Ein offener Brief an Jack White

Von Lukas Heinser
Veröffentlicht: 11. Juni 2009 1:15

Ein Jahr ist die Fußballeuropameisterschaft fast schon wieder her, aber mein Blog-Eintrag “Wie ich lernte, ‘Seven Nation Army’ zu hassen” ist noch immer ungeschrieben.

Er wird es auch bleiben, denn ich habe einen anderen Weg gefunden, mich mit der Nummer-Eins-Hymne alkoholisierter Menschen in Deutschland auseinanderzusetzen:

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79 Kommentare

  1. Quengelexemplar
    11. Juni 2009, 1:49

    Boah, wie gut kannst du denn bitte Englisch?! Ist ja unfassbar…By the way: Spitzenvideo. Du hast komödiantisches Talent. Echt mal. (Ach, könnte ich doch auch irgendetwas…)

  2. daniel
    11. Juni 2009, 1:57

    Schöner Akzent! Aber kann man das mit dem Gejohle – übrigens unter Umständen etwas großartiges – nicht ertragen wenn es einem dafür das erste Rockturnier nach 1996 geschenkt hat? Nicht umsonst habe ich den Titel als Song des Jahres benannt. Und, [url=http://www.youtube.com/watch?v=K0dAxBD6EOY#t=1m43s]GANZ WICHTIG[/url]! Es sind zwar Amerikaner aber muss das wirklich sein?

  3. Hirngabel
    11. Juni 2009, 2:00

    Schöne Idee. Kommt ein bisschen spät, aber schöne Idee. =)

    Und bloody hell, ist Dein Englisch british geprägt…

  4. baddiel
    11. Juni 2009, 2:46

    charmant!

  5. Muriel
    11. Juni 2009, 7:45

    Daher kommt dieser Melodiefetzen also. Wieder was gelernt. Ein schönes Video. Ich finde, dass du in deinem Beispielgegröhle nicht ganz diesen uberschwänglich-stupide-aggressiven Tonfall getroffen hast, den Betrunkene auf der Straße immer anschlagen; aber das ist wirklich nicht schlimm.

  6. Bernie
    11. Juni 2009, 8:42

    Großartige BBC-Stimme! :)

  7. Nummer Neun
    11. Juni 2009, 9:32

    Darf ich es sagen? Darf ich es sagen? Ich konnte den Song ja noch nie leiden. Der klang schon auf dem Album und im Video so White-Stripes-Untypisches steril.

  8. Monarchie & Alltag - An Open Letter To Jackie White - tazblogs
    11. Juni 2009, 9:43

    [...] Open Letter To Jackie White von Christian Ihle Der Kollege Lukas Heinser vom Coffee & TV – Blog hat genug. Genug “Na na na Na na naa Na”. Und findet Jack White sollte endlich [...]

  9. Monarchie & Alltag - An Open Letter To Jackie White - tazblogs
    11. Juni 2009, 9:43

    [...] Open Letter To Jackie White von Christian Ihle Der Kollege Lukas Heinser vom Coffee & TV – Blog hat genug. Genug “Na na na Na na naa Na”. Und findet Jack White sollte endlich [...]

  10. loosy
    11. Juni 2009, 9:46

    DAAAAAAAAAAAAAANKEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEE! Ich kann jedes Wort unterschreiben!!!!!

    Achja und: toller Akzent! Aber das haben die anderen ja auch schon alle gesagt…

  11. Stefan
    11. Juni 2009, 10:01

    Na bravo. Und was habe ich jetzt wieder den ganzen Tag im Ohr? Na? Nananana-naaa-naaaaa! Na? Nanananana-na-na-na-naaaaa!

  12. prisac
    11. Juni 2009, 10:03

    hallo
    lukas,

    sehr schönes
    fussballtrikot
    hast du da
    in schwarz/grün an.

    fun and sun

    pri and sac

  13. Stefan
    11. Juni 2009, 10:21

    http://www.youtube.com/watch?v=QknZc74UuOA

  14. Alberto Green
    11. Juni 2009, 10:21

    @ Stefan: Die Hymne der Ameisen bei Biene Maja?

  15. Simon
    11. Juni 2009, 10:38

    Kann ich so nur unterschreiben.

    Den pöbelnden, grölenden Mob find ich übrigens sehr gut getroffen.

  16. Sven
    11. Juni 2009, 10:48

    Absolut großartig. Endlich mal jemand, der es anspricht…

    Wenn ich mich recht erinnere haben übrigens schon die Italiener bei der WM2006 mit diesem “Mist” angefangen…

  17. JMK
    11. Juni 2009, 10:48

    und ich dachte es geht um den “richtigen” Jack White…

  18. matze
    11. Juni 2009, 12:06

    Den Artikel “Wie ich lernte, ‘Seven Nation Army’ zu hassen” hab ich doch schon für dich geschrieben: http://www.indiestreber.de/ind.....ed-kaputt/

    ansonsten sehr schönes Video, nur eine Sache: Das allerschlimmste ist ja noch, dass diese Idioten das Riff noch nicht einmal richtig gröhlen, sondern auch noch die ersten beiden Töne zusammenziehen. Das macht das ganze noch gruseliger…

  19. franziska
    11. Juni 2009, 12:33

    Woher hast du bitte diesen dreckscoolen Akzent? Bitte in einem weiteren Video erklären! :)

  20. Alberto Green
    11. Juni 2009, 12:45

    Es kamen Fragen zum Lied der Ameisen: http://tr.im/o8yT

  21. Lukas
    11. Juni 2009, 12:48

    @Franziska: Gelernt bei Dr. Susan Vogel. (Was insofern lustig ist, als sie Amerikanerin ist, ich bisher noch nie in England war und außer “Skins” nur amerikanisches Fernsehen gucke.)

  22. Matthias Sch.
    11. Juni 2009, 12:52

    ich mag mich ja irren, aber ist Jack White nicht eigentlich Deutscher? (Hans Nussbaum, glaub ich) Hättest also auch einen “offenen Brief” singen können ;-)

    oder ist das ein ganz anderer? *ahnungslos*

  23. freiwild
    11. Juni 2009, 13:02

    Ein perfekt Englisch-Englisch! Geniale special effects! Und das Video in HD! Da capo!*

    (Schlusssatz bitte anglo-italienisch aussprechen)

  24. Lukas
    11. Juni 2009, 13:02

    @Matthias Sch.: Der Jack White, den Du meinst, ist der Mann, der “Looking For Freedom” geschrieben hat, was ich im Video auch kurz erwähne.

    Hier geht’s um Jack White von den White Stripes (und den Raconteurs und The Dead Weather).

    Eigentlich heißt aber keiner von beiden so. ;-)

  25. jaya
    11. Juni 2009, 13:02

    Vielleicht liegt es an meiner medialen und schulischen Prägung, die eher US-amerikanisch ist, aber ich kriege Gänsehaut, wenn ich Deutsche mit englischem Akzent reden höre. Wenn Lukas nicht mindestens ein Jahr in England war, oder großer Monty-Python-Fan ist, kann ich es mir auch nicht erklären, wieso man sich freiwillig diesen Akzent angewöhnt.

    Um Seven Nation Army ist es halt schade, dem kann man nur beipflichten. In einigen Interviews, auf diese Frage angesprochen, lässt er aber stets gebetsmühlenartig verlauten, dass es für einen Songwriter die größte Ehre sei, wenn einer seiner Lieder ins Volksgut aufgenommen werde. Meh, so ganz nehme ich das dem Herrn White aber nicht ab.

  26. Jan
    11. Juni 2009, 17:56

    Vollste Zustimmung und Applaus zu diesem Video.

    Eine Winzigkeit ist allerdings nicht ganz akkurat, denn im Stadion begnügt man sich leider mit dem ersten Teil des Basslaufs. Den zweiten mit den beiden zusätzlichen eingeschobenen Tönen, der das Ding etwas “stolpernd” und grad dadurch ja interessant macht, kriegense gar nicht erst auf die Reihe.

    @jaya: Hm, dann wird dir der Liverpool-Akzent, den ich bei guter Laune aufsetze, wohl erst recht nicht gefallen können. :o)

  27. Warum Jack White Leute verklagen sollte, die „Seven Nation Army“ grölen | Spreeblick
    11. Juni 2009, 18:54

    [...] Ein offener Brief an Jack White [...]

  28. Christian
    11. Juni 2009, 19:14

    Einfach nur Genial!

  29. Force
    11. Juni 2009, 19:26

    genau das gleiche Thema habe ich auch aufgegriffen, letztes Jahr als ich meinen Blog gestartet habe:

    http://www.geekbench.de/2008/0.....o-beliebt/

    verblüffend :-D

  30. Warum Jack White Leute verklagen sollte, die „Seven Nation Army“ grölen | crhomberg.net
    11. Juni 2009, 19:30

    [...] bei Spreeblick gefunden: Ein offener Brief an Jack White Ist zwar etwaws spät, aber wo er Recht hat, hat er Recht! Christian Rhomberg's [...]

  31. Johannes
    11. Juni 2009, 19:46

    Immerhin hat es dieses Scooter-Lied, zufälligerweise Torhymne von Borussia M’Gladbach (und daher im Borussia-Park zum Glück selten gespielt), abgelöst.

    Döpdöpdöpdödelöpdöpdöp, dedöpdöpdöpdededöpdöpdöp!

  32. SvenR
    11. Juni 2009, 20:14

    Ich gebe Dir vollinhaltlich recht, weil ich das Lied noch immer sehr mag. Wobei Du noch einen weiteren wesentlich schlimmeren Missbrauch nicht erwähnst: Peter Bond hat vor, während und nach Dschungelprüfungen, die er regelmäßig mit weniger Sternen beendete, alles alle anderen Dschungelreisenden vor Ihm (und wahrscheinlich auch nach ihm), das Seven-Nation-Army-Riff zu grölen.

    Und: Auch der alte Mann ist beeindruckt: So klinge ich – der ich seit neuen Jahren bei einer britischen Firma arbeite – nicht einmal annähernd nach mindestens einer Woche Meetings in London.

    Warst Du wenigsten mal für längere Zeit in den USA? Oder bin ich einfach ein untalentierter Wicht?

  33. Hannah
    11. Juni 2009, 21:44

    schön, dass es jemand ausspricht (und dann auch noch mit diesem genialen Akzent!) – und ich werde immer komisch angeguckt, wenn ich entweder a) den Basslauf richtig gröhle oder b) dann anfange, das Lied zu singen (weil ich es doch trotzdem noch mag)

  34. Lukas
    11. Juni 2009, 22:07

    Um mal Wasser in Euren Akzent-Lob-Wein zu kippen: Das ist jetzt natürlich auch eine widernatürliche Situation, in der ich die Sätze schön sauber aufsagen und wiederholen konnte. Im täglichen Gespräch klingt’s dann schon ein bisschen anders.

    Aber meine Eltern wird’s freuen: Hat sich das Studium doch gelohnt! ;-)

  35. Reimix
    11. Juni 2009, 22:12

    Mann wie ich den Song geliebt habe und dann nach der Euro die große Ernüchterung oder sollte man Kater sagen? Jack, Stop the Gröling!

  36. Ullrik
    11. Juni 2009, 22:32

    Ich mag dieses Lied sehr.. DAS LIED! :)
    Danke für den genialen Beitrag.. ..und ich liebe den britischen Akzent!

  37. Josty
    11. Juni 2009, 22:40

    Danke Danke Danke! Einer sagt es (in übrigens wirklich perfektem British-English!)…ich mochte das Lied vor 2 Jahren ebenfalls und mittlerweile naja.

    Evtl bekommst du ja sogar eine Antwort ich bin durch Spreeblick darauf aufmerksam geworden…vielleicht hört auch Mr Jack White mal davon xD

  38. bosch
    11. Juni 2009, 23:56

    Großartig, vielen Dank dafür. Wäre der Spruch nicht so verbrannt, könnte man schreiben:

    Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht.

  39. 5 vor 12 am 11. Juni 2009 - bertdesign.de
    12. Juni 2009, 0:01

    [...] Coffee And TV: » Ein offener Brief an Jack White – "Could you please do something to stop these morons shouting "Seven Nation Army" in the streets?" [...]

  40. Carsten
    12. Juni 2009, 0:09

    Naja, gemesen daran, dass “Seven Nation Army” nur eine Verhunzung von Bruckners 5ter ist, ist diese Kritik irgendwie selbstreferentiell.

  41. simon
    12. Juni 2009, 1:30

    idee klingt vernünftig, sprache leider nicht, leider etwas nach antrainiertem akzent, ausgenommen deine wurzeln oder dein leben sind (halb)britisch wäre das irgendwie aufgesetzt. habe zumindest noch keinen nichtdeutschen gesehen, der versucht hätte sich einen (vermutlich weniger lässigen) berliner oder bayerischen akzent fürs hochdeutsche zuzulegen…

  42. MWH
    12. Juni 2009, 10:19

    @Carsten: Guter Punkt, hab grad mal meine CD-Sammlung durchwühlt. Das Hauptthema des 1. Satzes weist deutliche Ähnlichkeiten auf. Allerdings ist der zweite Teil des Gitarren- (nicht Bass-)Laufs, den Jan oben anspricht, bei Bruckner nicht zu finden. Ob die Sinfonie tatsächlich als Vorlage oder Inspiration diente, ist m.E. nicht zu klären. Ein Melodielauf von 6-7 Tönen ist gerade so an der Grenze zwischen einer möglichen Beteiligung von Kommissar Zufall und einem Plagiat. Haben sich die White Stripes diesbezüglich mal geäußert? Keinesfalls würde ich jedoch von einer “Verhunzung” reden.

  43. Offener Brief an Jack White « Gut wie Gold. Musik, sonst (fast) nix.
    12. Juni 2009, 11:08

    [...] Stripes, noch ein großer Fan von offenen Briefen, aber: Lukas von Coffee And TV hat sich in einem offenen Brief, der eher eine offene Youtube-Botschaft ist, an Jack White gewandt, einen der beiden White Stripes. [...]

  44. bille
    12. Juni 2009, 11:29

    ich weiß ja nicht, ob’schon mal jemand erwähnt hat ;) aber: toller toller britischer Akzent!! =)

  45. Trioler
    12. Juni 2009, 11:56

    So weit ich das bisher gehört habe, kriegen die Fußballfans die Triolen im Bass/Git-Lauf nicht hin, bzw. singen sie einfach nicht. Je nach dem, wie man es sehen möchte. Die Wiedergabe der Fangesänge im Video ist m.E. falsch.

  46. Jan
    12. Juni 2009, 12:01

    Bei den Kommentaren über den Akzent fällt mir auf: ob man den Akzent mag oder einen anderen (z.B. amerikanischen) bevorzugt, ist ja schlicht Geschmackssache.
    Aber wenn dieser Akzent auf manche nun “antrainiert” oder “aufgesetzt” wirkt: was ist denn dan ein “richtiger” oder “angemessener” Akzent? Muss Lukas’ Aussprache des Englischen einen deutschen Akzent besitzen, damit sie als echt erscheint? Der Idealfall (so es den überhaupt gibt) wäre ja, dass man nicht mehr hört, dass da ein Nicht-Muttersprachler Englisch spricht. Weshalb ein britischer Akzent da fehl am Platze sein soll, verstehe ich nicht so recht.

    @MWH (42): Oh, äh, hab ich wirklich Bass- statt Gitarrenlauf geschrieben? Ups, und ich kann nicht mal sagen “War halt spät am Abend”. :o)

  47. Pell
    12. Juni 2009, 13:08

    Du sprichst wirklich mit einem sehr glaubwürdigen britischen Akzent.

    Ja, der Song wurde von der Meute etwas missbraucht. Jack White hatte sich bereits einmal dazu geäußert, wenn ich mich recht erinnere. Man fragte die Stripes, ob sie bei dem Turnier auftreten wollen würden und er meinte, es würde die Magie zerstören oder so ähnlich.

  48. Rafael
    12. Juni 2009, 15:11

    Schön zusammengefasst. Ich hoffe, zukünftig werden in Stadien Unterlassungsklagen verteilt.

  49. Uli
    12. Juni 2009, 16:48

    Yep, I agree!

  50. Daa da dada da daaa daa - StyleSpion
    12. Juni 2009, 16:55

    [...] eines Satzes “Fußball” und “Nein” zu verwenden ist blasphemisch. Naja, Lukas hat den Punkt nochmal ziemlich klar gemacht. Warum gerade jetzt? Weil es nie zu spät [...]

  51. Tom Simmert
    12. Juni 2009, 18:25

    ganz großes Tennis! stimme voll und ganz zu, musste definitiv gesagt werden. word.

  52. Nils
    12. Juni 2009, 18:30

    du sprichst mir aus dem herzen … besser als du konnte es keiner sagen. ich versuche von zeit zu zeit mich immer von der fußballverbindung loszureissen in dem ich das ding laut alleine zu hause sitze aber so ganz kriegt man es nicht aus dem kopf. bei uns in bremen wird/wurde zu dem riff auch noch der name von unserem ex-spielmacher diego intoniert :D er hat sich gefreut.

  53. Thomas
    12. Juni 2009, 19:41

    Also wenn das Bildblog und so mal dicht macht, kannst Du Big Brother Sprecher in England werden ;)

  54. Jude
    12. Juni 2009, 20:06

    Sehr richtig.

    Off topic: Das Ben Folds Poster hängt bei mir im Flur.

    Und kombiniert: Auch wenn ich es dann wahrscheinlich irgendwann hassen würde, fände ich für die WM einen Ben Folds Song zum Stadionseinlauf wünschenswert.

  55. Lukas
    12. Juni 2009, 20:08

    “Oh-oh oh oh”?

  56. simon
    12. Juni 2009, 20:27

    @jan
    eigentlich ist es etwas dämlich sich damit nochmal zu beschäftigen, egal:
    ein wie du sagst “richtiger” oder “angemessener”, sagen wir natürlich erworbener akzent ergibt sich aufgrund von äußeren umständen in der erlernung einer sprache auf die man keinen wirklichen einfluss hat, zb durch eine kindheit in gb, was ich ja schon erwähnt hatte.
    zu einem aufgesetzten akzent kommt es bei menschen, die sich eines tages überlegen, dass sie britische rockbands mögen und deshalb deren akzent imitieren. in dem video hier ist der akzent jedenfalls schon relativ krass, und das finde ich eben peinlich.
    so, jetzt genug davon, keine lust mehr.

  57. Mic
    13. Juni 2009, 0:01

    Diiiii-Di-Di-Di-Dieeeegooooo

  58. Hirnschrittmacher » Sehr gut
    13. Juni 2009, 11:13

    [...] von, via] Tagged: Coffeeandtv, Fußball, Jack White, Musik, offener Brief, Seven Nation Army, [...]

  59. Flowsen
    13. Juni 2009, 11:38

    Netter Akzent und für einen deutschen einen leicht britischen Akzent zu haben find ich cool.

    Aber zum Thema muss ich sagen “Joa, ist was dran. Der Titel bzw. gerade der Refrain hat ja eine gewisse Ohrwurm-Qualität und von daher war es nicht ganz auzuschließen, dass das passierte.”

    Spätestens beim nächsten Fußballevent wird sich das legen und durch einen neuen Ohrwurm ersetzt.

    Gruß
    .-Flowsen-.

  60. honkbonk
    13. Juni 2009, 12:05

    mmh..naja. aber: tolles englisch, ganz tolles grünes trikot. das ist doch auch schon was.

  61. Der Seven Nation Army Wahnsinn muss stoppen « Volker Racho und Isolde Maduschen
    13. Juni 2009, 14:14

    [...] Lukas von Coffee and TV hat nun eine nicht ganz ernstgemeinte offene Videobotschaft an Jack White von den White Stripes geschickt und schlägt vor gerichtliche Schritte einzuleiten. [...]

  62. hugo von krapendorf
    14. Juni 2009, 17:24

    Was für ein armseliges Video, was soll dieser gestelzte Akzent? Hälst Du das für eine besonders intellektuelle Attitüde, schlichten Fußball-Gröl-Spaß unerträglich zu finden? Nimm doch einfach mal Deinen Kopf aus dem Arsch, Lukas from Germany! Übrigens: Süße Frisur und wie Du Gitarre spielen kannst, toll!

  63. Axo
    14. Juni 2009, 21:22

    Erstaunlich was hier für dämliche Kommentare abgelassen werden, wenn jemand korrekt Englisch spricht…

  64. mkorsakov
    14. Juni 2009, 21:28

    Umgetextet (36 sek. youtube) ist der Song auch immer öfter in und um Stadien zu hören.

  65. “Wie ich lernte, ‘Seven Nation Army’ zu hassen” « ruhrnaut
    14. Juni 2009, 21:29

    [...] ich lernte, ‘Seven Nation Army’ zu hassen” Lukas schreibt in einem offenem Brief an Jack White von den White Stripes, warum er auch ein Jahr nach [...]

  66. hugo von krapendorf
    15. Juni 2009, 14:29

    @Axo: Korrekt Englisch spricht der Lukas m.E. nicht, aber dämliche Kommentare stimmt schon. Ich Vollhonk kann z.B. nicht mal richtig schreiben.

  67. heinzkamke
    16. Juni 2009, 14:02

    Beim ersten Lesen bzw.insbesondere Anschauen war meine Zustimmung groß, gleichwohl gab es da etwas, das mich irritierte, das ich aber nicht so recht zu fassen bekam.

    Mittlerweile glaube ich zu wissen, was es war: die -sicherlich diskutablen- Parallelen zu einer Geisteshaltung, die Du vor einigen Wochen, mir aus der Seele sprechend, am Beispiel des iPhone kritisiert hast.

    Wie gesagt: diese Parallelen sprangen nicht ins Auge, man muss sie nicht einmal als solche sehen und kann sich insbesondere von der beim iPhone relevanten monetären Komponente distanzieren; ganz frei vom Streben nach Distinktion ist die hier dargestellte Argumentation dennoch nicht (was Du auch nie behauptest hast, schon klar).

  68. Lukas
    16. Juni 2009, 15:22

    @heinzkamke: Der Vergleich ist berechtigt und ich hatte ehrlich gesagt viel früher damit gerechnet.

    Ich kann noch nicht einmal präzise erklären, warum ich dennoch der Meinung bin, dass es da gewisse Unterschiede gibt — aber ich bin’s trotzdem. ;-)

    Ich lehne ja weder das Lied noch Fußballfans und Festivalbesucher rundheraus ab. Aber die Kombination von beidem macht es mir so schwer erträglich. Davon ab ist mir völlig unklar, wie man überhaupt auf die Idee kommen kann, ein Gitarrenriff zu Grölen.

  69. heinzkamke
    16. Juni 2009, 15:43

    Anhand meiner zurückhaltenden Formulierung dürfte es nicht überraschen, dass ich in beiden Fällen Deiner Argumentation weitgehend folge (beim iPhone in stärkerem Maß als hier – because it’s rather unusual that they play good music at football matches…) und bezüglich der “gewisse[n] Unterschiede” nicht widerspreche.

    Es ging mir einfach durch den Kopf und musste heraus.

  70. und abgesehen davon . . . » Blogmarks vom 16.6.2009
    16. Juni 2009, 20:48

    [...] Coffee And TV: » Ein offener Brief an Jack White – Lukas Heinser von Coffee and TV wendet sich in einem Video an Jack White wegen dessen Song “Seven Nation Army”. Der Song ist wirklich langsam nervig weil er überall und von jedem gegrölt wird, aber im Stadion ist er immer noch angenehmer zu hören als der “Evergreen” Go West und ähnliche “Hymnen” [...]

  71. Coffee And TV: » Domino Dancing
    25. Juni 2009, 16:59

    [...] La Vida” über, dessen “Oh-oh-ooh-ooooooh-oh”-Chöre sich übrigens als nächstes “Seven Nation Army” [...]

  72. Dennis
    25. Juni 2009, 17:31

    Lukas: das Riff-Gröhlen scheint tief im Menschen zu sitzen, zumindest bei gelungenen, die sich eben gut gröhlen lassen.

    Passiert ja auch durch Fans bei Konzerten, z.B. bei Mardy Bum von den Arctic Monkeys: http://www.youtube.com/watch?v=8iuB94qfl0k

    Find ich gerade in dem Fall auch wirklich sehr reizend ;) Zumal die Fans ja auch den kompletten Riff kennen und mitgröhlen können ;)

  73. Kunar
    13. Juli 2009, 19:12

    Sascha Dreier hat sich des Themas ebenfalls angenommen:
    http://www.tagesspiegel.de/sto.....v45404.jpg

    (Gefunden unter folgender URL, aber wer weiß, wie oft die sich noch ändert. Die aktuelle Serie hat eine andere Adresse.)

  74. Jan
    18. Juli 2009, 14:28

    Im Interview mit dem Radiosender Einslive hat der gute Herr White sich unter anderem auchdazu geäußert: http://www.einslive.de/musik/i.....eather.jsp
    Scheint ihm ganz offenbar zu gefallen, die Sache. Denn dadurch wird sein Song zum Folksong, sagt er.

  75. Artikel und Links – 24th Juli - Florenz.co.uk
    24. Juli 2009, 17:07

    [...] Coffee And TV: » Ein offener Brief an Jack White – Ein Jahr ist die Fußballeuropameisterschaft fast schon wieder her, aber mein Blog-Eintrag “Wie ich lernte, ‘Seven Nation Army’ zu hassen” ist noch immer ungeschrieben. [...]

  76. Mehr Leidenschaft, bitte | Public Correlations
    30. Juli 2009, 9:55

    [...] von Beispielen, die dieses Vorurteil bestätigen, Lukas hat nur eines von vielen auf seinem Blog schön dargestellt. Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen: Stellt einen [...]

  77. juli
    2. Februar 2010, 19:54

    haha
    okay okay ich weiß das kommentar kommt spät, aber ich find das video wirklich sehr gut! und sehr witzig auch. Außerdem kann ich allem was du in dem Video sagst zustimmen.

    liebste Grüße
    juli

  78. Coffee And TV: » Fähnchen im Wind
    11. Mai 2010, 19:22

    [...] das Spannungsfeld, das den Song mal ausgemacht hat, ist kaputt, dafür gibt es Nachschub für die Stadion-Mitgröl-Chöre. Das alles ist immer noch okay und besser als die Beiträge von Anastacia und – bei allem [...]

  79. Die besten James-Bond-Songs aller Zeiten – Coffee And TV
    29. Oktober 2012, 21:46

    [...] Royale” so gut funktioniert hatte (*hust*), durfte 2008 Jack White dran, dessen Karriere als Stadion- und Kirmesbeschaller damals noch in den Kinderschuhen steckte. Ihm zur Seite stand im ersten Duett der Bond-Geschichte [...]

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