(Not) My Generation

Von Lukas Heinser, 3. November 2008 12:43

„Welt Debatte“ ist ein Angebot, das ich bisher eher vom Hörensagen kannte. Ich kann mich auf welt.de nicht lange aufhalten, weil ich es für eines der schlimmsten dieser klickhurenden Monster halte, die sich notdürftig das Mäntelchen „Onlinejournalismus“ übergeworfen haben, und mich die dortigen Leserkommentare immer wieder tief in meinem Glauben an die Wichtigkeit der Meinungsfreiheit erschüttern.

Wenn also irgendjemand bei „Welt Debatte“ irgendwas schreibt, kriege ich das höchstens über Umwege mit. So auch im Fall von Gideon Böss, der dort bloggt. Herr Böss ist der gleiche Jahrgang wie ich, womit die Gemeinsamkeiten im Großen und Ganzen auch schon genannt wären. Dass es Konservative in meinem Alter gibt, überrascht mich immer ein bisschen, aber das ist ja nicht weiter schlimm, verschiedene Meinungen sollen wir alle haben und wir sollen sie alle frei äußern können, ohne uns dafür gegenseitig an die Gurgel zu springen, nur so wird’s was mit der Diskussionskultur.

Herr Böss macht es einem indes schwer mit dem Nicht-Gurgelspringen, hat er doch offenbar die Henryk-M.-Broder-Schule für Polemik und Rechercheschwäche besucht, was seinen Positionen ein bisschen die Schlagkraft nimmt.

Vergangene Woche hat er über einen Besuch des früheren iranischen Präsidenten Mohammad Chatami gebloggt und diesen Mann, der als der erste Reformer in einem wichtigen politischen Amt im Iran gilt, eine „Galionsfigur des iranisch-islamistischen Terrors“ genannt.

Überhaupt seien deutsche Universitäten viel zu links:

Irgendwie ist die organisierte Studentenschaft immer entweder religiös, antikapitalistisch oder globalisierungskritisch und werterelativistisch ist sie sowieso.

Nun wäre es natürlich eine spannende Frage, warum sich Herr Böss, der anscheinend studiert hat, dann nicht für seine Interessen in der Studentenschaft organisiert hat. Es wäre auch spannend, sich durch die Kommentare zu kämpfen, aber das haben mir meine Ärzte und Schreiner verboten: Herz, Zähne und Tischplatten sind nicht unendlich belastbar.

Gestern hat er dann nachgelegt und mal so richtig derbe mit seiner (ungenannten) Uni abgerechnet:

Mein Vorschlag wäre, zuerst einmal alles aus der Uni zu verbannen, was mit Wissenschaft nichts zu tun hat. Der ganze Gender-Quatsch zum Beispiel. Ich musste dreimal im Verlauf des Studiums solche Kurse besuchen. Da lernte ich, dass es eine gesellschaftliche Konstruktion ist, dass es nur zwei Geschlechter gibt. In Wahrheit gibt es mehr, wobei die genaue Zahl nicht klar ist.

Herr Böss vertritt also noch nicht mal ein konservatives Weltbild, er vertritt ein schwarz-weißes Weltbild: wichtig vs. unwichtig, Mann vs. Frau, gut vs. böse, rechts vs. links. Da ist man mit dem Weltsortieren schneller fertig und hat mehr vom Tag.

Und dann brodert es nur so aus ihm hinaus:

Noch eine Nummer härter wird es bei den Hardcore-Feministinnen, für die Kinder, die von ihrem Vater vergewaltigt wurden, genauso traumatisiert sind wie Holocaust-Überlebende (der Versuch, die Leidensgeschichte der Juden als Blaupause für die Unterdrückung der Frauen zu missbrauchen, gehört mit zum geschmacklosesten des Feminismus Made by Alice Schwarzer). Wir lernen also, dass ein Kind zwei Elternteile hat: eine liebende Mutter und Auschwitz.

Vergewaltigte Kinder taugen für Herrn Böss also gerade noch zur schalen (und inkohärenten) Pointe. Ich sehe eine große Zukunft für ihn im deutschen Geifergewerbe.

Und weil ich mich keine Minute länger mit Herrn Böss‘ missglücktem Versuch einer Debatte befassen will, verweise ich stattdessen auf diese kluge Replik von Martin Spindler, der all das in Worte fasst und untermauert, was ich selber nur rausgegeifert gekriegt hätte.

[via rivva]

26 Kommentare

  1. StoiBär
    3. November 2008, 13:37

    Auch interessant, wie schnell diese beiden Beiträge von ihm bei Rivva gelistet wurden. Zweimal von den gleichen Blogs verlinkt, die ihn ja teilweise angeblich nicht einmal kennen. Ein Schelm wer Böses denkt.

    Zum Beitrag selbst: Chatami mit seinem Nachfolger und den radikalen Islamisten in einen Topf zu werfen spricht nicht gerade von Kompetenz gegenüber dem Iran.

  2. Jan
    3. November 2008, 14:24

    „Herausbrodern“ sollte in den Duden aufgenommen werden.
    Der Mann ist ja wirklich ganz übel für meinen Blutdruck, in diesem Sinne danke für die Warnung. Und für deine Gegenposition zu seinen Ergüssen.

  3. Gegenkritik
    3. November 2008, 14:51

    Vergangene Woche hat er über einen Besuch des früheren iranischen Präsidenten Mohammad Chatami gebloggt und diesen Mann, der als der erste Reformer in einem wichtigen politischen Amt im Iran gilt, eine “Galionsfigur des iranisch-islamistischen Terrors” genannt.

    Womit Herr Böss zweifelsohne richtig liegt, schließlich war der Iran unter Khatami einer der Hauptfinanziers des islamischen Terrors gegen Israel und sein verlängerter Arm Hizb-Allah wäre ohne die Zuwendungen aus Teheran in der Fähigkeit zum Judenmorden erheblich eingeschränkt worden. Man muss vermuten, daß es nicht bloß schlichtes Unwissen über diese Umstände ist, was die deutschen Khatami-Fans ihr Idol bejubeln lässt. Viel eher dürfte gerade das Wissen um Khamtais Antisemitismus für seine Eignung zur Ikone deutscher Herrenmenschen konstitutiv sein.

    Bei soviel Gemeinsamkeiten schaut man dann auch schon mal schmunzelnd und augenzwinkernd darüber hinweg, daß Khatami die Todesstrafe für Homosexuelle ausdrücklich bejahte, unter seiner Herrschaft politische Dissidenten gefoltert und ermordet wurden und Frauen im Mullahregime nichts wert sind.

  4. Lukas
    3. November 2008, 14:56

    Viel eher dürfte gerade das Wissen um Khamtais Antisemitismus für seine Eignung zur Ikone deutscher Herrenmenschen konstitutiv sein.

    Und dann sind die deutschen Unis, an denen ihm angeblich lautstark zugejubelt wird, zu links?

  5. Der Postillon
    3. November 2008, 15:02

    So gehen die Empfindungen auseinander. Ich finde es erschreckend, wie viele Studenten (auch „unnütze“ Geisteswissenschaftler) nicht links sind.

  6. Christian
    3. November 2008, 15:12

    Hallo, 2008! Links, rechts? Dichotomie aus vergangenen Zeiten.

  7. Gegenkritik
    3. November 2008, 15:22

    Und dann sind die deutschen Unis, an denen ihm angeblich lautstark zugejubelt wird, zu links?

    Das ist nur dann ein Widerspruch, wenn man wie etwa Gerhard Zwerenz pauschal davon ausgeht, daß es keinen linken Antisemitismus gibt.

  8. moritz
    3. November 2008, 15:41

    der junge mann hat schonmal einen fantastischen artikel zur tsg hoffenheim geschrieben:
    http://debatte.welt.de/weblogs.....ment-96252
    da wollte ich eigentlich schon was zu schreiben, habe es dann aus ähnlichen gründen wie deinen nicht getan

  9. SvenR
    3. November 2008, 15:46

    Ich finde es ein wenig schafe, das Du Konservatismus als solches für grundsätzlich schlecht hälst. Werde mal so alt, wie ich mich fühle…;-)

  10. Lukas
    3. November 2008, 15:58

    @SvenR: Ich halte Konservatismus nicht für „grundsätzlich schlecht“. Nur sollte man seine Standpunkte schon mit einem gewissen Respekt vor anderen Meinungen und ohne Holzhammerpolemik vortragen können, wenn man Wert darauf legt, von mir gehört zu werden. Das ist Herrn Böss nicht der Fall.

  11. iolanthe
    3. November 2008, 16:00

    Die meisten mir bekannten Leute, die am ehesten zu etwas neigen, was ich Antisemitismus nennen würde, sind allerdings links (@4)

  12. rea.d
    3. November 2008, 18:04

    Ich finde unfassbar, dass Herr Böss offenbar verteidigt/es gar für normal hält, dass ein Vater sein Kind vergewaltigt, oder wie ist diese unsägliche „Pointe“ zu verstehen? Mir wird schlecht.

  13. Lukas
    3. November 2008, 18:23

    @iolanthe: Antisemitismus oder eine (wie auch immer geartete) Kritik an der Politik des Staates Israel? (Das ist eine ernsthafte Frage, ich kann mir kaum vorstellen, dass jemand mit ein bisschen Hirn im Schädel im Jahr 2008 sagt, er habe was gegen Juden. Aber ich würde mich notgedrungen vom Gegenteil überzeugen lassen.)

    @rea.d: Wie gesagt: so ganz kann ich ihm da auch nicht folgen. Aber nach den Gesetzen der Logik würde bei „Vergewaltigungsopfer = Holocaust-Überlebende“ und „Vater = Auschwitz“ auch „Vater = Vergewaltiger“ gelten.

    (Hinzu kommt natürlich, dass nicht jeder Holocaust-Überlebende auch Jude ist, obwohl Böss das offenbar auch gleichsetzt.)

  14. C.S.
    3. November 2008, 20:05

    Das Hauptproblem des guten Herrn Böss scheint nicht seine politische Neigung, sondern sein vollends fehlende soziale Kompetenz, Menschlichkeit und Intelligenz zu sein. Wie sonst lässt erklären, dass er das Schicksal traumatisierter Vergewaltigungsopfer reduziert auf die Pointe eines schlechten Antifeminismus Arguments?

    Selbst mir als (wie Hr. Böss sagen würde) „Hardcore-Feministin“ fallen auf Anhieb 20 feministische „talking points“ ein, die sich in diesem Fall besser geeignet hätten.

  15. iolanthe
    3. November 2008, 20:30

    @Lukas: Beides, würde ich sagen. Zum einen kritisiert ein Teil meiner linken Bekannten Israel deutlich stärker und öfter und mE nach unbegründeter als die meisten anderen. Es gibt aber auch einige, die dann nicht aufhören, sondern mit schönsten Verallgemeinerungen und Verschwörungstheorien kommen, die mE schon in Richtung Antisemitismus gehen.
    Was ich aber sagen muss, dass die meisten aktiven Israel-Unterstützer aus meinem Umfeld recht links sind.

  16. Lukas
    4. November 2008, 0:33

    Zufälligerweise berichtet die „New York Times“ heute über eine Studie, nach der politische Aussagen von Professoren keinerlei Einfluss auf den politischen Standpunkt von Studenten haben.

  17. fabian
    4. November 2008, 0:46

    „It’s really hard to change the mind of anyone over 15“
    Das würde ja bedeuten, daß alle ab 15 schon eine gefestigte politische Meinung haben. Kann ich mir nicht vorstellen. Oder versteh ich was nicht richtig?

  18. Martin
    4. November 2008, 3:08

    Das Problem bei Herrn Böss‘ Artikel ist doch prinzipiell nicht, dass er Herrn Chatami etwas überzogen darstellt, oder dass seine Kritik nicht gerechtfertigt sein könnte, wenn er sie denn differenzierter formulierte. Das Problem ist nicht sein Weltbild oder sein Wertkonservatismus.

    Das Hauptproblem bei Herrn Böss‘ Artikel ist, dass er sich selbst widerspricht. Herr Böss prangert an, dass in seinen Augen zu viele ideologisch verblendete an der Universität weilten, und will Sie mit ideologisch verblendeten Mitteln dort vertreiben, schreibt gegen Sie mit genau den Mitteln an, die er an Ihnen kritisiert. Soviel zum Problem seiner Argumentation.

    Die Behauptungen die er in den Raum stellt sind natürlich Bullshit. Wie vertragen sich seine Behauptungen mit dem vielfach propagierten neuen Konservatismus? Ich behaupte, dass kaum Zahlen zu finden sein dürften, die seine anekdotalen Punkte untermauern.

    Aber für ein wenig Traffic hat es gereicht. Und WeltOnline hat Godwin’s Law einmal mehr bestätigt.

  19. iolanthe
    4. November 2008, 12:00

    Die Zeit hat jetzt übrigens einen Artikel zum Antisemitismus bei den Linken online.
    http://www.zeit.de/online/2008.....s?page=all

  20. Lukas
    4. November 2008, 12:45

    Manchmal lohnt offenbar doch der Blick in die welt.de-Leserkommentare: nachdem Herr Böss heute über die amerikanische Präsidentschaftswahl gebloggt hat, schrieb ihm einer seiner Leser:

    Ich verstehe gar nicht Ihre Abneigung gegen die Frau aus Alaska. Obwohl ich doch ein paar Ähnlichkeiten zu Ihnen erkenne: aus der Provinz, naiv und fehlende Kenntnise über wichtige Zusammenhänge.

  21. Sebastian Wörner
    6. November 2008, 15:53

    @ lukas

    ich lese öfter die artikel von gideon böss auf der welt. in der mehrheit der fälle teile ich seine meinung nicht, aber oft finde ich sie dennoch interessant. ihre antwort auf die artikel über die universitäten finde ich nun etwas enttäuschend. solche unterstellungen etwa:

    „Vergewaltigte Kinder taugen für Herrn Böss also gerade noch zur schalen (und inkohärenten) Pointe. Ich sehe eine große Zukunft für ihn im deutschen Geifergewerbe.“

    das ist ein sehr schwerwiegender vorwurf der sich für mich nicht aus böss artikel herauslesen lässt. ich habe nun eher das gefühl, dass durch eine solche unterstellung versucht wird, einen autoren außerhalb unseres „moralischen konsens“ zu manövrieren. das ist feige und unredlich. die folgen kann man schon in diesem kommentarbereich betrachten:

    „Ich finde unfassbar, dass Herr Böss offenbar verteidigt/es gar für normal hält, dass ein Vater sein Kind vergewaltigt, oder wie ist diese unsägliche “Pointe” zu verstehen? Mir wird schlecht.“

    tut mir leid, aber sie werfen herrn böss einen unsachlichen stil vor, verlassen aber selber den normalen diskussionsrahmen indem sie solche unterstellungen veröffentlichen. das scheint sie tatsächlich ein abgrund von böss zu trennen, allerdings nicht zu ihren gunsten. böss hatte in seinem kommentarbereich auf einen kommentator, der ihm dasselbe unterstellt, so reagiert (und keine antwort erhalten):

    „Begründen Sie diesen Vorwurf besser mal, denn so etwas sollte man anderen nicht leichtfertig an den Kopf werfen. Ohne Erklärung hat man das Gefühl, dass die Erschütterung eigentlich nur Taktik ist und dem Ziel folgt, den anderen zu diskreditieren. Was wiederum einiges über die moralische Verfassung des Empörten verrät.“

  22. Lukas
    6. November 2008, 16:06

    @Sebastian Wörner: Ich habe ein paar Kommentare weiter oben schon einmal erklärt, wie ich den Satz von Herrn Böss verstehe:

    Aber nach den Gesetzen der Logik würde bei “Vergewaltigungsopfer = Holocaust-Überlebende” und “Vater = Auschwitz” auch “Vater = Vergewaltiger” gelten.

    Wenn er ihn anders gemeint haben sollte, ist er in meinen Augen kein besonders glücklicher Formulierer.

  23. Jan
    6. November 2008, 16:22

    @Sebastian Wörner:

    Wer, wie Böss, in gerade mal zwei Sätzen eine _Trauma_-Beschreibung so zusammenfasst, dass er damit anderen Menschen unterstellt, sie würden Väter mit Ausschwitz gleichsetzen, hat innerhalb meines moralischen Konsens bereits schlechte Karten.

    Wer darüber hinaus die Arroganz besitzt, genau diese eben genannte Verkürzung und weitere verfälschende Verkürzungen über „gender studies“ zum Anlass zu nehmen, Sozialwissenschaften als „unwissenschaftlich“ zu bezeichnen und deshalb aus dem Uni-Betrieb entfernen zu wollen, hat meiner Einschätzung nach ganz einfach verspielt.

  24. Sebastian Wörner
    6. November 2008, 23:13

    @ lukas

    wo nutzt er diesen satz dazu, auf kosten von vergewaltigungsopfer eine pointe zu setzen? es geht dabei doch um die „diskussionskultur“ solcher wissenschaftlerinnen die da zwei schreckliche dinge miteinander vermischen, die schlicht nichts miteinander zu tun haben. um es noch einmal anders zu formulieren: es geht in diesme absatz nicht um vergewaltigunsopfer. es geht um solche abstrusen vergleiche (so haben es in meinem bekanntenkreis auch alle verstanden).

    @ jan

    wo fordert böss denn einen ausschluss der sozialwissenschaften aus den unis? soweit ich weiß bezieht er sich konkret auf die gender-studys und begründet es im weiteren verlauf (kann man drüber diskutieren). glauben sie denn alles was an der universität gelehrt wird, sei sakral?

  25. Jan
    6. November 2008, 23:52

    Schon allein, dass er gender studies als Quatsch empfindet, zeigt seine (primitive) Sicht der Welt auf. Dass er süffisant sagt, dass es wohl mehr als zwei Geschlechter gibt, ist auch wieder verkürzt. Er macht deutlich, dass er es weder versteht noch als möglich oder sinnvoll ansieht. Aus dieser simplen Sichtweise schließt er, dass gender studies „Quatsch“ seien.

    Sie ist nur leider Teilisziplin in vielen verschiedenen Wissenschaftsgebieten, besonders natürlich der Sozialwissenschaften.

    Im Folgeabsatz lässt er sich dann auch noch über dieses ach so lästige Dekonstruieren aus, das in den Sozialwissenschaften(!) ja so eine Leidenschaft sei.

    Von einer wirklichen „Begründung“ ist Böss also weit entfernt: er sammelt lieber Klischees, um zu zeigen, wie „doof kompliziert“ die andern doch alle sind, und ihm persönlich ist das zuviel „Gelaber“, „Kompliziertmachen“ und zu wenig eindeutig.
    Alles zusammengenommen, stellt er also durchaus die Sozialwissenschaften als Ganzes in Frage

    Dass es bei allen genannten Beispielen, und auch in allen Studiengängen, Menschen gibt, die’s übertreiben, steht außer Frage.

    Böss „begründet“ aber im gesamten Text nichts, von Sachlichkeit keine Spur. Er liefert lediglich herablassende Bemerkungen über all das, was er an der Uni nicht versteht. Und polemisiert, dass man es (deshalb) am besten abschaffen sollte.

    Sowas ist für mich eine unglaublich primitive, vereinfachte und dumme Weltsicht.

  26. Coffee And TV: » Und Normal gibt’s nicht mal mehr an der Tankstelle
    8. Dezember 2010, 16:44

    […] bei jedem ordentlichen Polemiker, der sich völlig in der Lebenswirklichkeit verfahren hat, ist man auch bei David Baum gut beraten, […]