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Musik Unterwegs

Haldern Pop 2009: Liveblog Freitag

Hauptquartier der Elite.

Herz­lich Will­kom­men!

Auch in die­sem Jahr gibt es ein Hald­ern Pop Fes­ti­val und über­ra­schen­der­wei­se auch ein dazu­ge­hö­ri­ges Live­blog. (Oder meh­re­re, aber spe­zi­ell soll uns hier erst mal die­ses hier inter­es­sie­ren.)

Aus ver­schie­de­nen Grün­den, zu denen unter ande­rem die Absa­ge von Soap & Skin für den gest­ri­gen Abend zäh­len, bin ich erst heu­te ange­reist. Das Wet­ter ist nahe­zu ide­al: Die Son­ne scheint, aber es ist nicht zu heiß; der Zelt­platz­bo­den ist weich genug, dass man die Herin­ge rein­trei­ben kann, aber weit von mat­schig ent­fernt und ich will schwer hof­fen, dass ich die Gum­mi­stie­fel die­ses Jahr völ­lig umsonst mit­ge­nom­men habe.

Asaf Avi­dan & The Mojos
Nach­dem ich die ers­ten Songs vom Pres­se­zelt aus gehört hat­te und zur Büh­ne ging, war ich über­rascht: Da sang ein Mann. Vom Klang her hät­te ich eher eine Pat­ti-Smit­h‑, Janis-Jop­lin-ähn­li­che Sän­ge­rin erwar­tet. Auch der blue­si­ge Rock­sound wirk­te ein biss­chen wie aus einem län­ger zurück­lie­gen­den Jahr­zehnt, schlug aber beim Publi­kum prompt ein. Die israe­li­sche Band (kennt man ja auch nicht sooo vie­le) hat gera­de einen Ver­lags­deal mit Chry­sa­lis unter­schrie­ben, was den Ver­dacht nahe­legt, dass ihr Debüt­al­bum bald auch regu­lär in Deutsch­land erschei­nen wird.

Port O’Bri­en
Eine die­ser Bands, bei denen ich weiß, dass ich das Album besit­ze, es gut fand und trotz­dem fast nie gehört hab. Dann jetzt eben live, inklu­si­ve Songs vom neu­en, im Okto­ber erschei­nen­den Album. Wie vie­le ande­re Bands die­ses Jahr spie­len auch Port O’Bri­en Folk-Musik im enge­ren Sin­ne und es kann nicht mehr lan­ge dau­ern, bis allen Fes­ti­val-Besu­chern (auch den weib­li­chen) Voll­bär­te, Fern­fah­rer­müt­zen und karier­te Baum­woll­hem­den gewach­sen sind.

Final Fantasy beim Haldern Pop 2009.

Final Fan­ta­sy
Wenn Sie bei „jun­ger Mann mit Gei­ge“ an den Gewin­ner des dies­jäh­ri­gen Schla­ger-Grand-Prix den­ken müs­sen, ken­nen Sie Owen Pal­lett ver­mut­lich noch nicht. Der hat nicht nur bei diver­sen Alben sei­ne Fin­ger im Spiel (und am Instru­ment) gehabt, son­dern auch sein Solo­pro­jekt Final Fan­ta­sy. Und wenn ich „Solo“ schrei­be, mei­ne ich: Ja, der Mann steht ganz allei­ne auf der Büh­ne, spielt immer neue Samples ein und singt dazu. Das Ergeb­nis klingt eini­ger­ma­ßen unver­gleich­lich und passt wun­der­bar zur frü­hen Abend­son­ne.

Wood­pi­ge­on
Mein ers­ter Aus­flug ins gehass­lieb­te Spie­gel­zeit. Noch vor weni­gen Stun­den muss es hier unglaub­lich heiß gewe­sen sein, jetzt geht’s. Auch gut, dass das Rau­chen im Zelt jetzt ver­bo­ten ist und die Kon­zer­te auf eine Groß­bild­lein­wand im Bier­gar­ten vor dem Zelt über­tra­gen wer­den. Der Bier­gar­ten ist noch vol­ler als das Zelt. Sie mer­ken schon: Über die Musik von Wood­pi­ge­on mag ich nur ungern schrei­ben. Net­ter Folk, aber das war’s dann irgend­wie auch schon.

Noah And The Whale beim Haldern Pop 2009

Noah And The Wha­le
Jubel­stür­me im Publi­kum und mir hat’s auch gefal­len. Ich weiß nur beim bes­ten Wil­len nicht, wie ich die Musik beschrei­ben soll. Schon so ein biss­chen wie­der die­se Acht­zi­ger-Dun­kel-Kis­te, aber dann doch irgend­wie mit deut­lich mehr Folk-Ein­flüs­sen. Egal, wonach es klingt: Es klang toll.

Anna Tern­heim
Und da hät­ten wir dann auch mein ers­tes ech­tes High­light des Fes­ti­vals: Anna Tern­heim, die mir auch schon öfter von Freun­den emp­foh­len wor­den war, was ich wie üblich irgend­wie nicht in einen Hör-Impuls hat­te umwan­deln kön­nen. Jeden­falls habe ich ihre Musik jetzt gehört und war begeis­tert. Klu­ger Sin­ger/­Song­wri­ter-Pop zwi­schen Regi­na Spek­tor und First Aid Kit.

Colin Munroe beim Haldern Pop 2009.

Colin Mun­roe
Ein ganz per­sön­li­cher Favo­rit von Hald­ern-Orga­ni­sa­tor Ste­fan Reich­mann, der zwi­schen­durch auch selig lächelnd neben der Büh­ne stand. Über­haupt lächel­ten alle im Spie­gel­zelt und wer nicht lächel­te, war grad mit Tan­zen beschäf­tigt. Colin Mun­roe aus Toron­to, der in Hald­ern sei­ne ers­te Show außer­halb Nord­ame­ri­kas spiel­te, ist mit Hip­Hop auf­ge­wach­sen und kom­bi­niert die­sen sehr läs­sig mit Pop und knallt dem Publi­kum einen Sound vor den Latz, bei dem man schon dem Hirn­tod nahe sein muss, um ruhig zu blei­ben. Wie Jason Mraz (nur mehr nach vor­ne), wie die New Radi­cals (nur moder­ner), wie The Whitest Boy Ali­ve (nur noch zwin­gen­der). Mei­ne Her­ren, defi­ni­tiv der Höhe­punkt des ers­ten Tages, egal was jetzt noch kommt.

Athlete beim Haldern Pop 2009.

Ath­le­te
Ath­le­te ver­öf­fent­li­chen die­ses Jahr ihr vier­tes Album, was bei mir die Fra­ge auf­wirft, wie ich eigent­lich ihr drit­tes ver­pas­sen konn­te. Nun ja: zu spät. Gespielt haben sie Songs aus allen Schaf­fens­pe­ri­oden, ihren mut­maß­lich größ­ten Hit „Half Light“ gleich an drit­ter Stel­le. Das war schon deut­lich main­stream­ra­dio­taug­li­cher als die meis­ten ande­ren Bands, hat aber genau­so viel Spaß gemacht. Die Mischung aus Melan­cho­lie und Eupho­rie (s.a. Star­sail­or, Vega4, The Upper Room) muss man frei­lich mögen. Ich tu’s und so war’s ein gelun­ge­ner Abschluss für den (also: mei­nen) ers­ten Fes­ti­val­tag.

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Listenpanik 07/​09

Der Som­mer ist tra­di­tio­nell nicht die ver­öf­fent­li­chungs­stärks­te Jah­res­zeit, aber ent­we­der habe ich die meis­ten High­lights im Juli über­se­hen oder es war tat­säch­lich ein beson­ders dür­rer Monat. Wenn Saturn nicht gera­de wie­der MP3-Alben ver­ramscht hät­te, hät­te ich mir ver­mut­lich nicht mal das eher mit­tel­präch­tig bespro­che­ne Album von The Air­bor­ne Toxic Event ange­hört – und durch­aus ein paar gute Songs ver­passt.

Aber kom­men wir nun zu den wie immer streng sub­jek­ti­ven Höhe­punk­ten des zurück­lie­gen­den Musik­mo­nats:

Alben
Por­tu­gal. The Man – The Sata­nic Sata­nist
Die Lis­te der Künst­ler, von denen ich immer schon mal gehört hat­te, die mir aber so direkt nichts sag­ten, wird nahe­lie­gen­der­wei­se nie kür­zer, auch wenn ich jetzt mein ers­tes Album von Por­tu­gal. The Man besit­ze. Ein Album, das mir durch­aus sehr zusagt und das mit gro­ßer Ges­te das erzeugt, was Wer­be­tex­ter ein „posi­ti­ves Lebens­ge­fühl“ nen­nen. Ange­sichts der vie­len Ein­flüs­se aus Soul, Rock, Pop und was­wei­ßich­noch­was möch­te ich zur nähe­ren Ver­or­tung gern zur uni­ver­sel­len Nicht-Schub­la­de „Hald­ern-Musik“ grei­fen, auch wenn die Band beim Tra­di­ti­ons­fes­ti­val am Nie­der­rhein 1 über­ra­schen­der­wei­se noch ohne Auf­tritt ist, wie ich gera­de fest­ge­stellt habe. 2 Als wei­te­ren hoff­nungs­lo­sen Erklä­rungs­ver­such könn­te ich noch „wie Kings Of Leon mit weni­ger Tes­to­ste­ron“ anbie­ten, aber viel­leicht hören Sie ein­fach lie­ber selbst rein.

Jack’s Man­ne­quin – The Glass Pas­sen­ger
Andrew McMa­hons Haupt­band Some­thing Cor­po­ra­te (3 Alben) liegt seit meh­re­ren Jah­ren auf Eis – darf man da bei Jack’s Man­ne­quin und ihrem zwei­ten Album über­haupt noch von einem „Neben­pro­jekt“ spre­chen? Eigent­lich auch egal, denn wem der Col­lege­rock von Some­thing Cor­po­ra­te noch eine Spur zu … äh: „hart“ war, der könn­te am Radio­pop von Jack’s Man­ne­quin sei­ne Freu­de haben. 3 Auch in den Tex­ten ist etwas mehr Pathos, aber wer mit Anfang Zwan­zig eine Leuk­ämie-Erkran­kung über­steht, hat alles Recht, ein biss­chen öfter „sur­vi­ve“ oder „make it“ zu sin­gen. Hät­te man die 14 Songs auf zehn bis zwölf ein­ge­dampft, wäre „The Glass Pas­sen­ger“ rund­her­um gelun­gen, aber auch so ist es ein sou­ve­rä­nes Indiepop-Album gewor­den.

The Air­bor­ne Toxic Event – The Air­bor­ne Toxic Event
Die ers­te Gene­ra­ti­on der Acht­zi­ger-Düs­ter­pop-Epi­go­nen (Inter­pol, Edi­tors) ging völ­lig an mir vor­bei, bei der zwei­ten Wel­le habe ich ganz schnell den Über­blick ver­lo­ren: Glas­ve­gas haben ewig gebraucht, bis ich sie moch­te, 4, bei White Lies war­te ich immer noch auf die­sen Moment und jetzt eben die Band mit dem unmerk­ba­ren Namen: The Air­bor­ne Toxic Event. „Gaso­li­ne“ geht Liber­ti­nes-mäßig nach vor­ne, „Hap­pi­ness Is Over­ra­ted“ erin­nert an Ele­fant und „Mis­sy“ wirkt, als sei bei einem Bel­le-And-Sebas­ti­an-Song irgend­was schief gelau­fen. Es klingt also mal wie­der alles, wie schon mehr­fach da gewe­sen, aber der Trick ist ja, genau dar­aus ein abwechs­lungs­rei­ches Album zu machen. Und das ist The Air­bor­ne Toxic Event gelun­gen.

Songs
Jack’s Man­ne­quin – Annie Use Your Telescope
Kla­vier, Akus­tik­gi­tar­re, schlep­pen­de Beats, künst­li­che Strei­cher 5 und Stim­men, die sich inein­an­der ver­zah­nen und vom Unter­wegs­sein und Nach­hau­se­kom­men sin­gen – sowas kann ganz schlimm sein oder ganz groß­ar­tig. Ich fin­de es groß­ar­tig und die­ses „Annie I will make it“ lässt auch kei­ne Zwei­fel und kei­nen Wider­spruch zu. Mal wie­der einer die­ser Songs die­ses Jahr, den ich auf Dau­er­ro­ta­ti­on hören könn­te.

Por­tu­gal. The Man – Peo­p­le Say
Ein Pop­song der Geschmacks­rich­tung „eupho­rie­trun­ke­ner Mit­schun­k­ler“, wie sie etwa die Brit­pop-Band Embrace vor gut einem Jahr­zehnt regel­mä­ßig aus dem Ärmel geschüt­telt hat. Wenn man aller­dings auf den Text ach­tet, wird die gan­ze strah­len­de gute Lau­ne plötz­lich zum eis­kal­ten Zynis­mus: „All the peo­p­le, they say: /​ ‚What a love­ly day, yeah, we won the war /​ May have lost a mil­li­on men, but we’­ve got a mil­li­on more.‘ “

The Air­bor­ne Toxic Event – Some­time Around Mid­night
Die Ex-Freun­din mit dem neu­en Typen in einer Bar? Das soll noch ein Song­the­ma sein? Ernst­haft?! Ja, ernst­haft. War­um denn nicht? Wie sich der Song musi­ka­lisch stei­gert und damit den Text unter­malt, das ist schon gro­ße Song­wri­ter-Schu­le. Sicher: Man muss mögen, wie Mik­el Jol­lett da mit jeder neu­en Zei­le noch eine Schüp­pe mehr Dra­ma­tik in sei­ne Stim­me legt. Aber er kann’s und es funk­tio­niert. Und mal ehr­lich: Ist nicht jedes The­ma eigent­lich schon tau­send­mal besun­gen wor­den?

Col­bie Cail­lat – Fal­lin‘ For You
Es macht nichts, wenn Ihnen der Name Rick Nowels nichts sagt, aber Songs aus sei­ner Feder ken­nen Sie bestimmt aus dem Radio. Jetzt hat der Ex-New-Radi­cal also einen Song mit Col­bie Cail­lat geschrie­ben 6 und er klingt wie unge­fähr alles, wo Nowels oder sein Ex-Part­ner Gregg Alex­an­der in den letz­ten zwan­zig Jah­ren ihre Fin­ger dran hat­ten: Gut gelaunt, som­mer­lich, radio­pop­pig. Auch das muss man mögen, aber wer’s nicht mag hat mut­maß­lich eine schwar­ze See­le.

[Lis­ten­pa­nik, die Serie]

  1. Don­ners­tag geht’s wie­der los![]
  2. Dafür aber beim La-Pam­pa-Fes­ti­val.[]
  3. Es kann kein Zufall sein, dass ich aus­ge­rech­net über WDR 2 von der Ver­öf­fent­li­chung des Albums in Deutsch­land erfuhr.[]
  4. Eine die­ser Bands, die man auf kei­nen Fall als ers­tes live sehen soll­te.[]
  5. Davon bekom­men sie jetzt in der You­Tube-Live­ver­si­on wenig mit.[]
  6. Was die Plat­ten­fir­ma nicht davon abhält, zu behaup­ten, „die Toch­ter von Fleet­wood Mac-Pro­du­zent Ken Cail­lat“ habe „für das neue Album ‚Breakth­rough‘ alle Songs selbst“ geschrie­ben.[]
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Musik Digital

Der Onan-Kanon

Ich habe heu­te etwas ent­deckt, das man den Lesern eines Maga­zins für Pop­kul­tur, Lis­ten und – gemes­sen an den Goog­le-Anfra­gen, die hier­her füh­ren – Selbst­be­frie­di­gung nicht vor­ent­hal­ten darf: „10 Songs I’m Pret­ty Sure Are About Mas­tur­ba­ti­on“

Bei „Pas­te“, wo man eine selbst für mei­nen Geschmack leicht besorg­nis­er­re­gen­de Lis­ten-Obses­si­on hegt, hat sich also jemand Gedan­ken dar­über gemacht, in wel­chen Songs es um nach­hal­ti­gen Rücken­mark­ab­bau gehen könn­te. Spek­ta­ku­lär ist die Lis­te nicht unbe­dingt, aber mit­un­ter schön abwe­gig.

Als Zuga­be gibt’s von mir einen lega­len Down­load-Tipp zum The­ma: „The Sun Always Shi­nes On TV“ – nicht von a‑ha, son­dern vom schwe­di­schen Elek­tro­pop-Duo Tri­be­ca.

Die ers­te Stro­phe beginnt so:

Tonight I’m in love with mys­elf
I go ber­serk in my couch
My favou­ri­te stars and my favou­ri­te me
Nata­lie Port­man comes to me (to me)

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Musik

Da prallen Welten aufeinander

Nata­lie Imbru­glia war vor vie­len Jah­ren mal berühmt. Sie hat­te einen Hit namens „Torn“ und war eine der ers­ten Frau­en, bei denen ich als Teen­ager dach­te „Schau mal an, die sieht aber ganz gut aus …“ (die Zwei­te war Nata­lie Port­man, womit die Nata­lie-Serie aber auch schon ende­te).

Ich habe kei­ne Ahnung, was die Aus­tra­lie­rin in den letz­ten Jah­ren gemacht hat (mut­maß­lich Alben ver­öf­fent­licht, von denen kaum jemand etwas mit­be­kom­men hat), aber heu­te ver­mel­det NME.com, sie habe ein neu­es Album auf­ge­nom­men.

Die eigent­li­che Nach­richt ist aber:

Nata­lie Imbru­glia has announ­ced details of her forth­co­ming new stu­dio album, which fea­tures three co-wri­tes with Cold­play.

Die eigent­li­che Nach­richt ist aber:

The album, entit­led ‚Come To Life‘, will be released on Octo­ber 5. It will be pre­ce­ded by a sin­gle, ‚Want‘, on Sep­tem­ber 28. The sin­gle is a Cold­play co-wri­te, as are album tracks ‚Lukas‘ and ‚Fun‘.
(Her­vor­he­bung von mir)

Nach all den Jah­ren, in denen ich mit „Luka“ von Suzan­ne Vega Vor­lieb neh­men muss­te (was ja immer­hin ein schö­ner, wenn auch etwas depri­mie­ren­der Song war), gibt’s jetzt end­lich „Lukas“ – und das gleich von Nata­lie Imbru­glia und Cold­play. 1

Damit sind wir aber noch nicht bei der span­nends­ten Kol­la­bo­ra­ti­on des Musik­herbs­tes, denn die kommt wohl aus einem ande­ren land down under, aus Neu­see­land. Neil Finn (Ex-Split Enz, Ex- und Wie­der-Crow­ded House, Finn Brot­hers) hat letz­tes Jahr Weih­nach­ten einen gan­zen Hau­fen Musi­ker um sich geschart, um unter dem Pro­jekt­na­men 7 Worlds Col­l­i­de ein paar Songs 2 für einen guten Zweck auf­zu­neh­men.

Die Lis­te der Mit­wir­ken­den beinhal­tet unter ande­rem John­ny Marr (Mode­st Mou­se, Ex-The Smit­hs), Phil Sel­way und Ed O’Brien (bei­de Radio­head), Jeff Tweedy, John Stir­ratt, Glenn Kot­che und Pat San­so­ne (alle Wil­co), KT Tunstall, Bic Runga, Tim Finn, Liam Finn, Lisa Ger­ma­no und Sebas­ti­an Stein­berg (Soul Coug­hing). Die Songs wur­den in den wüs­tes­ten Kom­bi­na­tio­nen geschrie­ben und ein­ge­spielt und wie man den Vide­os auf der MySpace-Sei­te des Pro­jekts ent­neh­men kann, hat das alles wohl rich­tig viel Spaß gemacht. Ers­te Hör­ein­drü­cke gibt es dort auch schon.

  1. Ich wer­de dem­nächst noch ein­mal aus­führ­li­cher über Song­na­men, die auf Namen basie­ren, schrei­ben. Ich fin­de es ver­dammt unge­recht, dass eine Geral­di­ne so einen groß­ar­ti­gen Song wie den von Glas­ve­gas ver­ehrt bekommt, eine Lena aber mit BAP und Pur leben muss.[]
  2. Also ein Dop­pel­al­bum.[]
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Musik

Das kann’s doch nicht gewesen sein

Muff Potter beim Fest van Cleef 2009 in Essen.

Den Tag „band­auf­lö­sun­gen“ hat­ten wir auch lan­ge nicht mehr.

Das hät­te aber ruhig so blei­ben kön­nen:

lie­be freun­de von muff pot­ter,

vor fast zehn jah­ren san­gen wir in dem „sie­ger­lied“:
„tap­fer­keit ist nicht gott­ge­ge­ben, wer will schon ler­nen wie man sowas macht.“
und weil wir nie gelernt haben wie man sowas macht machen wir es kurz:

WIR LÖSEN UNSERE BAND AUF!

wir glau­ben, daß wir nach gut 16 jah­ren an einem schluss­punkt ange­kom­men sind. wir glau­ben, daß wir die­ses jahr mit „gute aus­sicht“ eine der bes­ten ran­da­le plat­ten des gan­zen jahr­zehnts abge­lie­fert haben. wir glau­ben, daß wir in all den jah­ren, nicht zuletzt 2008/​2009, phä­no­me­nal viel ener­gie in die­se band gesteckt haben.
muff pot­ter, ein mons­ter, lar­ger than life. man­che von uns spie­len jetzt seit der hälf­te ihres lebens in die­ser band. das muss man sich mal vor­stel­len!

irgend­wann ist auch mal schluss.
der besieg­te sie­ger macht platz für etwas neu­es.

alle ange­kün­dig­ten kon­zer­te wer­den gespielt, und im dezem­ber sagen wir noch­mal eine woche lang tschüs. die ter­mi­ne wer­den in weni­gen wochen bekannt gege­ben.

dan­ke an alle die uns in den letz­ten 16 jah­ren unter­stützt haben.
dan­ke am aller­meis­ten an uns selbst für 16 jah­re fahrt­wind.
wir gehen erho­be­nen haup­tes, in demut und stolz. bes­ser kön­nen wir uns einen abgang nicht vor­stel­len.

muff pot­ter fore­ver.
auf wie­der­se­hen,
sagen nagel, shred­der, den­nis und bra­mi.

[muffpotter.de, via GHvC-News­let­ter]

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Musik Digital

Internetversteher unter sich

Ich data-epi-spa­cing muss data-epi-spa­cing zuge­ben, data-epi-spa­cing nie data-epi-spa­cing der data-epi-spa­cing gro­ße data-epi-spa­cing Blum­feld-Fan data-epi-spa­cing gewe­sen data-epi-spa­cing zu data-epi-spa­cing sein. data-epi-spa­cing Des­we­gen data-epi-spa­cing war data-epi-spa­cing es data-epi-spa­cing mir data-epi-spa­cing auch data-epi-spa­cing eini­ger­ma­ßen data-epi-spa­cing egal, data-epi-spa­cing dass data-epi-spa­cing deren data-epi-spa­cing frü­he­rer data-epi-spa­cing Front­mann data-epi-spa­cing Jochen data-epi-spa­cing Dis­tel­mey­er data-epi-spa­cing vor data-epi-spa­cing kur­zem data-epi-spa­cing bei data-epi-spa­cing eini­gen data-epi-spa­cing Kon­zer­ten data-epi-spa­cing neue data-epi-spa­cing Songs data-epi-spa­cing vor­stell­te, data-epi-spa­cing die data-epi-spa­cing auf data-epi-spa­cing sei­nem data-epi-spa­cing Solo-Debüt data-epi-spa­cing „Hea­vy“ data-epi-spa­cing (VÖ: data-epi-spa­cing 25. data-epi-spa­cing Sep­tem­ber) data-epi-spa­cing ent­hal­ten data-epi-spa­cing sein data-epi-spa­cing wer­den.

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Sei­ne data-epi-spa­cing Über­schrift data-epi-spa­cing ließ data-epi-spa­cing kei­nen data-epi-spa­cing Zwei­fel data-epi-spa­cing dar­an, data-epi-spa­cing wer data-epi-spa­cing hier data-epi-spa­cing der data-epi-spa­cing Schul­di­ge data-epi-spa­cing sein data-epi-spa­cing müss­te:

Sony data-epi-spa­cing hat data-epi-spa­cing das data-epi-spa­cing Inter­net data-epi-spa­cing immer data-epi-spa­cing noch data-epi-spa­cing nicht data-epi-spa­cing begrif­fen

In data-epi-spa­cing den data-epi-spa­cing Kom­men­ta­ren data-epi-spa­cing ergoss data-epi-spa­cing sich data-epi-spa­cing schnell data-epi-spa­cing der data-epi-spa­cing übli­che data-epi-spa­cing „Wir data-epi-spa­cing hier data-epi-spa­cing unten, data-epi-spa­cing die data-epi-spa­cing da data-epi-spa­cing oben“-Sermon data-epi-spa­cing von

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bis data-epi-spa­cing hin data-epi-spa­cing zu

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Als data-epi-spa­cing Chris­ti­an data-epi-spa­cing Ihle data-epi-spa­cing höf­lich data-epi-spa­cing anfrag­te, data-epi-spa­cing ob data-epi-spa­cing es data-epi-spa­cing nicht data-epi-spa­cing viel data-epi-spa­cing ein­fa­cher data-epi-spa­cing sein data-epi-spa­cing könn­te data-epi-spa­cing und data-epi-spa­cing weder data-epi-spa­cing Dis­tel­mey­er data-epi-spa­cing noch data-epi-spa­cing die data-epi-spa­cing Plat­ten­fir­ma data-epi-spa­cing das data-epi-spa­cing Risi­ko data-epi-spa­cing ein­ge­hen data-epi-spa­cing woll­ten, data-epi-spa­cing dass data-epi-spa­cing die data-epi-spa­cing Leu­te data-epi-spa­cing die data-epi-spa­cing neu­en data-epi-spa­cing Songs data-epi-spa­cing in data-epi-spa­cing schlech­ter data-epi-spa­cing Qua­li­tät data-epi-spa­cing hör­ten data-epi-spa­cing (weil data-epi-spa­cing das data-epi-spa­cing „den data-epi-spa­cing Buzz data-epi-spa­cing zer­stö­ren data-epi-spa­cing wür­de“), data-epi-spa­cing wur­de data-epi-spa­cing die­se data-epi-spa­cing Mög­lich­keit data-epi-spa­cing mit data-epi-spa­cing dem data-epi-spa­cing Hin­weis data-epi-spa­cing abge­bü­gelt, data-epi-spa­cing so data-epi-spa­cing schlecht data-epi-spa­cing sei data-epi-spa­cing die data-epi-spa­cing Qua­li­tät data-epi-spa­cing nun data-epi-spa­cing auch data-epi-spa­cing wie­der data-epi-spa­cing nicht data-epi-spa­cing gewe­sen.

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Äh, data-epi-spa­cing doch. data-epi-spa­cing Es data-epi-spa­cing ist data-epi-spa­cing ja data-epi-spa­cing was data-epi-spa­cing ande­res, data-epi-spa­cing ob data-epi-spa­cing drei­hun­dert data-epi-spa­cing Men­schen data-epi-spa­cing so data-epi-spa­cing eine data-epi-spa­cing Ver­si­on data-epi-spa­cing ein­mal data-epi-spa­cing hören, data-epi-spa­cing oder data-epi-spa­cing sich data-epi-spa­cing ein data-epi-spa­cing paar data-epi-spa­cing Tau­send data-epi-spa­cing die­se data-epi-spa­cing Ver­si­on data-epi-spa­cing immer data-epi-spa­cing und data-epi-spa­cing immer data-epi-spa­cing wie­der data-epi-spa­cing anschau­en data-epi-spa­cing kön­nen.

Man data-epi-spa­cing kann data-epi-spa­cing das data-epi-spa­cing als data-epi-spa­cing Musi­ker data-epi-spa­cing natür­lich data-epi-spa­cing auch data-epi-spa­cing anders data-epi-spa­cing sehen data-epi-spa­cing und data-epi-spa­cing wie data-epi-spa­cing Thees data-epi-spa­cing Uhl­mann data-epi-spa­cing sagen: data-epi-spa­cing „Film data-epi-spa­cing das data-epi-spa­cing und data-epi-spa­cing stell data-epi-spa­cing das data-epi-spa­cing online!“, data-epi-spa­cing aber data-epi-spa­cing das data-epi-spa­cing ist data-epi-spa­cing ja data-epi-spa­cing dann data-epi-spa­cing eine data-epi-spa­cing bewuss­te data-epi-spa­cing Ent­schei­dung data-epi-spa­cing des data-epi-spa­cing Künst­lers:

Tom­te data-epi-spa­cing – data-epi-spa­cing „der data-epi-spa­cing letz­te data-epi-spa­cing gro­ße data-epi-spa­cing Wal“ data-epi-spa­cing aufm data-epi-spa­cing Fest data-epi-spa­cing van data-epi-spa­cing Cleef data-epi-spa­cing 2008

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Born To Sing Along

Über das All-Songs-Con­side­red-Blog bin ich auf die­sen Ein­trag im Musik­blog I Am Fuel You Are Fri­ends auf­merk­sam gewor­den, der sehr pas­send mit „If you’ve ever won­de­red what pure, unfet­te­red joy looks like….“ beti­telt ist.

Man sieht dar­in ein Live­vi­deo von The Gas­light Anthem, die gemein­sam mit Bruce Springsteen ihren Song „The ’59 Sound“ beim Glas­ton­bu­ry Fes­ti­val spie­len:

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the 59 sound – bruce springsteen & gas­light anthem( glas­to )
von runa­way­d­ream

Da dach­te ich noch „Na ja, könn­te man noch mal blog­gen, so nach einem Monat. Aber muss man auch nicht …“, aber dann fiel mir ein, wie vie­le Vide­os ich schon im Inter­net gese­hen hat­te, in denen Bruce Springsteen ander­erleuts Songs ver­edelt. Und dann dach­te ich, die kann man doch mal schön zusam­men­tra­gen:

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Unvordenkliche Pattitessen

Eigent­lich woll­te ich ja nur wis­sen, wie das Kon­zert von Pat­ti Smith in Frank­furt war. Aber schon nach den ers­ten zwei Sät­zen der Rezen­si­on der Repor­ta­ge des Arti­kels von Rose-Maria Gropp in der „Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Zei­tung“ war mir klar, dass ich das nicht so ein­fach her­aus­fin­den wür­de:

Sie schrei­tet den Par­cours ihrer Mög­lich­kei­ten ganz ab, von bald vier Jahr­zehn­ten ist da zu spre­chen. Zeit scheint für Pat­ti Smith nicht ent­lang einer Schie­ne zu ver­lau­fen, son­dern ihr wie ein wei­ter, geräu­mi­ger Hof zur Ver­fü­gung zu ste­hen.

Irgend­je­mand hat also auf einem bald vier Jahr­zehn­te gro­ßen Hof – wie viel das wohl in Fuß­ball­fel­dern ist? – einen Mög­lich­kei­ten-Par­cours errich­tet, den Pat­ti Smith nun abzu­schrei­ten gedenkt.

Na ja, schau­en wir mal, wie lan­ge wir da mit­schrei­ten kön­nen:

Sie heizt ihren Auf­tritt an mit dem schar­fen alten Song „Free Money“, dann holt sie sich ihr Publi­kum schon näher mit jenem Charme, der ihre seit unvor­denk­li­chen Zei­ten bestehen­de Lie­be zu Euro­pa und sei­nen Dich­tern ver­sprüht: „I came to Frank­furt to see Goethe’s house“, dekla­miert sie zur Gitar­re und erzählt eine klei­ne Geschich­te von Zer­stö­rung und Wie­der­auf­bau, vom Geist, der weht, wo er das darf – „the­re in the light, the­re is Goethe’s desk“.

Ist das nicht ver­ant­wor­tungs­los, das Publi­kum so nah an einen auf­ge­heiz­ten Auf­tritt her­an­zu­ho­len? Zumal, wenn dort etwas sprüht. Aber was genau eigent­lich? Man­che Men­schen ver­sprü­hen ja schon mal Charme, bei Pat­ti Smith ver­sprüht aber offen­bar der Charme Lie­be. Und zwar eine, die seit unvor­denk­li­chen Zei­ten besteht. Na, das muss ja eine alte Lie­be sein. Gut, dass die nicht ros­tet, sonst wäre es noch gefähr­li­cher, da so nah dran zu ste­hen. Immer­hin weht da vor­ne auch noch ein Geist – oder darf er das genau dort nicht?

Es hat sich schon immer gelohnt, Pat­ti Smit­hs Tex­te zu ver­ste­hen und zu begrei­fen; denn sie ist ganz eigent­lich eine Dich­te­rin, und der Punk in ihr ist vor allem sprach­li­che Ent­äu­ße­rung, die Musik ihre Rhyth­mus­ma­schi­ne, die frei­lich längst nicht so sim­pel kon­stru­iert ist, wie sie vor­gibt, als wären da bloß ein paar Akkor­de zu grei­fen.

Es ent­behrt natür­lich nicht einer gewis­sen Iro­nie (ver­mut­lich einer sehr unsim­pel kon­stru­ier­ten), der­art umständ­lich über die Ver­ständ­lich­keit und Begreif­bar­keit von Tex­ten zu schrei­ben. Dass Frau Smith „ganz eigent­lich“ eine Dich­te­rin ist, hät­te man natür­lich erah­nen kön­nen ange­sichts der Tat­sa­che, dass die Dame schon ein Dut­zend Gedicht­bän­de ver­öf­fent­licht hat.

Über­ra­schen­der wäre es viel­leicht gewe­sen, wenn sie „ganz eigent­lich“ eine Kon­di­to­rin wäre, die die­se gan­zen künst­le­ri­schen und intel­lek­tu­el­len Auf­trit­te nur als Tar­nung benutzt, um in Ruhe rie­si­ge Schwarz­wäl­der Kirsch­tor­ten backen zu kön­nen. Die wären ihr dann sicher eine kuli­na­ri­sche Ent­äu­ße­rung.

Aber wie sieht’s eigent­lich mit dem näher gehol­ten Publi­kum aus?

Längst hat sie die Hal­le auf ihrer Sei­te – die­je­ni­gen, die mit ihr den lan­gen Weg seit den Sieb­zi­gern gegan­gen sind, und die vie­len Jun­gen, die viel­leicht gekom­men sind, um eine leben­de Legen­de zu betrach­ten; ihnen wird eine veri­ta­ble Erschei­nung zuteil, die ihr Publi­kum anzieht wie ein Magnet die Spä­ne.

War der lan­ge Weg jetzt eine Schie­ne oder ein Hof? Ich kom­me da immer durch­ein­an­der. Jeden­falls scheint das Publi­kum inzwi­schen an Pat­ti Smith zu kle­ben, bzw. an einer veri­ta­blen Erschei­nung. Aber wo geho­belt wird …

An Pat­ti Smit­hs Sei­te steht immer wie­der und unver­brüch­lich Len­ny Kaye in sei­ner fort­wäh­rend schö­nen, eher alt­eu­ro­päi­schen Melan­cho­lie, schlank und edel ergraut, noch immer ein Aus­nah­me­gi­tar­rist, der sich indes­sen mit einem Hauch Iro­nie, vor allem wenn er singt, ganz in den Dienst sei­ner Front­frau stellt.

Als ich Pat­ti Smith live gese­hen habe (vor sechs Jah­ren beim Hald­ern Pop), wirk­te sie eini­ger­ma­ßen zart. Erstaun­lich, dass an ihrer Sei­te den­noch Platz für eine kom­plet­te Hal­le und einen Aus­nah­me­gi­tar­ris­ten ist. Und was das für ein Aus­nah­me­gi­tar­rist ist: Einer, der immer wie­der und unver­brüch­lich steht (an Pat­ti Smit­hs Sei­te) und der offen­bar in fort­wäh­rend schö­ner, eher alt­eu­ro­päi­schen Melan­cho­lie – nicht irgend­ei­ner: sei­ner! – edel ergraut ist. Er könn­te aber auch nur in die­ser Melan­cho­lie ste­hen, so genau gibt das die Gram­ma­tik nicht her. Sicher ist: Er steht und stellt sich dabei ganz in den Dienst sei­ner Front­frau. Das tut er natür­lich „indes­sen“, weil die­ses Wort auf Sei­te 137 des Nach­schla­ge­werks „Wor­t­he zum bedeu­tungs­schwan­ger in Tex­ten her­um­ste­hen“ (3., aktu­al. Auf­la­ge, Wei­mar 1871) zu fin­den ist.

Die­se Dya­de ist von hohem Reiz, und wenn die bei­den auf den Stahl­sai­ten ihrer akus­ti­schen Gitar­ren ein Duett geben, das groß­ar­tig aus­ufert in etwas, das frü­her die Ses­si­on einer Band gehei­ßen hät­te, dann ist da ein sol­cher Moment, für den Kon­zer­te gemacht sind.

Die gute Nach­richt zuerst: Eine Dya­de ist nicht – wie ursprüng­lich von mir ange­nom­men – ein Fisch.

Ses­si­ons hei­ßen jetzt also irgend­wie anders, aber wie sie hei­ßen, weiß Frau Gropp nicht – oder sie will es uns nicht mit­tei­len. Jeden­falls ist das Duett der rei­zen­den Dya­de erst groß­ar­tig in etwas aus­geu­fert und dann war da plötz­lich ein Moment – nicht irgend­ei­ner: ein sol­cher! -, für den Kon­zer­te gemacht sind. Hof­fent­lich wuss­te der den gan­zen Auf­wand zu schät­zen.

Aber zurück zur Fra­ge, wie es denn eigent­lich war, das Kon­zert. Zieht man sämt­li­che Adjek­ti­ve und Adver­bi­en ab, wäre der Arti­kel nur noch halb so lang. bleibt eine Erkennt­nis:

Mit Pathos wird Geschich­te gemacht.

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Positive Role Model

2006 hat die BBC nach 42 Jah­ren ihre Musik­sen­dung „Top Of The Pops“ ein­ge­stellt. Neil Ten­n­ant von den Pet Shop Boys fin­det das nicht gut, wie er jetzt noch ein­mal in einem Inter­view ver­riet.

Einer bri­ti­schen Nach­rich­ten­sei­te war das einen eige­nen Arti­kel wert, über dem groß steht:

Tennant slams BBC for ending TOTP

Der Name der Nach­rich­ten­sei­te? bbc.co.uk – das Inter­view lief heu­te Mor­gen im BBC-Radio.

PS: Noch schö­ner war übri­gens die Über­schrift, die der BBC-Arti­kel im RSS-Feed trug. Sie lau­te­te schlicht „It’s a Sin“.

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Musik

Listenpanik 06/​09

Him­mel hilf: Der Juli ist schon zur Hälf­te um und die Juni-Lis­te war bis eben immer noch unver­öf­fent­licht. Schie­ben wir es auf die schie­re Men­ge an Neu­ver­öf­fent­li­chun­gen und die gan­ze tol­le Musik, die sonst noch so da war:

Alben
The Pains Of Being Pure At Heart – The Pains Of Being Pure At Heart (Nach­trag)
Falls Sie es noch nicht mit­be­kom­men haben (so wie ich bis vor kur­zem): Das ist der Indiepop-Geheim­tipp der Sai­son. Fach­zeit­schrif­ten nen­nen die­ses New Yor­ker Quar­tett „eine ame­ri­ka­ni­sche Ver­si­on der Smit­hs“, was glei­cher­ma­ßen tref­fend wie irre­füh­rend ist. Mein inter­nes Kata­log­sys­tem führt die Band unter „irgend­wie kana­disch“, was an den Gitar­ren­sounds, Glo­cken­spie­len und wech­seln­den Sänger(inne)n lie­gen könn­te.

Fan­far­lo – Reser­voir (Nach­trag)
Noch ein Nach­trag, noch mal „irgend­wie kana­disch“, obwohl es sich doch um eine schwe­disch-eng­li­sche Band han­delt: Zuerst bei „All Songs Con­side­red“ ent­deckt, dann das Album für einen Euro gekauft. Bild­hüb­scher Indiepop mit Hang zum Orches­tra­len. Für einen Som­mer auf der Wie­se.

Regi­na Spek­tor – Far
Kom­men wir nun zur belieb­ten Rei­he „Acts, die jah­re­lang an mir vor­bei­ge­gan­gen sind“. In die­sem Fall so sehr, dass ich dach­te, Regi­na Spek­tor (die wirk­lich so heißt) hät­te irgend­was mit Phil Spec­tor (der auch wirk­lich so heißt) zu tun. Aber dann kam erst das letz­te Ben-Folds-Album, auf dem Regi­na Spek­tor bei „You Don’t Know Me“ mit­träl­ler­te, und dann kam „Laug­hing With“, das mich auf Anhieb begeis­ter­te (s.u.). Der Pia­no­pop auf „Far“ ist schon toll, aber über allem ste­hen die Tex­te – sel­ten habe ich bei einem eng­lisch­spra­chi­gen Album so früh so gründ­lich auf die Tex­te geach­tet und sie für so groß­ar­tig befun­den.

Wil­co – Wil­co (The Album)
Das mit Wil­co und mir war immer ein biss­chen schwie­rig: Ich bin mit „Yan­kee Hotel Fox­trott“ ein­ge­stie­gen, das eini­ge toll Songs hat­te, mich aber nie so ganz über­zeu­gen konn­te, dann habe ich mich vor fünf Jah­ren zufäl­lig in „Sum­mer­tee­th“ ver­liebt, ehe mich „A Ghost Is Born“ und „Sky Blue Sky“ etwas rat­los zurück­lie­ßen. Gut für mich, dass „Wil­co (The Album)“ ziem­lich genau da wei­ter­macht, wo „Sum­mer­tee­th“ auf­ge­hört hat: Leicht ver­spiel­ter Indie­rock, der aber nicht in rie­si­ge Sound­flä­chen aus­ufert, son­dern sich auf drei bis vier Minu­ten kon­zen­triert.

The Sounds – Crossing The Rubicon
Als vor sechs Jah­ren das Sounds-Debüt „Living In Ame­ri­ca“ in Deutsch­land erschien, wur­den die Schwe­den als „die neu­en Blon­die“ ver­mark­tet, was nicht völ­lig abwe­gig, aber eben auch „die neu­en Irgendwasse“-dämlich war. Zum Zweit­werk „Dying To Say This To You“ habe ich nie einen rich­ti­gen Zugang gefun­den, aber „Crossing The Rubicon“ spricht mich wie­der sehr stark an: Leicht über­dreh­te Rock­songs mit schram­meln­den Gitar­ren, tanz­ba­ren Beats und ver­gleichs­wei­se weni­gen Syn­the­si­zern. Und irgend­wie muss Maja Ivars­son Sin­gen gelernt haben – aber das macht ja nichts.

Pla­ce­bo – Batt­le For The Sun
Ich hat­te immer das Gefühl, alle Pla­ce­bo-Alben klän­gen im Wesent­li­chen gleich (und damit gleich gut), aber das stimmt gar nicht. Natür­lich gibt es auch dies­mal wie­der trei­ben­de Beats, wüs­tes Gitar­ren­ge­schram­mel und die alles domi­nie­ren­de Stim­me von Bri­an Mol­ko, aber eini­ges ist anders. Das kann zum Bei­spiel am neu­en Schlag­zeu­ger lie­gen (der, höf­lich gesagt, nicht ganz so fili­gran arbei­tet wie sein Vor­gän­ger) oder dar­an, dass Pla­ce­bo ernst­haft ein Feel­good-Album auf­neh­men woll­ten. Jetzt gibt es Strei­cher und Anklän­ge von Trom­pe­ten und Glo­cken­spie­len und vie­les klingt tat­säch­lich – im Pla­ce­bo-Rah­men – sehr uplif­ting. Das ist total anders als der düs­te­re Vor­gän­ger „Meds“, des­sen Qua­li­tät schwer­lich wie­der zu errei­chen war. Aber „Batt­le For The Sun“ ist ein soli­des Album, das sich von allen ande­ren der Band deut­lich unter­schei­det.

Moby – Wait For Me
Vor zehn Jah­ren war Mobys Kar­rie­re vor­bei. Dann ver­öf­fent­lich­te er „Play“ und wur­de zum Num­mer-Eins-Lie­fe­ran­ten für Wer­be­spots und Films­ound­tracks. Danach hat er ver­schie­de­nes aus­pro­biert, jetzt kehrt er fast kom­plett zum Sound von „Play“ zurück. Erstaun­li­cher­wei­se gelingt ihm damit sein bes­tes Album seit eben jenem „Play“. Gesun­gen wird wenig, getanzt kaum, und manch­mal nimmt man die Musik beim Neben­bei­hö­ren gar nicht mehr wahr, aber es ist ein atmo­sphä­risch dich­tes Album, des­sen Songs sicher bald wie­der Wer­be­spots und Films­ound­tracks zie­ren wer­den.

Eels – Hombre Lobo
Mein ers­tes kom­plet­tes Eels-Album. Was soll ich sagen? Ja, kann man sich auch über vier­zig Minu­ten anhö­ren. Eine schö­ne Mischung aus fili­gra­nen, fast Kin­der­lied-haf­ten Pop­songs und char­mant-knar­zi­gen Rock­num­mern.

Songs
Eels – That Look You Give That Guy
Ich hat­te das Lied ja hier schon aus­führ­lich gelobt. Seit­dem habe ich es mehr als zwan­zig Mal gehört und fin­de es immer noch ganz wun­der­bar. Nur eine Fra­ge beschäf­tigt mich die letz­ten Tage: Was ist eigent­lich das Gegen­teil von Eifer­sucht?

Regi­na Spek­tor – Laug­hing With
Eigent­lich kann man sich alle Aus­füh­run­gen zu die­sem Lied spa­ren: die Lyrics spre­chen für sich. Ich hör­te den Song erst­mals bei „All Songs Con­side­red“, am S‑Bahn-Gleis des Bochu­mer Haupt­bahn­hofs ste­hend. Alle Stör­ge­räu­sche ver­schwan­den, ich hör­te nur noch das Kla­vier und die­se leicht eigen­tüm­li­che Stim­me, die die­sen wun­der-wun­der­schö­nen Text sang. Es wäre unan­ge­mes­sen gewe­sen, an die­sem Ort los­zu­heu­len, aber es gibt weni­ge Songs, bei denen ich so kurz davor stand.

Wil­co – You And I
In einem nor­ma­len Monat wäre sowas ganz klar der Song des Monats gewor­den: Ein char­man­ter Pop­song mit anrüh­ren­dem Text und den Stim­men von Jeff Tweedy und Gast­sän­ge­rin Les­lie Feist. Nun: Es war kein nor­ma­ler Monat, wie Sie oben sehen, son­dern der Monat der über­le­bens­gro­ßen Songs mit phan­tas­ti­schen Lyrics. Aber es gibt hier ja sowie­so kei­ne Rang­lis­te mehr. (Das Lied habe ich übri­gens zum ers­ten Mal auf WDR 2 gehört und danach beschlos­sen, mir das Album zu kau­fen. So viel zum The­ma „das Radio hat als Mul­ti­pli­ka­tor aus­ge­dient“ …)

The Pains Of Being Pure At Heart – This Love Is Fuck­ing Right!
Die Län­ge von Band­na­men und Song­ti­tel machen es unmög­lich, die­sen Song auf ein Mix­tape zu packen – der Platz auf so einem Bei­pack­zet­tel ist ja lei­der nur begrenzt. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich den Lied­text rich­tig ver­stan­den habe (mei­ne Inter­pre­ta­ti­on wäre in zahl­rei­chen Län­dern der Welt ille­gal), aber: Hey, es ist ein wun­der­schö­ner klei­ner Song und der Titel ein wun­der­ba­rer Slo­gan. (Über­haupt bräuch­te es mehr Song­ti­tel mit Aus­ru­fe­zei­chen am Ende.)

[Lis­ten­pa­nik, die Serie]

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A trotter a day …

Mit Geheim­tipps ist es ja immer so eine Sache: Ein Teil der Leu­te, denen man davon berich­tet, guckt einen mit­lei­dig an und sagt „aber das ist doch soooooo alt“ (im Inter­net wird das meist weit weni­ger freund­lich aus­ge­drückt), wäh­rend einem ein ande­rer Teil der Leu­te (nicht sel­ten die, von denen man gedacht hat­te, sie wür­den „aaaalt“ sagen) dank­bar um den Hals fällt. Oder sowas in der Art.

Weil eine Per­son der zwei­ten Grup­pe zehn der ers­ten über­tönt, möch­te ich Ihnen heu­te Day­trot­ter ans Herz legen.

Das ist ein Web­site, auf der man sich exklu­si­ve Auf­nah­men ver­schie­dens­ter Bands und Künst­ler anhö­ren kann. Oder (nach einer kur­zen Anmel­dung) her­un­ter­la­den. Kos­ten­los. Legal.

So ziem­lich alles, was im (meist nord­ame­ri­ka­ni­schen) Indie-Bereich Rang und Namen hat, war schon min­des­tens ein­mal im Day­trot­ter-Stu­dio: Death Cab For Cutie, Bon Iver, The Hold Ste­ady, Rogue Wave, Ron Sexs­mith, The Ting Tings, Vam­pi­re Weekend, Ingrid Micha­el­son, Fleet Foxes oder The Acorn z.B., die ich Ihnen schon drin­gend emp­feh­len woll­te, seit ich sie im Vor­pro­gramm von Bon Iver gese­hen habe.

Auf der Sei­te kann man also wun­der­bar neue Musik ent­de­cken (und anders als bei MySpace, You­Tube oder last.fm auch für unter­wegs her­un­ter­la­den), wäh­rend man sich als Fan über die ein­ma­li­gen Auf­nah­men freut, deren Arran­ge­ments mit­un­ter von den Album­ver­sio­nen abwei­chen. Man­che Künst­ler spie­len auch Cover­ver­sio­nen. Aber Vor­sicht: Wenn man ein­mal ins Archiv hin­ab­ge­stie­gen ist, kann es schon mal sein, dass man dort meh­re­re Stun­den ver­bringt.

So etwas ähn­li­ches nur ohne Down­loads (da hät­te ver­mut­lich auch die GEMA wie­der was gegen) und mit klei­ne­rem Archiv gibt es übri­gens auch in Deutsch­land: bei Rote Rau­pe.

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Musik

The Great Pretenders

Thees Uhlmann und Simon den Hartog.

In unse­rer belieb­ten TV-Serie „Thees Uhl­mann und Simon den Har­tog sin­gen …“ hat­ten wir schon einen Tom­te-Song und ein Kil­lers-Cover.

Fehlt noch was? Klar: Ein Kili­ans-Song!

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„Used To Pre­tend“, live beim Fest van Cleef in Essen am ver­gan­ge­nen Sonn­tag.

Bit­te betrach­ten Sie die­ses Video auch unter der Fra­ge­stel­lung, was Sän­ger so mit ihren Hän­den anstel­len, wenn sie gera­de kei­ne Gitar­re fest­hal­ten.