Tag 3: Wiesbaden

Von Basti Boensch, 6. April 2010 18:53

Dieser Eintrag ist Teil 4 von bisher 9 in der Serie Das Simon den Hartblog

Montag, 5. April 2010

Täglich grüßt das Murmeltier

Routine, Routine, die böse Tourroutine klopft kräftig an unsere übermüdeten Köpfe. Die kann sich aber nur einstellen, wenn alles wirklich gut läuft, und das tut es. Deshalb möchte ich hier auch gar nicht meckern, aber auf Tour gleichen sich die Abläufe der Tage wie ein Ei dem anderen.
Leider bekommen wir von den Städten selbst nicht viel mit, sehen meist nur die Clubs und deren Nachbarschaft.
Die Australier von An Horse scheinen überrascht zu sein, wie sehr wir Deutschen uns um Essen bemühen. Bei ihrem Konzert erwähnt Sängerin Kate, sie habe das Gefühl, noch nie so viel gegessen zu haben wie in den letzten drei Tagen. Vielleicht liegt das an den für australische Mägen eher ungewohnten Käsespätzle, die uns in Erlangen bereitet wurden.
Aber recht hat sie, gegessen wird viel und gut, da werden wir gegen Ende der Tour die Gürtel wohl ein bisschen weiter machen müssen.

Simons Blick ins Wiesbadener Publikum.

Simons Blick ins Wiesbadener Publikum.

Ich habe heute zum Abendessen einen Sommersalat mit Feigen bestellt.
Ich finde: Feigen klingt irgendwie gut, ein bisschen exotisch. Unter den neidischen Blicken der anderen bekomme ich dann aber statt Feigen Erdbeeren. Zum Glück die Krone jeglichen mir bekannten Obstes, im
Salat allerdings völlig fehl am Platz und nicht mal halb so exotisch wie Feigen. Um den exotischen Touch des Salates zu erhalten, hat man mir netterweise noch zwei Hände voll Rosinen in den Salat gehauen…

Es gibt einen Song von Simon den Hartog und Band, über den wir in den letzten Tagen viel gewundert haben. Den „Cowboy-Song“.
Erstaunlicherweise hat er nämlich keinen guten Stand bei den Eltern der Musiker. Christians Eltern hörten ihn in Stuttgart und fanden ihn grässlich, Dominics Eltern in Erlangen waren auch nicht gerade
begeistert. Dabei gefällt er uns und dem restlichen Publikum sehr gut und er sticht gar nicht so sehr aus dem restlichen Set heraus. Dass gerade dieser Song ja geradezu elternverhasst ist, leuchtet uns in
keiner Weise ein.

Findet es selbst heraus und kommt bei Simon den Hartog und Band vorbei, zum Beispiel heute im KFZ in Marburg.

Alles, was das Fan-Herz begehrt...

Alles, was das Fan-Herz begehrt...

5 Kommentare

  1. Coffee And TV: » Tag 4: Marburg
    7. April 2010, 16:02

    […] in der Serie Das Simon den HartblogDas Simon den HartblogTag 0: KölnTag 1: StuttgartTag 2: ErlangenTag 3: WiesbadenTag 4: MarburgDienstag, 6. April […]

  2. sahar.
    7. April 2010, 21:15

    das nächste mal bitte mit altersbeschränkung, damit man sich nicht allzu sehr an dem minizoo ergötzt und sich somit auch gigs reinziehen kann, ohne konzentriert an die decke starren zu müssen.
    danke. ;]

    sehr fein war es, übrigens. man hat es sehr genossen.

  3. anke
    8. April 2010, 9:59

    ups – auf dem foto sind ja wir!
    danke vielmals für den schönen abend!
    @sahar: intoleranz lässt grüßen!

  4. Thomas L
    8. April 2010, 19:54

    Nichts ist so schön: Wiesbaden.

  5. sahar.
    9. April 2010, 12:07

    liebe anke, ob intoleranz, arroganz oder was man nicht alles aus der kiste greifen kann: verglichen zu kilians-konzerten vor noch 3-4 jahren finde ich die zustände auf heutigen kilians’schen gigs nahezu gruselig.
    dementsprechend darf man schon unterschreiben, dass es am montag bei simon nichtsdestotrotz wesentlich entspannter herging.