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Digital

Zwischen Biergarten und Grune Alt

Was genau trin­ken die eigent­lich bei der „taz“, bevor sie ihre Über­schrif­ten raus­hau­en?

Die größte Bierbrauerfusion aller Zeiten: Hackedichter Markt

Wie üblich gelun­gen ist hin­ge­gen die Bild­un­ter­schrft:

Bud schmeckt wahrscheinlich genauso wie vorher: eben wie US-Plörre

(Wobei man natür­lich nicht uner­wähnt las­sen darf, dass es auch in den USA das eine oder ande­re lecke­re Bier gibt.)

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Digital

Sommerloch

Im Freizeitpark: Elefant packt Kind mit Kinderwagen, Im Freizeitpark: Elefant packt Kind mit Kinderwagen, Top-Ratgeber: Im Freizeitpark: Elefant packt Kind mit Kinderwagen
Nein, das ist kei­ne Pho­to­mon­ta­ge, son­dern ein Screen­shot der „Panorama“-Seite bei „RP Online“. Aller­dings muss man zuge­ben, dass sich die­ser Anblick wegen der rotie­ren­den Teaser nur etwa jede Minu­te für ein paar Sekun­den bie­tet.

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Digital

My City Of Ruins

Die fol­gen­den bei­den Mel­dun­gen ste­hen in kei­ner­lei Kon­text zuein­an­der (neh­me ich an). Sie zei­gen nur die Band­brei­te der Ereig­nis­se, mit denen sich eine sym­pa­thi­sche Klein­stadt am rech­ten Nie­der­rhein zur Zeit so her­um­schla­gen muss:

Die Staats­an­walt­schaft ermit­telt gegen den Dins­la­ke­ner Sozi­al­de­zer­nen­ten

und

Mit­ten in Dins­la­ken: War­um läuft die­se Nack­te durch die City?

(Sie sor­gen aller­dings auch dafür, dass ich die Fra­ge, wo ich denn her­kom­me, vol­ler Stolz mit … äh: „Bochum“ beant­wor­ten kann.)

Nach­trag, 11. Juli, 01:50 Uhr:

Meistgelesene News-Artikel: 1. Zapfsäulen-Schwindel! Öl-Multis verkaufen Super als Normalbenzin, 2. Mitten in Dinslaken: Warum läuft diese Nackte durch die City?, 3. Feuchtgebiete: Ekelbuch wird Theater-Stück, 4. Metzger vor Gericht: Stieftochter 248-mal vergewaltigt, 5. Die Weltregierung: Wer steht am besten da?

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Rundfunk Digital

Fahnenfluch (Metaware)

Da haben die Gra­fi­ker bei den „Tages­the­men“ also schon wie­der eine fal­sche Flag­ge ein­ge­blen­det – dies­mal die ame­ri­ka­ni­sche.

Und weil viel­leicht nicht jeder Deut­sche exakt weiß, wie die „Stars And Stripes“ aus­se­hen, erklärt „RP Online“ noch­mal, was genau noch­mal der Feh­ler war:

Kurz vor dem Ende der Sen­dung zeig­te die ARD nicht je drei rote und wei­ße Strei­fen, son­dern drei rote und vier wei­ße.

Na ja, fast

Nach­trag, 21:54 Uhr: Wie gesagt: „RP Online“ liest hier mit und stellt jetzt (etwas umständ­lich) klar:

Kurz vor dem Ende der Sen­dung zeig­te die ARD nicht je drei rote und wei­ße Strei­fen am lin­ken Rand unter­halb des Ster­nen­fel­des, son­dern einen wei­ßen zu viel.

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Musik Digital

„1966 hätten sie beinahe in Marburg gespielt“

Stel­len Sie sich vor, Sie müss­ten eine Mel­dung über Paul McCart­ney und Geor­ge Har­ri­son schrei­ben. Weil es eine Hand­voll Men­schen gibt, die noch nie von den Beat­les gehört haben, sol­len Sie auch einen kur­zen erklä­ren­den Absatz über die­se Band ein­fü­gen.

Wo fan­gen Sie an: Bei den Mil­lio­nen von Plat­ten, die die Band ver­kauft hat und heu­te noch ver­kauft? Bei der „Beat­le­ma­nia“, die damals die Welt über­roll­te und bis heu­te ihres­glei­chen sucht? Bei den rie­si­gen Ver­mö­gen, die jedes Band­mit­glied erwirt­schaf­tet hat? Damit, dass die Band nicht weni­gen Beob­ach­tern als die bes­te aller Zei­ten gilt?

Nun, der Mit­ar­bei­ter von dpa ent­schied sich für eine Lösung, die sicher nicht falsch ist, den Beat­les dann aber doch irgend­wie nicht wirk­lich gerecht wird:

Zu einem der größ­ten Hits der Beat­les gehört „I Want To Hold Your Hand“ von 1963. Unter dem Titel „Komm, gib mir dei­ne Hand“ nah­men sie das Lied sogar auf Deutsch auf.

[gefun­den bei „Spie­gel Online“ und n‑tv.de]

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Print

Das Kaiserreich verliert (mal wieder)

Ach ja, lie­be „WAZ“ in Bochum, wie war das noch mal mit der deut­schen Fah­ne?

Ab 18.30 Uhr wurde es eng. Auch hier alles schwarz-weiß-rot gestimmt, spanische Trikots und die rot-gelbe Flagge der Iberer sah man nur vereinzelt.

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Digital

Super-Vertretungs-Symbolfotos (1)

Nor­ma­ler­wei­se ist Herr Nig­ge­mei­er ja für Sym­bol­fo­tos zustän­dig. Der ist aber gera­de in Urlaub. Weil die Sym­bol­fo­to-Bestü­cker der gro­ßen Online­me­di­en aber kei­ner­lei Rück­sicht auf sowas neh­men (und auch auf sonst nichts), hau­en sie wei­ter flei­ßig Sym­bol­fo­tos raus.

So wie die­ses:

Qualitätszeitungen haben gute Aussichten im Internet

Bit­te ach­ten Sie genau auf die Bild­un­ter­schrift und auf die Aus­sa­ge des bebil­der­ten Arti­kels!

[ein­ge­sandt von Sascha Lobo]

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Uncategorized

35. Ölfober 200*

Es tut mir leid, dass die­ses Blog gera­de etwas zur Abla­de­hal­de lus­ti­ger Fund­stü­cke wird.

Aber:

Sendungsstatus: Die Sendung wurde zur Abholung durch den Empfänger bereitgestellt und von diesem am 18.06.2008 abgeholt. Achtung: Das angezeigte Zustelldatum weicht eventuell vom tatsächlichen ab (das handschriftliche Datum auf dem Auslieferungsbeleg war nicht eindeutig lesbar).

Ob das wohl eine fest­ste­hen­de Opti­on in den Post-Com­pu­tern ist?

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Ballspielhaftes Verhalten

Dins­la­ken hat zur Zeit ein Rat­ten­pro­blem.

Und was für eins:

Drei Generationen von Wanderratten dribbeln derzeit durch die Stadt.

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Was fällt Ihnen alles zum Begriff „Schule“ ein?

Dal­li, Dal­li:

Waffenschein gefällig? Wir führen Dich zu Deinem W-Schein. Besuche uns und schaue das Video! (Google Ad)

[Screen­shot: schulferien.org]

Mit Dank an Oli­ver M. für die Ein­sen­dung.

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Digital Kultur

Adventures In Stereo

Beim Aus­räu­men mei­nes alten Jugend­zim­mers bin ich auf diver­se Kurio­si­tä­ten gesto­ßen. Dabei unter ande­rem auch eine 3D-Bril­le mit dazu­ge­hö­ri­gem „Micky Maus“-Heft, das man sich dann in 3D durch­schau­en konn­te.

Erin­nert sich noch jemand an die­se Pha­se, wo alles ver-3D‑t wur­de? Selbst im Fern­se­hen gab es ent­spre­chen­de Ange­bo­te, und über­all wur­den einem die rot-grü­nen Bril­len hin­ter­her­ge­wor­fen.

Vor 100 Jah­ren fan­den die Men­schen opti­sche Effek­te auch schon super, nur war das mit den Illu­sio­nen etwas kom­pli­zier­ter. Die Foto­gra­fie steck­te noch so halb in der Puber­tät, aber es gab doch so gewis­se Tricks, um Illu­sio­nen zu schaf­fen.

Unter ande­rem das Kon­zept der Ste­reo­fo­to­gra­fie. Kon­zept: Zwei Fotos wer­den aus zwei fast glei­chen Win­keln gemacht, ähn­lich wie beim mensch­li­chen Blick, eins für das lin­ke und eins für das rech­te Auge. Eine spe­zi­el­le Lin­sen­kom­bi­na­ti­on fügt dann die bei­den Fotos zu einem räum­lich wir­ken­den Gan­zen. Ja, so war das frü­her.

Joshua Hei­ne­mann hat einen ein­fa­chen und doch über­ra­schen­den Weg gefun­den, die Bil­der mit der heu­ti­gen Tech­nik zu prä­sen­tie­ren- und macht aus den Ste­reo­bil­dern ein­fach ein Wackel-GIF, das schnell zwi­schen den bei­den Bil­den hin- und her­schal­tet. Ein Bei­spiel aus Joshu­as Archiv:

Ori­gi­nal:

Kantensitzer, Originalfotos

Nach­be­ar­bei­tet:

Kantensitzer

Wei­te­re hüb­sche Bei­spie­le (dies­mal ohne Vor­her-Nach­her-Show):

Büffel

Alter Mann

Zwi­schen 1850 und 1930 wur­den Unmen­gen die­ser Ste­reo­fo­tos her­ge­stellt, wei­te Tei­le davon las­sen sich heu­te noch in der , dem digi­ta­len Bild­ar­chiv der New York Public Libra­ry, fin­den.

[via Giz­mo­do]

PS: Klei­ner Tipp am Ran­de: Soll­ten die Bil­der hier im Ein­trag ins Sto­cken gera­ten, klickt auf sie und guckt sie euch ohne den Ein­trag drum­rum an.

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Sprachkritik ist Haarspalterei

Saloon Daykstyl: Kuaför und Frisuer

Mit Dank an Chris­toph L. und Jus­tus H. für den Hin­weis.