Hier passiert im Moment naheliegender Weise nicht viel, da ich auf der re:publica bin. Wie wir Internetheinis unsere Tage so ausklingen lassen, wenn wir mit konferieren durch sind, kann man sich hier ansehen. Vielleicht sollte man es aber besser auch bleiben lassen.
Kategorie: Medien
Ich freue mich sehr, nachtragen zu können, dass Clemens Schönborn, den ich beim „Bergfest“ des Adolf-Grimme-Preises in Marl kennengelernt hatte, und der wie ich in Dinslaken aufgewachsen ist, für seinen Film „Der Letzte macht das Licht aus“ das Mercedes-Benz-Förderstipendium verliehen bekommen hat. Im Gegensatz zum eigentlichen Grimme-Preis, für den er nominiert war, macht sich dieses auch in barer Münze (oder wie auch immer man die 10.000 Euro ausgehändigt bekommt) bemerkbar. Ich habe den Film leider immer noch nicht gesehen, aber Stefan Niggemeier, dem ich in solchen Dingen durchaus vertraue, fand ihn gut.
Natürlich müssen derlei gute Nachrichten auch von der Lokalpresse sofort weiterverbreitet werden, und so brachte die „Rheinische Post“ gestern ein mittelgroßes Porträt.
Er fühlte sich geschmeichelt, auch von der Begründung der Jury: „Jens Schönborn setzt einen Meilenstein auf das selten – viel zu selten – beackerte Terrain der deutschen Arbeiterkomödie.“
Das stimmt so natürlich nicht, denn in der Begründung der Jury heißt Clemens auch weiterhin Clemens und nicht Jens.
Noch ein weiterer Satz ließ mich stocken:
Er besuchte das Theodor-Heuss-Gymnasium, machte dort sein Abitur.
Ich habe Clemens Schönborn jetzt nicht noch mal zum Fact-Checking kontaktiert, aber bei unserer leicht hysterischen „Kennste das und das und den?“-Runde, die ortsfremde Mitglieder unserer kleinen Gesprächsrunde zu besorgtem Stirnrunzeln animiert hatte, hatte er mir eigentlich erzählt, sein Bruder habe (wie ich) das „THG“ besucht, er selbst sei auf das damals noch existente Ernst-Barlach-Gymnasium gegangen. Aber ich mag mich irren, das Bier war an jenem Abend kostenlos.
Nicht irren tue ich mich aber, wenn ich abermals die Kulturmetropole Dinslaken ausrufe. Denn von dort kommt nicht nur Deutschlands angesagteste Nachwuchsband, sondern natürlich auch Michael Wendler, der „König des Popschlagers“, dessen neues Album am Freitag erscheinen wird, und in das Sie bereits jetzt „exklusiv“ (was auch immer das diesmal wieder heißen mag) bei bild.de reinhören können.
Das nächste Kapitel Dinslakener Kinogeschichte wird übrigens aufgeschlagen, wenn im April „Lauf um Dein Leben“ anläuft, ein Film, der vom in Dinslaken geborenen Regisseur Adnan G. Köse zu weiten Teilen in seiner Heimatstadt gedreht wurde.
Da data-epi-spacing wir data-epi-spacing ja data-epi-spacing gerade data-epi-spacing noch data-epi-spacing so data-epi-spacing von data-epi-spacing Ellen data-epi-spacing Page data-epi-spacing geschwärmt data-epi-spacing hatten: data-epi-spacing Das data-epi-spacing Frollein data-epi-spacing war data-epi-spacing vor data-epi-spacing vier data-epi-spacing Wochen data-epi-spacing zu data-epi-spacing Gast data-epi-spacing bei data-epi-spacing „Saturday data-epi-spacing Night data-epi-spacing Live“, data-epi-spacing dem data-epi-spacing Comedy-Dauerbrenner data-epi-spacing in data-epi-spacing den data-epi-spacing USA data-epi-spacing und data-epi-spacing Vorbild data-epi-spacing für data-epi-spacing „RTL data-epi-spacing Samstag data-epi-spacing Nacht“.
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Kommunisten bei MySpace?
Schlimm, schlimm, schlimm: Erst vorletzte Woche sollte sich ein „Bild“-Leserreporter mit „hitler“ bei der GEZ anmelden, nun steht der nächste Skandal um die sogenannten Captures vor der Tür:
Coffee-And-TV-Leserreporter Wolfdietrich wollte beim social network MySpace einen neuen „Freund“ „hinzufügen“. Zur Bestätigung sollte er eine Buchstabenfolge eingeben, die auf „DKP“ endete:

Gibt es bei dem amerikanischen Internetportal etwa heimliche Unterstützer deutscher Kommunisten?
Der Leser-Reporter: „Ich habe das Fenster sofort weggeklickt. So etwas darf doch nicht passieren!“ Jetzt hat er einen Freund weniger.
Barcamp Ruhr – Der Film
Die Maßeinheit für verspätet vorgetragene Zeitgeistthemen heißt – ich wiederhole mich da gerne – „Polylux“. Allerdings möchte ich zu Gunsten des RBB mal davon ausgehen, dass deren Zeitplan nicht von Hardware-Problemen diktiert wird.
Wie dem auch sei: Das Barcamp Ruhr ist fast schon wieder eine Woche her, es wurde viel darüber geschrieben und das ein oder andere Video ist auch schon länger online. Ich hatte die Wartezeit ja bereits für einen abgeschlossenen Roman über das vergangene Wochenende genutzt, deshalb ist das, was jetzt noch kommt, gewissermaßen meine erste Romanverfilmung – und das bei einem als unverfilmbar geltenden Stoff.
In Wirklichkeit sind es nur ein paar subjektive Impressionen, aber das können Sie ja selbst sehen:
Link: sevenload.com
Nächste Woche dann: Das Hörbuch, das Kochbuch, der Soundtrack und der Fettfrei-Grill zum Event.
Am Wochenende fand – wie bereits erwähnt – das erste Barcamp Ruhr statt. Da das angekündigte Video noch ein wenig auf sich warten lassen wird 1, wollte ich das Erlebte vorab schon mal in relativ ungefilterte Worte fassen:
Was genau ein Barcamp ist, wusste ich vor dem Wochenende selbst nicht so genau. Man sagte mir stets, es handele sich um eine „Unkonferenz“, was in etwa so hilfreich ist, wie der Versuch, Quantenphysik mit Hilfe japanischer Vokabeln erklären zu wollen. In Wahrheit ist es ein betont lockeres Zusammentreffen von Menschen, die irgendwas mit Internet zu tun haben. Zu Beginn des jeweiligen Veranstaltungstages stellen die Teilnehmer 2 Themen vor, über die sie gerne sprechen würden. Per Handzeichen wird abgestimmt, wie viele Leute sich für das Thema interessieren – daraus ergibt sich dann, in welchem Raum und zu welcher Uhrzeit der Vortrag stattfindet.
„Vortrag“ ist im Übrigen falsch. Es handelt sich um sogenannte „Sessions“ und deren sprachliche nähe zur jam session in der Musik kommt nicht von ungefähr: „Einer redet, die anderen hören zu“ gibt’s nicht und ist angeblich auch nicht erwünscht.
Exkurs: Ich habe in der Schule immer Frontalunterricht gemocht, weil ich nie verstehen werde, warum ein Lehrer, der die Fakten kennt und aufsagen könnte, erst mal eine Dreiviertelstunde lang aufschreibt, was die Schüler, denen er etwas beibringen soll, denn bisher zum Thema wissen. „Hitler war böse“ ist zwar eine richtige Feststellung, als Einstieg ins Thema „Zweiter Weltkrieg“ aber irgendwie dürftig. Der Geschichtsunterricht der Oberstufe ist deshalb auch heute noch dafür verantwortlich, dass ich beim Wort „Mindmap“ kaltschweißig werde und unkontrollierte Laute ausstoße. Auch in der Uni sind mir Vorlesungen hundert Mal lieber als Diskussionen. Andererseits sind mir Diskussionen immer noch hundert Mal lieber als schlechte Referate. Exkurs Ende.
Die Qualität der Sessions bei einem Barcamp hängt deshalb nicht nur von den Kompetenzen des Vortragenden 3 ab, sondern auch von der Gruppe der Zuhörer. Da kann es schon mal vorkommen, dass spannende Ausführungen abgewürgt werden und ein Zuhörer ohne vorherige Meldung einfach vor sich hin doziert. Auch wenn ich mich an solche Umgangsformen im Laufe des Wochenendes gewöhnen konnte, wird dieses Verfahren nie zu meiner favorisierten Art der Wissensvermittlung zählen. Um verschiedene Ansichten zu einem Thema kennen zu lernen, ist es aber ganz hilfreich.
Thematisch sind den Sessions keine Grenzen gesetzt, alles, was auch nur im Entferntesten mit Internet zu tun haben könnte, kommt darin vor. Damit stand ich persönlich vor einem weiteren Problem: Wirtschaft ist zum Beispiel ein Thema, dass mich noch nie interessiert hat – null. Ich könnte auch unter Androhung von körperlicher Gewalt keine zehn DAX-Unternehmen auflisten – geschweige denn fünf Startups. 4
Ich finde es faszinierend, auf welche Ideen Leute kommen, deren kreative Hirnhälfte auch Synapsen zu dem Teil, der ans Geldverdienen denkt, aufgebaut hat, aber ich will kein Unternehmen gründen. Die Worte „business plan“, „crowd sourcing“ oder „break even“ erscheinen mir immer wie Parodien auf die Wirtschaft und laden mich allenfalls zum Bullshit-Bingo ein. Da fällt es schwer, ernst zu bleiben, und die Leute, die sicherlich alle total nett sind und tolle Ideen haben, nicht für den gleichen schrecklichen Menschenschlag zu halten, wie die Investoren, denen sie Geld für ihre Projekte abringen wollen.
Ein Schwerpunkt des Barcamps Ruhr lag auf Musik im Internet, was mich als Musikfan und Gelegenheitsmusiker schon interessierte. Entsprechend irritiert war ich aber, als in diesbezüglichen Sessions plötzlich von „content“, statt von „Musik“ die Rede war. Das ist für mich dann auch kein großer Unterschied mehr zu dem bösen, bösen Majorlabel, wo alle ständig von „Produkten“ faseln.
Überhaupt: Für Mitglieder des unsäglichen „Vereins Deutsche Sprache“ wäre ein Barcamp das, was Sodom und Gomorrha für einen guten Katholiken sind. Wer schon technische Begriffe wie „Laptop“ oder „Browser“ geißelt, der wird inmitten von „Sessions“, „Startups“ und „Back Offices“ foam vor dem mouth bekommen und im triangle springen. Das Unperfekthaus in Essen 5 wurde übrigens stets als „Location“ bezeichnet, was dann ungefähr der Punkt war, an dem es selbst mir ein bisschen too much wurde. „Schlimmer als die wahllose Verwendung fremdsprachlicher Begriffe ist aber immer noch die falsche Aussprache derselben“, dachte ich, während ich gedankenverloren in meinem Tschappukino rührte.
Was mich auch einigermaßen verstörte, war die Einstellung mancher Leute. Bisher hatte ich den unendlichen Reiz des Internets unter anderem darin gesehen, dass dort jeder tun und lassen kann, was er ganz alleine will, maximal begrenzt durch Gesetze, die bitte nicht zu streng sind. Plötzlich kamen Leute an, die von einer „Bloggerkultur“ sprachen und Sätze sagten wie: „Wer nicht auf Barcamps geht, ist für mich kein Blogger“, „Journalisten sind keine Blogger“ oder „Ein Blog ohne Kommentare ist kein Blog“. Da waren sie wieder, die Leute, die man im Bereich der Musik „Indienazis“ nennt, und die in Schubladen denken, die ihnen „Spex“, „Intro“ und „Visions“ aus dem Holz eines abgebrochenen Soziologiestudiums gezimmert haben. Menschen, die im Usenet und in Webforen schreiben, warum diese oder jene Band einfach scheiße sein muss und nicht Indie sein kann, und die sich selbst vor allem über die Abgrenzung zu anderen und die Ausgrenzung derselben definieren. Solche gibt es also auch im Web 2.0. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass ihre Interpretation des Konzepts „Blog“ irgendwann einmal tatsächlich zu einer Definition werden sollte, werde ich mir schon mal einen neuen Begriff überlegen, unter dem diese lose Textsammlung im Internet dann firmieren wird.
Jetzt habe ich alles aufgeschrieben, was ich merkwürdig bis abschreckend fand, und es wirkt, als sei das Barcamp Ruhr für mich eine ganz und gar schreckliche Veranstaltung gewesen. Das ist falsch. Zwar war der Samstag wirklich verwirrend und anstrengend, aber der Sonntag hat viel wieder wettgemacht. Es waren sehr viele nette Leute da und bei rund 120 Teilnehmern ist auch bei optimistischster Weltanschauung rein statistisch klar, dass darunter mindestens eine Handvoll sein wird, deren Bekanntschaft man lieber nie gemacht hätte. Die Atmosphäre war die ganze Zeit über sehr angenehm und dass ich vor größeren Gruppen 6 Angst habe und kein großer Freund von Smalltalk und ziellosen Diskussionen bin, ist ja letztlich mein persönliches Problem.
Ich habe in der Tat noch einige interessante Dinge erfahren 7 und einige spannende Gespräche geführt. Die Altersspanne der Teilnehmer reichte von 18 bis 57, wobei ich es vor allem großartig finde, wenn auch Menschen im fortgeschrittenen Alter mit mehr Offenheit auf neue Sachen zugehen als ich selbst mit meinen 24 Jahren.
Überall erwähnt wurde die überaus unschöne Tatsache, dass während des Barcamps zwei iPods 8 (ein Nano, ein Touch), eine Kamera, ein Asus Eee 9 und ein iBook gestohlen wurden. Das war im Nachhinein leider fast abzusehen bei den unzähligen Leuten, die zusätzlich zu den Teilnehmern noch durchs Haus liefen. Ich bin aber überzeugt davon, dass dem Dieb seine Hände, seine Zunge und sein Glied abfaulen werden. Wenn Sie also demnächst in der Essener Innenstadt einen stummen Mann mit Armstümpfen sehen, sollten Sie ihm noch kurz die Hose runterziehen und ihn dann zur Polizei schleifen.
Vor Monaten hatte ich gemutmaßt, ein Barcamp sei „eine Art Kirchentag“. Jetzt habe ich beides einmal mitgemacht und muss sagen, dass diese Einschätzung geradezu prophetisch war. Beide Male blieb trotz einer Menge Skepsis und Ärger ein ziemlich positiver Eindruck – und die Frage, ob ein Mal nicht ausreicht.
Demnächst dann: Die ganze Grütze noch mal in Ton und Bild.
Nachtrag, 21. März: JETZT! Grütze gibt’s hier.
- Ich muss erst noch neuen Arbeitsspeicher kaufen.[↩]
- Externe Referenten sind nicht vorgesehen.[↩]
- Keine Ahnung, wie der richtige Begriff lautet, vermutlich „Session Leader“ oder so.[↩]
- Ein Startup ist eine Existenzneugründung im Internet. Da gibt es alles von social networks (MySpace oder Facebook waren mal Startups) bis hin zu Internetseiten, auf denen man sein Müsli oder seinen Kaffee individuell zusammenstellen kann.[↩]
- Eine Art Hippiekommune mit kurzen Haaren, in der man sich ganz rührend um uns kümmerte.[↩]
- „größer“ = „mehr als fünf Leute“.[↩]
- So habe ich zum Beispiel qik.com kennengelernt, eine Internetseite, die meiner Meinung nach für den endgültigen Untergang des Abendlandes und das Ende der Menschheit verantwortlich sein könnte.[↩]
- Mobile Musikabspielgeräte der Firma Apple.[↩]
- Eine Art Laptop, aber noch kleiner.[↩]
„RP Online“ greift ins Klo
In den USA musste eine Frau operativ von ihrer Klobrille getrennt werden, weil sie zwei Jahre lang auf ihrer Toilette gesessen hatte und mit dieser verwachsen war. Es ist eine merkwürdige Geschichte, die vermutlich mit ernsthaften psychischen Problemen zusammenhängt, und über die man sich deshalb nicht weiter auslassen und schon gar nicht lustig machen sollte.
Anders als „RP Online“, wo man es offenbar für nötig hielt, das Thema mit den folgenden journalistischen Zusatzinformationen noch zu vertiefen:

Nachtrag, 12:45 Uhr: Huch! Die drei Bildergalerien sind aus dem Artikel verschwunden – und durch „20 schier unglaubliche Meldungen“ ersetzt worden …
In Austin, Texas findet ab heute die „South By Southwest“ (kurz: SXSW) statt, was man sich als Laie am Besten als Popkomm ohne Dieter Gorny, aber mit Mexikaner vorstellt. Und dann noch in richtig cool und riesengroß: 1.700 Bands werden dort spielen.
NPR wird vom 12. bis zum 14. März ein paar der Konzerte live übertragen. Darunter sind acts wie R.E.M., Vampire Weekend, Shout Out Louds, Jens Lekman, Liam Finn, Yo La Tengo, My Morning Jacket, The Weakerthans. Die ganze Liste findet man hier, hören können wird man es hier. Allerdings gilt es die sechs Stunden Differenz zu den angegebenen Zeiten zu bedenken: Für viele Konzerte wird man sich in Deutschland die Nacht um die Ohren schlagen müssen, R.E.M. wird man aber zum Beispiel am Donnerstag um Sieben zum Aufstehen hören können.
Eine Vorschau auf ein paar unbekanntere und abwegigere Bands beim SXSW gibt es übrigens in der aktuellen Episode von „All Songs Considered“.
20:00 Uhr
Lukas: Hallihallo, liebe Leser, willkommen zum Liveblog. Wir sind – wie üblich – eine Viertelstunde zu früh drauf, aber das hat auch seinen Grund: Wir werden nicht nur darüber bloggen, wie wir im Fernsehen sehen, das andere Leute kochen – wir werden auch nebenher noch selber kochen, essen und darüber bloggen. Oder es zumindest versuchen.
Und damit begrüße ich meine Mitbloggerin und Köchin (Weltfrauentag war gestern), Kathrin. Hallo Kathrin, was gibt’s denn leckeres?
Kathrin: Unser Menüplan für den Abend besteht aus einem raffinierten Tomatensalat, als Hauptspeise serviere ich ein Hähnchenbrustfilet mit Kartoffelecken. Als leichten Nachtisch gibt es Apfelfilets natur.
Lukas: Gut, dass ich kein Promi bin, sonst müsste ich jetzt erst mal rätseln, was das denn alles sein könnte. Hätte ich ja dann sicher noch nie gehört.
Programmhinweis
Meiner Begeisterung über „Das perfekte Promi-Dinner“ und die letzte Staffel von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ hatte ich ja schon mal Ausdruck verliehen. Morgen gibt es quasi ein Mashup aus beiden Shows: Vox sendet um 20:15 Uhr „Das perfekte Dschungel-Dinner“ mit Eike Immel, Barbara Herzsprung, Michaela Schaffrath und Ross Antony.
Ob es dort etwas anderes zu essen geben wird als Kakerlaken und Känguruh-Hoden, können wir gemeinsam erfahren, denn bei Coffee And TV gibt es das große Dschungel-Dinner-Liveblog.
Am Sonntag, 9. März 2008
Ab 20:00 Uhr
Mit Kathrin & Lukas
Auf coffeeandtv.de
PS: Für den überaus unwahrscheinlichen Fall, dass Sie den Trailer zur Sendung noch nie gesehen haben sollten: Den gibt’s hier.
Vorher-Nachher-Bilder
Grobi zählte nicht unbedingt zu meinen Lieblingscharakteren der „Sesamstraße“: Seine Stimme war mir zu anstrengend, er selbst immer ein bisschen zu hektisch. Aber von ihm habe ich gelernt, „groß“ und „klein“ zu unterscheiden, „nah“ und „fern“, „laut“ und leise“, und vermutlich auch „vorher“ und „nachher“.
Wer auch immer bei stern.de heute für die Befüllung der Rubrik „Leute von heute“ zuständig war, er hat Grobi offenbar nie richtig zugehört:
Nach Schaupielerin Jessica Alba entdeckt nun auch Sängerin Christina Aguilera ihr Faible für Hitchcock-Klassiker. Alba ließ sich vor Kurzem für das „Latina“ Magazin als Hictchcocks Horrorbraut ablichten, Christina Aguilera tat es bereits im vergangenen August.
Ich habe die Informationen dieser zwei Sätze zur besseren Veranschaulichung mal kurz in einer Grafik zusammengefasst:

Nachlesen können Sie diese beeindruckend Kurzprosa übrigens auf einer Seite, deren URL wie folgt endet: …/:Leute-Angelina-Jolie/603334.html
Klickbefehl (9)
Fraktionsgemeinschaft à la CDU/CSU? Regionalabsprachen? Fusion? Kampf bis aufs Messer? Lafontaine verteufeln oder an der Eitelkeit packen? Gysi ignorieren oder respektieren? Oder einfach immer lecker Mittag? Was will der???
Im „Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?“ der taz fragt sich Friedrich Küppersbusch, was Kurt Beck will. Ich frage mich darüber hinaus, wann Küppersbusch endlich mal wieder im Fernsehen zu sehen ist.
[via Chat Atkins]
Doch letztlich bleibt Burstorff und Wiebusch die Schizophrenie, künstlerisch und ökonomisch verantwortlich zu sein. Im Alltag bedeutet das: Büro statt Bühne, kopieren statt komponieren, telefonieren statt texten. Das Klischee vom guten alten Rock ’n‘ Roll sieht anders aus. Und doch ist diese selbstausbeuterische Variante längst Realität.
Das „Hamburger Abendblatt“ berichtet (zum gefühlt zweimillionsten Mal) über die vielen kleinen Indie-Labels in der Hansestadt, darunter Grand Hotel van Cleef und Tapete.
I see Renee Zellweger — or, rather, her back. It’s very muscle‑y. The back of her head looks a little unkempt … like she slept on it. She ends up making the best-dressed list. I guess the front tells a different story.
Madeleine Brand, Moderatorin bei NPR, schildert ihre Eindrücke vom roten Teppich bei der Oscarverleihung aus der zweiten Reihe.
Ich kann mich leider nicht mehr konkret daran erinnern, wie es früher geschmeckt hat. Das Geschmackserlebnis gestern konnte mich allerdings durchaus überzeugen.
Kathrin feiert bei polaroidmemories.de die Rückkehr des Nogger Choc.
