The Cure Killers
Von Lukas Heinser am Freitag, 5. Dezember 2008 12:21
Kategorie: Rock'n'Roll High School
Heute hatte ich einen dieser Momente, von denen ich schon dachte, ich würde sie gar nicht mehr erleben: So einen, wo man einen Song zum ersten Mal im Radio hört und “Wow! Was zum Henker ist das?” denkt. So geschehen vorhin nach dem Duschen auf CT das radio.
Erst dachte ich, die Killers hätten einen mir unbekannten Cure-Song gecovert, ohne dass ich davon etwas mitbekommen hätte. Nach ein bisschen Internetrecherche war ich schlauer: der Sänger klang nur zu 99% wie Brandon Flowers, er heißt aber Brian Fallon. Und seine Band The Gaslight Anthem.
Der Song, der mich so gekickt hat, heißt “Old White Lincoln” und geht so:
Freitag, 5. Dezember 2008 12:48
Oh, nicht schlecht. Danke für den Tipp.
Das Video sieht allerdings n bisschen so aus, als hätten sie einfach Liveaufnahmen in ein iDVD-Theme geschmissen.
Freitag, 5. Dezember 2008 12:54
Das ist richtig gut!
Freitag, 5. Dezember 2008 13:40
reicht ja nicht dass die killers in sich relativ gleich klingen
Freitag, 5. Dezember 2008 14:23
Vom Feinsten. Danke
Freitag, 5. Dezember 2008 14:34
Wow, The Killers in gut. Danke sehr!
Freitag, 5. Dezember 2008 14:45
Sehr nett! Aber nicht ganz so gut wie dieser hier!
Freitag, 5. Dezember 2008 14:52
Super Song. Super Band. Hier ist das gesamte Berlin-Konzert als Konserve:
http://tv.hobnox.com/#/en/Sly-Fi/Sly-Fi-Live/ntf2s
Und das dazugehörige Interview:
http://tv.hobnox.com/#/en/Sly-Fi/Sly-Fi-Live/jiuju
Freitag, 5. Dezember 2008 15:14
Ja, beim Gewinnspiel eine Topband des Jahres geworden.
@David: Merci für die Links. Das Konzert war super.
Freitag, 5. Dezember 2008 16:12
Bitte “The 59 Sound” käuflich erwerben und daran erfreuen. Album des Jahres, oder zumindest ganz vorne mit dabei. “Meet me by the River’s Edge”, Song des Jahres, da gibt es keine Kompromisse.
Freitag, 5. Dezember 2008 16:21
Glückwunsch zur Entdeckung dieser Band, die es mehr als jede andere verdient hat, ohne Ende gefeiert zu werden. Ich bin kein Vertreter der “Damals waren sie noch richtig gut”-Abteilung, aber das erste Album “sink or swim” hat noch mehr großartige Hymnen zu bieten als “the ’59 sound”. Und die zwischen den Alben erschienene EP “senor and the queen” ist ebenfalls kein bisschen zu verachten. Live übrigens auch Bombe. Ach, wie gut diese Band doch ist und wie schön, dass es mittlerweile auch ganz viele Leute gemerkt haben. 2007 haben sie in Bremen noch vor beschämenden 50 Leuten gespielt, mittlerweile verkaufen sie Konzerte im Voraus aus.
Freitag, 5. Dezember 2008 17:24
kann mich meinen beiden vorrednern nur anschließen. der titeltrack von 59 sound ganz weit vorne für mich 2008. da fällt mir ein: muss noch hier bei den jahrescharts mitmachen.
achja, den text von here’s a lookin at you kid könnte man sich auch in gänze auf den rücken tätowieren lassen..
Freitag, 5. Dezember 2008 17:52
…und schon wieder ein paar Euro ärmer. Klingt aber sehr gut, danke für den Tipp.
Freitag, 5. Dezember 2008 18:04
Ganz klar eines der Alben des Jahres! Und genau heute habe ich mir mein Konzertticket für München gekauft – auch wenn noch niemand mit will, zu DEM Konzert gehe ich auch alleine.
Freitag, 5. Dezember 2008 21:03
Ich mag die ja auch, aber bin ich eigentlich der einzige, der, von obigem Track und ein, zwei anderen auf dem Album mal abgesehen, der wieder ganz klare Springsteen/E-Street-Band-Anleihen raushört?
Freitag, 5. Dezember 2008 21:05
…und mittelspäten Paul Westerberg, was das Songwriting angeht.
Freitag, 5. Dezember 2008 22:31
Ach Lukas, du wirst aber auch immer langsamer. Die habe ich ja schon vor Wochen, wenn nicht gar Monaten entdeckt. :-P
Die Assoziation mit The Killers verstehe ich absolut. Vor allem der Sänger klingt z.T. wirklich extrem ähnlich. Gute Band!
Freitag, 5. Dezember 2008 23:11
Es ist immer schön, so öffentlich gutes Feedback zu bekommen… :)
@Stitch: Der gute Bruce wird ja auch öfter mal in den Texten zitiert…
(Pssst: Wer mag darf übrigens in nächster Woche unter campuscharts.de für das gute Stück abstimmen, damit sich noch mehr Menschen daran erfreuen können…)
Samstag, 6. Dezember 2008 12:53
@Stitch: Selbst
hat ja mit diesem Autokram was Springsteenhaftes.
Aber das gibt’s ja immer wieder: “So Long Astoria” von den Ataris (eines meiner Lieblingsalben) handelt ja auch mindestens zu zwei Dritteln vom Autofahren, Erwachsen- und Verlassenwerden.
Samstag, 6. Dezember 2008 17:36
Ich meinte das allerdings weniger textlich als vielmehr musikalisch. Das Auto- und das Eskapismusmotiv sind im übrigen keine Springsteen-Erfindung, sondern dem Rock’n'Roll an sich quasi immanent, natürlich besonders in seiner amerikanischen Ausprägung. Wenngleich, das geb ich gerne zu, der Boss mit Born to Run einen bis heute gültigen Blueprint dafür konzpiert hat.
Samstag, 6. Dezember 2008 20:57
Immer wieder interessant, wie unterschiedlich Musikgeschmäcker sein können: Mir gibt der verlinkte Song so absolut gar nichts. Aber vielleicht kommt der nächste Tipp ja bei mir an.
Sonntag, 7. Dezember 2008 22:51
Supergeil, danke schön.
Montag, 8. Dezember 2008 13:00
Ich kann die nicht hören, die kommen aus “New Brunswick” (= Neu Braunschweig), das geht als Hannoveraner gar nicht :-)
Dienstag, 9. Dezember 2008 12:07
Man, Lukas. ich will Dich ja eigentlich nicht mit meinem langweiligen Leben langweilen, aber Du weißt doch so viel über Musik. Mir ist es in den letzten Tagen ein paar mal so gegangen, dass ich dachte, dass kennst Du doch, aber finde es dann doch nirgends:
Das erste: Ich habe neulich in einem nicht kommerziellen radionsender etwas gehört, dass könnte ein Cover von “Tainted Love” gewesen sein, auf deutsch und hieß irgendwie “Tote Liebe” oder so und wurde gesungen von einer Frau.
Das zweite ist live gespielt, der Sänger erzählt am Anfang von Heinz Wulf, 1923 und den Queens of the Stone Age.
Weisuwas?
Dienstag, 9. Dezember 2008 21:38
Zum zweiten: Habe gerade in “Zuhause im Glück” – das passt so gut zu meiner melanchonischen Simmung zur Zeit – das Queen of the Stone Age-Original gehört. Sagt mein Freund Franck. Das hieße “No one knows”. War aber mit Abstand nicht so interessant wie diese andere Version.
Menno, weisuwas?
Mittwoch, 10. Dezember 2008 1:05
Also, zu “Tainted Love” fiele mir gerade gar nichts ein.
Bei “No One Knows” suchtest Du die Coverversion von The Divine Comedy.
Mittwoch, 10. Dezember 2008 21:02
Danke Lukas. Genau das isses. Und genau das ist die Relevanz, von der ich neulich schrieb: ich bekomme bei Dir die für mich relevanten Informationen.
Die Getränke gehen auf mich.
Freitag, 12. Dezember 2008 12:35
Da sie gerade auf meinem Plattenteller rotieren, hier noch ein Tipp der Gaslight-Anthem-Freunden durchaus gefallen könnte: The Playing Favorites, unter anderem mit Joey Cape von Lagwagon und Bad Astronaut am Mikro. Schöner Pop-Punk, vielleicht etwas belangloser und weniger hymnisch als GA, aber nichtsdestotroz tolle Musik: http://www.myspace.com/theplayingfavorites
Samstag, 13. Dezember 2008 16:54
Nunja, spaetestens mit den neuen “weichgespuelten” Killers hat es wohl nicht mehr so viel zu tun. :) Aber tolles Lied. Danke!
Mittwoch, 31. Dezember 2008 18:29
[...] The Gaslight Anthem – Old White Lincoln Warum man dann manchmal doch noch mal Radio hören sollte: Man könnte dort bisher übersehene Juwelen entdecken. So wie dieses feine Lied (das Album [...]