Yeaahh! Alle so: „und“

Von Lukas Heinser, 13. Oktober 2009 0:02

Im BILDblog hatten wir vor einiger Zeit einen Eintrag über den überraschenden Einsatz von Konjunktionen.

Daran musste ich heute denken, als ich bei „RP Online“ einen Artikel aus der „Rheinischen Post“ las, in dem ein armer Mensch mehrere Polizeimeldungen hatte zusammenfassen müssen und sich dabei ein wenig verheddert hatte.

Der Vorspann ging wie folgt (und ich möchte Sie bitten, auf die überraschende Konjunktion im letzten Drittel zu achten):

In der Nacht zu Samstag gegen 2.40 Uhr wurden Polizeibeamte wegen einer Körperverletzung zu einer Gaststätte an der Friedrichstraße gerufen. Ein unter Alkoholeinwirkung stehender 18-jähriger Duisburger störte die Anzeigenaufnahme so erheblich, dass mehrfach ein Platzverweis ausgesprochen wurde. Und in Dinslaken ist ein 74-Jähriger Opfer eines Trickbetrügers geworden.

3 Kommentare

  1. Chat Atkins
    13. Oktober 2009, 10:18

    Ich nenne so etwas den „Babytalk“: „Der Benny hat mir meinen Bagger weggenommen. Und dann habe ich den Benny mit Sand geschmissen. Und dann hat mich der Benny mit der Backform gehauen. Und ich habe dann den Benny …“ usw.

  2. Something Fishy
    14. Oktober 2009, 5:35

    Den allerletzten Satz hat er dann wieder gelöscht: „Und heute morgen habe ich meinen Schlips in den Kaffee gehängt.“

  3. Heiko
    14. Oktober 2009, 13:58

    „Und in China ist ein Sack Reis umgefallen.“