spa­cing immer data-epi-spa­cing und data-epi-spa­cing immer data-epi-spa­cing wie­der data-epi-spa­cing anschau­en data-epi-spa­cing kön­nen.

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Tom­te data-epi-spa­cing – data-epi-spa­cing „der data-epi-spa­cing letz­te data-epi-spa­cing gro­ße data-epi-spa­cing Wal“ data-epi-spa­cing aufm data-epi-spa­cing Fest data-epi-spa­cing van data-epi-spa­cing Cleef data-epi-spa­cing 2008

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Kategorien
Musik

Born To Sing Along

Über das All-Songs-Con­side­red-Blog bin ich auf die­sen Ein­trag im Musik­blog I Am Fuel You Are Fri­ends auf­merk­sam gewor­den, der sehr pas­send mit „If you’ve ever won­de­red what pure, unfet­te­red joy looks like….“ beti­telt ist.

Man sieht dar­in ein Live­vi­deo von The Gas­light Anthem, die gemein­sam mit Bruce Springsteen ihren Song „The ’59 Sound“ beim Glas­ton­bu­ry Fes­ti­val spie­len:

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the 59 sound – bruce springsteen & gas­light anthem( glas­to )
von runa­way­d­ream

Da dach­te ich noch „Na ja, könn­te man noch mal blog­gen, so nach einem Monat. Aber muss man auch nicht …“, aber dann fiel mir ein, wie vie­le Vide­os ich schon im Inter­net gese­hen hat­te, in denen Bruce Springsteen ander­erleuts Songs ver­edelt. Und dann dach­te ich, die kann man doch mal schön zusam­men­tra­gen: