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Digital

In eigener Sache

Lie­be Leser,

soll­ten Sie in den ver­gan­ge­nen Wochen und Mona­ten hier einen (ver­mut­lich sehr klu­gen) Kom­men­tar abge­ge­ben haben, der dann nicht ange­zeigt wur­de, so liegt es nicht an Ihnen: Bei einer Bege­hung mei­ner Daten­bank habe ich soeben fest­ge­stellt, dass offen­bar Dut­zen­de Kom­men­ta­re als Spam mar­kiert wur­den und ich die­se somit nie zu Gesicht bekam.

Davon betrof­fen waren auch sämt­li­che Kom­men­ta­re, bei denen eine E‑Mail-Adres­se von T‑Online ange­ge­ben wor­den war – irgend­ein ver­trot­tel­ter Tech­ni­ker aus der rie­si­gen Cof­fee-And-TV-Redak­ti­on hat­te einen Fil­ter ein­ge­setzt, der alle Kom­men­ta­re, in denen ein „-online“ vor­kam, auto­ma­tisch aus­sor­tiert hat. Wenn wir den Dep­pen erwi­schen, wird er gefeu­ert – vor­aus­ge­setzt, es han­delt sich dabei nicht um mich.

War­um die­ser Ser­ver hier immer noch so schlecht dar­in ist, Ping- und Track­backs zu ver­schi­cken, ist mir indes immer noch schlei­er­haft, aber ich habe mal beim Pro­vi­der nach­ge­fragt. Falls Sie eine Idee haben: Her damit!

Ich bit­te viel­mals um Ent­schul­di­gung für die­se unfass­bar doo­fen Feh­ler, aber sowas kann halt immer mal pas­sie­ren, wenn man Geis­tes­wis­sen­schaft­ler an den Com­pu­ter lässt. Und wenn Sie mich jetzt ent­schul­di­gen: ich muss noch ein wenig in Sack und Asche nach Canos­sa krie­chen und unter­wegs mei­ne Tisch­plat­te auf­es­sen. Außer­dem ver­su­che ich gera­de, alle bis­her ver­schol­le­nen Kom­men­ta­re frei­zu­ge­ben.

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Print

Die Zeitungskrise erreicht den Westen

So ein biss­chen hat­te der WDR Pech mit sei­nem Timing. Da hat man mit „Dra­ma­ti­sche Ent­wick­lun­gen bei der WAZ-Grup­pe: Zei­tun­gen erschei­nen nur noch in redu­zier­tem Umfang“ eine Top-Mel­dung, die nicht nur für Medi­en­krei­se, son­dern weit dar­über hin­aus inter­es­sant ist, aber lei­der war es schon 19:00 Uhr, als die Pres­se­mit­tei­lung dazu raus­ging. Die Medi­en­diens­te und ‑blogs (mit Aus­nah­me von Medi­en­rau­schen) waren schon im Fei­er­abend und bei der „WAZ“ war nie­mand mehr (also: noch nie­man­der), der für Rück­fra­gen zur Ver­fü­gung hät­te ste­hen kön­nen. Auch bei den Pres­se­mit­tei­lun­gen der WAZ-Medi­en­grup­pe fin­det sich noch nichts zu den aktu­el­len Ent­wick­lun­gen.

Das Bran­chen­blatt „Wer­ben & Ver­kau­fen“ hat­te das zwar schon am Nach­mit­tag ange­deu­tet, aber dass die Zei­tun­gen des Kon­zerns („West­deut­sche All­ge­mei­ne Zei­tung“, „Neue Rhein/​Neue Ruhr-Zeitung“,„Westfälische Rund­schau“ und „West­fa­len­post“) schon ab mor­gen in deut­lich gerin­ge­rem Umfang erschei­nen sol­len (32 statt 48 Sei­ten), das ist schon ein ziem­li­cher Ham­mer. Dar­über hin­aus könn­ten bis zu einem Drit­tel der Stel­len abge­baut wer­den.

Die Zei­tungs­kri­se, die schon etli­che ame­ri­ka­ni­sche Tra­di­ti­ons­blät­ter zer­legt oder ins Inter­net gedrängt hat, ist damit mit­ten im Kern­ge­schäft von Deutsch­lands dritt­größ­tem Ver­lags­haus ange­kom­men. Das Fern­se­hen hat­te die Kri­se ja schon ges­tern erwischt.

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Musik Rundfunk

M.T.V. – Get Off The Air

Wäh­rend sich die halb­her­zi­ge Dis­kus­si­on über die Qua­li­tät im deut­schen Fern­se­hen nicht so recht legen will, tun die Sen­der-Ver­ant­wort­li­chen alles, um die Qua­li­tät ihres Pro­gramms zu stei­gern: sie schmei­ßen Leu­te raus.

Das ZDF trennt sich mit sofor­ti­ger Wir­kung von Elke Hei­den­reich (was bei einem Sen­der, der Johan­nes B. Ker­ner, Mar­kus Lanz, Johann Lafer und Horst Lich­ter unter Ver­trag hat, die maxi­mal fünft­bes­te Idee sein kann) und MTV macht qua­si gleich den gan­zen Laden dicht.

Ich habe weder MTV noch Viva sehen wol­len, nach­dem mit Sarah Kutt­ners Show der letz­te Fit­zel Rele­vanz und Unter­hal­tung aus den eins­ti­gen Musik­sen­dern ver­schwun­den war. Von daher kann ich nicht genau beur­tei­len, was eigent­lich noch übrig bleibt, wenn die „MTV News“, „MTV Urban“, „MTV Rock­zo­ne“ und „MTV Mas­ters“ gestri­chen und die Aus­ga­ben von „TRL“ und „Viva Live“ rapi­de redu­ziert wer­den. Ver­mut­lich wer­den auf den bei­den Kanä­len noch mehr Seri­en lau­fen, die beim frisch ein­ge­dampf­ten Come­dy Cen­tral eigent­lich bes­ser auf­ge­ho­ben wären. Es ist ein letz­tes Zucken, bevor man hof­fent­lich bald dazu über­ge­hen wird, die Sen­der ganz dicht zu machen.

Das Musik­fern­se­hen hier­zu­lan­de ist an sei­nen Pro­gramm­ver­ant­wort­li­chen ver­en­det, nicht an You­Tube und ande­ren Por­ta­len, auf denen man Musik­vi­de­os sehen kann, wenn man will. Denn dass man sich Vide­os in oft krü­me­li­ger Qua­li­tät auf sei­nem Com­pu­ter ansieht, ist ja nur die Reak­ti­on dar­auf, dass sie im Fern­se­hen nicht mehr lie­fen. Außer­dem konn­te man im Musik­fern­se­hen, als es das noch gab, auch auf bis­her unbe­kann­te Musik sto­ßen, die einen dann sofort begeis­ter­te. Die­ser Ent­de­ckungs­ef­fekt ist bei geziel­tem Video­gu­cken im Netz nicht mehr so wahr­schein­lich. Und schließ­lich konn­te man Musik­fern­se­hen super im Hin­ter­grund lau­fen las­sen, so als bebil­der­tes Radio qua­si.

Das Ende des Musik­fern­se­hens in Deutsch­land begann mit dem Ende von Viva 2 zum Jah­res­wech­sel 2001/​2002 und fand sei­nen Abschluss eigent­lich schon mit dem Aus von Onyx im Sep­tem­ber 2004. Dass MTV immer noch nicht abge­schal­tet oder wenigs­tens umbe­nannt wur­de ist inkon­se­quent, hat aber allen­falls ver­schlei­ern­de Wir­kung. Ande­rer­seits kam der meis­te Seri­en­schrott, der dort in den letz­ten Jah­ren lief, ja von der ame­ri­ka­ni­schen Mut­ter und die heißt immer­hin auch noch „Music Tele­vi­si­on“.

Das Argu­ment, mit Musik­vi­de­os kön­ne man halt kei­ne Quo­te machen und die Zukunft läge eh im Inter­net, will sich mir nicht so ganz erschlie­ßen. War­um hat zum Bei­spiel Öster­reich, ein Land des­sen Ein­woh­ner­zahl knapp ein Zehn­tel der deut­schen beträgt, dann eine so tol­le Clipab­spiel­sta­ti­on wie Go TV? (Und war­um haben die Öster­rei­cher mit FM4 gleich auch noch so einen gelun­ge­nen Radio­sen­der für jun­ge Leu­te?)

Das De-Fac­to-Ende von MTV und Viva fällt natür­lich nur zufäl­li­ger­wei­se mit der aktu­el­len Qua­li­täts­dis­kus­si­on zusam­men. Ich sehe dar­in auch kei­nen Vor­bo­ten für das Ende des Fern­se­hens ins­ge­samt. Es ist das Ende von Sen­dern, die kein ech­tes Pro­fil haben, ihre Zuschau­er mit Call-In-Shows beläs­tigt haben und irgend­wel­che bestimmt sehens­wer­ten Kon­zert­mit­schnit­te zwi­schen „Fla­vour Of Love“ und der sechs­tau­sends­ten „South Park“-Wiederholung ver­ste­cken. Und – so tra­gisch das für die vie­len Leu­te ist, die jetzt ihre Jobs ver­lie­ren – es geschieht die­sen Sen­dern ganz recht.

Die heu­ti­ge Über­schrift wur­de Ihnen prä­sen­tiert von den Dead Ken­ne­dys.

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Wissensvorsprung

Mir wird ja hin und wie­der vor­ge­wor­fen, ich wür­de immer alles so schreck­lich nega­tiv sehen und mich völ­lig in mei­nen „Hass“ auf „RP Online“ ver­ren­nen.

Kom­men wir des­halb nun mal zu etwas Posi­ti­vem: der glo­ba­len Finanz­kri­se.

Ras­hi­da Jones („The Office“) und Nata­lie Port­man (tolls­te Frau der Welt) haben eine Lösung dafür gefun­den, die nicht „42“ lau­tet, die sie aber auf funnyordie.com der Welt­öf­fent­lich­keit mit­tei­len.

Bit­te sehr:

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See more Nata­lie Port­man vide­os at Fun­ny or Die

[via natalieportman.com]

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Digital Sport

„RP Online“ macht alles richtig

Es ist wohl eine etwas kom­pli­zier­te­re Geschich­te, das mit dem Trans­fer von René Adler vom VfB Leip­zig zu Bay­er Lever­ku­sen, den ver­ein­bar­ten Zusatz­zah­lun­gen und der anschlie­ßen­den Plei­te des VfB. Jetzt wur­de aber wohl ent­schie­den, dass Bay­er Lever­ku­sen kei­ne Nach­zah­lun­gen mehr an den VfB Leip­zig leis­ten muss.

So weit haben das wohl auch die Redak­teu­re der „Rhei­ni­schen Post“ bzw. von „RP Online“ ver­stan­den, die gleich zwei Arti­kel mit dem Satz

Fuß­ball-Bun­des­li­gist Bay­er Lever­ku­sen kommt wohl um Nach­zah­lun­gen in Mil­lio­nen­hö­he für Natio­nal­tor­wart Rene Adler her­um.

begin­nen las­sen.

Etwas merk­wür­dig sind aller­dings die Über­schrif­ten, die die bei­den (ansons­ten wort­glei­chen) Arti­kel zie­ren:

Bayer 04 Leverkusen: Rene Adler kostet Bayer noch mehr

Nach­trag, 24. Okto­ber: Nach­dem sich „RP Online“ bis Mit­ter­nacht auch von vier Leser­kom­men­ta­ren zur Über­schrift nicht zu einer Über­ar­bei­tung der­sel­ben hat­te bewe­gen las­sen, wur­den bei­de Tex­te heu­te Mor­gen über­ar­bei­tet:

Keine Nachzahlungen für Adler

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Musik

Verzeihlich

Es scheint ein kom­plett neu­es Musik-Gen­re zu geben: die Metal­li­ca-Cover­ver­si­on.

Müh­ten sich im August noch fünf deut­sche Bands an eini­gen Songs der bekann­tes­ten Metal-Band der Welt ab, kommt die neu­es­te Num­mer aus einer ganz ande­ren Ecke:

Ste­fa­nie Heinz­mann, die Sie­ge­rin von Ste­fan Raabs Cas­ting­show „SSDSDSSWEMUGABRTLAD“, hat ein Cover von „The Unf­or­gi­ven“ auf­ge­nom­men. Mir wäre die­ser Umstand kaum auf­ge­fal­len, aber ich bin ja auch kein gro­ßer Metal­li­ca-Exper­te.

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[Direkt­link]

Vom Ori­gi­nal ist wenig bis fast gar nichts mehr zu erken­nen, dafür groovt es ähn­lich char­mant wie letz­tes Jahr auf Mark Ron­sons „Ver­si­on“, auf dem ja auch jede Men­ge mehr oder weni­ger obsku­re Cover zu hören waren.

Unbe­dingt anse­hen soll­te man sich auch das elec­tro­nic press kit, in dem Fräu­lein Heinz­mann auf Lars Ulrich trifft. Ich kann nicht sagen war­um, aber irgend­wie hat die­se Begeg­nung etwas rüh­ren­des.

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Digital

Auswärtsspiel: Max & Malte Podcast

Durch eine Ver­ket­tung von Zufäl­len fand ich mich ges­tern Abend in einer Ber­li­ner Alt­bau­woh­nung wie­der, wo gera­de ein Pod­cast auf­ge­zeich­net wur­de. Der eigent­li­che Gast hieß Ste­fan Nig­ge­mei­er, aber weil im Web 2.0 vie­les so spon­tan ist, durf­te ich ihm immer wie­der das Mikro­fon ent­rei­ßen, was dann häss­li­che Stör­ge­räu­sche gab.

Unse­re Gast­ge­ber hie­ßen Max und Mal­te, an die vie­len The­men kann ich mich nicht mehr wirk­lich erin­nern und das gan­ze ist mehr als zwei Stun­den lang.

Wenn Sie das alles noch nicht abge­schreckt hat, kön­nen Sie den Pod­cast bei Spree­blick hören und her­un­ter­la­den.

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Digital

Geht die Welt heute unter, geht sie ohne mich

Ges­tern Nach­mit­tag wur­de in der Bochu­mer Innen­stadt eine Zehn-Zent­ner-Bom­be aus dem zwei­ten Welt­krieg ent­deckt. Die Gegend (inklu­si­ve des Bermuda3ecks) wur­de eva­ku­iert, Stra­ßen und Bahn­stre­cken gesperrt.

Gera­de woll­te ich mich mal infor­mie­ren, ob die Ent­schär­fung denn inzwi­schen wenigs­tens vor­bei sei und alles gut geklappt hat:

Bombenfund: Klinik und Altenheim evakuiert. Bei Ausschachtungsarbeiten für die neue Kanalisation an der Viktoriastraße in unmittelbarer Nähe der Marienkirche entdeckte heute, 20. Oktober, gegen 15.30 Uhr ein 43 Jahre alter Baggerfahrer einen Blindgänger, der in den Abendstunden entschärft werden soll. mehr... WAZ Bochum, 20.10.2008, Norbert Schmitz

„Der Wes­ten“, das Por­tal der WAZ-Grup­pe, das so ger­ne „RP Online“ als füh­ren­des Regio­nal­zei­tungs­por­tal ablö­sen wür­de, war­tet im Bochu­mer Lokal­teil mit einer unda­tier­ten Mel­dung von irgend­wann ges­tern Nach­mit­tag auf, außer­dem gibt es eine eben­so unda­tier­te Mel­dung mit Agen­tur­ma­te­ri­al auf der Start­sei­te.

Ganz anders die Lokal­sei­te der „Ruhr Nach­rich­ten“:

Aufatmen in der südlichen Innenstadt: Die 500-Kilo-Bombe ist entschärft
BOCHUM Der Bombenalarm in der Bochumer Innenstadt ist aufgehoben. Experten des Kampfmittelräumdienstes haben die 500-Kilo-Bombe am Montagabend um 23 Uhr entschärft. Nach dem Fund des Blindgängers am Nachmittag war die südliche Innenstadt im Umkreis von einem halben Kilometer rund um den Fundort evakuiert worden. 6000 Menschen waren hiervon betroffen, der Verkehr brach zusammen. mehr...

Die hat einen Arti­kel von 23:23 Uhr, der es mit etwas Glück noch in die Print-Aus­ga­be schafft und in den ers­ten zwei Sät­zen des Vor­spanns alle wich­ti­gen Infor­ma­tio­nen lie­fert:

Der Bom­ben­alarm in der Bochu­mer Innen­stadt ist auf­ge­ho­ben. Exper­ten des Kampf­mit­tel­räum­diens­tes haben die 500-Kilo-Bom­be am Mon­tag­abend um 23 Uhr ent­schärft.

Ach, und auf der Start­sei­te von ruhrnachrichten.de ist es im Moment die Top-Mel­dung.

Nach­trag, 08:14 Uhr: Den Arti­kel im über­re­gio­na­len Teil hat „Der Wes­ten“ jetzt durch eine dpa-Mel­dung mit der geist­rei­chen Über­schrift „Bom­ben­fund: 6000 Men­schen in Bochum eva­ku­iert“ ersetzt.

Auf der Bochu­mer Sei­te sieht es immer noch so aus wie heu­te Nacht. Ver­mut­lich ist die Lokal­re­dak­ti­on der „WAZ“ ein­fach mit­eva­ku­iert wor­den und seit­dem hat dort kein Mit­ar­bei­ter mehr einen Com­pu­ter gefun­den.

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Digital

Reisverdächtig

„RP Online“ hat das coming out 1 der Fern­seh­mo­de­ra­to­rin Dun­ja Haya­li zum Anlass genom­men, eine neun­ein­halb­zei­li­ge Mel­dung zum The­ma und eine 12-teil­i­ge Bil­der­ga­le­rie mit den übli­chen Schwup­pen und Les­ben raus­zu­hau­en (man kennt das ja).

Einer der Leser kom­men­tier­te das wie folgt:

Reissack-Umfall-Zähler. Dieser wäre weitaus interessanter als solche Meldungen. Kann als Ticker auf Ihrer Startseite installiert werden. Gerne auch unterteilt nach Reisorten.....

Ich bin sicher, in der Redak­ti­on wird bereits fie­ber­haft an einer Umset­zung gear­bei­tet.

  1. Ver­zei­hen Sie mir hier die­se Sick-igkeit, aber es heißt „coming out“. Geoutet wird man von ande­ren und nicht von sich selbst![]
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Digital

Heinsern für Anfänger

Ich hab kei­nen Bock mehr!

Hier ist ein Arti­kel von „RP Online“, in dem ein paar eigen­wil­li­ge Schreib­wei­sen und Pro­dukt­na­men ver­steckt sind. Mög­li­che Ver­wei­se auf Acht­jäh­ri­ge ver­bie­ten sich aus Respekt vor eben die­sen.

Machen Sie selbst was damit, mir hat’s mein Arzt ver­bo­ten!

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Rundfunk Fernsehen

„This whole thing is a joke!“

Hier kli­cken, um den Inhalt von www.thedailyshow.com anzu­zei­gen.

[Direkt­link]

Mal davon ab, dass wir in Deutsch­land weder einen Richard Lewis, noch eine „Dai­ly Show“ haben: Kön­nen Sie sich vor­stel­len, was in der deut­schen Bou­le­vard­pres­se los wäre, wenn ein Come­di­an in einer Talk­show dem Gast­ge­ber der­art das Wort abschnit­te, über sei­nen Penis sprä­che und sich so über eini­ge Poli­ti­ker echauf­fier­te?

Die Zei­tun­gen könn­ten eine Woche von die­sem „Skan­dal“ leben.

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Musik

Menschlich

The Kil­lers, die ich per­sön­li­che für eine der bes­ten Bands der Welt hal­te, seit ich sie live gese­hen habe, wer­den Ende Novem­ber ihr drit­tes regu­lä­res Album ver­öf­fent­li­chen. Ges­tern haben sie schon mal das Video zur ers­ten Sin­gle „Human“ vor­ge­stellt.

Kath­rin meint, der Song klin­ge wie Micha­el Wend­ler. Man hät­te aus dem Song noch mehr raus­ho­len kön­nen, aber ich höre ihn gera­de immer und immer wie­der und mit jedem Mal wird er grö­ßer. Die­se Har­mo­nien, die sind so … uplif­ting.

Bran­don Flowers hat den Bart ab, im Video gibt es einen Tiger zu sehen und im Refrain stellt die Band die exis­ten­zi­ells­te aller Grund­satz­fra­gen: „Are we human? Or are we dancer?“ Was will man mehr?

rollingstone.com stellt das Video vor und wenn Sie genau hin­se­hen, wer­den Sie ent­de­cken, dass es jemand mit einer Digi­tal­ka­me­ra von einem Bild­schirm abge­filmt zu haben scheint. Das wür­de auch kein deut­sches Medi­um machen.

Nach­trag, 01:34 Uhr: So schnell kann’s gehen: Das Video ist weg. Hören kön­nen Sie den Song aber schon mal ganz legal bei last.fm.