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Rundfunk Musik

What’s the use in trying /​ All you get is pain

Ich leh­ne Cas­ting-Shows nicht grund­sätz­lich ab. „Germany’s Next Top­mo­del“ schaue ich aus mir selbst nicht ganz nach­voll­zieh­ba­ren Grün­den regel­mä­ßig und „Bul­ly sucht die star­ken Män­ner“ fin­de ich sogar sehr gelun­gen und mit viel Lie­be gemacht, eben­so natür­lich Ste­fan Raabs „SSDSDSSWEMUGABRTLAD“.

„Deutsch­land sucht den Super­star“ aber mei­de ich wie sonst nur Polit­talk­shows und das Tages­pro­gramm der pri­va­ten Fern­seh­sen­der. Die­ter Boh­len ist mir per­sön­lich nicht bekannt, aber ich sehe wenig Grund dar­an zu zwei­feln, dass ich ihn nicht mögen wür­de. Die Art und Wei­se, wie Schü­le­rin­nen und Schü­ler dazu gebracht wer­den sol­len, ihr kom­plet­tes Taschen­geld und die Ein­künf­te aus ihren Feri­en­jobs der nächs­ten drei Som­mer­fe­ri­en für Tele­vo­ting aus­zu­ge­ben, ist mir min­des­tens suspekt. Inso­fern kann ich auch nicht beur­tei­len, wie der Auf­tritt irgend­wel­cher „Superstar“-Kandidaten in ihrer Hei­mat­stadt zu bewer­ten ist.

Noch weni­ger als „Deutsch­land sucht den Super­star“ schaue ich „Ame­ri­can Idol“, was haupt­säch­lich dar­an liegt, dass ich hier in Deutsch­land kein Fox emp­fan­ge. Aller­dings wür­de ich es wohl selbst dann nicht schau­en, wenn ich tech­nisch dazu in der Lage wäre.

Wer will schon der­art desas­trö­se Dar­bie­tun­gen von „I’m A Belie­ver“ hören?

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Die hoff­nungs­vol­le Sän­ge­rin heißt übri­gens Broo­ke White, aber Sie brau­chen sich die­sen Namen nicht zu mer­ken: sie ist in der letz­ten Sen­dung raus­ge­flo­gen.

[via All Songs Con­side­red blog]

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Züge, Tiere, Sensationen

Das mit den Tie­ren und der Deut­schen Bahn ist noch viel schlim­mer, als bis­her ver­mu­tet:

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Biber

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Out of „View“

Für schlecht arbei­ten­de Jour­na­lis­ten müs­sen Blogs die Höl­le sein. Hät­te frü­her nie­mand die Mel­dung, dass ein Sex-Video der Pop­sän­ge­rin Shaki­ra auf­ge­taucht sein soll, in Zwei­fel gezo­gen, wenn sie erst mal über­all gestan­den hat, machen sich Blog­ger heu­te einen Spaß dar­aus, die Mel­dung als April­scherz zu ent­tar­nen und Online­por­ta­le und Agen­tu­ren damit heim­zu­su­chen.

Hauptsache Sex-Skandal.

Eigent­lich war das The­ma für mich dann auch geges­sen, aber Num­mer 9 wies in den Kom­men­ta­ren dar­auf hin, dass es die Mel­dung auch in die Mai-Aus­ga­be des Foto-Maga­zins „View“ geschafft hat­te:

Bei “View” glaubt man noch immer an das Shakira-Sex-Video.

Da es ja schon lan­ge nicht mehr um das angeb­li­che Home­vi­deo und den zugrun­de­lie­gen­den April­scherz geht, son­dern um die gene­rel­le Ein­stel­lung von Jour­na­lis­ten zum The­ma Recher­che, schrieb ich eine E‑Mail an die Redak­ti­on von „View“, die in einer – wie ich fand – ein­fa­chen Fra­ge mün­de­te:

Lag der Redak­ti­ons­schluss für das Mai-Heft so früh, dass Sie von der Auf­lö­sung des April­scher­zes (am 2. bzw. 4. April) nichts mit­be­kom­men konn­ten, oder recher­chie­ren Sie in Fäl­len, die das Pri­vat­le­ben von Stars betref­fen, gene­rell nicht wei­ter nach?

Offen­bar hat­te ich mich damit böse im Ton ver­grif­fen, denn in der Ant­wort-E-Mail, die mir Hans-Peter Jun­ker, stell­ver­tre­ten­der Chef­re­dak­teur von „View“, eine Stun­de spä­ter schrieb, fand er zwar loben­de Wor­te für die­ses Blog, fuhr aber fort:

Sie wer­den aber ver­ste­hen, dass ich eine Fra­ge, wie „Lag der Redak­ti­ons­schluss für das Mai-Heft so früh, dass Sie von der Auf­lö­sung des April­scher­zes (am 2. bzw. 4. April) nichts mit­be­kom­men konn­ten, oder recher­chie­ren Sie in Fäl­len, die das Pri­vat­le­ben von Stars betref­fen, gene­rell nicht wei­ter nach?“ nicht beant­wor­ten kann.

Ich den­ke, wenn Sie mein State­ment im Wort­laut so abdru­cken, wer­den das auch Ihre Leser ver­ste­hen.

Nun kann ich über Ihr Ver­ständ­nis natür­lich schwer­lich urtei­len und bemüh­te mich des­halb, mit einer Umfor­mu­lie­rung mei­ner Fra­ge in der Geschmacks­rich­tung „jour­na­lis­tisch“ wei­ter um eine Ant­wort:

Wie war es, trotz der hohen jour­na­lis­ti­schen Stan­dards, die im Hau­se „View“/„Stern“ vor­herr­schen, mög­lich, dass Ihre Redak­ti­on auf die­sen (auf­ge­klär­ten) April­scherz her­ein­ge­fal­len ist?

Doch der Zug war abge­fah­ren:

Sie ken­nen sicher den Satz:
„You never have the second chan­ce to make a first impres­si­on.“

Sie haben lei­der die nied­ri­gen Stan­dards, die ich an einen höf­li­chen und kol­le­gia­len Umgang stel­le, unter­lau­fen.

Ich sehe daher kei­nen Sinn, die­sen Mail­wech­sel fort­zu­set­zen.

Jetzt wer­den Sie wegen mei­ner unver­schäm­ten For­mu­lie­rung nie erfah­ren, wie es der Shaki­ra-Falsch­mel­dung gelun­gen ist, die hohen jour­na­lis­ti­schen Ansprü­che in der Redak­ti­on von „View“ aus­zu­trick­sen. Das tut mir auf­rich­tig leid.

Mit Dank an Mar­kus fürs Abfo­to­gra­fie­ren der Zeit­schrift.

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Mitbewohner 2.0

Ich bin ja ein gro­ßer Freund des Inter­nets und des Web 2.0. Ich den­ke, dass man dort ten­den­zi­ell alles fin­den kann: Fuß­ball­ergeb­nis­se, Kuchen­re­zep­te, lus­ti­ge Vide­os und den Part­ner fürs Leben.

Nun aber will ich das welt­wei­te Daten­netz auf eine har­te Pro­be stel­len: Ich suche einen neu­en Mit­be­woh­ner für unse­re Drei­er-WG in Bochum!

Falls Sie also Stu­dent an einer der Bochu­mer Hoch­schu­len sind und ein Zim­mer suchen, oder Sie jeman­den ken­nen, der Stu­dent an einer der Bochu­mer Hoch­schu­len ist und ein Zim­mer sucht: hier geht’s lang.

Für alle ande­ren ist es viel­leicht wenigs­tens inter­es­sant zu sehen, ob die­se doch sehr moder­ne Form der Mit­be­woh­ner­su­che funk­tio­niert. Ich wer­de Sie auf dem Lau­fen­den hal­ten!

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Digital

Drunter und drüber mit RP-Online

Will­kom­men zu unse­rem klei­nen Quiz „Spre­chen Sie RPO?“, bei dem es gilt, eine Über­schrift ins Deut­sche zu über­set­zen.

Wor­um geht es wohl in einem „Arti­kel“, den RP-Online wie folgt über­schreibt?

Gisele Bündchen zeigt, was Frau drunter trägt

Sie haben es natür­lich sofort an der Prä­po­si­ti­on „drun­ter“ erkannt: es geht um Schu­he, auf­be­rei­tet in einer fünf­zehn­tei­li­gen Bil­der­ga­le­rie, in der im Prin­zip vier­zehn Mal das glei­che Motiv zu sehen ist.

Beglei­tet wird die­ser „Arti­kel“ in bes­ter RP-Online-Tra­di­ti­on nicht von drei, nicht von vier und nicht von fünf, son­dern von sechs wei­te­ren Bil­der­ga­le­rien:

Sechs Bildergalerien braucht’s schon

Wenn man alle durch­klickt, hat man 131 neue Klicks gene­riert.

Bodo Hom­bach, Chef der WAZ-Grup­pe, hat übri­gens eine Prä­mie aus­ge­setzt, wenn das WAZ-Por­tal derwesten.de RP-Online bis zum Jah­res­en­de als füh­ren­des regio­na­les Inter­net­an­ge­bot in NRW ablöst. Ich hät­te da ja durch­aus einen Mas­ter­plan, den ich Herrn Hom­bach gegen einen gerin­gen Obu­lus ger­ne aus­führ­lich erklä­re …

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Gesellschaft Digital

Ein schöner Rücken kann auch ein Skandal sein

„Sag mir, wer Miley Cyrus ist!“, gehör­te bis vor­ges­tern nicht zu den Fra­gen, die ich sofort hät­te beant­wor­ten kön­nen, wenn man mich um halb sechs mor­gens wach­ge­schüt­telt hät­te. Ich bin ein­fach zu alt, um „Han­nah Mon­ta­na“, die über­aus erfolg­rei­che TV-Serie vom Dis­ney Chan­nel, je gese­hen zu haben. Heu­te weiß ich natür­lich, wer Miley Cyrus ist, und Sie alle wer­den es auch wis­sen: sie ist die Haupt­per­son des neu­es­ten „Nackt­skan­dals“ in den USA.

Was war dies­mal gesche­hen? Annie Lei­bo­vitz, die ver­mut­lich bekann­tes­te und renom­mier­tes­te leben­de Foto­gra­fin der Welt, hat­te die 15jährige Ms. Cyrus für „Vani­ty Fair“ foto­gra­fiert – „oben ohne“, wie die Agen­tu­ren ver­mel­den, oder ana­to­misch kor­rekt: mit ent­blöß­tem Rücken. Das Foto dürf­te maxi­mal aus­rei­chen, bei Män­nern Beschüt­zer­instink­te zu wecken und dem Kind die eige­ne Jacke umzu­le­gen, aber es ent­fach­te einen „Skan­dal“, der zumin­dest in die­sem Monat sei­nes­glei­chen sucht.

Denn kaum war das Foto im Wer­be­spot für die Juni-Aus­ga­be von „Vani­ty Fair“ über die ame­ri­ka­ni­schen Bild­schir­me geflim­mert, empör­ten sich die ers­ten Eltern in Inter­net­fo­ren und Blogs:

It’s time that par­ents real­ly start thin­king serious­ly about the Sexua­liza­ti­on of Child­ren, and how mar­ket­ers are tar­ge­ting very young child­ren, caus­ing young girls and boys to grow up way too fast. The only way mar­ket­ers are going to be forced to stop sexua­li­zing child­ren is when par­ents final­ly stand up and say, “We’re not going to take it any­mo­re!”, and boy­cott stores that mar­ket this sort of smut to kids.

Für Dis­ney, wo man mit Miley Cyrus/​Hannah Mon­ta­na unfass­bar viel Geld ver­dient, war schnell klar, dass man reagie­ren muss­te. Man ent­schied sich des­halb zum Angriff auf „Vani­ty Fair“ und Annie Lei­bo­vitz:

A Dis­ney spo­kes­wo­man, Pat­ti McTeague, faul­ted Vani­ty Fair for the pho­to. “Unfort­u­na­te­ly, as the artic­le sug­gests, a situa­ti­on was crea­ted to deli­bera­te­ly mani­pu­la­te a 15-year-old in order to sell maga­zi­nes,” she said.

[New York Times]

Und Miley Cyrus, deren Eltern 1 beim Foto­shoot anwe­send waren, fühl­te sich plötz­lich ver­ra­ten und bereu­te alles:

“I took part in a pho­to shoot that was sup­po­sed to be ‘artis­tic’ and now, see­ing the pho­to­graphs and rea­ding the sto­ry, I feel so embar­ras­sed. I never inten­ded for any of this to hap­pen and I apo­lo­gi­ze to my fans who I care so deep­ly about.”

[eben­da]

Man hät­te ahnen kön­nen, dass zumin­dest ein Teil der ame­ri­ka­ni­schen Eltern­schaft den Welt­un­ter­gang her­auf­zie­hen sieht, wenn ein Vor­bild 2 ihrer Kin­der plötz­lich mit rot­be­mal­tem Mund und blo­ßem Rücken zu sehen ist. Inso­fern hat Jac Che­ba­to­ris nicht Unrecht, wenn er im Inter­net­auf­tritt von „News­week“ schreibt:

But her par­ents atten­ded and moni­to­red the shoot. And Miley hers­elf is by now well stee­ped in the maneu­verings of cele­bri­ty. Wit­ting or unwit­ting, she should have known bet­ter. And she plain­ly did not see the back­lash coming until too late.

Schon letz­te Woche hat­te es einen mit­tel­schwe­ren „Skan­dal“ gege­ben, als im Inter­net pri­va­te Fotos auf­tauch­ten, auf denen Miley Cyrus ihren BH und ihren nack­ten Bauch zeigt. (Hin­weis, 6. August 2008: Die­se Behaup­tung ist offen­bar völ­li­ger Unfug: In der „Huf­fing­ton Post“ war von einem „Cyrus look-ali­ke“ die Rede. Vie­len Dank an Jen für den Hin­weis.) Wie schon im ver­gan­ge­nen Jahr bei Vanes­sa Hud­gens (Star des ande­ren gro­ßen Dis­ney fran­chise „High School Musi­cal“) taten sich als­bald zwei Lager auf: der Piet­cong, der Image und Kar­rie­re sofort rui­niert sah, und das Blog­ger- und Kom­men­ta­to­ren­pack, das ange­sichts von Teen­agern, die auf pri­va­ten Fotos ihre Unter­wä­sche zei­gen, sofort von Por­no­kar­rie­ren zu sab­bern beginnt.

Bei­de Sei­ten ver­ken­nen: In Zei­ten von Digi­tal­ka­me­ras sind Teen­ager, die sich und ihren Kör­per foto­gra­fie­ren, unge­fähr so all­täg­lich wie Kat­zen­bil­der. Sind die­se Teen­ager dann auch noch pro­mi­nent, ist die Chan­ce, dass die Bil­der bin­nen Wochen­frist im Inter­net lan­den, immens hoch. Ver­mut­lich wird man zukünf­tig kei­nen ein­zi­gen Tee­nie-Star fin­den, von dem es kei­ne sol­chen Bil­der gibt. Die­ser Tat­sa­che müs­sen Eltern genau­so ins Auge bli­cken wie der Tat­sa­che, dass ihre eige­nen Kin­der dem ver­mut­lich in nichts nach­ste­hen wer­den. 3

Natür­lich ist die gan­ze Geschich­te von so immensem Nach­rich­ten­wert, dass sie auch im deut­schen Online­jour­na­lis­mus aus­führ­lich gewür­digt wer­den muss. Und zwar in der Net­zei­tung, bei bild.de, stern.de, welt.de, n‑tv.de, „Spie­gel Online“ und im News-Ticker von sueddeutsche.de.

Und bevor Sie sich jetzt wie­der über die „prü­den Amis“ aus­las­sen: der nächs­te „Nazi­skan­dal“ kommt bestimmt!

  1. Ihr Vater Bil­ly Ray Cyrus ist als Coun­try­ro­cker durch­aus Show­biz-erfah­ren.[]
  2. Und genau das dürf­te die­ses komi­sche Miley­/H­an­nah-Kon­strukt für vie­le sein.[]
  3. Gucken Sie jetzt bit­te nicht auf dem Com­pu­ter Ihres Kin­des nach.[]
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Digital

Spaß mit Vögeln

Seit der letz­ten Woche redet mein Bru­der nicht mehr mit mir. Statt­des­sen lässt er Text­bot­schaf­ten von einem ani­mier­ten Vogel vor­le­sen.

Der Tal­king Spring Bird ist eines die­ser Inter­net­phä­no­me­ne, die man nie ver­misst hät­te und für deren Exis­tenz es kei­ne brauch­ba­re Begrün­dung gibt, mit denen man aber unend­lich viel Zeit ver­plem­pern kann. Zumin­dest mir geht es so.

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Digital

Heute ist kein Kavaliersdelikt

Das „Her­un­ter­la­den von Com­pu­tern“ gefähr­det die deut­sche Kul­tur­na­ti­on, sagt Ange­la Mer­kel in Ihrem gest­ri­gen Video­cast und reagiert damit auf den offe­nen Brief, den ihr Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter der „Krea­tiv­wirt­schaft“ (ist bei solch pein­li­chen Spek­ta­keln nie weit weg: Prof. Die­ter Gor­ny) geschrie­ben haben.

Bevor Mer­kel und Gor­ny mei­ne eige­ne Krea­ti­vi­tät gefähr­den, habe ich Mer­kels Anspra­che des­halb kurz in den Mixer gepackt. Und das kam dabei her­aus: Quatsch mit Sau­ce.

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Digital Gesellschaft

Angie, they can’t say we never tried

Kön­nen Sie sich die Ver­zweif­lung vor­stel­len, die in Men­schen vor­herr­schen muss, damit sie sich in ihrer Not aus­ge­rech­net an Ange­la Mer­kel wen­den? Dann ahnen Sie, was in Leu­ten wie Götz Als­mann, Hein­rich Bre­lo­er, Till Brön­ner, Det­lev Buck, Roger Cice­ro, Samy Delu­xe, Hel­mut Dietl, DJ Ötzi, Klaus Dol­din­ger, Bernd Eichin­ger, Die­ter Falk, Ame­lie Fried, Hans W. Gei­ßen­dör­fer, Her­bert Grö­ne­mey­er, Max Her­re, Höh­ner, Juli, Udo Jür­gens, Klaus&Klaus, Alex­an­der Klaws, René Kol­lo, Mickie Krau­se, Joa­chim Król, LaFee, Udo Lin­den­berg, Annett Loui­san, Peter Maf­fay, Mar­quess, Rein­hard Mey, MIA, Micha­el Mit­ter­mey­er, Mon­ro­se, Oomph!, Frank Ramond, Revol­ver­held, Bar­ba­ra Schö­ne­ber­ger, Atze Schrö­der, Til Schwei­ger, Scoo­ter, Ralph Sie­gel, Tokio Hotel, Peter Wackel und Sön­ke Wort­mann (um nur eini­ge zu nen­nen) vor­ge­hen muss: die haben näm­lich der deut­schen Bun­des­kanz­le­rin einen offe­nen Brief geschrie­ben, der ges­tern als ganz­sei­ti­ge Anzei­ge in der Süd­deut­schen Zei­tung (59.900 Euro), der FAZ (37.590 Euro) und der taz (8.064 Euro) erschie­nen ist.

In die­sem Stoß­ge­bet an St. Ange­la heißt es unter ande­rem:

Vor allem im Inter­net wer­den Musik, Fil­me oder Hör­bü­cher mil­lio­nen­fach unrecht­mä­ßig ange­bo­ten und her­un­ter­ge­la­den, ohne dass die Krea­ti­ven, die hin­ter die­sen Pro­duk­ten ste­hen, dafür eine fai­re Ent­loh­nung erhal­ten.

Klar, auch ich wür­de nicht wol­len, dass jemand mei­ne Tex­te aus dem Blog klaut und irgend­wo kos­ten­los anbie­tet … Moment, das Bild ist schief. Jeden­falls: Natür­lich kann man ver­ste­hen, dass der­je­ni­ge, der ein Lied schreibt, dafür genau­so ent­lohnt wer­den will, wie der­je­ni­ge, der einen Tisch baut. Dar­über soll­te auch all­ge­mei­ner Kon­sens herr­schen. Um das Pro­blem in den Griff zu krie­gen, braucht man aber offen­bar mehr als zwei­hun­dert Krea­ti­ve (oder zumin­dest ande­re Krea­ti­ve), denn kon­kre­te Ideen haben die Damen und Her­ren Kul­tur­schaf­fen­de nicht.

Dafür aber eine ordent­li­che Por­ti­on Ahnungs­lo­sig­keit und Arro­ganz:

Ohne Musik und Hör­bü­cher bräuch­ten wir kei­ne iPods, ohne Fil­me kei­ne Flach­bild­fern­se­her, ohne Breit­band­in­hal­te kei­ne schnel­len Inter­net­zu­gän­ge.

Gemeint ist wohl eher so etwas wie „Ohne Musik, die über die Musik­in­dus­trie ver­trie­ben und über die GEMA abge­wi­ckelt wird, sowie ohne Hör­bü­cher von Autoren, die bei der VG Wort ange­mel­det sind, …“ – und das ist natür­lich Quark, denn selbst wenn sich mor­gen alle Wer­ke aller Unter­zeich­ner und ande­rer Rock­be­am­ten (War­um steht eigent­lich Heinz Rudolf Kun­ze nicht auf der Lis­te?) in Luft auf­lö­sen soll­ten, gäbe es ja immer noch genug Musik, Fil­me und Tex­te unter Crea­ti­ve-Com­mons-Lizenz, die so eine Breit­band­lei­tung ver­stop­fen könn­ten.

Es geht aber noch düm­mer:

Auf euro­päi­scher Ebe­ne erken­nen immer mehr Län­der, dass die mas­sen­haf­te indi­vi­du­el­le Rechts­ver­fol­gung im Inter­net nur eine Zwi­schen­lö­sung sein kann und tech­no­lo­gi­scher Fort­schritt und der Schutz geis­ti­gen Eigen­tums nicht im Wider­spruch zuein­an­der ste­hen dür­fen. Frank­reich und Eng­land gehen hier mit bei­spiel­haf­ten Initia­ti­ven vor­an. Dort sind Inter­net­pro­vi­der sowie die Musik- und Film­in­dus­trie auf­ge­for­dert, unter staat­li­cher Auf­sicht gemein­sam mit Ver­brau­cher- und Daten­schüt­zern Ver­fah­ren zum fai­ren Aus­gleich der Inter­es­sen aller Betei­lig­ten zu ent­wi­ckeln.

Die ver­meint­lich leuch­ten­den Bei­spie­le Frank­reich und Eng­land ste­hen für Plä­ne, nach denen Inter­net­pro­vi­der ihren Kun­den den Zugang abklem­men sol­len, wenn die­se drei Mal urhe­ber­recht­lich geschütz­tes Mate­ri­al ille­gal her­un­ter­ge­la­den haben. Mal davon ab, dass ich die tech­ni­sche Durch­führ­bar­keit die­ses Unter­fan­gens bezweif­le, ent­stam­men sol­che Plä­ne doch den sel­ben hilf­lo­sen Hir­nen, die schon kopier­ge­schütz­te CDs, das Digi­tal Rights Manage­ment und ähn­li­che … äh, ja, doch: Flops her­vor­ge­bracht haben.

Tim Ren­ner, dem ich bekannt­lich die Ret­tung der Musik­in­dus­trie im Allein­gang zutraue, schrieb schon letz­te Woche zu dem The­ma:

Ver­steht mich nicht falsch, ich fin­de über­aus legi­tim, dass Künst­ler und Indus­trie ver­lan­gen, in irgend­ei­ner wei­se vom Staat geschützt zu wer­den. Ich glau­be jedoch nicht, dass dabei pri­mär die Bestra­fung, son­dern die Beloh­nung im Vor­der­grund ste­hen soll­te. Der Staat soll­te hell­hö­rig wer­den, wenn die Indus­trie durch Flat­rates für Musik ver­sucht, ille­ga­le Pra­xis zu lega­li­sie­ren.

Wäh­rend also eini­ge ech­te Krea­ti­ve gera­de Kon­zep­te für ein kul­tu­rel­les „All you can eat“-Büffet ent­wi­ckeln, stel­len „rund 200 teil­wei­se pro­mi­nen­te Künst­ler“ (sen­sa­tio­nel­le For­mu­lie­rung von heise.de) an höchs­ter Stel­le einen Antrag auf Haus­ver­bot wegen Laden­dieb­stahls.

Noch mal: Die sol­len sowas ruhig for­dern. Die sol­len ruhig besorgt sein, wie der kul­tu­rel­le Nach­wuchs in die­sem Land an sein Geld für But­ter, Brot und Fleisch­wurst kommt (wobei das ein Pro­blem des gesam­ten Nach­wuch­ses wer­den könn­te). Aber: Gin­ge es nicht ’ne Num­mer klei­ner? Wie wäre es mit eige­nen Ideen? Und vor allem: Mit weni­ger Arro­ganz?

Lang­fris­tig wird so die kul­tu­rel­le und krea­ti­ve Viel­falt in unse­rem Land abneh­men und wir ver­spie­len eine unse­rer wich­tigs­ten Zukunfts­res­sour­cen.

Da kann man ja regel­recht froh sein, dass es zu Zei­ten von Goe­the und Beet­ho­ven noch kein böses, böses Inter­net gab. Das gab es erst bei DJ Ötzi, Mickie Krau­se, Atze Schrö­der und Peter Wackel.

Mehr zum The­ma bei Nerd­core, gulli.com, Netz­wer­tig, Myoon oder Ciga­ret­tes and Cof­fee.

Nach­trag 20:25 Uhr: Frau Mer­kel hat auf den pein­li­chen Bet­tel­brief reagiert.

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Digital Politik

Schaum vorm Mund

Bis vor eini­gen Tagen hat­te ich noch nie von Sebas­ti­an Edathy gehört, im Moment erlebt der SPD-Poli­ti­ker sei­ne fünf­zehn Minu­ten Ruhm in der Blogo­sphä­re, was immer­hin für fünf Mal Zäh­ne­put­zen reicht.

Mit­un­ter geht dabei unter, dass Edathy eigent­lich Kri­tik an der geplan­ten Video­über­wa­chung von Pri­vat­haus­hal­ten geäu­ßert hat­te – ande­rer­seits hat er selbst natür­lich in sei­nem mitt­ler­wei­le legen­dä­ren Radio-Eins-Inter­view die Gele­gen­heit ver­säumt, irgend­ei­nen Stand­punkt zu ver­tre­ten.

Jetzt wird Eda­tyh in sei­nem Gäs­te­buch und bei abgeordnetenwatch.de mit hämi­schen Fra­gen und Kom­men­ta­ren über­häuft, auf die er in sei­ner ganz eige­nen Art reagiert: er zitiert dpa-Mel­dun­gen, in denen er zitiert wird.

Ein Kom­men­ta­tor im Gäs­te­buch schreibt zum Tele­fon­in­ter­view inter­rup­tus:

Scha­de, dass Sie sich die­sem sehr wich­ti­gen The­ma auf die­se Wei­se ent­zie­hen. Es hät­te mich schon sehr inter­es­siert, wie Sie sich als SPD-Abge­ord­ne­ter und Vor­sit­zen­der des Innen­aus­schus­ses dazu posi­tio­nie­ren.

Und Edathy ant­wor­tet kan­zelt ihn ab:

Wenn Sie sich ein wenig kun­dig gemacht hät­ten, wüss­ten Sie, dass ich
mich zu die­sem The­ma in den letz­ten Tagen mehr­fach kri­tisch geäu­ßert habe.

Bei abgeordnetenwatch.de hat er fast exakt das glei­che geant­wor­tet.

Aber auch eine ande­re Geschich­te ist noch nicht aus­ge­stan­den: Edathy hat­te sich bei der Chef­re­dak­ti­on von „Zeit Online“ dar­über beschwert, dass eine freie Jour­na­lis­tin, die ihn für „Zeit Online“ inter­viewt hat­te, sei­ne Zita­te ein­fach für einen Text bei Tele­po­lis (oder wie Edathy es aus­drückt: „auf der Sei­te heise.de – einem pri­va­tem Forum“) ver­bra­ten hat­te. Über das Vor­ge­hen der Jour­na­lis­tin lässt sich sicher lan­ge dis­ku­tie­ren (s.a. die Stel­lung­nah­me von „Zeit Online“ und die Reak­ti­on im „Zeit Mecker­blog“), Edathy aber nutz­te die Situa­ti­on, um sich ziel­si­cher und an völ­lig fal­scher Stel­le zum Voll­horst zu machen, wobei er die Fol­gen sei­nes Auf­tritts in Jour­na­lis­mus und Blogo­sphä­re offen­sicht­lich unter­schätz­te.

Der Blog­ger Jochen Hoff schrieb Edathy eine reich­lich unver­schäm­te E‑Mail zu dem Fall, in der er neben einer Men­ge über­trie­be­ner Kri­tik auch fol­gen­den Absatz ein­bau­te:

Ach ja. Genie­ßen Sie bit­te jetzt die Auf­merk­sam­keit. Nach einem Sys­tem­wech­sel wer­den wir zwar eine sau­be­re Zel­le für sie fin­den, aller­dings wird es Ihnen nach ihrem Gerichts­ver­fah­ren, dort an Auf­merk­sam­keit doch eher feh­len.

Staats­män­ner von wah­rer Grö­ße hät­ten auf so einen puber­tä­ren Dünn­sinn gar nicht reagiert. Doch was tat Sebas­ti­an Edathy, dem es neben Grö­ße, Humor, Sou­ve­rä­ni­tät und Freund­lich­keit gegen­über Wäh­lern und Jour­na­lis­ten auch an Gespür dafür zu man­geln scheint, wann man redet und wann man bes­ser schweigt?

Er ant­wor­te­te:

Ihre Aus­sa­ge „Genie­ßen Sie bit­te jetzt die Auf­merk­sam­keit. Nach einem Sys­tem­wech­sel wer­den wir zwar eine sau­be­re Zel­le für Sie fin­den, aller­dings wird es Ihnen nach Ihrem Gerichts­ver­fah­ren dort an Auf­merk­sam­keit doch eher feh­len.“ reicht zwar bereits für eine Straf­an­zei­ge aus, die ich auch stel­len wer­de, viel­leicht könn­ten Sie Ihre Aus­füh­run­gen aber noch ein wenig kon­kre­ti­sie­ren bzw. illus­trie­ren, damit ich der Staats­an­walt­schaft ggf. ergän­zen­de Infor­ma­tio­nen über­mit­teln kann.

Dass sich ein Blog­ger der­art zum Affen macht, ist die eine Sache; dass ein Poli­ti­ker der­art dar­auf anspringt, ist in mei­nen Augen aber noch viel schlim­mer.

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Politik Gesellschaft

Im Bad mit Sebastian Edathy

Gäbe es einen Preis für den unsou­ve­räns­ten Poli­ti­ker, er gin­ge in die­sem noch jun­gen Jahr mit hoher Wahr­schein­lich­keit an Sebas­ti­an Edathy. Gäbe es im deut­schen Fern­se­hen ech­te Sati­re­sen­dun­gen und nicht nur den „Schei­ben­wi­scher“ und das Dekol­le­tee von Ange­la Mer­kel, müss­te man sich auf Mona­te vol­ler Zahn­putz-Wit­ze ein­stel­len.

Was war pas­siert? Edathy, SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te und Vor­sit­zen­der des Innen­aus­schus­ses, wur­de von den Mode­ra­to­ren des Ber­li­ner Sen­ders Radio 1 zum geplan­ten BKA-Gesetz befragt – oder bes­ser: soll­te befragt wer­den, denn son­der­lich lang lief das Inter­view nicht, wie man bei Radio 1 nach­hö­ren kann:

[Das Gespräch wur­de von zwei Mode­ra­to­ren geführt, die ich aber stimm­lich nicht aus­ein­an­der hal­ten kann. Für den Inhalt ist das auch uner­heb­lich.]

Mode­ra­tor: Mor­gen Herr Edathy!
Edathy: Mor­gen, grüß Sie!
Mode­ra­tor: Guten Mor­gen! Wenn Sie sich mor­gens die Zäh­ne put­zen, sind Sie eigent­lich nackt oder haben Sie Unter­wä­sche an?
Edathy: Ich, äh … Wie­so?
Mode­ra­tor: Die Fra­ge ist Ihnen unan­ge­nehm oder war­um?
Edathy: Ja, ich weiß nicht, was das mit der Sache zu tun hat, mit Ver­laub, Herr …
Mode­ra­tor: Ja, Sie machen das ja gemein­hin wahr­schein­lich …
Edathy: Also, was solln der Scheiß? Ent­schul­di­gung, Wie­der­hö­ren …
*klick*

Zuge­ge­ben: Kei­ne Fra­ge, die man unbe­dingt im Radio beant­wor­ten möch­te, aber eine, die das dif­fu­se The­ma BKA-Gesetz in den kon­kre­ten All­tag der Men­schen und Poli­ti­ker run­ter­bre­chen kann, immer­hin geht es in dem Gesetz um „gehei­mes Foto­gra­fie­ren, Fil­men und Abhö­ren, auch in Woh­nun­gen“.

Fol­gen­de Ant­wor­ten hät­te ich an sei­ner Stel­le für denk­bar gehal­ten:

  • Die schlich­te: „Dar­über spre­che ich nicht.“
  • Die schlicht-ran­schmei­ße­ri­sche: „Das geht Sie nichts an, aber ich höre im Bad Radio 1.“
  • Die aus­wei­chen­de: „Ich put­ze mir mei­ne Zäh­ne mor­gens nicht.“
  • Die ver­ständ­nis­vol­le: „Ich weiß, wor­auf Sie hin­aus­wol­len, des­halb put­ze ich mir im Dun­keln die Zäh­ne.“
  • Die staats­tra­gen­de: „Wo den­ken Sie hin? Ich bin Vor­sit­zen­der des Innen­aus­schus­ses – im Anzug, natür­lich!“
  • Die grö­ßen­wahn­sin­ni­ge: „Ich bin nackt, weil ich mei­nen gestähl­ten Kör­per und mein mäch­ti­ges Glied im Spie­gel sehen will.“

Herr Edathy aber, der sowie­so ein Pro­blem mit Jour­na­lis­ten zu haben scheint, sag­te zu einer Zeit, zu der Kin­der­gar­ten­kin­der mit ihren Eltern am Früh­stücks­tisch sit­zen könn­ten, „Scheiß“ und leg­te auf.

Als er in sei­nem Gäs­te­buch dar­auf ange­spro­chen wur­de, dass er das Inter­view nach der Ein­gangs­fra­ge abge­bro­chen habe, ant­wor­te­te Edathy zunächst, man habe ihm ja zwei Fra­gen gestellt (die nach dem Zäh­ne­put­zen und die, ob ihm die ers­te unan­ge­nehm sei) und fügt hin­zu:

Ich fin­de in der Tat, dass man sich als Inter­view­part­ner nicht jede Frech­heit bie­ten las­sen muss und dass es dies­be­züg­lich Gren­zen gibt. Die waren in die­sem Fall über­schrit­ten.

Das passt sehr schön zum über­set­zen BKA-Gesetz, in dem es unter ande­rem heißt:

Das Bun­des­kri­mi­nal­amt soll im Ein­zel­nen die fol­gen­den Mit­tel anwen­den dür­fen:

[…]

2. Per­so­nen befra­gen (die­se sind ver­pflich­tet, Aus­kunft zu geben)

Nun ist es mir wirk­lich egal, wann, wie und wo sich Herr Edathy die Zäh­ne putzt. Ich wür­de mir als Wäh­ler nur wün­schen, das wäre sei­ne ein­zi­ge Tages­be­schäf­ti­gung.

Mehr dazu im red­blog, bei Netzpolitik.org, Massenpublikum.de und Indis­kre­ti­on Ehren­sa­che.

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Kulturhauptstadt 2008 (2)

„Ein­plal­fo“ schlägt mir die T9-Funk­ti­on mei­nes Mobil­te­le­fons jedes Mal vor, wenn ich „Dins­la­ken“ schrei­ben will (danach kommt „Ein­plalfn“ und erst dann der rich­ti­ge Orts­na­me). Es ist sehr alt und kennt noch nicht die Kul­tur­me­tro­po­le am Nie­der­rhein, aus der heut­zu­ta­ge jeder zwei­te Nach­wuchs­künst­ler kommt.

Die neu­es­ten Mel­dun­gen stam­men vom König des Pop­schla­gers, Micha­el Wend­ler, des­sen sechs Jah­re alte Pri­vat­in­sol­venz die „Bild“-Zeitung letz­te Woche pas­send zum Char­t­ein­stieg „ent­hüllt“ hat (Teil 1, Teil 2, Teil 3 und ges­tern end­lich das Inter­view), und ges­tern dann die Welt­pre­mie­re des Films „Lauf um Dein Leben“, der zu wei­ten Tei­len in der Stadt gedreht wur­de.

Letz­te­rem Ereig­nis ver­dan­ken wir auch die­se wun­der­ba­re Bil­der­ga­le­rie bei „RP Online“, die eine der wohl schmuck­lo­ses­ten Film­pre­mie­ren west­lich von Kasach­stan zei­gen dürf­te – ich sag nur „Der Haus­halts­wa­ren-Dis­coun­ter“.

[Die­ser Ein­trag ist eine Fort­set­zung von „Kul­tur­haupt­stadt 2008“]