Kai Diekmann aß neben mir einen Hotdog

Von Lukas Heinser, 17. September 2008 23:36

Während Tausende auf der OMD auf IHN warteten, traf ich, der BILDblog-Autor, Kai Diekmann ALLEIN – neben einer Wand aus Äpfeln!

Kai Diekmann

10.37 Uhr. Ich stehe inmitten von Hunderten Messebesuchern am Einlass der Online-Marketing-Düsseldorf. „Das dauert ein bisschen“, sagt ein wichtig aussehender Typ im Anzug (mit Knopf im Ohr). Oh nein! Ich will doch zu den „Screenings“, wo ER auf dem Podium sitzt.

11.11 Uhr. Ich bin drin. ER ist es wirklich! ER sitzt auf dem Podium und erzählt, dass Bild.de zukünftig mehr Bewegtbild anbieten will. Zu diesem Zweck sollen besonders preisgünstige Videokameras angeboten werden, um mehr „user generated content“ zu ermöglichen.

11.20 Uhr. Jetzt steht ER wenige Meter neben mir. ER (1,80 m) ist viel größer, als ich ihn mir vorgestellt habe. ER trägt ein schwarzes Cordsakko — genau wie ich!

11.29 Uhr. Ich gehe IHM und seinem Assistenten seit einigen Minuten hinterher und halte mit meiner Videokamera drauf.
Plötzlich lächelt ER und winkt direkt in die Linse. Was für ein höflicher Mann!

11.32 Uhr. ER erreicht den Stand des Axel-Springer-Verlags. Die Leute um ihn herum begrüßen IHN freundlich und unterhalten sich mit ihm.

11.38 Uhr. Eine junge Frau bietet IHM Hotdogs an. ER greift beherzt zu und schafft es beinahe, die Wurst im Brötchen würdevoll zu verspeisen. ER ist so wichtig, dass er nicht mal genug Zeit zum Essen hat — ständig muss er mit vollem Mund weitersprechen. Ich nehme alles auf Video auf.

11.56 Uhr. ER geht weiter. Die meisten Besucher der Marketing-Messe erkennen ihn gar nicht oder gehen einfach weiter. Doch ich kenne IHN und folge ihm auf Schritt und Tritt.

12.00 Uhr. ER schaut mich an, dann kommt er auf mich zu. Sein Händedruck ist männlich-fest, aber seine Hände sind angenehm weich.
„Wenn ich irgendwas für Sie tun kann, müssen Sie Bescheid sagen“, sagt ER zu MIR. Ich frage ihn, was er von der Kritik des Deutschen Journalistenverbands an seinen Leserreporter-Plänen sagt. Er antwortet ausführlich und ausgesprochen höflich.

12.04 Uhr. ER muss weiter. Zum Abschied gibt er mir noch einmal die Hand und sagt: „Es ist mir ein Vergnügen“.
Dann geht er weiter und ich denke: WAS FÜR EIN MANN!

Was ich eigentlich sagen wollte: mein Videointerview mit Kai Diekmann finden Sie jetzt drüben im BILDblog.

52 Kommentare

  1. meistermochi
    17. September 2008, 23:56

    SOLLTE DIE LINKE PRESSE ETWA DIE GANZE ZEIT GELOGEN HABEN?

  2. Bodenseepeter
    18. September 2008, 0:04

    Gut gemacht!

  3. Ralf
    18. September 2008, 0:13

    Also ich bitte Dich, das ist doch wohl völlig übertrieben: NIEMAND kann würdevoll einen Hotdog verspeisen, noch nicht einmal beinahe.

    Und ER hat bekanntlich ohnehin ein kleines Würstchenproblem.

  4. Fritten
    18. September 2008, 1:31

    Ich beneide dich wirklich! Und daher ärgert es mich, dass ich nicht auf die OMD konnte. Man dieser Mann!

  5. Lukas
    18. September 2008, 1:42

    Ach, die OMD fand ich schnurzpiependoof. Ich bin sofort gefahren, nachdem ich den Schreck verdaut hatte.

  6. Manuel
    18. September 2008, 1:59

    Tja, das war wohl 1:0 für bild. So’n shit.

  7. Robivan
    18. September 2008, 1:59

    Tja, Kai, ein Glück, dass die BILDChef-Reporter dir nur in der Öffentlichkeit und nicht bis unter die Bettdecke folgen…

    …und ein Glück, dass ich nicht prominent bin!

    Aber Stichwort „WAS FÜR EIN MANN!“: Diese Frisur Marke Ölpest, Kai, geht mal echt sowas von gar nicht!

    Streich dem Diekmann übers Haar
    und du hast Butter für ein Jahr.

  8. the Geek
    18. September 2008, 3:12

    Man könnte fast denken, dass das Interview nicht geplant war. Zumindest kamst Du sehr überrascht rüber. Aber wenn es nicht geplant war, warum folgst Du dem armen Mann stundenlang mit der Videokamera? Bist Du ein Stalker? :-| Wolltest Du die Wegestrecke auf Google Maps und mit Fotos nachstellen? Oder war das eine spontane Idee nach dem Motto „Mal gucken was passiert…“. Ich hätte ja gewettet, dass irgendwann ein Security-Mann auftaucht und darum bittet, dass Du die Kamera abschaltest.
    War jedenfalls gut reagiert mit der Frage. Hat mir gefallen, auch wenn ich den Bildblog sonst nicht lese.

  9. Samson
    18. September 2008, 4:37

    @the Geek: Es ging wohl eher darum, Diekmann „Opfer“ dessen werden zu lassen, was vielen Promis oder sonstigen Personen von Interesse (Unfallopfer, …) durch diese Kameras wiederfahren wird.
    Dass am Ende ein Interview dabei herauskam, war wohl Glück.

  10. Cheater
    18. September 2008, 8:09

    Hat er sich wirklich spontan einem Interview gestellt, aus dem Stegreif und mit Kamera? Find ich gut. Und verkauft hat er sich auch ganz gut.

    Das mit den Bankräubern war ungeschickt, weil dadurch hat er die Frage nach dem Paparazzitum leicht beantworten können.

  11. fruchtriese
    18. September 2008, 8:16

    ja das mit dem bankraub wr in der tat eine Steilvorlage um gut aus der sache raus zukommen…mit KD unvorbereitet spontan zu diskutieren wird sicher immer schwer sein, der Mann weiß einfach was er zu sagen hat und wie er was drehen muss damit am ende ein Schuh draus wird der IHM paßt.

    aber sonst prima…

    wer issn eigentlich dieser blonde dauergrinsende speichellecker mit KD da durch die hallen springt?

  12. zota
    18. September 2008, 8:43

    der tenor in den kommentaren hier ist ganz richtig, das war – worin auch immer die absicht bestand – durchaus vorteilhaft für diekmann beziehungsweise bild inklusive den aktuellen videovorhaben. dabei ist man als bildblogger auf der besseren startposition der argumentationsstrecke. warum so unvorbereitet?

  13. dwarfnebula
    18. September 2008, 8:54

    Es wäre wirklich schön gewesen, wenn du ihn noch länger mit der Kamera hättest begleiten können. So hätte er am eigenen Leib seine geplante video-generated-content-vision spüren dürfen…

  14. Lukas
    18. September 2008, 9:42

    @Samson: Richtig erkannt.

    Dass Diekmann tatsächlich auf mich losgehen zukommen würde, hat mich sehr überrascht, weswegen auch die Fragen nicht so wirklich gut gestellt waren.

    „Bankräuber“ war in der Tat total doof, wie ich dann auch ganz schnell bemerkt habe. Dabei hätte es so viele passendere Beispiele gegeben.

  15. Luciola Lazilia
    18. September 2008, 9:57

    Leider ein 1:0 für den Öli. Du hättest dir ein Richtmikrofon besorgen sollen, dann hättest du auch schön mithören können, was er am Telefon so plappert, dass wär doch was gewesen. :D

  16. SvenR
    18. September 2008, 10:30

    Ich finde, Ihr geht zu streng mit Lukas ins gericht. Er ist ja nur (sic!) ein Blogger, der mit seiner Kamera nicht einmal journalistisch aufbereiteten user generated content produziert.

    Im Ernst: Ich finde, dass Du Dich ziemlich gut geschlagen hast. Und das Diekmann kein Idiot ist, sollte jedem klar sein. Er hat nahezu perfekt nicht auf Deine kritische Frage geantwortet und trotzdem meinen die meisten, dass er es getan hätte.

    BTW: Ich finde ja, dass ihr beide ein Frisurenproblem habt. Wobei Deines um Dimensionen kleiner ist.

  17. hans
    18. September 2008, 10:35

    Vielen Dank für das Video!

    die gebutterten Haare von IHM ist man ja mehr oder weniger gewohnt, aber dann braune Schuhe, ross Hemd … nicht ganz business as usual dress.

    Mal schauen wann die Bild ne Hartz IV Erhöhung fordert, damit das Grundrecht zum Erwerb einer Kamera von jedem finanziert werden kann.

    Grüße

  18. Lukas
    18. September 2008, 10:39

    Ich finde ja, dass ihr beide ein Frisurenproblem habt. Wobei Deines um Dimensionen kleiner ist.

    Er hat am Hinterkopf etwas, was ich nur mit einem Entenbürzel vergleichen kann.

    Ich hingegen arbeite ja noch daran, die andere Corporate Frisur der Blogosphäre zu haben.

  19. Der Typ im Hintergrund
    18. September 2008, 10:43

    Habe K.D. am Telefon mitgeschnitten: „Ja, richtig, 80 Millionen Richtmikros …. Wie günstig können Sie denn die machen Herr Chang!? …. Aber Sie verramschen uns nicht den alten Schrott von der Stasi, oder!? …. Sind die mit meinen bereits georderten Videokameras kompatibel Herr Chang? Wir brauchen auf bild.de mehr user generated Lauschangriff, wissen Sie ….“

  20. David
    18. September 2008, 11:34

    Wieso kann man das schöne Video noch nicht bei bild.de abrufen, so als „user generated content“…?

    Meine persönliche (schreckens) Erkenntnis des Films ist aber die, dass ich seit Wochen (ungewollt und unbewusst) die Axel Springer AG untersütze… Ich habe bei Immonet inseriert – HILFE.
    Sollte mir doch mal öfter das Impressum von solchen Seiten angucken…

    Soll der abgeschnittene Kopf eigentlich Kunst sein oder warst´ so aufgeregt ?

    …wusste „ER“ eigentlich mit wem „ER“ quatscht?
    Und so schlimm find ich das Frisurenproblem auch nicht – meins ist größer ;-)

    Grüße

  21. Christian S.
    18. September 2008, 12:06

    Ein sehr gutes Video!

    Dass Diekmann sich nicht so leicht aufs Glatteis führen lässt ist klar. Der Mann ist Profi. An dem haben sich schon ganz andere die Zähne ausgebissen. Insofern: Respekt für den Mut! :)

  22. SvenR
    18. September 2008, 12:10

    @ Lukas #18:

    Das mit dem Entenbürzel ist schon wahr. Ich arbeite ja viel mit Anwälten, und da ist diese Art von Frisur durchaus auch beliebt. Sofern da noch genug da ist für einen Entenbürzel.

    Wobei Entenbürzel an sich mir sehr sympathisch sind, insbesondere der von Donald. Nur nicht als Frisur.

    Und das mit Deiner Frisur ist wahrscheinlich sowieso nur der Neid eines 40jährigen mehrfachen Familienvaters mit ergrautem Resthaar – ein schönes Gesicht braucht Platz – dass ihm alsbald noch vollständig vom Kopfe gefressen werden wird…

    Warum Du aber anstelle einer Frisur unbedingt einen Straßenbesen auf Deinem Kopf haben möchtest, ist mir schleierhaft.

    Freundschaft!

  23. Phantomscherz
    18. September 2008, 13:28

    Sehr schönes Video.
    Erst war ich schwerstens amüsiert, dann leicht enttäuscht, daß sich Diekmann so gekonnt aus der Affäre gezogen hat.
    Es gibt so viele Gründe, sich über diesen Mann zu ärgern und ihn und sein Gossenblättchen zu kritisieren… Jedoch perlt das meist an seinem rhetorischen Lotusmäntelchen ab.

  24. Lukas
    18. September 2008, 13:35

    @David:

    Soll der abgeschnittene Kopf eigentlich Kunst sein oder warst´ so aufgeregt ?

    Ich hatte die Kamera noch vom Händeschütteln so doof in der Hand liegen und hab deshalb so komisch von unten gefilmt.

    …wusste “ER” eigentlich mit wem “ER” quatscht?

    Da ist nichts nachbearbeitet: Ich hab meinen Namen gesagt und er hat schön erzählt. Wenn er gefragt hätte, wofür ich das filme, hätte ich natürlich „BILDblog“ gesagt. Hat er aber nicht.

    @SvenR:

    Warum Du aber anstelle einer Frisur unbedingt einen Straßenbesen auf Deinem Kopf haben möchtest, ist mir schleierhaft.

    Ich schrieb doch, dass ich die andere Corporate Frisur haben/sein will. Halt Wischmob statt Straßenbesen.

  25. SvenR
    18. September 2008, 13:39

    Ah. Jetzt. Ja. Mangelnde Lesekompetenz meinerseits.

    Ich hab’s mir gerade nochmal angeschaut, Du warts wirklich ganz schön gut.

  26. dasdom
    18. September 2008, 14:46

    Ich finde das Beispiel mit dem Bankraeuber nicht ungeschickt, Du haettest es aber besser verteidigen sollen. Auch (und gerade) eine Person, die bezichtigt wird eine Straftat gegangen zu haben hat das Recht nicht erkannt zu werden und vor allen Dingen nicht von 20 verrueckten Bild“lesern“ aufgelauert zu werden! Das ist doch gaengige Praxis: Die Opfer, die tot oder im Strafvollzug sind wehren sich nicht und werden daher auseinander genommen.

  27. Lukas
    18. September 2008, 14:53

    Auch (und gerade) eine Person, die bezichtigt wird eine Straftat gegangen zu haben hat das Recht nicht erkannt zu werden und vor allen Dingen nicht von 20 verrueckten Bild”lesern” aufgelauert zu werden!

    Natürlich. Aber da wird es wirklich unnötig kompliziert für ein vierminütiges Gespräch. Das hier wäre das richtige Stichwort gewesen.

  28. Sash
    18. September 2008, 15:07

    Naja, das mit dem Bankräuber war schon schade… aber insgesamt nicht schlecht. Auch wenn Diekmann sich recht elegant (so elegant, wie das mit einem rosa Hemd geht) aus der Affäre gezogen hat, so weiß sieht er sich jetzt dennoch in einem Kontext präsentiert, in dem er nicht präsentiert werden will – nehme ich zumindest mal an.
    Damit ist das eigentliche Ziel dennoch erreicht.

  29. Greese
    18. September 2008, 18:09

    Eigentlich war das alles viel zu höflich. KD hätte es verdient gehabt, dass ihm die Kamera samt Bluthund-Journalist ein, zwei Stunden lang so richtig auf die Pelle rückt. Nur damit er einmal merkt, was er bei anderen anrichtet.

    Aber der merkt eh nichts mehr und der Durchschnitts-Bildblog-Leser ist nicht so gemein. Ich wäre es auch nicht gewesen.

  30. Lukas
    18. September 2008, 18:18

    Natürlich habe ich in dem Gespräch Max Goldt missachtet:

    Diese Zeitung ist ein Organ der Niedertracht. Es ist falsch, sie zu lesen. Jemand, der zu dieser Zeitung beiträgt, ist gesellschaftlich absolut inakzeptabel. Es wäre verfehlt, zu einem ihrer Redakteure freundlich oder auch nur höflich zu sein. Man muss so unfreundlich zu ihnen sein, wie es das Gesetz gerade noch zuläßt. Es sind schlechte Menschen, die Falsches tun.

    Wenn er nicht das Gespräch gesucht hätte, hätte ich ihn vermutlich noch länger verfolgt (zum Klo, zum Auto, etc.), aber das war mir dann nach dem Gespräch doch zu doof bzw. heikel.

  31. Steffen (mit 2 f und e)
    18. September 2008, 20:02

    Hmm, ich bin ganz schön verwundert, dass er sich so lange Zeit genommen hat, es ist auch nichtmal er, der das Gesrpäch beendet.

    Naja, schade irgendwie. Wie schon erwähnt hätte man das „Interview“ natürlich besser machen können (ich hätte es aber auch nicht besser gemacht). Wenn er gar nicht zu dir gekommen wär, wär es auch lustiger geworden. ;)
    Und dass du ihn nach dem Gespräch nicht mehr verfolgen wolltest ist auch logisch, wenn auch schade. ;)

  32. Matthias Sch.
    18. September 2008, 20:37

    Wenn er nicht das Gespräch gesucht hätte, hätte ich ihn vermutlich noch länger verfolgt (zum Klo, zum Auto, etc.), aber das war mir dann nach dem Gespräch doch zu doof bzw. heikel.

    -> ich schäze, dass er genau das beabsichtigt hat – nach so langer Verfolgung (waren das nicht über 0 Minuten?!) dürfte er zumindest vermutet haben, dass man ihm „seine eigene Medizin zum Schmecken“ geben wollte.

    Trotzdem, gut geschlagen – muss für dich unerwartet gewesen sein, obwohl ich genau dieses „sich überraschend Stellen“ im Laufe des Videos fast zwingend erwartet habe, weil es für mich die naheliegendste „Abwehrstrategie“ wäre. ABer offenbar hast du ihm lange genug zu denken gegeben, bis er auch selber auf die Idee kam ;-)

    Nächstes Mal dann bitte die Verfolgung auf Toilette (inkl. Pupser und Rauschen der Spülung), zum Auto (inkl. verzweifeltes Rangieren und illegales am-Steuer-telefonieren) und ins Bett (zur Überprüfung, ob er auch untenrum so geschleimte Haare hat).

  33. Jan
    18. September 2008, 21:11

    Die Idee, ihn zu verfolgen, ist zwar nicht total neu, aber gut umgesetzt. Ich finde, man merkt während des Interviews, dass du dann doch mehr Respekt vor ihm hattest, als du dir vielleicht selber wünschst, wenn man berücksichtigt, wie selbstbewusst du hier im Blog schreibst – was ich auch deinem Gesicht anzusehen glaube, als du die Kamera auf dich selbst richtest (warum eigentlich?). Aber Hut ab vor der Courage!

  34. David
    18. September 2008, 21:30

    @Lukas:
    So meinte ich das ja auch nicht. Hatte mir halt die Frage gestellt, ob ER sich auch so „auskunftsfreudig“ vor die Kamera gestellt hätte wenn er sich bewusst gewesen wäre, dass du von für BildBLog schreibst bzw. in dem Fall filmst… (grausiger Satzbau – ich weiß)

    Wenn ich richtig liege, ist das ja auch schon dein 2. Video-Content für bildBlog. Der Frisur nach zu urteilen, ist das folgende (sehr geniale) Video auch von dir!?
    http://www.bildblog.de/2970/bi.....rzdoerfer/

    Grüße..

  35. Einstein
    18. September 2008, 21:50

    Du bist doch der, der immer die Softie-Mucke bei Plattentests.de rezensiert, oder? ;)

  36. 50hz
    18. September 2008, 22:02

    Großes journalistisches Talent bewiesen, Lukas. Hochachtung. Allerdings bist Du an einen geraten, der noch besser ist als Du. Der Kerl schlägt sich großartig.
    Aber tröste Dich. Du hast dafür einen guten Charakter ;-)

  37. Matthias Sch.
    18. September 2008, 22:08

    @David,34: aaaahhhh… jetzt weiß ich auch, woher mir diese Fresse (sorry, Lukas) bekannt vorkam…. das war ja soooo total genial, vor allem der verstörte Gesichtsausdruck und das Augenrollen *nach* dem Interview.

    Danke an Lukas für diesen Brüller und danke an dich, dass du mich zum nochmal-angucken gebracht hast :-))

  38. Lukas
    18. September 2008, 23:06

    als du die Kamera auf dich selbst richtest (warum eigentlich?)

    Ich wollte sichergehen, dass auch ganz klar ist, dass da gerade ein BILDblogger mit Kai Diekmann gesprochen hat und wir nichts gepfuscht haben.

    Du bist doch der, der immer die Softie-Mucke bei Plattentests.de rezensiert, oder? ;)

    Das ist aber sehr lange her. In Internetjahren mehrere Ewigkeiten.

    Allerdings bist Du an einen geraten, der noch besser ist als Du.

    Meine Interviewerfahrungen beschränken sich auf zwei Jahre Campusradio, während Herr Diekmann sowas seit mehr als zwanzig Jahren hauptberuflich macht. Von daher ist das schon Regionalliga gegen Champions League. Aber der Pokal hat seine eigenen Gesetze. Oder so.

  39. Frank A.
    19. September 2008, 1:06

    Ich war auch auf der OMD, und „tausende“ haben bestimmt nicht auf KD gewartet, bei seinem Vortrag waren höchstens 200 People. Ich habe nur die ersten beiden Sätze von ihm gehört, das hat gereicht, um den Vortrag, den ich eh nur vom Eingang zum Vortragssaal angehört habe, zu verlassen. Ganz schlimm auch die Selbstbeweihräucherung von KD im Video über die BILD.

  40. Steffi
    19. September 2008, 1:15

    Schade, aber dass war nicht anderes als beschämend für jeden der versucht Diekmanns Gefährlichkeit mit sachlichen Argumenten hervorzustellen. Was sollte das? Danke, dass du seine Ansichten über den typischen langhaarigen linken Studenten der außer großen Worten vor seiner Peergroup im tatsächlichen Diskurs den Schwanz einzieht (aber hinterher große Reden schwingt) und offenbar nichts besseres zu tun hat als ihn mit der Digicam zu verfolgen, bestätigt hast. Diekmann war dort in seiner Funktion als Chefredakteur, dem ist das WURSCHT wenn du ihn dabei filmst. Mach einen Blog auf in dem du ihn beim täglichen Brötchen beim Bäcker filmst, aber das da war eine ganz arme Vorstellung. Bei allem Respekt für Bildblog (den ich durchaus habe!)-Setzen-Sechs!

  41. Stefan
    19. September 2008, 1:23

    Aber echt, Lukas. Wenigstens die Haare hättest Du Dir schneiden können, damit Du nicht so aussiehst, wie Leute glauben, dass Diekmann glaubt, dass linke Studenten aussehen.

  42. SebO
    19. September 2008, 2:27

    Hallo Lukas.
    Ich bin von diesem filmischen Dokument schwer beeindruckt! In Anbetracht der Tatsache, dass ein Zusammentraffen nicht „geplant war, hast du in jedem Maße hervorragend reagiert und journalistisch gezielte, gute Fragen gestellt.

    Ich bin nicht der Ansicht, dass Herr Diekmann sachlich gut argumentiert hat! Er hat lediglich seine Argenda runtergeleiert-dass, was er ja eben schonmal erzählt hat, auf dem Podium.
    Würde man über Hitler sagen, dass er sachlich argumentiert, wenn man ihn nach dem Parteitag über seine Ziele befragt?? Ich schätze nicht!

    Nach meiner Ansicht war Herr KD nichtmal „cool“-es ist eher traurig, wie er versucht zu rechtfertigen, dass eine Heerschar Hobbyjournalisten auf der Jagd nach Pseudostorys die Menschenrechte anderer verletzten sollen, letztlich nur, um ein paar Blatt Papier voll zu schreiben und seinen Job zu sicher!

    Jedem sollte deutlich sein, dass dieser Mann sehr wohl wußte, dass jemand, der ihn permanent mit einer Kamera verfolgt, nicht zum gemülichen Samstagabendgrillpartygebrauch filmt! Er hat sogar mehr zu verlieren, wenn er sich dem Gespräch nicht stellt.

    Ich bin nach diesen Dokument nun der festen Überzeugung, dass RICHTIGE und SERIÖSE JOURNALISTEN auch in Zukunft die notwendigen Ereignisse berichten und den Rest Rest sein lassen.

    Es würde auch niemand eine Zitrone auspressen bis sie staubtrocken ist….der Saft wird dann nämlich bitter!

  43. dasdom
    19. September 2008, 9:29

    Schade, aber dass war nicht anderes als beschämend für jeden der versucht Diekmanns Gefährlichkeit mit sachlichen Argumenten hervorzustellen. Was sollte das? Danke, dass du seine Ansichten über den typischen langhaarigen linken Studenten der außer großen Worten vor seiner Peergroup im tatsächlichen Diskurs den Schwanz einzieht (aber hinterher große Reden schwingt) und offenbar nichts besseres zu tun hat als ihn mit der Digicam zu verfolgen, bestätigt hast.

    Na und. Kann uns doch egal sein was Herr Dumpfbacke von langhaarigen Studenten haelt!

    Diekmann war dort in seiner Funktion als Chefredakteur, dem ist das WURSCHT wenn du ihn dabei filmst.

    Warum kommt er dann auf ihn zu? Er wollte ihn loswerden. Hat er ja auch geschafft. Aber wenn es ihm egal gewesen waere haette er nichts gemacht.

    Bei allem Respekt für Bildblog (den ich durchaus habe!)

    Glaub ich nicht!

    -Setzen-Sechs!

    Selber!

  44. Jürgen
    19. September 2008, 10:43

    Das Vorhaben ihm seine eigene Medizin zu verpassen war ja erfolgreich.Es wurde ja sehr deutlich wie Dieckmann versucht Dich partout zu ignorieren.Als er dann die Strategie wechselte war deine Idee das ganze zu einem Interview zu machen fragwürdig aber nachvollziehbar.Auf sein „Wenn ich helfen kann…“ wäre „Nein Danke,ich hab noch ein paar volle Akkus!“ oder “ Machen Sie mal was, so krieg ich nie sechsstellige Zuschauerzahlen bei youtube!“ passender gewesen.

  45. Frank A.
    19. September 2008, 12:50

    @dasdom

    Warum müssen Menschen in Blog-Kommentaren eigentlich immer so engstirnig und beleidigend reagieren, wenn zwischendurch mal eine Meinung kommt, die dem Autor des Blogs nicht applaudiert?

    Und dann soll man „euch“ ernst nehmen. Tss..

  46. niels
    19. September 2008, 13:52

    Ich schließ mich den anderen mal an: Gut gefragt angesichts der Überrumpelung. Aber Diekmann hat sich besser geschlagen als bei manch anderer Gelegenheit, mal ganz abgesehen von den unverzeihlichen Schuhen.

  47. Coffee And TV: » The World Was A Mess But His Hair Was Perfect
    19. September 2008, 19:31

    Die Kommentare zu meiner Frisur unter dem Kai-Diekmann-Eintrag haben mich schwer verletzt. […]

  48. Peter
    20. September 2008, 22:19

    Ich fand die Fragen auch ganz. Wenn man wirklich sofort „knallharte“ Fragen stellt, winkt der KD doch nur ab und geht weg. Die Einstiegsfrage fand ich deshalb sehr gut. Was schön seriöses, wozu er Stellung beziehen kann, ohne das ER sein Gesicht verliert. (Wie gesagt, bei einer härteren Einstiegsfrage wäre das Interview bereits dann zu Ende gewesen)

    Aber vielleicht hättest Du am Ende noch etwas richtig tolles raushauen können, damit irgendwas passiert (eskaliert). Aber ich weiß auch wie schwer es ist, sich nicht von so einem Gelaber einlullen zu lasssen und den kopf klar zu halten.

  49. ckwon
    22. September 2008, 9:48

    KD ist auf dieses Thema gut vorbereitet. Das merkt man. Er kann da seinen Standpunkt vertreten, auch wenn er vermutlich keinen der Leser hier überzeugen konnte.

    Ich kann mir gut vorstellen,d ass Lukas seitdem ganz viele tolle Sätze parat hat, die er KD, sollte er ihn zufällig auf der Straße treffen, als noch bessere Argumente gegenhalten kann…

    Aber das wird schon.

    Finde es auf jeden Fall gut, dass ihr das Video veröffentlicht habt, auch wenn KD in dem Fall sich geschickt aus der Affäre zieht…

  50. dasdom
    22. September 2008, 10:04

    @Frank A.

    Wie verletzlich muss man sein um das als beleidigend zu empfinden. Ich habe nur meine Meinung gesagt und wiederhole sie gern nochmal: Von mir aus kann Herr Dumpfbacke ruhig denken, dass alle Studenten lange Haare haetten und total schiss vor ihm. Ist mir echt schnuppe, was Herr Dumpfbacke von mir haelt.
    Deiner Meinung nach darf ich meine Meinung also nicht mehr vertreten?
    Ausserdem ist es mir scheissegal, ob Du „uns“ ernst nimmst!

  51. Jan
    21. Oktober 2008, 11:53

    oh ja, das lustige Filmchen hab ich gesehen ;-)

  52. Enttäuschender DER SPIEGEL-Titel 09/2011: BILD – Die Brandstifter » Pottblog
    27. Februar 2011, 16:31

    […] erscheint Lukas Heinsers drei Jahre altes Video BILDblog trifft Kai Diekmann (siehe auch: Kai Diekmann aß neben mir einen Hotdog) nicht nur von der Bildführung3, sondern auch vom Inhalt her als deutlich frischer, […]