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	<title>Coffee And TV &#187; Auf Achse</title>
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	<description>Popkultur - Allein das Wort schon!</description>
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		<title>Ich will Dich treffen, wo es am schönsten war</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Nov 2011 23:46:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Heinser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Facebook macht mein Internet kaputt. Wann immer mir etwas halbwegs besonderes widerfährt oder ich etwas tolles entdecke, poste ich das bei Facebook und dann ist gut. Deswegen verwaist dieses Blog langsam aber sicher und wird nur noch befüllt, wenn sich bei mir genug negative Energie angesammelt hat. Das ist nicht gut. Markus Herrmann alias Herm, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div align="center"><img src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/uploads/2011/11/nyheader.jpg" title="New York, NY" alt="New York, NY"></div>
<p>Facebook macht mein Internet kaputt. Wann immer mir etwas halbwegs besonderes widerfährt oder ich etwas tolles entdecke, poste ich das bei Facebook und dann ist gut. Deswegen <a href="http://www.coffeeandtv.de/2011/09/04/lesen-sie-diese-peinliche-einladungskarte-im-original/">verwaist</a> dieses Blog langsam aber sicher und wird nur noch befüllt, wenn sich bei mir genug negative Energie <a href="http://www.coffeeandtv.de/2011/10/03/ihr-wollt-ein-liebeslied-ihr-kriegt-ein-liebes-lied/">angesammelt</a> hat. Das ist nicht gut.</p>
<p>Markus Herrmann alias <a href="http://www.hermsfarm.de/">Herm</a>, der uns zum Beispiel das <a href="http://duslog.tv/category/oslog2010/">Oslog</a> und das <a href="http://duslog.tv/">Duslog</a> so schön tapeziert hat, war letzte Woche in New York. Er hat ungefähr alles, was er dort erlebt hat (dachte ich zunächst, waren aber nur zehn Prozent dessen), bei Facebook geteilt, sich hinterher aber auch noch die Mühe gemacht, das ausführlicher im Blog zu beschreiben.</p>
<p>Er war in zahlreichen Fernsehstudios, bei Google, an jeder denkbaren Touristenattraktion und hat Mark Hoppus, Conan O&#8217;Brien und Elmo aus der Sesamstraße getroffen. Ihm sind die unglaublichsten Dinge passiert und man sieht beim Lesen förmlich, wie er da mit großen Augen durch die Gegend tappst.</p>
<p>Womöglich finde ich das alles besonders toll, weil ich Herms Begeisterung für Popkultur und die USA teile (letzteres ein bisschen eingeschränkt, aber &#8211; love them or hate them &#8211; irgendwie kann man sich dem ja nicht entziehen) und ich fast auf den Tag genau fünf Jahre vor ihm in <a href="http://www.coffeeandtv.de/2009/03/16/new-york-new-york/">New York</a> war und vieles ganz ähnlich erlebt habe.</p>
<p>In jedem Fall wäre es viel zu schade, wieder nur auf den &#8220;Gefällt mir&#8221;-Button zu klicken. Deswegen seien Ihnen die Einträge aus New York ausdrücklich auch hier im Blog empfohlen:</p>
<p><b><a href="http://www.hermsfarm.de/blog/?p=5813">Herm in New York</a></b></p>
 <p><a href="http://www.coffeeandtv.de/?flattrss_redirect&amp;id=6394&amp;md5=dc9fd55fdb656fc8b400ab323d0b7afa" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Vandalen auf der Durchreise</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 16:12:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Heinser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gerade im Regionalexpress die vielleicht beste Durchsage ever gehört: Verehrte Fahrgäste, wir wissen selbst, dass das heute alles etwas bescheiden ist, aber leider hatten wir heute auf dem Weg von Aachen nach Hamm eine Schulklasse im Wagen 3, die die Sitze aufgeschlitzt und mit Flüssigkeit übergossen hat. Wir musste den Wagen deswegen leider abschließen. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade im Regionalexpress die vielleicht beste Durchsage <em>ever</em> gehört:</p>
<blockquote><p>Verehrte Fahrgäste, wir wissen selbst, dass das heute alles etwas bescheiden ist, aber leider hatten wir heute auf dem Weg von Aachen nach Hamm eine Schulklasse im Wagen 3, die die Sitze aufgeschlitzt und mit Flüssigkeit übergossen hat. Wir musste den Wagen deswegen leider abschließen.</p></blockquote>
<p>Der Rest der Durchsage ging im Gelächter der Fahrgäste unter.</p>
 <p><a href="http://www.coffeeandtv.de/?flattrss_redirect&amp;id=5723&amp;md5=63512b5619cf999affbb997dcc553c40" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Broder und ich</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Sep 2010 21:25:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Heinser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich hatte mir ehrlich gesagt gar keine großen Gedanken gemacht. Meine Freunde hatten mich gewarnt und mir wertvolle Tipps gegeben. Man könne ja ständig im Fernsehen sehen, wie das endet. Dabei sollte ich doch nur mit Henryk M. Broder diskutieren. Die Freischreiber, der Berufsverband freier Journalisten, hatten mich zu ihrem Kongress eingeladen und weil ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte mir ehrlich gesagt gar keine großen Gedanken gemacht. Meine Freunde hatten mich gewarnt und mir wertvolle Tipps gegeben. Man könne ja ständig im Fernsehen sehen, wie das endet. Dabei sollte ich doch nur mit Henryk M. Broder diskutieren.</p>
<p>Die <a href="http://freischreiber.de/">Freischreiber</a>, der Berufsverband freier Journalisten, hatten mich zu ihrem Kongress eingeladen und weil ich es immer lustig finde, wenn sich Journalisten ausgerechnet von mir etwas erzählen lassen wollen, und der Kongress in Hamburg stattfand, habe ich zugesagt.</p>
<p>Neben Henryk M. Broder und mir saßen noch der frühere Politberater und heutige <a href="http://www.sprengsatz.de/">Blogger</a> Michael Spreng und die frühere &#8220;Bunte&#8221;-Chefredakteurin und heutige <a href="http://www.beatewedekind50plus.blog.de/">Bloggerin</a> Beate Wedekind auf dem Podium, das im Wortsinne keines war, weil wir genauso hoch saßen wie die Zuhörer. In unserer Mitte saß Gabi Bauer, die die Diskussion moderieren sollte und erstes diplomatisches Talent präsentierte, als sie Broder und mir die jeweils äußeren Plätze in unserer kleinen Sitzgruppe zuteilte.</p>
<p>Vor Beginn der Diskussion führte ich ein bisschen Smalltalk mit den Frauen Bauer und Wedekeind und Herrn Spreng, der übrigens riesengroß ist. Henryk M. Broder gab ich nur kurz die Hand, aber er ist so klein, wie er im Fernsehen immer aussieht und trägt ein Herrenhandtäschchen bei sich. Die Raumtemperatur sinkt allerdings nicht, wenn er neben einem steht, und es wird auch nicht plötzlich dunkel.</p>
<p>Thema der Diskussion sollte Leserbeteiligung in allen Formen sein und wir vier sollten verschiedene Positionen einnehmen. Ich erzählte also, wie wichtig die Leserhinweise unserer Leser beim BILDblog sind und hörte, wie ich die gleichen Beispiele abspulte wie bei ähnlichen Veranstaltungen, zu denen ich gelegentlich eingeladen werde. Es ist mir schleierhaft, wie Schauspieler, Musiker und Politiker Interviewmarathons und Talkshow-Touren überstehen können, ohne vom Wahnsinn oder vom Selbsthass aufgefressen zu werden. &#8220;Wir haben bei <em>Coffee And TV</em> mit acht Autoren angefangen, was den Vorteil hatte, dass jeder Text schon mal mindestens sieben Leser hatte &#8230;&#8221; Sicherer Lacher. Letztlich sind wir alle kleine Mario Barths.</p>
<p>Henryk M. Broder ist noch ein bisschen mehr Mario Barth, nur dass seine todsicheren Lacher nicht &#8220;Schuhe&#8221; heißen, sondern &#8220;Konzentrationslager&#8221; — die Reaktionen sind allerdings auch kein hysterisches Gekicher, sondern so ein dumpfes &#8220;Hohoho&#8221;. Broder aber war am Samstag nicht in Form: Sein Geätze wirkte halbherzig, seine Polemik von sich selbst gelangweilt, er brauchte ganze 25 Minuten, bis er bei Hitler angekommen war. Twitter und Facebook fände er schrecklich, erklärte Broder, ohne eines von beidem mit einem KZ zu vergleichen, und irritierte damit Beate Wedekind, die sich sicher war, bei Facebook mit ihm befreundet zu sein. &#8220;Das bin ich nicht!&#8221;, machte Broder deutlich und stiftete damit allgemeine Heiterkeit.</p>
<p>Es war eine angenehme Gesprächsatmosphäre, in der jeder jedem irgendwann mal beipflichten oder müde den Kopf schütteln musste. Jeder konnte ein bis zwei große Lacher landen. Gabi Bauer leitete die Runde charmant und interessiert und nahm sich Zeit für jeden. Kurzum: Als ARD-Talkshow wären wir ein völliges Desaster gewesen. Allein der Erkenntnisgewinn war vergleichbar niedrig. Wenn wir noch Zeit gehabt hätten, ein Fazit zu ziehen, hätte es vermutlich lauten müssen: Ja, Leser sind die Hölle — und das Größte, was wir haben. Das kann ja nun wirklich jeder Sportler oder Künstler über die eigenen Fans sagen, jeder Politiker über die Wähler und alle Eltern über ihre Kinder.</p>
<p>Entsprechend ratlos war ich, als mich ein junger Mann anschließend inständig bat, ihm doch mitzuteilen, was ich aus der Veranstaltung denn nun mitnähme. Gabi Bauer, Beate Wedekind und Michael Spreng lesen jeden Tag etwa vier Tageszeitungen, was ich erstaunlich finde, Beate Wedekind verbringt viel Zeit in Facebook, was Michael Spreng erstaunlich findet, und Gabi Bauer sieht sich unter dem Namen einer Freundin bei Facebook um, was nun wirklich alle erstaunlich fanden. Henryk M. Broder hatte schlecht zu Mittag gegessen.</p>
<p>Mein Blutdruck bekam an diesem Tag aber doch noch Gelegenheit, besorgniserregend zu steigen. Aber da standen wir alle um das iPhone von Jens Weinreich herum und guckten auf die Bundesliga-Ergebnisse.</p>
 <p><a href="http://www.coffeeandtv.de/?flattrss_redirect&amp;id=5581&amp;md5=68e097faf5e6106359870a0beb572d2c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Camp Indie Rock</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 10:24:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Coffee And TV</dc:creator>
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		<description><![CDATA[- von Tommy Finke - DONNERSTAG Großzügigerweise habe ich mich als Fahrer angeboten und nehme meinen Teil der Reisegruppe Haldern 2010 vom Bahnhof Bochum aus mit. Während Rosa und Marie beide vorne Platz nehmen, nehme auch ich vorne Platz. Die Vorzüge eines Bandautos: 3 Sitze in der ersten Reihe. Marie hat ein iPad eingepackt, ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>- von Tommy Finke -</em></p>
<p>DONNERSTAG<br />
Großzügigerweise habe ich mich als Fahrer angeboten und nehme meinen Teil der Reisegruppe Haldern 2010 vom Bahnhof Bochum aus mit.</p>
<p>Während Rosa und Marie beide vorne Platz nehmen, nehme auch ich vorne Platz. Die Vorzüge eines Bandautos: 3 Sitze in der ersten Reihe. Marie hat ein iPad eingepackt, ich muss darüber ein wenig lachen, bin aber eigentlich neidisch. Ihr Ziel beim Haldern ist medientechnischer Natur: Sie hat einen der begehrten Fotopässe. Mit Rosa war ich 2008 schon mal auf dem Haldern. Und ich freue mich, dass sie diesmal wieder dabei ist! Die Fähigkeit, sich über Tage fast ausschließlich von Rotwein und Musik zu ernähren, macht Rosa zu einer perfekten Fetivalbesucherin. Und zu einem medizinischen Wunder.</p>
<p>Unser Zeltplatz ist, einmal angekommen, leicht abschüssig, dafür haben wir aber in alle Richtungen nette Nachbarn. Wir verzweifeln an Maries Zelt, aber der Hinweis, man könne zumindest mal versuchen, alle Stangen mit der gleichen Nummer ineinander zu stecken, ist ausschlaggebend. Inzwischen ist auch Christoph mit Sophie angereist.</p>
<p>Ich spiele den Realisten und öffne das erste Dosenbier. Das ist hier schließlich kein Kindergeburtstag und wir haben schon deutlich nach 16 Uhr. Alle wollen wir zwar Seabear im Spiegelzelt sehen, aber die Schlange ist schon um 18 Uhr so lang, dass wir uns entschließen, nochmal kurz zurück zum Zeltplatz zu gehen und, nunja, vorzuglühen. Ich stolpere an Foto-Gerrit vorbei, meine einzige feste Haldern-Freundschaft. Gerrit ist berühmt geworden mit einer Ausstellung über die Fotos der Schuhe der Stars: &#8220;Dancing Shoes&#8221;.</p>
<p>Gerrit macht den Vorschlag, mich am nächsten Tag zu fotografieren, aber wie jedes Jahr kriegen wir es überhaupt nicht hin, uns zu einer festen Uhrzeit irgendwo zu treffen, obwohl wir uns die nächsten 3 Tage immer wieder begegnen. Ganz so schlimm ist das dann aber doch nicht nicht, Gerrit hatte in Zusammenhang mit der Fotosession das Wort &#8220;nackt&#8221; gebraucht. Ich hoffe, das liegt an seinem letzten großartigen Projekt, ein Herz geformt aus nackten Festivalbesuchern beim Melt.</p>
<p>Wir anderen gehen zurück zum Zeltplatz, den wir für heute dann nicht mehr verlassen, denn auch später berichten unsere Spione von undurchdringlichen Menschenmassen an und ums Spiegelzelt. Uns ist das egal, die Christophsche Einkaufswut beschert uns Grillgut und Gin-Tonic. Zusätzlich ist Nacht der Sternschnuppen und so gucken wir alle stundenlang in den Himmel. Irgendwelche leicht zu begeisternden Leute rufen bei jeder Sternschnuppe &#8220;Oh!&#8221; und &#8220;Ah!&#8221;,  wir bleiben still, weil wir das nicht für Feuerwerk halten, sondern für etwas Größeres. Ich bin gerührt, weil ich jede Sternschnuppe zweimal sehe.</p>
<p>Aus einem nahen Zelt dringt ein schwäbelndes Stöhnen. Das Prinzip &#8220;Wenn ich sie nicht sehe, dann hören sie mich auch nicht&#8221;, hat wieder nicht funktioniert.</p>
<div align="center"><img class="alignnone size-full wp-image-5505" title="Wichtig, wichtig: Presse. (Foto: Lukas Heinser)" src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/uploads/2010/08/haldern2010_1.jpg" alt="Haldern Pop 2010" width="500" height="281" /></div>
<p>FREITAG<br />
Am nächsten Morgen habe ich einen Geschmack im Mund, der Tote umbringen könnte. Ich nehme mir vor, diesen Abend dringend die Zähne zu putzen, bevor ich ins Zelt steige. Marie ist schon wach und macht Kaffee.</p>
<p>Heute ist der Tag, an dem wir <em>mindestens</em> Delphic und Mumford &amp; Sons sehen müssen. Außerdem gibt es auf dem Programm heute ein Fragezeichen und es ging das Gerücht rum, dass es sich um Belle &amp; Sebastian handeln könnte.  Aber nein, es kommt anders, und zwar in Form von: Philipp Poisel. Die Leute: <em>nicht</em> begeistert. Was für ein unangemessener Ersatz für die gedanklich schon gebuchten Belle &amp; Sebastian. Da hätte ja gleich <em>ich</em> spielen können. <em>Selbstreflexion</em>, meine Damen und Herren.</p>
<p>Ein paar hundert Meter weiter hatte ich gestern schon Teile der Fog Joggers und Oh, Napoleon getroffen. Ja, meine Damen und Herren, hier campen die kleinen Künstler noch selbst. Ich beschließe, nochmal rüberzugehen und hallo zu sagen. Sophie schließt sich mir an, da auch sie dort jemanden (&#8220;Frederik!!!&#8221;) kennt.  Jan von den Fog Joggers hat mein Album dabei, er mag es. Dass ich die Fog Joggers EP so richtig großartig finde, behalte ich für mich, damit es ihm nicht zu Kopf steigt. Sophie hat inzwischen Frederik am Rande der Joggers-Gruppe ausfindig gemacht. Er liegt auf dem Boden mit einem T-Shirt über seinem Kopf, verkatert und apathisch. Einmal aufgewacht, stellt er sich als sympathischer Kerl heraus, lacht über wirklich jeden meiner bekanntermaßen schlechten Witze. Ich überlege, ihn zu adoptieren oder zumindest anzustellen.</p>
<p>Sophies Freundin Lisa reist auch noch an und hat ein Sagrotan-Arsenal eingepackt, das manche Klofrau neidisch machen dürfte. Dass Sie Ihren Hund Treu nicht mitnehmen durfte, findet sie doof. Außerdem wirkt sie augenscheinlich etwas irritiert, wie die Leute hier so leben. Der Grund dafür ist schnell gefunden: Es ist, mit 28 Jahren, ihr allererstes Festival.</p>
<p>Die arme Lisa! Wir beschließen, Ihr alles wichtige über das Haldern Pop beizubringen und gehen zusammen zum berühmten See zum Schwimmen. Ich selbst war da zwar bisher auch noch nie drin, ist aber auch erst mein viertes Haldern. Dass jedoch Christoph nach knapp 10 Jahren Haldern noch nie in dem See schwimmen war, finde ich bemerkenswert. Immerhin ist der See umsonst, die Duschen kosten Geld. Sie verstehen? Eben.</p>
<p>Björn und Frederik schwimmen nicht nur, sie haben auch Bier mitgebracht. Für Im-See-trinken. Ich habe aus Fuß-Aufschlitzungsangst meine Gummistiefel an. Beim Schwimmen. Zur Badehose sieht das scheiße aus, aber das hier ist ja kein Modewettbewerb.</p>
<p>Wir machen uns den Spaß und gucken uns Philipp Poisel an. Nun ja. Das Fragezeichen bleibt eines. Mir fällt auf, dass der Keyboarder, der übrigens schwäbelt, nicht richtig zu hören ist. Schade. Ich bin da etwas altmodisch: Ich mag meine Instrumente hörbar. Ansonsten schwankt der Auftritt irgendwo zwischen Xavier Naidoo und Madsen. Zumindest nicht <em>meine</em> bevorzugten musikalischen Eckpunkte.</p>
<p>Während Philipp noch vor sich hin poiselt, besuchen wir das Spiegelzelt, und irgendwie passiert das Unglück: Die Zeit ist zu schnell vergangen! Als wir auf die Uhr sehen und zur Hauptbühne hechten, spielen Delphic gerade ihr letztes Lied. Ich beiße mir in den Arsch, denn was ich sehe und höre ist die großartigste Indie-Electro-Explosion seit Langem. Da könnt Ihr Euch mal alle umgucken, Ihr Zoot Women. Ich bin trotzdem hin und weg, das hat mir wirklich gut gefallen. Delphic. Scheiß Name, geiler Sound.</p>
<p>Diesmal sind wir schlauer und bleiben an der Hauptbühne. Denn es folgt die Band der Stunde: Mumford &amp; Sons, liebevoll in Manfred &amp; Söhne umgetitelt von &#8230; nunja. Muss ich zur Band noch was sagen?  Ich mag die wechselnden Instrumente, von der Seite sehe ich nicht genau, wer wann singt. Später sagt man mir, der Sänger hätte auch getrommelt. Ich muss an Phil Collins denken, erschieße mich aber innerlich dafür. Was für eine Band! Diese folkige Melancholie, diese holzige Euphorie. Gänsehaut, Tränen in meinen Augen. Und zack: vorbei.</p>
<p>Als Beirut folgen versuche ich, einen akustischen Filter in meinem Kopf zu formen, der aus Beirut wieder Mumford &amp; Sons macht. Gelingt mir nicht, aber Beirut sind auch klasse. Vielleicht etwas undankbar, die armen hinter dieser Kracherband auf die Bühne zu schicken.</p>
<p>Aber abgesehen davon: ein wirklich ausgelassener Freitag auf dem Haldern Pop. Für mich persönlich noch von der Tatsache veredelt, dass ich auf dem Boden 20 &#8220;Poptaler&#8221; finde, die Halderner Währung für die Getränke. Wenn man den Pfand für sich selbst abzieht (und den scheiß Becher nicht verliert), kann man gut und gerne 9 Bier dafür eintauschen. Hurra.</p>
<div align="center"><img class="alignnone size-full wp-image-5506" title="Seifenblasensituation auf dem Haldern Pop 2010. (Foto: Lukas Heinser)" src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/uploads/2010/08/haldern2010_2.jpg" alt="Haldern Pop 2010" width="500" height="281" /></div>
<p>SAMSTAG<br />
Diesmal gehen wir eher auf das Gelände, weil wir gerne Portugal. The Man sehen möchten. Schaffen wir sogar. Tolle Band, sind an diesem Tag aber sehr Riff-lastig. Ich selbst hasse ja Riffs, weil ich so ein schlechter Gitarrist bin und mir beim zuhören immer die Noten in den Kopf fliegen und mich daran erinnern, dass ich üben sollte. Mach ich vielleicht mal. Der Auftritt macht auf jeden Fall Spaß und Sophie hat Seifenblasenzeugs dabei, welches wir einsetzen. Und – oh naturbelassenes Haldern Pop – eine majestätische Libelle lässt sich neben der Bassbox nieder, während ein Security-Mitarbeiter die Unterseite seiner Arme in die Sonne hält. Nicht aus Freude am Bräunen, sondern aus gesundheitlichen Gründen: Die Oberseite sieht schon genießbar aus. Möglicherweise hat der Geruch die Libelle angelockt.</p>
<p>Sophie und ich schaffen bei Everything Everything im Spiegelzelt wieder nur das letzte Lied. Aber auch diese Band schafft es, mich mit dem letzten Lied komplett zu überzeugen. Das Delphic-Phänomen. Scheiß Name, geile Band. Ich ärgere mich, dass ich nie das letzte Lied von Ostzonensuppenwürfelmachenkrebs gesehen habe.</p>
<p>Irgendwann dann The Low Anthem im Spiegelzelt. Ich habe inzwischen einen toten Punkt erreicht und finde, dass die Band klingt wie das Simon &amp; Garfunkel Album, das ich manchmal im Auto höre. Ich schlafe im Stehen ein. Das wirkt repektlos, soll aber die Band nicht schmälern.  Countryesquer Folk. Oder sowas. Naja, ich brauche frische Luft und hänge draußen rum. Hier und da wieder bekannte Gesichter: Sven, ein Fotograf aus Bochum, Gerrit natürlich (&#8220;Tommy, später aber Fotos, ne?&#8221;), Manuel von den Wedges. Ein bisschen wie ein kleines Dorf. Hier sollte man keine Dummheiten machen, da weiß jeder gleich Bescheid. Und dann tuscheln die Nachbarn.</p>
<p>Efterklang werden mir als Sigur-Rós-Verschnitt schmackhaft gemacht, enttäuschen aber in dieser Hinsicht gewaltig. Das ist das Problem mit großer Erwartungshaltung: Mit dieser Band werde ich heute nicht mehr warm. Ich nutze meine letzten Fund-Poptaler und gebe eine Runde. Christoph hat von seiner Oma 50 Euro <em>Taschengeld</em> mitbekommen!!! Obwohl das einen tiefen Eingriff in die adulte Selbstversorgungspflicht darstellt. Er weiß um seinen Stellenwert als Gruppenbetreuer und kauft davon Poptaler. Als ihm klar wird, dass er davon weder Essen noch sonstwas, sondern nur Bier und Wein kaufen kann, ist es bereits zu spät. Der Poptaler ist wie das Spielgeld in Disneyland, er regt zum Konsum an.</p>
<p>Und dann endlich irgendwann: The National. Erst denke ich, dass da irgendwas Interpol-ähnliches auf mich zukommt, aber schnell wird klar, dass diese Band komplexer ist. Irgendwie muss ich zwar die ganze Zeit an Depeche Mode denken, woran der Gesang seinen Anteil hat, aber das würde der ganzen Sache nicht gerecht. Denn The National klingen tatsächlich sehr eigen und interessant, rocken außerdem wie Hölle und haben eine unglaublich stimmungsvolle Lightshow. Marie regt sich später darüber auf, weil ihr das natürlich die besten Fotos versaut: Immer irgendein scheiß Licht in der Kameralinse. Mir ist das egal, ich muss ja nur gucken und glotzen. Wahrscheinlich starre ich inzwischen schon, wenn ich trinke werde ich immer zum Starrer, da ich vergesse zu blinzeln. Bei dieser Band sollte man die Augen sowie so nicht schließen, nicht mal für eine Nanosekunde.</p>
<p>Inzwischen sind die letzten Poptaler bestimmungsgemäß verbraucht und eine gewisse Festivalmelancholie macht sich breit: Wir haben die letzte Band auf der Hauptbühne gesehen. Jetzt ins Spiegelzelt? Undenkbar. Der harte Kern unserer Reisegruppe, Christoph, Rosa, Sophie, Marie und ich, geht zum Zeltplatz und lässt den Abend gebührend ausklingen: Wir singen 90er Jahre Plastikpophits von East 17 und Take That. Weil wir uns nämlich nicht zu fein sind, zu erkennen, dass das in der Retrospektive auch schöne Musik sein kann. Und dann packt Sophie ihr Handy aus und spielt die Musik ab, die mich danach nicht mehr losgelassen hat, massiver als eine der Bands von den Bühnen: Oh, Napoleon. Ironie des Schicksals. Vor zwei Tagen noch am Zeltplatz gesehen und trotzdem vorher gar nicht reingehört. Man sagt ja oft &#8220;Die Band kenn&#8217; ich!&#8221; und meint &#8220;&#8230;vom Namen.&#8221; Ich auf jeden Fall: begeistert und verstört, weil die doch noch so jung sind und die Sängerin da Sachen raushaut wie ein alter Hase</p>
<p>Der nächste Morgen bringt den ersten grauen Tag. Ist aber auch egal, weil wir jetzt packen und heimwärts fahren. Ich denke darüber nach, den herausragenden Sonnenschein der Halderner Tage als gutes Omen zu deuten, dann fällt mir aber ein, dass ich an so einen Hokus Pokus nicht glaube. Manchmal, ganz selten, stimmen eben alle umgebenden Faktoren so überein, dass für ein paar Tage alles perfekt ist.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-5507" title="Der Autor." src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/uploads/2010/08/haldern2010_tommy.jpg" alt="" width="200" height="267" /><br />
<em><strong><a href="http://www.tommy-finke.de/">Tommy Finke</a></strong> ist 29 Jahre alt, Musiker und lebt in Bochum. Im Februar ist sein Album &#8220;Poet der Affen / Poet of the Apes&#8221; erschienen.</em></p>
<p><em>Für Coffee And TV hat er das <a href="http://www.haldern-pop.de/">Haldern Pop 2010</a> besucht und seine Eindrücke von Zeltplatz, See und Festival aufgeschrieben. Die Namen der Mitreisenden wurden dafür geändert.</em></p>
 <p><a href="http://www.coffeeandtv.de/?flattrss_redirect&amp;id=5502&amp;md5=de08e95d36cc1192c9969af11b945b3b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Haldern Pop 2010 &#8211; A place to come home to</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 18:32:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Grannemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf Achse]]></category>
		<category><![CDATA[Rock'n'Roll High School]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;That will literally blow your mind&#8221; sagte Fyfe Dangerfield während seines Auftritts im Spiegelzelt am Donnerstag, als er sich an sein Keyboard setzte. Wie viel Wahrheit in diesem Satz vor allem im Bezug auf die Erlebnisse des Festivalwochenendes stecken würde, konnte ich noch gar nicht ahnen. Seit 2001 in regelmäßigen Abständen beim Haldern Pop Festival [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;That will literally blow your mind&#8221; sagte Fyfe Dangerfield während seines Auftritts im Spiegelzelt am Donnerstag, als er sich an sein Keyboard setzte. Wie viel Wahrheit in diesem Satz vor allem im Bezug auf die Erlebnisse des Festivalwochenendes stecken würde, konnte ich noch gar nicht ahnen. </p>
<p>Seit 2001 in regelmäßigen Abständen beim Haldern Pop Festival gewesen gab es in jedem Lineup mindestens vier Bands, die ich unbedingt sehen wollte, doch in diesem Jahr war es anders: Ich kannte vielleicht 50% der gebuchten Acts, lediglich zwei standen auf meiner &#8220;unbedingt angucken!&#8221;-Liste. Trotzdem kein Grund, nicht hinzufahren &#8211; in Haldern stimmt eben das Gesamtpaket, selbst wenn das Wetter schlecht ist. Und am Ende hat man einige neue Bands auf seiner Favoritenliste, die da vorher nicht gestanden haben. Dies war auch in diesem Jahr so.<br />
<span id="more-5485"></span><br />
<u><strong>Freitag:</strong></u></p>
<p><strong><a href="http://www.myspace.com/fyfedangerfield">Fyfe Dangerfield</a></strong></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/polaroidmemories/4904574782/" title="Fyfe Dangerfield by polaroidmemories, on Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4074/4904574782_3b4eb9ed3c.jpg" width="500" height="333" alt="Fyfe Dangerfield" /></a><br />
Erster Act für mich beim Haldern Pop, nachdem man sich abends gegen den Besuch im völlig überfüllten Spiegelzelt entschied: Fyfe Dangerfield, seines Zeichens Frontmann der Guillemots. Nicht ganz so verschroben wie seine eigentliche Band, teilweise etwas kitschig. Neben ihm auf der Bühne waren lediglich zwei Streicherinnen, die ihn, sein Effektgerät sowie die Gitarre unterstützten. Und am Ende blieb ein großes Seufzen.</p>
<p><strong><a href="http://www.myspace.com/lauramarling">Laura Marling</a></strong></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/polaroidmemories/4903988237/" title="Laura Marling by polaroidmemories, on Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4115/4903988237_c8ea922f8f.jpg" width="500" height="333" alt="Laura Marling" /></a><br />
Während auf der Hauptbühne der Überraschungact Philipp Poisel mit seiner Band auftrat, ging das Programm im Spiegelzelt mit Laura Marling weiter, die vor dem Beginn des Konzerts noch einen Liebeskreis mit ihren Mitmusikern initiierte. Geholfen hat das Einschwören auf jeden Fall: Was da an wundervoller Folkmusik aus den Lautsprechern kam, verzauberte die anwesenden Zuschauer &#8211; und auch mich.</p>
<p><strong><a href="http://www.myspace.com/delphic">Delphic</a></strong></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/polaroidmemories/4904581038/" title="Delphic by polaroidmemories, on Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4074/4904581038_730c5c9a19.jpg" width="500" height="333" alt="Delphic" /></a><br />
Nächstes Konzert für mich an diesem Tag: Delphic. Sehr elektronisch, etwas verschroben, nicht so ganz mein Ding. Ein gewisser Herr Heinser sah das übrigens anders und erzählte noch das komplette Restwochenende davon, wie geflasht er von dem Auftritt war.</p>
<p><strong><a href="http://www.myspace.com/mumfordandsons">Mumford and Sons</a></strong></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/polaroidmemories/4904584722/" title="Mumford and Sons by polaroidmemories, on Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4096/4904584722_757fb43e08.jpg" width="500" height="333" alt="Mumford and Sons" /></a><br />
Next on: Mumford and Sons. Noch vor einem Jahr ließen sie sich im Spiegelzelt feiern, dieses Mal strömten die Massen zur Hauptbühne, das erste Mal, dass der Platz an diesem Wochenende so voll werden würde. Ich wusste nur bedingt, auf was ich mich einlasse, aber es war wunderbar. Und nicht nur ich verließ hinterher ein wenig glücklicher den Platz.</p>
<p><strong><a href="http://www.myspace.com/beruit">Beirut</a></strong></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/polaroidmemories/4904587946/" title="Beirut by polaroidmemories, on Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4115/4904587946_6df6eb1a18.jpg" width="500" height="333" alt="Beirut" /></a><br />
Mein Abschluss des Tages, zumindest auf der Hauptbühne. Ein wenig Balkan, ein wenig Kaizers Orchestra, irgendwie nicht mein Fall &#8211; viele anwesende Fans sahen das aber offenbar anders und tanzten in die Nacht. Von den nachfolgenden Serena Maneesh hörte ich am Folgetag nur, dass der Sänger irgendwann mitten im Set von der Bühne geholt wurde.</p>
<p><strong><a href="http://www.myspace.com/junip">Junip</a></strong></p>
<p>Schon fast schlafen gelegt kam die Idee, die sich am Ende als unheimlich gut herausstellte: Jose Gonzales spielte mit seiner Band Junip um 2:40 als letzte Band im Spiegelzelt, fast schlafwandelnd zog ich dorthin los, die Kamera leider im Zelt zurückgelassen, deshalb fehlt an dieser Stelle die Impression. Neben einigen Songs der alten EP &#8220;Rope &#038; Summit&#8221; gab es einige neue Songs vom im September kommenden Album &#8220;Fields&#8221;. Der Sound ist schwer zu beschreiben, etwas düster und dezent akustisch passte er aber perfekt zu diesem ausklingenden Abend.</p>
<p><u><strong>Samstag</strong></u></p>
<p><strong><a href="http://www.myspace.com/portugaltheman">Portugal. The Man</a></strong></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/polaroidmemories/4904589476/" title="Portugal. The Man by polaroidmemories, on Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4073/4904589476_4081eb76e6.jpg" width="500" height="333" alt="Portugal. The Man" /></a><br />
Tag zwei sollte für mich mit Portugal. The Man beginnen. Irgendwo zwischen Soul und improvisierten Gitarrensequenzen liegend bildete die Band den perfekten Einstieg in den Tag, wenn ich auch geistig schon bei der dann folgenden Band, Fanfarlo, war.</p>
<p><strong><a href="http://www.myspace.com/fanfarlo">Fanfarlo</a></strong></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/polaroidmemories/4904000513/" title="Fanfarlo by polaroidmemories, on Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4117/4904000513_3030ce154d.jpg" width="500" height="333" alt="Fanfarlo" /></a><br />
Fanfarlo erfüllten meine Erwartungen vollkommen, besonders beeindruckend war die vielseitige Benutzung verschiedenster Instrumente. Leider wirkten sie an diesem sommerlichen Tag am Nachmittag auf der Hauptbühne dezent deplatziert &#8211; im Spiegelzelt wären sie bei weitem besser aufgehoben gewesen.</p>
<p><strong><a href="http://www.myspace.com/frightenedrabbit">Frightened Rabbit</a></strong></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/polaroidmemories/4904591810/" title="Frightened Rabbit by polaroidmemories, on Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4115/4904591810_4f6fb19b86.jpg" width="500" height="333" alt="Frightened Rabbit" /></a><br />
Ein weiterer großer Unbekannter war die Band Frightened Rabbit. Bekannte hatten sie mir wärmstens ans Herz gelegt, ich solle sie mir unbedingt anschauen. Und es hat sich gelohnt, hinzugehen: Der Indiepop passte vom Gefühl her perfekt in diesen großartigen Sommertag.</p>
<p><strong><a href="http://www.myspace.com/bloodredshoes">Blood Red Shoes</a></strong></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/polaroidmemories/4904592940/" title="Blood Red Shoes by polaroidmemories, on Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4121/4904592940_10c3b359b3.jpg" width="500" height="333" alt="Blood Red Shoes" /></a><br />
Blood Red Shoes hätten mir egaler nicht sein können, auch wenn sie ganz okay dahinrockten. Besonders kurios war übrigens der Einsatz der Ventilatoren, der die Haare der durchaus gutaussehenden Sängerin Laura zum fliegen brachten. Einige Männerherzen dürften dahingeschmolzen sein.</p>
<p><strong><a href="http://www.myspace.com/efterklang">Efterklang</a></strong></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/polaroidmemories/4904595212/" title="Efterklang by polaroidmemories, on Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4073/4904595212_0f8c0fd300.jpg" width="500" height="333" alt="Efterklang" /></a><br />
Die Dänen waren mein persönliches Highlight des Festivals, und das mit großem Abstand. Man hat es der Band angesehen, dass sie unheimlichen Spaß an dem hatten, was sie da auf der Bühne so taten. Der Sound: Teils experimentell, teils orchestral, teils poppig, aber immer irgendwie verschroben. Es war die Athmosphäre, die den Auftritt so besonders machte. Plötzlich wirkte die große Hauptbühne ganz klein und alle um einen herum stehenden Zuschauer wie eine große Familie. So sollte es immer sein.,</p>
<p><strong><a href="http://www.myspace.com/thenational">The National</a></strong></p>
<div align="center"><a href="http://www.flickr.com/photos/polaroidmemories/4904009527/" title="The National by polaroidmemories, on Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4120/4904009527_2a2b13f9ae.jpg" width="333" height="500" alt="The National" /></a></div>
<p>Am liebsten hätte ich den Abend nach diesem fulminanten Auftritt von Efterklang beendet, einen Zwangstermin gab es aber dann doch noch, nachdem mir alle anderen Mitreisenden von ihnen vorschwärmten. The National reisten mit einer Bühne voll Instrumenten an, das Licht war hell und beeindruckend, die Musik in einer umfangreichen Bandbreite, von leise-akustisch bis laut-stampfend. Und obwohl mir die Musik nur so mittel zusagte, war der Auftritt von The National ein großartiger Abschluss eines noch großartigeren Festivalwochenendes.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/polaroidmemories/4903983605/" title="Lecker Essen by polaroidmemories, on Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4134/4903983605_a7baf16171.jpg" width="500" height="333" alt="Lecker Essen" /></a></p>
<p>Wie immer hat das Haldern bewiesen, wie wichtig das Gesamtpaket eines Festivals ist. Nicht nur die Musik stimmte an diesem Wochenende zu weiten Teilen ziemlich gut mit dem überein, was man sich erhofft hat, auch das ganze Drumherum sorgte für gute Stimmung, die sich nicht zuletzt auch auf dem Zeltplatz niederschlug. Wie in jedem Jahr war die Fahrt nach Haldern auch 2010 ein wenig wie der Besuch bei sehr guten, langjährigen Freunden, die sich um einen kümmern und einem eine schöne Zeit bereiten. Ich bedanke mich bei allen, die ihren Teil dazu beigetragen haben, dieses Wochenende zu einem der wenigen unvergesslichen zu machen. Bis nächstes Jahr in Haldern.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/polaroidmemories/4904573266/" title="Zeltplatz by polaroidmemories, on Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4077/4904573266_e3abd3a736.jpg" width="500" height="333" alt="Zeltplatz" /></a></p>
<p><small>Kleiner Zusatz am Rande: Mehr Fotos neben den hier abgebildeten gibt es <a href="http://www.flickr.com/photos/polaroidmemories/sets/72157624752731170/with/4904601330/">hier</a>.</small></p>
 <p><a href="http://www.coffeeandtv.de/?flattrss_redirect&amp;id=5485&amp;md5=942c0271d4b88566b463e9d1ae57711f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Tag 8: Halle</title>
		<link>http://www.coffeeandtv.de/2010/04/12/tag-8-halle/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 23:14:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Basti Boensch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf Achse]]></category>
		<category><![CDATA[Rock'n'Roll High School]]></category>
		<category><![CDATA[an horse]]></category>
		<category><![CDATA[fotos]]></category>
		<category><![CDATA[simon den hartog]]></category>
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		<description><![CDATA[Fotogen Das war&#8217;s. Tour vorbei. Das Abschlusskonzert wurde gestern im Objekt 5 in Halle gegeben, ein wirklich fotogener Club. Fotogen waren hier auch wieder die Bands, die trotz, oder vielleicht erst gerade durch den in Berlin davongetragenen Gehirnzellenverlust noch einmal brillante Shows lieferten. Als ich Simon nach der Show frage, ob er mit der Tour [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fotogen</p>
<p>Das war&#8217;s. Tour vorbei. Das Abschlusskonzert wurde gestern im Objekt 5 in Halle gegeben, ein wirklich fotogener Club. Fotogen waren hier auch wieder die Bands, die trotz, oder vielleicht erst gerade durch den in Berlin davongetragenen Gehirnzellenverlust noch einmal brillante Shows lieferten.</p>
<div id="attachment_5190" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><img src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/uploads/2010/04/simon_tag8a.jpg" alt="So sollte die Bühne eines Musik-Clubs aussehen." title="Foto: Basti Boensch." width="500" height="281" class="size-full wp-image-5190" /><p class="wp-caption-text">So sollte die Bühne eines Musik-Clubs aussehen.</p></div>
<p>Als ich Simon nach der Show frage, ob er mit der Tour zufrieden sei, antwortet er “Oh ja, sehr.“</p>
<div id="attachment_5191" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><img src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/uploads/2010/04/simon_tag8b.jpg" alt="Vor dem Radiointerview wirken alle äußerst nervös..." title="Foto: Basti Boensch." width="500" height="281" class="size-full wp-image-5191" /><p class="wp-caption-text">Vor dem Radiointerview wirken alle äußerst nervös...</p></div>
<div id="attachment_5192" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><img src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/uploads/2010/04/simon_tag8c.jpg" alt="Christian reagiert auf mein ihm zugerufenes HEY." title="Foto: Basti Boensch." width="500" height="281" class="size-full wp-image-5192" /><p class="wp-caption-text">Christian reagiert auf mein ihm zugerufenes HEY.</p></div>
<div id="attachment_5193" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><img src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/uploads/2010/04/simon_tag8d.jpg" alt="Ideal Standard." title="Foto: Basti Boensch." width="500" height="281" class="size-full wp-image-5193" /><p class="wp-caption-text">Ideal Standard.</p></div>
<p>Ob alle glücklich und zufrieden sind, zeigt sich an der Bereitschaft noch eine Woche dranzuhängen. Deshalb bin ich hoch erfreut, gestern Abend ziemlich häufig “Och, ich könnte noch ein paar Tage&#8230;“ gehört zu haben. An Horse kommen im Juni für ihre eigene Club-Tour nach Deutschland und alle freuen sich auf ein Wiedersehen. Ich habe den Eindruck, die Pferde sind ein wenig überrascht, wie herzlich und gastfreundlich sie überall empfangen wurden.</p>
<div id="attachment_5194" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><img src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/uploads/2010/04/simon_tag8e.jpg" alt="An Horse." title="Foto: Basti Boensch." width="500" height="281" class="size-full wp-image-5194" /><p class="wp-caption-text">An Horse.</p></div>
<p>Ich aber frage mich, worüber schreibe ich morgen. Ich hatte mir schon überlegt mir einfach weitere Konzerte von Simon auszudenken und einen imaginären Blog weiterzuführen. Für euch stellt sich jetzt natürlich die Frage, ob die Konzerte in Berlin und Halle überhaupt stattgefunden haben&#8230;</p>
<p>Auch für uns ist nach dem Spiel vor dem Spiel. Simon den Hartog und Band geben ihr nächstes Konzert am 14.&nbsp;Mai in der Werkstatt in Köln.</p>
<div id="attachment_5195" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><img src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/uploads/2010/04/simon_tag8f.jpg" alt="Simon den Hartog und Band." title="Foto: Basti Boensch." width="500" height="281" class="size-full wp-image-5195" /><p class="wp-caption-text">Simon den Hartog und Band.</p></div>
<p>Meine Badewanne schreit meinen Namen lauter denn je. Ich werde ihre Rufe erhören und im heißen Schaum von der nächsten Tournee träumen.</p>
]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[Das Simon den Hartblog]]></series:name>
	</item>
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		<title>Tag 6: Osnabrück</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 11:31:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Basti Boensch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf Achse]]></category>
		<category><![CDATA[Rock'n'Roll High School]]></category>
		<category><![CDATA[an horse]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[kilians]]></category>
		<category><![CDATA[osnabrück]]></category>
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		<description><![CDATA[Kleine Freiheit Wir überqueren gerade die ehemalige Deutsch-Deutsche Grenze. Auch wenn die Grenze seit über 20 Jahren nicht mehr existiert, wirkt die Grenzstation der Transitstrecke immer noch gruselig. Man hat die ganze Zeit das Gefühl etwas Verbotenes zu tun und gleich dabei erwischt zu werden. Aus der Grenzstation einen schicken grauen Rasthof zu machen hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kleine Freiheit</p>
<p>Wir überqueren gerade die ehemalige Deutsch-Deutsche Grenze. Auch wenn die  Grenze seit über 20 Jahren nicht mehr existiert, wirkt die Grenzstation der Transitstrecke immer noch gruselig. Man hat die ganze Zeit das Gefühl etwas Verbotenes zu tun und gleich dabei erwischt zu werden. Aus der Grenzstation<br />
einen schicken grauen Rasthof zu machen hat auch nicht viel geholfen.</p>
<p>Gestern waren wir in Osnabrück in der kleinen Freiheit, ein liebevoll eingerichteter Club mitten im industriellen Nirgendwo. Die traumhafte Strandbar des Clubs und tonnenweise Sand können bei 4 Grad aber nicht von unseren dicken Jacken ablenken.</p>
<p>Sekunden vor ihrem Auftritt hätte ich Kate und Damon von An Horse fast im Backstage-Raum eingesperrt. Eigentlich hab ich sie sogar eingesperrt, wurde bei meiner niederträchtigen Sabotage aber zum Glück von einem wachsamen Mitarbeiter erwischt.</p>
<div id="attachment_5173" class="wp-caption alignnone" style="width: 291px"><img src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/uploads/2010/04/simon_tag6a.jpg" alt="Einmal Schlagzeuger, immer Schlagzeuger..." title="Foto: Basti Boensch." width="281" height="500" class="size-full wp-image-5173" /><p class="wp-caption-text">Einmal Schlagzeuger, immer Schlagzeuger...</p></div>
<p>In Osnabrück passiert es dann endlich, das erste Simon den Hartog und Band Konzert mit der von uns seit Tagen erwarteten Abstemplung und Schubladeneinsortierung. “Die Kilians klingen wie die Strokes und Simon den Hartog klingt wie die Strokes in langsam.“ Und dieser Aussage kann ich nur recht geben, immer wenn ich Lipstick Jungle höre, &#8211; zur eigenen Meinungsbildung zu hören auf Simons <a href="http://www.myspace.com/simondenhartog">Seite</a> &#8211; muss ich sofort an die Strokes denken, nur eben irgendwie in langsam.</p>
<div id="attachment_5174" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><img src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/uploads/2010/04/simon_tag6b.jpg" alt="Christoph und Dominic freuen sich auf eine weitere endlose Stunde im Bus." title="Foto: Basti Boensch." width="500" height="374" class="size-full wp-image-5174" /><p class="wp-caption-text">Christoph und Dominic freuen sich auf eine weitere endlose Stunde im Bus.</p></div>
<p>Noch 170 Kilometer bis Berlin, Hotelzimmer wurden abbestellt, Partyprogrammplanungen in Auftrag gegeben. Es ist Wochenende und wir mögen Berlin, hoffentlich mag Berlin uns auch. Wenn nicht, kriechen wir heimlich ins Doppelzimmer von An Horse und werden wie treue Fifis am Fußende ihres Bettes<br />
unseren Rock’n’Rausch auschlafen&#8230; </p>
]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[Das Simon den Hartblog]]></series:name>
	</item>
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		<title>Tag 5: Düsseldorf</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 16:18:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Basti Boensch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf Achse]]></category>
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		<description><![CDATA[Mittwoch, 7. April 2010 Heimspiel Wir sitzen im sonnigen Biergarten und unser Tourmanager runzelt die Stirn, man sieht Zahnräder in seinem Kopf mahlen und er starrt auf den Bildschirm seines Laptops, als wäre es das Aufgabenblatt einer Mathe-Klassenarbeit. Der Grund: Die Gästeliste ist zu lang. Kein Wunder, denn heute ist Heimspiel. Keiner von uns wohnt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><i>Mittwoch, 7. April 2010</i></p>
<p>Heimspiel</p>
<p>Wir sitzen im sonnigen Biergarten und unser Tourmanager runzelt die Stirn, man sieht Zahnräder in seinem Kopf mahlen und er starrt auf den Bildschirm seines Laptops, als wäre es das Aufgabenblatt einer Mathe-Klassenarbeit. Der Grund: Die Gästeliste ist zu lang. Kein Wunder, denn heute ist Heimspiel. Keiner von uns wohnt in Düsseldorf, doch Düsseldorf ist diejenige Stadt dieser Tour, die unseren Heimatstädten am nächsten liegt. Deshalb wird es auch nicht lange dauern, bis es hier von Freunden von uns und Bandkumpanen anderer Musikformationen Simon den Hartogs wimmelt. Da wirkt die Band direkt viel nervöser, denn heute gilt es zu glänzen, sonst muß man sich die nächsten fünf Jahre auf jeder dritten Party den Schwank über das legendäre Düsseldorfer Konzert anhören, über von der Bühne fallende Sänger, vom Hocker fallende Schlagzeuger, aus der Rolle fallenden Bassisten, Tastenheinis und Gitarristen. Die waren wieder mal alle zu besoffen, heißt es dann wieder, und meistens stimmt das ja auch. Aber besoffen oder nüchtern, gestern wurde geglänzt, keiner fiel von irgendwas oder gar aus der Rolle. </p>
<div id="attachment_5165" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><img src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/uploads/2010/04/simon_tag5a.jpg" alt="Sonnige Band im sonnigen Düsseldorf." title="Foto: Basti Boensch." width="500" height="281" class="size-full wp-image-5165" /><p class="wp-caption-text">Sonnige Band im sonnigen Düsseldorf.</p></div>
<p>Schön, wenn man seinen Liebsten mal zeigen kann, was man den Rest der Woche über eigentlich so treibt.<br />
Deshalb ist das Heimspiel für den Soundmann auch etwas ganz besonderes. In der Heimat wird der Soundmann nämlich auch von hübschen Mädels umringt, als wäre er der Sänger und das Mischpult seine Bühne.</p>
<p>So kam es dann auch, dass ich angeschwipste Mädchen mit 300 PS zurück nach Köln kutschieren durfte. Böse Zungen behaupten, ich wäre der passivste Autofahrer der Welt und wahrscheinlich haben sie recht. Anders kann ich mir die “drück drauf“- und “gib doch mal Gas&#8221;-Sprüche meiner Hochgeschwindigkeitsbeifahrerinnen nicht erklären.</p>
<p>Natürlich hab ich mal wieder den größten aller Tourfehler begangen: Beim Verlassen der Wohnung das Bett abgezogen, aber nicht frisch bezogen. Natürlich ist das letzte was man nach fünf anstregenden Tour-Tagen machen möchte, sein Bett beziehen. Dann ist stundenlanges Rumgammeln vorprogrammiert, bis die Müdigkeit die Faulheit besiegt.</p>
<p>Auch wenn morgen der Beginn der Rückrunde besonders hart wird, da ich mein geliebtes Bett, meine Kaffeemaschine und meine Badewanne nach diesem kurzen Intermezzo wieder zurücklassen muss, freue ich mich sehr auf die restlichen drei Shows. Zunächst geht es nach Osnabrück in die kleine Freiheit. Übrigens für den Schlagzeuger Christoph das nächste Heimspiel, der war hier nämlich aufm Gymmi&#8230;</p>
<div id="attachment_5166" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><img src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/uploads/2010/04/simon_tag5b.jpg" alt="Der Soundmann. Nicht im Bild: Hübsche Mädchen." title="Foto: Lukas Heinser." width="500" height="281" class="size-full wp-image-5166" /><p class="wp-caption-text">Der Soundmann. Nicht im Bild: Hübsche Mädchen.</p></div>
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		<series:name><![CDATA[Das Simon den Hartblog]]></series:name>
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		<title>Tag 4: Marburg</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 14:02:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Basti Boensch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf Achse]]></category>
		<category><![CDATA[Rock'n'Roll High School]]></category>
		<category><![CDATA[an horse]]></category>
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		<description><![CDATA[Dienstag, 6. April 2010 Einzelzimmer Ich hab es geahnt, mir war es gestern schon völlig klar. Ich wache in Wiesbaden auf der gestern erwähnten Couch im Backstage auf. Das ist mir vor einem Jahr schon einmal passiert, als ich mit den Kilians hier war. Nach der Show haben wir uns damals fleißig an besagtem Kühlschrank [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><i>Dienstag, 6. April 2010</i></p>
<p>Einzelzimmer</p>
<p>Ich hab es geahnt, mir war es gestern schon völlig klar. Ich wache in Wiesbaden auf der <a href="http://www.coffeeandtv.de/2010/04/06/tag-3-wiesbaden/">gestern</a> erwähnten Couch im Backstage auf. Das ist mir vor einem Jahr schon einmal passiert, als ich mit den Kilians hier war. Nach der Show haben wir uns damals fleißig an besagtem Kühlschrank bedient und sind auf der Couch versackt. Als auch der letzte Kilianer den Weg zu seinem Bett gefunden hatte, bin ich einfach im Sitzen nach links gekippt und hab mich der besoffenen Müdigkeit hingegeben.</p>
<p>Gestern dagegen habe ich dann doch den Weg zum Bett angetreten. Hier erwarten mich U-Boot-artige Dreifach-Stockbetten und geschlossene Fenster auf ziemlich wenigen Quadratmetern. Scheint mir keine gute Mischung gegen Kater am Morgen zu sein. Plötzlich erstrahlt die Couch im Backstage in völlig neuem Glanz, zumal der Backstage jetzt ja irgendwie ein Einzelzimmer ist. Immerhin war ich diesmal clever genug, an Decke und Kissen zu denken&#8230;</p>
<p>Eine Studentenstadt wie Marburg in den Semesterferien auf Tournee zu bereisen gehört nicht zu den besten Ideen, dennoch ist das KFZ ganz gut gefüllt. Der deutlich früher als in den anderen Städten angesetzte Konzertstart sorgt für Verwirrung. Dass wir schon um halb elf Feierabend haben dann für noch größere. Aber wir sind erfreut, sowohl über das vielleicht von den Ostertagen äußerst entspannte Publikum, als auch über die uns bevorstehenden acht Stunden Schlaf. Es bleibt aber genug Zeit, trotz eisiger Temperaturen mit An Horse zusammen auf der Terrasse des Hotel Bellevue den Abend ausklingen zu lassen. Leider müssen An Horse wegen ihres Visums für die USA noch einen Ausflug zur Botschaft nach Frankfurt machen. Ich wusste nicht, dass Kate auch Fuck sagen kann, und dann gleich so oft hintereinander.</p>
<div id="attachment_5158" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><img src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/uploads/2010/04/simon_tag4.jpg" alt="Traumhafter Ausblick vom Hotel Bellevue." title="Foto: Basti Boensch." width="500" height="281" class="size-full wp-image-5158" /><p class="wp-caption-text">Traumhafter Ausblick vom Hotel Bellevue.</p></div>
<p>Dabei hätte sie sich tagsüber fast ein Platzwunde eingehandelt: Ich glaube, es passiert während Simons Soundcheck, als Kate im Backstage beinahe von einem Stein erschlagen wird. Der Backstage liegt schräg unterhalb der Bühne und aus der Decke löst sich durch die Bassvibrationen ein Stein in Größe eines Tischtennisballs und verfehlt Kate nur um Zentimeter. Sollte dies ein heimlich geplanter Anschlag von Simon den Hartog und Band oder gar ein niederträchtiger Plan des Soundmanns gewesen sein, dann müssen alle aber noch kräftig üben. Zum Beispiel heute Abend beim Heimspiel im Zakk in Düsseldorf.</p>
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		<title>Tag 3: Wiesbaden</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 16:53:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Basti Boensch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf Achse]]></category>
		<category><![CDATA[Rock'n'Roll High School]]></category>
		<category><![CDATA[an horse]]></category>
		<category><![CDATA[eltern]]></category>
		<category><![CDATA[essen]]></category>
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		<category><![CDATA[simon den hartog]]></category>
		<category><![CDATA[tour]]></category>
		<category><![CDATA[wiesbaden]]></category>

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		<description><![CDATA[Montag, 5. April 2010 Täglich grüßt das Murmeltier Routine, Routine, die böse Tourroutine klopft kräftig an unsere übermüdeten Köpfe. Die kann sich aber nur einstellen, wenn alles wirklich gut läuft, und das tut es. Deshalb möchte ich hier auch gar nicht meckern, aber auf Tour gleichen sich die Abläufe der Tage wie ein Ei dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><i>Montag, 5. April 2010</i></p>
<p>Täglich grüßt das Murmeltier</p>
<p>Routine, Routine, die böse Tourroutine klopft kräftig an unsere übermüdeten Köpfe. Die kann sich aber nur einstellen, wenn alles wirklich gut läuft, und das tut es. Deshalb möchte ich hier auch gar nicht meckern, aber auf Tour gleichen sich die Abläufe der Tage wie ein Ei dem anderen.<br />
Leider bekommen wir von den Städten selbst nicht viel mit, sehen meist nur die Clubs und deren Nachbarschaft.<br />
Die Australier von An Horse scheinen überrascht zu sein, wie sehr wir Deutschen uns um Essen bemühen. Bei ihrem Konzert erwähnt Sängerin Kate, sie habe das Gefühl, noch nie so viel gegessen zu haben wie in den letzten drei Tagen. Vielleicht liegt das an den für australische Mägen eher ungewohnten Käsespätzle, die uns in Erlangen bereitet wurden.<br />
Aber recht hat sie, gegessen wird viel und gut, da werden wir gegen Ende der Tour die Gürtel wohl ein bisschen weiter machen müssen.</p>
<div id="attachment_5152" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><img src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/uploads/2010/04/simon_tag3a.jpg" alt="Simons Blick ins Wiesbadener Publikum." title="Foto: Basti Boensch." width="500" height="281" class="size-full wp-image-5152" /><p class="wp-caption-text">Simons Blick ins Wiesbadener Publikum.</p></div>
<p>Ich habe heute zum Abendessen einen Sommersalat mit Feigen bestellt.<br />
Ich finde: Feigen klingt irgendwie gut, ein bisschen exotisch. Unter den neidischen Blicken der anderen bekomme ich dann aber statt Feigen Erdbeeren. Zum Glück die Krone jeglichen mir bekannten Obstes, im<br />
Salat allerdings völlig fehl am Platz und nicht mal halb so exotisch wie Feigen. Um den exotischen Touch des Salates zu erhalten, hat man mir netterweise noch zwei Hände voll Rosinen in den Salat gehauen&#8230;</p>
<p>Es gibt einen Song von Simon den Hartog und Band, über den wir in den letzten Tagen viel gewundert haben. Den &#8220;Cowboy-Song&#8221;.<br />
Erstaunlicherweise hat er nämlich keinen guten Stand bei den Eltern der Musiker. Christians Eltern hörten ihn in Stuttgart und fanden ihn grässlich, Dominics Eltern in Erlangen waren auch nicht gerade<br />
begeistert. Dabei gefällt er uns und dem restlichen Publikum sehr gut und er sticht gar nicht so sehr aus dem restlichen Set heraus. Dass gerade dieser Song ja geradezu elternverhasst ist, leuchtet uns in<br />
keiner Weise ein.</p>
<p>Findet es selbst heraus und kommt bei Simon den Hartog und Band vorbei, zum Beispiel heute im KFZ in Marburg.</p>
<div id="attachment_5153" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><img src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/uploads/2010/04/simon_tag3b.jpg" alt="Alles, was das Fan-Herz begehrt..." title="Foto: Basti Boensch." width="500" height="281" class="size-full wp-image-5153" /><p class="wp-caption-text">Alles, was das Fan-Herz begehrt...</p></div>
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