Jetzt hab ich gesagt, ich mach beim Blogschweigen nicht mit und jetzt hab ich nix, worüber ich heute bloggen könnte …
Schlagwort: selbstreferentielles
„Meisner-Äußerungen“ widerlegen den Irrglauben, dass die katholische Kirche eine Art tibetisch-kalifornischer Meditationsclub sein könnte, unter dessen Regenbogenzelt Paulo Coelho, Oprah Winfrey und der Dalai Lama barfuß zum Tamburin tanzen.
Bei Hooters tragen die durchweg weiblichen Bedienungen enge Hot Pants und tief ausgeschnittene weiße Hemden. Außerdem geben die “Hooter Girls”, wenn es die Zeit hergibt, auch Tanzeinlagen im Lokal.
Fraglich ob so etwas ins Bermudadreieck passt und noch fraglicher wie ein solches Restaurantkonzept mit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) in Verbindung zu bringen ist…
Das Pottblog vermeldet die Sensation der Woche: In Bochum eröffnet eine Hooters-Filiale.
Wenn ich manche Webforen lese, da könnte ich mich genausogut an den Altherrenstammtisch setzen und die über Krieg, Politik und Fußball reden lassen.
Im Schmelztiegel der Subkultur
Manche mögen der Meinung sein, ich hätte langsam mal genug über die Kilians, diese fantastische Nachwuchsband aus Dinslaken, deren großartiges Debütalbum letzte Woche erschienen ist, geschrieben. Das sehe ich inzwischen ähnlich – und habe schwups mal das Medium gewechselt.
Viel Spaß mit jede Menge Kilians und Dinslaken im ersten Teil unseres kleinen Interview-Specials mit Simon den Hartog:
Der Bochumer Fenstersturz
Meinen Computer habe ich wieder – mit neuem Mainboard und neuem (geräuschlosen) Netzteil. Nur Windows musste ich neu installieren.
„Nur Windows“ heißt natürlich:
- Obwohl alle anderen Programme ja noch da sind, sind sie völlig wertlos, weil sie in der Registrierungsdatenbank fehlen. Ich kann also alle Programme neu installieren, was mir andererseits die Möglichkeit gibt, mich von seit langem ungenutzten Programmen endgültig zu verabschieden und die neuen alle auf der größeren Festplatte zu installieren, damit die Systemfestplatte immer genug Platz hat.
- Selbst die Programme, die noch laufen, fehlen im Startmenü und müssen dort erst mühsam wieder eingepflegt werden.
- Ich habe anderthalb Stunden gebraucht, bis ich die noch vorhandenen Einstellungen von „früher“ wiederhergestellt hatte.
Firefox und Thunderbird laufen aber bereits wieder (und das tadellos, wie mir scheint), iTunes ist auch in beinahe voller Blüte zurück (nur ein paar Verknüpfungen scheint er vergessen zu haben), alles weitere werde ich morgen (also heute) früh überprüfen und richten.
Ständiges Auf und Ab
Ich habe meinen defekten Rechner heute Mittag zu Fuß zur U‑Bahn und von dort aus zum nächstgelegenen PC-Händler geschleppt. Am Montag werde man sich das Teil mal ansehen und mich dann anrufen, erklärte mir der freundliche Herr hinter der Theke. Ich bin gespannt.
Und jetzt sitze ich hier in der Uni-Bibliothek an beinahe brandneuen Computern, die über jede nur vorstellbare Software verfügen, und sichte die digitale Welt. Aus dem Fenster, vor dem „mein“ Computer steht, hat man einen wunderbaren Ausblick über den Campus und ins Lottental1, dahin wo das Ruhrgebiet ins Bergische Land (I suppose) übergeht. Um mich herum lesen angehende Juristen angeregt ihre anderthalbtausen Seiten dicken Fachbücher, es ist – bis auf das hirnerweichende Rauschen der Leuchtstoffröhren – still und beinahe denke ich nicht mehr an meinen Computerärger.
Aber leider sitzen vor diesem Fenster automatische Jalousien, die hochfahren, wenn es sich bewölkt, und herunter, wenn die Sonne rauskommt. Und bei dem Wetter, was hier im Moment vorherrscht, tun sie das alle verdammten fünf Minuten!
1 Ja, das musste ich bei Google Maps nachgucken.
Motherf*****board
Heute Nachmittag ging mein PC plötzlich aus. Und obwohl ich so ziemlich alles versucht habe, kam er nicht mehr richtig zu Bewusstsein. Jetzt muss ich ihn morgen zur Reparatur bringen, auf dass man ihn hoffentlich retten kann.
Erwarten Sie also in den nächsten Tagen nicht allzu viel von mir hier.
Nach nunmehr 48 Stunden Dauerregen („gefühltem Dauerregen“, zumindest) dachte ich mir, es sei mal an der Zeit für ein bisschen Eskapismus und Fernweh.
Deswegen jetzt und hier: Eine Minute San Francisco, CA – im Regen. Aufgenommen im vergangenen November.
So lange wie ich zum Umcodieren und Hochladen meines ersten YouTube-Clips ever gebraucht habe, hat es natürlich aufgehört zu regnen.
Alternative Karriereplanung
Wenn das mit dem Alpha-Blogger nix wird, kann ich immer noch als Prophet anfangen:
5. Mai: Ein Schelm, wer Böses dabei denkt …
11. August: Stoiber als Staatsoberhaupt?
Morgen (Donnerstag, 26. Juli) werde ich noch einmal an meine alte Wirkungsstätte zurückkehren und die Sendung „Rockaway Beach“ bei CT das radio moderieren.
Es wird eine einstündige Vorschau auf das Haldern Pop Festival, das vom 2. bis zum 4. August wieder am schönen Niederrhein stattfindet, und ich werde hauptsächlich Künstler spielen, die dieses Jahr in Haldern am Start sind, und Anekdoten aus den vergangenen Jahren erzählen.
Rockaway Beach
am 26. Juli 2007
um 21 Uhr
auf CT das radio (Webstream gibt’s hier)
Am 19. Juli 2007 behauptete ich in dem Artikel „Öffentlich-rechtliche Radlosigkeit“:
Für die Öffentlich-Rechtlichen ist das ein lautstarker, öffentlicher Schlag in die Fresse, denn die Quoten bei Sat.1 werden – wie gestern die bei Eurosport – explodieren.
Diese Prophezeiung war falsch. Richtig ist vielmehr: Die Tour-Quoten von Sat.1 sind eine ziemliche Katastrophe. Ich bedauere diese falsche Voraussage zutiefst und werde fürderhin keine Quotenprognosen zu Sportveranstaltungen mehr abgeben.
Die Hitze dauert an
Ich bin niemand, der sich sommerliche Temperaturen wünscht und dann meckert, sobald die Sonne mal drei Tage am Stück scheint. Wenn es nach mir ginge, müsste das Thermometer nie über 18, naja: 23°C klettern. Zwar bin ich durchaus besser gelaunt, wenn es draußen mal nicht regnet, aber diese gute Laune verfliegt nach drei Minuten, denn intensiver Sonnenschein macht mich wahnsinnig: Man kann noch schlechter vor die Tür gehen als bei Regen, weil einen nichts wirkungsvoll vor den hohen Temperaturen und der Sonneneinstrahlung schützt. Man kann nachts nicht richtig schlafen, weil die ganze Wohnung aufgeheizt ist. Man ist überall mit Mückenstichen übersät, weil die kleinen Blutsauger ins Zimmer fliegen, sobald man nur kurz das Licht einschaltet, um heilen Fußes von der Zimmertür zum eigenen Bett zu kommen.
Ohne Sommer gäbe es keine „Sommerinterviews“ im Fernsehen, bei denen die Politiker ankündigen, welchen Irrsinn sie in den nächsten Monaten in Gesetzestexte gießen wollen. Es gäbe keine 14. Wiederholung irgendwelcher uralter Filme (lief die „Zurück in die Zukunft“-Trilogie eigentlich schon?) und keine Sommerpause in der Fußballbundesliga zweiten Liga. Es gäbe keinen Ferienverkehr und somit keine „Superstaus“ und Benzinpreiserhöhungen.
Mich würde mal interessieren (und ich bin sicher, irgendeine Unternehmensberatung hat das längst ausgerechnet), wie groß der volkswirtschaftliche Schaden ist, der jedes Jahr durch mindestens zwei Monate Hitze und Unterbesetzung entsteht. Allein ich kann mich ja kaum darauf konzentrieren, einen neuen Blog-Eintrag zu schreiben …
Nach dem großen Erfolg des Grand Prix Liveblogs mit integriertem Saufspiel will ich morgen mal wieder ein solches starten. Der Grund Vorwand ist das Länderspiel Deutschland – San Marino, bei dem jeder Treffer der deutschen Mannschaft gefeiert werden will. Das Hinspiel endete 13:0 …
Fußball-Liveblog
Deutschland – San Marino
Samstag, 2. Juni 2007
ab 18:30 Uhr
auf coffeeandtv.de
