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	<title>Coffee And TV</title>
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	<description>Popkultur - Allein das Wort schon!</description>
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		<title>Still wird das Echo sein</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 23:38:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In meinem direkten Umfeld gibt es einige Menschen, die seit längerem glaubhaft vorgeben, mich zu mögen. Sie haben mich unabhängig voneinander aufgefordert, mit der Lektüre von Texten aus der Sparte &#8220;Erotik&#8221; auf Bild.de aufzuhören. Irgendwas werde davon sicher in Mitleidenschaft gezogen: Augen, Hirn, Rückenmark &#8212; man kenne das ja.
Andererseits ist es auch immer wieder ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In meinem direkten Umfeld gibt es einige Menschen, die seit längerem glaubhaft vorgeben, mich zu mögen. Sie haben mich unabhängig voneinander aufgefordert, mit der Lektüre von Texten aus der Sparte &#8220;Erotik&#8221; auf Bild.de aufzuhören. Irgendwas werde davon sicher in Mitleidenschaft gezogen: Augen, Hirn, Rückenmark &#8212; man kenne das ja.</p>
<p>Andererseits ist es auch <a href="http://www.coffeeandtv.de/2009/07/24/schoner-onanieren-mit-bild-de/" class="liinternal">immer wieder</a> ein Quell der Freude, sich diese Texte vorzunehmen &#8212; und sie sind häufig auf der Startseite verlinkt.</p>
<p>Zum Beispiele <a href="http://www.bild.de/BILD/unterhaltung/erotik/2010/03/08/ehebruch-orgasmus/15-seltsame-liebeskrankheiten.html" class="liexternal">dieser</a> hier über &#8220;15 seltsame Liebeskrankheiten&#8221;. Dass in dem Artikel irgendwelche gänzlich unkomischen Zitate abgefeuert werden, die einen nicht gerade dazu bringen, das Buch zu kaufen, dem sie entstammen, soll uns hier mal nicht interessieren.</p>
<p>Entscheidend ist der Einstieg:</p>
<blockquote><p>Paare benehmen sich manchmal schon seltsam: Da kontrolliert SIE ihren Partner, ob er die Spülmaschine in ihrem Sinne einräumt. Da wird ER misstrauisch, wenn ihr Orgasmus nicht multipel ist. Manchmal antworten ER und SIE freimütig vor Freunden auf nicht gestellte Fragen zu ihrem Sexleben. Und dann</p></blockquote>
<p>Ich unterbreche da gerade mal und frage Sie, wie es wohl weitergeht mit jenem Satz, der da mit &#8220;Und dann&#8221; durchaus spannungstauglich anmoderiert wird.</p>
<p>Naa, haben Sie eine Idee?</p>
<p>Tadaaa:</p>
<blockquote><p>Und dann wieder starren beide schweigend in einen kargen Mischwald.</p></blockquote>
<p>Ich fürchte, ich werde heute die ganze Nacht wach liegen und mich fragen, was <i>das</i> nun wieder soll &#8230;</p>
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		<title>Klickbefehl (25)</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 21:55:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digital Ist Besser]]></category>
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		<category><![CDATA[michalis pantelouris]]></category>

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		<description><![CDATA[[…] Ich bin der Sohn eines Griechen, der während der Militärdiktatur nach Deutschland emigriert ist, und nach dem Ende der Junta in den griechischen Staatsdienst gegangen ist, weil er gelernt hat, dass Demokratie etwas ist, das man sich jeden Tag erarbeiten muss. Und ich habe in meinem ganzen Leben noch nie einen Menschen getroffen, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>[…] Ich bin der Sohn eines Griechen, der während der Militärdiktatur nach Deutschland emigriert ist, und nach dem Ende der Junta in den griechischen Staatsdienst gegangen ist, weil er gelernt hat, dass Demokratie etwas ist, das man sich jeden Tag erarbeiten muss. Und ich habe in meinem ganzen Leben noch nie einen Menschen getroffen, der auch nur annähernd so viel arbeitet wie mein Vater. Heute liest er offene Briefe in der Bild-Zeitung, im Stern und wo nicht noch alles, in denen Journalisten Deutschland zur reichen Tante fantasieren, die jetzt aber streng mit ihrem frechen Neffen sein muss, weil der so unverantwortlich mit ihrem Geld herumwirft. Ich bin selbst Journalist und ich schäme mich, wenn ich daran denke, dass mein Vater das liest. […]</p>
<p>Ich kann die Verachtung nicht in Worte fassen, die ich für die Kollegen mit ihren offenen Briefen empfinde, die sich ohne jede Recherche einen demütigenden Witz nach dem anderen aus den Fingern gesaugt haben, die sehenden Auges Vorurteile bis hin zum rassistischen Hass geschürt haben und die dabei nichts erreicht haben als den Zockern in den entsprechenden Investmentbanken noch ein bisschen in die Hände zu spielen. […]</p></blockquote>
<p>Michalis Pantelouris, Hamburger Journalist mit griechischen Vorfahren, schreibt in seinem Blog <a href="http://print-wuergt.de/2010/03/07/griechen/" class="liexternal"><b>Print Würgt</b></a> über die mediale Hetze von &#8220;Bild&#8221; und Konsorten.</p>
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		<title>Alles was Du siehst gehört Dir</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 11:21:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn es Weltmeisterschaften im Multitasking gäbe &#8212; ich dürfte nicht teilnehmen. Ich würde mich noch nicht einmal für die Bezirksliga qualifizieren. Ich bin so hoffnungslos schlecht im gleichzeitigen Erledigen von mehreren Aufgaben, dass ich noch nicht einmal während des Essens trinken kann.
Jeden Abend finde ich in meinem Browser Tabs, die ich irgendwann gegen Mittag geöffnet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es Weltmeisterschaften im Multitasking gäbe &#8212; ich dürfte nicht teilnehmen. Ich würde mich noch nicht einmal für die Bezirksliga qualifizieren. Ich bin so hoffnungslos schlecht im gleichzeitigen Erledigen von mehreren Aufgaben, dass ich noch nicht einmal während des Essens trinken kann.</p>
<p>Jeden Abend finde ich in meinem Browser Tabs, die ich irgendwann gegen Mittag geöffnet und seitdem nicht mehr zu Gesicht bekommen habe. Begonnene E-Mails, denen nur noch eine Grußformel und ein Klick auf den &#8220;Absenden&#8221;-Button fehlt. Textanfänge in irgendwelchen Editoren, die einmal irgendwas hätten werden können: Journalismus, Literatur, Lyrics. Aber die Idee, der diese Anfänge entwachsen sind, ist längst verglimmt und die Zeilen, die da stehen, irritieren mich selbst am meisten.</p>
<p>Wenn man eine Wohnung mit mehreren Zimmern hat, wird jedes irgendwann zum Tab im Browser des Lebens: In der Küche steht das Wasser in der Spüle und wird langsam kalt, weil ich eben ins Bad rübergegangen war, um die Waschmaschine auszustellen, und dabei gesehen hatte, wie dreckig Waschbecken und Spiegel eigentlich schon wieder sind. Währenddessen steht die nasse Wäsche im Schlafzimmer und wartet darauf, dass sie jemand aufhängt. Dieser Jemand sollte ich sein, aber ich bin gerade im Wohnzimmer, um die E-Mails zu checken. Da mich während meiner Abwesenheit vom Rechner fünf Freunde in drei verschiedenen Chats angeschrieben haben, bleibe ich erst mal am Computer, derweil mein frisch aufgewärmtes Mittagessen in der Mikrowelle wieder erkaltet. Als ich kurz ins Bad gehe, überraschen mich dort ein offenes Fenster und ein halb geputztes Waschbecken.</p>
<p>Neben meinem Bett, in das ich mich regelmäßig viel zu spät zurückziehe, weil ich mich wieder irgendwo aufgehalten habe, liegen drei Bücher: Ein Roman, der mir aber viel mehr Aufmerksamkeit abverlangt, als ich zu so später Stunde zu leisten imstande bin; eine bereits mehrfach gelesene Textsammlung, aus der man kurz vor dem Wegdämmern noch mal eben ein paar Seiten weglesen kann; ein Klassiker, von dem ich niemals nie und unter gar keinen Umständen mehr als die ersten drei Sätze lesen werde. Aber er liegt da ganz gut.</p>
<p>Wenn ich mich mit Freunden treffe, fallen sie zumeist im Rudel ein. Dann sitzen wir in Kneipen, in denen die Musik lauter ist als die Summe unserer Gesprächsfetzen, und führen Gespräche. Mehrere. Gleichzeitig. Manchmal kommen Menschen vorbei, einige kenne ich selbst. Man plaudert kurz, dann müssen diese Menschen zurück in ihre eigenen Gesprächsarrangements. Oder dringend aufs Klo. Die einzigen, die den Überblick behalten, sind die Kellner. Sie haben kleine elektrische Geräte, mit denen sie die Bestellungen aufnehmen können, und die immer wissen, was wohin muss.</p>
<p>Im Heimaturlaub sitze ich meist in meinem alten Kinderzimmer und frage mich, wen ich besuchen könnte. Dann gehe ich kurz in die Küche, wo ich nichts zu essen finde, weswegen ich in den Keller gehe, um im Vorratsraum nachzusehen, wobei ich an unserem alten Probenkeller vorbeikomme und meine E-Gitarre sehe. Während ich sie in die Hand neh&#8230;</p>
<p>*pling*</p>
<p>Verzeihung, das ist mein Mittagessen. Glaub ich.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Hang On To Your IQ</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 16:10:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als ich bei CT das radio anfing, gab es eine feste Regel: Pro Nachrichtenblock wurde eine Weltnachricht, eine Deutschlandnachricht, eine aus NRW/Ruhrgebiet und eine aus dem Hochschulwesen benötigt. Hochschulnachrichten begannen meist mit der Formulierung &#8220;Forscher der Ruhr-Universität haben herausgefunden &#8230;&#8221; und endete nicht selten mit schlafenden Hörern.1 Manchmal auch mit schlafenden Nachrichtensprechern.
Irgendwann wurden die gelangweilt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich bei CT das radio anfing, gab es eine feste Regel: Pro Nachrichtenblock wurde eine Weltnachricht, eine Deutschlandnachricht, eine aus NRW/Ruhrgebiet und eine aus dem Hochschulwesen benötigt. Hochschulnachrichten begannen meist mit der Formulierung &#8220;Forscher der Ruhr-Universität haben herausgefunden &#8230;&#8221; und endete nicht selten mit schlafenden Hörern.<sup>1</sup> Manchmal auch mit schlafenden Nachrichtensprechern.</p>
<p>Irgendwann wurden die gelangweilt abgelesenen Mitteilungen der Uni-Pressestellen zum Hormonhaushalt von Karpfen und zur Anziehungskraft weit entfernter Planeten in ein eigenes Programmsegment verfrachtet, dessen Bumper<sup>2</sup> den Hörern deutlich macht, dass sie jetzt gefahrlos zwei Minuten auf Klo gehen können, ohne ihren aktuellen Lieblingssong zu verpassen. Aber was will man tun? Hochschulnachrichten gehören halt zum Sendeauftrag von Campusradios &#8230;</p>
<p>Medien gehen kaum weniger lieblos mit den Entdeckungen und Erkenntnissen großer Forscher um: Wissenschaftliche Inhalte sind nur dann spannend, wenn &#8220;wir&#8221;<sup>3</sup> mal wieder Nobelpreis &#8220;sind&#8221; oder sich zu knackigen Schlagzeilen im &#8220;Panorama&#8221;-Ressort bürsten lassen.</p>
<p>In den letzten Wochen also in etwa so:</p>
<p><a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1265965866788.shtml" ><img src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/uploads/2010/03/iq_ksta.png" alt="Studie: Niedriger IQ schlecht fürs Herz" title="Screenshot: ksta.de" width="348" height="88" class="alignnone size-full wp-image-5001" /></a></p>
<p><a href="http://www.chirurgie-portal.de/medizininfo/news/20100223-herz-kreislauf-erkrankung-durch-niedrigen-iq.html" ><img src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/uploads/2010/03/iq_chirurgie.png" alt="Herz-Kreislauf-Erkrankung durch niedrigen IQ - Gesundheitszustand vom IQ abhängig" title="Screenshot: chirurgie-portal.de" width="440" height="75" class="alignnone size-full wp-image-5003" /></a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,679563,00.html" ><img src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/uploads/2010/03/iq_spon1.png" alt="Areale im Gehirn - Wo die Intelligenz sitzt" title="Screenshot: spiegel.de" width="277" height="87" class="alignnone size-full wp-image-5004" /></a></p>
<p>Und wenn man Ursache und Wirkung vertauscht, kommt schon mal so etwas heraus:</p>
<p><a href="http://www.bildblog.de/16680/dummheit-macht-rauch/" ><img src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/uploads/2010/03/bild_rauchdumm.png" alt="" title="Screenshot: Bild.de" width="365" height="76" class="alignnone size-full wp-image-5006" /></a></p>
<p>Die neuesten Erkenntnisse sind auch wieder beruhigend:</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,680956,00.html" ><img src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/uploads/2010/03/iq_spon2.png" alt="Intelligenz und Evolution - Konservative haben geringeren IQ" title="Screenshot: spiegel.de" width="403" height="90" class="alignnone size-full wp-image-5007" /></a></p>
<p>Satoshi Kanazawa von der London School of Economics and Political Science will eine ganze Menge <a href="http://www.asanet.org/press/20100223/Evolution_and_Intelligence.cfm" class="liexternal">herausgefunden</a> haben:</p>
<blockquote><p>In the current study, Kanazawa argues that humans are evolutionarily designed to be conservative, caring mostly about their family and friends, and being liberal, caring about an indefinite number of genetically unrelated strangers they never meet or interact with, is evolutionarily novel.  So more intelligent children may be more likely to grow up to be liberals.</p></blockquote>
<p>Mehr noch:</p>
<blockquote><p> &#8220;Humans are evolutionarily designed to be paranoid, and they believe in God because they are paranoid,&#8221; says Kanazawa. [...] &#8220;So, more intelligent children are more likely to grow up to go against their natural evolutionary tendency to believe in God, and they become atheists.&#8221;</p></blockquote>
<p>Und schließlich:</p>
<blockquote><p>And the theory predicts that more intelligent men are more likely to value sexual exclusivity than less intelligent men, but general intelligence makes no difference for women&#8217;s value on sexual exclusivity.</p></blockquote>
<p>All diese Erkenntnisse<sup>4</sup> gerinnen bei den Online-Medien des Axel-Springer-Verlags schließlich zu Schlagzeilen wie diesen:</p>
<p><a href="http://www.bild.de/BILD/ratgeber/gesund-fit/2010/03/02/intelligenz-treue/zusammenhang-fremdgeher-haben-niedrigeren-iq-britische-studie.html" ><img src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/uploads/2010/03/iq_bild.png" alt="Britischer Forscher behauptet: Fremdgeher haben einen niedrigeren IQ!" title="Screenshot: Bild.de" width="392" height="111" class="alignnone size-full wp-image-5008" /></a></p>
<p><a href="http://www.bz-berlin.de/erotik/fremdgeher-haben-niedrigen-iq-article755149.html" ><img src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/uploads/2010/03/iq_bz.png" alt="Sex-Studie: Fremdgeher haben niedrigen IQ" title="Screenshot: bz-berlin.de" width="384" height="125" class="alignnone size-full wp-image-5009" /></a></p>
<p>Hmmmm. Was könnte wohl passieren, wenn es die Meldung bis nach <a href="http://www.coffeeandtv.de/2008/07/17/stille-gefangnispost/" class="liinternal">Österreich</a> schafft?</p>
<p><a href="http://www.vol.at/news/welt/artikel/untreue-maenner-sind-duemmer/cn/news-20100302-02001670" ><img src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/uploads/2010/03/iq_voralberg.png" alt="Untreue Männer sind dümmer" title="Screenshot: vol.at" width="500" height="55" class="alignnone size-full wp-image-5010" /></a></p>
<p>Ob die im Volksmund weit verbreitete These, wonach Dumm besser ficke, auch für Männer gilt, steht leider nicht im Artikel.</p>
<p>Wäre aber doch ein schöner Ausgleich, denn:</p>
<p><a href="http://www.heise.de/tp/blogs/3/147057" ><img src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/uploads/2010/03/iq_heise.png" alt="Wer einen niedrigen IQ hat, stirbt früher" title="Screenshot: heise.de" width="348" height="44" class="alignnone size-full wp-image-5005" /></a></p>
<p><i>Mit Dank auch an Peter B., Lukas S. und noir</i></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_5000" class="footnote">Mutmaßlich, für eine Media-Analyse fehlte das Geld.</li><li id="footnote_1_5000" class="footnote">Fachbegriff für &#8220;Eine gut gelaunte Stimme ruft den Namen der Rubrik, dann läuft jene Hintergrundmusik, die die verrückten Radiomenschen &#8216;Bett&#8217; nennen &#8230;&#8221;</li><li id="footnote_2_5000" class="footnote">Also Sie, ich und Kai Diekmann &#8212; das ganze deutsche Volk halt.</li><li id="footnote_3_5000" class="footnote">Ein höherer IQ führt zu mehr Progressivität, weniger Religiosität und höherer Monogamie.</li></ol>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Bitte meditieren Sie</title>
		<link>http://www.coffeeandtv.de/2010/02/24/bitte-meditieren-sie/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 15:27:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ihr Tag ist schlecht gelaufen, Sie entsprechend gelaunt?
Bitte entspannen Sie &#8212; Jetzt!

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ihr Tag ist schlecht gelaufen, Sie entsprechend gelaunt?</p>
<p>Bitte entspannen Sie &#8212; Jetzt!</p>
<div align="center"><object width="480" height="295"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/QTRnz0mNohk&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/QTRnz0mNohk&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="295"></embed></object></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Die, die mit den Wörtern tanzt</title>
		<link>http://www.coffeeandtv.de/2010/02/23/die-die-mit-den-wortern-tanzt/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 15:02:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mr. Writer]]></category>
		<category><![CDATA[bücher]]></category>
		<category><![CDATA[buchrezension]]></category>
		<category><![CDATA[lisa rank]]></category>
		<category><![CDATA[literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit neuen Büchern ist es ja immer ein wenig so: Man meint, man müsse ganz vorsichtig sein, um keiner Seite ein Eselsohr zu verpassen oder einen Buchstaben umzuknicken &#8212; wehe wenn! Jedoch, um einem Buch Charakter zu verleihen sollte man es auch knicken, den Buchrücken aufklappen und es lesen. Es ablesen, ablieben. Von was ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit neuen Büchern ist es ja immer ein wenig so: Man meint, man müsse ganz vorsichtig sein, um keiner Seite ein Eselsohr zu verpassen oder einen Buchstaben umzuknicken &#8212; wehe wenn! Jedoch, um einem Buch Charakter zu verleihen sollte man es auch knicken, den Buchrücken aufklappen und es lesen. Es ablesen, ablieben. Von was ich spreche?</p>
<p>Das allererste Buch einer jungen Frau, <strong>Lisa Rank</strong>. Aus Berlin, jetzt Hamburg.<br />
Schreibt, atmet, komponiert, tanzt, träumt und erfindet Wortwelten. Entdeckt sie hinter Müslischachteln oder unterm Bett. Begegnet ihnen an Häuserecken, in der Nacht oder weil sie ganz genau hinhört.<br />
Weil sie schreibt, was vorher noch nicht da war. Ihr Talent, ihre eigene Stimme und die Gabe, Gefühle so einzufangen, dass man genau spürt, was in den Charakteren vorgeht. Man kann mitfühlen, mitweinen, miterleben, man ist bei allem dabei.<br />
Weil die Autorin es zulässt, aber &#8211; und das finde ich auch sehr wichtig &#8211; man wird beim Lesen davor beschützt, dass die Trauer einen erdrückt.<br />
Im Gegenteil: Man wird mitgenommen und man bekommt es gezeigt und erlebt, denn im Zweifel, wenn alles keinen Sinn mehr macht, macht man solche Reisen auch immer ein Stückchen für sich selbst!</p>
<p>Von was ich hier erzähle? </p>
<p>Von Lisa Ranks ersten Roman <strong>&#8220;Und im Zweifel für dich selbst&#8221;</strong>.<br />
Ein Buch, in dem zwei Freundinnen, Lene und Tonia, den Tod eines geliebten Menschen erleben und sich und die Welt nicht mehr verstehen. Das Leben, das sie bisher hatten, gibt es so nicht mehr. Weil jetzt jemand fehlt, der bisher immer da war. Sie machen sich auf eine Reise. Ein Roadmovie-Roman, der so viel Wahrheit zwischen den Zeilen versteckt hält und so eigensinnig auf dem Blatt steht. Oder der so viel über die Dinge erzählt, wie sie passieren und was man dann macht, dass es eigentlich nur Sinn macht zu sagen: Kaufen, lesen und selber entdecken!</p>
<p>Ich hab es fast zu Ende. Ein bisschen hab ich mir noch aufgehoben zum Schluss.<br />
Wie es also ausgeht weiß ich nicht und würde es auch nicht verraten. Macht man nicht. Was man aber tun sollte: Selber entdecken!</p>
<p><strong>Elisabeth Rank &#8211; Und im Zweifel für dich selbst<br />
Suhrkamp, 200 Seiten<br />
12,90 Euro</strong></p>
<p><a href="http://mevme.com/lizblog/" class="liexternal">Lisa Rank im Internet</a></p>
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		<title>Gesammelte Platten Januar 2010</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 17:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Coffee And TV</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rock'n'Roll High School]]></category>
		<category><![CDATA[beach house]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach gut drei Jahren Coffee And TV dachten wir, es sei mal an der Zeit, irgendwas anders zu machen. Nachdem die Kategorie &#8220;Listenpanik&#8221; (deren Titel sich übrigens exakt niemand mehr erklären kann) im vergangenen Jahr von ihrer Ranglistenhaftigkeit befreit worden war, haben wir sie jetzt endgültig in die Tonne getreten. Und durch etwas &#8211; wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach gut drei Jahren <em>Coffee And TV</em> dachten wir, es sei mal an der Zeit, irgendwas anders zu machen. Nachdem die Kategorie <a href="http://www.coffeeandtv.de/tag/listenpanik/" class="liinternal">&#8220;Listenpanik&#8221;</a> (deren Titel sich übrigens exakt niemand mehr erklären kann) im vergangenen Jahr von ihrer Ranglistenhaftigkeit befreit worden war, haben wir sie jetzt endgültig in die Tonne getreten. Und durch etwas &#8211; wie wir finden &#8211; viel Besseres ersetzt:</p>
<p>Ab jetzt wird nicht mehr Herr Heinser alleine erzählen, welche neuen Platten seinen &#8220;schon arg mainstreamigen Geschmack&#8221; (O-Ton gute Freundin) getroffen haben &#8212; Nein: Das ganze Team darf ran.</p>
<p>Es wird weiterhin grob nach Veröffentlichungsterminen gestaffelt (weswegen wir überraschenderweise mit den empfehlenswerten Veröffentlichungen des Monats Januar beginnen) und dann einfach alphabetisch sortiert.</p>
<p><strong><a href="http://www.myspace.com/beachhousemusic" class="liexternal">Beach House</a> &#8211; Teen Dream</strong><br />
Beach House sind <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Beach_House" rel="nofollow" class="liwikipedia">angeblich</a> Dream Pop, was auch immer das sein mag. Ihre letzte Platte &#8220;Devotion&#8221; kannte ich nur, weil ich mich nach ihrem Erscheinen ein paarmal dazu gezwungen hatte, sie nebenher laufen zu lassen, wenn ich gerade den Abwasch machte oder staubsaugte. Irgendwann muss sie dann aber doch hängengeblieben sein, denn als ich davon hörte, dass es einen Nachfolger geben würde, stiegen ungekannte Affektationen für diese Band in mir herauf, und seither freue ich mich über diese Platte wie ein kleines Kind, das sich wahrscheinlich über etwas anderes freut als eine Platte. Verträumt ist sie ja nun auch schon, aber das als konstituierendes Merkmal zu bezeichnen, würde ich vielleicht unterlassen angesichts der durchaus auch tonal innovativen Songs, die sich nur auf den ersten Blick wie Schablonenpop zeigen. (<i>MS</i>)</p>
<p><strong><a href="http://www.myspace.com/eels" class="liexternal">Eels</a> &#8211; End Times</strong><br />
Das letzte Eels-Album <a href="http://www.coffeeandtv.de/2009/07/16/listenpanik-0609/" class="liinternal">&#8220;Hombre Lobo&#8221;</a> ist gerade ein halbes Jahr alt, da kommt auch schon der Nachfolger. Die richtig rumpelnden Songs sind diesmal nicht dabei, E hat mindestens einen Gang zurückgeschaltet, so ungefähr &#8220;Daisies Of The Galaxy&#8221; mit weniger Zuckerguss. &#8220;End Times&#8221; erinnert mal wieder an eine Therapiesitzung, Dramatik und Humor prügeln sich um die Vorherrschaft und am Ende sagt die erste Strophe von &#8220;A Line In The Dirt&#8221; wahrscheinlich alles: &#8220;She locked herself in the bathroom again / So I am pissing in the yard / I have to laugh when I think how far it&#8217;s gone / But things aren&#8217;t funny any more&#8221;. Man möchte Mark Oliver Everett am liebsten in den Arm nehmen &#8212; um ihn zu trösten und sich zu bedanken. (<em>LH</em>)</p>
<p><b><a href="http://www.myspace.com/tommyfinke" class="liexternal">Tommy Finke</a> &#8211; Poet der Affen/Poet Of The Apes</b><br />
Natürlich kann man es etwas überambitioniert finden, ein Doppelalbum zu veröffentlichen, bei dem jeder Song einmal auf Deutsch und einmal auf Englisch enthalten sind. Und tatsächlich wäre &#8220;Poet der Affen&#8221; ohne englische Zugabe schon eine runde Sache gewesen &#8212; aber man <i>muss</i> ja nicht beide Seiten hören. Aber zwei CDs zum Preis von einer sind erstens was nettes (Nicht wahr, Axl Rose und Connor Oberst?) und zweitens entwickeln Songs wie das famose &#8220;Borderline Betty&#8221;, die <a href="http://www.coffeeandtv.de/2009/08/26/uhr-instinkt/" class="liinternal">wunderbare</a> Single &#8220;Halt&#8217; alle Uhren an&#8221; (die irritierenderweise jetzt in beiden Versionen &#8220;Stop The Clocks&#8221; heißt)  oder das schwer traurige &#8220;Die Tiere suchen Futter&#8221; noch einmal eine ganz andere Bedeutung, wenn man auch ihre englischsprachigen Geschwister hinzuzieht. &#8220;Poet der Affen&#8221; hat das an Gefühl, was dem letzten kettcar-Album fehlte. (<i>LH, Rezensionsexemplar</i>)</p>
<p><b><a href="http://www.myspace.com/thisisfirstaidkit" class="liexternal">First Aid Kit</a> &#8211; The Big Black And The Blue</b><br />
Es war mit Sicherheit eines der außergewöhnlichsten Konzerte des Jahres, als diese zwei jungen schwedischen Schwestern da <a href="http://www.coffeeandtv.de/2009/02/21/oslog-4/" class="liinternal">letztes Jahr</a> am hellichten Tag in einem Zelt auf einem zentralen Osloer Platz spielten und die Kiefer der Zuschauer reihenweise runterklappten: First Aid Kit hatten das by:larm im Sturm erobert. Jetzt ist ihr Debütalbum erschienen, das ohne Fleet-Foxes-Coverversionen auskommen muss, aber trotzdem wundervoll geworden ist. Klara und Johanna Söderberg singen immer noch über Themen, von denen sie altersbedingt eigentlich gar keine Ahnung haben dürften, und sie tun das nach wie vor gerne zweistimmig und Gänsehaut verursachend. Den sparsamen Folk-Arrangements amerikanischer Prägung merkt man nicht an, dass sie in Europas Pop-Nation Nummer 2 entstanden sind &#8212; das klingt schon sehr nach weiter Prärie und schneebedeckten Bergen. Aber letztere hat man ja im Moment sowieso überall. (<i>LH</i>)</p>
<p><strong><a href="http://www.myspace.com/owenpallettmusic" class="liexternal">Owen Pallett</a> &#8211; Heartland</strong><br />
Warum Owen Pallett nun auch offiziell Owen Pallett heißt und nicht mehr Final Fantasy, könnte vielerlei Gründe haben. Gehen wir davon aus, dass man als erwachsener Mann nicht mit einer eher mittelmäßigen Videospielreihe verwechselt werden will, darauf immerhin können wir uns sicher einigen, alles andere wäre auch Spekulation und außerdem der klaren Sicht auf das Hörergebnis völlig im Weg. Das ist nämlich ziemlich schön, meines Erachtens im Gegensatz zu älteren Final-Fantasy-Produkten, bei denen ich mich meistens nach der Hälfte nur noch beim unwillkürlichen Durchskippen erwischte. Hier allerdings wurde gut gespielt, gut arrangiert und mit Spannung gearbeitet. Das Durchhören eines Albums, ohne wegschalten zu müssen, ist zwar im Normalfall kein hochgradig qualitatives Merkmal, aber weil mir das bei dem jungen Mann hier zum ersten Mal passiert, lassen Sie mir doch bitte die Freude das abzufeiern und Herrn Pallett schulterklopfend gratulieren zu wollen. (<i>MS</i>)</p>
<p><strong><a href="http://www.myspace.com/surferblood" class="liexternal">Surfer Blood</a> &#8211; Astro Coast</strong><br />
Hervorragendes Album, dem man es (natürlich auf Autosuggestion begründet) durchaus anhören kann, dass es nicht in einem Studio, sondern komplett in einem Stockbettschlafzimmer aufgenommen worden ist. Dass verstärkte Gitarren und ein echtes Schlagzeug involviert waren, mindert den meterhohen Stoß Ruhestörungsbeschwerden der Nachbarn an den zuständigen Universitätsdekan sicherlich nicht. Verhaltenheit und schlechtes Gewissen hört man hier aber trotzdem äußerst selten. (<i>MS</i>)</p>
<p><strong><a href="http://www.myspace.com/tocotronic" class="liexternal">Tocotronic</a> &#8211; Schall &#038; Wahn</strong><br />
Um Tocotronic zu <i>verstehen</i> sind mutmaßlich bedeutend mehr Semester Germanistik vonnöten, als ich jemals ausgehalten hätte. So kann ich sie also nur <i>hören</i>, was aber auch wie üblich ein Erlebnis ist: So laut und gitarrenbetont klang schon lange kein Tocotronic-Album mehr. So düster allerdings auch nicht &#8212; bei den ersten vier Songs deuten schon die Titel an, wohin die Reise geht: &#8220;Eure Liebe tötet mich&#8221;, &#8220;Ein leiser Hauch von Terror&#8221;, &#8220;Die Folter endet nie&#8221;, &#8220;Das Blut an meinen Händen&#8221;. Aber spätestens wenn Graf Macbeth zur Halbzeit mit &#8220;Bitte oszillieren Sie&#8221; den größten Toco-Unterhaltungsschlager seit ungefähr &#8220;Die Welt kann mich nicht mehr verstehen&#8221; anstimmt und Journalisten den Text im <a href="http://www.welt.de/kultur/article5847071/Tocotronic-wollen-den-leisen-Hauch-von-Terror.html" class="liexternal">Interview</a> sehr ernsthaft zu entschlüsseln versuchen, klopft die Frage an, wie viel die Band eigentlich noch ernst meint und wie viel Spaß am Vorführen von Feuilletonisten dabei ist. Die Antwort könnte allerdings auch total egal sein, denn man kann Tocotronic ja auch ganz wunderbar hören ohne sie verstehen zu wollen. (<i>LH</i>)</p>
<p><i>Mitarbeit an dieser Ausgabe:<br />
LH: Lukas Heinser<br />
MS: Markus Steidl</i></p>
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		<series:name><![CDATA[Gesammelte Platten]]></series:name>
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		<title>Bitte keine Heiterkeitsausbrüche!</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 14:29:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mr. Writer]]></category>
		<category><![CDATA[österreich]]></category>
		<category><![CDATA[david schalko]]></category>
		<category><![CDATA[jörg haider]]></category>
		<category><![CDATA[kunstfreiheit]]></category>
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		<category><![CDATA[youtube]]></category>

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		<description><![CDATA[Während sich der deutsche Literaturbetrieb gerade ungefähr in der selben Kater-Stimmung befindet wie der &#8220;Stern&#8221; im Sommer 1983, diskutieren die Österreicher dieser Tage über ein Buch, das es immerhin vor Gericht geschafft hat.
Das Wiener Landesgericht musste gestern darüber entscheiden, ob der Roman &#8220;Weiße Nacht&#8221; von David Schalko den höchstpersönlichen Lebensbereich des Politikers Stefan Petzner, &#8220;Lebensmensch&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während sich der deutsche Literaturbetrieb gerade ungefähr in der selben Kater-Stimmung befindet wie der &#8220;Stern&#8221; im Sommer 1983, diskutieren die Österreicher dieser Tage über ein Buch, das es immerhin vor Gericht geschafft hat.</p>
<p>Das Wiener Landesgericht musste gestern darüber entscheiden, ob der Roman &#8220;Weiße Nacht&#8221; von David Schalko den höchstpersönlichen Lebensbereich des Politikers Stefan Petzner, &#8220;Lebensmensch&#8221; des verstorbenen Rechtspopulisten Jörg Haider, verletzt. Petzner sah seine Menschenwürde verletzt und wollte außerdem finanziell am Erfolg des Romans teilhaben &#8212; ein Erfolg, der freilich erst einer wurde, nachdem Petzner öffentlichkeitswirksam gegen das Buch vorgegangen war. Schalko hat seine Sicht der Dinge vor einigen Wochen wortgewaltig für die <a href="http://www.welt.de/kultur/article6040141/Die-bizarren-Klagen-von-Haiders-Lebensmensch.html" class="liexternal">&#8220;Welt am Sonntag&#8221;</a> zusammengefasst.</p>
<p>Obwohl Petzner gefordert hatte, das gesamte Buch im Gerichtssaal vorzulesen, wurde darauf offenbar verzichtet, denn das Urteil war schnell gesprochen: Petzner <a href="http://derstandard.at/1266540975037/Petzner-mit-Klage-gegen-Schalko-Buch-Weisse-Nacht-abgeblitzt" class="liexternal">unterlag</a>, kündigte Berufung an und rief seinem Prozessgegner zu, der solle sich was schämen.</p>
<p>Von besonderer Qualität ist die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=zAAPj7eSipM" class="liexternal">Urteilsbegründung</a> der Richterin, in der diese die Handlung des Romans noch einmal kurz zusammenfasst &#8212; und gleichzeitig versucht, die Würde des Ortes zu bewahren:</p>
<div align="center"><object width="480" height="295"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/zAAPj7eSipM&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/zAAPj7eSipM&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="295"></embed></object></div>
<p><small>[via Facebook]</small></p>
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		<title>Creative, common</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 13:45:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rock'n'Roll High School]]></category>
		<category><![CDATA[dieter gorny]]></category>
		<category><![CDATA[echo]]></category>
		<category><![CDATA[fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[musikindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[sprachliches]]></category>
		<category><![CDATA[tim renner]]></category>
		<category><![CDATA[wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus Gründen, die heute vermutlich niemand mehr kennt, sehen die Veranstalter der Echo-Verleihung ihren Preis noch immer in einer Reihe mit Grammy und Brit Award stehen. (Fairerweise muss man bemerken, dass &#8220;in einer Reihe&#8221; nicht &#8220;in einer Liga&#8221; bedeutet.)
Am 4. März wird der Echo mal wieder verliehen und Prof. Dieter Gorny, Insolvenzverwalter der deutschen Tonträgerindustrie, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus Gründen, die heute vermutlich niemand mehr kennt, sehen die Veranstalter der Echo-Verleihung ihren Preis noch immer in einer Reihe mit Grammy und Brit Award stehen. (Fairerweise muss man bemerken, dass &#8220;in einer Reihe&#8221; nicht &#8220;in einer Liga&#8221; bedeutet.)</p>
<p>Am 4. März wird der Echo mal wieder verliehen und Prof. Dieter Gorny, Insolvenzverwalter der deutschen Tonträgerindustrie, lässt sich anlässlich der Auszeichnung der <i>kommerziell erfolgreichsten</i> Musiker mit den Worten <a href="http://www.echopop.de/der_echo" class="liexternal">zitieren</a>:</p>
<p><img src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/uploads/2010/02/echo_gorny.jpg" alt='"Hier geht es um Kreativität, um Kultur und um Kunst", Prof. Dieter Gorny, Vorstandsvorsitzender Bundesverband Musikindustrie e.V.' title="Screenshot: echopop.de" width="500" height="141" class="alignnone size-full wp-image-4976" /></p>
<p>&#8220;Vorhersehbarkeit, Verkaufszahlen und Verzweiflung&#8221; wären als Beschreibung des zu erwartenden Abends zwar passender, aber natürlich längst nicht so &#8230; kreativ.</p>
<p>Alles, was es sonst noch zu sagen gäbe, hat <a href="http://www.motor.de/motorblog/tim.renner/tim_renner_der_berechenbare_pop.html" class="liexternal">Tim Renner</a> schon gesagt.</p>
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		<title>Schwanzvergleich des Tages</title>
		<link>http://www.coffeeandtv.de/2010/02/14/schwanzvergleich-des-tages/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 12:46:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[My Culture]]></category>
		<category><![CDATA[Somebody Told Me]]></category>
		<category><![CDATA[euro]]></category>
		<category><![CDATA[fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[geld]]></category>
		<category><![CDATA[kalauer]]></category>
		<category><![CDATA[pornos]]></category>

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		<description><![CDATA[Abends an der Theke. Als Rückgeld für das bezahlte Bier gab es unter anderem ein uns völlig unbekanntes 2-Euro-Stück. Wir scherzen. &#8220;Haha, das Bild auf der Rückseite sieht ja aus wie ein… Penis.&#8221; Großes Gelächter, wir einigen uns darauf, dass dem so sei.

Einen Tag später. Aus reiner Neugierde, woher die Münze stammt, einfach mal die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Abends an der Theke. Als Rückgeld für das bezahlte Bier gab es unter anderem ein uns völlig unbekanntes 2-Euro-Stück. Wir scherzen. &#8220;Haha, das Bild auf der Rückseite sieht ja aus wie ein… Penis.&#8221; Großes Gelächter, wir einigen uns darauf, dass dem so sei.</p>
<p><img src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/uploads/2010/02/idolvonpornos.jpg" alt="2-Euro-Münze mit Motiv &quot;Idol von Pornos&quot;" title="2-Euro-Münze mit Motiv &quot;Idol von Pornos&quot;" width="500" height="382" class="aligncenter size-full wp-image-4964" /></p>
<p>Einen Tag später. Aus reiner Neugierde, woher die Münze stammt, einfach mal die allwissende Internetsuchmaschine angeworfen und bei Wikipedia gelandet. Und mit großen Augen und heruntergeklappter Kinnlade auf die Beschreibung starrend. Wie beunruhigend gut diese auf unsere Scherze passte: Die (übrigens zypriotische) Euro-Münze zeigt das sogenannte &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Idol_von_Pomos" rel="nofollow" class="liwikipedia">Idol von Pornos</a>&#8220;&#8230;</p>
<p><small>&#8230;<a href="http://www.coffeeandtv.de/2010/02/14/schwanzvergleich-des-tages/#comment-37480" class="liinternal">oder auch nicht</a>. Es ist aber auch hundsgemein, dass die Buchstabenkombination &#8220;rn&#8221; dem &#8220;m&#8221; so ähnlich ist&#8230;</small></p>
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