Holger, der Kampf geht weiter

Von Lukas Heinser, 26. September 2008 11:26

Andreas Baader wird in der Erinnerung der Menschen immer der Mann sein, der im Gerichtssaal von Stuttgart-Stammheim den vorsitzenden Richter anbrüllte und Frauen, wenn er mit ihnen redete, als „Fotzen“ bezeichnete. Daran wird sich auch durch den zwanzig-Millionen-Euro-Film „Der Baader Meinhof Komplex“ nichts ändern — die Leute werden den gebürtigen Münchener Baader höchstens mit einem nordischen Einschlag im Ohr haben, weil Moritz Bleibtreu im Sprechunterricht an der Schauspielschule gepennt hat.

Es gibt ja kaum einen Superlativ, kaum einen Satz, der im Vorfeld nicht über den Film geschrieben worden war. Jeder, der damals dabei war oder jemanden kannte, der die Geschichte der RAF am Fernseher miterlebt hatte, durfte sich in irgendeinem Medium darüber äußern, durfte diskutieren, ob man aus so einer Geschichte einen kommerziellen Spielfilm machen dürfe, oder durfte sonst irgendetwas sagen. Der Film wurde vorab so mit Bedeutung aufgeladen, dass man sich schon fragt, ob man ihn überhaupt noch als Film sehen und beurteilen kann.

Ja, man kann. „Der Baader Meinhof Komplex“ ist stilistisch solide, mitunter brillant, was insofern überrascht, als Regisseur Uli Edel („Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“, „Letzte Ausfahrt Brooklyn“) seit ungefähr zwanzig Jahren nichts Relevantes mehr gedreht hat. Es ist ein detailverliebter Zweieinhalbstünder, dessen Spannungsbogen ein bisschen darunter leidet, dass zehn Jahre (und 650 Seiten Buchvorlage) abgehandelt werden müssen, bis das passiert, was man eh schon tausendmal gesehen hat: Die „Landshut“ wird in Mogadischu gestürmt, in Stammheim werden drei Leichen gefunden. Bis dahin ist es nie langweilig geworden, aber auch nur selten konkret oder gar übersichtlich. Ich weiß nicht, ob es hilfreicher ist, gar nichts über die Geschichte der RAF zu wissen, weil man sich dann wenigstens nicht ständig fragt, wer wer ist.

„Der Baader Meinhof Komplex“ oder kurz „BMK“ ist keine Dokumentation und keine Vertiefung von irgendwas, er ist eine oberflächliche Einführung in ein Kapitel deutscher Geschichte, dessen Aufarbeitung rechnerisch noch zehn bis zwanzig Jahre brauchen wird. Wir Spätgeborenen sitzen da und wundern uns über Massendemonstrationen, Raucher allerorten, riesige Studentenversammlungen und Menschen, die umständlich mit Vokabeln wie „Imperialismus“, „Genossen“ und „Bourgeoisie“ hantieren. Wir wundern uns, dass solche Leute, die man bei jeder Studentenparty stehen lassen würde, wenn sie einen anlaberten, damals die Massen bewegt haben (die Konservativen haben sich freilich schon damals gewundert). Wenn ein vollbesetzter Hörsaal auf Geheiß von Rudi Dutschke (erschreckend nah am Original: Sebastian Blomberg) „Ho, Ho, Ho Chi Minh“ anstimmt, sind das für uns ähnlich fremde und beunruhigende Bilder wie die vom Reichsparteitagsgelände in Nürnberg.

Aber der Film macht klar, was die Studenten 1967 bewegte, und wenn man die damaligen Meldungen aus Vietnam mit denen aus dem Irak heute vergleicht, ist einem das gleich gar nicht mehr so fremd und man wundert sich stattdessen, warum die heutigen Kriege eigentlich so egal sind. Auch die Bilder vom 2. Juni, als sich die Spannung zwischen Demonstranten und Polizisten schließlich in roher Gewalt entlädt, hat man so ähnlich in letzter Zeit schon mal im Fernsehen gesehen — allerdings längst nicht so brutal und ohne die „Jubelperser“, die mit Latten auf die Demonstranten einschlagen.

Diese Parallelen machen den Film für jüngere Zuschauer interessant, aber wie aus dem Protest gegen Vietnamkrieg und Schah plötzlich die RAF werden konnte, geht im Film völlig unter. Die Frankfurter Kaufhausbrandstiftung, für die Baader und Gudrun Ensslin (Johanna Wokalek) erstmalig vor Gericht stehen, und die in der Buchvorlage ausführlich anmoderiert wird, passiert einfach so. Damit fehlen dem Unternehmen RAF im Grunde genommen weite Teile des Überbaus und alles, was man sieht, sind verwöhnte Bürgerkinder, die (wie schon in „Die fetten Jahre sind vorbei“) ein bisschen Terroristen spielen wollen. Entsprechend dämlich stellen sie sich mitunter an, entsprechend komisch sind die Szenen in den palästinensischen Ausbildungscamps.

Michael Buback hat „BMK“ als „Täterfilm“ beschrieben, was sicherlich nicht falsch ist. Schon das Buch konzentriert sich hauptsächlich auf die Biographien der Terroristen, der Film verknappt da weiter. Anders als in Heinricht Breloers brillantem Fernseh-Zweiteiler „Todesspiel“ bekommt Schleyer hier nur wenige Augenblicke Aufmerksamkeit, alle anderen Opfer sind sowieso reines Kanonenfutter. Polizisten, US Army, Springer-Hochhaus, Stockholm, „Deutscher Herbst“, zwischendurch sogar München 1972 — die Schauplätze und Verbrechen werden abgehechelt, der Bodycount läuft stumm mit.

Allerdings ist der Film trotzdem keine Bonnie-und-Clyde-Nummer, keine mehrfach popkulturell codierte Heldenballade wie Christopher Roths „Baader“. Solange die Terroristen reden, sind sie unerträglich: Mao, Lenin, und die ganzen französischen Philosophen sind nicht spurlos an ihnen vorbei gegangen, ihre Aufrufe schwanken zwischen blasiertem Pathos und verblendetem Zynismus. Manche Dialoge, wie die zwischen Ensslin und ihren Eltern, wirken furchtbar hölzern und plakativ, aber man muss annehmen, dass „Diskurs“ damals eben so klang. Sobald die Terroristen dann schießen, sind sie kaltblütig und brutal, und außer Susanne Albrecht, die als Lockvogel bei der Ermordung Jürgen Pontos, dem Patenonkel ihrer Schwester, dabei war, zeigt niemand eine Gefühlsregung für die Opfer.

Moritz Bleibtreu schafft es nur in wenigen Momenten, hinter der Rolle zu verschwinden. Die meiste Zeit ist sein Baader irgendeine weitere Bleibtreu-Rolle: ein bisschen verschlagen, ein bisschen sympathisch (weil eben Bleibtreu), ein bisschen wahnsinnig. Martina Gedeck spielt Ulrike Meinhof als eine zögerliche Sprücheklopferin, die sich völlig in der Situation verheddert und am Ende zwischen Lethargie und Hysterie schwankt, bis sie einfach tot ist. Johanna Wokalek ist unglaublich gut, man hasst ihre Gudrun Ensslin quasi ab dem ersten Moment und ist doch immer mal wieder fasziniert von dieser entrückten Frau. Und dann gibt es da noch mehr als hundert weitere Schauspieler — fast jeder, der in Deutschland in den letzten zehn Jahren mal vor einer Kamera stand, ist (mit Ausnahme von Til Schweiger, Franka Potente und Iris Berben) auch diesmal mit dabei, was den Film so ein bisschen nach einem deutschen „Ocean’s Eleven“ aussehen lässt. Sogar Heino Ferch und Jan Josef Liefers hat man unterbringen können.

Bruno Ganz allerdings hatte Pech: Als BKA-Chef Horst Herold erntete er ständig unfreiwillige Lacher. Vielleicht, weil die Leute Adolf Hitler vor Augen bzw. im Ohr hatten (s. „Der Untergang“), vielleicht, weil die Rolle so dünn und karikiert angelegt ist. Herold ist durch und durch Beamter, der irgendwie immer alleine ist (von den mehr als 100.000 Polizisten, BKA-Leuten und den ganzen Computern, die mit der Rasterfahndung beschäftigt waren, mal ab) — sowohl räumlich, als auch als einzige Stimme der Vernunft in einem Heer von Wahnsinnigen auf beiden Seiten. Denn brutal sind sie alle, in dieser Spirale der Gewalt, die als self-fulfilling prophecy schließlich zu dem Polizeistaat führt, den die Terroristen von Anfang an bekämpfen wollten: Die einen bei der Entführung Hanns Martin Schleyers, bei der seine Begleiter einfach niedergemäht werden, die anderen nach der Verhaftung von Holger Meins, bei dem jeder Polizeibeamte aus Rache für die getöteten Kollegen einmal zutreten darf. Die einen kämpfen gegen sinnlose Gewalt, die anderen für den Rechtsstaat.

Man konnte nicht viel falsch machen mit dem „Baader Meinhof Komplex“: Die Buchvorlage ist eine gut recherchierte Zusammenfassung einer Geschichte, die auch einer antiken Sage oder einem Shakespear’schen Drama entstammen könnte. Da drehen sich Gut und Böse im Kreis, endet die vorgeblich aufgeklärte Kritik am amerikanischen „Imperialismus“ im menschenverachtenden Töten vom „Schwein in Uniform“, und der angeblich so gefestigten Bundesrepublik droht plötzlich eine krude Mischung aus Polizeistaat und Anarchie. Und über allem schwebt die Definition von Ulrike Meinhof, was Protest, und was Widerstand sei.

Uli Edel und Bernd Eichinger haben filmisch entsprechend zielsicher eine spannende Geschichtsstunde hinbekommen. Die Verquickung von Archivmaterial und Film in manchen Szenen ist auch unter rein handwerklichen Aspekten interessant. Dass die Macher den medialen Overkill, den ihr Film erzeugt hat, jetzt von den gleichen Medien wechselseitig um die Ohren gehauen bekommen, haben sie nicht verdient. Der Diskussion, die der Film ausgelöst hat, hat er selbst allerdings überhaupt nichts hinzuzufügen. Er ist, wie ich oben schon schrieb, eine Einführung in ein komplexes Kapitel der Geschichte, das bis heute nicht aufgearbeitet wurde und das vielleicht wirklich noch Zeit braucht.

Für viele junge Menschen wird „Der Baader Meinhof Komplex“ die erste Begegnung mit der RAF sein — und auch wenn manche Szenen wie ein Triumphzug inszeniert sind, wird am Ende wohl kaum jemand die Terroristen als Helden feiern wollen. Der Film hat zu wenig Zeit, ihre Beweggründe und Entscheidungen wirklich zu vertiefen, aber zumindest ein kleiner Teil ihrer Tragik kommt rüber. Und letztlich dämmert einem, dass das vielleicht wirklich ganz verschiedene Sachen sein könnten, die nur einen gemeinsamen Ausgangspunkt haben: die echten Verbrecher, der Mythos RAF und seine kulturelle Aufbereitung.

Nur eins noch: Die Filmmusik ist wirklich grauenvoll.

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26 Kommentare

  1. Michael P.
    26. September 2008, 11:46

    @Lukas: Ist nur ’ne Kleinigkeit, aber ich glaube, dass Jürgen Ponto nicht der Patenonkel von Susanne Albrecht, sondern „nur“ von deren kleiner Schwester war. (Nicht, dass das am hinterhältigen Charakter des Mordes auch nur das Geringste ändern würde…)

  2. Lukas
    26. September 2008, 12:04

    Gerade noch mal bei Aust nachgelesen: Du hast natürlich Recht. Ist korrigiert.

  3. Matthias Sch.
    26. September 2008, 14:18

    Danke für die Zusammenfassung, ich schätze mal den spare ich mir dann doch. Habe zwar nicht Austs „Baader Meinhof Komplex“ gelesen, sondern *nur* „Tödlicher Irrtum“, trotzdem fühle ich mich dadurch eigentlich hinreichend über Gründe und Wirrnisse der ganzen Chose informiert….

  4. Johanna
    26. September 2008, 14:53

    Tolle Kritik!
    Ich glaub allerdings der Film reicht mir auch auf DVD noch.

  5. iolanthe
    26. September 2008, 15:04

    Ich guck’s mir glaube ich doch mal an. Ich habe doch mal wieder Lust auf was deutsches im Kino, und der scheint hier Ende November zu laufen. Mal gucken, ob ich bis dahin einen Holländer zum Gucken überreden kann…

  6. birgit
    26. September 2008, 15:45

    Ich habe gelesen, der Film soll in einer längeren Version auch im Fernsehen laufen.Ich glaube, ich gucke ihn doch vorher mit Freunden meiner Generation im Kino, mal sehen, ob etwas von der Atmosphäre rüber kommt, die damals herrschte! (Man kann sich kaum vorstellen, was für ein Gefühl es ist, seinen VW-Bus, mit dem man Urlaub macht, an der Grenze zum Elsass vor einigen Polizisten mit Maschinengewehr im Anschlag auszuräumen!)

  7. Ratilius
    26. September 2008, 15:56

    Danke für die ausführliche und gut zu lesende Kritik. Ich habe das damals nicht persönlich miterlebt, mir aber vorgenommen noch die eine oder andere Bildungslücke zu schließen.
    Gerade den Vergleich mit den heutigen Studenten würde ich auch so ziehen, da „wir“ weniger rebellisch sind, politisch nur sehr oberflächlich interessiert und vollauf beschäftigt sind eine stromlinienförmige Karriere zu basteln und im Internet rumzuhängen. :-)

  8. Nummer 9
    26. September 2008, 16:16

    Der Film soll als Zweiteiler in der ARD laufen und zwar, wenn ich das noch richtig im Kopf habe, ca. 1 Jahr nach der Kinopremiere. Ähnlich hatte man es auch schon mit Der Untergang gemacht.

    Und als Bonus: Mogadischu wird auch in den nächsten Monaten auf der ARD zu sehen sein.

  9. meistermochi
    26. September 2008, 21:53

    @nummer 9: perfekt.

    am ende dachte ich: verdammt. alles weitere mit der mohnhaupt und so willst du auch noch sehen. vielleicht kommt sowas dann ja noch vor…

    meine kritik:
    ich hatte die figuren und deren namen glücklicherweise einigermaßen vor augen. aber verdammt: hätte man nicht bei der einführung der RAFer mal die namen einblenden können?! da kann man ja, vor allem als vielleicht nicht ganz so pre-interessierter leser/zuschauer, schon mal den anschluss und die zusammenhänge aus dem blick verlieren…

    ach ja… und nen treppenwitz der geschichte habe ich auch noch für euch…

    http://meistermochi.de/?p=975
    http://meistermochi.de/?p=975

  10. meistermochi
    26. September 2008, 21:55

    aber der vergleich mit dem reichsparteitag musste jetzt nicht sein. das sagen sie in usa auch über ozzy osborne konzerte…

    ist doch lächerlich, mann!

  11. Diablo
    27. September 2008, 4:50

    Danke für die nette Zusammenfassung.
    Ich werde mir den Film wohl im Kino anschauen. Die ersten Kritiken sind alle durchweg positiv, obwohl man bei diesem Thema durchaus viel falsch machen kann.

    Ich persönlich bin auch ein paar Jahre nach der RAF Zeit aufgewachsen, so dass ich nicht mehr viel zu den Straßenkontrollen mit MPs sagen kann.

  12. Kasulja
    27. September 2008, 7:36

    So wahnsinnig gut hat mit der Film nicht gefallen.Eichinger hat es wie bei dem Untergang mal wieder nicht geschafft irgendeine Haltung anzunehmen. Und wenn ich schon höre, dass Moritz Bleibtreu im Vorfeld sagt, es gehe um Liebe, dann wird mir schlecht. Margret Köhler hat es für den BR imho treffen formuliert: „Die filmische Reproduktion ist erschreckend perfekt. Alle Schauspieler leisten Großartiges, ganz vorne Martina Gedeck als (selbst)zweifelnde Meinhof, Johanna Wokalek als rigorose Ensslin oder Nadja Uhl als Brigitte Mohnhaupt. Sie setzen Maßstäbe, überzeugen in ihrem Hass, ihrer Selbstzerstörung und ihrer Liebe. Die Revolution fraß ihre Kinder. „Hört auf sie zu sehen, wie sie nicht waren“, lautet der letzte Satz. Nur, wie sie waren, erfährt man trotz aller Dichte nicht.“ Besonders der letzte Satz.

  13. meistermochi
    27. September 2008, 17:33

    oh ja – das muss man sagen: die schauspieler, allen voran die damen, sind seeeeehr sehr gut.

  14. SvenR
    27. September 2008, 20:05

    Danke für die Kritik. Neulich waren Bleibtreu (den ich mir als Baader so gar nicht vorstellen kann, und der in den Ausschnitten, die ich gesehen habe, mich überhaupt nicht überzeugte) und Gedeck (die alles spielen kann) bei Anne Will und haben erfreulich zurückhaltend für ihren Film argumentiert. Hans-Jochen Vogel war auch da und beklagte sich – wahrscheinlich zurecht – dass alle Repräsentanten des Staates und alle Opfer äußerst holzschnittartig und gundsätzlich unsympathisch dargestellt würden.

    Gestern Abend war Johanna Wokalek (dass ist die, deren Gesicht ich nie mit ihrem Namen in Zusammenhang bringen kann) in der NDR-Talkshow und erschreckend dümmlich affektieres „hach-ich-war-ja-so-in-die-Rolle-vertieft“-Gelaber von sich gegeben. Aber, wie gesagt kenne ich nur die Ausschnitte, ich sehr überzeugend fand.

    Für einen 40jährigen übergewichtigen dreifachen Familienvater, der gerade eine Woche in London im „Urlaub“ war, reicht es aus, den Film nächstes Jahr im Fernsehen zu sehen, oder?

  15. meistermochi
    28. September 2008, 16:25

    nö, wieso?

  16. meistermochi
    28. September 2008, 16:27

    oder besser gesagt: „was’n das für ne scheiß bourgeoise fragestellung?“

  17. SvenR
    28. September 2008, 20:31

    Das war ein rhetorische Frage. Aber das war Ihnen sicherlich klar.

  18. meistermochi
    28. September 2008, 22:56

    christian klar sogar.

  19. SvenR
    28. September 2008, 23:08

    10€ in die Wortspielkasse. Sonst sag ich’s dem Willy Astor.

  20. Torsten
    30. September 2008, 14:06

    Sehr gute Kritik, allerdings eine kleine Anmerkung: Veronica Ferres war auch nicht dabei, sonst aber wirklich alle…

  21. OJ
    1. Oktober 2008, 13:07

    Lukas, ich nehme an, du bist kein Freund der Bourne-Filmmusiken?

  22. Lukas
    2. Oktober 2008, 0:19

    Das ist es ja: dieses Hans-Zimmerige, John-Powellige, Harry-Gregson-Williamsige Action-Pathos ist in diesem Film völlig fehl am Platze. Ich hätte es da mit was Thomas-Newmanigem oder Yann-Thiersen’schem versucht.

  23. nele
    2. Oktober 2008, 21:50

    Tatsächlich habe ich die erste und einzige durchweg positive, begeisterte Kritik von einer Freundin gehört, die keinerlei (keiner-, keiner-, keinerlei) Vorwissen hatte. Das zu Deiner Mutmaßung im dritten Absatz.

  24. Karsten
    9. Oktober 2008, 15:55

    Saubere Kritik, gefällt mir!
    Merci vielmals!

  25. Coffee And TV: » Der Buddenbrook-Komplex
    8. Januar 2009, 16:07

    […] Großen und Ganzen haben Breloers “Buddenbrooks” viel mit Uli Edels “Baader Meinhof Komplex” gemein, dem anderen großen deutschen Film von 2008: mit beachtlichem Aufwand, aber ohne eigene […]

  26. Kein Krimi : Christoph Wesemann
    25. September 2009, 21:25

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