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Internetz: Bald auch am Niederrhein

Ich war grad auf der offi­zi­el­len Web­sei­te mei­ner alten Hei­mat­stadt Dins­la­ken, weil ich etwas nach­gu­cken muss­te.

Mal davon ab, dass die ent­spre­chen­den Infor­ma­tio­nen gut ver­steckt und völ­lig ver­al­tet waren, haben mich vor allem die Links „Feed­back“ und „Impres­sum“ beein­druckt.

„Feed­back“
dinslaken.de: “Feedback”

„Impres­sum“
dinslaken.de: “Impressum”

Nach­trag 15. Novem­ber: Jetzt klappt’s wie­der. Wenn ich mir nicht abso­lut sicher wäre, dass das völ­li­ger Hum­bug ist, wür­de ich ja fast behaup­ten, die städ­ti­schen Infor­ma­ti­ker lesen mein Blog …

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Mueller-Stahl

Kommentar im Law Blog
Screen­shot: lawblog.de

Bit­te nicht ver­wech­seln: Armin Mai­wald („Die Sen­dung mit der Maus“) und Armin Mei­wes („Der Kan­ni­ba­le von Roten­burg“).

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Vorher-Nachher-Bilder

“Mumien im Museum” und “Der (politische) Kuss” bei n-tv.de

Nur was ist was, n‑tv.de?

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Thank God it’s fake!

Was pas­siert, wenn Gra­fi­ker die rich­ti­gen Dro­gen neh­men, zeigt das US-Maga­zin „Radar“ mit sei­nem aktu­el­len Titel­bild:

“Radar”-Titelbild November 2007

Wie bei jeder Par­odie gilt natür­lich auch hier: Es hilft, das Ori­gi­nal zu ken­nen …

[via The Fil­ter]

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Musik Rundfunk Sport Radio

Die Schönheit des Scheiterns

Bei man­chen Musi­kern sind die Inter­views, die sie zur Ver­öf­fent­li­chung eines neu­en Albums geben, span­nen­der als die Musik selbst. Bei ande­ren Musi­kern ist die Musik so toll und ein­zig­ar­tig, dass sie gar nichts mehr zu sagen bräuch­ten – und manch­mal auch gar nichts zu sagen haben.

Die­se Erfah­rung muss­te auch Luke Bur­bank von NPR machen, der Sigur Rós im Stu­dio hat­te. Zuge­ge­ben: Sei­ne Fra­gen waren nicht unbe­dingt die bes­ten (man lernt doch am ers­ten Tag, dass man kei­ne Fra­gen stel­len soll, auf die man mit „Ja“ oder „Nein“ ant­wor­ten könn­te), aber das, was sich aus die­sem „Gespräch“ ent­wi­ckelt, ist schon ziem­lich desas­trös und somit unter­halt­sam.

Any­way, last Fri­day the band show­ed up prompt­ly at 11am (EDT) and com­men­ced to give what is pos­si­bly the worst inter­view in the histo­ry of elec­tro­nic media.

Serious­ly.

It was that bad.

Zwar bin ich mir nicht sicher, ob Bur­banks Ein­schät­zung rich­tig ist, aber „nicht son­der­lich gut“ war das Inter­view auf alle Fäl­le.

Und weil NPR so mul­ti­me­di­al und zukunfts­wei­send ist, kann man sich das Radio-Inter­view nicht nur anhö­ren, son­dern auch anse­hen. Und das alles hier.

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Den Vogel abgeschossen

So lang­sam gehen mir die Erklä­run­gen aus, wie bei „Spie­gel Online“ Über­schrif­ten ent­ste­hen. Eine Theo­rie wäre, dass ein frü­he­rer Gag­schrei­ber von … sagen wir: „Sie­ben Tage, Sie­ben Köp­fe“ mit einer Ket­te um den Hals in der Redak­ti­on gehal­ten wird, eine Mel­dung nach der ande­ren vor­ge­le­sen bekommt und dann drei, vier Kalau­er dazu macht – der schlech­tes­te wird dann genom­men. Natür­lich wäre es auch mög­lich, dass ein Com­pu­ter­pro­gramm jede Mel­dung auf Schlag­wor­te scannt und dann eine such­ma­schi­nen­op­ti­mier­te Head­line aus­spuckt – so irre­füh­rend sie auch sein mag. Alter­na­tiv kön­nen nur noch sehr, sehr schlech­te Dro­gen im Spiel sein.

Brutaler Ehrenmord an Strauß: Amerikaner müssen ins Gefängnis

Zunächst ein Tran­skript mei­ner Gedan­ken:

  • „Hä?“
  • „Muss die bay­ri­sche Geschich­te neu geschrie­ben wer­den?“
  • „ ‚Ehren­mord‘?! ‚An Strauß‘?!“
  • „Wel­che Ame­ri­ka­ner? Alle?!“
  • „Hä?“

Und hier dann kurz die Geschich­te: Zwei jun­ge Män­ner klet­tern betrun­ken in ein Strau­ßen­ge­he­ge, der Strauß Gay­lord atta­ckiert die bei­den, die Beglei­te­rin­nen lachen, die bei­den Män­ner kom­men spä­ter wie­der und töten Gay­lord mit min­des­tens sie­ben Schüs­sen. Das erklärt den Strauß.

Einer der bei­den Män­ner wur­de bereits im März zu sie­ben Mona­ten Haft ver­ur­teilt, der zwei­te jetzt zu fün­fen. Das erklärt die Ame­ri­ka­ner im Gefäng­nis (wobei der zuerst Ver­ur­teil­te nach fünf Mona­ten wie­der frei kam, so dass streng genom­men jetzt nur ein Ame­ri­ka­ner in den Knast muss).

In der Reu­ters-Mel­dung, die „Spie­gel Online“ kom­plett über­nom­men und mit einem eige­nen Pro­log (und natür­lich der obi­gen Über­schrift) ver­se­hen hat, steht dann noch fol­gen­des:

In dem Fall gehe es klar um männ­li­chen Stolz, zitier­te die Zei­tung „San Fran­cis­co Chro­nic­le“ den mit dem Fall befass­ten Staats­an­walt.

Jawoll:

„This who­le thing is about male pri­de,“ Wag­staf­fe said.

Das „erklärt“ dann wohl den „Ehren­mord“, der (immer­hin noch mit Anfüh­rungs­zei­chen) auf das Kon­to von Reu­ters geht.

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Musik

New Regrets

Für einen win­zi­gen Moment habe ich mich ver­le­sen:

“Lieberberg betreut Comeback von Chris Rea”

Screen­shot: musikwoche.de (Nur mit Anmel­dung les­bar)

Aber wäre „bereut“ wirk­lich so abwe­gig?

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Musik Digital

Noch tiefer im Westen

Mei­ne Mut­ter grad so im ICQ: „Hier, Sohn, guck Dir das mal an. Hab ich bei You­Tube gefun­den!“
Ich so: „Mama, was machst Du bei You­Tube?“, dann aber auf den Link geklickt und – Waaaaaaaah!

Bit­te sehen Sie selbst:

Hier kli­cken, um den Inhalt von You­Tube anzu­zei­gen.
Erfah­re mehr in der Daten­schutz­er­klä­rung von You­Tube.

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Digital

Turbojugend Amazonas

Ja, bei Namen, die auf „S“ enden, ist es in der deut­schen Spra­che gera­de­zu unmög­lich, einen halb­wegs ansehn­li­chen Geni­tiv zu bil­den. Gera­de, wenn es auto­ma­tisch erfol­gen soll.

Ich glau­be zwar, dass ein Inter­net­händ­ler, der mir auf­grund mei­ner bis­he­ri­gen Bestel­lun­gen Vor­schlä­ge unter­brei­ten kann, was mir noch so gefal­len könn­te, auch in der Lage sein soll­te, Namen, die auf „S“ enden, ein ein­fa­ches Apo­stroph anzu­hän­gen, aber viel­leicht erwar­te ich auch zu viel von Amazon.de.

Und ohne die­sen char­man­ten Feh­ler hät­te es heu­te gar kei­nen Blog­post gege­ben:

“Lukass Shop” bei amazon.de

P.S.: Soll­te sich Ihnen ein mög­li­cher Witz über­haupt nicht erschlie­ßen und soll­ten Sie die Über­schrift allen­falls als ver­wir­rend emp­fin­den: Igno­rie­ren Sie die­sen Bei­trag ein­fach. Der nächs­te all­ge­mein­ver­ständ­li­che kommt bestimmt.

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Digital Leben

Anti Pasta

Stel­len Sie sich vor, wir wür­den heu­te mal kom­plett auf Eis­bein und Sau­er­kraut ver­zich­ten!

Gut, auch wenn das Kli­schee etwas ande­res sagt: Das wäre für die aller­meis­ten Deut­schen kein Pro­blem. Aber stel­len Sie sich mal vor, wir wür­den heu­te mal kom­plett auf Nudeln ver­zich­ten! Kin­der, Stu­den­ten und Berufs­tä­ti­ge müss­ten sich schon was ein­fal­len las­sen (wobei „was“ ver­mut­lich „Fisch­stäb­chen“, „Piz­za“ oder „But­ter­bro­te“ hie­ße). Aber jetzt stel­len Sie sich mal vor, die Ita­lie­ner wür­den einen Tag auf Nudeln verzichten!!!!1

Las­sen wir die Ste­reo­ty­pen bei­sei­te und wid­men uns den har­ten Fak­ten: Ita­lie­ni­sche Ver­brau­cher­ver­bän­de haben für den heu­ti­gen Don­ners­tag zum „Pas­ta-Streik“ auf­ge­ru­fen. Einen gan­zen Tag sol­len die Ver­brau­cher auf ihr Natio­nal­ge­richt ver­zich­ten (AP berich­tet inter­es­san­ter­wei­se: „not against eating it, but against buy­ing it“, was auch irgend­wie auf­fäl­li­ger wäre), um gegen stei­gen­de Prei­se für Nudeln, Öl und Fahr­kar­ten zu pro­tes­tie­ren.

Stel­len Sie sich also bes­ser vor, wir wür­den heu­te mal kom­plett auf Auto­fahr­ten ver­zich­ten!

P.S.: sueddeutsche.de hat das Pro­blem des Alles-bebil­dern-Müs­sens übri­gens der­art gelöst, dass man den Screen­shot eines „Tele­graph“-Arti­kels zum The­ma, auf dem noch ein hal­bes Pas­ta-Sym­bol­fo­to zu erah­nen ist, in den Arti­kel ein­ge­baut hat. Als Meta-Sym­bol­bild, sozu­sa­gen.

sueddeutsche.de zeigt telegraph.co.uk, die einen Teller mit Nudeln zeigen
Screen­shot: sueddeutsche.de

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Digital

Desperate Housewife

Kaum ist Eva Her­man beim NDR raus­ge­flo­gen, macht sich die media­le Häme über­all breit. Obwohl ver­ba­le Ent­glei­sun­gen der Aus­lö­ser der gan­zen Geschich­te waren, scheu­en sich diver­se Kom­men­tar­wichs­ma­schi­nen nicht, den anru­fen­den Pres­se­ver­tre­tern noch wei­te­ren Schmonz in ihre Blö­cke zu dik­tie­ren, wo ein ein­fa­ches „Ich habe den Raus­wurf von Frau Her­man mit Erleichterung/​Wohlwollen/​stiller Freu­de zur Kennt­nis genom­men und möch­te die wei­te­re Ana­ly­se gern den betei­lig­ten Par­tei­en und Arbeits­recht­lern über­las­sen“, auch getan hät­te.

Gemei­ner sind nur noch die Bild­re­dak­tio­nen der Online-Medi­en:

Eva Herman (links) und Britney Spears (rechts) bei “Spiegel Online”
Screen­shot: „Spie­gel Online“

Ich hat­te schon bei­na­he einen Herz­still­stand erlit­ten, als ich fest­stell­te, dass die halb­nack­te blon­de Frau bei „Spie­gel Online“ nicht Eva Her­man war, son­dern Brit­ney Spears. Aller­dings dürf­te inzwi­schen für bei­de Damen das gro­ße Bil­ly-Wil­der-Zitat gel­ten, wonach eine Kar­rie­re am Bes­ten in einem Wort zusam­men­ge­fasst wer­den kön­ne: „Vor­bei!“

Es geht aber noch besser/​böser, denn es gibt ja noch „Bild.de“. Oder glau­ben Sie wirk­lich, die­se äußerst unglück­li­che Kom­bi­na­ti­on von Foto und Bild­un­ter­schrift, die puber­tä­res Geki­cher anzieht wie sonst nur Jah­res­ta­ge TV-Doku­men­ta­tio­nen, sei ein Pro­dukt des Zufalls?

Eva Herman bereut ihren Fehltritt bei “Bild.de”
Screen­shot: „Bild.de“

Nach­trag 20:09 Uhr: Okay, ich bin offen­bar der Ein­zi­ge, der das „Bild“-Foto irgend­wie lus­tig oder zwei­deu­tig fand. Viel­leicht soll­te ich doch mal dar­über nach­den­ken, erwach­sen zu wer­den.

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Digital

Die schönsten Fotostrecken Deutschlands (1)

Der Stern ist mitt­ler­wei­le fast schon berühmt-berüch­tigt für sei­ne Foto­stre­cken. In die­sem Fall ist es eine Foto­stre­cke, offen­sicht­lich mit einem wun­der­ba­ren Pro­dukt der Fir­ma Puma.

Fotostrecke

Da kriegt Puma mög­li­cher­wei­se die Kur­ve, der Stern aber defi­ni­tiv nicht. Und stellt ganz cool Blind­text, ganz ohne Foto, auf die Sei­te. Und ver­schi­cken und book­mar­ken kann man die­ses Klein­od auch noch! Ein Traum.