Song des Tages: Andrew McMahon – Cecilia And The Satellite

Von Lukas Heinser, 19. Juli 2014 11:56

Zum ersten Mal gehört: Vor ungefähr einer halben Stunde. Seitdem auf heavy rotation.

Wer musiziert da? Andre McMahon, der frühere Sänger von Something Corporate und Jack’s Mannequin, der mich jetzt schon seit mehr als zehn Jahren mit seiner Musik durch mein Leben begleitet und dem ich mich sehr verbunden fühle.

Warum gefällt mir das? Nun ja: Es ist Andrew McMahon. Das Lied richtet sich an seine Tochter Cecilia, die im Februar geboren wurde, und auch wenn es fast immer richtig schief geht, wenn Musiker Lieder für oder über ihre Kinder schreiben, bin ich froh, dass es bei Andrew McMahon fast so gut gegangen ist wie bei meinem anderen Piano-Helden, Ben Folds.

Andrew McMahon hat zu dem Song ein paar Liner Notes veröffentlicht, die ich an dieser Stelle nicht unzitiert lassen möchte:

I’ve been writing music most of my life. Songs have always been the place where I’ve sorted out the events of day. If you trace these songs back far enough they tell a story of where I’ve been and what I’ve seen along the way. That said, most people don’t have the time to sort through the hundreds of songs that have collected in the wake of my 20 plus years behind a piano, and that’s why I love „Cecilia and the Satellite“. As a song it encapsulate so much living against the back drop of a new life. Cecilia was written with the knowledge that my wife and I would soon meet our first child. With the hope of avoiding territory this type of song often treads, I tried to create a road map of the life I had lived leading up to that moment. One my daughter might look back on some day. A strange life of constant motion, spent traveling in the pursuit of music. A life I’ve nearly lost on more than one occasion and one which I am thankful for, now more than ever. Deep down this song is about more than me and where I’ve been, it’s about more than my daughter and what I want for her. It’s about being proud of where you come from and wanting the most for the people you share your world with.

Die Produktion ist (wie schon bei Andrew McMahons Solo-Debüt-EP „The Pop Underground“) vielleicht ein bisschen sehr plastikhaft und elektronisch, aber: Dieses „Such Great Heights“-Pulsieren! Diese Trommeln-und-Chöre-Passage! Satelliten! Das ist Musik, genau für mich gemacht.

[Alle Songs des Tages]

2 Kommentare

  1. Sven
    21. Juli 2014, 16:19

    Vorneweg: Danke für die Blog-Wiederbelebung und die immer interessanten Lieder die durch den Kontext in den sie gestellt werden viel Leben gewinnen.

    Hier gefällt mir der Anfang ganz gut, aber bei den Trommelchören steig ich aus. Wo es bis dahin schon recht üppig produziert ist fällts ab da ins überproduzierte und verschreckt mich regelrecht.

  2. The music that saves you – Coffee And TV
    20. November 2014, 20:10

    […] den ersten Hörproben war ich skeptisch. “Cecilia And The Satellite” war eine durchaus schöne Hymne an die neugeborene Tochter, aber irgendwie klang das alles sehr […]