Ein offener Brief an Jack White
Von Lukas am Donnerstag, 11. Juni 2009 1:15
Kategorie: Rock'n'Roll High School, Social Distortion
Ein Jahr ist die Fußballeuropameisterschaft fast schon wieder her, aber mein Blog-Eintrag “Wie ich lernte, ‘Seven Nation Army’ zu hassen” ist noch immer ungeschrieben.
Er wird es auch bleiben, denn ich habe einen anderen Weg gefunden, mich mit der Nummer-Eins-Hymne alkoholisierter Menschen in Deutschland auseinanderzusetzen:
Donnerstag, 11. Juni 2009 1:49
Boah, wie gut kannst du denn bitte Englisch?! Ist ja unfassbar…By the way: Spitzenvideo. Du hast komödiantisches Talent. Echt mal. (Ach, könnte ich doch auch irgendetwas…)
Donnerstag, 11. Juni 2009 1:57
Schöner Akzent! Aber kann man das mit dem Gejohle – übrigens unter Umständen etwas großartiges – nicht ertragen wenn es einem dafür das erste Rockturnier nach 1996 geschenkt hat? Nicht umsonst habe ich den Titel als Song des Jahres benannt. Und, [url=http://www.youtube.com/watch?v=K0dAxBD6EOY#t=1m43s]GANZ WICHTIG[/url]! Es sind zwar Amerikaner aber muss das wirklich sein?
Donnerstag, 11. Juni 2009 2:00
Schöne Idee. Kommt ein bisschen spät, aber schöne Idee. =)
Und bloody hell, ist Dein Englisch british geprägt…
Donnerstag, 11. Juni 2009 2:46
charmant!
Donnerstag, 11. Juni 2009 7:45
Daher kommt dieser Melodiefetzen also. Wieder was gelernt. Ein schönes Video. Ich finde, dass du in deinem Beispielgegröhle nicht ganz diesen uberschwänglich-stupide-aggressiven Tonfall getroffen hast, den Betrunkene auf der Straße immer anschlagen; aber das ist wirklich nicht schlimm.
Donnerstag, 11. Juni 2009 8:42
Großartige BBC-Stimme! :)
Donnerstag, 11. Juni 2009 9:32
Darf ich es sagen? Darf ich es sagen? Ich konnte den Song ja noch nie leiden. Der klang schon auf dem Album und im Video so White-Stripes-Untypisches steril.
Donnerstag, 11. Juni 2009 9:43
[...] Open Letter To Jackie White von Christian Ihle Der Kollege Lukas Heinser vom Coffee & TV – Blog hat genug. Genug “Na na na Na na naa Na”. Und findet Jack White sollte endlich [...]
Donnerstag, 11. Juni 2009 9:43
[...] Open Letter To Jackie White von Christian Ihle Der Kollege Lukas Heinser vom Coffee & TV – Blog hat genug. Genug “Na na na Na na naa Na”. Und findet Jack White sollte endlich [...]
Donnerstag, 11. Juni 2009 9:46
DAAAAAAAAAAAAAANKEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEE! Ich kann jedes Wort unterschreiben!!!!!
Achja und: toller Akzent! Aber das haben die anderen ja auch schon alle gesagt…
Donnerstag, 11. Juni 2009 10:01
Na bravo. Und was habe ich jetzt wieder den ganzen Tag im Ohr? Na? Nananana-naaa-naaaaa! Na? Nanananana-na-na-na-naaaaa!
Donnerstag, 11. Juni 2009 10:03
hallo
lukas,
sehr schönes
fussballtrikot
hast du da
in schwarz/grün an.
fun and sun
pri and sac
Donnerstag, 11. Juni 2009 10:21
http://www.youtube.com/watch?v=QknZc74UuOA
Donnerstag, 11. Juni 2009 10:21
@ Stefan: Die Hymne der Ameisen bei Biene Maja?
Donnerstag, 11. Juni 2009 10:38
Kann ich so nur unterschreiben.
Den pöbelnden, grölenden Mob find ich übrigens sehr gut getroffen.
Donnerstag, 11. Juni 2009 10:48
Absolut großartig. Endlich mal jemand, der es anspricht…
Wenn ich mich recht erinnere haben übrigens schon die Italiener bei der WM2006 mit diesem “Mist” angefangen…
Donnerstag, 11. Juni 2009 10:48
und ich dachte es geht um den “richtigen” Jack White…
Donnerstag, 11. Juni 2009 12:06
Den Artikel “Wie ich lernte, ‘Seven Nation Army’ zu hassen” hab ich doch schon für dich geschrieben: http://www.indiestreber.de/ind.....ed-kaputt/
ansonsten sehr schönes Video, nur eine Sache: Das allerschlimmste ist ja noch, dass diese Idioten das Riff noch nicht einmal richtig gröhlen, sondern auch noch die ersten beiden Töne zusammenziehen. Das macht das ganze noch gruseliger…
Donnerstag, 11. Juni 2009 12:33
Woher hast du bitte diesen dreckscoolen Akzent? Bitte in einem weiteren Video erklären! :)
Donnerstag, 11. Juni 2009 12:45
Es kamen Fragen zum Lied der Ameisen: http://tr.im/o8yT
Donnerstag, 11. Juni 2009 12:48
@Franziska: Gelernt bei Dr. Susan Vogel. (Was insofern lustig ist, als sie Amerikanerin ist, ich bisher noch nie in England war und außer “Skins” nur amerikanisches Fernsehen gucke.)
Donnerstag, 11. Juni 2009 12:52
ich mag mich ja irren, aber ist Jack White nicht eigentlich Deutscher? (Hans Nussbaum, glaub ich) Hättest also auch einen “offenen Brief” singen können ;-)
oder ist das ein ganz anderer? *ahnungslos*
Donnerstag, 11. Juni 2009 13:02
Ein perfekt Englisch-Englisch! Geniale special effects! Und das Video in HD! Da capo!*
(Schlusssatz bitte anglo-italienisch aussprechen)
Donnerstag, 11. Juni 2009 13:02
@Matthias Sch.: Der Jack White, den Du meinst, ist der Mann, der “Looking For Freedom” geschrieben hat, was ich im Video auch kurz erwähne.
Hier geht’s um Jack White von den White Stripes (und den Raconteurs und The Dead Weather).
Eigentlich heißt aber keiner von beiden so. ;-)
Donnerstag, 11. Juni 2009 13:02
Vielleicht liegt es an meiner medialen und schulischen Prägung, die eher US-amerikanisch ist, aber ich kriege Gänsehaut, wenn ich Deutsche mit englischem Akzent reden höre. Wenn Lukas nicht mindestens ein Jahr in England war, oder großer Monty-Python-Fan ist, kann ich es mir auch nicht erklären, wieso man sich freiwillig diesen Akzent angewöhnt.
Um Seven Nation Army ist es halt schade, dem kann man nur beipflichten. In einigen Interviews, auf diese Frage angesprochen, lässt er aber stets gebetsmühlenartig verlauten, dass es für einen Songwriter die größte Ehre sei, wenn einer seiner Lieder ins Volksgut aufgenommen werde. Meh, so ganz nehme ich das dem Herrn White aber nicht ab.
Donnerstag, 11. Juni 2009 17:56
Vollste Zustimmung und Applaus zu diesem Video.
Eine Winzigkeit ist allerdings nicht ganz akkurat, denn im Stadion begnügt man sich leider mit dem ersten Teil des Basslaufs. Den zweiten mit den beiden zusätzlichen eingeschobenen Tönen, der das Ding etwas “stolpernd” und grad dadurch ja interessant macht, kriegense gar nicht erst auf die Reihe.
@jaya: Hm, dann wird dir der Liverpool-Akzent, den ich bei guter Laune aufsetze, wohl erst recht nicht gefallen können. :o)
Donnerstag, 11. Juni 2009 18:54
[...] Ein offener Brief an Jack White [...]
Donnerstag, 11. Juni 2009 19:14
Einfach nur Genial!
Donnerstag, 11. Juni 2009 19:26
genau das gleiche Thema habe ich auch aufgegriffen, letztes Jahr als ich meinen Blog gestartet habe:
http://www.geekbench.de/2008/0.....o-beliebt/
verblüffend :-D
Donnerstag, 11. Juni 2009 19:30
[...] bei Spreeblick gefunden: Ein offener Brief an Jack White Ist zwar etwaws spät, aber wo er Recht hat, hat er Recht! Christian Rhomberg's [...]
Donnerstag, 11. Juni 2009 19:46
Immerhin hat es dieses Scooter-Lied, zufälligerweise Torhymne von Borussia M’Gladbach (und daher im Borussia-Park zum Glück selten gespielt), abgelöst.
Döpdöpdöpdödelöpdöpdöp, dedöpdöpdöpdededöpdöpdöp!
Donnerstag, 11. Juni 2009 20:14
Ich gebe Dir vollinhaltlich recht, weil ich das Lied noch immer sehr mag. Wobei Du noch einen weiteren wesentlich schlimmeren Missbrauch nicht erwähnst: Peter Bond hat vor, während und nach Dschungelprüfungen, die er regelmäßig mit weniger Sternen beendete, alles alle anderen Dschungelreisenden vor Ihm (und wahrscheinlich auch nach ihm), das Seven-Nation-Army-Riff zu grölen.
Und: Auch der alte Mann ist beeindruckt: So klinge ich – der ich seit neuen Jahren bei einer britischen Firma arbeite – nicht einmal annähernd nach mindestens einer Woche Meetings in London.
Warst Du wenigsten mal für längere Zeit in den USA? Oder bin ich einfach ein untalentierter Wicht?
Donnerstag, 11. Juni 2009 21:44
schön, dass es jemand ausspricht (und dann auch noch mit diesem genialen Akzent!) – und ich werde immer komisch angeguckt, wenn ich entweder a) den Basslauf richtig gröhle oder b) dann anfange, das Lied zu singen (weil ich es doch trotzdem noch mag)
Donnerstag, 11. Juni 2009 22:07
Um mal Wasser in Euren Akzent-Lob-Wein zu kippen: Das ist jetzt natürlich auch eine widernatürliche Situation, in der ich die Sätze schön sauber aufsagen und wiederholen konnte. Im täglichen Gespräch klingt’s dann schon ein bisschen anders.
Aber meine Eltern wird’s freuen: Hat sich das Studium doch gelohnt! ;-)
Donnerstag, 11. Juni 2009 22:12
Mann wie ich den Song geliebt habe und dann nach der Euro die große Ernüchterung oder sollte man Kater sagen? Jack, Stop the Gröling!
Donnerstag, 11. Juni 2009 22:32
Ich mag dieses Lied sehr.. DAS LIED! :)
Danke für den genialen Beitrag.. ..und ich liebe den britischen Akzent!
Donnerstag, 11. Juni 2009 22:40
Danke Danke Danke! Einer sagt es (in übrigens wirklich perfektem British-English!)…ich mochte das Lied vor 2 Jahren ebenfalls und mittlerweile naja.
Evtl bekommst du ja sogar eine Antwort ich bin durch Spreeblick darauf aufmerksam geworden…vielleicht hört auch Mr Jack White mal davon xD
Donnerstag, 11. Juni 2009 23:56
Großartig, vielen Dank dafür. Wäre der Spruch nicht so verbrannt, könnte man schreiben:
Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht.
Freitag, 12. Juni 2009 0:01
[...] Coffee And TV: » Ein offener Brief an Jack White – "Could you please do something to stop these morons shouting "Seven Nation Army" in the streets?" [...]
Freitag, 12. Juni 2009 0:09
Naja, gemesen daran, dass “Seven Nation Army” nur eine Verhunzung von Bruckners 5ter ist, ist diese Kritik irgendwie selbstreferentiell.
Freitag, 12. Juni 2009 1:30
idee klingt vernünftig, sprache leider nicht, leider etwas nach antrainiertem akzent, ausgenommen deine wurzeln oder dein leben sind (halb)britisch wäre das irgendwie aufgesetzt. habe zumindest noch keinen nichtdeutschen gesehen, der versucht hätte sich einen (vermutlich weniger lässigen) berliner oder bayerischen akzent fürs hochdeutsche zuzulegen…
Freitag, 12. Juni 2009 10:19
@Carsten: Guter Punkt, hab grad mal meine CD-Sammlung durchwühlt. Das Hauptthema des 1. Satzes weist deutliche Ähnlichkeiten auf. Allerdings ist der zweite Teil des Gitarren- (nicht Bass-)Laufs, den Jan oben anspricht, bei Bruckner nicht zu finden. Ob die Sinfonie tatsächlich als Vorlage oder Inspiration diente, ist m.E. nicht zu klären. Ein Melodielauf von 6-7 Tönen ist gerade so an der Grenze zwischen einer möglichen Beteiligung von Kommissar Zufall und einem Plagiat. Haben sich die White Stripes diesbezüglich mal geäußert? Keinesfalls würde ich jedoch von einer “Verhunzung” reden.
Freitag, 12. Juni 2009 11:08
[...] Stripes, noch ein großer Fan von offenen Briefen, aber: Lukas von Coffee And TV hat sich in einem offenen Brief, der eher eine offene Youtube-Botschaft ist, an Jack White gewandt, einen der beiden White Stripes. [...]
Freitag, 12. Juni 2009 11:29
ich weiß ja nicht, ob’schon mal jemand erwähnt hat ;) aber: toller toller britischer Akzent!! =)
Freitag, 12. Juni 2009 11:56
So weit ich das bisher gehört habe, kriegen die Fußballfans die Triolen im Bass/Git-Lauf nicht hin, bzw. singen sie einfach nicht. Je nach dem, wie man es sehen möchte. Die Wiedergabe der Fangesänge im Video ist m.E. falsch.
Freitag, 12. Juni 2009 12:01
Bei den Kommentaren über den Akzent fällt mir auf: ob man den Akzent mag oder einen anderen (z.B. amerikanischen) bevorzugt, ist ja schlicht Geschmackssache.
Aber wenn dieser Akzent auf manche nun “antrainiert” oder “aufgesetzt” wirkt: was ist denn dan ein “richtiger” oder “angemessener” Akzent? Muss Lukas’ Aussprache des Englischen einen deutschen Akzent besitzen, damit sie als echt erscheint? Der Idealfall (so es den überhaupt gibt) wäre ja, dass man nicht mehr hört, dass da ein Nicht-Muttersprachler Englisch spricht. Weshalb ein britischer Akzent da fehl am Platze sein soll, verstehe ich nicht so recht.
@MWH (42): Oh, äh, hab ich wirklich Bass- statt Gitarrenlauf geschrieben? Ups, und ich kann nicht mal sagen “War halt spät am Abend”. :o)
Freitag, 12. Juni 2009 13:08
Du sprichst wirklich mit einem sehr glaubwürdigen britischen Akzent.
Ja, der Song wurde von der Meute etwas missbraucht. Jack White hatte sich bereits einmal dazu geäußert, wenn ich mich recht erinnere. Man fragte die Stripes, ob sie bei dem Turnier auftreten wollen würden und er meinte, es würde die Magie zerstören oder so ähnlich.
Freitag, 12. Juni 2009 15:11
Schön zusammengefasst. Ich hoffe, zukünftig werden in Stadien Unterlassungsklagen verteilt.
Freitag, 12. Juni 2009 16:48
Yep, I agree!
Freitag, 12. Juni 2009 16:55
[...] eines Satzes “Fußball” und “Nein” zu verwenden ist blasphemisch. Naja, Lukas hat den Punkt nochmal ziemlich klar gemacht. Warum gerade jetzt? Weil es nie zu spät [...]
Freitag, 12. Juni 2009 18:25
ganz großes Tennis! stimme voll und ganz zu, musste definitiv gesagt werden. word.
Freitag, 12. Juni 2009 18:30
du sprichst mir aus dem herzen … besser als du konnte es keiner sagen. ich versuche von zeit zu zeit mich immer von der fußballverbindung loszureissen in dem ich das ding laut alleine zu hause sitze aber so ganz kriegt man es nicht aus dem kopf. bei uns in bremen wird/wurde zu dem riff auch noch der name von unserem ex-spielmacher diego intoniert :D er hat sich gefreut.
Freitag, 12. Juni 2009 19:41
Also wenn das Bildblog und so mal dicht macht, kannst Du Big Brother Sprecher in England werden ;)
Freitag, 12. Juni 2009 20:06
Sehr richtig.
Off topic: Das Ben Folds Poster hängt bei mir im Flur.
Und kombiniert: Auch wenn ich es dann wahrscheinlich irgendwann hassen würde, fände ich für die WM einen Ben Folds Song zum Stadionseinlauf wünschenswert.
Freitag, 12. Juni 2009 20:08
“Oh-oh oh oh”?
Freitag, 12. Juni 2009 20:27
@jan
eigentlich ist es etwas dämlich sich damit nochmal zu beschäftigen, egal:
ein wie du sagst “richtiger” oder “angemessener”, sagen wir natürlich erworbener akzent ergibt sich aufgrund von äußeren umständen in der erlernung einer sprache auf die man keinen wirklichen einfluss hat, zb durch eine kindheit in gb, was ich ja schon erwähnt hatte.
zu einem aufgesetzten akzent kommt es bei menschen, die sich eines tages überlegen, dass sie britische rockbands mögen und deshalb deren akzent imitieren. in dem video hier ist der akzent jedenfalls schon relativ krass, und das finde ich eben peinlich.
so, jetzt genug davon, keine lust mehr.
Samstag, 13. Juni 2009 0:01
Diiiii-Di-Di-Di-Dieeeegooooo
Samstag, 13. Juni 2009 11:13
[...] von, via] Tagged: Coffeeandtv, Fußball, Jack White, Musik, offener Brief, Seven Nation Army, [...]
Samstag, 13. Juni 2009 11:38
Netter Akzent und für einen deutschen einen leicht britischen Akzent zu haben find ich cool.
Aber zum Thema muss ich sagen “Joa, ist was dran. Der Titel bzw. gerade der Refrain hat ja eine gewisse Ohrwurm-Qualität und von daher war es nicht ganz auzuschließen, dass das passierte.”
Spätestens beim nächsten Fußballevent wird sich das legen und durch einen neuen Ohrwurm ersetzt.
Gruß
.-Flowsen-.
Samstag, 13. Juni 2009 12:05
mmh..naja. aber: tolles englisch, ganz tolles grünes trikot. das ist doch auch schon was.
Samstag, 13. Juni 2009 14:14
[...] Lukas von Coffee and TV hat nun eine nicht ganz ernstgemeinte offene Videobotschaft an Jack White von den White Stripes geschickt und schlägt vor gerichtliche Schritte einzuleiten. [...]
Sonntag, 14. Juni 2009 17:24
Was für ein armseliges Video, was soll dieser gestelzte Akzent? Hälst Du das für eine besonders intellektuelle Attitüde, schlichten Fußball-Gröl-Spaß unerträglich zu finden? Nimm doch einfach mal Deinen Kopf aus dem Arsch, Lukas from Germany! Übrigens: Süße Frisur und wie Du Gitarre spielen kannst, toll!
Sonntag, 14. Juni 2009 21:22
Erstaunlich was hier für dämliche Kommentare abgelassen werden, wenn jemand korrekt Englisch spricht…
Sonntag, 14. Juni 2009 21:28
Umgetextet (36 sek. youtube) ist der Song auch immer öfter in und um Stadien zu hören.
Sonntag, 14. Juni 2009 21:29
[...] ich lernte, ‘Seven Nation Army’ zu hassen” Lukas schreibt in einem offenem Brief an Jack White von den White Stripes, warum er auch ein Jahr nach [...]
Montag, 15. Juni 2009 14:29
@Axo: Korrekt Englisch spricht der Lukas m.E. nicht, aber dämliche Kommentare stimmt schon. Ich Vollhonk kann z.B. nicht mal richtig schreiben.
Dienstag, 16. Juni 2009 14:02
Beim ersten Lesen bzw.insbesondere Anschauen war meine Zustimmung groß, gleichwohl gab es da etwas, das mich irritierte, das ich aber nicht so recht zu fassen bekam.
Mittlerweile glaube ich zu wissen, was es war: die -sicherlich diskutablen- Parallelen zu einer Geisteshaltung, die Du vor einigen Wochen, mir aus der Seele sprechend, am Beispiel des iPhone kritisiert hast.
Wie gesagt: diese Parallelen sprangen nicht ins Auge, man muss sie nicht einmal als solche sehen und kann sich insbesondere von der beim iPhone relevanten monetären Komponente distanzieren; ganz frei vom Streben nach Distinktion ist die hier dargestellte Argumentation dennoch nicht (was Du auch nie behauptest hast, schon klar).
Dienstag, 16. Juni 2009 15:22
@heinzkamke: Der Vergleich ist berechtigt und ich hatte ehrlich gesagt viel früher damit gerechnet.
Ich kann noch nicht einmal präzise erklären, warum ich dennoch der Meinung bin, dass es da gewisse Unterschiede gibt — aber ich bin’s trotzdem. ;-)
Ich lehne ja weder das Lied noch Fußballfans und Festivalbesucher rundheraus ab. Aber die Kombination von beidem macht es mir so schwer erträglich. Davon ab ist mir völlig unklar, wie man überhaupt auf die Idee kommen kann, ein Gitarrenriff zu Grölen.
Dienstag, 16. Juni 2009 15:43
Anhand meiner zurückhaltenden Formulierung dürfte es nicht überraschen, dass ich in beiden Fällen Deiner Argumentation weitgehend folge (beim iPhone in stärkerem Maß als hier – because it’s rather unusual that they play good music at football matches…) und bezüglich der “gewisse[n] Unterschiede” nicht widerspreche.
Es ging mir einfach durch den Kopf und musste heraus.
Dienstag, 16. Juni 2009 20:48
[...] Coffee And TV: » Ein offener Brief an Jack White – Lukas Heinser von Coffee and TV wendet sich in einem Video an Jack White wegen dessen Song “Seven Nation Army”. Der Song ist wirklich langsam nervig weil er überall und von jedem gegrölt wird, aber im Stadion ist er immer noch angenehmer zu hören als der “Evergreen” Go West und ähnliche “Hymnen” [...]
Donnerstag, 25. Juni 2009 16:59
[...] La Vida” über, dessen “Oh-oh-ooh-ooooooh-oh”-Chöre sich übrigens als nächstes “Seven Nation Army” [...]
Donnerstag, 25. Juni 2009 17:31
Lukas: das Riff-Gröhlen scheint tief im Menschen zu sitzen, zumindest bei gelungenen, die sich eben gut gröhlen lassen.
Passiert ja auch durch Fans bei Konzerten, z.B. bei Mardy Bum von den Arctic Monkeys: http://www.youtube.com/watch?v=8iuB94qfl0k
Find ich gerade in dem Fall auch wirklich sehr reizend ;) Zumal die Fans ja auch den kompletten Riff kennen und mitgröhlen können ;)
Montag, 13. Juli 2009 19:12
Sascha Dreier hat sich des Themas ebenfalls angenommen:
http://www.tagesspiegel.de/sto.....v45404.jpg
(Gefunden unter folgender URL, aber wer weiß, wie oft die sich noch ändert. Die aktuelle Serie hat eine andere Adresse.)
Samstag, 18. Juli 2009 14:28
Im Interview mit dem Radiosender Einslive hat der gute Herr White sich unter anderem auchdazu geäußert: http://www.einslive.de/musik/i.....eather.jsp
Scheint ihm ganz offenbar zu gefallen, die Sache. Denn dadurch wird sein Song zum Folksong, sagt er.
Freitag, 24. Juli 2009 17:07
[...] Coffee And TV: » Ein offener Brief an Jack White – Ein Jahr ist die Fußballeuropameisterschaft fast schon wieder her, aber mein Blog-Eintrag “Wie ich lernte, ‘Seven Nation Army’ zu hassen” ist noch immer ungeschrieben. [...]
Donnerstag, 30. Juli 2009 9:55
[...] von Beispielen, die dieses Vorurteil bestätigen, Lukas hat nur eines von vielen auf seinem Blog schön dargestellt. Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen: Stellt einen [...]
Dienstag, 2. Februar 2010 19:54
haha
okay okay ich weiß das kommentar kommt spät, aber ich find das video wirklich sehr gut! und sehr witzig auch. Außerdem kann ich allem was du in dem Video sagst zustimmen.
liebste Grüße
juli