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Musik Politik

Familiar To Millions

Gallagher Lane in San Francisco, CA

In Man­ches­ter sorgt man sich um eine ord­nungs­ge­mä­ße Abwick­lung der Euro­pa­wahl am 4. Juni.

Der Grund: Um halb Zehn abends, eine hal­be Stun­de vor Schlie­ßung der Wahl­lo­ka­le, wer­den zwei Stra­ßen gesperrt, weil im benach­bar­ten Hea­ton Park ein Kon­zert von Oasis statt­fin­det.

Die Mel­dung in all ihrer absur­den Schön­heit steht bei der BBC.

Ver­mut­lich dürf­ten zu den drei ange­setz­ten Open-Air-Kon­zer­ten in Man­ches­ter mehr Zuschau­er erschei­nen, als sich in ganz Groß­bri­tan­ni­en Wäh­ler an der Euro­pa­wahl betei­li­gen …

[via NME.com]

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Gesellschaft

Von den Autoren von „Koreanische Gebrauchsanleitungen“

Studiengebühren sin sozial GERECHT & NICHT Steine können fliegen

Ich fra­ge das wirk­lich ungern, aber: Wie vie­le Semes­ter Ger­ma­nis­tik müss­te ich wohl noch stu­die­ren, um die­ses Trans­pa­rent an der Bochu­mer Uni-Biblio­thek sinn­ent­neh­mend lesen zu kön­nen?

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Digital Politik

Are we human or are we Merkel?

Flowers fordert Regierung Merkel heraus

Ja, ich gebe zu, für einen Moment habe ich gedacht: „Geil, die Kil­lers tre­ten zur Bun­des­tags­wahl an? Da weiß ich ja end­lich, wen ich wäh­len soll!“

Es ging dann aber doch um was ganz ande­res

Apro­pos The Kil­lers: Bei denen war­te ich ja schon län­ger dar­auf, dass end­lich mal jemand eine Umbe­nen­nung for­dert. Wo doch die Tier­schutz­or­ga­ni­sa­ti­on PETA schon die Pet Shop Boys auf­ge­for­dert hat, sich einen neu­en Namen zu suchen …

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Leben Politik

Here In Pleasantville

In Dinslaken weiß man zu Feiern.

Aus ver­schie­de­nen beruf­li­chen und pri­va­ten Grün­den war ich gezwun­gen, die letz­te Woche in Dins­la­ken zu ver­brin­gen. Es war nicht so schlimm, dass man den Spruch mit dem ärgs­ten Feind hät­te aus­pa­cken müss­te, 1 aber es war schon … außer­ge­wöhn­lich.

Da war zum Einen jene Geschich­te, die über fast die gan­ze Zeit die Lokal­pres­se füll­te: Hein­rich Müh­mert, Auto­händ­ler, Ring­rich­ter und seit Jahr­zehn­ten Rats­mit­glied für ver­schie­dens­te Par­tei­en und Split­ter­grup­pen, hat­te in sei­ner Haus­halts­re­de vor dem Stadt­rat einen Kar­ne­vals­prin­zen aus dem Stadt­teil Epping­ho­ven als „schwu­len Wicht“ bezeich­net. 2

Rats­her­ren ver­lie­ßen auf­ge­bracht den Saal, Müh­mert erhielt einen Ord­nungs­ruf, ent­schul­dig­te sich hin­ter­her der­art halb­her­zig, dass sich sein eige­ner Kar­ne­vals­ver­ein 3 von ihm distan­zier­te. Müh­mert ist übri­gens einer von sechs Bür­ger­meis­ter­kan­di­da­ten in Dins­la­ken, was unter Berück­sich­ti­gung des aktu­el­len Wahl­rechts und der Wahl­be­tei­li­gung vom letz­ten Mal bedeu­ten könn­te, dass er mit gut 4.800 gül­ti­gen Stim­men die Stadt regie­ren dürf­te.

Doch auch fern­ab der … äh: „Poli­tik“ ließ mich die Stadt, in der ich 20 Jah­re mei­nes Lebens ver­bracht hat­te, 4 nach­denk­lich zurück: Da waren die schon erwähn­ten Tür­ste­her der „Kul­tur­kan­ti­ne“, die zwar 26-jäh­ri­ge Frau­en nicht erkann­ten, aber – so berich­te­te man mir zumin­dest glaub­haft hin­ter­her – Min­der­jäh­ri­ge in die Dis­co lie­ßen. 5 Da war die Kas­sie­re­rin des Innen­stadt-Super­markts, die mich beim Kauf eines Kas­tens Bier um Vor­la­ge mei­nes Aus­wei­ses bat – wohl weil ich auch mit 25 noch nicht wie 16 aus­se­he.

Man muss ihr zugu­te hal­ten, dass an jenem Vor­mit­tag die Abitu­ri­en­ten ihre Zulas­sung fei­er­ten 6 und es natür­lich immer bes­ser ist, ein­mal zu viel nach­zu­fra­gen als ein­mal zuwe­nig. Die Fra­ge, die sich aus bei­den Erleb­nis­sen ergibt, lau­tet natür­lich den­noch ganz klar: Wie zum Hen­ker sehen Teen­ager in Dins­la­ken eigent­lich aus, dass man sie nicht von Men­schen Mit­te Zwan­zig unter­schei­den kann?!

  1. Ich wüss­te so spon­tan auch nicht, wer das sein soll­te.[]
  2. Fra­gen Sie mich um Him­mels wil­len nicht, wie man es rhe­to­risch schafft, in einer Debat­te über den Haus­halt einen homo­se­xu­el­len Kar­ne­vals­prin­zen zu ver­un­glimp­fen. Es braucht ver­mut­lich jahr­zehn­te­lan­ge Erfah­rung, Ex-Mit­glied­schaf­ten bei FDP und Schill-Par­tei und jede Men­ge auf­ge­stau­te Homo­pho­bie, um das auf die Rei­he zu krie­gen.[]
  3. Gemeint ist wirk­lich ein Kar­ne­vals­ver­ein, nicht Müh­merts „Offen­si­ve Dins­la­ken“, die spä­ter in Tei­len aller­dings auch noch auf Abstand ging – da sehen Sie mal, was Lokal­po­li­tik wirk­lich bedeu­tet![]
  4. Was man nun wirk­lich nie­man­dem wün­schen kann.[]
  5. Beson­ders lus­tig ist übri­gens, dass offen­bar auch Band­mit­glie­der der Kili­ans, die an jenem Abend gleich­sam Gast­ge­ber waren, Pro­ble­me am Ein­lass hat­ten.[]
  6. An die ich mei­nen Kas­ten schließ­lich auch ver­teil­te.[]
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Digital

Inzwischen, mittlerweile, neu

Auf der Plattform „Facebook” richteten Schweizer sogar ein Hass-Forum ein. Name: „Ich könnte Peer Steinbrück pausenlos die Fresse polieren.” Das Forum hatte gestern bereits 4147 Mitglieder!

[Bild.de, 20. März 2009]

Die „Bild“-Zeitung berichtet, dass es auf der Internetplattform „Facebook“ mittlerweile eine Gruppe mit dem Titel „Ich könnte Peer Steinbrück pausenlos die Fresse polieren“ gibt. Sie soll mehr als 4000 Mitglieder haben.

[„Welt Online“, 20. März 2009]

Kuno Hämisegger, Cheflobbyist der Schweizerischen Bankiervereinigung ruft zum Beitritt in eine neue Facebook-Gruppe auf.

[blick.ch, 22. März 2009]

Dafür hagelt es jetzt harte Kritik aus dem kleinen Nachbarland. Wie groß die Empörung über Steinbrück in der Schweiz inzwischen ist, zeigt eine Gruppe in der Internet-Community Facebook mit dem Namen "Ich könnte Peer Steinbrück pausenlos die Fresse polieren!"

[express.de, 22. März 2009]

Wie groß die Aufregung um Steinbrücks umstrittene Äußerungen zur Schweiz ist, zeigt eine Gruppe auf der Internet-Plattform Facebook. Knapp 14 000 Mitglieder unterstützen das Gruppenmotto: "Ich könnte Peer Steinbrück pausenlos die Fresse polieren!"

[suedkurier.de, 22. März 2009]

Fra­ge: Wann wur­de die Face­book-Grup­pe „Ich könn­te Peer Stein­brück pau­sen­los die Fres­se polie­ren!“ gegrün­det?

Ant­wort: Irgend­wann vor 11:42 Uhr am 29. Okto­ber 2008 – da wur­de näm­lich der ältes­te Kom­men­tar in der Grup­pe abge­ge­ben:

M*** (Switzerland) wrote
at 11:42 on 29 October 2008
gfrüüret doch mau aui dütschä guethabä uf schwiizerbankä i, mau luege wisech das uf di dütschi wirtschaft uswürkt.. oder mit sine wort: «den Geschäftsverkehr belasten».....

Aber das Alter von Face­book-Grup­pen ist erfah­rungs­ge­mäß ein biss­chen schwe­rer zu bestim­men.

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Politik

Nazi und Indianer

Weder Deut­sche noch Schwei­zer sind bekannt für ihren Humor. Das macht ein Auf­ein­an­der­tref­fen der bei­den Völ­ker meist zu einem gequäl­ten, drö­gen Ereig­nis.

Über­haupt kei­ne Wit­ze ver­ste­hen die Schwei­zer, wenn es ums Geld geht. Nach­dem die Schweiz aus Angst vor einer „schwar­zen Lis­te“ der OECD ange­kün­digt hat­te, in Zukunft stär­ker mit aus­län­di­schen Finanz­be­hör­den zu koope­rie­ren, ließ sich der deut­sche Finanz­mi­nis­ter Peer Stein­brück zu einem aben­teu­er­li­chen klei­nen Ver­gleich hin­rei­ßen:

Stein­brück hat­te am letz­ten Sams­tag am Ran­de des Tref­fens der Finanz­mi­nis­ter der G‑20 in Lon­don die Dro­hung mit einer schwar­zen Lis­te gegen­über der Schweiz mit der «sieb­ten Kaval­le­rie vor Yuma» ver­gli­chen, die man auch aus­rei­ten las­sen kön­ne. «Aber die muss man nicht unbe­dingt aus­rei­ten. Die India­ner müs­sen nur wis­sen, dass es sie gibt», hat­te Stein­brück in einer vom Schwei­zer Fern­se­hen (SF) auf­ge­zeich­ne­ten Stel­lung­nah­me gesagt.

In der Schweiz woll­te man aber nicht mit India­nern ver­gli­chen wer­den und bestell­te den deut­schen Bot­schaf­ter ein.

Das offi­zi­el­le Pro­to­koll der schwei­zer Bun­des­ver­samm­lung notiert für ges­tern dann fol­gen­de Aus­füh­run­gen des Abge­ord­ne­ten Tho­mas Mül­ler aus der christ­lich-demo­kra­ti­sche Frak­ti­on CEg:

Wenn die deut­sche Poli­tik in Schwie­rig­kei­ten steckt, und das tut sie im Moment, dann braucht sie Geld und Sün­den­bö­cke. Peer Stein­brück, das darf man in aller Offen­heit sagen, defi­niert das Bild des häss­li­chen Deut­schen neu. Er erin­nert mich an jene Gene­ra­ti­on von Deut­schen, die vor sech­zig Jah­ren mit Leder­man­tel, Stie­fel und Arm­bin­de durch die Gas­sen gegan­gen sind. (Teil­wei­ser Bei­fall, Unru­he)

Damit wäre zumin­dest geklärt, wie gut der Geschichts­un­ter­richt an schwei­zer Schu­len ist – denn vor sech­zig Jah­ren dürf­te der Anteil der Deut­schen, die mit Leder­man­tel, Stie­fel und Arm­bin­de durch die Gas­sen gin­gen, eher über­schau­bar gewe­sen sein.

Rats­prä­si­den­tin Chia­ra Simo­ne­schi-Cor­te­si wies Mül­ler spä­ter zurecht, über­sah das his­to­ri­sche Detail aber eben­falls:

Herr Natio­nal­rat Mül­ler Tho­mas hat in sei­nem Votum von heu­te Mor­gen gesagt, dass ihn der deut­sche Finanz­mi­nis­ter Stein­brück an die Gene­ra­ti­on von Deut­schen erin­ne­re, die vor sech­zig Jah­ren mit Leder­man­tel, Stie­fel und Arm­bin­de durch die Gas­sen gegan­gen sei­en. Hät­te ich die­se Aus­sa­ge in die­sem Moment rich­tig wahr­ge­nom­men, hät­te ich Herrn Mül­ler zurecht­ge­wie­sen. Sei­ne Aus­sa­ge ist depla­ziert und belei­di­gend. Ich habe es Herrn Mül­ler per­sön­lich gesagt. Ich ent­schul­di­ge mich als Rats­prä­si­den­tin dafür. (Teil­wei­ser Bei­fall)

Herr Mül­ler darf sich damit als Erfin­der der Kate­go­rie „Ver­klei­de­te-Grün­der­vä­ter-der-Bun­des­re­pu­blik-Ver­gleich“ füh­len. Der Ein­fach­heit hal­ber hef­ten wir es hier im Blog aber trotz­dem bei den Nazi-Ver­glei­chen ab.

[Mit Dank auch an Hans Mar­tin U. für den Hin­weis!]

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Musik Film

Did you think you’d escaped from routine?

Man data-epi-spa­cing weiß data-epi-spa­cing nicht data-epi-spa­cing so data-epi-spa­cing rich­tig, data-epi-spa­cing was data-epi-spa­cing bei data-epi-spa­cing den data-epi-spa­cing Mit­glie­dern data-epi-spa­cing der data-epi-spa­cing Aca­de­my data-epi-spa­cing of data-epi-spa­cing Moti­on data-epi-spa­cing Pic­tu­re data-epi-spa­cing Arts data-epi-spa­cing and data-epi-spa­cing Sci­en­ces data-epi-spa­cing jetzt data-epi-spa­cing schon data-epi-spa­cing wie­der data-epi-spa­cing kaputt data-epi-spa­cing ist: data-epi-spa­cing Erst data-epi-spa­cing nomi­nie­ren data-epi-spa­cing sie data-epi-spa­cing statt data-epi-spa­cing der data-epi-spa­cing sonst data-epi-spa­cing übli­chen data-epi-spa­cing fünf data-epi-spa­cing Songs data-epi-spa­cing nur data-epi-spa­cing drei data-epi-spa­cing in data-epi-spa­cing der data-epi-spa­cing Kate­go­rie data-epi-spa­cing „Bes­ter data-epi-spa­cing Titel­song“, data-epi-spa­cing dann data-epi-spa­cing über­ge­hen data-epi-spa­cing sie data-epi-spa­cing bei data-epi-spa­cing den data-epi-spa­cing Nomi­nie­run­gen data-epi-spa­cing Bruce data-epi-spa­cing Springsteens data-epi-spa­cing „The data-epi-spa­cing Wrest­ler“, data-epi-spa­cing der data-epi-spa­cing nach data-epi-spa­cing sei­ner data-epi-spa­cing Gol­den-Glo­be-Aus­zeich­nung data-epi-spa­cing eigent­lich data-epi-spa­cing als data-epi-spa­cing Favo­rit data-epi-spa­cing galt, data-epi-spa­cing schi­cken data-epi-spa­cing dafür data-epi-spa­cing gleich data-epi-spa­cing zwei data-epi-spa­cing Songs data-epi-spa­cing aus data-epi-spa­cing „Slum­dog data-epi-spa­cing Mil­lionaire“ data-epi-spa­cing ins data-epi-spa­cing Ren­nen data-epi-spa­cing und data-epi-spa­cing dann data-epi-spa­cing wer­den data-epi-spa­cing die data-epi-spa­cing Songs data-epi-spa­cing auch data-epi-spa­cing nicht data-epi-spa­cing mehr data-epi-spa­cing ein­zeln data-epi-spa­cing vor­ge­tra­gen data-epi-spa­cing (was data-epi-spa­cing immer­hin data-epi-spa­cing die data-epi-spa­cing mehr­stün­di­ge data-epi-spa­cing Zere­mo­nie data-epi-spa­cing auf­lo­ckert), data-epi-spa­cing son­dern data-epi-spa­cing jeder data-epi-spa­cing Titel data-epi-spa­cing soll­te data-epi-spa­cing 65 data-epi-spa­cing Sekun­den data-epi-spa­cing in data-epi-spa­cing einem data-epi-spa­cing Med­ley data-epi-spa­cing bekom­men.

Kein data-epi-spa­cing Wun­der, data-epi-spa­cing dass data-epi-spa­cing Peter data-epi-spa­cing Gabri­el data-epi-spa­cing da data-epi-spa­cing kei­nen data-epi-spa­cing Bock data-epi-spa­cing drauf data-epi-spa­cing hat­te, data-epi-spa­cing und data-epi-spa­cing sei­nen data-epi-spa­cing Auf­tritt data-epi-spa­cing (nicht data-epi-spa­cing aber data-epi-spa­cing die data-epi-spa­cing Teil­nah­me data-epi-spa­cing an data-epi-spa­cing der data-epi-spa­cing Oscar-Ver­lei­hung) data-epi-spa­cing abge­sagt data-epi-spa­cing hat:

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Ja, Ihr könnt mich mal (26 & 27)

Die Wahl zum neu­en Bochu­mer Stu­die­ren­den­par­la­ment setzt unge­ahn­te Ener­gien frei und lässt einen bereits mit Sor­ge auf den Bun­des­tags­wahl­kampf im Herbst bli­cken.

Letz­te Woche hat­ten wir den RCDS, die­se Woche das hier:

Der schwarze Ritter ist unbesiegbar. Der erste Schwarze im AStA. Yes, we can

(Wobei die Lis­te „Der schwar­ze Rit­ter ist unbe­sieg­bar“ sowie­so gewis­se Pro­ble­me hat, ernst genom­men zu wer­den. Aber das ist wohl gewünscht.)

Ges­tern fand ich dann in mei­nem Brief­kas­ten eine Post­kar­te, die mir ein anony­mer Leser freund­li­cher­wei­se wei­ter­ge­lei­tet hat­te:

Yes ... we can! Ja, das schaffen wir. Obama hat es vorgemacht und sein Ziel konsequent verfolgt! Geradlinig, klug und ausdauernd. Sie können das auch! PaX eröffnet Ihnen Zugang zu umsatzstarken Kundensegmenten. Mit einem überzeugenden Kraft-Paket, das Ihnen Impulse bietet, die Krise besser zu meistern. PaX macht stark. Umdenken - handeln - gewinnen.

Der Preis in der Kate­go­rie „Abwe­gigs­ter Oba­ma-Ver­weis unter Ein­be­zie­hung von sowohl Uncle Sam als auch der Welt­wirt­schafts­kri­se“ geht damit an PaX, eine Fir­ma, die – obwohl man bei dem Wer­be­text ande­res ver­mu­ten könn­te – Fens­ter und Türen her­stellt.

Ande­rer­seits: Der wah­re Erfin­der des Slo­gans „Yes we can!“ stammt ja bekannt­lich auch aus dem Bau­ge­wer­be

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Verunglückte Vergleiche (317)

Nun wucher­ten Anfein­dun­gen und Intri­gen wie Fuß­pilz auf alten Bulet­ten.

Der Arti­kel von Lydia Har­der auf Sei­te 4 wirft heu­te unbe­ab­sich­tigt die Fra­ge auf, wie es eigent­lich in der Kan­ti­ne der „Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Sonn­tags­zei­tung“ (online nur kos­ten­pflich­tig ver­füg­bar) aus­sieht.

[Ein­ge­sandt von Mut­ti.]

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Von der Bedeutung, Ernst zu sein

Ich woll­te das ver­gan­ge­ne Jahr nicht schon wie­der mit der Medi­en­grup­pe RP been­den, aber das hier ist noch lie­gen geblie­ben und muss raus:

Die „Rhei­ni­sche Post“ ist auf­grund ihrer geo­gra­phi­schen Ver­or­tung ein wich­ti­ges Medi­um, wenn es um mei­nen Lieb­lings­ver­ein Borus­sia Mön­chen­glad­bach geht. Und die Redak­ti­on macht ihre Arbeit da in der Regel gar nicht mal schlecht.

Aber was die „RP“ da am Sil­ves­ter­mor­gen noch raus­ge­hau­en hat, das war irgend­wie merk­wür­dig:

Borussia Mönchengladbach: Liegt über dem Klub ein Fluch?

Hat „Bild“ die feind­li­che Über­nah­me der „Rhei­ni­schen Post“ end­lich abge­schlos­sen?

Nein, die Lage ist viel … erns­ter:

Fuß­ball ist nicht wit­zig. Fuß­ball ist eine ziem­li­che erns­te Ange­le­gen­heit. Dar­über macht man kei­ne Spä­ße. Ehr­lich. Schon gar nicht, wenn man Fan von Borus­sia Mön­chen­glad­bach ist.

Sie erken­nen an dem ein­ge­scho­be­nen „Ehr­lich“, dass sich hier gleich jemand am schlimms­ten und gleich­zei­tig unzer­stör­bars­ten Lokal­jour­na­lis­mus-Gen­re ver­su­chen wird: der Glos­se.

Auch optisch ist der Text eine Her­aus­for­de­rung, wer­den zusam­men­ge­hö­ren­de Neben­sät­ze doch nicht nur durch einen Punkt, son­dern gleich auch noch durch einen Absatz aus­ein­an­der­ge­ris­sen:

[…] Es wur­den zwar fast nur noch Her­ren mit klang­vol­len Namen (dar­un­ter ein gewis­ser Kahé) ver­pflich­tet.

Etwas in Ver­ges­sen­heit ist dabei aber offen­sicht­lich gera­ten, dass die Koor­di­na­ti­on zwi­schen Hirn und Bei­nen beim Fuß­ball einen nicht zu unter­schät­zen­den Anteil ein­nimmt. […]

Und weil bei der Medi­en­grup­pe RP Dada ja bekannt­lich groß geschrie­ben wird, hier noch ein Pot­pour­ri unzu­sam­men­hän­gen­der Sät­ze:

Dank gilt in die­sem Zusam­men­hang den Pro­du­zen­ten von Han­dy-Klin­gel­tö­nen in Form der Ver­eins­hym­ne „Die Elf vom Nie­der­rhein“. Neu­lich in der Regio­nal­bahn war es dann mal wie­der so weit. Anruf, Hym­ne, Kla­ge­lied. „Ja, ja“, raunzt ein älte­rer Herr von neben­an hin­über und lächelt dabei so ver­ständ­nis­voll, als ob er ein Klein­kind auf­mun­tern will, das beim Mur­mel­wer­fen eine ziem­lich lan­ge Pech­sträh­ne hat, „kom­men bestimmt auch wie­der bes­se­re Zei­ten.“

Der Text endet übri­gens mit dem Satz:

Man­che ver­ste­hen ein­fach den Ernst der Lage nicht.

Mir geht’s da ganz anders.

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Houston, wir haben eine Herausforderung

Manch­mal stol­pert man über Tex­te, die erschei­nen einem auf den ers­ten Blick wirr. Dann liest man sie noch­mal und fragt sich, was einem der Autor damit sagen woll­te. Beim drit­ten Lesen wüss­te man dann ger­ne, ob da nicht viel­leicht der Hus­ten­saft abge­lau­fen war.

Lesen Sie die fol­gen­den Zei­len also ruhig mehr­fach:

Die Kanz­le­rin spricht nicht von Welt­schmerz, dem schö­nen Begriff des baye­ri­schen Dich­ters Jean Paul. Sie wählt statt des Ger­ma­nis­mus’ den Angli­zis­mus „Her­aus­for­de­rung“. Alles, was für den Deut­schen ein Pro­blem ist, nennt der US-Ame­ri­ka­ner Her­aus­for­de­rung. Das ist die Wur­zel des „Yes-we-can“-Optimismus’ eines Barack Oba­ma. Der Deut­sche stellt sich natur­ge­mäß der Her­aus­for­de­rung, die ihm eben­so natür­lich zur Her­ku­les­auf­ga­be gerät. Das ist die Wur­zel des „No we can’t“-Pessimismus’ der deut­schen Kanz­le­rin.

Beim Ver­ständ­nis die­ser Pas­sa­ge ist weder der Kon­text hilf­reich noch die fol­gen­de Erklä­rung zur Per­son des Ver­fas­sers Georg Than­scheidt:

Der Autor ist stell­ver­tre­ten­der Chef­re­dak­teur der AZ

[via Bre­mer Sprach­blog]

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Leben

Adolf möchte aus dem Småland abgeholt werden

Es gibt so Namen, die möch­te man ein­fach nicht haben. Neben dem gan­zen Kli­schee-Schmonz von Cin­dy, Man­dy und Jac­que­line gehört der Name „Adolf“ ganz sicher dazu. Wir hat­ten einen Leh­rer namens Adolf an der Schu­le (nach 1945 gebo­ren) und jeder kann sich die Wit­ze aus­ma­len, die puber­tie­ren­den Men­schen dazu ein­fal­len.

Was aber ist mit dem drei­jäh­ri­gen Adolf Hit­ler aus Hol­land Town­ship, NJ? Adolf Hit­ler Camp­bell, wohl­ge­merkt, denn „Hit­ler“ ist sein midd­le name.

Der wird in sei­nem Leben noch viel Freu­de haben, wenn er schon zu sei­nem Geburts­tag kei­ne Tor­te mit Namens­zug drauf bekommt.

Und falls Sie gera­de einen Mar­mor­block zur Hand haben, möch­ten Sie viel­leicht fol­gen­den Satz ein­mei­ßeln, um ihn bei wer­den­den Eltern im Freun­des­kreis (oder gar bei der eige­nen Fami­li­en­pla­nung) wie­der her­vor­zu­ho­len:

Adolf has two sis­ters, Joy­ce­Lynn Aryan Nati­on and Honszlynn Hin­ler Jean­nie.

[Mit Dank an Kat­ti für den Hin­weis]