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Musik

Haldern-Tickets: Frische Ware eingetroffen

Vom 11. bis zum 13. August fin­det in Rees-Hald­ern am schö­nen Nie­der­rhein das 28. Hald­ern Pop Fes­ti­val statt. So früh wie in die­sem Jahr waren die rund 5.000 Tickets noch nie aus­ver­kauft – wenn die Ent­wick­lung wei­ter anhält, dürf­te das Fes­ti­val schon in 25 Jah­ren bin­nen weni­ger Minu­ten aus­ver­kauft sein, wie man es von den Fes­ti­vals auf den bri­ti­schen Inseln kennt.

Wer nicht mal eben im Inter­net locker den dop­pel­ten Preis zah­len will, um Künst­ler wie The Low Anthem, James Bla­ke, Ale­xi Mur­doch, The Ant­lers, The Wom­bats oder Wir Sind Hel­den live zu sehen, soll­te sich mor­gen auf den Weg zur Hald­ern Pop Bar in Hald­ern machen.

Wie der Ver­an­stal­ter soeben mit­teilt, stellt die Die­bels-Braue­rei Tei­le ihres Gast- und VIP-Kon­tin­gents zum nor­ma­len Ver­kauf zur Ver­fü­gung. Inklu­si­ve der Rück­läu­fe aus dem Onlin­ever­kauf ste­hen 178 Tickets zum Ver­kauf, pro Per­son wer­den maxi­mal zwei ver­kauft.

Ein Ticket kos­tet 82,50 Euro (inkl. Gebühr). Die Hald­ern Pop Bar ist ab 18 Uhr geöff­net. Der Ver­kauf star­tet um 20 Uhr

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Die schon wieder!

So sieht nächs­te Woche das Cover des „Spie­gel“ aus:

Hitler gegen Stalin - Bruder Todfeind

Und da dach­te ich: „Hä? Das hat­ten die doch schon mal. Im Som­mer­ur­laub, als ich ein Kind war.“

Mit Hil­fe der groß­ar­ti­gen Lis­te aller „Spiegel“-Hitler-Titel vom Umblät­te­rer wur­de ich sehr schnell fün­dig:

Hitler kontra Stalin - Rudolf Augstein über das "Unternehmen Barbarossa"

Aus­ga­be 24/​1991, exakt 20 Jahr­gän­ge her. Und das wahr­schein­lich ers­te „Spiegel“-Cover, an das ich mich bewusst erin­nern kann (wahr­schein­lich wegen die­ses komi­schen Wor­tes „kon­tra“). Womög­lich sogar das ein­zi­ge „Spiegel“-Cover, an das ich mich bewusst erin­nern kann.

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Digital

Gruppenbild mit Darm

Gera­de so gedacht: „Wie alt ist eigent­lich Hubert Bur­da?“ Schnell in der Wiki­pe­dia nach­ge­guckt und dabei die­ses groß­ar­tig ver­stö­ren­de Foto ent­deckt:

Hubert Burda (rechts) mit Christa Maar vor dem Darmmodell Faszination Darm in München

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Print Gesellschaft

Journalisten

Ich zucke immer zusam­men, wenn ich als „Jour­na­list“ vor­ge­stellt wer­de. Das hat wenig mit dem behaup­te­ten Kul­tur­kampf „Blog­ger vs. Jour­na­lis­ten“ zu tun (ich zucke auch zusam­men, wenn ich als „Blog­ger“ vor­ge­stellt wer­de) und viel mit dem, was in Deutsch­land für Jour­na­lis­mus gehal­ten wird.

„Jour­na­list“ ist kei­ne geschütz­te Berufs­be­zeich­nung, anders als zum Bei­spiel „Tier­arzt“. Metz­ger, Wil­de­rer und Auto­me­cha­ni­ker betrei­ben nach­weis­lich kei­ne Vete­ri­när­me­di­zin, das Werk von Volks­ver­het­zern, Lei­chen­fled­de­rern und sons­ti­gem cha­rak­ter­lo­sen Pack kann aber ohne wei­te­res als „Jour­na­lis­mus“ bezeich­net wer­den.

Des­halb wird Paul Ron­z­hei­mer, 25-jäh­ri­ger „Bild“-Redakteur, der auch ger­ne schon mal „den Plei­te-Grie­chen die Drach­men zurück“ gibt, mit dem Her­bert-Quandt-Medi­en-Preis (immer­hin benannt nach einem ande­ren gro­ßen Men­schen­freund und Wohl­tä­ter) aus­ge­zeich­net.

Und des­halb wer­den Druckerzeug­nis­se wie „Bild“, „Focus“ oder „Bun­te“ auch von seriö­sen Jour­na­lis­ten (die es natür­lich, um Him­mels Wil­len, auch gibt und die gut dar­an täten, die Bezeich­nung „Jour­na­list“ zu ver­tei­di­gen) als Jour­na­lis­mus ange­se­hen, obwohl es in der rest­li­chen zivi­li­sier­ten Welt eher unüb­lich ist, Bou­le­vard­jour­na­lis­mus als Jour­na­lis­mus wahr- oder auch nur ernst­zu­neh­men.

Jörg Kachelm­ann hat der „Zeit“ ein lan­ges Inter­view gege­ben und auch wenn die Inter­viewe­rin Sabi­ne Rück­ert selbst jetzt nicht gera­de als strah­len­des Bei­spiel für ordent­li­chen Jour­na­lis­mus bezeich­net wer­den kann, ist es ein beein­dru­cken­des Doku­ment.

Kachelm­ann sagt dar­in unter ande­rem:

Ich bin sicher, dass die Bou­le­vard­me­di­en über­all U‑Boote haben. In allen wich­ti­gen Orga­ni­sa­tio­nen haben die einen sit­zen, damit er mal kurz in den Com­pu­ter guckt. Wenn ich in einer Maschi­ne unter­wegs war, die nicht zu den Flug­li­ni­en des Fir­men­ver­bun­des Star Alli­ance gehört, hat mich nie ein Papa­raz­zo am Flug­platz erwar­tet.

Das lässt nur zwei Schlüs­se zu: Ent­we­der, der Mann ist ver­rückt (gewor­den), oder die­ses Land ist sehr viel upge­fuck­ter, als man sich das als Bür­ger gemein­hin vor­stel­len wür­de.

Das Inter­net­por­tal „Mee­dia“, des­sen Chef­re­dak­teur es als „ele­men­tars­te Auf­ga­be“ der Medi­en ansah, „das Dop­pel­le­ben des net­ten Herrn Kachelm­ann zu ent­hül­len“, und der es als „ruf­schä­di­gend für den Jour­na­lis­mus“ bezeich­net hat­te, den media­len Irr­sinn in Sachen Kachelm­ann zu hin­ter­fra­gen, die­ses Inter­net­por­tal jeden­falls schreibt heu­te über das Inter­view:

Schwenn habe nicht gebrüllt oder auf den Rich­ter­tisch gehau­en, wie die Bild berich­tet hat. Es ist nicht nur die­se Stel­le des Inter­views, die den Ein­druck erweckt, Kachelm­ann habe seit dem Pro­zess womög­lich eine etwas ver­scho­be­ne Wahr­neh­mung der Rea­li­tät. Zwar hat Schwenn tat­säch­lich nicht gebrüllt, aber sei­ne Art und Wei­se im Gericht vor­zu­ge­hen kann jeder, der anwe­send wahr nur als offe­ne Pro­vo­ka­ti­on emp­fun­den haben.

Kachelm­ann sagt, Schwenn habe nicht gebrüllt, und Schwenn hat nicht gebrüllt, aber Kachelm­ann hat eine „etwas ver­scho­be­ne Wahr­neh­mung der Rea­li­tät“? Was hat dann Ste­fan Win­ter­bau­er, Autor die­ser Zei­len? (Außer viel­leicht „den Schuss nicht gehört“.)

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Musik

The Second Great Depression

War­um eigent­lich Semiso­nic?

Ich habe kei­ne Ahnung, ob es tat­säch­lich irgend­wel­che wis­sen­schaft­li­chen Unter­su­chun­gen zu dem The­ma gibt, aber die Ver­weil­dau­er eines durch­schnitt­li­chen Pop­al­bums im Leben eines Musik­re­zi­pi­en­ten dürf­te eher in Mona­ten, als in Jah­ren zu mes­sen sein. Zwar ermög­li­chen es uns die immer grö­ßer wer­den­den Spei­cher der MP3-Play­er-Tele­fo­ne, qua­si unse­re gesam­te musi­ka­li­sche Bio­gra­phie in der Hosen­ta­sche her­um­zu­tra­gen, aber wie weit gehen wir da schon zurück?

Alben, die mir einst viel bedeu­tet haben und von denen die meis­ten eine Zeit lang bei mir als „Lieb­lings­al­bum“ oder gleich „Bes­tes Album aller Zei­ten“ fir­mier­ten, höre ich noch ein, zwei Mal im Jahr. Und dank iTu­nes weiß ich sogar, wann zuletzt: „The Unaut­ho­ri­zed Bio­gra­phy Of Rein­hold Mess­ner“ von Ben Folds Five im Dezem­ber, „Auto­ma­tic For The Peo­p­le“ von R.E.M. im Novem­ber und „The Man Who“ von Tra­vis im Sep­tem­ber – den Uhr­zei­ten nach zu urtei­len jeweils beim Ein­schla­fen. Und das sind die Alben, die mir immer noch irgend­wie wich­tig sind und die auch einen recht tadel­lo­sen Ruf in der Musik­ge­schich­te genie­ßen.

Doch was ist mit den okay­en Alben, die man mal inten­siv gehört hat, mit denen man womög­lich wich­ti­ge Ereig­nis­se der Ado­les­zenz ver­bin­det, die dann aber ein­fach in Ver­ges­sen­heit gera­ten sind wie frü­he­re Mit­schü­ler, die eben immer so mit dabei waren, wenn man gemein­schaft­lich unter­wegs war? „Fee­ling Stran­ge­ly Fine“ von Semiso­nic, „Onka’s Big Moka“ von Toploa­der oder das „MTV Unplug­ged“ von den Fan­tas­ti­schen Vier. Wenn man zufäl­lig irgend­wo über die Hits stol­pert, wirft es einen um Jah­re zurück (wie mein Vater stets über musik­in­du­zier­te Flash­backs sagt), aber wel­cher Mensch, der halb­wegs bei Ver­stand ist, wür­de die CD aus dem Regal her­vor­kra­men, um „Clo­sing Time“ auf­zu­le­gen?

Der Teen­ager oder jun­ge Twen (Sagt man das noch? „Twen“?) an sich hört über­durch­schnitt­lich viel emo­tio­na­le Musik. Irgend­wann ist dann der Punkt erreicht, an dem man „So I look in your direc­tion /​ But you pay me no atten­ti­on, do you?“ oder „The kil­ler in me is the kil­ler in you“ nicht mal mehr für Sta­tus­up­dates bei Face­book ver­wen­den möch­te. Zahl­rei­che Lie­der und Alben sind durch zahl­rei­che Her­zens­brü­che ver­brannt. Die ganz gro­ßen Lied­zi­ta­te und ‑titel lässt man sich dann gleich täto­wie­ren. Die Sor­gen und Pro­ble­me sind eigent­lich noch die glei­chen wie zu Schul­zei­ten, aber alles ist viel kom­ple­xer gewor­den. Bei Berufs­tä­tig­keit, Fami­li­en­grün­dung und Bau­spar­ver­trag wird der Sound­track zum eige­nen Leben für vie­le zuneh­mend unwich­ti­ger. Es ist das Alter, in dem vie­le Men­schen ihren Musik­ge­schmack plötz­lich mit „was halt so im Radio läuft“ umrei­ßen und die Songs, die ihnen gefal­len, schnell bei iTu­nes kau­fen. Die­se Kapi­tu­la­ti­on ist womög­lich die rich­ti­ge Ent­schei­dung, denn auf der ande­ren Sei­te sieht es noch schlim­mer aus.

Wer aus ver­schie­dens­ten Grün­den wei­ter­hin auf dem Lau­fen­den blei­ben will, ver­liert viel Geld und lang­sam auch den Ver­stand: Jede Woche erschei­nen Dut­zen­de neue Alben, die sich in „Neu­er hei­ßer Scheiß“ und „Von denen kau­fe ich jede Plat­te“ glie­dern. Bei ers­te­rem ist man Dank Inter­net bes­tens infor­miert, so dass es das Ein­fachs­te der Welt ist, wöchent­lich 200 neue Hype-The­men zu ent­de­cken und womög­lich auch zu kau­fen. Hören kann das alles kein Mensch mehr, aber gro­ße CD-Samm­lun­gen beein­dru­cken poten­ti­el­le Sexu­al­part­ner immer noch mehr als eine MP3-Samm­lung von meh­re­ren hun­dert Giga­byte. Und die alten Hel­den? Natür­lich ist es schön, wenn R.E.M., die Foo Figh­ters oder Moby neue Alben ver­öf­fent­li­chen, die auch noch gut sind. Aber muss man die noch hören? Und wenn ja: Wie oft? Selbst wenn da tol­le Songs drauf sind (was zwei­fels­oh­ne der Fall ist), hat man ja immer noch die alten Alben mit den alten tol­len Songs im Regal, mit denen man eine gemein­sa­me Geschich­te hat. Der Unter­schied ist ein biss­chen wie der zwi­schen den Arbeits­kol­le­gen, mit denen man mal ein Fei­er­abend­bier trin­ken geht, und den alten Freun­den von frü­her.

Dann wol­len wie­der die neu­en bes­ten Freun­de (Jack’s Man­ne­quin, The Hold Ste­ady, The Low Anthem) Auf­merk­sam­keit. Und die hei­ßen Affä­ren aus den Jah­ren dazwi­schen. Die Arc­tic Mon­keys haben ein neu­es Album ver­öf­fent­licht? Ent­schul­di­gung, inter­es­siert mich nicht. Die gan­ze Indie-Chau­se der mitt­le­ren Nuller Jah­re ist mir inzwi­schen völ­lig egal, von Franz Fer­di­nand und Man­do Diao will ich weder alte noch neue Alben hören. An deren Musik wer­den wir noch jah­re­lang tra­gen, weil immer noch in jedem Dorf gelock­te 15-Jäh­ri­ge mit karier­ten Hem­den, die eine Band grün­den wol­len, ihre Songs aus Ach­tel­beats, Schram­mel­gi­tar­ren und Par­ty­ly­rik zusam­men­bau­en. Alles okay, vie­les gut, aber es kann doch nicht sein, dass Gitar­ren­mu­sik hier enden soll?!

Unge­fähr an jedem zwei­ten Tag der ver­gan­ge­nen Wochen habe ich mir die Fra­ge „Was hör ich denn jetzt mal?“ mit „Belong“ beant­wor­tet, dem phan­tas­ti­schen zwei­ten Album von The Pains Of Being Pure At Heart. Dane­ben höre ich das weg, was sich eben so ange­sam­melt hat im bis­he­ri­gen Kalen­der­jahr, oder grei­fe zu aus­ge­wähl­ten Lieb­lin­gen der ver­gan­ge­nen zwei Jah­re, derer ich noch nicht über­drüs­sig bin. Ich käme ehr­lich gesagt nie auf die Idee, „(What’s The Sto­ry?) Mor­ning Glo­ry?“ von Oasis auf­zu­le­gen – ich weiß ja, dass das ein gutes Album ist, auch wenn bei mir lang­sam die Zwei­fel ein­set­zen, ob Oasis tat­säch­lich so gut und wich­tig waren.

Jah­res­zeit­lich bedingt lau­fen gera­de wie­der zwei Alben bei mir rauf und run­ter, die schon neun bzw. 13 Jah­re alt sind: „Hi-Fi Serious“ von A, eines mei­ner abso­lu­ten Lieb­lings­al­ben, bei dem ich bei jedem Hören erwä­ge, mir auf mei­ne alten Tage doch noch ein Skate­board zu kau­fen, und „Moon Safa­ri“ von Air, das womög­lich bes­te Som­mer-Ent­span­nungs­al­ben aller Zei­ten. Bei­de Alben sind so gut und für ihre Funk­ti­on als Som­mer-Sound­track so per­fekt, dass ich mich kaum bemü­he, Nach­fol­ger zu fin­den.

Und das wird immer mehr. Wäh­rend ich noch damit beschäf­tigt bin, mich in das Früh­werk von Bruce Springsteen rein­zu­hö­ren, mir Led Zep­pe­lin zu erschlie­ßen und die wich­tigs­ten Grand-Prix-Songs der letz­ten 55 Jah­re drauf zu schaf­fen, wer­den Men­schen erwach­sen, die Nir­va­na nie als zeit­ge­nös­si­sche Musik ken­nen­ge­lernt haben, son­dern offi­zi­ell als Oldies. Men­schen, denen das Kon­zept „Album“ unbe­kannt ist, das die Pop­kul­tur von den 1960er Jah­ren bis hin­ein in die spä­ten Nuller so geprägt hat.

Und dann stellt man wie­der fest, dass Pop­kul­tur alt macht. Also: die inten­si­ve Beschäf­ti­gung damit. Eltern sehen ihre Kin­der auf­wach­sen, Gärt­ner bekom­men den Gang der Jah­res­zei­ten zu spü­ren, aber als Pop­kul­tur­fan ent­schei­det man sich bewusst dafür, Zeit anhand von Ver­öf­fent­li­chungs­da­ten von Musik, Fil­men und TV-Seri­en wahr­zu­neh­men. Die Sum­me des eige­nen Lebens sam­melt sich schön anschau­lich in Rega­len und sorgt bei jedem Umzug für grö­ße­re Ver­stim­mung. Und der Gedan­ke an eine Pop­band, die vor mehr als einer Deka­de mal einen Mini-Hit hat­te, löst Gedan­ken­gän­ge aus, denen man selbst nicht mehr fol­gen kann.

Des­we­gen Semiso­nic.

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Leben Gesellschaft

Suggestivfrage, Euer Ehren!

Eine Pres­se­mit­tei­lung der beson­de­ren Art ver­dan­ken wir der Poli­zei­di­rek­ti­on Leip­zig:

Ob das eine Frau war?

Ort: Zen­trum, Brühl
Zeit: 20.05.2011, 20:00 Uhr – 21.05.2011, 09:15 Uhr

Viel zu tun hat­te ein Ein­bre­cher, um alle Siche­rungs­ein­rich­tun­gen zu besei­ti­gen. Zunächst hebel­te er die Haus­tür, dann die Zwi­schen­tür und schließ­lich eine Git­ter­tür auf, um in ein Schuh­ge­schäft zu gelan­gen. Hier wur­de der Kas­sen­be­reich durch­wühlt und aus der Regis­trier­kas­se Bar­geld im drei­stel­li­gen Bereich ent­wen­det. Schu­he waren dabei offen­bar völ­lig unin­ter­es­sant, was die Fra­ge nach dem Geschlecht des Ein­bre­chers nahe legt. Die Ermitt­lun­gen wer­den es hof­fent­lich bald zei­gen. Die Kri­po hat die Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men. (FiA)

Ver­fas­se­rin ist inter­es­san­ter­wei­se eine Frau. Aber immer­hin müss­te die inzwi­schen ehe­ma­li­ge „Bild“-Gerichtsreportagepraktikantin Ali­ce Schwar­zer ja wie­der genü­gend Zeit haben, sich dar­über aus­gie­big auf­zu­re­gen.

[via Day]

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Print Digital

Der hermetische Zirkel

Am Sonn­tag­abend ist die Dins­la­ke­ner McDonald’s‑Filliale bei einem Brand schwer beschä­digt wor­den.

Die „Rhei­ni­sche Post“ berich­tet vom Groß­ein­satz von Feu­er­wehr und Poli­zei:

Das gesam­te Gewer­be­ge­biet Mit­te, indem sich das Schnell­raustarant (sic) befin­det, wur­de in der Zeit von 22.15 bis 0.45 Uhr von Poli­zis­ten abge­sperrt, um zu ver­hin­dern, dass die Lösch­ar­bei­ten von Schau­lus­ti­gen behin­det (sic) wer­den.

Das mit der Absper­rung scheint nur mit­tel­gut geklappt zu haben. Oder der Foto­graf, der für „RP Online“ die 14-teil­i­ge Bil­der­ga­le­rie „Hier brennt ein McDonald’s ab“ foto­gra­fiert hat, hat­te ein sehr, sehr star­kes Tele­ob­jek­tiv dabei.

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Musik

Certain Songs

Regel­mä­ßig, wenn ich in der S‑Bahn sit­ze, fra­ge ich mich, was die gan­zen Men­schen mit ihren (zumeist wei­ßen) Stöp­seln im Ohr wohl so gera­de hören.

Ändert sich, wenn man dienst­lich gezwun­gen ist, Anzug und Kra­wat­te zu tra­gen, auch der Musik­ge­schmack, oder hört der Mann aus dem Con­trol­ling irgend­ei­ner gro­ßen Ver­si­che­rung viel­leicht doch gera­de Napalm Death? Hören alle den neu­es­ten hei­ßen Scheiß oder sit­zen da auch Leu­te, die alte Alben von R.E.M. oder gar Semiso­nic anhö­ren? Und: Hört gera­de jemand das glei­che Lied wie ich? Haben wir es gar zufäl­lig im glei­chen Moment gestar­tet? (Und, falls ja: Wür­den wir je erfah­ren, dass wir ein­an­der eigent­lich hei­ra­ten müss­ten?)

Ein Mann namens Tyler Cul­len hat sich die glei­che Fra­ge gestellt – bzw. eben nicht sich, son­dern Pas­san­ten in New York. Und weil New York nicht Dins­la­ken ist, haben ihn die Leu­te für die­se Fra­ge nicht zusam­men­ge­schla­gen, son­dern ihm höf­lich geant­wor­tet:

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Bei den meis­ten (gezeig­ten) Men­schen kann man also tat­säch­lich erah­nen, was sie für Musik hören.

[via Face­book]

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Musik Rundfunk

Blöd On Blöd

Ich habe all das, was zu Bob Dylans sieb­zigs­tem Geburts­tag gesen­det, gesun­gen und geschrie­ben wur­de, nicht sehen, hören, lesen wol­len – und bin doch eini­ger­ma­ßen zuver­sicht­lich, den schlech­tes­ten Bei­trag zum The­ma gefun­den zu haben: Er lief im Rock’n’Roll-Maga­zin „Bri­sant“ im ARD-Vor­abend und wenn Dylan davon Wind bekä­me, wür­de er die Ver­ant­wort­li­chen schär­fer angrei­fen als die Adres­sa­ten in „Mas­ters Of War“.

Der Mode­ra­tor erklärt zunächst mal, dass sich die­ser Bob Dylan „im Lau­fe der Jah­re zu einem eigen­wil­li­gen, aber genia­len Rock-Poe­ten ent­wi­ckelt“ habe. Logi­scher wird’s anschlie­ßend nicht mehr.

Schon der ers­te Satz des Bei­trags lässt sich nicht von Raum und Zeit beir­ren:

„Like A Rol­ling Stone“ ist zum bes­ten Rock­song aller Zei­ten gekürt wor­den und Sän­ger Bob Dylan ist Mit­te der Sech­zi­ger Jah­re ein Halb­gott.

Doch weg von den Göt­tern, hin­ab in die Höl­le: Musik­ma­na­ger Tho­mas M. Stein habe Dylans Werk „ana­ly­siert“, erklärt die Spre­che­rin, doch bevor wir erfah­ren, wie es klingt, wenn Tho­mas M. Stein etwas ana­ly­siert, erfah­ren wir erst mal, wie es aus­sieht, wenn Tho­mas M. Stein etwas signiert – zum Bei­spiel sein eige­nes Hör­buch, das bei ihm deko­ra­tiv und in mehr­fa­cher Aus­fer­ti­gung auf dem Schreib­tisch liegt:

Dylan sei des­we­gen ein Mythos, erklärt Stein (nach­dem er zunächst „war“ gesagt hat­te, aber viel­leicht hat er auch nur dar­auf spe­ku­liert, dass sein O‑Ton der­einst in den Nach­ru­fen noch mal wie­der­ver­wen­det wird), weil er „wun­der­ba­re Lie­der, wun­der­ba­re Tex­te“ geschrie­ben habe. Denn eine schö­ne Stim­me habe der Mann ja nun wahr­lich nicht.

Nur: Er hat eine gan­ze Gene­ra­ti­on bewegt. Ver­ges­sen Sie nicht Wood­stock, das sind legen­dä­re Auf­trit­te, die Bob Dylan gemacht hat. Damals nur mit der Klamp­fe und mit der Gitar­re, ohne gro­ßen Back­ground, wäh­rend­des­sen ande­re schon rock­mä­ßig wei­ter – Rol­ling Stones und San­ta­na, wie sie alle hie­ßen – schon mit gro­ßem Orches­ter gereist sind, hat er sich sehr stark zurück­ge­hal­ten.

Was Tho­mas M. Stein bei sei­ner Ana­ly­se des Leben ’n‘ Werk Bob Dylans offen­bar ent­gan­gen ist: Dylan ist beim Wood­stock Fes­ti­val gar nicht auf­ge­tre­ten (die Rol­ling Stones übri­gens auch nicht und Car­los San­ta­na nicht mit Orches­ter).

Wei­ter Tho­mas M. Stein:

Er hat spä­ter einen Knick bekom­men in der Kar­rie­re, lus­ti­ger­wei­se, weil er von der nor­ma­len Akus­tik­gi­tar­re zur elek­tri­schen Gitar­re über­ge­gan­gen ist. Das haben ihm die alten Fans übel genom­men.

Ja, übel genom­men haben sie’s ihm, aber nicht „spä­ter“, son­dern beim New­port Folk Fes­ti­val 1965 – mehr als vier Jah­re vor Wood­stock.

Aber gehen wir doch noch ein paar Schrit­te zurück in die Geschich­te:

Hier in Min­ne­so­ta, USA kommt Robert Allen Zim­mer­man 1941 zur Welt.

Nun ist „hier in Min­ne­so­ta“ eigent­lich ein biss­chen unprä­zi­se, weil der Staat mit 225.000 Qua­drat­ki­lo­me­tern fast so groß ist wie die Bun­des­re­pu­blik ohne DDR, aber zum Glück kann man das ja bild­lich etwas prä­zi­sie­ren:

Irgend­wo ent­lang die­ser Stra­ße, also.

Doch es kommt noch schlim­mer. Viel schlim­mer, als sich die kran­ken Köp­fe hin­ter „Saw“, „Hos­tel“ und „Final Desti­na­ti­on“ es sich jemals hät­ten aus­den­ken kön­nen.

Auf­tritt Bern­hard Brink.

Den Schla­ger­sän­ger, der „in einem ande­ren Gen­re zuhau­se ist“, hat das ARD-Team offen­bar in sei­nem Lieb­lings­wein­lo­kal ange­trof­fen, wo er von der „gro­ßen Zeit der APO, Ende der Ach­ten­sech­zi­ger, in der gro­ßen Pro­test­zeit“ schwär­men darf. Er habe sich selbst „auch ’n Play­back besorgt von dem Klas­si­ker, hier“, des­sen Titel Brink offen­bar nicht mehr ein­fal­len will, was er aber char­mant mit einer eige­nen Inter­pre­ta­ti­on von „Blo­win‘ In The Wind“ über­geht.

So schlimm ist dann wie­der­um Bern­hard Brinks Gesangs­ein­la­ge nicht – zumin­dest, wenn man sie mit den zusam­men­hang­lo­sen Sät­zen ver­gleicht, die jetzt wie­der aus dem Off blub­bern:

Doch Bob Dylan will sich vor kei­nen Kar­ren span­nen las­sen; nicht für die Frie­dens­be­we­gung, nicht für die Musik­in­dus­trie. Dar­an ändert auch sei­ne Lie­be zu Sän­ge­rin Joan Baez nichts. Inter­views gibt er sel­ten – und wenn, dann kurz und schmerz­haft.

Man könn­te anneh­men, die „Brisant“-Leute hät­ten sich Joan Baez hier als eine Art Kar­ren gedacht, wenn es nicht kei­nen Grund gebe, anzu­neh­men, dass sie sich irgend­et­was gedacht haben.

Es folgt ein kur­zer Aus­schnitt, in dem sich ein sehr jun­ger Bob Dylan über eine sehr dum­me Inter­view-Fra­ge echauf­fiert, dann geht der über­ra­schen­de Ein­satz von Kon­nek­tiv­par­ti­keln wei­ter:

Den­noch: Von den zehn bes­ten Schall­plat­ten der Pop­ge­schich­te stam­men zwei von Bob Dylan.

Bis hier­hin ist es ein pein­li­cher, ahnungs­lo­ser Bei­trag. Doch jetzt wird der Jubi­lar nicht mehr nur von Schla­ger­bar­den besun­gen, jetzt wer­den ihm halt­lo­se Vor­wür­fe gemacht:

Ohne ihn hät­te es die deut­sche Rock­band BAP womög­lich nie gege­ben.

Natür­lich! Wenn in Deutsch­land alle Dyla­no­lo­gen abge­sagt haben mit dem Hin­weis, für sol­che Quatsch­for­ma­te wür­den sie nicht den Ham­pel­mann machen, dann gibt es immer noch Wolf­gang Nie­de­cken, den „Dylan der Süd­stadt“, von dem man einen kur­zen O‑Ton kriegt.

Dann spricht wie­der die Bou­le­vard-Fern­seh-Tan­te:

Der Mensch Dylan aber bleibt prak­tisch unsicht­bar: Nie­mand weiß genau­es über sei­ne vier Kin­der, das Schei­tern sei­ner ers­ten Ehe, wenig über sei­ne Dro­gen­sucht.

Das „aber“ hat natür­lich wie­der kei­ne logi­sche Funk­ti­on und tat­säch­lich gibt es über zwei der vier Dylan-Kin­der nicht mal Wiki­pe­dia-Ein­trä­ge, aber als Regis­seur von „Ame­ri­can Pie 3“ bzw. als Sän­ger der Wall­flowers sind Jes­se und Jakob Dylan dann doch irgend­wie mal so ein biss­chen in Erschei­nung getre­ten.

Doch zurück zu Bob und des­sen Schaf­fen, das Tho­mas M. Stein wie folgt zusam­men­fasst:

Er hat gezeigt, dass man neben „Lala“ auch noch was ande­res sin­gen kann.

Das hät­te nicht mal der Graf von Unhei­lig ver­dient.

[via Ralf]

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Musik

Man müsste Klavier spielen können

Im Inter­net fin­det man ja die merk­wür­digs­ten Sachen.

Ross Lenn­ox zum Bei­spiel hat ein Video auf­ge­nom­men, in dem er die Intros von 26 Ben-Folds-(Five-)Songs anspielt. Braucht kein Mensch, find ich aber toll:

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Digital

Auswärtsspiele: Duslog & Journalist

Seit ver­gan­ge­nem Sonn­tag hal­ten Ste­fan Nig­ge­mei­er und ich in uns einem Luft­kur­ort pen­sio­nier­ter Gene­rä­le ver­steckt – in Düs­sel­dorf. Der Grund dafür ist der Euro­vi­si­on Song Con­test, der die­ses Jahr über­ra­schend in der Stadt zwi­schen Köln und Dins­la­ken statt­fin­det. Was wir hier genau machen, kann man in bereits vier Fol­gen auf duslog.tv ver­fol­gen.

Vor­her habe ich noch knapp 10.000 Zei­chen dar­über geschrie­ben, was uns hier mut­maß­lich erwar­ten wird. Die­sen Text fin­den Sie in der aktu­el­len Aus­ga­be der Zeit­schrift „Der Jour­na­list“ und auf journalist.de.

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Musik

Taschenspielertricks

Wenn sich ein exzen­tri­scher Pop­mu­sik­lieb­ha­ber mit zu viel Tages­frei­zeit dar­an mach­te, den dümms­ten Song­text (des Jahrzehnts/​seiner Generation/​aller Zei­ten) zu küren, wür­de er sei­ne Suche womög­lich bei der Volks­tüm­li­chen Musik begin­nen, sich durch den Schla­ger arbei­ten und es dann mal beim Kir­mes­tech­no ver­su­chen. Ver­mut­lich wür­de er bei „The Ven­ga­bus is coming /​ And everybody’s jum­ping /​ New York to San Fran­cis­co /​ An inter­ci­ty dis­co“ sei­ne Arbeit für been­det erklä­ren, die gewon­ne­nen Erkennt­nis­se ver­öf­fent­li­chen und sein Leben wei­ter­le­ben. Und auf dem Ster­be­bett, nach einem lan­gen, erfüll­ten Leben von mehr als 80 Jah­ren, wür­de er sich mit der fla­chen Hand vor die Stirn schla­gen, „Ver­dammt!“ brül­len und ver­schei­den. Und die Ange­hö­ri­gen, die mit fei­er­li­cher Mie­ne um ihn her­um­ste­hen, wür­den sich fra­gen, was das denn jetzt wie­der war, Exzen­trik hin oder her.

Unse­rem Mann wäre im letz­ten Moment „You And Me (In My Pocket)“ des bel­gi­schen Musi­kus Milow ein­ge­fal­len, das er im Jahr 2011 ein paar mal im Radio gehört hat­te. Ein net­ter, harm­lo­ser Pop­song mit Akus­tik­gi­tar­re und ein­gän­gi­ger Melo­die. Auf den Text hat frei­lich nie jemand geach­tet, was – um einen von Klaus Wowe­reit, an den sich beim Able­ben unse­res Pop­mu­sik­lieb­ha­bers nie­mand mehr erin­nern kann, gepräg­ten Aus­druck zu ver­wen­den – auch gut so war.

Der Text beginnt mit fol­gen­den Wor­ten:

I wish you smel­led a litt­le fun­ny
Not just fun­ny real­ly bad
We could roam the streets fore­ver
Just like cats but we’d never stray

Da wünscht sich also das Lyri­sche Ich die­ses Lie­des, die Ange­be­te­te röche „ein biss­chen komisch“, bes­ser aber gleich „rich­tig schlecht“, auf dass er mit ihr allein durch die Stra­ßen schlen­dern kön­ne. „Inter­es­san­ter Gedan­ke“, denkt man da. Außer­dem reimt sich das ja gar nicht.

Es ist ein Lie­bes­lied, das Herr Milow da ent­wor­fen hat – zumin­dest legt der Refrain die­sen Schluss nahe:

Oh you and me
It would be only you and me

Dann hebt er an, die nächs­te Stro­phe zu schmet­tern, in der er sich wünscht, die Adres­sa­tin sei „rich­tig fett“, damit sie nicht mehr durch Türen pas­se und den gan­zen Tag in sei­nem Bett blei­ben müs­se – ein Bett, das hof­fent­lich nicht von Ikea stammt, denn wie soll­te das eine der­art fett­lei­bi­ge Per­son tra­gen?

Außer­dem möge sie bit­te Federn haben, er wür­de sie dann in einem rie­si­gen Käfig hal­ten, den gan­zen Tag beglot­zen und – Höchst­stra­fe bei einem Kerl, der sol­che Lie­der schreibt – für sie sin­gen! „And that would be okay“, na sicher.

Wer bis hier­hin schon der Mei­nung war, der­art geis­tes­kran­ke Macht­phan­ta­sien könn­ten sich nur Öster­rei­cher aus­den­ken (also: Fal­co jetzt), der hat den Tag vor dem Abend, die Rech­nung ohne den Wirt, in jedem Fall aber den Song nicht zu Ende gehört:

I wish you were a litt­le slower
Not just slow but para­ly­zed
Then I could plug you into a socket
So you could never run away

Es kommt ent­ge­gen anders lau­ten­der Gerüch­te eher sel­ten vor, dass ich mein Radio anschreie. Aber als mein Gehirn dum­mer­wei­se im Emp­fangs­mo­dus war und die­se Zei­len rezi­pier­te, stand mei­ne Hals­schlag­ader kurz vor der Explo­si­on und ich erwog sehr ernst­haft einen Anruf bei WDR 2, jenem Sen­der der sei­nen Hörern das Wort „fuck“ nicht zumu­ten möch­te, aber offen­bar kei­ne Pro­ble­me hat, ihnen Tex­te vor­zu­spie­len, in denen sich ein Typ wünscht, eine Frau sei „gelähmt“ und an lebens­er­hal­ten­de Sys­te­me ange­schlos­sen, damit sie nicht weg­ren­nen kön­ne. Darf jemand, der sol­che Tex­te schreibt, in die Nähe von Kin­der­gär­ten, Grund­schu­len und Alten­hei­men? Dage­gen sind die Gewalt­phan­ta­sien von Ramm­stein ja der reins­te Kin­der­ge­burts­tag!

Schluss jetzt:

I real­ly wish that you were smal­ler
Not just small but real­ly real­ly short
So I could put you in my pocket
And car­ry you around all day

Mehr als hun­dert Jah­re Femi­nis­mus, damit so ein Schmu­se­bar­de daher­ge­schmust kommt und eine sehr klei­ne Frau in sei­ner Hosen­ta­sche ver­stau­en will?! Mein Erre­gungs­po­ten­ti­al ist nor­ma­ler­wei­se begrenzt, ich lache auch über Wit­ze von Jür­gen von der Lip­pe, aber was für eine sexis­ti­sche Schei­ße win­selt die­ser James Blunt für noch Ärme­re denn da unter dem Deck­män­tel­chen groß­flä­chi­ger Roman­tik? Hmmm?!

Noch beun­ru­hi­gen­der als die­ser Song ist ver­mut­lich nur die Vor­stel­lung, dass es ein­zel­ne Frau­en geben könn­te, die bei die­sem Min­ne­ge­sang dahin­schmel­zen und den Quatsch für „super-roman­tisch“ hal­ten.

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