Klickbefehl (4)
Von Lukas am Mittwoch, 12. Dezember 2007 12:43
Kategorie: Digital Ist Besser
Eine 17jährige Teilnehmerin an einer Miss-Wahl oder ein Teilnehmer an einer Castingshow, der Elvis nachmacht, würde also bereits unter den „Kinderpornographie-Begriff“ fallen. Nach juristischer Auffassung muss der/die Darsteller/in eines kinderpornographischen Erzeugnisses noch nicht einmal minderjährig sein. Unter dem Begriff der „wirklichkeitsnahen“ Darstellung würden auch fiktionale Darstellungen und den Einsatz von „Scheinjugendlichen“, die volljährig sind. Die literarischen Werke „Lolita“ von Nabokov und „Der Liebhaber“ von Marguerite Duras währen demnach ebenso kinderpornographische Schriften, wie deren Verfilmungen und unzählige andere Werke.
Der Spiegelfechter klärt über die umstrittene und erst einmal verschobene Neufassung des Sexualstrafrechts auf, bei der die Bundesregierung mal wieder auf dem besten Weg ins Desaster ist.
***
Nach dem Flop der Mensa-Party des Allgemeinen Studierenden Ausschusses (AStA) der Ruhr-Uni zeichnet sich eine schwere finanzielle Krise des AStA ab. Die Rücklagen von 160 000 Euro zum Ausgleich des Verlustes, die der zurückgetretene Vorsitzende Fabian Ferber ins Spiel brachte, seien als Festgeld angelegt, sagt René Voss, Vorsitzender des Haushaltsausschusses im Studierendenparlament (Stupa) – und damit gar nicht ohne weiteres zugänglich.
“DerWesten” berichtet über den AStA der Ruhr-Uni Bochum, der eine schweineteure Party mit diversen Bands veranstaltet hat, zu der nicht genug Leute kamen, und nun ein erhebliches Finanzproblem hat.
***
Henrico Frank hat die Chance genutzt, die sich so gewaltig vor ihm auftat, als wolle sie ihn verschlingen. Er trägt jetzt die Haare kurz und einen Ring in der Nase; es ist seine Entscheidung – beides. Er erzählt, wie die Presse ihn und die krebskranke Mutter in Gotha belagert habe, und dass diese sich nun “wie ein Schneekönig” freue.
Die “Frankfurter Rundschau” hat Henrico Frank, dem SPD-Chef Kurt Beck heute vor einem Jahr einen Friseurbesuch empfahl, an seinem nicht mehr ganz so neuen Arbeitsplatz besucht.
***
Außerdem: Der neue “Kloß & Spinne”-Film beim Schnipselfriedhof.
Mittwoch, 12. Dezember 2007 18:31
Was von AStA der Ruhr-Universität Bochum (und von anderen vergleichbaren, äh, Organisationen) zu halten ist, habe ich schon im ersten Semester durchschaut: Zottelige Versager sitzen auf Kosten der fleißigen Studenten kiffend zusammen und verprassen fremder Leute Geld.
[gelöscht]
Freitag, 14. Dezember 2007 22:46
Bei aller Liebe zur Kultur und Verständnis für das studentische Bedürfnis selbige zu pflegen – muss man eine Party veranstalten die so viel kostet? Wären mehrere kleinere Veranstaltungen mit Bands, die nicht bekannt sind (aber bekannt sein sollten) nicht eventuell der Kultur (und dem Geldbeutel) zuträglicher?
Dienstag, 18. Dezember 2007 15:36
Geld verbrennen leicht gemacht…
Ich hatte es letzte Woche schon mal erwähnt: Der Allgemeine Studierenden-Ausschuss (kurz: AStA)1 der Ruhr-Uni Bochum hat eine große Party veranstaltet, um mal richtig Geld zu verbrennen. Jetzt hat Niels darüber geschrieben und da dachte ich mir: …