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Song des Tages: Lori McKenna – Never Die Young

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Zum ers­ten Mal gehört:

Im Som­mer 2009, als ich im Fern­se­hen zufäl­lig eine Doku­men­ta­ti­on sah, von der ich ers­tens nicht mehr weiß, wor­um es genau ging, und die ich zwei­tens trotz län­ge­rer Recher­che nicht mehr wie­der­ge­fun­den habe. Am Ende war jeden­falls die (kran­ke) Haupt­per­son gestor­ben, die­ser Song lief und ich saß da mit gro­ßen Augen und Kloß im Hals und muss­te das Lied dann auch sofort haben. Es ist seit­dem immer auf mei­nem iPod.

Wer musi­ziert da? Eine ame­ri­ka­ni­sche Singer/​Songwriterin, von der ich sonst exakt nichts ken­ne oder weiß, aber wir kön­nen den Wiki­pe­dia-Ein­trag mal zusam­men durch­ge­hen.

War­um gefällt mir das? Das ist nicht mehr melan­cho­lisch, das ist nur noch abgrund­tief trau­rig. Man kann sich die Dra­men und die Trau­er hin­ter den Lyrics nur vor­stel­len, aber irgend­wo schwingt da am Ende doch noch Hoff­nung mit. Eigent­lich braucht man nach dem Lied einen Schnaps, um sich wie­der zu beru­hi­gen.

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Song des Tages: Andrew McMahon – Cecilia And The Satellite

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Zum ers­ten Mal gehört:

Vor unge­fähr einer hal­ben Stun­de. Seit­dem auf hea­vy rota­ti­on.

Wer musi­ziert da? And­re McMa­hon, der frü­he­re Sän­ger von Some­thing Cor­po­ra­te und Jack’s Man­ne­quin, der mich jetzt schon seit mehr als zehn Jah­ren mit sei­ner Musik durch mein Leben beglei­tet und dem ich mich sehr ver­bun­den füh­le.

War­um gefällt mir das? Nun ja: Es ist Andrew McMa­hon. Das Lied rich­tet sich an sei­ne Toch­ter Ceci­lia, die im Febru­ar gebo­ren wur­de, und auch wenn es fast immer rich­tig schief geht, wenn Musi­ker Lie­der für oder über ihre Kin­der schrei­ben, bin ich froh, dass es bei Andrew McMa­hon fast so gut gegan­gen ist wie bei mei­nem ande­ren Pia­no-Hel­den, Ben Folds.

Andrew McMa­hon hat zu dem Song ein paar Liner Notes ver­öf­fent­licht, die ich an die­ser Stel­le nicht unzi­tiert las­sen möch­te:

I’ve been wri­ting music most of my life. Songs have always been the place whe­re I’ve sor­ted out the events of day. If you trace the­se songs back far enough they tell a sto­ry of whe­re I’ve been and what I’ve seen along the way. That said, most peo­p­le don’t have the time to sort through the hundreds of songs that have coll­ec­ted in the wake of my 20 plus years behind a pia­no, and that’s why I love „Ceci­lia and the Satel­li­te“. As a song it encap­su­la­te so much living against the back drop of a new life. Ceci­lia was writ­ten with the know­ledge that my wife and I would soon meet our first child. With the hope of avo­i­ding ter­ri­to­ry this type of song often treads, I tried to crea­te a road map of the life I had lived lea­ding up to that moment. One my daugh­ter might look back on some day. A stran­ge life of con­stant moti­on, spent tra­ve­ling in the pur­su­it of music. A life I’ve near­ly lost on more than one occa­si­on and one which I am thank­ful for, now more than ever. Deep down this song is about more than me and whe­re I’ve been, it’s about more than my daugh­ter and what I want for her. It’s about being proud of whe­re you come from and wan­ting the most for the peo­p­le you share your world with.

Die Pro­duk­ti­on ist (wie schon bei Andrew McMa­hons Solo-Debüt-EP „The Pop Under­ground“) viel­leicht ein biss­chen sehr plas­tik­haft und elek­tro­nisch, aber: Die­ses „Such Gre­at Heights“-Pulsieren! Die­se Trom­meln-und-Chö­re-Pas­sa­ge! Satel­li­ten! Das ist Musik, genau für mich gemacht.

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Song des Tages: Sugababes – About You Now

Ver­dammt! Nach nur neun Tagen ist die Serie schon zum ers­ten Mal geris­sen!

Ich könn­te mich jetzt raus­re­den, dass ich ges­tern zu beschäf­tigt war, aber die fünf Minu­ten hät­te ich ja eigent­lich auch noch Zeit gehabt.

Aber machen wir ein­fach wei­ter, als wäre nichts gesche­hen:

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Suga­ba­bes – About You Now – MyVi­deo

Zum ers­ten Mal gehört: Irgend­wann im Herbst 2007 ver­mut­lich, zur Ver­öf­fent­li­chung von „Chan­ge“, dem fünf­ten Album der Suga­ba­bes.

Wer musi­ziert da? Die bri­ti­sche Girl­group Suga­ba­bes in ihrer drit­ten Inkar­na­ti­on (Kei­sha, Hei­di und Amel­le). Zwei der Grün­dungs­mit­glie­der hat­ten die Band damals schon ver­las­sen, seit 2009 sind alle drei weg. Auf dem sieb­ten Suga­ba­bes-Album besteht die Band also aus drei kom­plett ande­ren Frau­en als auf dem ers­ten, wohin­ge­gen die drei Ori­gi­nal­mit­glie­der (Mutya, Kei­sha und Siob­han) seit 2011 wie­der in einer neu­en Band (Mutya Kei­sha Siob­han) Musik machen. Das ist so herr­lich absurd, dass nicht mal die Beach Boys und Jour­ney da mit­hal­ten kön­nen.

War­um gefällt mir das? Das fängt schon mit die­sem (zuge­ge­be­ner­ma­ßen sehr plas­tik­haf­ten) Beat an, der auf­fal­len­de Par­al­le­len zum Intro von „Hard To Explain“ von den Strokes auf­weist, hin­zu kom­men die­se Gitar­ren und dann die­ser Refrain, der noch mal eine Schüp­pe drauf­legt. Es ist nicht der bes­te Suga­ba­bes-Song (das ist ver­mut­lich „Over­load“, viel­leicht auch „Push The But­ton“), aber es ist ein­fach ein rund­her­um gelun­ge­ner Pop­song, so wie „Sin­ce U Been Gone“ von Kel­ly Clark­son und „Call Me May­be“ von Car­ly Rae Jep­sen. Wir haben den Song damals mit Occi­dent ein­ge­übt, aber nie live gespielt, wes­we­gen ich auch heu­te noch den kom­plet­ten Text mit­sin­gen kann.

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Song des Tages: Fucked Up – No Epiphany

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Zum ers­ten Mal gehört:

Im Som­mer 2009, als ich mir das Album „The Che­mis­try Of Com­mon Life“ nach zahl­rei­chen Emp­feh­lun­gen end­lich gekauft hat­te.

Wer musi­ziert da? Eine Band, deren Namen man im ame­ri­ka­ni­schen Radio gar nicht nen­nen darf — sind aber auch Kana­di­er. Die Live­shows der Band rund um Front­mann Dami­an Abra­ham müs­sen ein Erleb­nis sein. Ich hab lei­der noch kei­ne besucht.

War­um gefällt mir das? Ich mag die­se Kom­bi­na­ti­on aus den lau­ten Gitar­ren und dem Geschrei auf der einen und die engels­glei­chen Chö­re auf der ande­ren Sei­te. Der Song strotzt – wie eigent­lich alle Songs von Fucked Up, die ich ken­ne – nur so vor Ener­gie.

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Song des Tages: Ini Kamoze – Here Comes The Hotstepper

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Zum ers­ten Mal gehört:

Ich hät­te jetzt „auf Eins­li­ve“ gesagt, aber das kommt chro­no­lo­gisch nicht hin. Dann war es ver­mut­lich „Hit Clip“. Jeden­falls erin­ne­re ich mich noch dar­an, dass mein Onkel, als ich ihn im April 1995 zum ers­ten Mal in San Fran­cis­co besuch­te, den Sound­track zu Robert Alt­mans „Prêt-à-Por­ter“ auf­leg­te und die­ser Song durch sein Apart­ment schall­te (wor­an ich selbst­ver­ständ­lich jedes Mal den­ken muss, wenn ich den Song höre).

Wer musi­ziert da? Ini Kamo­ze, ein jamai­ka­ni­scher Reg­gae-Musi­ker. In Wahr­heit noch vie­le ande­re, denn das Lied steckt vol­ler Samples. Ich weiß noch, wie ich vor ein paar Jah­ren zum ers­ten Mal bewusst „Land Of 1000 Dances“ von Wil­son Picket hör­te und erstaunt fest­stell­te, dass da die­se „Naaa-naa-na-na“-Chöre her­ka­men (also: streng genom­men aus der Ver­si­on von Can­ni­bal & The Head­hun­ters, aber Sie ver­ste­hen, was ich mei­ne).

War­um gefällt mir das? Mir gefällt erschre­ckend vie­les von dem, mit dem ich auf­ge­wach­sen bin. Ich fin­de aber, dass der Song auch nach 20 Jah­ren noch eine ganz eige­ne Cool­ness hat, und – zumin­dest bei mir – sofort gute Lau­ne bringt.

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Song des Tages: Straylight Run – Existentialism On Prom Night

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Zum ers­ten Mal gehört:

Irgend­wann im Herbst 2003, neh­me ich an, als die ers­te Demo von Stray­light Run zum kos­ten­lo­sen Down­load im Inter­net ver­öf­fent­licht wur­de.

Wer musi­ziert da? John Nolan, der (damals) ehe­ma­li­ge Gitar­rist von Taking Back Sun­day, sei­ne Schwes­ter Michel­le und ein paar ande­re Musi­ker aus der New Yor­ker Emo-Sze­ne (Emo im eigent­li­chen Sin­ne, nicht die­se Tokio-Hotel-Teen­ager-Vari­an­te. Lesen Sie dazu das Stan­dard­werk „Ever­y­bo­dy Hurts“ von Les­lie Simon und Tre­vor Kel­ley). Die Demo war unfass­bar gut, das selbst­be­ti­tel­te Debüt­al­bum ein Jahr spä­ter hat­te eini­ge groß­ar­ti­ge Songs und danach hab ich die Band dann aus den Augen ver­lo­ren.

War­um gefällt mir das? Nun ja, da wäre zunächst das Kla­vier … Und dann die­se Stim­mung, zwi­schen Melan­cho­lie und Auf­bruch, die in Melo­die und Text („We’­re glad for what we’­ve got /​ Done with what we’­ve lost /​ Our who­le lives laid out right in front of us“) so wun­der­bar auf­ge­grif­fen wer­den. Der (schon ziem­lich coo­le) Song­ti­tel ist eigent­lich nur die Erklä­rung zu den Bil­dern, die da beschrie­ben wer­den („When the sun came up /​ We were slee­ping in /​ Sunk insi­de our blan­kets /​ Spraw­led across the bed /​ And we were dre­a­ming“). Jeder soll­te am Tag sei­ner Abschluss­fei­er die Son­ne wie­der auf­ge­hen sehen und von den Leu­ten umge­ben sein, die man bis dahin jeden Tag gese­hen hat und die einem alles bedeu­tet haben. Freund­schaf­ten müs­sen danach nicht enden (und ich neh­me an, heut­zu­ta­ge ist es leich­ter, in Kon­takt zu blei­ben als … sagen wir: 2002), aber vie­le tun es eben doch. Wie die Zei­len „Sing like you think no one’s lis­tening“ und „You would kill for this /​ Just a litt­le bit“ da inein­an­der ver­wo­ben sind, das jagt mir auch nach zehn Jah­ren im rich­ti­gen Moment Gän­se­haut über die Arme.

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Song des Tages: The Upper Room – All Over This Town

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Zum ers­ten Mal gehört:

Ich weiß es nicht mehr ganz genau, ver­mu­te aber, dass wir damals bei CT das radio mit die­ser Sin­gle bemus­tert wur­den. Da der Song auf mei­ner Songs-des-Jah­res-CD von 2006 ist (auf Platz 3) und ich mir das Album im Herbst 2006 gekauft habe, neh­me ich stark an, dass es im Jahr 2006 war.

Wer musi­ziert da? Laut Wiki­pe­dia ein Quar­tett aus Brigh­ton, das sich kurz nach Ver­öf­fent­li­chung des Debüt­al­bums auf­ge­löst hat. (Das Album ist übri­gens ziem­lich mit­tel­mä­ßig, mit eini­gen Songs, die so unfass­bar chee­sy sind, dass Pur sich dafür schä­men wür­den.)

War­um gefällt mir das? Natür­lich ist das schon sehr schlich­ter, scha­blo­nen­haf­ter Brit­pop. Aber der Beat und der Refrain drü­cken bei mir die rich­ti­gen Knöp­fe und so mag ich das Lied auch nach acht Jah­ren noch.

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Song des Tages: Ron Sexsmith feat. Chris Martin – Gold In Them Hills

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Zum ers­ten Mal gehört:

Irgend­wann im Jahr 2004 auf einem Musik­sen­der namens Onyx. (Ich hät­te schwö­ren kön­nen, auf Onyx auch noch mehr­fach das Video zu „Lua“ von den Bright Eyes gese­hen zu haben, das im Früh­jahr 2005 ver­öf­fent­licht wur­de. Laut Wiki­pe­dia war der Sen­der da aber schon abge­schal­tet. Merk­wür­dig.)

Wer musi­ziert da? Ron Sexs­mith, ein kana­di­scher Singer/​Songwriter und Chris Mar­tin, Sän­ger der damals durch­bre­chen­den eng­li­schen Band Cold­play. Das Duett ist eigent­lich nur ein Bonus­track, auf dem Album gibt es den Song auch in einer Solover­si­on.

War­um gefällt mir das? Ein Kla­vier, ein Kla­vier! Ich lie­be die­se Melan­cho­lie, die­sen sehn­suchts­vol­len Klang und wie die­se bei­den Stim­men so wun­der­bar har­mo­nie­ren.

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Song des Tages: Moon Hooch – Number 9

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Zum ers­ten Mal gehört:

Letz­tes Jahr im Herbst bei „All Songs Con­side­red“ (natür­lich), für extrem gut befun­den und dann ver­ges­sen. Vor ein paar Wochen kam bei „All Songs Con­side­red“ dann ein neu­er Song von Moon Hooch, ich erin­ner­te mich an „Num­ber 9“, kauf­te den Song bei iTu­nes – und stell­te dann fest, dass ich ihn (offen­bar durch das South-By-South-West-Down­load­pa­ket von NPR Music) schon auf der Fest­plat­te hat­te. (Noch mehr Moon-Hooch-Con­tent bei NPR Music: Das Tiny Desk Con­cert der Band.)

Wer musi­ziert da? Zwei Saxo­pho­nis­ten und ein Schlag­zeu­ger aus New York. Wenn das nicht mal eine coo­le Beset­zung ist.

War­um gefällt mir das? Der Song hat unglaub­li­chen Dri­ve, geht sofort ins Ohr und in die Füße – und die Beset­zung ist ja wohl mal … ach ja: cool.

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Song des Tages: Oasis – Don’t Look Back In Anger

Ges­tern Abend, als mei­ne favo­ri­sier­ten Hol­län­der gera­de das Elf­me­ter­schie­ßen gegen Argen­ti­ni­en ver­lo­ren hat­ten (in einem WM-Halb­fi­na­le, das als eines der belang­lo­ses­ten in die Fuß­ball­his­to­rie ein­ge­hen dürf­te), hör­te ich im Hin­ter­grund des Sta­di­on­tons „Won­der­wall“. Ich dach­te (und twit­ter­te), dass das der fal­sche Song sei.

Der rich­ti­ge sei auf dem Album einen Track wei­ter:

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Zum ers­ten Mal gehört: Bestimmt irgend­wann 1995, zum ers­ten Mal bewusst im April 1996 auf dem Rück­flug von San Fran­cis­co im Bord­ra­dio von Bri­tish Air­ways. Mein 12-jäh­ri­ges Ich wuss­te: Das sind Oasis und aus irgend­ei­nem Grund fin­de ich die­ses Lied toll. Es bekam dann auch noch mal sei­nen gro­ßen Fern­seh­auf­tritt nach dem Sieg der deut­schen Fuß­ball­na­tio­nal­mann­schaft bei der EM in Eng­land (ich fürch­te, hier schließt sich am Sonn­tag ein Kreis), als es – eigent­lich etwas unpas­send – zur Unter­ma­lung gro­ßer Jubel­bil­der ein­ge­setzt wur­de.

Wer musi­ziert da? Zwei Brü­der und ein paar Kum­pels aus Man­ches­ter.

War­um gefällt mir das? Schon als Eigent­lich-noch-Kind haben mich die Har­mo­nien die­ses Songs tief bewegt. Ich habe zu wenig Ahnung von Musik­theo­rie, aber irgend­wie sind die so auf­ge­baut, dass die Musik direkt ins Herz geht. In der Wiki­pe­dia ist das aber ein biss­chen erklärt. Und dann ist da Noel Gal­lag­hers Stim­me, die damals schon etwas sehr Beru­hi­gen­des aus­strahl­te. „(What’s The Sto­ry) Mor­ning Glo­ry?“ ist bis heu­te eines mei­ner Lieb­lings­al­ben und „Don’t Look Back In Anger“ mein erklär­ter Oasis-Favo­rit – „Won­der­wall“ kommt irgend­wo auf Platz 5 oder 6.

[Alle Songs des Tages]

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Song des Tages: The Narrative – The Moment That It Stops

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Zum ers­ten Mal gehört:

Laut iTu­nes am 23. Dezem­ber 2011. Vor­her hat­te ich einen ande­ren Song von der EP „Just Say Yes“ auf You­Tube ent­deckt, als ich bei irgend­ei­nem ande­ren Song auf „Rela­ted vide­os“ geklickt hat­te (was ich sonst nie tue). Ich weiß nicht mehr, wel­ches Video ich zuvor gese­hen hat­te, und bin zu faul, bei Goog­le und der NSA nach­zu­fra­gen.

Wer musi­ziert da? Laut Band­web­site zwei jun­ge New Yor­ker namens Suzie Zel­din und Jes­se Gabri­el. Ich weiß buch­stäb­lich nichts über die­se Band und habe auch nie mehr gehört als die sechs Songs auf der EP, von denen „The Moment That It Stops“ neben „Eyes Clo­sed“ und „Cast­ling“ der bes­te ist – die aber sehr oft.

War­um gefällt mir das? (Ich mer­ke schon, die­se Fra­ge war kei­ne gute Idee.) Es ist halt Indiepop in der Fahr­rin­ne von Death Cab For Cutie, Reli­ent K und Stray­light Run und es ist auch ein Kla­vier dabei. Außer­dem mag ich den Rhyth­mus- und Stim­mungs­wech­sel zwi­schen Stro­phe und Refrain.

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Song des Tages: The Beatles – All My Loving

Hier im Blog pas­siert in letz­ter Zeit nicht so rich­tig viel: Arbeit und Leben brau­chen schließ­lich auch ihre Zeit. Das ärgert mich trotz­dem – vor allem, weil wenn ich dann mal was blog­ge, der Grund meis­tens ist, dass ich mich über irgend­et­was Jour­na­lis­ten auf­re­ge. So wird das hier auf Dau­er die Abraum­hal­de für mei­ne schlech­te Lau­ne.

Aber das soll sich ändern.

Der Plan ist, jetzt jeden Tag ein Lied zu pos­ten. Ob alt oder neu, bekannt oder unbe­kannt, Indie, Hip­hop oder ESC ist dabei völ­lig wum­pe. Das ein­zi­ge Kri­te­ri­um ist: Es muss mir gefal­len oder für mich irgend­ei­ne Bedeu­tung haben, die ich in zwei, drei Sät­zen erklä­re.

Begin­nen wol­len wir mit einem Vor­schlag von Cap­tain Obvious:

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Zum ers­ten Mal gehört: Kei­ne Ahnung. Irgend­wann vor 1993, als ich mei­ne ers­ten eige­nen CDs geschenkt bekam, die tat­säch­lich von den Beat­les waren – wenn auch kei­ne Ori­gi­nal-Alben, son­dern wüs­te Umsor­tie­run­gen der ers­ten fünf Alben durch eine Kaf­fee­rös­te­rei. Ich kann­te das Stück vor­her schon, denn als Instru­men­tal­ver­si­on war es die Titel­me­lo­die der WDR2-Ver­brau­cher­sen­dung „Quint­essenz“, die jeden Tag im Auto­ra­dio lief, wenn unse­re Mut­ter uns Kin­der zu Freun­den, zu Arzt­ter­mi­nen oder zum Ein­kau­fen fuhr.

Wer musi­ziert da? Die Beat­les. Ich bin nicht bereit, das näher zu erklä­ren. Die sind ja kei­ne Tele­fon­zel­le.

War­um gefällt mir das? Na ja, es sind die Beat­les. Es ist sicher­lich nicht ihr bes­ter Song, es ist nicht mal der bes­te Song der frü­hen Pha­se. Aber es ist tat­säch­lich der Song, der mir mir nach lan­ger Über­le­gung als der­je­ni­ge ein­fiel, an den ich die ältes­ten Erin­ne­run­gen habe (von irgend­wel­chen Kin­der­lie­dern jetzt mal ab). Und irgend­wie gefällt mir auch die rüh­ren­de Schlicht­heit der Lyrics: Hey, Dar­ling, mor­gen bin ich weg, aber ich schick Dir jeden Tag einen Brief mit all mei­ner Lie­be. Post von McCar­teny, sozu­sa­gen.

Und jetzt bin ich mal gespannt, wie lan­ge ich durch­hal­te …