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Literatur Politik

Die Blechtrommel

Völ­lig über­ra­schend hat Oskar Lafon­taine, Vor­sit­zen­der von Die Lin­ke, im „Han­dels­blatt“ erklärt, dass sei­ne Par­tei die Unter­stüt­zung bei der Wahl zum Bun­des­prä­si­den­ten vom Lite­ra­tur-Geschmack der Bewer­ber abhän­gig machen wer­de:

Für Linken-Chef Oskar Lafontaine ist ausschlaggebend, wie der Kandidat zu “Krieg und Frieden” steht.

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Digital Leben

From Despair To Where

Weil’s ja in der gro­ßen Koali­ti­on im Moment mal wie­der am Kri­seln ist, dach­te man sich bei derwesten.de, dem Inter­net­por­tal der WAZ-Grup­pe: „Da machen wir doch mal ’ne Umfra­ge mit der soge­nann­ten Sonn­tags­fra­ge.“

Etwas über­rascht dürf­ten wohl nicht nur die Mit­ar­bei­ter vom bis­he­ri­gen Ver­lauf die­ser Abstim­mung sein:

Die Leser von derwesten.de wünschen sich eine linke Bundesregierung

[Screen­shot am 30. Mai 2008 um 14:15 Uhr]

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Fernsehen Rundfunk

Inhaltsangabe From Hell

Schöne Lügen TV-Psychodrama, D 2003, mit Susanna Simon, Daniel Morgenrotti Kim rettet auf einem Grill­fest einem Kind das Leben und ist fortan durch eine Brandnarbe im Gesicht entstellt. Als sie entdeckt dass ihr Mann eine Affäre hat, weiß Kim nicht mehr weiter. Im Krankenhaus lernt sie Andreas kennen, der nach einem Unfall ge­sichtsblind geworden ist...

Der Film lief ges­tern Abend in der ARD …

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Digital

Die Top-Themen von „RP Online“

… am 22. Mai 2008, kurz nach 18 Uhr:

Top-Themen bei “RP Online”

[Alle Screen­shots: „RP Online“, Zusam­men­stel­lung: Cof­fee And TV]

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Digital

Hackepeter wird Kacke später

Die Bild­un­ter­schrift des Tages ent­neh­men wir heu­te taz.de:

taz.de über Hackfressen

[via Franz]

Nach­trag, 24. Mai: Irgend­wann in den letz­ten Tagen muss taz.de die Bild­un­ter­schrift geän­dert haben.

Jetzt sieht sie jeden­falls so aus:

taz.de bezeichnet Neonazis nicht weiter als “Hackfressen”

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Digital

Cinemascope für Anfänger

Ich habe gera­de einen ganz schö­nen Schreck bekom­men, als ich die Start­sei­te von n‑tv.de auf­ge­ru­fen habe:

Aus zwei mach eins mit n-tv.de

Irgend­wann fiel mir dann auch wie­der ein, woher mir die­ses Tech­nik bekannt vor­kam

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Digital

Coffee And CCTV

Mit einer beson­ders gelun­ge­nen Kom­bi­na­ti­on aus Mel­dung und Wer­bung war­tet „Spie­gel Online“ heu­te auf:

Kameraüberwachung (Symbolbild)

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Musik Digital

Wagners Arie

Patrick Wag­ner war mal Sän­ger der mit­tel­gu­ten Band Sur­ro­gat, heu­te betreibt er das Label Louis­ville Records, bei dem eini­ge mit­tel­gu­te Bands sowie die gran­dio­sen Naked Lunch unter Ver­trag sind. Dort erscheint jetzt das Debüt­al­bum von Navel, die die­ses Jahr einen bereits siche­ren Sup­port­s­lot für die Smas­hing Pump­kins mit der Begrün­dung ablehn­ten, sie hät­ten es nicht nötig „mit so abge­half­ter­ten Rock­opas wie Smas­hing Pum­pins zu tou­ren“. Kurz vor Ver­öf­fent­li­chung hat sich Herr Wag­ner, der mit Franz Josef nicht nur den Nach­na­men, son­dern auch ein mit­un­ter bizar­res Selbst­ver­ständ­nis gemein hat, mal ein biss­chen aus­ge­kotzt über die­se gan­zen Blöd­män­ner im Musik­biz, die Navel nicht hin­rei­chend zu wür­di­gen wis­sen:

Gross­ar­tig auch Leu­te wie Chris­toph von MTV – “Bei Navel könn­te ich mir echt gut vor­stel­len, wenn das Video gut wird, dass wir da einen New­co­mer Deal anbie­ten könn­ten – ca 10 000€ spä­ter, ist das Video zwei mal gelau­fen und MTV lässt über Drit­te aus­rich­ten, dass man kei­nen Rock spie­le auf MTV – als hät­ten sie das nicht einen Moment frü­her gewusst. Bes­ser sind da schon die herr­li­chen Kol­le­gen von den Print­me­di­en – am bes­ten aus der Rock­haupt­stadt Mün­chen vom Musik­ex­press – zB. Oli­ver “das sind New­co­mer, oder ?- Ja dann musst du mit Chris­toph spre­chen: “ich weiss nicht ob ich da was brin­gen kann, es ist so viel los gera­de” die Wahr­heit ist, dass im März/​April aus­ser Nick Cave und Port­is­head kei­ne ein­zi­ge auch nur halb­wegs anhör­ba­re Plat­te raus­ge­kom­men ist, da nimmt man schon mal eine Künst­le­rin aufs Cover die gra­de nur Cover­ver­sio­nen ver­öf­fent­licht, wenn das nicht die Musik vor­an­treibt? Toll auch Mar­kus vom Radio Sen­der “Eldo­ra­dio” (Hörer­schnitt: 4/​Tag), der ganz ger­ne von einem erwar­tet, dass man für ihn und sei­nen beschis­se­nen Sen­der und sei­ne abso­lut irrele­van­ten Cam­puscharts einen Song umschreibt oder ne and­re Sin­gle aus­kop­pelt und im glei­chen Atem­zug sagt “Kett­car fin­den wir zwar auch scheis­se, müs­sen wir aber machen”. Da sind mir die Kol­le­gen von der Spex schon lie­ber, die ein­fach, sagen, “da machen wir nichts”, ‑genau­so hab ich mir nen Dis­kurs vor­ge­stellt.

Mal davon ab, dass die Cam­pus­ra­di­os zu den weni­gen Sen­dern gehö­ren dürf­ten, die Bands von Louis­ville Records spie­len: Jeder, der schon mal mit „Mar­kus vom Radio Sen­der ‚Eldo­ra­dio‘ “ zusam­men­ge­ar­bei­tet hat, wird Wag­ners Schmerz nach­emp­fin­den kön­nen.

[via taz Pop­b­log]

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Print

Kommen und gehen

“Eine Liebeserklärung an die Hauptstadt - BILD ist ein Berliner!”

“Tote Hose auf dem Straßenstrich”

Mit Dank an Chris­ti­an M.

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Digital

Kommunisten bei MySpace?

Schlimm, schlimm, schlimm: Erst vor­letz­te Woche soll­te sich ein „Bild“-Leserreporter mit „hit­ler“ bei der GEZ anmel­den, nun steht der nächs­te Skan­dal um die soge­nann­ten Cap­tures vor der Tür:

Cof­fee-And-TV-Leser­re­por­ter Wolf­diet­rich woll­te beim social net­work MySpace einen neu­en „Freund“ „hin­zu­fü­gen“. Zur Bestä­ti­gung soll­te er eine Buch­sta­ben­fol­ge ein­ge­ben, die auf „DKP“ ende­te:

DKP bei MySpace

Gibt es bei dem ame­ri­ka­ni­schen Inter­net­por­tal etwa heim­li­che Unter­stüt­zer deut­scher Kom­mu­nis­ten?

Der Leser-Repor­ter: „Ich habe das Fens­ter sofort weg­ge­klickt. So etwas darf doch nicht pas­sie­ren!“ Jetzt hat er einen Freund weni­ger.

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Digital

„RP Online“ greift ins Klo

In den USA muss­te eine Frau ope­ra­tiv von ihrer Klo­bril­le getrennt wer­den, weil sie zwei Jah­re lang auf ihrer Toi­let­te geses­sen hat­te und mit die­ser ver­wach­sen war. Es ist eine merk­wür­di­ge Geschich­te, die ver­mut­lich mit ernst­haf­ten psy­chi­schen Pro­ble­men zusam­men­hängt, und über die man sich des­halb nicht wei­ter aus­las­sen und schon gar nicht lus­tig machen soll­te.

Anders als „RP Online“, wo man es offen­bar für nötig hielt, das The­ma mit den fol­gen­den jour­na­lis­ti­schen Zusatz­in­for­ma­tio­nen noch zu ver­tie­fen:

“RP Online” greift ins Klo

Nach­trag, 12:45 Uhr: Huch! Die drei Bil­der­ga­le­rien sind aus dem Arti­kel ver­schwun­den – und durch „20 schier unglaub­li­che Mel­dun­gen“ ersetzt wor­den …

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Musik

Gar nicht nachdenken, so

Die Band Pan­da („Hit“: „Jeht Kacken“) steht nicht unbe­dingt ganz oben auf mei­ner Lis­te „Gute Nach­wuchs­bands aus Deutsch­land“. Sie steht nicht mal in der Mit­te mei­ner Lis­te „Mit­tel­gu­te Nach­wuchs­bands aus Ber­lin“. In Wahr­heit steht sie auf kei­ner sol­chen Lis­te, weil ich gar kei­ne füh­re.

Des­halb kom­men mir media­le Erwäh­nun­gen von Pan­da eher ver­se­hent­lich unter, so wie vor­hin, als ich per ICQ auf ein höchst ver­gnüg­li­ches Video auf­merk­sam gemacht wur­de, das das Jugend­ma­ga­zin „Flu­ter“ im ver­gan­ge­nen Dezem­ber mit Pan­da gedreht hat.

Dre­hen Sie ihre PC-Boxen etwas lau­ter (der Ton ist sehr lei­se) und … äh … hören Sie ein­fach zu:

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