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Kai aus der richtig neuen, scharfen Kiste

Das Inter­view des Jah­res ist ges­tern weit­ge­hend unbe­merkt auf n‑tv.de ver­öf­fent­licht wor­den. Befragt wur­de nicht Ange­la Mer­kel, Barack Oba­ma oder Rob­bie Wil­liams, son­dern Roland Stark, 63 Jah­re alt und Besit­zer eines Autos, das direkt am Rand des Schmal­kal­de­ner Kra­ters steht.

Schon die Eröff­nungs­fra­ge ist eine Meis­ter­leis­tung des inves­ti­ga­ti­ven Jour­na­lis­mus:

n‑tv.de: Scheiß Gefühl, oder?

Der Repor­ter, das merkt man gleich, sitzt nicht auf irgend­ei­nem hohen Ross. Er ist down with the peo­p­le und auch die Redak­ti­on mag an sei­ner Wort­wahl hin­ter­her nichts mehr ändern:

Haben Sie Angst, dass die Kis­te noch ver­schwin­det oder glau­ben Sie, dass das für Sie noch glimpf­lich abläuft?

Damit der Leser ganz genau weiß, um wel­che „Kis­te“ es hier geht, und ob sich Herr Stark zu Recht Sor­gen macht, hakt der Inter­view­er nach:

Was ist denn das eigent­lich für ein Auto. Durch das Tor, das halb davor­hängt, kann man das gar nicht gut erken­nen.

Na, ein A3. Ein A3 Sport­back.

Bau­jahr?

Andert­halb Jah­re alt.

Oh, eine rich­tig neue, schar­fe Kis­te.

Stark erklärt, dass er eine Kas­ko­ver­si­che­rung habe („Ist ja ein Lea­sing­fahr­zeug.“), mit dem Fir­men­wa­gen zur Arbeit fah­re und auch schon wie­der in die Woh­nung rein durf­te.

Aber was dann? Der Repor­ter hat eine Idee:

Jetzt gibt man sich ja sehr viel Mühe, das Erd­loch schnell zu ver­fül­len. Was machen Sie dann, wenn das Auto noch in der Gara­ge steht. Repa­rie­ren las­sen und bei ebay ver­stei­gern. Mot­to: „Das Auto vom Kra­ter­rand“?

Naja, ich hof­fe, dass ich ein neu­es krie­ge, wie gesagt.

Wenn der A3 nicht mehr abrutscht, wird das bestimmt schwie­rig. Wir wün­schen Ihnen dann mal so oder so das Bes­te.

Und bevor Sie sich fra­gen, ob es nicht unver­ant­wort­lich wäre, auto­be­geis­ter­te Schü­ler­prak­ti­kan­ten an den Rand die­ses Rie­sen­kra­ters zu schi­cken: Das Gespräch führ­te Til­man Aretz, Geschäfts­füh­rer der „Nach­rich­ten­ma­nu­fak­tur“, die den kom­plet­ten Inter­net­auf­tritt von n‑tv.de betreut.

Ein­ge­sandt von Mar­tin R.

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Verwertungskreislauf einer Werbemeldung

Wenn Til Schwei­ger, Schau­spie­ler, Regis­seur und Wer­be­ge­sicht der Fir­ma Braun, ein Inter­view führt, das sich nahe­zu aus­schließ­lich um Kör­per­be­haa­rung dreht, ist es nahe­lie­gend, dass die Zeit­schrift „Gala“ die­ses Gespräch gleich mit einem Braun-Rasie­rer bebil­dert.

Auf den ers­ten Blick nicht ganz so nahe­lie­gend ist, dass auch „Spie­gel Online“, abendblatt.de oder „Focus Online“ auf­schrei­ben müs­sen, dass sich der Cover­boy der deut­schen Erst­aus­ga­be von „Vani­ty Fair“ die Brust­haa­re „mit einem Rasie­rer“ ent­fer­ne.

Nach ein paar Wochen ist die Geschich­te jetzt aller­dings wie­der – hin­ter „Wurst-Meis­ter­wer­ken“ und „Geträn­ke-Viel­falt“ – in ihrem natür­li­chen Lebens­raum ange­kom­men:

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Out Of Time

Ich war vor­hin mit Tom­my Fin­ke beim Zoll­amt Bochum, um die gemein­sam bestell­ten Son­der­edi­tio­nen des neu­en Ben-Folds-Albums abzu­ho­len. Schon beim Betre­ten des Gebäu­des merk­ten wir, dass etwas nicht stimm­te: Die Zeit, die ja bekannt­lich rela­tiv ist, begann, sich gen Unend­lich­keit zu deh­nen. Alles. Wur­de. Lang­sa­mer.

Ein Mann, der auf­grund sei­nes Arbeits­plat­zes wohl als Zoll­be­am­ter inter­pre­tiert wer­den darf, schlurf­te zu uns her­an und beweg­te sei­nen Mund. Wer ganz auf­merk­sam war, konn­te Lau­te erken­nen, die das mensch­li­che Gehirn, in der­lei Auf­ga­ben geschult, zu ein­zel­nen Wor­ten und gan­zen Sät­zen zusam­men­set­zen konn­te. Ich reich­te ihm das Anschrei­ben, das mich dar­über in Kennt­nis gesetzt hat­te, dass die von mir bestell­ten Ton­trä­ger in jenem klei­nen Haus kurz vor dem Rand der Erd­schei­be abzu­ho­len sei­en, und der Mann ver­schwand in einem Raum, in dem ver­mut­lich meh­re­re Ton­nen Elfen­bein, Koka­in und Anthrax-Viren seit vie­len, vie­len Jah­ren ihrer Abho­lung har­ren.

Ich dreht mich zu Tom­my – eine Bewe­gung, die für die Men­schen in die­ser Zeit­bla­se wie der Flü­gel­schlag eines Koli­bris gewirkt haben muss – um „Hier sieht’s genau­so aus, wie ich es mir vor­ge­stellt habe“ zu sagen, doch da hat­te Tom­my schon „Hier sieht’s genau­so aus, wie ich es mir vor­ge­stellt habe“ gesagt. An der Pinn­wand hin­gen foto­ko­pier­te Hin­wei­se aus einer Zeit, als die Olym­pia ES 200 gera­de frisch auf den Markt gekom­men war, auf einem Schreib­tisch stand ein Wim­pel des FC Schal­ke 04, auf den Fens­ter­bän­ken: Büro­be­gleit­grün.

Der Zoll­be­am­te kehr­te mit einem Paket zurück, das uns sag­te, dass es eine gute Idee gewe­sen war, mit dem Bul­li vor­bei­zu­kom­men. Umständ­lich hol­te er ein Tep­pich­mes­ser, mit dem ich das Paket öff­nen durf­te. „Tep­pich­mes­ser“, dach­te ich, „haben damit nicht die Atten­tä­ter des 11. Sept…“ Wei­ter kam ich nicht: In der unfass­bar ruhi­gen Atmo­sphä­re des Zoll­amts war mein Gehirn ein­fach ein­ge­schla­fen.

Eine Putz­frau wir­bel­te um uns her­um in einem Tem­po, in dem ich für mei­ne eige­ne Woh­nung zwar zwei Tage bräuch­te, das in die­sem Hau­se aber als hek­tisch emp­fun­den wer­den muss­te. „Sie machen ja alles nass“, sag­te der Zoll­be­am­te, wobei sein mono­to­ner Ton­fall offen ließ, ob es sich dabei um einen Vor­wurf oder nur um eine Fest­stel­lung han­del­te. Er bat uns in einen Neben­raum und riet uns, auf dem feuch­ten Unter­grund vor­sich­tig zu gehen – nicht aus­zu­ma­len, wenn sich einer von uns auf die Fres­se gelegt hät­te.

Wäh­rend ich eini­ge Zet­tel unter­schrei­ben muss­te, durch­brach Tom­my die Gra­bes­stil­le mit einem Small­talk­ver­such:

Fin­ke: „Das ist aber ganz schön ruhig hier bei Ihnen …“
Zoll­be­am­ter: „Das täuscht.“
Fin­ke: „Ah. Vor Weih­nach­ten ist wahr­schein­lich am meis­ten los, ne?“
Zoll­be­am­ter: „Seit eBay. Seit­dem ist hier die Höl­le los. Frü­her war’s ruhig.“

Tom­my und ich sahen uns an und sogleich wie­der weg. Jetzt bit­te nicht los­brül­len vor Geläch­ter. Ruhig blei­ben! Kein Pro­blem an einem Ort, gegen den in einem Zen-Tem­pel ein Tru­bel wie in der Grand Cen­tral Sta­ti­on herrscht. Ich bezahl­te die Mehr­wert­steu­er und bekam mein Wech­sel­geld wie­der, kurz bevor es auf­grund der nor­ma­len Infla­ti­ons­ent­wick­lung völ­lig wert­los gewor­den war. Wir durf­ten gehen.

„Dann wün­sche ich Ihnen noch einen geruh­sa­men Arbeits­tag“, sag­te Tom­my zu unse­rem Sach­be­ar­bei­ter und rief zum Abschied ein auf­mun­tern­des „Gehen Sie ver­ant­wor­tungs­voll mit unse­ren Steu­er­gel­dern um!“ in das fas­sungs­lo­se Groß­raum­bü­ro. Ein Mann blick­te kaum merk­lich von sei­nem Com­pu­ter­bild­schirm auf und hob miss­bil­li­gend die Augen­braue.

Die­ser Text ist eine Ergän­zung zu mei­ner “Ämter”-Trilogie (bestehend aus dem Sing­spiel “Kreis­wehr­ersatz­amt”, dem klas­si­schen Dra­ma “Finanz­amt” und dem absur­den Frag­ment “Arbeits­amt”).

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Musik

Gesammelte Platten August/​September 2010

This ent­ry is part 8 of 8 in the series Gesam­mel­te Plat­ten

Best Coast – Cra­zy For You
Stel­len Sie sich vor, Blon­die hät­ten ein Beach-Boys-Tri­bu­te-Album auf­ge­nom­men. Ver­ges­sen Sie wie­der, was Sie sich gera­de vor­ge­stellt haben, und hören Sie sich „Cra­zy For You“ an, das Debüt­al­bum von Best Coast. Auf dem Cover sieht man eine Kat­ze, deren Hin­tern die Umris­se Kali­for­ni­ens hat. Da fra­ge ich Sie: Was will man mehr?
Anspiel­tipps: „Boy­fri­end“, „The End“, „Sum­mer Mood“, „Each And Ever­y­day“. (LH)

The Black Angels – Phos­phene Dream
Da woll­te ich gera­de mit einer Emp­feh­lung ange­ben, die ich mir in Lon­don im renom­mier­ten Rough-Trade-Plat­ten­la­den geholt habe, und stel­le fest, dass das natür­lich das neue Hype/­Kon­sens-The­ma ist: The Black Angels aus Aus­tin, Texas, wahl­wei­se ein­sor­tiert unter „Psy­che­de­lic Rock“, „Stoner Rock“ oder auch „Blues Rock“. Die Musik klingt jeden­falls, als stam­me sie aus dem ver­gan­ge­nen Jahr­hun­dert – „Sun­day After­noon“ könn­te gar von den spä­ten Beat­les stam­men, „River Of Blood“ von den Doors und so man­ches erin­nert an The Vel­vet Under­ground, die auch für den Band­na­men Pate stan­den. Dröh­nen­de Gitar­ren, schep­per­ne­des Schlag­werk – herr­lich!
Anspiel­tipps: „Bad Vibra­ti­ons“, „Sun­day After­noon“, „Tele­pho­ne“. (LH)

Erd­mö­bel – Kro­kus
Ich wür­de nie behaup­ten, wirk­lich zu ver­ste­hen, wovon Mar­kus Ber­ges hier singt. Die Wor­te sind deutsch (zumin­dest die meis­ten), aber die Sät­ze, die dar­aus ent­ste­hen, tra­gen sie­ben Sie­gel. Doch es ist eine ver­spiel­te Peter­Licht-Rät­sel­haf­tig­keit, kein „Oh mein Gott, ich bin zu dumm!“-Gefühl wie bei Toco­tro­nic. Wie bei den frü­hen R.E.M.-Alben ist es aber auf eine gewis­se Wei­se auch ganz egal, wovon die Tex­te han­deln (obwohl die musi­ka­li­sche Ver­ar­bei­tung eines wit­te­rungs­be­ding­ten Not­halts in der nie­der­rhei­ni­schen Pro­vinz längst über­fäl­lig war und jetzt end­lich in „Emma“ nach­ge­holt wur­de), weil der Gesang auch als zusätz­li­ches Instru­ment funk­tio­niert. Musi­ka­lisch ist das Album mit sei­nen vie­len Sam­ba- und Jazz-Anlei­hen eh top und wenn es am Ende heißt „Das Leben ist schön“, dann ver­steht man das auch beim ers­ten Hören. Ich bin zu faul, das zu veri­fi­zie­ren, aber es könn­te sich um das bes­te deutsch­spra­chi­ge Album des Jah­res han­deln.
Anspiel­tipps: „77ste Lie­be“, „Frem­des“, „Wort ist das fal­sche Wort“, „Emma“, „Kro­kus­se“, „Das Leben ist schön“. (LH)

Ben Folds – Lonely Ave­nue
Da ist es also end­lich, das Album, auf dem Ben Folds Tex­te von Nick Horn­by ver­tont hat. Alle Zwei­fel, ob die Tex­te eines Schrift­stel­lers nicht etwas zu sper­rig für Pop­songs sein könn­ten, zer­schla­gen sich spä­tes­tens mit dem zwei­ten Track des Albums: „Pic­tu­re Win­dow“ ist der bes­te Folds-Songs seit min­des­tens fünf Jah­ren. Und Geschich­ten über ver­schie­de­ne Cha­rak­te­re hat Folds ja immer schon erzählt, war also inso­fern selbst schon immer schwer lite­ra­risch tätig. Nach dem etwas spe­zi­el­len „Way To Nor­mal“ ist „Lonely Ave­nue“ musi­ka­lisch wie­der deut­lich ent­spann­ter und melan­cho­li­scher gewor­den
Anspiel­tipps: „Pic­tu­re Win­dow“, „Doc Pomus“, „From Abo­ve“, „Saskia Hamil­ton“, „Belin­da“. (LH)

I Bla­me Coco – The Pre­par­ty
Ich wuss­te ja von nichts, also nicht wie Sting mit bür­ger­li­chem Namen heißt (Gor­don Sum­ner). Weder, dass er eine modeln­de und sin­gen­de Toch­ter hat (Coco Sum­ner ali­as Eli­ot Pau­li­ne Sum­ner). Geschwei­ge denn, dass die gute Dame ent­ge­gen­ge­setzt aller Kli­schees, die man dann sofort abspult wenn der Herr Papa ein erfolg­rei­cher und von mir wert­ge­schät­zer Musi­ker ist, erfüllt.
Ganz und gar nicht, Coco Sum­ner fetzt! So rich­tig, eine taf­fe jun­ge Künst­le­rin, die sich hin­ter ihrem Vater nicht ver­ste­cken braucht. Die Stim­me rau­chig, die Songs erfri­schend und pas­send für gedie­gen­de Aben­de mit Freun­den, zum herr­lich tan­zen oder, oder, oder!
Der Ope­ner auf Pre­par­ty heißt „Bohe­mi­an Love“ und so rela­xed und gemüt­lich klin­gen auch vie­le der ande­ren Songs. „Voice In My Head“ erin­nert dann schon an den Herrn Vater, was aber wun­der­bar stim­mig ist. Ein biss­chen Reg­gae ein wenig Folk, aber vor allem eine ange­nehm wür­zi­ge Stim­me und eine gefühl­te Relaxt­heit die sich bei mir ein­schleicht. Was nicht heißt das die Plat­te ein­schlä­fert, nein, viel­mehr gibt es die­se Momen­te, in denen man sich ent­spannt zurück leh­nen kann und genießt.
Die neue Plat­te „The Con­stant“ ist auch schon drau­ßen und ist auch äußerst hörens­wert!
Anspiel-genie­ßer-tipps: „Bohe­mi­an Love“, „How Did All The­se Peo­p­le Get In My Room“, „Voice In My Head“. (AK)

Manic Street Pre­a­chers – Post­cards From A Young Man
Die Solo­al­ben, die James Dean Brad­field und Nicky Wire 2006 ver­öf­fent­licht haben, waren das bes­te, was den Manic Street Pre­a­chers pas­sie­ren konn­te, denn seit­dem erlebt die Band ihren zwei­ten Früh­ling: „Send Away The Tigers“ war groß, „Jour­nal For Pla­gue Lovers“ rau – und mit ihrem zehn­ten Album zie­len die Manics noch mal ganz prä­zi­se in Rich­tung Sta­di­on. Strei­cher, Chö­re, ein­gän­gigs­te Melo­dien – alles ist dabei und Brad­fields Stim­me klingt sogar noch ein biss­chen bes­ser als frü­her. „Post­cards From A Young Man“ ist als Alters­werk gewollt, in den Tex­ten klingt eini­ges an Resi­gna­ti­on und Melan­cho­lie mit, aber alt klingt die Band kein biss­chen. Und wenn es jetzt Tra­di­ti­on wird, dass Nicky Wire auf jedem Album einen Song sin­gen darf, dann dür­fen die Manics von mir aus ger­ne bis zum Ren­ten­al­ter wei­ter­ma­chen. „The Future Has Been Here 4 Ever“ klingt jeden­falls schon mal arg nach den Rol­ling Stones.
Anspiel­tipps: „(It’s Not War) Just The End Of Love“, „Some Kind Of Not­hing­ness“, „Hazel­ton Ave­nue“. (LH, Rezen­si­ons­exem­plar)

Las­se Mat­thies­sen – Stray Dog
Man­che Din­ge sind etwas ganz beson­de­res. Man­che Musi­ker sind etwas ganz beson­de­res. Man­che Musi­ker kön­nen allei­ne auf einer Büh­ne ste­hen und man­che haben noch ein paar mehr Musi­ker dabei.
Las­se Mat­thies­sen, ursprüng­lich aus Däne­mark und jetzt Part­ti­me-Ber­li­ner, ist so ein Beson­de­rer, der allei­ne und manch­mal mit sei­ner Band im Quar­tett sein Publi­kum ver­zau­bert.
Immer mit den lei­sen Tönen, dem gekonn­ten Spie­len mit Laut und Lei­se, auch dem Laut und Lei­se in sei­ner Stim­me. Mit uner­war­te­ten Brü­chen, Gefühl und Witz. Mit sei­ner Gitar­re, einer Mund­har­mo­ni­ka und sei­ner Band, bestehend aus Vio­li­ne (Søren Sten­sby), Kon­tra­bass (Niels Knud­sen) und Schlag­zeug (Ter­kel Nør­gaard), hat Las­se Mat­thies­sen etwas ganz beson­de­res geschaf­fen. Zwi­schen Singer/​ Song­wri­ter, Folk, Indie und Jazz ver­wan­deln sich die Akkor­de zu wun­der­ba­ren Melo­dien.
Ich hat­te das gro­ße, gro­ße Glück ihn in einer mei­ner klei­nen Lieb­lings­or­te (der Popo Bar in Neu­kölln) in Ber­lin bei einem Live-Kon­zert zu sehen. Was mich immer beson­ders glück­lich macht, wenn inner­halb einer Band alle Musi­ker Raum haben für ihr Instru­ment und sich zusam­men so wun­der­bar ergän­zen.
Am Ende bleibt ein kol­lek­tiv zufrie­de­nes Publi­kum.
Habe mir gleich die CD geschnappt und freu mich, hier CD und Kon­zert Review in einem Abzu­lie­fern.
Anspiel­tipps: „Befo­re We Dissap­pear“, „Soon The Spring“, „Bor­ro­wed Time“, „Whe­re Are You“. (AK)

Pro­fes­sor Green – Ali­ve Till I’m Dead
Beschrei­bun­gen wie „der eng­li­sche Emi­nem“ sind natür­lich nie wirk­lich aus­sa­ge­kräf­tig, hel­fen einem aber enorm bei der gro­ben Ein­ord­nung. „Die männ­li­che Lady Sove­reign“ wür­de es schon bes­ser tref­fen, aber allein die Samples („Just Be Good To Me“ von The SOS Band, gesun­gen von Lily Allen, und „Need You Tonight“ von INXS) spre­chen für sich. „Ali­ve Till I’m Dead“ ist eine cle­ve­re, höchst ver­gnüg­li­che Rap-Plat­te für Leu­te, die Mike Skin­ners Akzent nicht ertra­gen.
Anspiel­tipps: „Just Be Good To Green“, „I Need You Tonight“, „Do For You“, „Mons­ter“, „Clo­sing The Door“. (LH)

Phil­ip Sel­way – Fami­li­al
Ganz bedäch­tig klingt der ers­te Song „By Some Mira­cle“, auf Sanft­pfo­ten tra­gen sich die Töne ins Ohr. Mit „Fami­li­al“ beginnt das Solo­al­bum des Drum­mers DER Band (Radio­head) wirk­lich mit lei­sen Tönen. Ein biss­chen mys­te­ri­ös. Ein wenig wun­der­lich, aber Radio­head war schon immer wun­der­lich und mys­te­ri­ös.
Lei­se Kan­ten und anschmieg­sa­me Ecken zeich­nen die­ses Album aus. Die Melo­dien sind nicht auf­dring­lich, die Tex­te ste­hen für die Zwi­schen­tö­ne im Leben. Und doch bleibt die Span­nung der Plat­te fast durch­ge­hend auf­recht erhal­ten.
Und mehr will ich zu die­ser Spät­som­mer/Herbst- und bestimmt wie­der ent­deck­ba­ren Früh­jahrs­plat­te gar nicht sagen. Sel­ber lau­schen, ist eh bes­ser!
Anspiel­tipp: „Bey­ond Reason“, „The Ties That Bind Us“. (AK)

Wir Sind Hel­den – Bring mich nach Hau­se
Ich will ehr­lich sein: Nach unse­rer ener­vie­ren­den Lis­tening-Ses­si­on hat­te ich kein Bedürf­nis mehr, das Album noch ein­mal auf­zu­le­gen. Das mag der Band gegen­über unge­recht sein, aber da war ein­fach so viel ande­re Musik, die mich mehr inter­es­siert hat.
Anspiel­tipps: „Alles“, „Bring mich nach Hau­se“. (LH, Rezen­si­ons­exem­plar)

Mit­ar­beit an die­ser Aus­ga­be:
AK: Anni­ka Krü­ger
LH: Lukas Hein­ser

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Diesseits der Bannmeile

Ich bin vor acht Mona­ten umge­zo­gen. Seit Anfang Juli haben sich in Wurf­wei­te 1 mei­ner Woh­nung fol­gen­de Din­ge ereig­net: Prof. Die­ter Gor­ny gab eine Pres­se­kon­fe­renz zum The­ma Krea­tiv­wirt­schaft, Revol­ver­held spiel­ten ein Kon­zert und heu­te kam das Team von „ ‚Bild‘ kämpft für Sie“ vor­bei.

Es ist schwer, das nicht per­sön­lich zu neh­men.

  1. Ich war immer unfass­bar schlecht im Schlag­ball-Weit­wurf, aber ich bin sicher, dass Men­schen mit kör­per­li­cher Koor­di­na­ti­on die Ent­fer­nung schaf­fen wür­den. Auf frei­er Flä­che.[]
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Musik

Are we human or are we Freiheit?

Mei­ne data-epi-spa­cing Ver­bun­den­heit data-epi-spa­cing mit data-epi-spa­cing der data-epi-spa­cing Mün­che­ner data-epi-spa­cing Frei­heit data-epi-spa­cing hat­te data-epi-spa­cing ich data-epi-spa­cing ja data-epi-spa­cing schon data-epi-spa­cing mehr­fach data-epi-spa­cing the­ma­ti­siert. data-epi-spa­cing Nach­dem data-epi-spa­cing die data-epi-spa­cing Band data-epi-spa­cing ca. data-epi-spa­cing 15 data-epi-spa­cing Jah­re data-epi-spa­cing völ­lig data-epi-spa­cing von data-epi-spa­cing mei­nem data-epi-spa­cing Schirm data-epi-spa­cing ver­schwun­den, data-epi-spa­cing aber data-epi-spa­cing selbst­ver­ständ­lich data-epi-spa­cing nie data-epi-spa­cing „weg“ data-epi-spa­cing war, data-epi-spa­cing gibt data-epi-spa­cing es data-epi-spa­cing nun data-epi-spa­cing … data-epi-spa­cing äh data-epi-spa­cing … data-epi-spa­cing Nach­rich­ten: data-epi-spa­cing Am data-epi-spa­cing 1. data-epi-spa­cing Okto­ber data-epi-spa­cing erscheint data-epi-spa­cing das data-epi-spa­cing neue data-epi-spa­cing Album, data-epi-spa­cing das data-epi-spa­cing „Ohne data-epi-spa­cing Limit“ data-epi-spa­cing hei­ßen data-epi-spa­cing wird.

Wäh­rend data-epi-spa­cing die data-epi-spa­cing Band data-epi-spa­cing in data-epi-spa­cing den data-epi-spa­cing 1980er data-epi-spa­cing Jah­ren data-epi-spa­cing ja data-epi-spa­cing immer data-epi-spa­cing etwas data-epi-spa­cing zu data-epi-spa­cing Unrecht data-epi-spa­cing in data-epi-spa­cing die data-epi-spa­cing Schla­ger-Ecke data-epi-spa­cing gescho­ben data-epi-spa­cing wur­de data-epi-spa­cing (eine data-epi-spa­cing Erfah­rung, data-epi-spa­cing die data-epi-spa­cing Sil­ber­mond data-epi-spa­cing oder data-epi-spa­cing Phil­ipp data-epi-spa­cing Poi­sel data-epi-spa­cing irri­tie­ren­der­wei­se data-epi-spa­cing nicht data-epi-spa­cing machen data-epi-spa­cing müs­sen), data-epi-spa­cing scheint data-epi-spa­cing sie data-epi-spa­cing sich data-epi-spa­cing jetzt data-epi-spa­cing ihrem data-epi-spa­cing Schick­sal data-epi-spa­cing erge­ben data-epi-spa­cing und data-epi-spa­cing die data-epi-spa­cing Rol­le data-epi-spa­cing der data-epi-spa­cing altern­den data-epi-spa­cing Schla­ger­fuz­zi­es data-epi-spa­cing ange­nom­men data-epi-spa­cing zu data-epi-spa­cing haben. data-epi-spa­cing Die data-epi-spa­cing TV-Pre­mie­re data-epi-spa­cing zur data-epi-spa­cing neu­en data-epi-spa­cing Sin­gle data-epi-spa­cing „Seit data-epi-spa­cing der data-epi-spa­cing Nacht“ data-epi-spa­cing war data-epi-spa­cing jeden­falls data-epi-spa­cing vor­letz­te data-epi-spa­cing Woche data-epi-spa­cing im data-epi-spa­cing MDR-Fern­se­hen data-epi-spa­cing bei data-epi-spa­cing „Musik data-epi-spa­cing für data-epi-spa­cing Sie“.

Die­se data-epi-spa­cing Sin­gle data-epi-spa­cing hat data-epi-spa­cing es data-epi-spa­cing dann data-epi-spa­cing auch data-epi-spa­cing gleich data-epi-spa­cing in data-epi-spa­cing sich, data-epi-spa­cing denn data-epi-spa­cing sie data-epi-spa­cing ist data-epi-spa­cing gleich­zei­tig data-epi-spa­cing ein data-epi-spa­cing Angriff data-epi-spa­cing auf data-epi-spa­cing den data-epi-spa­cing König data-epi-spa­cing des data-epi-spa­cing Pop­schla­gers data-epi-spa­cing und data-epi-spa­cing den data-epi-spa­cing guten data-epi-spa­cing Geschmack data-epi-spa­cing Bands data-epi-spa­cing wie data-epi-spa­cing The data-epi-spa­cing Kil­lers data-epi-spa­cing und data-epi-spa­cing Scis­sor data-epi-spa­cing Sis­ters, data-epi-spa­cing die data-epi-spa­cing mein­ten, data-epi-spa­cing unge­straft data-epi-spa­cing im data-epi-spa­cing Dis­co­fox data-epi-spa­cing wil­dern data-epi-spa­cing zu data-epi-spa­cing dür­fen.

Stre­cken data-epi-spa­cing Sie data-epi-spa­cing Ihre data-epi-spa­cing Bei­ne data-epi-spa­cing durch, data-epi-spa­cing dre­hen data-epi-spa­cing Sie data-epi-spa­cing ihre data-epi-spa­cing PC-Laut­spre­cher data-epi-spa­cing ganz data-epi-spa­cing auf data-epi-spa­cing und data-epi-spa­cing legen data-epi-spa­cing Sie data-epi-spa­cing eine data-epi-spa­cing flot­te data-epi-spa­cing Soh­le data-epi-spa­cing aufs data-epi-spa­cing Par­kett data-epi-spa­cing – data-epi-spa­cing das data-epi-spa­cing Par­kett, data-epi-spa­cing in data-epi-spa­cing dem data-epi-spa­cing ich data-epi-spa­cing mich data-epi-spa­cing kurz data-epi-spa­cing ver­bis­sen data-epi-spa­cing hat­te, data-epi-spa­cing als data-epi-spa­cing ich data-epi-spa­cing den data-epi-spa­cing Song data-epi-spa­cing das data-epi-spa­cing ers­te data-epi-spa­cing Mal data-epi-spa­cing gehört data-epi-spa­cing habe:

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Leben Unterwegs

Broder und ich

Ich hat­te mir ehr­lich gesagt gar kei­ne gro­ßen Gedan­ken gemacht. Mei­ne Freun­de hat­ten mich gewarnt und mir wert­vol­le Tipps gege­ben. Man kön­ne ja stän­dig im Fern­se­hen sehen, wie das endet. Dabei soll­te ich doch nur mit Hen­ryk M. Bro­der dis­ku­tie­ren.

Die Frei­schrei­ber, der Berufs­ver­band frei­er Jour­na­lis­ten, hat­ten mich zu ihrem Kon­gress ein­ge­la­den und weil ich es immer lus­tig fin­de, wenn sich Jour­na­lis­ten aus­ge­rech­net von mir etwas erzäh­len las­sen wol­len, und der Kon­gress in Ham­burg statt­fand, habe ich zuge­sagt.

Neben Hen­ryk M. Bro­der und mir saßen noch der frü­he­re Polit­be­ra­ter und heu­ti­ge Blog­ger Micha­el Spreng und die frü­he­re „Bunte“-Chefredakteurin und heu­ti­ge Blog­ge­rin Bea­te Wede­kind auf dem Podi­um, das im Wort­sin­ne kei­nes war, weil wir genau­so hoch saßen wie die Zuhö­rer. In unse­rer Mit­te saß Gabi Bau­er, die die Dis­kus­si­on mode­rie­ren soll­te und ers­tes diplo­ma­ti­sches Talent prä­sen­tier­te, als sie Bro­der und mir die jeweils äuße­ren Plät­ze in unse­rer klei­nen Sitz­grup­pe zuteil­te.

Vor Beginn der Dis­kus­si­on führ­te ich ein biss­chen Small­talk mit den Frau­en Bau­er und Wedek­eind und Herrn Spreng, der übri­gens rie­sen­groß ist. Hen­ryk M. Bro­der gab ich nur kurz die Hand, aber er ist so klein, wie er im Fern­se­hen immer aus­sieht und trägt ein Her­ren­hand­täsch­chen bei sich. Die Raum­tem­pe­ra­tur sinkt aller­dings nicht, wenn er neben einem steht, und es wird auch nicht plötz­lich dun­kel.

The­ma der Dis­kus­si­on soll­te Leser­be­tei­li­gung in allen For­men sein und wir vier soll­ten ver­schie­de­ne Posi­tio­nen ein­neh­men. Ich erzähl­te also, wie wich­tig die Leser­hin­wei­se unse­rer Leser beim BILD­blog sind und hör­te, wie ich die glei­chen Bei­spie­le abspul­te wie bei ähn­li­chen Ver­an­stal­tun­gen, zu denen ich gele­gent­lich ein­ge­la­den wer­de. Es ist mir schlei­er­haft, wie Schau­spie­ler, Musi­ker und Poli­ti­ker Inter­view­ma­ra­thons und Talk­show-Tou­ren über­ste­hen kön­nen, ohne vom Wahn­sinn oder vom Selbst­hass auf­ge­fres­sen zu wer­den. „Wir haben bei Cof­fee And TV mit acht Autoren ange­fan­gen, was den Vor­teil hat­te, dass jeder Text schon mal min­des­tens sie­ben Leser hat­te …“ Siche­rer Lacher. Letzt­lich sind wir alle klei­ne Mario Barths.

Hen­ryk M. Bro­der ist noch ein biss­chen mehr Mario Barth, nur dass sei­ne tod­si­che­ren Lacher nicht „Schu­he“ hei­ßen, son­dern „Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger“ — die Reak­tio­nen sind aller­dings auch kein hys­te­ri­sches Geki­cher, son­dern so ein dump­fes „Hoho­ho“. Bro­der aber war am Sams­tag nicht in Form: Sein Geät­ze wirk­te halb­her­zig, sei­ne Pole­mik von sich selbst gelang­weilt, er brauch­te gan­ze 25 Minu­ten, bis er bei Hit­ler ange­kom­men war. Twit­ter und Face­book fän­de er schreck­lich, erklär­te Bro­der, ohne eines von bei­dem mit einem KZ zu ver­glei­chen, und irri­tier­te damit Bea­te Wede­kind, die sich sicher war, bei Face­book mit ihm befreun­det zu sein. „Das bin ich nicht!“, mach­te Bro­der deut­lich und stif­te­te damit all­ge­mei­ne Hei­ter­keit.

Es war eine ange­neh­me Gesprächs­at­mo­sphä­re, in der jeder jedem irgend­wann mal bei­pflich­ten oder müde den Kopf schüt­teln muss­te. Jeder konn­te ein bis zwei gro­ße Lacher lan­den. Gabi Bau­er lei­te­te die Run­de char­mant und inter­es­siert und nahm sich Zeit für jeden. Kurz­um: Als ARD-Talk­show wären wir ein völ­li­ges Desas­ter gewe­sen. Allein der Erkennt­nis­ge­winn war ver­gleich­bar nied­rig. Wenn wir noch Zeit gehabt hät­ten, ein Fazit zu zie­hen, hät­te es ver­mut­lich lau­ten müs­sen: Ja, Leser sind die Höl­le — und das Größ­te, was wir haben. Das kann ja nun wirk­lich jeder Sport­ler oder Künst­ler über die eige­nen Fans sagen, jeder Poli­ti­ker über die Wäh­ler und alle Eltern über ihre Kin­der.

Ent­spre­chend rat­los war ich, als mich ein jun­ger Mann anschlie­ßend instän­dig bat, ihm doch mit­zu­tei­len, was ich aus der Ver­an­stal­tung denn nun mit­näh­me. Gabi Bau­er, Bea­te Wede­kind und Micha­el Spreng lesen jeden Tag etwa vier Tages­zei­tun­gen, was ich erstaun­lich fin­de, Bea­te Wede­kind ver­bringt viel Zeit in Face­book, was Micha­el Spreng erstaun­lich fin­det, und Gabi Bau­er sieht sich unter dem Namen einer Freun­din bei Face­book um, was nun wirk­lich alle erstaun­lich fan­den. Hen­ryk M. Bro­der hat­te schlecht zu Mit­tag geges­sen.

Mein Blut­druck bekam an die­sem Tag aber doch noch Gele­gen­heit, besorg­nis­er­re­gend zu stei­gen. Aber da stan­den wir alle um das iPho­ne von Jens Wein­reich her­um und guck­ten auf die Bun­des­li­ga-Ergeb­nis­se.

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Musik

Spexen für Anfänger

Wir Sind Hel­den haben ein Album ver­öf­fent­licht, das unse­re Autoren spal­tet: Katha­ri­na Schliebs ist begeis­tert von sei­ner Tie­fe, Lukas Hein­ser woll­te es nach zwei Durch­gän­gen eigent­lich nie wie­der auf­le­gen. Gemein­sam haben sie sich noch ein­mal durch „Bring mich nach Hau­se“ gehört und ihre Ein­drü­cke in ein Chat­fens­ter geschrie­ben.

Her­aus­ge­kom­men ist so etwas ähn­li­ches wie ein Text:

Katha­ri­na: „In den Biblio­the­ken städ­ti­scher Bal­lun­gen /​ sta­peln sich Bücher über läp­pi­sche Wal­lun­gen /​ neben Bän­den vol­ler Lie­der über Beu­len und Schräg­la­gen /​ und die Wän­de hal­len wie­der vom Heu­len und Weh­kla­gen.“ – Was für ein gro­ßer Text über die Klei­nig­kei­ten, die zur Soap des Lebens auf­ge­bla­sen wer­den.
Lukas: Den Song wür­de ich glaub ich skip­pen, wenn ich das Album hören wür­de.
Katha­ri­na: Der ist unglaub­lich schön in sei­ner zar­ten Sub­ti­li­tät. Gänz­lich undra­ma­tisch fließt es so dahin, und die­se Trom­pe­te ist wun­der­bar. (Ist es eine Trom­pe­te?) Ich hab den ges­tern im Zug immer wie­der auf repeat gehört. Die­ses Album ist eben etwas schwe­rer zugäng­lich.
Lukas: Ich find die­ses „Dra­ma-Dra­ma­ti­ker“ im Refrain so unfass­bar nerv­tö­tend.
Katha­ri­na: Ja, aber da haben wir eine Über­schnei­dung von Text/​Musik/​Aussage. Das ist so fein auf­ge­baut: Die Mäd­chen regen sich über die Jungs auf, die Jungs über die Mäd­chen, und die Ren­ter ste­hen für die Zuschau­er, die dann auch noch einen guten Rat parat haben – Früh­ver­grei­sung der Bes­ser­wis­ser Anfang 20… ach! Und alles ist immer so dra­ma­tisch, dabei pupst das Leben ein­fach unspek­ta­ku­lär vor sich hin. Und Judith Holo­fer­nes sagt im Inter­view: Es ist Zeit, mal weni­ger zu wol­len und die Din­ge ein­fach mal gesche­hen zu las­sen.
Lukas: Das sagt sich natür­lich leicht, wenn man gera­de ein Album auf­ge­nom­men hat, auf dem man defi­ni­tiv zu viel gewollt hat.
Katha­ri­na: Hat man? Ich find nicht!
Lukas: Das drit­te Album war ja schon ein biss­chen über­am­bi­tio­niert, aber das neue lässt mich noch rat­lo­ser zurück als Toco­tro­nic. Viel­leicht bin ich auch ein­fach nicht gebaut für Intel­lek­tu­el­len-Pop.
Katha­ri­na: Ja, das ist scha­de, dass es viel­leicht zu „intel­lek­tu­ell“ und damit schwe­rer zugäng­lich ist… ande­rer­seits müs­sen WsH auch kei­ne Ansprü­che erfül­len. Judith hat auch gesagt, sie hät­te schon beim 3. Album etwas dämo­nisch gedacht: „Mal gucken, wer da jetzt noch mit­kommt.“
Lukas: Was natür­lich eine schö­ne Wei­ter­ent­wick­lung vom Slo­gan-Pop des ers­ten Albums ist. Wobei die Slo­gans ja nur ver­schach­tel­ter gewor­den sind.
Katha­ri­na: Das gan­ze Album ist im Prin­zip das ers­te und das zwei­te Album nur in bes­ser! Die The­men sind die glei­chen, immer!
Lukas: Na, die The­men sind bei unge­fähr jeder Band immer die­sel­ben.
Katha­ri­na: „Dra­ma­ti­ker“ wäre zum Bei­spiel „Geht aus­ein­an­der“.
Lukas: Die­ser Sprach­witz, der bei „Die Zeit heilt alle Wun­der“ noch char­mant und unver­braucht war (obwohl das im Rück­blick auch nähe­rungs­wei­se albern ist), ermü­det mich auf die Dau­er. Das wird so Chris­ti­an-Mor­gen­stern-mäßig, Heinz-Erhardt-esk.
Katha­ri­na: Ja, aber irgend­wie find ich das immer noch lus­tig: Dra­ma­ti­ker, Bati­ker, Sta­ti­ker, Talar­sti­cker, Star­ki­cker. „Wer zu viel frisst aus Frust ver­lässt danach oft die Bar dicker“ – ich muss immer grin­sen. Und das ist ja nur das eine Lied! War­te mal die ande­ren ab!

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Musik

Parental Advisory

Saturn bie­tet in sei­nem MP3-Shop gera­de die „Top 100 Hard Rock + Hea­vy Metal Alben“ für je 4,99 Euro an:

Top 100 Hard Rock + Heavy Metal Alben für je 4,99 Euro

Äh, Moment. Kann ich das drit­te Album von links noch mal sehen?

Mumford & Sons - Sigh No More (Albumcover)

Aha.

Da passt es natür­lich schön ins Bild, dass WDR 2 heu­te eine Ver­si­on von „Litt­le Lion Man“ gespielt hat, in der allen Erns­tes sämt­li­che Refrains bei „I real­ly fucked it up this time /​ Did­n’t I, my dear“ ohne das „fucked“ aus­kom­men muss­ten.

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Musik Digital

und Sprite

Die Über­schrift des Tages (wenigs­tens, nach­dem Bild.de das syn­tak­tisch unglück­li­che „Geert Wil­ders – Hass-Pre­di­ger for­dert sei­ne Ent­haup­tung“ geän­dert hat), ent­neh­men wir heu­te der Web­site des Dort­mun­der Musik­ma­ga­zins „Visi­ons“:

Korn - eine Band im Kornfeld

Da kann man sich vor­stel­len, wie der Zet­tel aus­sah, auf dem die Alter­na­tiv­vor­schlä­ge stan­den:

  • Immer, wenn ich trau­rig bin
  • Das letz­te Ein­korn
  • Korn In The U.S.A.
  • Rock­korn
  • Kor­ned Beef
  • irgend­was mit blin­den Hüh­nern

Nach­trag, 16.40 Uhr: Tag, Abend, …

Schiller als Chiller

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Digital

Philosophieren mit den „Ruhr Nachrichten“

Dann wohl ziem­lich sicher ein Bild der Gegen­wart:

Vielleicht zukünftig ein Bild der Vergangenheit.  (Foto: Archiv)

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Musik Radio

It’s Only Pop (But I Like It)

Zu data-epi-spa­cing den data-epi-spa­cing vie­len data-epi-spa­cing inter­es­san­ten data-epi-spa­cing Erfah­run­gen, data-epi-spa­cing die data-epi-spa­cing ich data-epi-spa­cing in data-epi-spa­cing Oslo data-epi-spa­cing gemacht data-epi-spa­cing habe, data-epi-spa­cing zählt data-epi-spa­cing die­se data-epi-spa­cing hier:

Nach­dem data-epi-spa­cing ich data-epi-spa­cing den data-epi-spa­cing ESC-Songs data-epi-spa­cing eini­ge data-epi-spa­cing Tage data-epi-spa­cing aus­ge­setzt data-epi-spa­cing war data-epi-spa­cing (die data-epi-spa­cing Ohr­wür­mer data-epi-spa­cing aus data-epi-spa­cing Däne­mark data-epi-spa­cing und data-epi-spa­cing Nor­we­gen data-epi-spa­cing sind data-epi-spa­cing immer data-epi-spa­cing noch data-epi-spa­cing nicht data-epi-spa­cing aus­ge­heilt), data-epi-spa­cing fand data-epi-spa­cing ich data-epi-spa­cing sie data-epi-spa­cing gar data-epi-spa­cing nicht data-epi-spa­cing mehr data-epi-spa­cing so data-epi-spa­cing schlimm. data-epi-spa­cing Mehr data-epi-spa­cing noch: data-epi-spa­cing Bei data-epi-spa­cing vie­len data-epi-spa­cing Songs, data-epi-spa­cing die data-epi-spa­cing uns data-epi-spa­cing der data-epi-spa­cing nor­we­gi­sche data-epi-spa­cing Top-40-Radio­sen­der data-epi-spa­cing im data-epi-spa­cing Früh­stücks­raum data-epi-spa­cing des data-epi-spa­cing Hotels data-epi-spa­cing jeden data-epi-spa­cing Mor­gen data-epi-spa­cing über data-epi-spa­cing unse­re data-epi-spa­cing Früh­stücks­flo­cken data-epi-spa­cing kipp­te, data-epi-spa­cing kamen data-epi-spa­cing Ste­fan data-epi-spa­cing und data-epi-spa­cing ich data-epi-spa­cing über­ein, data-epi-spa­cing dass data-epi-spa­cing das data-epi-spa­cing „jetzt data-epi-spa­cing auch data-epi-spa­cing irgend­wie data-epi-spa­cing eine data-epi-spa­cing Grand-Prix-Num­mer data-epi-spa­cing sein data-epi-spa­cing könn­te“. data-epi-spa­cing (Das data-epi-spa­cing spricht data-epi-spa­cing im data-epi-spa­cing Wesent­li­chen data-epi-spa­cing eher data-epi-spa­cing gegen data-epi-spa­cing Top-40-Musik data-epi-spa­cing im data-epi-spa­cing All­ge­mei­nen data-epi-spa­cing als data-epi-spa­cing für data-epi-spa­cing die data-epi-spa­cing Euro­vi­si­ons­bei­trä­ge, data-epi-spa­cing aber data-epi-spa­cing nun data-epi-spa­cing gut.)

Es data-epi-spa­cing ist data-epi-spa­cing psy­cho­lo­gisch data-epi-spa­cing eini­ger­ma­ßen data-epi-spa­cing erstaun­lich, data-epi-spa­cing wie data-epi-spa­cing groß data-epi-spa­cing der data-epi-spa­cing Kon­text, data-epi-spa­cing in data-epi-spa­cing dem data-epi-spa­cing wir data-epi-spa­cing einen data-epi-spa­cing Song data-epi-spa­cing ken­nen­ler­nen, data-epi-spa­cing unse­re data-epi-spa­cing Rezep­ti­on data-epi-spa­cing beein­flusst. data-epi-spa­cing Der data-epi-spa­cing bri­ti­sche data-epi-spa­cing Bei­trag data-epi-spa­cing (Stock/​Waterman) data-epi-spa­cing ist data-epi-spa­cing zwar data-epi-spa­cing ganz data-epi-spa­cing gro­ße data-epi-spa­cing Grüt­ze data-epi-spa­cing und data-epi-spa­cing völ­lig data-epi-spa­cing zu data-epi-spa­cing recht data-epi-spa­cing letz­ter data-epi-spa­cing gewor­den, data-epi-spa­cing er data-epi-spa­cing unter­schei­det data-epi-spa­cing sich data-epi-spa­cing in data-epi-spa­cing der data-epi-spa­cing Qua­li­tät data-epi-spa­cing des data-epi-spa­cing Song­wri­tin­gs data-epi-spa­cing aber data-epi-spa­cing nicht data-epi-spa­cing von data-epi-spa­cing ganz data-epi-spa­cing vie­lem, data-epi-spa­cing was data-epi-spa­cing man data-epi-spa­cing täg­lich data-epi-spa­cing so data-epi-spa­cing im data-epi-spa­cing Radio data-epi-spa­cing hört. data-epi-spa­cing Nur data-epi-spa­cing die data-epi-spa­cing Hemm­schwel­le data-epi-spa­cing der data-epi-spa­cing Musik­re­dak­tio­nen, data-epi-spa­cing eine data-epi-spa­cing Sin­gle data-epi-spa­cing auf data-epi-spa­cing Rota­ti­on data-epi-spa­cing zu data-epi-spa­cing neh­men, data-epi-spa­cing auf data-epi-spa­cing deren data-epi-spa­cing Hül­le data-epi-spa­cing „bekannt data-epi-spa­cing vom data-epi-spa­cing Euro­vi­si­on data-epi-spa­cing Song data-epi-spa­cing Con­test“ data-epi-spa­cing steht, data-epi-spa­cing ist data-epi-spa­cing offen­bar data-epi-spa­cing immer data-epi-spa­cing noch data-epi-spa­cing hoch. data-epi-spa­cing (Ande­rer­seits data-epi-spa­cing haben data-epi-spa­cing es data-epi-spa­cing die­ses data-epi-spa­cing Jahr data-epi-spa­cing immer­hin data-epi-spa­cing die data-epi-spa­cing Bei­trä­ge data-epi-spa­cing aus data-epi-spa­cing Bel­gi­en data-epi-spa­cing und data-epi-spa­cing Frank­reich data-epi-spa­cing ins data-epi-spa­cing Radio data-epi-spa­cing geschafft, data-epi-spa­cing der data-epi-spa­cing aser­bai­dscha­ni­sche data-epi-spa­cing Song data-epi-spa­cing – data-epi-spa­cing und data-epi-spa­cing die data-epi-spa­cing Nach­fol­ge­sin­gle data-epi-spa­cing von data-epi-spa­cing Saf­u­ra! data-epi-spa­cing – data-epi-spa­cing lief data-epi-spa­cing sogar data-epi-spa­cing im data-epi-spa­cing Musik­fern­se­hen. data-epi-spa­cing Lena data-epi-spa­cing lief data-epi-spa­cing ja data-epi-spa­cing eh data-epi-spa­cing über­all.)

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