Song des Tages: Ryan Adams – New York, New York

Von Lukas Heinser
Veröffentlicht: 11. September 2014 17:37

Zum ersten Mal gehört: Anfang Januar 2002, als ich mir nach mehrfacher Empfehlung endlich “Gold” von Ryan Adams gekauft habe.

Wer musiziert da? Ryan Adams. Nicht Bryan. Der Ex-Sänger von Whiskeytown, dessen aktuelles, selbstbetiteltes Album dieser Tage erscheint.

Warum gefällt mir das? Ich mag den Drive, den Bongos und Orgel erzeugen, und die Atmosphäre, die dieser Song ausstrahlt. Als ich zum ersten Mal in New York war, musste ich natürlich mit diesem Song im Ohr durch die Straßen latschen.
Bonus-Gänsehaut: Das Musikvideo mit diesen Türmen im Hintergrund wurde am 7. September 2001 gedreht.

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Lucky & Fred: Episode 6

Von Coffee And TV
Veröffentlicht: 11. September 2014 12:12

Jetzt ist es soweit: Wir wollen Verfassungspatrioten werden und schauen mal, wie das geht. Vorher beschäftigen wir uns mit den Grundsätzen der “Bunten”, der kollektiven Gewissensprüfung fürs deutsche Volk und ergründen, was nackte Schauspielerinnen mit Hinrichtungen gemein haben.
Lucky wettert gegen Mitfahrgelegenheiten und Wohngemeinschaften, Fred findet, es ist höchste Zeit für eine schwere Pubertätskrise zwischen Deutschen und Amerikanern.
Zwischendurch wird viel gesungen und auf der Gitarre gespielt.

Linkliste:

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Song des Tages: a-ha – Take On Me

Von Lukas Heinser
Veröffentlicht: 4. September 2014 14:57

Take On Me von
a-ha auf tape.tv.

Zum ersten Mal gehört: Das kann ich beim besten Willen nicht sagen. Irgendwann kurz nach Veröffentlichung 1985 auf WDR 2, vermutlich.

Wer musiziert da? a-ha, ein norwegisches Trio, das (mit Unterbrechung Ende der 1990er Jahre) von Mitte der Achtziger bis vor Kurzem sehr schöne Popmusik gezaubert hat. “Take On Me” ist ihr erster (riesengroßer Hit), danach kamen aber noch zahlreiche tolle Songs.

Warum gefällt mir das? Stanznutten in einer dieser Rankingshows würden jetzt sagen, der Song sei “natürlich Kult” und das Video sei damals “etwas völlig neues” gewesen. Yeah, whatever! Es ist einfach grandioses Songwriting, eine durchaus kunstfertige Produktion (diese ganzen verschiedenen Synthielinien, die sich beim Finale alle ineinander verzahnen!) und Morten Harket singt dieses Lied einfach nach hause. Wenn ich mal Karaoke singen muss, dann immer dieses Lied!

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Song des Tages: The Dresden Dolls – Sing

Von Lukas Heinser
Veröffentlicht: 2. September 2014 17:03

Zum ersten Mal gehört: 2006, als wir bei CT damit bemustert wurden. Ich meine mich zu erinnern, dass ich das Lied anfangs gar nicht so spektakulär fand. Dann aber umso mehr.

Wer musiziert da? Ein amerikanisches “Dark Cabaret”-Duo namens The Dresden Dolls. Die Sängerin Amanda Palmer hat sich inzwischen auch als Solokünstlerin einen Namen gemacht.

Warum gefällt mir das? Ich liebe diesen Text über die Wirkmächtigkeit der Musik: Einfach mal singen, für die anderen und für Dich. Und dann dieser Spannungsbogen: Wenn dann das Schlagzeug und der Bass einsetzen! Und sich alles steigert! Und weiter steigert! Halleluja!

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Song des Tages: Jens Friebe – Kennedy

Von Lukas Heinser
Veröffentlicht: 1. September 2014 11:51

Jens Friebe – “Kennedy” 2005 from Nelja Stump on Vimeo.

Zum ersten Mal gehört: Irgendwann im Sommer 2005, als wir bei CT damit bemustert wurden.

Wer musiziert da? Jens Friebe, ein Musiker, der in Berlin lebt.

Warum gefällt mir das? Ich mag zum einen diesen schunkelnden Beat-Sound, zum anderen aber auch diesen absolut grandiosen Text, der auf eine Art die Ermordung John F. Kennedys aus dessen Perspektive nacherzählt, zum anderen aber auch von irgendetwas ganz anderem handelt.

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Song des Tages: Professor Green – Monster

Von Lukas Heinser
Veröffentlicht: 28. August 2014 15:37

Monster von
Professor Green auf tape.tv.

Zum ersten Mal gehört: Im Oktober 2010 auf dem Rückflug von London, wo ich mir (neben hundert anderen CDs) “Alive Till I’m Dead” von Professor Green gekauft hatte.

Wer musiziert da? Professor Green, ein britischer Hip-Hopper, in diesem Fall mit Unterstützung von Example, den ich damals noch gar nicht kannte.

Warum gefällt mir das? Ich liebe britischen Hip Hop, mehr noch als amerikanischen. The Streets fand ich grandios, aber auch die neueren Sachen wie Tinie Tempah, Example oder eben Professor Green (wobei das Nachfolgealbum “At Your Inconvenience” eine ziemliche Enttäuschung war). In dem durchaus nachdenklichen Text geht es um das Böse, das in uns allen wohnt. Uiuiui. Ich mag des Song aber vor allem auch wegen des druckvollen Refrains von Example.

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Song des Tages: Steely Dan – Barrytown

Von Lukas Heinser
Veröffentlicht: 27. August 2014 12:24

Zum ersten Mal gehört: Im Sommer 2000 über den Umweg einer Coverversion, die Ben Folds Five für den Soundtrack zu “Me, Myself & Irene” aufgenommen hatten. (Auch eine eher absurde Idee: Den Soundtrack zu einer Jim-Carrey-Klamotte zur Hälfte mit Steely-Dan-Coverversionen von Künstlern wie Wilco, Brian Setzer oder Smash Mouth zu befüllen!)

Wer musiziert da? Steely Dan, die amerikanische Jazz-Rock-Band um Donald Fagen und Walter Becker, die hierzulande vor allem wegen “Rikki Don’t Lose That Number” berühmt ist. “Barrytown” ist auf dem gleichen Album: “Pretzel Logic” von 1974.

Warum gefällt mir das? Ich mag den jazzigen Sound (die nicht sonderlich abweichende Ben-Folds-Five-Version schließt nahtlos an deren Album “The Unauthorized Biography Of Reinhold Messner” an), die Harmonien und den Text. Das trifft zweifellos auf viele Steely-Dan-Titel zu. Nun ja: Ich mag Steely Dan.

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Song des Tages: Andrew W.K. – We Want Fun

Von Lukas Heinser
Veröffentlicht: 26. August 2014 20:29

Zum ersten Mal gehört: Anfang 2003, als ein Freund von mir den Song für den Trailer eines von ihm geschnittenen Snowboard-Films verwendet hat. Damals runtergeladen und für viele Jahre aus den Augen/Ohren verloren. Ungefähr 2010 hab ich Andrew W.K. dann für mich (wieder)entdeckt.

Wer musiziert da? Andrew W.K., ein amerikanischer Musiker und Motivationslehrer, dessen Hauptthema Partymachen ist. Sie müssen seine Kolumne für “Village Voice” lesen, die immer wieder beeindruckend, berührend und ermutigend ist.

Warum gefällt mir das? Ich mag es, wie der Song das einlöst, was er selbst einfordert: Spaß. Andrew W.K.s Musik sprudelt über mit Spiel- und Lebensfreude und geht dabei voll auf die Fresse — auf ‘ne positive Art. Solche Musik höre ich gerne vor oder während der Arbeit. Und beim Feiern. Also generell: gerne immer.

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Song des Tages: Savage Garden – Affirmation

Von Lukas Heinser
Veröffentlicht: 25. August 2014 11:50

Affirmation von
Savage Garden auf tape.tv.

Zum ersten Mal gehört: Irgendwann so 1999/2000, als ich wie ein Wahnsinniger CDs aus der Stadtbibliothek nach hause geschleppt habe um kurz reinzuhören und mir dann meine Favoriten als MP3 auf die Festplatte zu packen.

Wer musiziert da? Savage Garden. Zwei Australier, die für … äh … “gefälligen Radiopop” berühmt waren.

Warum gefällt mir das? Hauptsächlich wegen des Textes. Es ist, wie der Titel schon nahelegt, ein Glaubensbekenntnis, das grandios zwischen Kalenderblattweisheiten und echter Lebenshilfe oszilliert: “I believe that junk food tastes so good because it’s bad for you / I believe your parents did the best job they knew how to do”. Musikalisch ist das natürlich super-cheesy (sogar schlimmer, als ich es in Erinnerung hatte), aber ich freu mich immer noch, wenn der Song im Radio läuft.

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Song des Tages: Toploader – Dancing In The Moonlight

Von Lukas Heinser
Veröffentlicht: 19. August 2014 11:16

Dancing in The Moonlight von
Toploader auf tape.tv.

Zum ersten Mal gehört: Irgendwann im Sommer 2000, als der Song im Radio rauf und runter lief.

Wer musiziert da? Eine Band aus Eastbourne, die damals vor allem im Vereinigten Königreich unfassbar erfolgreich, aber nie wirklich kredibel war. Die Band gibt’s übrigens wieder. Bei dem Song handelt es sich um ein Cover, das Original stammt von der amerikanischen Band King Harvest.

Warum gefällt mir das? Heute vor allem aus nostalgischen Gründen. Es errinnert mich an den Spätsommer und Herbst 2000, als ich mich an den Wochenenden abends mit meinen Freunden am Rhein getroffen habe. Dieses Lied lief damals ständig im Radio, auf Kassette oder MD (Mini Disc, das waren so kleine Plastikdinger, wo man Musik drauf aufnehmen konnte — keine Ahnung, was das sollte) und später auch auf CD, weil ich das Album zum Geburtstag bekam. Musik hatte damals noch eine viel längere Haltbarkeit und so haben mich “Dancing In The Moonlight” und “Onkas Big Moka” lange begleitet.

Der Song und das Video sind auch Dokumente einer Zeitenwende: Das hier sind, obwohl das Album im Jahr 2000 erschien, eindeutig noch die Neunziger. Die Produktion (Das Orgelsolo! Die Congas! Das Schlagzeug!) und der Look (Die Lederjacke! Die Koteletten! Sogar das verdammte Haus, in dem dieses Video spielt und in dem ich damals unbedingt wohnen wollte!) atmen noch voll den Geist von Cool Britannia, der hier allerdings schon deutlich angestaubt ist und schon beinahe ausschließlich als Zitat (nicht) funktioniert. Das waren Zeiten!

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