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Kalifornische Stadt mit vier Silben

Ich bin mir sicher, eines Tages wer­den wir erle­ben, dass man bei Spie­gel Online, kurz bevor man eine nur mini­mal modi­fi­zier­te Agen­tur-Mel­dung online setzt, noch mal eben über­prüft, ob man bei den wich­tigs­ten Anga­ben auch kei­nen Feh­ler gemacht hat. Heu­te jedoch nicht:

Irgendwo in Kalifornien
Screen­shot: Spie­gel Online, Her­vor­he­bun­gen: Cof­fee And TV

Nach­trag 1. März, 10:22 Uhr: Irgend­wann in den letz­ten neun Stun­den haben sie es doch noch bemerkt. Die rich­ti­ge Ant­wort war natür­lich „San Fran­cis­co“, bit­te nicht mehr anru­fen.

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Ships ahoy

Zu schön, um’s zu ver­pas­sen: Das Video zur ers­ten Sin­gle „Dash­board“ aus dem neu­en Mode­st-Mou­se-Album „We Were Dead Befo­re The Ship Even Sank“. Wir sehen dar­in Sän­ger Isaac Brock als ergrau­ten See­mann mit Mikro­fon­ha­ken­hand (hin­reis­send gespielt!), atem­be­rau­ben­de Spe­zi­al­ef­fek­te, rie­si­ge See­unge­heu­er und gegen Ende auch John­ny Marr als so eine Art Gitar­re spie­len­den Fisch­men­schen. Hat der gewusst, wor­auf er sich bei Mode­st Mou­se ein­lässt? Ist gar nicht so wich­tig, das Album ist super gewor­den, „Dash­board“ sowie­so und sonst ist auch alles gut.

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Digital

Müssen wir alles mitmachen?

Bei Tech­no­ra­ti könn­te es ver­mut­lich hel­fen. Will­kom­men in der Welt des durch­such­ba­ren Inter­nets! Und weil wir ja die Welt­herr­schaft anstre­ben, kön­nen die Herr­schaf­ten uns da doch nur zuträg­lich sein.

Tech­no­ra­ti Pro­fi­le

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Rundfunk

Die Frage nach dem Schicksal…

Immer wie­der stel­le ich fest, dass das TV-Pro­gramm nicht immer die pas­sen­de Alter­na­ti­ve zum gemüt­li­chen Fei­er­abend ist, aber vor­ges­tern lief auf SAT1 ein Film, der mich tat­säch­lich nach­denk­lich stimm­te… zuge­ge­ben, Frau­en haben eher eine Ader für Kitsch und Roman­tik, aber da gehö­re ich nor­ma­ler­wei­se nicht zu. „Weil es dich gibt“ ist eigent­lich eine typi­sche Hol­ly­wood-Schnul­ze mit Hap­py End, jedoch hat die­ser Film eine Pri­se rea­lis­ti­sche Dra­ma­tik. Eine Frau und ein Mann begeg­nen sich zufäl­lig, ver­ste­hen sich gut und es könn­te ein wun­der­ba­rer Anfang für eine Bezie­hung wer­den, wenn da nicht die­se irre Idee vom Schick­sal wäre… Auf die Fra­ge, ob sie sich wie­der sehen, ent­geg­net die Frau: „Wenn es das Schick­sal so will… ja.“ Wor­auf­hin sie ihren Namen in ein Buch krit­zelt und es direkt danach an einen Anti­qui­tä­ten­händ­ler ver­kauft, ohne den Mann auch nur einen Blick dar­in wer­fen zu las­sen. Er schreibt sei­nen Namen und sei­ne Num­mer auf einen Dol­lar­schein und die­ser wird als Wech­sel­geld benutzt. Wenn die­ses Paar dafür bestimmt ist, sich wie­der zu sehen, wür­de er das Buch irgend­wann in die Hän­de bekom­men oder sie die­sen einen Dol­lar­schein. Im Prin­zip völ­lig unrea­lis­tisch – jedoch war es nicht die­se Sto­ry, die mich so fas­zi­nier­te, son­dern allei­ne der Gedan­ke, ob es etwas wie Schick­sal tat­säch­lich gibt. Man begeg­net so vie­len Men­schen im Leben, ist dau­ernd neu­en Her­aus­for­de­run­gen aus­ge­lie­fert, ist gezwun­gen Ent­schei­dun­gen zu tref­fen, und doch gibt es Situa­ti­on in denen man sich denkt: Viel­leicht muss­te das so sein… oder das ande­re Extrem: Was hat­te das jetzt für einen Sinn?
10 Jah­re hat das Paar in die­sem Film gebraucht, um sich wie­der zu tref­fen – dra­ma­ti­scher­wei­se waren bei­de kurz vor ihrer Hoch­zeit. Auch das ist eher Hol­ly­wood-like – den­noch kann man da Par­al­le­len für´s rea­le Leben zie­hen, oder wor­an liegt es, dass man nach Jah­ren plötz­lich an Men­schen den­ken muss, die man Ewig­kei­ten nicht gese­hen hat, man sich plötz­lich fragt, was wohl aus denen gewor­den ist und nimmt den Kon­takt plötz­lich auf? Mei­ner Mei­nung nach, soll­te jeder die­se Erfah­rung machen, dass es Men­schen im Leben gibt, die einen (auch wenn man kei­nen Kon­takt wirk­lich zu Ihnen hat) das gan­ze Leben lang beglei­ten… ob das wohl Schick­sal ist? Albert Ein­stein hat ein­mal gesagt: Gott wür­felt nicht.

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Fair is foul and foul is fair

Sie lässt uns ein­fach nicht los, die deut­sche Vani­ty Fair: Der frü­he­re Viva-2-„Rüpelkomödiant“ Niels Ruf, der offen­bar seit län­ge­rem eine neue Show beim Digi­tal­fern­seh­ka­nal Sat 1 Come­dy hat, hat eine Redak­ti­ons­kon­fe­renz beim fik­ti­ven Hoch­glanz­ma­ga­zin „Vani­ty Fear“ gedreht. Den äußerst unter­halt­sa­men Clip gibt’s hier zu sehen und natür­lich schwärmt schon die hal­be Blogo­sphä­re davon.

Auch bei sueddeutsche.de, wo man ja schon vor ein paar Wochen Web 9 3/​4 und lus­ti­ge Online-Clips für sich ent­deckt hat, wird Rufs Video hoch gelobt. Mit einem Text, der nach min­des­tens eben­so über­dreh­ter Redak­ti­ons­kon­fe­renz klingt. Aus­zug:

Wir sagen dazu nichts wei­ter und behaup­ten auch nicht, dass die­ses Video den Ablauf irgend­ei­ner Redak­ti­ons­kon­fe­renz auf die­sem Pla­ne­ten wie­der­gibt.
Wir lachen nur – und wir lachen trotz­dem – und wenn Sie es sehen, tun Sie es auch. Mehr muss man zum Inhalt nicht sagen. Laut hören, das ist wich­tig.

Den Text allein kann man ja schon selt­sam genug fin­den, einen wirk­lich selt­sa­men Bei­geschmack bekommt der Arti­kel aber erst, wenn man sich noch mal vor Augen hält, wer eigent­lich der Chef von „Vani­ty Fair“ ist, der da in die­sem Video kari­kiert wer­den soll: Ulf Pos­ch­ardt, von 1996 bis 2000 Chef des „SZ-Maga­zins“, der qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen Frei­tags­bei­la­ge der ohne­hin recht emp­feh­lens­wer­ten „Süd­deut­schen Zei­tung“. Ein Schelm, der hier an so unschö­ne Begrif­fe wie „Nach­tre­ten“ denkt …

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Musik Rundfunk

Rock Me Amadeus

Ich mag die Öster­rei­cher. Und in den letz­ten 12 Stun­den fand ich wie­der zwei Sachen, an denen ich das fest­ma­chen konn­te:

1. Die ORF-2-Über­tra­gung vom Wie­ner Opern­ball. Wäh­rend mann im deut­schen Fern­se­hen (auch oder gera­de im öffent­lich-recht­li­chen) bei sol­chen Ereig­nis­sen hek­ti­sche, ober­fläch­li­che Inter­views mit den immer glei­chen Pro­mi­nen­ten sehen wür­de, unter­hielt sich Ara­bel­la Kies­bau­er min­des­tens drei Minu­ten mit Stel­la Deet­jen, die sich für ein Lepra-Pro­jekt in Indi­en enga­giert und den Opern­ball zum Kon­tak­te­knüp­fen und Spen­den­sam­meln nut­zen woll­te. Man mag das als Ali­bi-The­ma abtun, aber dann stel­le man sich mal vor, bei irgend­ei­nem deut­schen „Event“ (bei dem deut­schen „Event“, was auch immer das sein soll­te) käme eine nicht-pro­mi­nen­te Wohl­tä­te­rin zu Wort und rede­te drei Minu­ten über eine immer noch weit ver­brei­te­te, aber rela­tiv gut heil­ba­re Krank­heit. Klingt eher unwahr­schein­lich, oder? Dass der kur­ze Talk mit Paris Hil­ton dann auch noch gar nicht mal so ober­fläch­lich war und Mode­ra­tor Alfons Hai­der mit dem hüb­schen Neben­satz „sie ver­sucht sich als Schau­spie­le­rin, Sän­ge­rin und Model“ auch noch eine (unfrei­wil­li­ge?) Spit­ze rein­brach­te, run­de­te mei­ne Freu­de über die­ses TV-Ereig­nis ab.

2. Die­se Wor­te, die die Öster­rei­cher, und wirk­lich nur die Öster­rei­cher haben, die­se Berufs­be­zeich­nun­gen, die­se etwas anti­quiert wir­ken­de Höf­lich­keit, das alles fin­de ich ganz toll. Und ein neu­es Lieb­lings­wort habe ich jetzt auch: Pöna­le.

In die­sem Zusam­men­hang soll­te man viel­leicht dar­auf hin­wei­sen, dass der zweit dritt viert­be­rühm­tes­te Öster­rei­cher der Welt nächs­te Woche 50 Jah­re alt gewor­den wäre. Stand in der neu­en Vani­ty Fair.

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Der diskrete Charme der Bourgeoisie

Noch auf dem Paris-Trip (mit­samt ent­spre­chen­der Tas­ta­tur – die­se paar Sät­ze zu tip­pen wird wie­der Stun­den dau­ern), geht mir doch schon wie­der das kul­tu­rel­le Leben in Deutsch­land durch den Kopf. Zum Bei­spiel die Ver­öf­fent­li­chung der ers­ten deut­schen Aus­ga­be von „Vani­ty Fair“, mit der ich mich die ers­te Hälf­te mei­ner Her­fahrt über im Zug beschäf­tig­te. Einen Euro kos­tet das dicke Heft nur. Bis man beim Inhalts­ver­zeich­nis ange­langt ist, weiß man jedoch schon, dass die­ser Preis völ­lig gerecht­fer­tigt ist. Bis zum ers­ten Wort der Redak­ti­on kämpft man sich durch vier­zehn Sei­ten Wer­bung, bis zum Inhalt sind es noch ein­mal vier. Jede Woche soll das Teil erschei­nen – wer hat eigent­lich jede Woche Zeit, so einen Schin­ken zu lesen? Und vor allem: Wann soll man dann noch bei all den Desi­gner-Shops auf der Champs Ely­sée vor­bei­schau­en um die bewor­be­nen Luxus­gü­ter auch zu erwer­ben? Oder gehen die Bour­geoi­sie etwa zum zeit­spa­ren­den Online-Shop­ping über?

Im Edi­to­ri­al zeigt sich „Vani­ty Fair“ dann auch direkt stolz dar­auf, sich im Jahr 2002 trotz aller Kri­tik „patrio­tisch“ zur Regie­rung Bush bekannt zu haben. Wie recht sie doch hat­ten und wie unrecht der Rest der Welt! Die Regie­rung Bush leis­tet ja nach wie vor her­vor­ra­gen­de Arbeit und ich fin­de, wir soll­ten uns alle ein­mal wie­der patrio­tisch zu ihr beken­nen. Ein­fach incre­di­ble, die­ses Gespür für Trends! Und die­ser scho­nungs­lo­se Ent­hül­lungs­jour­na­lis­mus erst! Auf Sei­te 42 bleibt kurz mein Herz ste­hen, als ich erfah­ren muss, dass 70% aller Jugend­li­chen gefälsch­te Soft­ware besit­zen. Gefälsch­te Soft­ware! Heißt das etwa, dass das Win­dows XP auf mei­nem PC aller Wahr­schein­lich­keit nach nicht echt ist? Haben eif­ri­ge Chi­ne­sen ohne jeden Respekt für Urhe­ber­recht etwa ein Fake-Win­dows nach­pro­gram­miert und in Umlauf gebracht? In der Tat ein Skan­dal, vor dem das Fami­li­en­mi­nis­te­ri­um war­nen soll­te – es geht schließ­lich um unse­re Jugend.

Ansons­ten blieb mir nur noch ein prä­ten­tiö­ses Robert-De-Niro-Inter­view in Erin­ne­rung, offen­sicht­lich aus der US-Aus­ga­be über­nom­men. An den dor­ti­gen Stil, Arti­kel zu ver­fas­sen, wird man sich wohl gewöh­nen müs­sen, so als Abon­nent oder so. Ich über­le­ge noch, einer zu wer­den, immer­hin gefie­len mir wäh­rend der Zug­fahrt die Sudo­kus in drei Schwie­rig­keits­gra­den sowie das ange­nehm kniff­li­ge Rät­sel doch ziem­lich gut.

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Geschenkideen zum Valentinstag: ein Grammatikduden

Aus der aktuellen ICQ-Welcome-Nachricht

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Rundfunk

Fernsehbeweis #1 (12.02. – 18.02.)

Ein ech­ter Mei­len­stein für die C&TV-Mission, aber wirk­lich auch noch den letz­ten Scheiß mit irgend­ei­ner irre­füh­ren­den, nichts sagen­den Pop­kul­tur-Refe­renz zu benen­nen: Der Fern­seh­be­weis, ein hier­mit gestar­te­ter, ver­mut­lich nie­mals fort­ge­führ­ter Weg­wei­ser durch die bren­nen­den Über­res­te, die noch da sind vom deut­schen TV-Pro­gramm. Als ob dein Leben nicht so schon lang­wei­lig genug wäre, rich­tig.

Mon­tag: Lost (Pro 7, 22.15 – 23.15 Uhr)
Ers­te Fol­ge des zwei­tei­li­gen Sea­son-Fina­les. Letz­tes Jahr hät­te man sich bei Pro 7 viel­leicht noch die Mühe gemacht, bei­de Fol­gen am Stück zu zei­gen, aber jetzt läuft ja vor­her der „Game­show Mara­thon“ mit den bei­den Olli P.s und Son­ja Krauss als Gast. Ist das nicht eigent­lich wit­zig, dass Olli Pocher so her­un­ter gekom­men ist, dass er eine Show zusam­men mit Oli­ver Pets­zo­kat machen muss, dem glei­chen Typ, dem er frü­her regel­mä­ßig men­tal in die Eier getre­ten hat? Ist das jetzt Gerech­tig­keit? Wie ist da die Stim­mung Back­stage? Nun ja, „Lost“ jeden­falls, da geht es dies­mal hoch her, man darf ja nichts Genaue­res sagen, weil jeder Zuschau­er auf sei­nem eige­nen Stand ist mit den gan­zen DVDs und Inter­net­räu­bern, die es da gibt. Der Cliff­hän­ger wird mör­de­risch, so viel sei ver­ra­ten.

Diens­tag: Lich­ter (3sat, 22.45 – 00.25 Uhr)
So eine Art Epi­so­den­film über deutsch-pol­ni­sche Grenz­schick­sa­le, ganz ohne blö­de Polen­wit­ze, aber dafür mit Matrat­zen­ver­käu­fern, Ziga­ret­ten­schmugg­lern und ukrai­ni­schen Flücht­lin­gen. Kann man auch mit geschlos­se­nen Augen gucken, so schön ist der Sound­track von The Notwist.

Mitt­woch: Die Tru­man Show (Pro 7, 20.15 – 22.10 Uhr)
Ers­ter Teil des gro­ßen Jim-Carrey-Ernst­haf­tig­keitfin­dungs-Mara­thons. Ace Ven­tur­ra spielt hier einen tap­si­gen Jeder­mann, der ein biss­chen unge­hal­ten wird, als ihm däm­mert, dass sein Leben eine Fern­seh­sen­dung ist. Die Moral: Unser aller Leben ist eine Fern­seh­sen­dung. Wer danach noch Lust hat, mag viel­leicht David Lynchs „Blue Vel­vet“ auf Arte gucken.

Don­ners­tag
Heu­te bleibt das Fern­se­hen geschlos­sen, Betriebs­aus­flug.

Frei­tag: Der Mond­mann (3sat, 22.45 – 00.40 Uhr)
Zwei­ter Teil des gro­ßen Jim-Carrey-Ernst­haf­tig­keitfin­dungs-Mara­thons. Bruce Almigh­ty spielt hier den Komi­ker Andy Kauf­man, des­sen Leben zwar immer­hin kei­ne Fern­seh­sen­dung, aber doch auch ziem­lich straff durch­in­sze­niert ist. Unglaub­li­cher Film, wir sind hier ja nicht zur Neu­tra­li­tät ver­pflich­tet.

Sams­tag: In der Hit­ze der Nacht (ARD, 22.55 – 00.40 Uhr)
Wir wider­ste­hen der Ver­su­chung, mit „Bat­man Fore­ver“ auf den drit­ten Jim-Carrey-Film der Woche hin­zu­wei­sen und emp­feh­len lie­ber die­sen 40 Jah­re alten Kri­mi, der sich an der Auf­klä­rung eines Mor­des in einer Klein­stadt in Mis­sis­sip­pi, die noch auf die Erfin­dung der Ras­sen­gleich­heit war­tet, abar­bei­tet. Das Ers­te zeigt ihn wegen des 80. Geburts­tags von Sid­ney Poi­tier am 20.2., wozu wir natür­lich noch nicht gra­tu­lie­ren, weil das doch Unglück bringt und wir nicht schuld sein wol­len, falls irgend­was mit Sid­ney Poi­tier pas­siert.

Sonn­tag: Sca­ry Movie 3 (Pro 7, 20.15 – 20.25 Uhr) und Mux­mäus­chen­still (ARD, 23.30 – 01.00 Uhr)
Die ers­ten zehn Minu­ten des drit­ten „Sca­ry Movie“ soll­te man mit­neh­men, danach viel­leicht noch schnell in die Bade­wan­ne und dann aber rüber ins Öffent­lich-Recht­li­che, wo die­se Pseu­do-Doku­men­ta­ti­on um einen fana­ti­schen Selbst­jus­tiz­ler gezeigt wird, der arg­lo­sen Mit­bür­gern auf­lau­ert und sie für ihre klei­nen Sün­den bestraft. War 2004 für den deut­schen Film­preis nomi­niert, falls das jeman­dem wei­ter­hilft.

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Lauf, Stapel, lauf!

Schön, dass Sie alle so zahl­reich erschie­nen sind!

Bei mir ist jetzt die Gat­tin des stell­ver­tre­ten­den Betriebs­rats­vor­sit­zen­den der Zement­wer­ke Nie­der­mörm­ter, Heid­run Bess­mer-Vol­len­stein. Ich will gar nicht lan­ge quat­schen, Frau Bess­mer-Vol­len­stein, viel­leicht neh­men Sie ein­fach mal die­se Fla­sche Sekt hier und wer­fen sie mit etwas Schwung – und wir ken­nen Sie ja als schwung­vol­le Frau – dort gegen die­sen alten 14-Zoll-Bild­schirm aus süd­ko­rea­ni­scher Pro­duk­ti­on.

Herr­lich, wie das gespritzt und gezischt und geknallt hat. Ganz herz­li­chen Dank, Frau Bess­mer-Vol­len­stein, die­ses Blog – ich hab extra mal nach­ge­schaut: Blog gilt wohl als Neu­trum, des­we­gen „das“ – ist damit eröff­net. Grü­ßen Sie Ihren Mann und die Kin­der ganz herz­lich, wenn Sie wol­len, kön­nen Sie noch was von den Schnitt­chen mit­neh­men, zum Mitt­ach oder so …