Und Berlin war wie New York

Von Lukas Heinser
Veröffentlicht: 20. Februar 2013 22:04

Es nützt ja nichts, das zu leugnen: Ich mag die neue Single von Bosse.

Dieses perlende Ben-Folds-Klavier! Diese völlig reimfreien Strophen! Dieser Shoop-Shoop-Refrain! Und vor allem: Diese Geschichte, die er da erzählt!

Von Dosenbier, vom ersten Kuss, von der musikalischen Sozialisation, von Sehnsuchtsorten, von der Jugend an sich. Alles ganz schlicht, gleichermaßen konkret und allgemeingültig.

Wenn Axel Bosse im letzten Refrain “oh yeah, whatever, nevermind” singt, krieg ich jedes Mal Gänsehaut. Und habe wieder diese grieseligen VHS-Bilder aus Seattle auf Vox vor Augen. Am Tag, als Kurt Cobain starb.

15 Kommentare

  1. Manuel
    20. Februar 2013, 22:11

    Danke, Lukas! Ich habe einfach exakt das gleiche gedacht. Und ich kann Bosse absolut nicht leiden.

  2. Daniel
    20. Februar 2013, 22:46

    Schöner Song. Und in dem Video sieht Bosse aus wie der junge Dave Matthews.

  3. Hannah
    21. Februar 2013, 1:18

    Am Tag, als Kurt Cobain starb, war ich gerade mal 6. Aber das tut der Schönheit des Lieds für mich keinen Abbruch.

  4. Alberto Green
    21. Februar 2013, 8:53

    Ach, war es vorher leugnenswert, Bosse zu mögen? Das hätte mir mal jemand früher sagen müssen!

  5. SvenR
    22. Februar 2013, 20:06

    Oh Mann, bin ich alt. Mir gefällt das überhaupt nicht.

  6. Eli
    24. Februar 2013, 17:48

    Ah, ich weiß es passt hier nicht hin, aber hast du DAS schon gesehen?
    http://eestilaul.err.ee/videod.....8443072a95
    Getter Jaani goes Metal :D

  7. fbee
    1. März 2013, 22:03

    Schön finde ich ja, wenn im “Refrain” die mitsingende Frauenstimme zu hören ist und der Moment im Video, als er ihre Hand fassen möchte und sie ihre Hand zurückzieht – da habe ich beim hören Gänsehaut bekommen bzw. beim sehen mit Wehmut an mein 1994 denken müssen.

    Hach, was für ein schönes Lied/Video.

    Danke für den Tipp!

  8. Elli Spirelli
    6. März 2013, 3:16

    Also ich mag die Lieder von Bosse – nicht alle, aber auch dieses (und es ist einfach so, dass ich die Lieder selbst dann mag, wenn ich sie auf nichts beziehen kann – ungewöhnlich für mich) – Das erste Lied, was ich von Bosse kannte, war das mit Silly Frontfrau Anna “Frankfurt/Oder” – dann folgte “Wartesaal” und “Weit Weg” – und ich würde mich nie dafür schämen ;-)

  9. Opa erzählt vom Rock – Coffee And TV
    8. März 2013, 18:41

    [...] Miles und – die Wenigsten werden sich erinnern – Uncle Ho, Heyday, Hyperchild (Sänger: Axel Bosse), Re!nvented und – zu einem gewissen Grad – [...]

  10. no
    8. März 2013, 20:56

    Die Schmähkritik zum zugehörigen Album auf laut.de trifft es ziemlich gut http://www.laut.de/Bosse/Kraniche-%28Album%29

  11. Lukas Heinser
    8. März 2013, 22:26

    Wenn Sie das für eine Schmähkritik halten, haben Sie aber schwache Nerven!

  12. no
    9. März 2013, 9:19

    Ist es üblich, sich hier zu siezen? Mir sagt die Review dort zu, weil ich die Texte und die Musik selbt auch kitschig und belanglos finde.

  13. Superralf
    7. August 2013, 19:22

    Ich finde das Lied sehr schön wusste aber nicht wie es heißt, desswegen hab ich die Zeile ” Und Berlin war wie New York” gegoogelt und bin auf diesen Beitrag gestoßen, das ist das erste Lied das ich je von Bosse gehört habe und kann mir desswegen keine Meinung zu seiner Musik bilden. Trotzdem finde ich es walsch zu sagen jemand müsste sich dafür schämen, was er für Musik hört, das sollte jeder selbst entscheiden!

  14. Songs des Jahres 2013 – Coffee And TV
    10. Januar 2014, 14:05

    […] zu einem der im Gebrauchsfernsehen meist gespielten Werke des Jahres gemacht hat! Doch, ich bleibe dabei: Ich mag diesen […]

  15. Christian
    24. März 2014, 18:36

    Also ich war vorher auch kein großer Freund von Bosse weil mir die Texte einfach zu flach waren. Aber mit diesem Song hat er doch tatsächlich geschafft, dass ich im Auto auch mal lauter drehe, wenn es läuft ;-)

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