Kategorien
Digital Gesellschaft

Und Normal gibt’s nicht mal mehr an der Tankstelle

Liebe Autoren, Ihr könnt die Arbeit einstellen: Das Rennen um den dümmsten Text des Jahres ist entschieden. David Baum hat ihn vergangene Woche auf “The European” veröffentlicht, einem konservativen Internetmagazin, dessen erklärtes Ziel es ist, innerhalb der nächsten Jahre so wichtig zu werden, wie es sich selbst seit dem ersten Tag nimmt.

In welche Richtung es gehen wird, erkennt man schon an der Frage, die Baum seiner “Kolumne” vorangestellt hat: “Wie abartig ist eigentlich normal?”. Die Überschrift zeigt, dass hier einer die Kontroverse, die Provokation, das Brodern sucht: “Liebe NegerInnen”.

Doch was will Baum eigentlich sagen?

HÖREN SIE – sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren “und alle, die sich nicht mit diesen Kategorien identifizieren können oder wollen”: Ich komme mir manchmal vor wie Ronald Reagan, der versehentlich an den Nacktbadestrand des Woodstock-Festivals geraten ist.
Zum Beispiel, wenn ich diese inzwischen heiß umfehdete Rede des Chefs der Bundeszentrale für politische Bildung, Thomas Krüger, lese, die er tatsächlich mit genau jener eben zitierten Anrede eingeleitet hat. Das erinnert mich an die hinreißend idiotische Afrikarede von Heinrich Lübke, bloß dass der zum Karnevalistischen neigende Bundespräsident heute nicht nur über die böse rassistische Formel stürzen würde, sondern auch noch, weil er nicht “liebe NegerInnen” gesagt hat.

Zugegeben: Das ist schon sehr viel zerschmetterter Satzbau und sehr viel Unfug für einen einzelnen Absatz. Aber wir kommen da durch. Zunächst also mal das Offensichtliche: In White Lake, NY gab es nach allem, was wir wissen, keinen Strand — also auch keinen “Nacktbadestrand des Woodstock-Festivals”. Was sollte man da auch schon sehen außer Schlamm?

Aber vielleicht ist das auch witzig gemeint. So wie die Anrede “liebe Neger”, die sehr wahrscheinlich frei erfunden ist und die Baum mit der Anrede in Thomas Krügers Rede beim Kongress “Das flexible Geschlecht. Gender, Glück und Krisenzeiten in der globalen Ökonomie.” vergleicht wie andere Leute Äpfel mit Schraubenziehern: “Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Neger” klingt für unsere Ohren, als ob es neben den Damen und Herren auch noch die “Neger” gebe, die (ähnlich wie bei “liebe Kinder”) von den Damen und Herren abgegrenzt werden müssen, weil sie nicht dazugehören. Beim Kongress der Bundeszentrale für politische Bildung hingegen werden auch die Menschen adressiert, die sich selbst weder den Damen, noch den Herren zurechnen können oder wollen. Die dritte Kategorie versucht also eine Abgrenzung aufzuheben, nicht eine herzustellen.

Wie bei jedem ordentlichen Polemiker, der sich völlig in der Lebenswirklichkeit verfahren hat, ist man auch bei David Baum gut beraten, ihn zwecks Demontage ausgiebig zu zitieren:

Herr Krüger, der Mann, der samt Ehegattin und seinem ganzen Klüngel vom Staat gesponsert wird, “um interessierte Bürgerinnen und Bürger dabei zu unterstützen, sich mit Politik zu befassen”, doziert allzu gern über das Thema “Das flexible Geschlecht”. Er vertritt also jene launige These – die zur Folklore der heimischen Linksextremen gehört –, dass kein Mensch als Junge oder Mädchen geboren wird und deshalb die Kinderlein geschlechtsneutral aufwachsen sollen, um sich schließlich frei entscheiden zu können. Der Verweis auf gewachsene Geschlechtsorgane gilt in diesen Kreisen als lächerlicher Volksglaube aus der finsteren Vormoderne, denken sie erst gar nicht daran. Ich weiß nicht, was diese Kamarilla in den 70ern geraucht hat, jedenfalls macht es bis heute so high, dass sie die Unterscheidung von Mädchen und Jungen für eine zutiefst reaktionäre und rechtsradikale Angelegenheit hält.

Mal davon ab, dass es in Krügers Rede nur am Rande um jene “launige These” und gar nicht um Geschlechtsorgane und Geschlechtsneutralität geht, offenbart sich in diesem Absatz auch wieder ein erschütternd schlichtes Weltbild: Mann oder Frau, schwarz oder weiß, dafür oder dagegen. Wenn Andersdenkende für David Baum “Linksextreme” sind, müsste er in seiner eigenen bipolaren Welt ja eigentlich ein Rechtsradikaler sein. Das hat er natürlich selbst schon ausformuliert und womöglich witzig gemeint.

Aber ganz so einfach, wie es Baum gerne hätte mit Pimmel und Mumu, macht es ihm die Natur schon nicht. Hinzu kommt, dass er – wie so viele Andere an beiden Enden des politischen Spektrums – ausschließlich innerhalb bestehender Kategorien denken will.

Dazu ein kurzer Exkurs: Das Volk der Setswana in Afrika kennt nur wenige Farb-Grundwörter (im Prinzip nur schwarz, weiß, rot, und blau/grün, aber kein Wort für gelb, braun, orange, oder ähnliches), die Dani in Papua-Neuguinea haben (wie andere Sprachgemeinschaften auch) überhaupt nur zwei Farbwörter, die in etwa “hell” und “dunkel” bedeuten. Sie hätten bei der Beschreibung eines Regenbogens sicher einige Schwierigkeiten, aber der Regenbogen bliebe (für unsere Augen) der gleiche. Die Geschichte, nach der Eskimos hundert verschiedene Worte für Schnee hätten, ist zwar ungefähr genauso falsch wie Heinrich Lübkes berüchtigtes Zitat, aber die Idee dahinter ist ja einfach, dass man alles noch mal ausdifferenzieren kann.

Aber das ist natürlich nicht so geil krawallig wie die Formulierung “an den Schamhaaren herbei Gezogenes” oder der Ruf nach dem Verfassungsschutz, um den “besonderen Schutz” der Ehe und der Familie im Grundgesetz zu gewährleisten.

Und überhaupt:

Normalität gibt es ja nicht, wie der Mensch von morgen jetzt schon weiß.

Womöglich denkt Baum einfach nur vom falschen Ende aus, denn es geht in der Debatte ja gerade darum, Schwule, Lesben, Bisexuelle, Transsexuelle, Transgender, usw. usf. nicht mehr als Exoten wahrzunehmen, die wahlweise lustig oder krank sind, sondern als normal.

Für Baum eine offenbar unerträgliche Vorstellung:

Das Ziel einer gesunden Gesellschaft sollte sein, Minderheiten zu schützen und ihnen zu ihren Rechten zu verhelfen. Aber jede Laune der Natur zum allgemeinen Leitbild zu erheben sicher nicht. Sie geht nämlich daran kaputt.

Das ist genau die Logik der Leute, die wollen, dass Muslime ihre Moscheen in irgendwelchen Hinterhöfen und Industriegebieten errichten, und die dann hinterher darüber schimpfen, wie schlecht “integriert” diese Menschen in einer Gesellschaft seien, die sie selbst an den Rand gedrängt hat. Schwul ja, aber bitte nicht der eigene Sohn, nicht öffentlich und nicht mit den gleichen Rechten wie Hetero-Paare. Dekorative Andersartige in einer sonst uniformierten Gesellschaft. Aber immer betonen, dass man doch eigentlich (“Jedem Tierchen sein Pläsierchen”) tolerant sei — was natürlich im Zweifelsfall auch wieder ironisch gemeint sein könnte.

All diese Ausbrüche Baums haben wenig bis gar nichts mit der Rede Thomas Krügers zu tun. Er will nichts “zum allgemeinen Leitbild erheben”, er will vielmehr bestehende Leitbilder abbauen:

Um Gerechtigkeit und einen Austausch auf Augenhöhe zu erreichen, kann die eigene Position, die eigene Erfahrung, der eigene Körper und die eigene Sexualität nicht länger zur Norm erklärt werden, von der alle anderen Versionen als minderwertige Abweichungen gelten, die es allenfalls zu tolerieren gilt.

Baum reißt einzelne Schlagworte aus dem Kontext der (zugegebenermaßen nicht ganz kurzen) Rede und erweckt so den Eindruck, Krüger und die Bundeszentrale wollten Sodom und Gomorrha als gesellschaftliches Ideal (oder gleich als Zwang) etablieren. Dabei geht es um ganz konkrete Lebenswirklichkeiten und Ungerechtigkeiten in ganz durchschnittlichen heterosexuellen Partnerschaften, wenn Krüger etwa die “klassische Ernährer-Ehe, an der sich immer noch steuerliche Privilegien festmachen” kritisiert.

Aber das ist wohl alles zu viel für einen Mann wie David Baum, der die Grenze dessen, was nicht mehr “normal” ist, unmittelbar hinter sich zieht.

Kategorien
Leben Digital

Hang On To Your IQ

Als ich bei CT das radio anfing, gab es eine feste Regel: Pro Nachrichtenblock wurde eine Weltnachricht, eine Deutschlandnachricht, eine aus NRW/Ruhrgebiet und eine aus dem Hochschulwesen benötigt. Hochschulnachrichten begannen meist mit der Formulierung “Forscher der Ruhr-Universität haben herausgefunden …” und endete nicht selten mit schlafenden Hörern. ((Mutmaßlich, für eine Media-Analyse fehlte das Geld.)) Manchmal auch mit schlafenden Nachrichtensprechern.

Irgendwann wurden die gelangweilt abgelesenen Mitteilungen der Uni-Pressestellen zum Hormonhaushalt von Karpfen und zur Anziehungskraft weit entfernter Planeten in ein eigenes Programmsegment verfrachtet, dessen Bumper ((Fachbegriff für “Eine gut gelaunte Stimme ruft den Namen der Rubrik, dann läuft jene Hintergrundmusik, die die verrückten Radiomenschen ‘Bett’ nennen …”)) den Hörern deutlich macht, dass sie jetzt gefahrlos zwei Minuten auf Klo gehen können, ohne ihren aktuellen Lieblingssong zu verpassen. Aber was will man tun? Hochschulnachrichten gehören halt zum Sendeauftrag von Campusradios …

Medien gehen kaum weniger lieblos mit den Entdeckungen und Erkenntnissen großer Forscher um: Wissenschaftliche Inhalte sind nur dann spannend, wenn “wir” ((Also Sie, ich und Kai Diekmann — das ganze deutsche Volk halt.)) mal wieder Nobelpreis “sind” oder sich zu knackigen Schlagzeilen im “Panorama”-Ressort bürsten lassen.

In den letzten Wochen also in etwa so:

Studie: Niedriger IQ schlecht fürs Herz

Herz-Kreislauf-Erkrankung durch niedrigen IQ - Gesundheitszustand vom IQ abhängig

Areale im Gehirn - Wo die Intelligenz sitzt

Und wenn man Ursache und Wirkung vertauscht, kommt schon mal so etwas heraus:

Die neuesten Erkenntnisse sind auch wieder beruhigend:

Intelligenz und Evolution - Konservative haben geringeren IQ

Satoshi Kanazawa von der London School of Economics and Political Science will eine ganze Menge herausgefunden haben:

In the current study, Kanazawa argues that humans are evolutionarily designed to be conservative, caring mostly about their family and friends, and being liberal, caring about an indefinite number of genetically unrelated strangers they never meet or interact with, is evolutionarily novel. So more intelligent children may be more likely to grow up to be liberals.

Mehr noch:

“Humans are evolutionarily designed to be paranoid, and they believe in God because they are paranoid,” says Kanazawa. […] “So, more intelligent children are more likely to grow up to go against their natural evolutionary tendency to believe in God, and they become atheists.”

Und schließlich:

And the theory predicts that more intelligent men are more likely to value sexual exclusivity than less intelligent men, but general intelligence makes no difference for women’s value on sexual exclusivity.

All diese Erkenntnisse ((Ein höherer IQ führt zu mehr Progressivität, weniger Religiosität und höherer Monogamie.)) gerinnen bei den Online-Medien des Axel-Springer-Verlags schließlich zu Schlagzeilen wie diesen:

Britischer Forscher behauptet: Fremdgeher haben einen niedrigeren IQ!

Sex-Studie: Fremdgeher haben niedrigen IQ

Hmmmm. Was könnte wohl passieren, wenn es die Meldung bis nach Österreich schafft?

Untreue Männer sind dümmer

Ob die im Volksmund weit verbreitete These, wonach Dumm besser ficke, auch für Männer gilt, steht leider nicht im Artikel.

Wäre aber doch ein schöner Ausgleich, denn:

Wer einen niedrigen IQ hat, stirbt früher

Mit Dank auch an Peter B., Lukas S. und noir

Kategorien
Gesellschaft

Im Stechschritt in den Fettnapf

Ich wollte nichts mehr über Eva Herman schreiben, wirklich nicht. Die Frau war für mich unter DBDDHKPUAKKU1 einsortiert und ich wollte zum Tagesgeschäft übergehen. Doch dann stolperte ich bei den Osthessen News über einen Tonmitschnitt ihrer Rede beim Forum Deutscher Katholiken, die ja auch schon für etwas Wirbel gesorgt hatte.

Um nicht als böswillig, sinnentstellend und gleichgeschaltet zu gelten, habe ich mir mit den Zähnen in der Tischplatte die ganze Rede angehört. Danach wusste ich zumindest, warum sie bei Kerner nicht auf die Argumente der anderen Gesprächspartner einzugehen vermochte: Sie wollte gerade ihre Rede vom Wochenende auswendig aufsagen und war nicht auf Improvisationen eingestellt.

Aus der Rede wird eines deutlich, noch deutlicher als aus ihrem Auftritt bei Kerner: Eva Herman wird nie als große Rhetorikerin in die Geschichte eingehen. Da beschwert sie sich erst, ein Halbsatz von ihr sei falsch und sinnentstellend zitiert worden und sie würde ja eh immer schnell in die rechte Ecke gerückt, und dann sagt sie allen Ernstes Sätze wie diese:

“Wir marschieren im Stechschritt durch einen anstrengenden Alltag voller Widersprüche. Wir sehnen uns verzweifelt nach Geborgenheit, Heim und Familie, und kämpfen täglich unser einsames Gefecht in der männlich geprägten Arbeitswelt.”

“Marschieren”! “Im Stechschritt”! “Einsames Gefecht”! Wer auch immer der Frau seinen Metaphern-Duden geliehen hat: Er sollte ihn schnellstens zurückfordern.

Keine zwei Minuten später:

“Sofern jemand das Wort erhebt und sich für diese Werte einsetzt, wird er bombardiert, es wird Nazilob in ihn projeziert und gleichzeitig wird er als Sympathisant dieser Ideologie öffentlich verurteilt.”

Er wird “bombadiert”? Ja hallo, geht’s denn noch? Muss sich eine Frau, der die braune Kacke nur so am Schuh klebt, denn auch noch hinstellen und aus dem riesigen Strauß sprachlicher Bilder ausgerechnet diejenigen herauspicken, auf denen “Explosive devices, do not touch” steht?

Alice Schwarzer bezeichnet sie als “Chef-Feministin”, die mitverantwortlich sei für eine der “beispiellosesten Abtreibungskampagnen auf dieser Erde” und man freut sich, dass man sich an dem Superlativ der Beispiellosigkeit festbeißen kann und gar nicht erst auf die inhaltliche Ebene hinunterklettern muss.

Frau Herman fürchtet allen Ernstes, dass “wir” aussterben und angesichts der immer schneller wachsenden Weltbevölkerung müsste sie sich eigentlich fragen lassen, wer zum Henker denn da aussterben soll. Sie kann von Glück reden, dass gerade kein böser, gleichgeschalteter Journalist vorbeikam, der ihr zynischerweise “das deutsche Volk” unterstellen wollte.

Bald sieht sie sich und die Ihrigen gar verfolgt und spätestens in diesem Moment wäre ich wohl aufgesprungen und hätte sie losgeschickt, mal fünf Minuten mit jemandem zu reden, der wirklich verfolgt wurde oder wird. Egal ob im Dritten Reich, in der DDR oder in China.

Noch was richtig unglücklich Formuliertes? Bitteschön:

“Die Statistiken, die ernüchternd sind, die Diskussion, die Ursachen und die Folgen der heutigen Kinderlosigkeit werden mich auch weiterhin dazu bewegen, diese Diskussion zu führen – da hilft auch kein Berufsverbot.”

“Berufsverbot”?! Nee, sicher: Gab’s auch alles schon vor den Nazis und hinterher natürlich auch. Zum Beispiel für die vielgescholtenen Achtundsechziger.

In den USA würde man spätestens hier den Umstand betonen, wie toll es doch sei, in einem freien Land leben zu können, wo jeder frei sprechen könne – auch Eva Herman. Und vielleicht sollte man wirklich mal die Goldwaage wegpacken, die sprachliche Ebene auf der eh nichts mehr zu holen ist, verlassen und sich dem Inhaltlichen zuwenden.

So erzählt Eva Herman die Geschichte, wie sehr die Geburt ihres Kindes ihr Leben verändert habe, und wie unvereinbar Familie für sie plötzlich mit einem Beruf schien. Man glaubt ihr das ja, man ahnt, dass man hier ganz nah dran ist an dem Knacks, den diese Frau irgendwann mal erlitten haben muss. Nur schließt sie dabei wie so oft von ihrer persönlichen Erfahrung auf andere und selbst, wenn ihr statt 700 Katholiken 700.000 zugejubelt hätten, würden mir immer noch genug Frauen einfallen, die Beruf und Familie unter einen Hut bekommen haben – offenbar ohne daran zu zerbrechen.

Man sollte ihre Meinung und vor allem ihren Glauben respektieren, sollte sie bemitleiden für die Karriere, die sie tragischerweise gemacht hat, und sie beglückwünschen dafür, dass sie für sich die “Wahrheit” entdeckt hat – so, wie man jedem Menschen wünscht, dass er nach seiner Fasson glücklich werde. Aber sie macht es einem so schwer, indem sie ihre Ansichten als unumstößliche Fakten darstellt, das Singledasein als unvollendeten Schöpfungswillen betrachtet und in einer Tour von einem “Wir” spricht, ohne je zu sagen, wer das sein soll: Alle Frauen, alle konservativen Frauen, alle paranoiden Ex-Fernsehmoderatorinnen?

Eva Hermans Weltsicht ist eine derart verquastete Melange aus Kapitalismuskritik, Schöpfungslehre und Fortschrittsfeindlichkeit, dass ich mir dagegen wie ein neoliberaler Atheist vorkomme – und so will ich mich nie wieder fühlen. Fast wäre man geneigt zu sagen, sie habe einen Urknall, wenn man sich nicht sicher sein könnte, dass sie genau den nicht hat.

1 Doof bleibt doof, da helfen keine Pillen und auch keine kalten Umschläge.

Nachtrag 13:14 Uhr: Irgendwie scheint der ganze Themenkomplex verunglückte Metaphern regelrecht anzuziehen. Diesmal ist es Franz Josef Wagner, der Kerner vorwirft, mit Herman überhaupt über das Thema Nationalsozialismus gesprochen zu haben.

Mit diesen Worten:

Das Monster Hitler sprengt unsere Tafelrunde.