Größter Nazi-Vergleich aller Zeiten

Von Lukas Heinser, 9. November 2007 12:57

Es ist alles hergerichtet: Es ist der 9. November, im Bundestag sprechen sie über Autobahnen, nachher wird die Regierungskoalition das Grundgesetz verraten und was macht Wolfgang Schäuble?

Was macht Wolfgang Schäuble?

Innenminister Schäuble provozierte mal wieder, diesmal mit einem Hitler-Vergleich. „Wir hatten den ‚größten Feldherrn aller Zeiten‘, den GröFaZ, und jetzt kommt die größte Verfassungsbeschwerde aller Zeiten“, assoziierte er am Mittwochabend vor Journalisten und Richtern in Karlsruhe.

[taz, via Indiskretion Ehrensache]

Was soll man da noch sagen?

Vielleicht „Schäuble, zurücktreten!“ rufen. Oder direkt auswandern.

4 Kommentare

  1. Pottblog
    9. November 2007, 14:00

    Wolfgang Schäuble, die Vorratsdatenspeicherung und Adolf Hitler…

    Via Coffee & TV, wirres.net und Indiskretion Ehrensache bin ich auf einen Artikel der tageszeitung (taz) aufmerksam geworden.
    In dem Artikel Klage gegen Vorratsdatenspeicherung geht es um die Umsetzung der Vorratsdatenspeicherung und dahingehend s…

  2. Nele
    9. November 2007, 14:19

    Auswandern. *kopfschüttel*

  3. Sebastian
    9. November 2007, 14:24

    Ich verstehe irgendwie nicht so recht, was er damit eigentlich sagen will. Dass die Verfassungsbeschwerde formal die größte ist und er mit dem Vergleich auch Hitler als den Größten Führer anerkennt? Das er es lustig findet, weil in beiden Phrasen der Superlativ von groß auftaucht? Denkt er bei groß immer gleich an Hitler?

    Mir ist völlig unklar, wie man dahin kommt. Ich meine, oft bietet sich der Vergleich ja an, und als Politiker muss man sich dann auf die Lippe beissen, den Vergleich nicht zu bringen. Aber hier hat er mal wirklich Phantasie bewiesen.

  4. Niklas
    9. November 2007, 23:19

    Nee, auswandern lieber nicht. Oder willst du ernsthaft zu Kabel1?