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	<title>Coffee And TV &#187; Political Science</title>
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	<description>Popkultur - Allein das Wort schon!</description>
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		<title>Im Schatten der FDP wuchert das Unkraut</title>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 21:01:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Coffee And TV</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit großem Dank an Rita!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div align="center"><img src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/uploads/2010/05/fdp-schatten.jpg" alt="Im Schatten der FDP wuchert das Unkraut." title="" width="500" height="375" class="alignnone size-full wp-image-5256" /></div>
<p><i>Mit großem Dank an Rita!</i></p>
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		<title>Die &#8220;Eichmannisierung&#8221; der Akademiker</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 19:19:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Coffee And TV</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8211; Ein Gastbeitrag von Dr. Matthias Burchardt im Rahmen des Bildungsstreiks 2010 &#8211; Ich schäme mich vor meinen Studierenden. Ich schäme mich, wenn ich Anwesenheitslisten herumgebe, dann fühle ich mich wie ein Blockwart. Ich schäme mich, wenn ich ihnen die vielen Leistungen des BA/MA-Studiums auferlege, die Portfolios, Protokolle, Ausarbeitungen, weil ich genau weiß, dass ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8211; Ein Gastbeitrag von Dr. Matthias Burchardt im Rahmen des Bildungsstreiks 2010 &#8211;</em></p>
<p>Ich schäme mich vor meinen Studierenden. Ich schäme mich, wenn ich Anwesenheitslisten herumgebe, dann fühle ich mich wie ein Blockwart. Ich schäme mich, wenn ich ihnen die vielen Leistungen des BA/MA-Studiums auferlege, die Portfolios, Protokolle, Ausarbeitungen, weil ich genau weiß, dass ich sie nur oberflächlich korrigieren kann, dass ich ihre Mühe und die kostbaren Gedanken kaum würdigen kann, im  Andrang der unendlichen Dokumentationsaufgaben. Ich werde wütend, wenn ich die vielen begabten jungen Menschen sehe, die durch die Module gehetzt werden, so dass sie keine Zeit haben, eine Sache, für die sie sich leidenschaftlich interessieren, vertieft zu studieren. Die neuen Studiengänge sind ein Verbrechen an dieser Generation von Studierenden, und im Grunde weiß das jeder. Die wenigsten Abschlüsse der über 10.000 neuen Studiengänge sind tatsächlich berufsqualifizierend. Sie bieten auch keinen Raum zur persönlichen Bildung oder Perspektiven für gesellschaftliche Verantwortung. Sie überfordern in der Quantität und unterfordern in der Qualität, falls es so etwas noch geben sollte, in Zeiten, in denen Credit Points zur Maßeinheit des Studienerfolgs geworden sind. Was soll aus der &#8220;Generation Bologna&#8221; werden? Flexible Projektnomaden, Bildungsprekariat in befristeten Beschäftigungsverhältnissen?</p>
<p>Ich schäme mich für mich selbst und meine Kollegen, dass wir so willfährig bereit waren, alle Fachansprüche zu verleugnen und gehorsam, diese bildungsfreien Studiengänge zu erarbeiten – immer mit  einem Blick auf die Akkreditierungsagentur, die wir noch dafür bezahlen mussten, dass sie uns in unserer Zuständigkeit und Expertise entmündigt hat. Wie konnten wir Modulhandbücher schreiben, in denen der völlig unangemessene Kompetenzbegriff aus allen Zeilen wucherte? Welche jämmerlichen Sprachgebilde flossen aus unseren Federn, wo wir doch bislang immer so großen Wert, auf eine sachangemessen Diktion gelegt hatten, wo wir die &#8220;Arbeit des Begriffs&#8221; zu unserm Lebenszweck machen wollten?</p>
<p>Jetzt produzierten wir verquaste Anglizismen, um durch Etikettenschwindel zu retten, was nicht mehr zu retten war. So sehr wir uns einredeten, in diesen schlimmen Zeiten, zumindest ein wenig der Fach­‐ und Bildungskultur zu retten, konnten wir doch nicht vermeiden, zu trivialen Mitläufern des Bologna-­Regimes zu werden, zu Totengräbern der Bildung. Ein Kollege sprach von der &#8220;Eichmannisierung&#8221; der Akademiker. Ein drastischer Vergleich, dem man entschieden widersprechen muss, doch woher die Argumente nehmen? Wie konnten wir die Einführung der Hochschulräte, die Etablierung von Top-Down-Strukturen, die ökonomistische Transformation der Hochschulen zulassen? Jetzt heißt es Wettbewerb, wenn den Verlierern eine Wurst hingehalten wird, nach der sie sich alle strecken, sofort bereit, alle Solidarität fahren zu lassen, in der Hoffnung als Sieger aus der Krise des Akademischen hervorzugehen. ÜberlebenskämpferInnen, innere EmigrantenInnen, KrisengewinnlerInnen, SalonrevoluzzerInnen und natürlich diejenigen, die im neuen Ungeist ihre Bestimmung entdecken &#8212; die deutsche Intelligenz findet  viele  Wege, an Bologna zu scheitern &#8230;</p>
<p>Es ist Zeit, dass wir unsere Stimme erheben. Was wir jetzt preisgeben, haben wir auf Jahrzehnte verloren! Die &#8220;Kölner Erklärung&#8221; ist ein Versuch, den Diskurs über das Selbstverständnis der Universität anzustoßen. Über 1300 Unterzeichner unterstützen das Anliegen einer Neubesinnung auf akademische Bildung. Als Initiator geht es mir nicht darum, meine eigenen Vorstellungen zu realisieren. Ich weiß, dass die Erklärung vor dem Hintergrund einer humanistischen Herkunft geschrieben ist, so dass Begründungsfiguren und sprachliche Wendungen möglicherweise anstößig klingen in den Ohren von VertreterInnen einer anderen Traditionslinie. Ich lade jedoch alle Mitglieder der Hochschulen ein, sich in einer gemeinsamen politischen Richtung zusammenzufinden. Damit wir überhaupt den produktiven Streit der vielfältigen Theorien um Erkenntnis und Bildung in sozialer Verantwortung führen können, brauchen wir einen Ort, der dies ermöglicht. Diesen Ort müssen wir zurückerobern, indem wir Bologna grundsätzlich als Irrweg zurückweisen!</p>
<p>Gegen Bologna stimmen! <a href="http://bildungsstreik-koeln.de/koelner-erklaerung">http://www.bildungsstreik-­koeln.de/koelner‐erklaerung</a></p>
<p><a href="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/uploads/2010/04/burchardt1-11.jpg" rel="lightbox[5210]"><img class="alignnone size-full wp-image-5226" title="Foto: Lukas Heinser" src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/uploads/2010/04/burchardt1-11.jpg" alt="" width="500" height="281" /></a></p>
<p><em>Dr. Matthias Burchardt ist Akademischer Rat am Institut für Bildungsphilosophie, Anthropologie und Pädagogik der Lebensspanne der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln.</em></p>
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		<title>Verstrahlt</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Mar 2010 20:08:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Heinser</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Political Science]]></category>
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		<description><![CDATA[Für den &#8220;Westen&#8221;, das in Abwicklung befindliche Internetportal der WAZ-Gruppe, scheint der Wahlkampfauftritt von Angela Merkel in Unna das Ereignis des Tages gewesen zu sein. Immerhin wurde der Bericht darüber zwischenzeitlich an oberster Stelle auf der Startseite angeteasert: Und wie die Gesichter gestrahlt haben: Der lokale Parteivorsitzende Werner Porzybot strahlte natürlich. Hubert Hüppe strahlte. Ganz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für den &#8220;Westen&#8221;, das <a href="http://www.pottblog.de/2010/02/08/derwesten-rueckkehr-waz-de/">in Abwicklung</a> befindliche Internetportal der WAZ-Gruppe, scheint der Wahlkampfauftritt von Angela Merkel in Unna <i>das</i> Ereignis des Tages gewesen zu sein. Immerhin wurde der Bericht darüber zwischenzeitlich an oberster Stelle auf der Startseite angeteasert:</p>
<p><img src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/uploads/2010/03/westen_merkelstrahl01.png" alt='Angela Merkel in Unna: Bundeskanzlerin sorgt für strahlende Gesichter. Unna. Nur strahlende Gesichter in der Unnaer Stadthalle. Der Auftritt von Bundeskanzlerin und CDU-Parteichefin Angela Merkel Samstagmittag im Rahmen des NRW-Landtagswahlkampfes war für die Unnaer Christdemokraten so etwas wie eine Krönungsmesse   weiterlesen...' title="Screenshot: derwesten.de" width="500" height="183" class="alignnone size-full wp-image-5073" /></p>
<p>Und <i>wie</i> die Gesichter gestrahlt haben: </p>
<ul>
<li>Der lokale Parteivorsitzende Werner Porzybot strahlte natürlich.</li>
<li>Hubert Hüppe strahlte.</li>
<li>Ganz besonders strahlten Hanna Koppelmann, Alexandra Gaber und Rabea Lehmann in der nicht ganz voll besetzten Stadthalle (rund 700 Besucher).</li>
<li>Strahlendes Gesicht bei Stadthallen-Chef Horst Bresan: &#8220;Das war eine Punktlandung. Alles ist reibungslos gelaufen. Es hat überhaupt keine Probleme gegeben.&#8221;</li>
<li>Strahlendes Antlitz von Rudi Fröhlich, Leitungskraft bei der Unnaer Polizei.</li>
</ul>
<p>Das ist natürlich ein sprachliches Mittel, das die Menschen da zu Beginn eines jeden Absatzes strahlen lässt.  Und letztlich ist so ein Wahlkampfauftritt ja nichts anderes als eine Produkt-Präsentation, über die man auch nur schwer einen brauchbaren, objektiven Text schreiben kann &#8212; man kann ja schlecht aus Gründen der Ausgewogenheit bei allen anderen Parteien nachfragen, wie die eigentlich den Besuch der Kanzlerin in ihrer Stadt fanden. Und dennoch wirkt der Text über die &#8220;Regierungs-Chefin (schwarze Hose, hellbrauner Blazer)&#8221; geradezu grotesk überzeichnet. Die CDU-Mitgliederzeitschrift hätte kaum verklärender über Angela Merkel schreiben können, als es Jens Schopp für die &#8220;Westfälische Rundschau&#8221; getan hat.</p>
<p>Da bekam &#8220;der Ex-Bundestagsabgeordnete von der Kanzlerin von der Rednertribüne attestiert, er sei &#8216;der beste Behindertenbeauftragter der Bundesregierung, den man sich nur denken könne&#8217;&#8221;, Schülerinnen haben es &#8220;tatsächlich geschafft, Angela Merkel eine kleine, tönerne Friedenstaube samt Friedensbotschaft zu überreichen&#8221; und &#8220;selbst für Unnas Bürgermeister und SPD-Mitglied Werner Kolter war es mehr als nur ein Pflichttermin&#8221;. Die Bundeskanzlerin &#8220;gab sie sich staatsmännisch&#8221; und holte &#8220;nur gelegentlich&#8221; &#8220;die Wahlkampfkeule heraus&#8221;. Fehlt eigentlich nur noch, dass alle auf ihre Kosten kamen, immerhin sagte Merkel ja auch noch was &#8220;zur Erheiterung des Auditoriums&#8221;.</p>
<p>Jens Schopp ist offenbar nicht, wie ich ursprünglich angenommen hatte, ein Schüler, der im Auftrag der &#8220;Westfälischen Rundschau&#8221; zur mit staunendem Blick von der ersten Politikveranstaltung seines Lebens berichtet: Er ist Redakteur der Zeitung.</p>
<p>Dass derart <a href="http://bratwurstjournalismus.tumblr.com/">bratwurstige</a> Texte am Montag in Unna in der gedruckten Zeitung erscheinen, ist das eine &#8212; Lokaljournalismus ist die Hölle, ich würde nie im Leben dorthin zurückkehren und habe neben Mitleid vor allem Respekt übrig für jene Journalisten, die sich in die Tiefen von Vereinen und Kleinkunst und das Spannungsfeld verschiedenster Interessenverbände begeben, die sofort mit der Kündigung von Abos drohen. Warum man derartige Artikel als Aufmacher auf die Startseite eines ambitionierten Nachrichtenportals packt, ist mir allerdings schleierhaft.</p>
<p>Warum man solche Kommentare stehen lässt, allerdings auch:</p>
<p><img src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/uploads/2010/03/westen_merkelstrahl02.png" alt='Sone Ostarschschlampe kann selbst die blöden paderborner Landbrotärsche begeistern ist ja sonst nix los bei den Flachmännern. Die würden sogar bei einem Wildschweinauftritt Hurra rufen! #1 von P:M:, vor 2 Stunden' title="Screenshot: derwesten.de" width="500" height="77" class="alignnone size-full wp-image-5074" /></p>
<p><b>Nachtrag, 28. März:</b> Der &#8220;Westen&#8221; hat &#8211; mal mit, mal ohne Hinweis &#8211; wüst in den Kommentaren herummoderiert und dabei auch den hier zitierten Kommentar entfernt.</p>
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		<title>&#8220;Spiegel&#8221;-Eier</title>
		<link>http://www.coffeeandtv.de/2009/11/23/spiegel-eier/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 22:10:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Heinser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Nahtoderfahrung der besonderen Art machte ich vor einigen Jahren, als ich bei der Lektüre der Satireseite schandmaennchen.de derart heftig zu lachen begann, dass ich mich nach einigen Minuten nach Luft ringend auf meinem Teppichboden wälzte. (Einen Lustgewinn habe ich dabei allerdings nicht verspürt.) Grund war ein angebliches Zitat aus dem &#8220;Spiegel&#8221; über Helmut Kohl, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Nahtoderfahrung der besonderen Art machte ich vor einigen Jahren, als ich bei der Lektüre der Satireseite <a href="http://www.schandmaennchen.de/">schandmaennchen.de</a> derart heftig zu lachen begann, dass ich mich nach einigen Minuten nach Luft ringend auf meinem Teppichboden wälzte. (Einen <a href="http://www.bildblog.de/13946/autoerotischer-journalismus/">Lustgewinn</a> habe ich dabei allerdings nicht verspürt.) Grund war ein angebliches Zitat aus dem &#8220;Spiegel&#8221; über Helmut Kohl, seine Büroleiterin Juliane Weber und Frühstückseier.</p>
<p>Über Jahre habe ich versucht, dieses Zitat zu verifizieren und den exakten Wortlaut zu finden. Irgendwie muss ich mich bei der Verwendung der &#8220;Spiegel&#8221;-Archivsuche sehr dämlich angestellt haben.</p>
<p>Gestern jedenfalls berichtete das NDR-Medienmagazin <a href="http://www3.ndr.de/sendungen/zapp/archiv/medien_politik/lafontaine128.html">&#8220;Zapp&#8221;</a> über den uralten Artikel und jetzt kann ich Ihnen das <a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=14355291&#038;top=SPIEGEL">Zitat</a> endlich im Wortlaut präsentieren:</p>
<p><img src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/uploads/2009/11/spiegel_eier.gif" alt="Wie gewohnt serviert des Kanzlers langjährige Mitarbeiterin Juliane Weber ihrem Chef den Kaffee. Sie schlägt ihm auch die Eier auf, weil der Kanzler sie so heiß nicht anfassen mag." title='Ausriss: "Der Spiegel", 47/1982' width="275" height="108" class="alignnone size-full wp-image-4672" /></p>
<p>Ja, zugegeben: Brüllkomisch fand ich es jetzt auch nicht mehr.</p>
<p>Dafür hat der &#8220;Spiegel&#8221; sich <a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?titel=Das+vergiftete+Erbe&#038;id=67398808&#038;top=SPIEGEL&#038;suchbegriff=wagenknecht+lafontaine&#038;quellen=%2BBX%2CWIKI%2C%2BSP%2C%2BMM%2CALME%2CSTAT%2C%2BMEDIA&#038;qcrubrik=artikel">kürzlich</a> an einer Neuauflage seiner Fips-Asmussen-Politkommentierung versucht und dabei die ohnehin schon niedrig liegende Latte gerissen:</p>
<p><img src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/uploads/2009/11/spiegel_intim.gif" alt="Die Kommunistin Sahra Wagenknecht, intime Kennerin von Lafontaines Positionen und nicht nur in Streikfragen mit ihm auf Augenhöhe, verlangt wie er regelmäßig französische Verhältnisse." title='Ausriss: "Der Spiegel", 43/2009' width="284" height="99" class="alignnone size-full wp-image-4673" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Volles Vertrauen, hier in Deutschland</title>
		<link>http://www.coffeeandtv.de/2009/10/26/volles-vertrauen-hier-in-deutschland/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 12:05:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Heinser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der letzten Zeit habe ich mit mehreren Radioleuten gesprochen, die sich beklagten, dass viele Bands heutzutage kein Interviewtraining mehr von den Plattenfirmen bekämen und deshalb im Gespräch oft etwas konfus rüberkämen und keine guten O-Töne lieferten. Nun könnte man einwenden, Musiker müssten ja nicht primär gescheit daher reden, sondern vor allem schöne Musik machen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der letzten Zeit habe ich mit mehreren Radioleuten gesprochen, die sich beklagten, dass viele Bands heutzutage kein Interviewtraining mehr von den Plattenfirmen bekämen und deshalb im Gespräch oft etwas konfus rüberkämen und keine guten O-Töne lieferten.</p>
<p>Nun könnte man einwenden, Musiker müssten ja nicht primär gescheit daher reden, sondern vor allem schöne Musik machen. Anders verhält es sich da schon bei Politikern: Noch bevor die neue Bundesregierung im Amt ist, haben einige Kabinettsmitglieder schon durch außergewöhnliche Pressekonferenzen von sich reden gemacht.</p>
<p>Der designierte Außenminister Guido Westerwelle <a href="http://www.youtube.com/watch?v=91mbT03oHYw">weigerte</a> sich, eine englischsprachige Frage eines BBC-Reporters anzuhören und belehrte diesen, dass er sich in Deutschland befinde. Bundeskanzlerin Angela Merkel <a href="http://www.youtube.com/watch?v=XaWE8K2nRVs">kanzelte</a> einen niederländischen Reporter ab, der Zweifel an der Kompetenz Wolfgang Schäubles als Finanzminister wegen dessen Verstrickung in die CDU-Parteispendenaffäre äußerte.</p>
<p>Beide Antworten hätten sich vor wenigen Jahren noch versendet &#8212; heutzutage wurden sie innerhalb weniger Stunden ein paar Tausend Mal auf YouTube angeschaut und via Internet weiterverbreitet. Für viele User scheint sich zu bestätigen, was die Illustrierte &#8220;Der Spiegel&#8221; heute aus der <a href="http://dieerklaerung.wordpress.com/2009/10/25/journalismus-zwischen-kloake-und-kuche/">Kristallkugel</a> berichtet: Schwarz/Gelb wird ein Desaster.</p>
<p>Ich habe <a href="http://www.goergen.at/">Fritz Goergen</a>, der früher Strategieberater führender FDP-Politiker war und heute als freier Kommunikationsberater arbeitet, nach seiner Einschätzung des Themas gefragt und er war so freundlich, einen kleinen Gastbeitrag zu verfassen:</p>
<p><a href="http://www.coffeeandtv.de/politik-bitte-internetter-ein-gastbeitrag-von-fritz-goergen/"><strong>Politik? Bitte internetter.</strong></a></p>
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		<title>Die Führerlose Zeit ist vorbei!</title>
		<link>http://www.coffeeandtv.de/2009/10/09/die-fuhrerlose-zeit-ist-vorbei/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 13:26:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Heinser</dc:creator>
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		<category><![CDATA[zentralrat der juden in deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[Habe ich da ein &#8220;Hitler&#8221; gehört? Es muss die Mitglieder des Zentralrats der Juden in Deutschland extrem gewurmt haben, dass das Empörungskarussell im &#8220;Fall Sarrazin&#8221; (schnauzbärtiger Tourette-Funktionär beleidigt die letzte Bevölkerungsgruppe, die ihm in seinem Sammelalbum noch fehlte, und rettet sich damit vor der &#8220;Was macht eigentlich &#8230;?&#8221;-Rubrik des &#8220;Stern&#8221;) ohne sie losgefahren war. Schlimmer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Habe ich da ein &#8220;Hitler&#8221; gehört?</p>
<p><a href="http://www.bild.de/BILD/politik/2009/10/09/thilo-sarrazin/zentralrat-der-juden-stellt-ihn-in-reihe-mit-hitler.html"><img src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/uploads/2009/10/hitler_sarrazin.gif" alt="Wirbel um ausländerkritische Bemerkungen: Zentralrat der Juden stellt Sarrazin mit Hitler in eine Reihe" title="Screenshot: Bild.de" width="474" height="94" class="alignnone size-full wp-image-4451" /></a></p>
<p>Es muss die Mitglieder des Zentralrats der Juden in Deutschland extrem gewurmt haben, dass das Empörungskarussell im &#8220;Fall Sarrazin&#8221; (schnauzbärtiger Tourette-Funktionär beleidigt die letzte Bevölkerungsgruppe, die ihm in seinem Sammelalbum noch fehlte, und rettet sich damit vor der &#8220;Was macht eigentlich &#8230;?&#8221;-Rubrik des &#8220;Stern&#8221;) ohne sie losgefahren war.</p>
<p>Schlimmer noch: Von allen Seiten waren die Menschen herbeigesprungen, um die Steilen Thesen des Dampfplauderers zu verteidigen oder den Mann wenigstens wegen seiner Unangepasstheit zu loben.</p>
<p>Da half nur noch eins, um gehört zu werden: Hitler!</p>
<blockquote><p>„Ich habe den Eindruck, dass Sarrazin mit seinem Gedankengut Göring, Goebbels und Hitler große Ehre erweist“, sagte der Generalsekretär des Zentralrates, Stephan Kramer, am Freitag in Berlin. „Er steht in geistiger Reihe mit den Herren.“</p></blockquote>
<p>Göring, Goebbels <i>und</i> Hitler hatten wir als solches Dreierpack (mutmaßlich zum Preis von Zweien) glaub ich auch noch nicht, also hat sich Kramer sein Messingschild in der <a href="http://www.coffeeandtv.de/2008/02/02/nazi-selber/">Ruhmeshalle der Nazi-Vergleiche</a> redlich verdient.</p>
<p>Außerdem sieht es gut aus für ihn im Rennen um den konsequentesten Konjunktiv 2009:</p>
<blockquote><p>Er fügte hinzu: „Ich will mich nicht auf das Niveau von Sarrazin begeben. Würde ich das tun, würde ich das als intellektuellen Dünnschiss bezeichnen.“</p></blockquote>
<p>Na ein Glück, dass er&#8217;s nicht getan hat!</p>
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		<title>Sigmundsgewiss</title>
		<link>http://www.coffeeandtv.de/2009/09/23/sigmundsgewiss/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 11:44:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Heinser</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Political Science]]></category>
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		<category><![CDATA[sigmund freud]]></category>
		<category><![CDATA[unterhaltsames]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn Freud heute auf Express.de ginge, was würde er da wohl denken? Eingesandt von Manfred H. Nachtrag, 14:52 Uhr: Express.de hat die Überschrift auf &#8220;Schwarz-Gelb&#8221; geändert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sigmund_Freud">Freud</a> heute auf <a href="http://www.express.de/nachrichten/news/politik-wirtschaft/wahl-2009/vorsprung-von-schwarz-geld-schmilzt-zusammen_artikel_1251217200766.html">Express.de</a> ginge, was würde er da wohl denken?</p>
<p><img src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/uploads/2009/09/express_schwarz-geld.gif" alt="Neue Umfragen: Vorsprung von Schwarz-Geld schmilzt zusammen. Hamburg/Berlin - Wenige Tage vor der Bundestagswahl hat Schwarz-Gelb seinen lange Zeit komfortablen Vorsprung eingebüßt." title="Screenshot: Express.de" width="259" height="237" class="alignnone size-full wp-image-4391" /></p>
<p><i>Eingesandt von Manfred H.</i></p>
<p><b>Nachtrag, 14:52 Uhr:</b> Express.de hat die Überschrift auf &#8220;Schwarz-Gelb&#8221; geändert.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wir haben uns für die Erbsensuppe entschieden</title>
		<link>http://www.coffeeandtv.de/2009/09/20/wir-haben-uns-fur-die-erbsensuppe-entschieden/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 10:25:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Heinser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Living In A Magazine]]></category>
		<category><![CDATA[Political Science]]></category>
		<category><![CDATA[angela merkel]]></category>
		<category><![CDATA[benjamin von stuckrad-barre]]></category>
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		<description><![CDATA[Die gelernte Naturwissenschaftlerin Merkel wird diese Art Beweisführung zulassen müssen: Um ein unbekanntes Element zu erforschen, kann es hilfreich sein, die Daranheftenden und Drumherumschwirrenden zu definieren. Wenn sie zum stets in ihrer Nähe schleichenden Pofalla blickt, nickt er meist sofort. Oder schüttelt den Kopf. Was halt gerade gewünscht wird. Seine Größe ist allein durch Unterwerfung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die gelernte Naturwissenschaftlerin Merkel wird diese Art Beweisführung zulassen müssen: Um ein unbekanntes Element zu erforschen, kann es hilfreich sein, die Daranheftenden und Drumherumschwirrenden zu definieren. Wenn sie zum stets in ihrer Nähe schleichenden Pofalla blickt, nickt er meist sofort. Oder schüttelt den Kopf. Was halt gerade gewünscht wird. Seine Größe ist allein durch Unterwerfung bedingt.</p>
<p>Der Typus Pofalla wird nicht abgestoßen von Merkel, anders als widerständigere Charaktere.</p></blockquote>
<p>Benjamin von Stuckrad-Barre, das vergisst man gerne, hat ja nur einen Roman und eine Handvoll fiktionaler Texte veröffentlicht. Den Großteil seines Werks machen journalistische Arbeiten aus, besonders Reportagen.</p>
<p>Und die kann der Mann, der kürzlich vom Magazin &#8220;Cicero&#8221; sehr schön <a href="http://www.cicero.de/97.php?ress_id=7&#038;item=4096">porträtiert</a> wurde, auch immer noch schreiben &#8212; man kriegt davon nur nichts mit, weil sie in Zeitungen wie der &#8220;Welt am Sonntag&#8221; veröffentlicht werden.</p>
<blockquote><p>Dass es über Merkel, je länger sie regiert, immer weniger Witze gibt, ist auch merkwürdig. Wenn Opposition, Herausforderer und Kommentatoren ihr mangelnde Greifbarkeit vorhalten und quecksilbrige Positionen, klingt das hilflos. Wenn aber den Witzemachern zu ihr nichts mehr einfällt, müssen wir das vielleicht ernst nehmen.</p></blockquote>
<p>Seine Reportage über eine Zugfahrt mit Angela Merkel kann ich Ihnen nur wärmstens empfehlen, nicht zuletzt wegen des sagenhaften Nicht-Interviews, aus dem man mehr über die Kanzlerin erfährt als aus vier Jahren Regierungsverantwortung:</p>
<blockquote><p>Wenn Sie aus dem Zug schauen, was für ein Land sehen Sie?</p>
<p>Ich sehe ein ziemlich intaktes Land, im Vergleich zu anderen Ländern, in denen man schon so war.</p>
<p>(Man! Länder, in denen man schon so war! Das erste, was einem ein Psychotherapeut beibringt: Sagen Sie nicht „man“, sagen Sie „ich“. Das erste, was man als Profipolitiker wahrscheinlich lernt: öfter mal „man“ sagen, dann kann nichts groß passieren.) </p></blockquote>
<p><strong><a href="http://www.welt.de/politik/bundestagswahl/article4571194/Wie-war-die-Wurst-Wenn-Merkel-wahlkaempft.html">&#8220;Wie war die Wurst?&#8221;</a></strong> von Benjamin von Stuckrad-Barre bei welt.de.</p>
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		<title>Eine schrecklich nette Familie</title>
		<link>http://www.coffeeandtv.de/2009/09/18/eine-schrecklich-nette-familie/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 20:55:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Heinser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digital Ist Besser]]></category>
		<category><![CDATA[Political Science]]></category>
		<category><![CDATA[angela merkel]]></category>
		<category><![CDATA[überschriften]]></category>
		<category><![CDATA[blödsinn]]></category>
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		<category><![CDATA[jose manuel barroso]]></category>
		<category><![CDATA[politiker]]></category>
		<category><![CDATA[spiegel online]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist eine erstaunliche Nachricht, die &#8220;Spiegel Online&#8221; da fast beiläufig zwischen den Zeilen raushaut: Angela Merkel und José Manuel Barroso sind verwandt. Glauben Sie nicht? Aber hallo: Mit Dank an Mutlu.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist eine erstaunliche Nachricht, die &#8220;Spiegel Online&#8221; da fast beiläufig zwischen den Zeilen raushaut: Angela Merkel und José Manuel Barroso sind verwandt.</p>
<p>Glauben Sie nicht?</p>
<p>Aber hallo:</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,649345,00.html"><img src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/uploads/2009/09/spon_mutlos01.gif" alt="Barrosos Wiederwahl: Senhor Mutlos ist am Ziel" title="Screenshot: spiegel.de" width="326" height="94" class="alignnone size-full wp-image-4375" /></a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,649935,00.html"><img src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/uploads/2009/09/spon_mutlos02.gif" alt="Bundestagswahl-Blog: Countdown für Madame Mutlos" title="Screenshot: spiegel.de" width="326" height="94" class="alignnone size-full wp-image-4376" /></a></p>
<p><i>Mit Dank an Mutlu.</i></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Plakatastrophentourismus</title>
		<link>http://www.coffeeandtv.de/2009/09/16/plakatastrophentourismus/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 10:38:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Heinser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Political Science]]></category>
		<category><![CDATA[bochum]]></category>
		<category><![CDATA[bundestagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[frank-walter steinmeier]]></category>
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		<category><![CDATA[wahlkampf]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich will das hier weder zu einem Fachmagazin für Wahlplakatierung werden lassen, noch will ich irgendwie paranoid klingen, aber: Das haben die doch extra gemacht, oder? Mein Weg vom Wohnheim zur U-Bahn ist vollgepflastert mit Frank-Walter Steinmeiers: Mal davon ab, dass ich Frank-Walter Steinmeier jetzt nicht unbedingt &#8220;anpacken&#8221; muss, dürfte das letzte Motiv natürlich eines [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich will das hier weder zu einem <a href="http://www.coffeeandtv.de/2009/07/19/die-welt-in-drei-wortern-erklaren/">Fachmagazin</a> für <a href="http://www.coffeeandtv.de/2009/09/15/wie-war-noch-mal-die-frage/">Wahlplakatierung</a> werden lassen, noch will ich irgendwie paranoid klingen, aber: Das haben die doch <a href="http://www.coffeeandtv.de/2009/09/08/und-wir-sind-nur-die-kandidaten/">extra</a> gemacht, oder?</p>
<p>Mein Weg vom Wohnheim zur U-Bahn ist vollgepflastert mit Frank-Walter Steinmeiers:</p>
<div align="center"><img src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/uploads/2009/09/steinmeier01.jpg" alt="Frank-Walter Steinmeier Anpacken. Für unser Land." title="Wahlplakat von Frank-Walter Steinmeier, SPD" width="500" height="281" class="alignnone size-full wp-image-4362" /></p>
<p><img src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/uploads/2009/09/steinmeier02.jpg" alt="Frank-Walter Steinmeier Anpacken. Für unser Land." title="Wahlplakat von Frank-Walter Steinmeier, SPD" width="500" height="281" class="alignnone size-full wp-image-4363" /></p>
<p><img src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/uploads/2009/09/steinmeier03.jpg" alt="Unser Land kann mehr." title="Wahlplakat von Frank-Walter Steinmeier, SPD" width="500" height="281" class="alignnone size-full wp-image-4364" /></div>
<p>Mal davon ab, dass ich Frank-Walter Steinmeier jetzt nicht unbedingt &#8220;anpacken&#8221; muss, dürfte das letzte Motiv natürlich eines der ehrlichsten Wahlplakate der letzten 60 Jahre sein: Neben ein Foto von Steinmeier und unter das Logo der SPD &#8220;Unser Land kann mehr&#8221; zu schreiben, das ist schon erstaunlich offen.</p>
]]></content:encoded>
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