Leute Häute

Von Lukas Heinser
Veröffentlicht: 17. Februar 2009 16:04

Vor vielen, vielen Jahren war “Dawson’s Creek” meine liebste Fernsehserie. Nicht nur, weil sie gut gemacht und sehr stimmungsvoll war, und nicht nur, weil sie damals auf dem idealen Sendeplatz (Sonntagnachmittag) lief — die Serie hatte auch viel mit meinem Leben gemein: Ich war eindeutig Dawson Leery (ich wollte ja selber lang genug Regisseur werden), mein bester Freund war eindeutig Pacey Whitter und für einen halben Sommer hatten wir sogar eine Joey Potter. Dann wechselte “Dawson’s Creek” in Deutschland den Sendeplatz, die Serie wurde immer dramatischer und merkwürdiger und die letzten drei Staffeln habe ich (bis auf das große Finale) nie gesehen.

Während Katie “Joey Potter” Holmes eine Beziehung mit Tom Cruise begann und uns lehrte, dass die tollsten Mädchen immer bei den größten Freaks enden, lief eine neue Jugendserie an: “O.C., California”. Die hatte mit meinem Leben schon weniger zu tun (mal von Seth Cohens, also meinem Musikgeschmack abgesehen), war aber immerhin eine Staffel lang gut und unterhaltsam. Dann wurde sie erst schal, dann sehr, sehr schlimm, dann eingestellt.

Ich war zu alt geworden für Jugendserien. Meine neuen Lieblingsserien hießen “Scrubs”, “Dr. House” und “Weeds” und hatten vordergründig nichts mehr mit meinem Leben als Nicht-Mediziner und Nicht-Kiffer am Hut.

Und dann kam – Gottseidank, wir haben soeben die Einleitung hinter uns gebracht! – “Skins”. Bei Julia hatte ich etwas über die Serie gelesen und da ich das unbestimmte Gefühl hatte, vorher schon mal lobende Worte vernommen zu haben, guckte ich mir die erste Folge im Internet an.

Ich war so begeistert, dass ich – so viel zum Thema “Copy kills irgendwas” – Minuten später die DVDs der ersten beiden Staffeln bestellte. Natürlich bei amazon.co.uk, wo ja im Moment alles so herrlich günstig ist, und sich Serien-Fans deshalb reihenweise ins Unglück stürzen. Ich hatte vorher noch nie das Bedürfnis gehabt, Fernsehserien auf DVD zu gucken (meine erste Staffel “Dawson’s Creek” habe ich bis zur vierten oder fünften Folge geschafft), aber “Skins” wollte ich unbedingt sehen. Sonntag Abend hatte ich bestellt, Mittwoch früh war das Paket da.

Die Serie hat dabei den (für soziale Restkontakte sehr nützlichen) Vorteil, dass die ersten beiden Staffeln zusammen aus nur 19 Folgen á 45 Minuten besteht, was man theoretisch locker an einem Wochenende weggucken könnte.

Aber worum geht’s eigentlich? Um eine Gruppe von Teenagern in Bristol und ihre Probleme mit Schule, Eltern, Liebe, Sex und sich selbst. Nun bin ich selbst nicht mehr 17 (ich war selbst mit 17 kein großer Partygänger) und kenne mich besonders mit britischen Jugendkulturen nicht hundertprozentig aus, aber ich habe das Gefühl, die Serie könnte zum Realistischsten zählen, was man je auf dem Gebiet der Jugendserie gesehen hat. (Was wiederum am 23-jährigen Jamie Brittain liegen könnte, der die Serie gemeinsam mit seinem Vater Bryan Elsley entwickelt hat.)

Da “Skins” keine amerikanische Serie ist, dürfen die jungen Hauptpersonen hemmungslos fluchen, Drogen konsumieren, in Unterwäsche rumlaufen und Sex haben. Und trotzdem ist “Skins” nicht nur eine Jugendserie, sie funktioniert auf vielen Ebenen: Die Dialoge sind oftmals brillant, Kameraarbeit und Tonschnitt fügen eine eigene Erzählebene hinzu und überhaupt ist die ganze Serie so voll von literarischen Anspielungen (und ein paar auf “Dawson’s Creek” und “The O.C.”), dass man selbst mit einem Magister in griechischer Mythologie noch seinen Spaß daran haben kann.

Große Konflikte um Loyalität, Religion, Sexualität und Entscheidungen werden holzschnittartig, aber gar nicht mal so plump verhandelt. Die Darsteller sind durch die Bank gut, im gleichen Alter wie ihre Rollen und nicht übertrieben hübsch (man sieht regelmäßig deutlich ihr notdürftig überpuderten Pickel). Nicholas Hoult, der den coolen Tony spielt, kennt man noch aus “About A Boy”, alle anderen wird man sicherlich noch in irgendwelchen großen Filmprojekten wiedersehen. Sogar ich habe mit dem nerdigen Sid wieder eine Identifikationsfigur.

Das einzige, was ich an “Skins” kritisieren könnte, ist der klassische Serien-Fluch: In der zweiten Staffel sind ein paar Konflikte zu viel in die Drehbücher gerutscht. Zwar bewegt sich alles noch im realistischen Rahmen (Schicksalsschläge treten ja bekanntlich immer in Gruppen auf), aber ein kleines bisschen weniger wäre auch okay gewesen. Und dann ist am Ende von Staffel 2 plötzlich Schluss mit den altbekannten Gesichtern der ersten beiden Staffeln und in der dritten (die im Moment im UK im Fernsehen läuft) geht es um ganz andere Personen. Das ist ein guter Kunstgriff, den die Autoren da gemacht haben, um ihre Charaktere nicht totzuerzählen, aber nach allem, was man gemeinsam “durchgemacht” hat, schmerzt der Abschied schon.

Sie entnehmen meinen ungewohnt euphorischen Schilderungen, dass “Skins” eine Serie ist, die jeder, wirklich jeder, von Ihnen gesehen haben sollte (einzige Ausnahme: Eltern von Kindern, die gerade zwischen 15 und 18 Jahre alt sind). Ich habe in meinem Leben keine Fernsehserie gesehen, die so witzig, aufrichtig, realistisch, traurig, sexy, wahr und großartig ist, wie “Skins” — und dann haben die Macher auch handwerklich noch alles richtig gemacht.

Bei aller Verehrung für die amerikanische Popkultur: Das haben die Briten wirklich verdammt gut hingekriegt.

35 Kommentare

  1. malefue
    17. Februar 2009, 16:19

    ganz deiner meinung.
    englische serien werden (abgesehen von den üblichen verdächtigen) sowieso viel zu oft übersehen.

  2. Stitch
    17. Februar 2009, 16:32

    Klingt sehr interessant, aber darf ich fragen, ob du jemals “Freaks and Geeks” gesehen hast? DAS ist für mich bislang eigentlich immer die (Jugend-)Serie gewesen, die alles richtig gemacht und die jeder gesehen haben sollte…

  3. PhilParma
    17. Februar 2009, 16:39

    Klingt sehr gut.
    Freaks and Geeks kann ich ebenfalls nur empfehlen. Herzerwärmende Charaktere und wunderbare Dialoge.
    Das Nonplusultra auf der Serienliste ist für mich aber weiterhin The Wire, auch wenn das eine ganz andere Richtung ist. Kein Scrubs, House, Lost kann ansatzweise damit Schritt halten.
    http://www.faz.net/s/Rub475F68.....ntent.html

  4. M.
    17. Februar 2009, 17:00

    Ja, The Wire ist einfach das beste was je über die Fernsehbildschirme flimmerte. Danach kommt The West Wing.

    Skins hatte ich natürlich schonmal von gehört aber mich schrecken Britische Serie ja immer ab. Ich werds mir dennoch mal ansehen.

  5. chris
    17. Februar 2009, 17:09

    Das ist wirklich witzig – vor zwei Tagen habe ich begonnen, die erste (natürlich bei amazon.co.uk bestellte) Staffel “Skins” anzuschauen und bin auch sehr angetan. Nachdem ich nun schon die Altersgrenze zur 30 überschritten habe, empfinde ich die Serie bisher etwas als ein sündiges Vergnügen. Ich habe nicht das Gefühl, zu ihrer Zielgruppe zu gehören. Ich weiss also nicht, ob mir die Serie wirklich gefallen “sollte”. Und trotzdem… sehr witziger, etwas derber und schmuddeliger britischer Humor. Die erste Staffel wird also wohl nicht meine letzte bleiben…

  6. Norbert
    17. Februar 2009, 17:10

    Kann die Serie auch nur in den Himmel loben.

    Zum Thema Copyright kills: die DVD-Version bietet zu gut 80 Prozent nicht die Musik der TV-Ausstrahlung. Das ist ärgerlich, denn auch bei der Musikauswahl haben sich die Macher Mühe gegeben, im Original gibts unbekanntes, ungewöhnliches und ungewöhnlich nettes wie MGMT zu den Abschiedsszenen:

    http://www.e4.com/skins/music/.....ries1.html

  7. Johanna
    17. Februar 2009, 17:12

    Wah! Warum schreibst du denn sowas. Ich habe Dawson’s Creek auch geliebt und tendiere sowieso dazu mich stundenlang zu Hause einzusperren und Serien auf DVD zu gucken (Ja, ich bin ein totaler Junkie). Aber jetzt darf/kann/sollte ich das nicht!!!! Ich muss doch meine blöde Dissertation schreiben.
    Andererseits muss man auch mal Pause machen. Nur ein bißchen…

  8. Norbert
    17. Februar 2009, 17:23

    Ach, noch schnell zu “alle anderen wird man sicherlich noch in irgendwelchen großen Filmprojekten wiedersehen”: Dev Patel, also Anwar in Skins, spielt die Hauptrolle in “Slumdog Millionaire”

  9. malefue
    17. Februar 2009, 18:15

    the wire ganz nett, the west wing gut, the sopranos uneinholbar auf eins. sorry…

  10. Tessa
    17. Februar 2009, 18:19

    Skins ist super, und obwohl die Protagonisten der Serie noch zur Schule gehen auch für Leute, die sich der 30 nähern empfehlenswert. Hat immer noch kein deutscher Sender die Serie gekauft? Oder würde diese sofort auf eine Sendezeit nach Mitternacht verbannt, aufgrund des eindeutigen Gebrauchs von Alkohol, Drogen, Sex und die Darstellung gesellschaftlicher Probleme und den Alltag der Jugend (die ich nur selten für überzeichnet halte).
    Der dritten Staffel ist übrigens Effie erhalten geblieben. Vielleicht nicht ganz im Sinne der bisherigen Fans die Darsteller auszutauschen, vielleicht aber im Sinne der Darsteller um kein ewiger Soapdarsteller zu bleiben. Dev Patel hat da ja tatsächlich einen Glücksgriff mit “Slumdog Millionaire” gelandet.

  11. Steffen
    17. Februar 2009, 18:21

    Entourage, irgendwer?

  12. Stitch
    17. Februar 2009, 18:36

    @Steffen: Entourage war die ersten zwei Staffeln ganz unterhaltsam, flachte danach m.E. immer mehr ab, Staffel drei und vier kann man noch wegen Jeremy Piven als Ari Gold ganz gut ertragen, Staffel fünf war dann aber eine Mischung aus Frechheit und Katatstrophe…

  13. juliaL49
    17. Februar 2009, 18:49

    Ah, sehr schön, dass der günstige Wechselkurs dich verführen konnte :)
    Die Extras auf der DVD-Box sind ja auch nicht zu verachten (obwohl ich mich da noch durchwühlen muss).

    Deine Prognose mit den großen Filmprojekten ist sogar schon eingetreten: Dev Patel (Anwar) spielt beim Oscar-nominierten Slumdog Millionaire die Hauptrolle.

  14. Andreas
    17. Februar 2009, 18:53

    IT Crowd anyone?
    Mein Problem mit Skins war, dass es einfach viel anstrengender ist, englischen Slang zu verstehen. Und deshalb war bei mir auch nach der zweiten Folge Schluss. Mit amerikanischen Serien hatte ich da noch nie Schwierigkeiten (vielleicht werden da aber Slangs auch von den Autoren extra entschärft, um die Zuschauer nicht zu vergraulen?)

  15. Philip S.
    17. Februar 2009, 18:54

    hum hab auch bisher positives gehört nur die DVD Version soll nen andern Soundtrack haben…

    Bei den FIlmfreunden gibts da einen sehr lesenswerten Beitrag zu..

    http://www.fuenf-filmfreunde.d.....nen-musik/

  16. Stitch
    17. Februar 2009, 18:57

    Dann empfehl ich auch noch mal was, was sonst eher übersehen wird, weil es aus Australien kommt: Summer Hights High, eine ganz wunderbar böse Mockumentary-Serie mit dem Ozzie-Comedian Chris Lilley in gleich drei Rollen. Nicht ganz so grandios, aber ebenfalls einen Blick wert der Vorläufer We can be Heroes.

  17. Wombel
    17. Februar 2009, 19:46

    Skins ist ziemlich genial!
    Ich möchte vorallem auf das unheimlich geniale Finale der ersten Staffel hinweisen, da singen die Charaktere “Wild World”, wobei ich nicht weiß ob der auch auf der DVD ist, siehe der Film-freunde link oben vonwegen soundtrack. Bin zar auch schon etwas älter als die Jugendlichen in der Serie aber fühlte mich sehr gut unterhalten. Und für wen der Slang zu hart ist, da gibts seiten im Internet die bieten gute handgemachte deutsche untertitel dafür an ;)

  18. Lukas
    17. Februar 2009, 19:53

    “Freaks and Geeks” habe ich nie gesehen, “My so called Life” übrigens auch nicht, falls das noch jemand in den Raum werfen wollte.

    Das mit der ersetzten Musik wäre mir jetzt gar nicht aufgefallen (wie auch, wenn man die TV-Ausstrahlung nicht gesehen hat). Zwar hatte ich mich gewundert, dass so wenige mir bekannte Songs verwendet wurden, aber ich hatte das für ein (durchaus angenehmes) Stilmittel gehalten.

    Aber jetzt weiß ich auch wieder, warum ich mir nie Staffel 2 und 3 von “Dawson’s Creek” gekauft habe: Da war die Musik auch ersetzt worden und auf Ben Folds Five, New Radicals und Semisonic wollte ich dann doch nicht verzichten.

  19. meistermochi
    17. Februar 2009, 20:11

    in dawsons creek war immer alles braun und grün… schon bemerkt?

  20. Mathis
    17. Februar 2009, 20:48

    Frage an die Experten: Wieso weigert sich Amazon.co.uk, an meine Berliner Adresse zu verschicken?

  21. Hannnns
    17. Februar 2009, 23:40

    Jo, geht mir genauso. Nix zu machen.

  22. Lukas
    17. Februar 2009, 23:45

    @Mathis: Hast Du das richtige Land ausgewählt? Irgendwas hakte da auch bei mir erst.

    Ansonsten hatte Jens da auch mal was zu gebloggt.

  23. Hirngabel
    18. Februar 2009, 0:35

    SKINS ist vorgemerkt – ein sehr überzeugendes Plädoyer.

    Der Empfehlung für FREAKS & GEEKS kann ich mich übrigens nur anschließen. War ja mehr oder weniger auch die Serie, der wir jetzt die ganzen Werke von Judd Apatow (der für F&G verantwortlich zeichnet) mit seiner Clique zu verdanken haben. Seth Rogen, Jason Segel, James Franco – alle auch im Cast von F&G.

    Für weitere sehenswerte britische Serien empfehle ich -neben The IT-Crowd- einen Blick auf BLACK BOOKS und HOW NOT TO LIVE YOUR LIFE zu werfen. Auch wenn sie thematisch natürlich ganz andere Kategorie sind.

  24. Nigeth
    18. Februar 2009, 11:09

    Die Briten machen einfach bessere Serien als die Amerikaner. Was unter anderem daran liegt, dass sie nicht so sehr ins Korsett aus FCC-Regularien, Budget-Verpflichtungen und ‘Oh mein Gott die Einschaltquoten’ eingepfercht sind.

    In den UK kommt eine Serie wie Skins mit dem Stempel 18 halt einfach nach der ‘Watershed’, ein ‘viewer discretion is advised’ Schild davor und gut ist.

    The Wire mag großartig sein, könnte aber noch viel besser und realistischer sein, wenn die Amerikaner nicht Sex, Drogen, Gewalt und eine realistische Weltsicht (Oh mein Gott Teenager haben Sex!) im US TV so totregeln würden.

    Zum Thema Musik, deshalb am Besten nie zu deutschen Ausgaben der DVD-Boxen greifen. Was deutsche Sender teilweise anrichten um Serien kompatibler zu machen (bis hin zum Auswechseln der Titelmelodie) geht auf keine Kuhhaut.

    Danke übrigens für den Link auf amazon.co.uk. Das wird meinem Dispo nicht gut tun.

  25. Stitch
    18. Februar 2009, 11:27

    Die Briten machen einfach bessere Serien als die Amerikaner

    Das ist in dieser Pauschalität natürlich schlicht und ergreifend völliger Bullshit. Es gibt gute und schlechte und mediokre, dort wie dort. Ich kann “West Wing” und “Freaks & Geeks” ebenso goutieren und geniessen wie “Life on Mars” oder “Black Books”, oder “The Office” in beiden Versionen, UK und US. Also bitte.

    Und “The Wire” lief auf HBO und ist damit natürlich keinem FCC-Regularium unterworfen, da ist also gar nichts “totgeregelt”, darüber hinaus habe ich auch noch nie gehört, dass ausgerechnet HBO Budget-restriktiv arbeiten würde, es gilt doch eher das Gegenteil.

  26. Julia
    18. Februar 2009, 15:19

    Danke für den Tipp! Ich bin ja sowieso ziemlich in englischen Slang verliebt und komm’ da wirklich auf meine Kosten..

    Dawson’s Creek fand ich übrigens immer schon scheiße. Ziemlich scheiße sogar.

  27. Kat
    19. Februar 2009, 6:35

    Ich schließe mich den den “Black Books” Empfehlern gaaaaaaanz dolle an und werfe auch noch “Spaced” in den Raum, die beiden Serien gehen einfach mal Hand in Hand.

    Und “Life on Mars” ist für mich in der US Version nur schwer zu ertragen. Aber über Geschmack streiten wir ja hier nicht. :D

    Eine weitere Perle ist “Teachers”, eine lustig-dramstische englische Serie von der es bisher glaube ich 3 Stafflen gibt, in der 3ten sind auch nur sehr wenige von den Originaldartsellern dabei aber ich kann’s trotzdem empfehlen.

    Was mich an den englischen Serien so fasziniert, ist dass es sich immer anfühlt als träfe man auf alte Freunde. Die Schauspiler tauchen mal hier und mal da auf, ist ein bißchen wie in britischen Shakespeare und Jane Austen Filmen. Ich glaube “homy” beschreibt das Gefühl ganz gut.

  28. M.
    19. Februar 2009, 10:11

    “The Wire mag großartig sein, könnte aber noch viel besser und realistischer sein, wenn die Amerikaner nicht Sex, Drogen, Gewalt und eine realistische Weltsicht (Oh mein Gott Teenager haben Sex!) im US TV so totregeln würden.”

    The Wire lief auf HBO (Pay-TV) und hat somit keine regularien der FCC zu beachten. Das sieht man ja auch an anderen HBO Serien wie Sopranos oder Entourage. Ausserdem ist The Wire einer der realistischsten Serien die ich kenne (jedenfalls im Crime-Genre)

    Und was das die Serie nun großartig mit Sex und Teenagern zutun hat weiß ich auch nicht. Nur könnte Skins auf HBO genauso laufen wie in England. Abgesehen davon das Skins auch im Pay-TV in England läuft.

  29. Nigeth
    19. Februar 2009, 11:29

    Nur weil die Serie auf HBO läuft bedeutet es nicht das sie völlig frei in ihrer kreativen Gestaltung wären nur das sie den restriktivsten Broadcasting-regeln nicht ausgesetzt sind.

  30. Stitch
    19. Februar 2009, 12:58

    Nur weil die Serie auf HBO läuft bedeutet es nicht das sie völlig frei in ihrer kreativen Gestaltung wären nur das sie den restriktivsten Broadcasting-regeln nicht ausgesetzt sind.

    Joa, eben genau jenen, die Du selbst weiter oben genannt hast…

    @Hannnns:
    Könnte es vielleicht hieran liegen?

  31. kamadiva*
    21. Februar 2009, 16:42

    jep..SKINS eindeutig ne prima serie..
    auch wenn ich wohl auch nicht mehr ganz
    der zielgruppe zuzuschreiben bin..auch
    staffel 3 finde ich bisher sehr sehenswert!*

    und kann KAT nur zustimmen..SPACED ist eine
    der besten britischen serien überhaupt..nur
    schade dass es davon nur 2 staffeln gab..
    sehenswert..sehr zu empfehlen!!!*

    eine serie die mich sehr beeindruckte ist
    EXTRAS..bisher noch nicht erwähnt hier..
    aber überaus empfehlenswert..jede episode
    mit neuem berühmten gaststar..einfach
    wunderbar!!!*

  32. PhilParma
    23. Februar 2009, 0:57

    Habe jetzt die erste Staffel von Skins zur Hälfte durch (also alle “Hauptcharaktere” vorgestellt). Nett, mehr nicht leider. Das meiste finde ich gar nicht so authentisch. Die meisten Charaktere sind doch völlig überzeichnet, die Nebencharaktere meist ganz nah dran an Slapstick-Stereotypen. Hab mir weit mehr versprochen.

  33. Coffee And TV: » Vom Fernsehen und der Wirklichkeit
    15. April 2009, 16:39

    […] Abend habe ich die dritte Staffel meiner neuen Lieblingsserie “Skins” auf DVD zu Ende geguckt (die übrigens wieder sehr gut ist). Anschließend hing […]

  34. aisopis’ blog – Skins bald im deutschen Fernsehen
    8. August 2009, 17:29

    […] ersten mal gehört hatte ich in einem Artikel bei Coffee und TV. Von der ersten Folge war ich zwar nicht auf Anhieb überzeugt3, aber spätestens als ich mir das […]

  35. Not for sale – Coffee And TV
    8. Mai 2012, 11:24

    […] Sonntagabend schaute ich mir das auf DVD an, von dem ich annahm, dass es die letzte Folge “Skins” sein würde: Die zehnte Folge der sechsten Staffel, die dritte Generation der Hauptcharaktere ist […]

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