Nixkönner

Von Lukas am Dienstag, 25. November 2008 22:32
Kategorie: Political Science

BREAKING NEWS!

Im Falle unserer neuen Liste “Yes, maybe we could try to, but come to think of it: we definitely can’t” geht die SPD Marburg möglicherweise uneinholbar in Führung:

Schäfer-Gümbel '09: Yo isch kann

Für den Fall, dass das “irgendwie ironisch” gemeint sein sollte: Fail!

[via PickiHH]

Nachtrag, 26. November: Tobias weist in den Kommentaren völlig zu Recht darauf hin, dass es sich bei dem Logo um einen zwei Wochen alten Entwurf des Designtagebuchs handelt. Aus was für absurden Interpretationen des Konzepts “Selbstironie” die SPD das aber aufgreift, ist mir offen gestanden schleierhaft.

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17 Kommentare

  1. 1

    Die Verzweifelung treibt gar seltsame Blühten – aber bei einer Partei für die Münte eine Kultfigur ist wundert einen nichts mehr…

  2. 2

    Wie kann man sich eigentlich dazu hinreißen lassen, ein so bekanntes Logo zu verwenden und damit eigentlich genau eines zu kommunizieren: ideenlosigkeit.

    epic fail.

  3. 3

    Och kommt, irgendwie ist es doch witzig. Zumindest der Slogan ist doch mal eine interessante Variation. =)

  4. 4

    Ohje. Wer macht denn sowas? Ist ja schlimm. :D

  5. 5

    Dies war eigentlich eine Spaßaktion vom Designblog… http://www.designtagebuch.de/n.....-der-wahl/

  6. 6

    Hi hi hi.

  7. 7

    ich befürchte nur, dass ist der harmlose anfang von zu vielen, viel zu peinlichen obama-adaptionen die wir im nächsten jahr sehen werden. was ist eigentlich mit den first ladies dieses landes?

    und herr schäfer-gümbel begeistert: mein dozent schlug am montag vor, herr schäfer-gümbel solle doch nun elisabeth noelle-neumann heiraten, die zwischenzeitlich sogar elisabeth noelle-neumann-maier-leibnitz hieß. da braucht man für die wahlplakate zumindest keinen weiteren text mehr.

  8. 8

    Werde im Verlauf dieser Woche auf in die SPD eintreten, nur um aus dem Laden auszutreten.

  9. 9

    TSG: Wie ein tröger Kandidat (ganz langsam) Kult wird…

    Vor 14 Tagen haben wir uns mit Torsten-Schäfer Gümbel – kurz TSG – beschäftigt. Den Spitzenkandidaten der hessischen SPD für die Landtagswahl im Januar 2009. Dabei spielte auch das zuerst im Design Tagebuch erschienene satirische TSG-Logo eine Roll…

  10. 10

    Erbarmen … zu spät, die Hesse komme.

    Ich kann mir nicht erklären, warum mir auf einmal dieser Gassenhauer aus den 1980er plötzlich einfällt.

  11. 11

    Ist das schön, dass man sich über Fehler von anderen so göttlich amüsieren kann. Stellt euch am besten bei Friedman hinten an und haut alle drauf auf diesen armen SPD – Kandidaten Schäfer-Gümbel. In Deutschland muss man schon mit dem Hammer gepinselt sein, um Politik für dieses Land zu machen. Jeder, buchstäblich jeder, fühlt sich berufen, aus den nichtigsten Gründen Menschen zur Sau zu machen.

  12. 12

    Ich finde das toll. Und die hier rufen: Oh Gott, Obama Dich unser, denen sei gesagt, dass es doch genau um diese Differenz geht, dort der Politpopstar Obama, der die US-Welt aus einem Debakel führen könnte und hier die nochmalige Wahl in Hessen.

    Ich mag’s und finde es ausgesprochen witzig.

  13. 13

    Vorgestern oder gestern war genau die Meldung auch in der gedruckten RP drinne. Es ist witzig, es erzeugt Aufmerksamkeit-also ist es wirksam. Wohl besser als die “Next Topmodel”-Nummer…

  14. 14

    Bei der Zeit wird das Designtagebuch oder coffeeandtv wohl auch gelesen:

    http://www.zeit.de/online/2008/49/schaefer-guembel

  15. 15

    Ironie 1 : 0 ZDF…

    Die Wikipedia weiß über Ironie:

    Die Ironie (griechisch εἰρωνεία eironeía, wörtlich „Verstellung, Vortäuschung“) ist eine Äußerung, welche – meist unausgesprochene – Erwartungen aufdeckt, indem zum Schein das Gegenteil behaupt…

  16. 16

    In Bezug auf die Blogosphäre bin ich ja einiges gewohnt

    Dass ihr aber jetzt eine Grafik, die durchaus Potzenzial für ein Schmunzeln und erleichertertes Aufatmen bietet (da wohl noch ein Restbestand an Humorverstend dort vorhanden ist), als Kampagne wertet – das ist für mich einmal mehr Anlass, die deutsche Blogosphäre als unterirdisch in Hinsicht auf Souverernität und die Fähigkeit Dinge sachlich zu bewerten einzuordnen.

  17. 17

    [wie üblich bei offensichtlich falschen E-Mail-Adressen: gelöscht]

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