<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	xmlns:series="http://unfoldingneurons.com/"
	>

<channel>
	<title>Coffee And TV &#187; Rock&#8217;n&#8217;Roll High School</title>
	<atom:link href="http://www.coffeeandtv.de/category/musik/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.coffeeandtv.de</link>
	<description>Popkultur - Allein das Wort schon!</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Feb 2012 13:34:26 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Stay Another Day</title>
		<link>http://www.coffeeandtv.de/2012/02/07/stay-another-day/</link>
		<comments>http://www.coffeeandtv.de/2012/02/07/stay-another-day/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 13:34:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Heinser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rock'n'Roll High School]]></category>
		<category><![CDATA[ben folds five]]></category>
		<category><![CDATA[brian harvey]]></category>
		<category><![CDATA[comeback]]></category>
		<category><![CDATA[east 17]]></category>
		<category><![CDATA[persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[tony mortimer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.coffeeandtv.de/?p=6568</guid>
		<description><![CDATA[2012 hat sich offenbar dazu entschlossen, musikalisch &#8220;mein&#8221; Jahr zu werden. Nicht nur, dass die Kilians ihr drittes Album aufnehmen, auch Ben Folds Five haben sich nach über 12 Jahren wieder zusammengetan, um gemeinsam eine Platte einzuspielen, und als reiche das alles noch nicht, erwartet mich auch noch ein neues Werk der Lieblingsband meiner Tweenager-Jahre. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>2012 hat sich offenbar dazu entschlossen, musikalisch &#8220;mein&#8221; Jahr zu werden. Nicht nur, dass die Kilians ihr drittes Album <a href="http://www.coffeeandtv.de/2012/01/31/something-to-arrive/">aufnehmen</a>, auch Ben Folds Five haben sich nach über 12 Jahren wieder zusammengetan, um gemeinsam eine Platte <a href="http://www.spin.com/articles/ben-folds-five-reunion-album-happening-fo-sho">einzuspielen</a>, und als reiche das alles noch nicht, erwartet mich auch noch ein neues Werk der Lieblingsband meiner <a href="http://www.urbandictionary.com/define.php?term=tweenager">Tweenager</a>-Jahre.</p>
<p>Jawohl: East 17 sind zurück! <a href="http://www.coffeeandtv.de/2008/02/29/everybody-in-the-house-of-love/">Mal wieder</a>. Anders als beim letzten Comeback ist diesmal Tony Mortimer wieder an Bord, dafür fehlt Brian Harvey (der es immerhin <a href="http://www.dailymail.co.uk/tvshowbiz/article-358451/Harvey-blames-potatoes-bizarre-car-accident.html">fertig gebracht</a> hat, von seinem eigenen Mercedes überfahren zu werden, während er am Steuer saß).</p>
<p>Im vergangenen Herbst gab es schon mal eine neue <a href="http://www.tape.tv/musikvideos/East-17/Secret-of-My-Life">Single</a> mit Kurzzeit-Bandmitglied Blair Dreelan, die das Allerallerallerschlimmste befürchten ließ, und jetzt gibt es den neuen Song mit dem dämlichen Titel &#8220;I Can&#8217;t Get You Off My Mind (Crazy)&#8221;, der &#8230; äh &#8230; also &#8230;</p>
<p>Sehen Sie selbst:</p>
<div align="center"><iframe width="540" height="304" src="http://www.youtube.com/embed/EOj_RpCWenE" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></div>
<p>East 17 mit Band! Tony Mortimer mit E-Gitarre! Und der Song könnte auch von Snow Patrol sein, ist aber noch ein bisschen langweiliger. (Ich kann Ihnen aber versprechen, dass Sie den Refrain ab dem vierten Mal Hören nur schwer wieder loswerden.)</p>
<p>Gut, die Reaktionen des Publikums wirken ein bisschen übertrieben, aber dafür zeigt John Hendy einen interessanten Autoscooter-Tanzmove &#8212; wobei die angedeuteten Lenkbewegungen natürlich auch ein Verweis auf Brian Harveys Mercedes-Zwischenfall sein könnten.</p>
<p>Insgesamt ist das alles weitgehend verstörend, aber auch irgendwie einladend auf &#8216;ne Art. Ich bin jetzt jedenfalls tatsächlich ein kleines bisschen gespannt auf &#8220;Dark Light&#8221;, das im April erscheinen soll.</p>
<p>Die <a href="http://itunes.apple.com/gb/preorder/dark-light/id500078210">Songtitel</a> klingen jedenfalls alle schon mal sehr &#8230; vielversprechend:</p>
<blockquote><p>1. I Can&#8217;t Get You Off My Mind (Crazy)<br />
2. Crazy Fool<br />
3. Nightlife<br />
4. Counting Clouds<br />
5. Break Ur Heart<br />
6. Friday Night<br />
7. Kiss Of Winter<br />
8. Broken Valentine<br />
9. Where Does Love Go<br />
10. You Must Be An Angel</p></blockquote>
 <p><a href="http://www.coffeeandtv.de/?flattrss_redirect&amp;id=6568&amp;md5=bdac8745391668a92add4c119c61f976" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.coffeeandtv.de/2012/02/07/stay-another-day/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Something To Arrive</title>
		<link>http://www.coffeeandtv.de/2012/01/31/something-to-arrive/</link>
		<comments>http://www.coffeeandtv.de/2012/01/31/something-to-arrive/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 15:39:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Heinser</dc:creator>
				<category><![CDATA[My Shared Folder]]></category>
		<category><![CDATA[Rock'n'Roll High School]]></category>
		<category><![CDATA[dinslaken]]></category>
		<category><![CDATA[kilians]]></category>
		<category><![CDATA[linktipp]]></category>
		<category><![CDATA[musiker]]></category>
		<category><![CDATA[youtube]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.coffeeandtv.de/?p=6561</guid>
		<description><![CDATA[Wir schalten kurz nach Oberlohberg, wo unser Außenreporter Simon den Hartog ein paar Breaking News zu verkünden hat: Eine neue Website gibt es auch &#8212; und wenn es nach dem Logo geht, wird die neue Platte wohl ein Konzeptalbum über Michael Knight und sein Auto:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir schalten kurz nach Oberlohberg, wo unser Außenreporter Simon den Hartog ein paar Breaking News zu verkünden hat:</p>
<div align="center"><iframe width="540" height="304" src="http://www.youtube.com/embed/hj96aby1078" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Eine neue <a href="http://thekilians.de/">Website</a> gibt es auch &#8212; und wenn es nach dem Logo geht, wird die neue Platte wohl ein Konzeptalbum über Michael Knight und sein Auto:</p>
<div align="center"><img src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/uploads/2012/01/kilians2012.gif" alt="" title="Screenshot: thekilians.de" width="540" height="178" /></div>
 <p><a href="http://www.coffeeandtv.de/?flattrss_redirect&amp;id=6561&amp;md5=02a749ac3ccb665abd9246f94ff90add" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.coffeeandtv.de/2012/01/31/something-to-arrive/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das gefühlvolle Lied</title>
		<link>http://www.coffeeandtv.de/2012/01/12/das-gefuhlvolle-lied/</link>
		<comments>http://www.coffeeandtv.de/2012/01/12/das-gefuhlvolle-lied/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 23:42:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Heinser</dc:creator>
				<category><![CDATA[My Shared Folder]]></category>
		<category><![CDATA[Rock'n'Roll High School]]></category>
		<category><![CDATA[blödsinn]]></category>
		<category><![CDATA[die zeit]]></category>
		<category><![CDATA[fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[linktipp]]></category>
		<category><![CDATA[max prosa]]></category>
		<category><![CDATA[männer]]></category>
		<category><![CDATA[multimedia-content]]></category>
		<category><![CDATA[nina pauer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.coffeeandtv.de/?p=6526</guid>
		<description><![CDATA[In den letzten Tagen sind zwei Dinge passiert: Ich habe den viel diskutierten Artikel &#8220;Die Schmerzensmänner&#8221; aus der &#8220;Zeit&#8221; gelesen, in dem die Autorin Nina Pauer die Verweichlichung der (also offensichtlich: aller) Männer beklagt, und ich habe zum ersten Mal Max Prosa gehört, den gerade aufgehenden Stern am deutschsprachigen Singer/Songwriter-Himmel, der von &#8220;Flügeln aus Beton&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Tagen sind zwei Dinge passiert: Ich habe den viel diskutierten Artikel <a href="http://www.zeit.de/2012/02/Maenner/komplettansicht">&#8220;Die Schmerzensmänner&#8221;</a> aus der &#8220;Zeit&#8221; gelesen, in dem die Autorin Nina Pauer die Verweichlichung der (also offensichtlich: aller) Männer beklagt, und ich habe zum ersten Mal <a href="http://www.youtube.com/watch?v=DUJOrVBSKdY">Max Prosa</a> gehört, den gerade aufgehenden Stern am deutschsprachigen Singer/Songwriter-Himmel, der von &#8220;Flügeln aus Beton&#8221; singt.</p>
<p>Dann guckte mich meine Gitarre an und sagte: &#8220;Typ, dat kannze auch!&#8221;, und ich sagte: &#8220;Die Wette gilt!&#8221; Zwanzig Minuten später &#8230;</p>
<p>Nun ja: Ladies and Gentlemen, I present you the gefühlvolle Lied to end all gefühlvolle Lieder.</p>
<p><object height="81" width="100%"><param name="movie" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F33116714"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param> <embed allowscriptaccess="always" height="81" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F33116714" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"></embed></object>  <span><a href="http://soundcloud.com/lukasheinser/das-gefuehlvolle-lied">Das gefühlvolle Lied</a> by <a href="http://soundcloud.com/lukasheinser">Lukas Heinser</a></span> </p>
 <p><a href="http://www.coffeeandtv.de/?flattrss_redirect&amp;id=6526&amp;md5=fdd8c2f150d31b2e49ed76e92d14fcc0" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.coffeeandtv.de/2012/01/12/das-gefuhlvolle-lied/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>26</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Songs des Jahres 2011</title>
		<link>http://www.coffeeandtv.de/2012/01/08/songs-des-jahres-2011/</link>
		<comments>http://www.coffeeandtv.de/2012/01/08/songs-des-jahres-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 16:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Heinser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rock'n'Roll High School]]></category>
		<category><![CDATA[andreas bourani]]></category>
		<category><![CDATA[ben gibbard]]></category>
		<category><![CDATA[bestenlisten]]></category>
		<category><![CDATA[bon iver]]></category>
		<category><![CDATA[bright eyes]]></category>
		<category><![CDATA[calvin harris]]></category>
		<category><![CDATA[cold war kids]]></category>
		<category><![CDATA[coldplay]]></category>
		<category><![CDATA[death cab for cutie]]></category>
		<category><![CDATA[ed sheeran]]></category>
		<category><![CDATA[example]]></category>
		<category><![CDATA[foster the people]]></category>
		<category><![CDATA[imaginary cities]]></category>
		<category><![CDATA[ina müller]]></category>
		<category><![CDATA[jack's mannequin]]></category>
		<category><![CDATA[james blake]]></category>
		<category><![CDATA[jonathan jeremiah]]></category>
		<category><![CDATA[jupiter jones]]></category>
		<category><![CDATA[lady gaga]]></category>
		<category><![CDATA[maritime]]></category>
		<category><![CDATA[noah and the whale]]></category>
		<category><![CDATA[patrick wolf]]></category>
		<category><![CDATA[persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[rihanna]]></category>
		<category><![CDATA[rival schools]]></category>
		<category><![CDATA[skins]]></category>
		<category><![CDATA[the mountain goats]]></category>
		<category><![CDATA[the naked and famous]]></category>
		<category><![CDATA[the pains of being pure at heart]]></category>
		<category><![CDATA[twin atlantic]]></category>
		<category><![CDATA[zooey deschanel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.coffeeandtv.de/?p=6505</guid>
		<description><![CDATA[Bevor 2012 richtig Fahrt aufnimmt oder ich meine Liste komplett verworfen habe, hier noch schnell meine Songs des Jahres 2011 (die Alben gibt&#8217;s hier): 25. Andreas Bourani &#8211; Nur in meinem Kopf Na, da überrasch ich mich doch mal selbst und fang mit einem deutschsprachigen Singer/Songwriter an! &#8220;Nur in meinem Kopf&#8221; hab ich geliebt, als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bevor 2012 richtig Fahrt aufnimmt oder ich meine Liste komplett verworfen habe, hier noch schnell meine Songs des Jahres 2011 (die Alben gibt&#8217;s <a href="http://www.coffeeandtv.de/2011/12/23/alben-des-jahres-2011/">hier</a>):</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=K2DHiyFdaSk"><strong>25. Andreas Bourani &#8211; Nur in meinem Kopf</strong></a><br />
Na, da überrasch ich mich doch mal selbst und fang mit einem deutschsprachigen Singer/Songwriter an! &#8220;Nur in meinem Kopf&#8221; hab ich geliebt, als ich es das erste Mal im Radio gehört habe, und auch massive Rotationen konnten dem Lied nicht viel anhaben. Es wirkt aber zugegebenermaßen auch wie für mich am Reißbrett entworfen: Pianointro, Four-To-The-Floor-Beat, galoppierende Beats, gerade so viel U2-Anleihen, wie ich ertrage, und dann noch die großartige Zeile von wegen &#8220;alles kaputthauen&#8221;. Schöne Stimme übrigens und sehr schönes Video, auch!</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=-YfU0VIg3ok"><strong>24. Death Cab For Cutie &#8211; You Are A Tourist</strong></a><br />
&#8220;Codes And Keys&#8221;, das letztjährige Album von Death Cab For Cutie, hat mich nie so richtig packen können. Kein schlechtes Album, gewiss, aber die Band hatte schon bessere und mein Indie-Müdigkeit macht sich einmal mehr bemerkbar. Die spektakulärste Meldung im Bezug auf die Band im vergangenen Jahr war die <a href="http://www.spin.com/articles/zooey-deschanel-and-ben-gibbard-split">Nachricht</a>, dass sich Sänger Ben Gibbard und Zooey Deschanel scheiden lassen (und ich mich nicht entscheiden kann, wen von beiden ich lieber heiraten würde). ANYWAY: &#8220;You Are A Tourist&#8221; ist ein schöner Song mit einem sehr spannenden Groove, der auf der Tanzfläche noch bedeutend mitreißender ist, als vor dem heimischen Plattenspieler.</p>
<p><a href="http://www.tape.tv/musikvideos/Lady-Gaga/The-Edge-Of-Glory"><strong>23. Lady GaGa &#8211; The Edge Of Glory</strong></a><br />
Wenn man in ein-, zweihundert Jahren ein Buch über die Geschichte des Pop schreiben wird, wird man an Lady Gaga nicht vorbeikommen. Die Frau schafft es meisterhaft, sowohl den intellektuellen Hintergrund des Begriffs &#8220;Pop&#8221; auszufüllen, als auch Songs am Fließband rauszuhauen, die genau das sind: Pop. Wenn &#8220;Spex&#8221;-Leser und Schützenfestbesucher zur gleichen Musik tanzen können, ist das eine Leistung, die zumindest die Nominierung für den Friedensnobelpreis nach sich ziehen sollte. Weiteres Argument für &#8220;The Edge Of Glory&#8221;: Es ist die letzte veröffentlichte Aufnahme von E-Street-Band-Saxophonist Clarence Clemons vor dessen Tod. Gerade noch rechtzeitig, damit eine ganz neue Generation von Musikfans den &#8220;Big Man&#8221; <a href="http://popdust.com/2011/06/15/lady-gaga-get-well-clarence/">ins Herz</a> schließen konnte.</p>
<p><a href="http://www.myvideo.de/watch/8010224/James_Blake_The_Wilhelm_Scream"><strong>22. James Blake &#8211; The Wilhelm Scream</strong></a><br />
&#8220;Songs&#8221; sind die wenigsten Tracks auf James Blakes phantastischem Debütalbum, Radio-Singles gibt es eigentlich keine. Aber wenn überhaupt, dann ist &#8220;The Wilhelm Scream&#8221; das poppigste und zugänglichste Stück. Am ausschließlich in musikjournalistischen Texten verwendeten Verb &#8220;pluckern&#8221; führt kaum ein Weg vorbei, aber es dröhnt, rauscht, zirpt und echot auch ganz gewaltig unter und über Blakes Falsettgesang. Musik wie ein verstörender, aber doch sehr erholsamer Traum.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=fgCOUO-s8nY"><strong>21. Jupiter Jones &#8211; Still</strong></a><br />
Das Einmal-zu-oft-gehört-Phänomen im neuen Gewand: Wenn &#8220;Still&#8221; im Radio anfängt, bin ich ein bisschen genervt. Wenn ich den Song selber auflege ist es aber immer noch wie im ersten Moment: Wow! Allein diese Bassline, die gleichermaßen Schlag in die Magengrube wie Schulterklopfen ist! Jupiter Jones hatten vielleicht schon bessere, wütendere oder verzweifeltere Trennungslieder, aber &#8220;Still&#8221; ist auf seine Art schon sehr besonders &#8212; und besonders wahr. Die schönste Version ist natürlich die mit <a href="http://www.youtube.com/watch?v=aFycGIn7i04#t=1m44s">Ina Müller</a>.</p>
<p><a href="http://www.tape.tv/musikvideos/Rihanna-feat-Calvin-Harris/We-Found-Love"><strong>20. Rihanna feat. Calvin Harris &#8211; We Found Love</strong></a><br />
Für Rihanna gilt ähnliches wie das, was ich gerade über Lady GaGa geschrieben habe. Sie arbeitet zwar nicht so aktiv selbst an ihrem Gesamtkunstwerk mit, aber sie ist einer der bestimmenden Superstars unserer Zeit. Allein die Liste ihrer Kollaborationen deckt die gegenwärtige Popmusik sehr gut ab: Jay-Z, Kanye West, David Guetta, Eminem, will.i.am, Justin Timberlake, Ne-Yo und Coldplay stehen da zum Beispiel drauf. Diesmal also mit Calvin Harris, der ein House-Feuerwerk abbrennt, während Rihanna einen Song von erhabener Schönheit singt. Ja: &#8220;We Found Love&#8221; ist nicht nur cool/geil/whatever, sondern auch schön und sollte jedem einsamen Menschen &#8220;in a hopeless place&#8221; zwischen Dinslaken und Bitterfeld Hoffnung machen.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=yvxL5E0em5w"><strong>19. Noah And The Whale &#8211; Tonight&#8217;s The Kind Of Night</strong></a><br />
&#8220;Last Night On Earth&#8221;, das aktuelle Album von Noah And The Whale, hatte ich schon bei den <a href="http://www.coffeeandtv.de/2011/12/23/alben-des-jahres-2011/">Alben</a> gelobt. &#8220;Tonight&#8217;s The Kind Of Night&#8221; ist ein perfektes Beispiel für diesen Technicolor-Pop mit seinen treibenden Rhythmen und euphorisierenden Chören. Und sagt man sich nicht jeden Abend &#8220;Tonight&#8217;s the kind of night where everything could change&#8221;? Eben! Muss ja nicht, aber könnte!</p>
<p><a href="http://vimeo.com/19529550?utm_source=feedburner&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=Feed:+Vimeo/VideosGot80sLikes+(Vimeo+/+Videos+Got80s+likes"><strong>18. Foster The People &#8211; Pumped Up Kicks</strong></a><br />
Einmal Indiepop-Sommerhit zum Mitnehmen, bitte! &#8220;Pumped Up Kicks&#8221; hat einen schlichten Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann. Der Song lief merkwürdigerweise nie in der Werbung eines Mobilfunkanbieters (was eigentlich sein natürlicher Lebensraum gewesen wäre), hat eine Saison länger zum Hit gebraucht als <a href="http://www.blackbookmag.com/music/foster-the-peoples-pumped-up-kids-is-the-song-of-next-summer-1.21021">angenommen</a> und hat darüber hinaus noch einen milde gewaltverherrlichenden <a href="http://www.songtexte.com/songtext/foster-the-people/pumped-up-kicks-4be9772a.html">Text</a>, der dem amerikanischen MTV zu viel <a href="http://articles.nydailynews.com/2011-06-28/entertainment/29731837_1_mtvu-mtv-family-music-video">war</a> &#8212; aber davon ab ist es auch einfach ein sehr schöner Song.</p>
<p><a href="http://video.aol.com/aolvideo/aol-music/my-racing-thoughts/1187616796001"><strong>17. Jack&#8217;s Mannequin &#8211; My Racing Thoughts</strong></a><br />
Hatte ich schon mal erwähnt, dass keine Band in den letzten fünf Jahren eine so große Bedeutung für mich hatte wie Jack&#8217;s Mannequin? Gut. So richtig genau kann ich nämlich auch nicht erklären, warum mir &#8220;My Racing Thoughts&#8221; so gut gefällt, beim ersten Hören fand ich es nämlich regelrecht cheesy. Jetzt aber mag ich es, weil es ein harmloser, erbaulicher Popsong ist. Und dieser &#8220;she can read my, she can read my&#8221;-Part ist toll!</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=KOaJLgu1fUg"><strong>16. Rival Schools &#8211; Wring It Out</strong></a><br />
Nein, ein zweites &#8220;Used For Glue&#8221; ist auf dem zweiten Rival-Schools-Album nicht enthalten. Aber fast. &#8220;I wanna wring it out / Every ounce / I wanna do the right thing, when the right thing counts&#8221; sind doch genau die Zeilen, die man zum Beginn eines Jahres hören möchte. Und dann einfach rein ins Leben, die richtigen Dinge tun, die falschen Dinge tun, aber in jedem Fall jede Unze rausquetschen. Was für eine Hymne!</p>
<p><a href="http://vimeo.com/20895239"><strong>15. Maritime &#8211; Paraphernalia</strong></a><br />
Das vierte Maritime-Album &#8220;Human Hearts&#8221; ist irgendwie komplett an mir vorbeigegangen, aber die Vorab-Single, die hat mich das ganze Jahr über begleitet. Indierock, der nicht nervt, weil er nicht ach so cool sein will, sondern beschwingt unterhält. So einfach ist das manchmal.</p>
<p><a href="http://www.tape.tv/musikvideos/Adele/Rolling-in-The-Deep"><strong>14. Adele &#8211; Rolling In The Deep</strong></a><br />
Die Geschichte mit der Echo-Verleihung hab ich ja blöderweise schon bei den <a href="http://www.coffeeandtv.de/2011/12/23/alben-des-jahres-2011/">Alben</a> erzählt. Muss ich mir jetzt was neues ausdenken? Ach was! Großer Song, bleibt groß! Punkt.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=f5CcOq8UzkI"><strong>13. Example &#8211; Stay Awake</strong></a><br />
Auf &#8220;Playing In The Shadows&#8221; sind fünf, sechs Songs, die alle in dieser Liste hätten auftauchen können. &#8220;Stay Awake&#8221; ist es letztlich geworden, weil die stampfenden House-Elemente (manche würden auch sagen: &#8220;die Kirmes-Elemente&#8221;) sonst ein wenig unterrepräsentiert gewesen wären. Und dann dieser Refrain: &#8220;If we don’t kill ourselves we&#8217;ll be the leaders of a messed-up generation / If we don’t kid ourselves will they believe us if we tell them the reasons why&#8221; und der Kontrast zwischen dem Four-To-The-Floor-Refrain und den zitternden Dubstep-Strophen! Hach, jetzt &#8216;n Autoscooter &#8230;</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=WdO85Qf4Poc"><strong>12. The Naked And Famous &#8211; Young Blood</strong></a><br />
Vielleicht hab ich mich vertan und es war gar nicht &#8220;Pumped Up Kicks&#8221; der Indiepop-Sommerhit, sondern &#8220;Young Blood&#8221;. Immerhin war der Song Jingle-Musik bei Viva und WDR 2 (!) und lief in gefühlt jeder TV-Sendung. Egal, sie können&#8217;s ja auch beide gewesen sein, wobei &#8220;Young Blood&#8221; ganz klar überdrehter und charmanter und &#8230; äh: lauter ist. Wegen maximaler Penetration kurz vor nervig, aber eben nur vor.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Rxv7OunnUh8"><strong>11. Twin Atlantic &#8211; Make A Beast Of Myself</strong></a><br />
Dieser Break nach zwei Sekunden! Dieses Brett von Gitarrengeschrammel! Diese entspannt vor sich hin groovenden Strophen, die sich in diesen Orkan von Refrain entladen! Und, vor allem: Dieser niedliche schottische Akzent, vor allem beim Wort &#8220;universe&#8221;! Mein Punkrock-Song des Jahres!</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=3hBJIbSScBM"><strong>10. Patrick Wolf &#8211; The City</strong></a><br />
Dieser Song hätte <a href="http://www.contactmusic.com/news/wolfs-eurovision-plans_1109011">unter Umständen</a> der britische Beitrag zum Eurovision Song Contest sein können &#8212; und wäre damit einer der besten in der Geschichte des Wettbewerbs gewesen. Nun ist es &#8220;nur&#8221; ein dezent überdrehter Indiepop-Song mit Handclaps, Saxophon, verzerrten Stimmen und hypnotischen Beats.</p>
<p><a href="http://www.tape.tv/musikvideos/Coldplay/Every-Teardrop-Is-A-Waterfall"><strong>9. Coldplay &#8211; Every Teardrop Is A Waterfall</strong></a><br />
Sie haben&#8217;s schon bemerkt: Wir sind in dem Teil der Liste angekommen, wo ich die vorgeblich rationalen Argumente weggepackt habe und mehr mit hilflosen Emotionalitäten und &#8220;Hach&#8221;s um mich werfe. Hier toll: Das absurde <a href="http://www.whosampled.com/sample/view/100098/Coldplay-Every%20Teardrop%20Is%20a%20Waterfall_Peter%20Allen-I%20Go%20to%20Rio/">Sample</a>, die Rhythmusgitarre, die Leadgitarre, die grandiose Schlagzeugarbeit von Will Champion, der Text und der Moment nach drei Minuten, wenn sich alles aufeinander türmt. Hüpfen! Tanzen! Hach!</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=ZjsbbdsFOOU"><strong>8. Jonathan Jeremiah &#8211; Happiness</strong></a><br />
Mein Jahr 2011 lässt sich in zwei Teile teilen: den vor <a href="http://www.coffeeandtv.de/2011/08/24/hallo-endorphin/">Jonathan Jeremiah</a> und den danach. Mit &#8220;Happiness&#8221; fühlt sich mein Leben an wie eine britische Komödie mit Hugh Grant. I&#8217;m going home where my people live.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=DBgKh8AWx70"><strong>7. Imaginary Cities &#8211; Hummingbird</strong></a><br />
Der Weakerthans-Livegitarrist Rusty Matyas hat mit Sängerin Marti Sarbit die Band Imaginary Cities gegründet, deren Debütalbum &#8220;Temporary Resident&#8221; im letzten Jahr auf Grand Hotel van Cleef erschienen ist. So viel zur Theorie. Die Praxis &#8230; ach, hören Sie einfach selbst! Was für ein Song!</p>
<p><a href="http://vimeo.com/20072197"><strong>6. Cold War Kids &#8211; Finally Begin</strong></a><br />
Früher, als ich noch mit dem Fahrrad durch die Stadt meiner Jugend gefahren bin, hab ich manchmal auf dem Heimweg die Arme ausgebreitet, die Augen zugemacht und bin zur Musik aus meinem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Walkman#Kassettenbasierter_Walkman">Walkman</a> quasi durch die Nacht geflogen. Glücklicherweise nie auf die Fresse, aber das ist schon recht gefährlich, Kinder. Jedenfalls: &#8220;Finally Begin&#8221; wäre ein Song für genau solche Flugmanöver. Diese Gitarren! Diese Harmonien, die offenbar direkt die Endorphinausschüttung im Hirn anwerfen können! Und dieser Text über überwundene Bindungsangst! Für eine Nacht noch mal 16 sein in Dinslaken, bitte!</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=bt-h7qIWLPA"><strong>5. The Mountain Goats &#8211; Never Quite Free</strong></a><br />
Wie <a href="http://www.coffeeandtv.de/2011/12/23/alben-des-jahres-2011/">gesagt</a>: &#8220;Never Quite Free&#8221; wurde Anfang Dezember innerhalb von 48 Stunden zu einem der meist gehörten Songs des Jahres. Wer braucht schon das Strophe/Refrain-Schema? Wenn ich Ihre Aufmerksamkeit auf diese Stelle nach ziemlich exakt zwei Minuten lenken darf, wo das Schlagzeug richtig losscheppert und der Schellenkranz einsetzt: für solche Momente wird Musik gemacht und für solche Momente höre ich Musik.</p>
<p><a href="http://vimeo.com/21632848"><strong>4. The Pains Of Being Pure At Heart &#8211; Heart In Your Heartbreak</strong></a><br />
Gerade beim Tippen festgestellt: Wenn man für jedes &#8220;heart&#8221; in Bandnamen und Songtitel einen Schnaps trinken würde, wäre das ein schöner Start in den Abend. Schöner würde der natürlich, wenn der Song auch liefe, denn es ist ein herrlicher Song, der übrigens auch in der (ansonsten etwas freudlosen) fünften Staffel von &#8220;Skins&#8221; zu hören war. (Radio-)DJs hassen die beunruhigend lange Pause nach 2:42 Minuten, aber ansonsten kann man diesen Song natürlich nur lieben.</p>
<p><a href="http://vimeo.com/11258773"><strong>3. Ed Sheeran &#8211; The A Team</strong></a><br />
&#8220;+&#8221;, das großartige Debüt-Album von Ed Sheeran, das Sie bald auch in Deutschland kaufen können (und sollten!), habe ich mir im September im Schottland-Urlaub gekauft, weil Plattenfirma und HMV mich mit ihrer Platzierungspolitik geradezu gewaltsam dazu gedrängt haben. Auf dem Weg zum Flughafen habe ich es zum ersten Mal gehört und ich war nicht direkt verzaubert, was aber auch an dem schottischen Landregen gelegen haben mag, mit dem ich auf meinem Fußmarsch noch zu kämpfen hatte. Beim zweiten Mal jedoch: Was für ein Album! Und was für ein Opener! Zärtlich, ohne weinerlich zu sein! Schmusig, ohne zu langweilen. Vergleiche mit deutschen Singer/Songwritern verbieten sich, aber vielleicht kommt ja auch mal ein Ed-Sheeran-Äquivalent daher.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=0KrmxavLIRM"><strong>2. Bon Iver &#8211; Calgary</strong></a><br />
Zugegeben: Das war beim ersten Hören schon etwas verwirrend mit diesen ganzen Keyboardflächen. Aber nur kurz! Justin Vernon könnte auch das Telefonbuch von Milwaukee singen (und manchmal habe ich ehrlich gesagt den Verdacht, er würde es zwischendurch zumindest mal versuchen) und ich würde immer noch eine Gänsehaut bekommen. </p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=g6MnpD5_4GI"><strong>1. Bright Eyes &#8211; Shell Games</strong></a><br />
Anfang April <a href="http://www.coffeeandtv.de/2011/04/03/die-musik-von-hier-nach-dort/">schrieb</a> ich, dass der Popsong des Jahres, wenn in den verbleibenden neun Monaten nicht noch ein Wunder geschehe, &#8220;Shell Games&#8221; sein würde, und ich sollte Recht behalten. Es wirkt ein bisschen, als habe sich Conor Oberst die Pop-Blaupause eines Gregg Alexander vorgenommen und nur noch ein paar persönliche Sonderheiten reingeworfen. Zur Bilder-des-Jahres-Montage in meinem Kopf läuft dieser Song, der auch das Liedzitat 2011 bereit hält: &#8220;My private life is an inside joke / No one will explain it to me&#8221;.</p>
<p><i>Hinweis: Bitte beachten Sie auch diesmal beim Kommentieren wieder die <a href="http://www.npr.org/blogs/monkeysee/2011/12/14/143699630/the-20-unhappiest-people-you-meet-in-the-comments-sections-of-year-end-lists">Regeln</a>.</i><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/17c15248ae444bdda324fd93173aba0a" width="1" height="1" alt=""></p>
 <p><a href="http://www.coffeeandtv.de/?flattrss_redirect&amp;id=6505&amp;md5=84ccfbb806f0c7c593a4f358cedbb64e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.coffeeandtv.de/2012/01/08/songs-des-jahres-2011/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>11</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Something That I Didn&#8217;t Want To Know</title>
		<link>http://www.coffeeandtv.de/2012/01/07/something-that-i-didnt-want-to-know/</link>
		<comments>http://www.coffeeandtv.de/2012/01/07/something-that-i-didnt-want-to-know/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 18:35:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Heinser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digital Ist Besser]]></category>
		<category><![CDATA[Rock'n'Roll High School]]></category>
		<category><![CDATA[backlash]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[geschmack]]></category>
		<category><![CDATA[gotye]]></category>
		<category><![CDATA[lana del rey]]></category>
		<category><![CDATA[musikindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[rihanna]]></category>
		<category><![CDATA[universal]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.coffeeandtv.de/?p=6501</guid>
		<description><![CDATA[Das Internet sorgt mit seiner ständigen Verfügbarkeit von unterschiedlichsten Musiken bekanntlich für eine immer stärkere Individualisierung des Musikgeschmacks. Der Einfluss der großen Plattenfirmen geht zurück, jeder hört nur noch das, was ihm gefällt und was er irgendwo entdeckt hat. So weit die Theorie. Wenn sich die Menschen im Internet aber mal auf einen gemeinsamen Song [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Internet sorgt mit seiner ständigen Verfügbarkeit von unterschiedlichsten Musiken bekanntlich für eine immer stärkere Individualisierung des Musikgeschmacks. Der Einfluss der großen Plattenfirmen geht zurück, jeder hört nur noch das, was ihm gefällt und was er irgendwo entdeckt hat. So weit die Theorie.</p>
<p>Wenn sich die Menschen im Internet aber mal auf einen gemeinsamen Song einigen können, dann richtig: Seit Wochen posten meine Facebook-Kontakte jedweden Alters, Musikgeschmacks und jedweder sexueller Orientierung immer wieder ein Musikvideo. Gefühlt müssen alle aktuell 255 Freunde den Clip mindestens zwei Mal &#8220;geteilt&#8221; haben.</p>
<p>Da ich nicht jedes Video anschaue und jeden Song anhöre, den irgendjemand bei Facebook gepostet hat, ging der Song anfangs an mir vorbei. Gehört hab ich ihn tatsächlich das erste Mal im Radio, als alle anderen schon mitsingen konnten, auch wenn ich Song und Video-Posts erst anschließend in Verbindung zueinander setzen konnte:</p>
<p><iframe width="540" height="304" src="http://www.youtube.com/embed/8UVNT4wvIGY" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ich mag &#8220;Somebody That I Used To Know&#8221; von Gotye nicht besonders.<sup><a href="http://www.coffeeandtv.de/2012/01/07/something-that-i-didnt-want-to-know/#footnote_0_6501" id="identifier_0_6501" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Das Video habe ich gerade f&uuml;r diesen Artikel tats&auml;chlich zum ersten Mal gesehen und ich mag es noch viel, viel weniger. Das sieht ja aus, als sei es von den &auml;ltlichen Hausfrauen gedreht worden, die sonst Steppdecken f&uuml;r die W&auml;nde von Pfarrgemeindeh&auml;usern und Arztpraxenwartezimmern quilten!">1</a></sup> Den Refrain finde ich sehr anstrengend und der echte Peter Gabriel hätte das schöner hinbekommen. Aber ich will nicht ausschließen, dass meine Ablehnung nicht allein auf dem Song selbst beruht, sondern auch auf dem merkwürdigen Hype, der ihn begleitet.</p>
<p>Ich habe nämlich festgestellt, dass, wenn nur genug Menschen in einem kurzen Zeitraum ein Video, einen Artikel oder ähnliches, das ich noch nicht kenne, auf Facebook geteilt haben, ich kein Interesse mehr daran habe, es überhaupt kennenzulernen. Es ist quasi ein innerer Backlash, der eigentlich ein Prelash ist. Ich nenne es: das &#8220;Videogames&#8221;-Paradox.</p>
<p>Denn auch Lana Del Reys <a href="http://www.youtube.com/watch?v=HO1OV5B_JDw">Debütsingle</a> hat einen derartigen Marsch durch alle Institutionen hinter sich, dass mich Nachfolgesingles und Album gar nicht mehr interessieren &#8212; dabei mochte ich den Song anfangs sogar.</p>
<p>Ich kann gar nicht erklären, warum sich manche Lieder so schnell &#8220;abnutzen&#8221;, andere schon vor dem Hören nerven und wieder andere mit jedem Mal besser werden. <a href="http://www.tape.tv/musikvideos/Rihanna-feat-Calvin-Harris/We-Found-Love">&#8220;We Found Love&#8221;</a> von Rihanna und Calvin Harris liebe ich zum Beispiel umso mehr, je öfter ich es höre (und ich fand&#8217;s von Anfang an spitzenmäßig).</p>
<p>Bemerkenswert ist aber noch etwas: Auch wenn ich glaube, dass sich Hits nicht mit letzter Gewissheit planen lassen, wenn ich zugebe, dass &#8220;Somebody That I Used To Know&#8221; und &#8220;Videogames&#8221; beides sehr unwahrscheinliche Hits (Nummer-Eins-Hits in Deutschland gar) sind, und ich anerkenne, dass beide Songs in überraschendem Maße alle Altersgruppen und sozialen Schichten erreichen &#8212; beide erscheinen beim beinahe letzten existierenden Majorlabel Universal.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_6501" class="footnote">Das Video habe ich gerade für diesen Artikel tatsächlich zum ersten Mal gesehen und ich mag es noch viel, viel weniger. Das sieht ja aus, als sei es von den ältlichen Hausfrauen gedreht worden, die sonst Steppdecken für die Wände von Pfarrgemeindehäusern und Arztpraxenwartezimmern quilten!</li></ol> <p><a href="http://www.coffeeandtv.de/?flattrss_redirect&amp;id=6501&amp;md5=23668e7fe354e0e3ef2d6a03be12e255" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.coffeeandtv.de/2012/01/07/something-that-i-didnt-want-to-know/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>22</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Alben des Jahres 2011</title>
		<link>http://www.coffeeandtv.de/2011/12/23/alben-des-jahres-2011/</link>
		<comments>http://www.coffeeandtv.de/2011/12/23/alben-des-jahres-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 13:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Heinser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rock'n'Roll High School]]></category>
		<category><![CDATA[adele]]></category>
		<category><![CDATA[bestenlisten]]></category>
		<category><![CDATA[bright eyes]]></category>
		<category><![CDATA[cold war kids]]></category>
		<category><![CDATA[coldplay]]></category>
		<category><![CDATA[delay trees]]></category>
		<category><![CDATA[drake]]></category>
		<category><![CDATA[ed sheeran]]></category>
		<category><![CDATA[example]]></category>
		<category><![CDATA[fink]]></category>
		<category><![CDATA[foo fighters]]></category>
		<category><![CDATA[jack's mannequin]]></category>
		<category><![CDATA[jahresrückblick]]></category>
		<category><![CDATA[james blake]]></category>
		<category><![CDATA[jonathan jeremiah]]></category>
		<category><![CDATA[jupiter jones]]></category>
		<category><![CDATA[noah and the whale]]></category>
		<category><![CDATA[oh napoleon]]></category>
		<category><![CDATA[r.e.m.]]></category>
		<category><![CDATA[rival schools]]></category>
		<category><![CDATA[the decemberists]]></category>
		<category><![CDATA[the low anthem]]></category>
		<category><![CDATA[the pains of being pure at heart]]></category>
		<category><![CDATA[the-wombats]]></category>
		<category><![CDATA[yuck]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.coffeeandtv.de/?p=6470</guid>
		<description><![CDATA[Schnell auf &#8220;Pause&#8221; gedrückt, noch einmal kurz zurückgeguckt und dann beschlossen, dass ich jetzt die definitive Liste meiner Lieblingsalben 2011 (Stand: 23. Dezember, 13.59.42 Uhr) habe. Die Plätze 25 bis 8 sind heiß umkämpft und könnten auch eine ganz andere Reihenfolge haben, die Plätze 5 bis 2 auch. Aber jetzt ist es halt so: 25. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schnell auf &#8220;Pause&#8221; gedrückt, noch einmal kurz zurückgeguckt und dann beschlossen, dass ich jetzt die definitive Liste meiner Lieblingsalben 2011 (Stand: 23. Dezember, 13.59.42 Uhr) habe. Die Plätze 25 bis 8 sind heiß umkämpft und könnten auch eine ganz andere Reihenfolge haben, die Plätze 5 bis 2 auch.</p>
<p>Aber jetzt ist es halt so:</p>
<p><strong>25. Rival Schools &#8211; Pedals</strong><br />
Gerade als der Eindruck entstand, dass Walter Schreifels endgültig den Überblick verlieren könnte über all seine Bands und Projekte, besann sich das Hardcore-Urgestein auf seine Band Rival Schools, mit der er vor immerhin zehn Jahren mal ein Album aufgenommen hatte. &#8220;Pedals&#8221; reicht nicht an &#8220;United By Fate&#8221; heran, ist aber ein erfrischend lebendiges Rockalbum für Menschen, die sich unter &#8220;Rock&#8221; dann doch noch etwas anderes vorstellen als Nickelback oder Sunrise Avenue.</p>
<p><strong>24. Foo Fighters &#8211; Wasting Light</strong><br />
Leute, irgendwas stimmt da nicht: Dave Grohl ist (wie Walter Schreifels auch) 42 Jahre alt, was im Rockbusiness früher mal 90 Jahren im Schlagergeschäft entsprach. Und doch müssen diese verdienten &#8220;alten&#8221; Herren der Jugend zeigen, wie man ordentliche Rockmusik macht? Den Foo Fighters kann man jedenfalls nichts vorwerfen, außer, dass sie sich ein bisschen aufs <i>business as usual</i> verlegt haben. Aber dann hauen die so Dinger wie &#8220;Rope&#8221;, &#8220;White Limo&#8221; und ganz am Ende &#8220;Walk&#8221; raus und der Nachwuchs steht irgendwo in der Gegend rum und guckt betreten zu Boden. Das ist ja, als ob man sich in der ersten eigenen Wohnung von den Eltern die Ikea-Regale aufbauen lassen muss!</p>
<p><strong>23. Oh, Napoleon &#8211; Yearbook</strong><br />
Was habe ich auf dieses Album gewartet! Vor <a href="http://www.coffeeandtv.de/2009/10/27/nichts-mit-waterloo/">zwei</a> <a href="http://blogs.taz.de/popblog/2010/01/14/2010_-_i_predict_a_riot_teil_5_gastautorentipps_netz/">Jahren</a>. Doch bis Universal das Debüt endlich auf den Markt gebracht hatte, war der Spannungsbogen in sich zusammengefallen, und dann waren die besten Songs ausgerechnet die, die schon vor zwei Jahren auf der selbstbetitelten EP enthalten waren. Doch von diesen (kleinen) Enttäuschungen ab ist &#8220;Yearbook&#8221; ein wunderbares Popalbum geworden. &#8220;To Have / To Lose&#8221; und &#8220;A Book Ending&#8221; haben nichts von ihrer erhabenen Schönheit eingebüßt und mit &#8220;Save Me&#8221;, &#8220;I Don&#8217;t Mind&#8221; oder &#8220;Pick Some Roses&#8221; sind auch genug Perlen unter den &#8220;neuen&#8221; Songs (die die Band seit Jahren live spielt). Deutschlands beste Nachwuchsbands kommen halt nach wie vor vom Niederrhein, aber eine Frage hätte ich noch: Warum läuft so schöne Musik nicht im Radio?</p>
<p><strong>22. The Wombats &#8211; This Modern Glitch</strong><br />
&#8220;Tokyo (Vampires &#038; Wolves)&#8221;, die (Weit-)Vorab-Single zum Zweitwerk der Wombats, war eine verdammt große Ansage und mein <a href="http://www.coffeeandtv.de/songs-alben-2010/">Song des Jahres 2010</a>. &#8220;This Modern Glitch&#8221; löst das Versprechen der Single weitgehend ein: Cleverer Indierock mit viel Gelegenheit zum Mitsingen und -tanzen, der sich dank ausuferndem Synthie-Einsatz vom schlichten Jungs-mit-wilden-Haaren-schaukeln-ihre-Gitarren-im-Achteltakt-Gedöns abhebt.</p>
<p><strong>21. The Decemberists &#8211; The King Is Dead</strong><br />
Autos, die auf endlosen staubigen amerikanischen Highways Richtung Sonnenuntergang brausen. Jetzt haben Sie zumindest ein Bild von den Bildern, die &#8220;The King Is Dead&#8221; in mir beim Hören auslöst. Recht countrylastig ist es geworden, das sechste Album der Band um Colin Meloy, aber fernab des schrecklichen Kommerz-Radio-Country und fernab von Truck Stop. Wenn Sie mich jetzt entschuldigen, ich geh grad meinen LKW-Führerschein machen.</p>
<p><strong>20. Yuck &#8211; Yuck</strong><br />
Die Neunziger sind zurück und mit ihnen die Shoegaze-Bands mit unscheinbaren Frontmännern und Jeanshemden. &#8220;Yuck&#8221; enthält zwölf charmante Popsongs, die sich ein bisschen hinter verzerrten Gitarren verstecken, und sich deshalb vielleicht nicht immer sofort entfalten.</p>
<p><strong>19. Fink &#8211; Perfect Darkness</strong><br />
Ich habe nie eine Liste im Kopf gehabt, was wohl die besten Konzerte gewesen sein könnten, die ich in meinem Leben besucht habe. Dann habe ich Fink im Oktober in der Bochumer Zeche gesehen und war mir sicher, dass er es gerade mindestens in die bisher nicht vorhandene Top 5 geschafft hatte. Was für ein klarer Sound, was für grandiose Songs, wie perfekt dargeboten von Fin Greenall und seiner Band. Ich habe &#8220;Perfect Darkness&#8221; viel zu selten gehört, weil es mir von der Stimmung her meistens nicht passte, aber es ist ein sehr, sehr gutes Album, so viel ist klar.</p>
<p><strong>18. Jack&#8217;s Mannequin &#8211; People And Things</strong><br />
&#8220;The Glass Passenger&#8221;, das zweite Album von Jack&#8217;s Mannequin, war für mich persönlich das wichtigste Album der letzten fünf Jahre, vielleicht habe ich in meinem ganzen Leben kein Album so oft gehört wie dieses. Der Nachfolger musste also gegen schier übermenschliche Erwartungen ankämpfen und konnte nur verlieren. Tatsächlich waren die ersten fünf, sechs Durchgänge eine Enttäuschung, ich war schon kurz davor, &#8220;People And Things&#8221; einfach im Regal verschwinden zu lassen. Aber so langsam habe ich mich dann doch in die Songs reingehört. Sie sind zwar insgesamt schon arg glatt geraten, aber ich kann Andrew McMahon einfach nicht widerstehen, wenn er von den Herausforderungen und Rückschlägen des Lebens singt, die es zu meistern und zu überwinden gilt. Das kann man alles ganz, ganz schrecklich finden, aber ich finde es wunderbar.</p>
<p><strong>17. Delay Trees &#8211; Delay Trees</strong><br />
&#8220;Kunden, denen Band Of Horses gefiel, kauften auch Delay Trees&#8221;. Steht da merkwürdigerweise nicht, würde aber stimmen. Ich kenne das Debüt der finnischen Indieband erst seit wenigen Wochen, deswegen bin ich womöglich ein bisschen zu vorsichtig mit meinem Lob, aber allein der Opener <a href="http://www.youtube.com/watch?v=vQD2YgWnIrU">&#8220;Gold&#8221;</a> ist mit seiner stetigen Steigerung ein wahres Meisterwerk. Diese Mischung aus Melancholie und Euphorie hält an und lässt das ganze Album klingen wie den Soundtrack zu dem Moment, in dem man sich nach einer durchfeierten Nacht und nach Sonnenaufgang ins Bett fallen lässt.</p>
<p><strong>16. Cold War Kids &#8211; Mine Is Yours</strong><br />
Manchmal ist die Musikwelt schon rätselhaft: Während die Kings Of Leon inzwischen riesige Arenen füllen, treten die Cold War Kids nach wie vor in kleinen Clubs auf. Dafür haben sie keinen Song über sexuell übertragbare Krankheiten, der dank Dauerpenetration in Clubs, Radios und Fußballstadien inzwischen unhörbar geworden ist, sondern leicht angeschmutzte Rockhymnen wie den Titelsong oder &#8220;Louder Than Ever&#8221;.</p>
<p><strong>15. R.E.M. &#8211; Collapse Into Now</strong><br />
Das war es dann also, das <a href="http://www.coffeeandtv.de/2011/09/22/sweetness-follows/">letzte Album</a> dieser lebenden Legenden aus Athens, GA. Und alle kamen noch mal vorbei, um ihre Aufwartung zu machen: Patti Smith und Lenny Kaye, Eddie Vedder, Peaches und Joel Gibb von den Hidden Cameras. Es war ein würdevoller Abschied, der nur einen Nachteil hatte: &#8220;Collapse Into Now&#8221; war bereits das fünfzehnte Album einer Band, die so viele Klassiker geschaffen hatte, dass jeder neue Song ein bisschen sinnlos und unnötig wirkte. Aber, mein Gott: Das ist Jammern auf allerhöchstem Niveau.</p>
<p><strong>14. Jupiter Jones &#8211; Jupiter Jones</strong><br />
Keiner Band der Welt hab ich ihren späten Erfolg so sehr gegönnt wie Jupiter Jones: Jahrelang hat sich die Truppe den Arsch abgespielt, jetzt dürfen sie endlich den Lohn der Arbeit einfahren. Dass nach &#8220;Still&#8221;, im Frühjahr die meistgespielte deutschsprachige Single im Radio, jetzt auch Revolverheld-Hörer zu Hunderten in die Konzerte strömen, ist völlig okay: Erstens ist das einfach ein großartiger Song und zweitens entschädigt die Fassungslosigkeit, die sich einstellt, wenn Jupiter Jones Songs aus ihrem Punk-Frühwerk auspacken, für alles. Den höheren Preis eines erfolgreichen Major-Acts muss die Band im Januar zahlen, wenn &#8220;Jupiter Jones&#8221; als <a href="http://www.amazon.de/Jupiter-Jones-Deluxe/dp/B006H3MVOC/">&#8220;Deluxe Edition&#8221;</a> erneut auf den Markt geschmissen wird.</p>
<p><strong>13. Drake &#8211; Take Care</strong><br />
Es ist ein bisschen traurig, dass in Rezensionen immer wieder darauf hingewiesen werden muss, dass es auch intelligenten Hip-Hop gibt &#8212; zumal das dann gleich an den langweiligen deutschen &#8220;Studentenrap&#8221; erinnert. Lassen Sie es mich also so sagen: &#8220;Take Care&#8221; ist ein sehr langes, sehr zurückgelehntes Album, das so ungefähr das Gegenteil von all dem Protz- und Blingbling-Rap darstellt, den man sonst (mutmaßlich) im Musikfernsehen sieht. Wenn Drake über &#8220;bitches&#8221; und sex (&#8220;four times this week&#8221;) rappt, dann selbstreflexiv und -kritisch. Das Album ist ein achtzigminütiger Emo-Kater, nach dem man alles werden möchte, nur nicht erfolgreicher Rapper. Andererseits: Wenn dabei so grandiose Musik herumkommt &#8230;</p>
<p><strong>12. The Low Anthem &#8211; Smart Flesh</strong><br />
Beim Haldern 2010 stand ich mit offenem Mund im Spiegelzelt und konnte mich nicht entscheiden, ob ich jetzt Gänsehaut kriegen, losheulen oder vor lauter Schönheit einfach tot umfallen sollte. <a href="http://www.coffeeandtv.de/2011/08/15/wenn-es-passiert-2/">2011</a> spielten The Low Anthem dann auf der großen Bühne, aber das Publikum war fast stiller als im letzten Jahr. Was für ein berührendes, großartiges Folk-Album!</p>
<p><strong>11. The Mountain Goats &#8211; All Eternals Deck</strong><br />
Über Jahre waren die Mountain Goats immer nur via Rockmagazin-Sampler am Rande meiner Wahrnehmung aufgetaucht, bis mir eine Freundin dieses Jahr (genau genommen: vor zwei Wochen) <a href="http://www.youtube.com/watch?v=gVws52PPvEA">&#8220;Never Quite Free&#8221;</a> vorspielte. Nachdem ich den Song etwa zwei Dutzend Mal auf YouTube gehört hatte, wollte ich mehr und &#8220;All Eternals Deck&#8221; hält viel davon bereit: Vom hingerotzten &#8220;Estate Sale Sign&#8221; bis zu dunklen Balladen wie &#8220;The Age Of Kings&#8221;. Und natürlich immer wieder &#8220;Never Quite Free&#8221;.</p>
<p><strong>10. Adele &#8211; 21</strong><br />
Über Wochen hatte ich <a href="http://www.tape.tv/musikvideos/Adele/Rolling-in-The-Deep">&#8220;Rolling In The Deep&#8221;</a> im Radio gehört und für &#8220;ganz gut&#8221; befunden, dann stand ich während der Proben zur Echo-Verleihung irgendwo hinter der Bühne, guckte auf einen der Kontrollmonitore und dachte &#8220;Wow!&#8221; Trotzdem brauchte es noch acht Monate und gefühlte zwanzig Singleauskopplungen, bis ich mir &#8220;21&#8243; endlich gekauft habe. Was für ein tolles Album das ist und wie unkaputtbar die Songs selbst bei maximaler Radiorotation sind! Mit Unterstützung von unter anderem Rick Rubin und Dan Wilson (Semisonic) hat Frau Adkins hier ein Album geschaffen, das sicher in einigen Jahren als Klassiker gelten wird. Und wer &#8220;Someone Like You&#8221; ungerührt übersteht, sollte vielleicht mal beim Arzt feststellen lassen, ob er nicht vielleicht einen Eisklotz im Brustkorb spazieren trägt.</p>
<p><strong>9. Noah And The Whale &#8211; Last Night On Earth</strong><br />
Noah And The Whale waren für mich so eine typische Haldern-Band: Hundertmal auf Plakaten und im Programmheft gelesen, aber nie bewusst gesehen. Dann habe ich <a href="http://www.youtube.com/watch?v=fbGUEelmzxo">&#8220;L.I.F.E.G.O.E.S.O.N.&#8221;</a> gehört, dieses ebenso dreiste wie gelungene Beinahe-Kinks-Cover. Und was soll ich sagen? Auch das Album lohnt sich: Makelloser Indiepop mit schönen Melodien und durchdachten Arrangements, der irgendwie direkt in die Euphoriesteuerung meines Gehirns eingreift.</p>
<p><strong>8. Example &#8211; Playing In The Shadows</strong><br />
Hip-Hop, House, Grime, Dubstep, Indie &#8212; alles, was heutzutage mehr oder weniger angesagt ist, ist in der Musik von Elliot Gleave alias Example enthalten. Vom stampfenden <a href="http://www.tape.tv/musikvideos/Example/Changed-The-Way-You-Kiss-Me">&#8220;Changed The Way You Kissed Me&#8221;</a>, das jedem Autoscooter gut zu Gesicht stünde, über das fast britpoppige &#8220;Microphone&#8221; bis hin zum dramatischen &#8220;Lying To Yourself&#8221;: Example rappt und singt sich durch die verschiedensten Stile und schafft damit ein abwechslungsreiches, aber in sich völlig schlüssiges Album, das irgendwie all das abdeckt, was ich im Moment gern hören möchte.</p>
<p><strong>7. Coldplay &#8211; Mylo Xyloto</strong><br />
Es scheint unter Journalisten und anderen Indienazis inzwischen zum guten Ton zu gehören, Coldplay scheiße zu finden. &#8220;Iiiih, sie sind erfolgreich, ihre Konzerte machen Band und Publikum Spaß und überhaupt: Ist das nicht U2?&#8221;, lautet der <a href="http://www.berliner-zeitung.de/kultur/konzert-kinderfasching-in-nordkorea,10809150,11345830.html">Tenor</a> und tatsächlich kann ich viele <a href="http://www.newyorker.com/online/blogs/sashafrerejones/2011/10/why-dont-i-like-coldplay-an-investigation.html">Kritikpunkte</a> verstehen, aber nicht nachvollziehen. Auf &#8220;Mylo Xyloto&#8221; sind Coldplay so ungestüm unterwegs wie noch nie, ihre Songs sind überdreht und <i>uplifting</i> und zwischendurch schließen sie mit ruhigen Akustiknummern den Kreis zu ihrem ersten Album &#8220;Parachutes&#8221; aus dem Jahr 2000. Seit &#8220;A Rush Of Blood To The Head&#8221; hat mich kein Album von Coldplay mehr so begeistert und womöglich sind die vier Engländer <a href="http://www.rp-online.de/digitales/rp-plus/die-letzte-band-1.2516715">tatsächlich</a> die letzte große Band. Kaum eine andere Band schafft es, ihren Sound mit jedem Album so zu verändern und sich doch immer treu zu bleiben. Wenn sie jetzt auf einem Album Alex Christensen und Sigur Rós samplen und ein Duett mit Rihanna singen, dann ist das so konsequent zu Ende gedachte Popmusik, wie sie außer Lady Gaga kaum jemand hinbekommt. Und wenn das jetzt alle hören, sollte man das feiern &#8212; es gibt ja nun wirklich <a href="http://www.coffeeandtv.de/2011/12/20/nur-noch-kurz-die-welt-vernichten/">Schlimmeres</a>.</p>
<p><strong>6. Bright Eyes &#8211; The People&#8217;s Key</strong><br />
So richtig hohe Erwartungen hatte wohl niemand mehr an die Bright Eyes. Zu egal waren Connor Obersts letzte Lebenszeichen gewesen. Und dann kommt er einfach und haut ein Indierockalbum raus, zu dem man sogar tanzen kann. Gut: Die Passagen mit gesprochenem Text und Weltraumsounds muss man natürlich aushalten, aber dafür bekommt man ein merkwürdig optimistisches Gesamtwerk und mit <a href="http://www.youtube.com/watch?v=g6MnpD5_4GI">&#8220;Shell Games&#8221;</a> einen fast perfekten Popsong.</p>
<p><strong>5. James Blake &#8211; James Blake</strong><br />
Nie in meinem Leben habe ich heftigere Bässe in meinem Körper vibrieren spüren als bei James Blakes Auftritt auf dem Haldern Pop. Es regnete leicht und diese Singer/Songwriter-Post-Dubstep-Songs zogen über das Publikum wie sehr gefährliche Gewitterwolken. Diese düstere und anstrengende Musik ist nicht für die Beschallung von Dinnerpartys geeignet, aber sie ist verdammt brillant.</p>
<p><strong>4. The Pains Of Being Pure At Heart &#8211; Belong</strong><br />
Die Neunziger sind, wie gesagt, zurück und The Pains Of Being Pure At Heart haben ihr Shoegaze-Erfolgsrezept von vor zwei Jahren um minimale Grunge-Einsprengsel erweitert. Das ist auf Platte ebenso schön wie <a href="http://www.coffeeandtv.de/2011/07/07/mein-reim-auf-schmerz/">live</a> und begleitet mich jetzt seit Mai.</p>
<p><strong>3. Jonathan Jeremiah &#8211; A Solitary Man</strong><br />
Auf dem Haldern Pop Festival war ich so weit, dass ich dem nächsten Jungen mit Akustikgitarre selbige über den Schädel ziehen wollte. Dann hörte ich &#8220;Happiness&#8221; von Jonathan Jeremiah im Radio und war begeistert. Der Mann packt die Seele zurück in Soul &#8212; und alles Andere hab ich ja schon im August <a href="http://www.coffeeandtv.de/2011/08/24/hallo-endorphin/">geschrieben</a>.</p>
<p><strong>2. Ed Sheeran &#8211; +</strong><br />
Na so was: Noch ein Junge mit Gitarre! Ed Sheeran war während meines Schottland-Urlaubs im September <i>das</i> Hype-Thema auf der Insel und er ist so etwas wie das fehlende Bindeglied zwischen Damien Rice und <a href="http://www.coffeeandtv.de/2008/06/24/mraz-ab/">Jason Mraz</a>, zwischen Get Cape. Wear Cape. Fly und <a href="http://www.coffeeandtv.de/2008/12/11/gitarre-bass-kein-schlagzeug/">Nizlopi</a>. Die ruhigen Songs sind erschreckend anrührend, ohne jemals Gefahr zu laufen, kitschig zu werden, und bei den schnelleren Stücken kann der 21-Jährige (<i>fuck it, I&#8217;m old</i>) beweisen, dass er genauso gut rappen wie singen kann. &#8220;+&#8221; ist ein phantastisches Album, das ich gar nicht oft genug hören kann. In Deutschland kommt es im neuen Jahr raus.</p>
<p><strong>1. Bon Iver &#8211; Bon Iver</strong><br />
Noch ein Junge mit Gitarre. Und noch zwei Gitarren. Und ein Bass. Synthesizer. Eine Bläsersektion. Und nicht einer, sondern gleich zwei Schlagzeuger. Justin Vernon hat gut daran getan, seine als Ein-Mann-Projekt gestartete Band zur Bigband auszubauen, und einen deutlich opulenteren Sound zu wählen als bei &#8220;For Emma, Forever Ago&#8221;. So lassen sich Debüt und Zweitwerk kaum vergleichen und &#8220;Bon Iver&#8221; kann ganz für sich selbst stehen mit seinen Tracks, die teilweise eher Klangräume sind als Songs, und die trotzdem ganz natürlich und kein Stück kalkuliert wirken. Vom anfänglichen Zirpen des Openers &#8220;Perth&#8221; bis zu den letzten Echos des viel diskutierten Schlusssongs &#8220;Beth/Rest&#8221; ist &#8220;Bon Iver&#8221; ein Meisterwerk, an dem 2011 nichts und niemand vorbeikam.</p>
<p><i>Hinweis: Bitte halten Sie sich beim Kommentieren an die <a href="http://www.npr.org/blogs/monkeysee/2011/12/14/143699630/the-20-unhappiest-people-you-meet-in-the-comments-sections-of-year-end-lists">Regeln</a>.</i><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/f83c8014b94b4ec58ffd1872a64a5c2a" width="1" height="1" alt=""></p>
 <p><a href="http://www.coffeeandtv.de/?flattrss_redirect&amp;id=6470&amp;md5=db7c47d726c94a86c2050ea0e28448cf" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.coffeeandtv.de/2011/12/23/alben-des-jahres-2011/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>23</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nur noch kurz die Welt vernichten</title>
		<link>http://www.coffeeandtv.de/2011/12/20/nur-noch-kurz-die-welt-vernichten/</link>
		<comments>http://www.coffeeandtv.de/2011/12/20/nur-noch-kurz-die-welt-vernichten/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 18:04:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Heinser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rock'n'Roll High School]]></category>
		<category><![CDATA[alexandra stan]]></category>
		<category><![CDATA[angela merkel]]></category>
		<category><![CDATA[christina aguilera]]></category>
		<category><![CDATA[maroon 5]]></category>
		<category><![CDATA[nickelback]]></category>
		<category><![CDATA[one hit wonder]]></category>
		<category><![CDATA[sunrise avenue]]></category>
		<category><![CDATA[tim bendzko]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.coffeeandtv.de/?p=6467</guid>
		<description><![CDATA[Wie jeder geistig etwas speziell gelagerte Musikliebhaber verbringe ich gerade meine Tage damit, Bestenlisten der Songs und Alben des Jahres zu ersinnen, zu verwerfen und völlig neu zu bauen. Es wird noch ein paar Tage dauern, bis ich hier meine für exakt drei Millisekunden gültigen Highlights des Musikjahres 2011 deponieren werde. Vorher möchte ich schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie jeder geistig etwas speziell gelagerte Musikliebhaber verbringe ich gerade meine Tage damit, Bestenlisten der Songs und Alben des Jahres zu ersinnen, zu verwerfen und völlig neu zu bauen. Es wird noch ein paar Tage dauern, bis ich hier meine für exakt drei Millisekunden gültigen Highlights des Musikjahres 2011 deponieren werde.</p>
<p>Vorher möchte ich schon einmal die Gelegenheit nutzen und mir den Unmut aus dem Leib schwämmen, den einige Songs dieses Jahr bei mir verursacht haben. Es ist gut möglich, dass ich das Schlimmste überhört habe, aber das, womit ich via Radio belästigt wurde, ist schlimm genug.</p>
<p>Folgen Sie mir also an den Ort, wo minimale Qualität auf maximalen Erfolg stößt:</p>
<p><strong><a href="http://www.myvideo.de/watch/8095653/Alexandra_Stan_Mr_Saxobeat">5. Alexandra Stan &#8211; Mr. Saxobeat</a></strong><br />
Klamottenläden und Radio verbreiten die frohe Kunde: Das Neunziger-Revival gerät immer mehr in Fahrt. Eine Rückkehr des Eurodance hätte es dafür nicht zwingend gebraucht, wobei &#8220;Mr. Saxobeat&#8221; vor allem dadurch zu nerven wusste, dass man dem Song schlicht nicht entgehen konnte. Wenn die Verwertungskette bestehen bleibt, wird uns nächstes Jahr ein &#8220;Mr. Saxobeat&#8221;-Sample aus einem amerikanischen Hip-Hop-Song anspringen, der dann überraschend cool sein wird (vgl. O-Zone -> <a href="http://www.youtube.com/watch?v=UY6mr9fO-9M">T.I.</a> und Haddaway -> <a href="http://www.myvideo.de/watch/7782898/Eminem_featuring_Lil_Wayne_No_Love">Eminem</a>).</p>
<p><strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=81bvLXHYrJ4">4. Nickelback &#8211; When We Stand Together</a></strong><br />
Nun ja: Nickelback halt. Der einfältige Rockschlager über böse Regierungen, Hunger und Armut auf der einen und das aufrichtige, einfache Volk (inkl. kanadischer Rock-Millionäre) auf der anderen Seite hätte zum Mottolied von Arabischem Frühling und Occupy-Bewegung werden können/sollen, was er offensichtlich nie geworden ist. Diese Welt ist also vielleicht doch gar nicht so schlecht.</p>
<p><strong><a href="http://www.dailymotion.com/video/xkj5ji_maroon-5-moves-like-jagger-ft-christina-aguilera-official-music-video_music">3. Maroon 5 feat. Christina Aguilera &#8211; Moves Like Jagger</a></strong><br />
Eine Paarung, wie sie nur von den Marketingabteilungen großer Plattenfirmen erdacht werden kann &#8212; wer sonst käme auf die Idee, eine biedere Poprockband, die ihre besten Zeiten hinter sich hat, mit einer Sängerin zu vereinen, die ebenfalls den Zenit ihrer Karriere durchschritten hat? Die Spannung zwischen den Interpreten knistert in etwa wie die Erotik zwischen Angela Merkel und David Cameron, Beat und Hookline erinnern in ihrer Schlichtheit an das bereits verrissene &#8220;Mr. Saxobeat&#8221; und überhaupt hat der 68-jährige Mick Jagger ja wohl mal im kleinen Zeh mehr Talent, Charisma und Schwung als diese verzweifelte Reißbrett-Nummer, deren Erfolg die Verantwortlichen hoffentlich wenigstens ein bisschen überrascht und beschämt hat.</p>
<p><strong><a href="http://www.myvideo.de/watch/7999177/Sunrise_Avenue_Hollywood_Hills">2. Sunrise Avenue &#8211; Hollywood Hills</a></strong><br />
Eigentlich finde ich ja, dass jede Band ihre Berechtigung hat, wenn sie nur einen Hörer findet, dem die Musik etwas bedeutet. Sunrise Avenue schaffen es immer wieder, meine liberale Weltsicht in diesem Punkt in Frage zu stellen. Ich meine: Was <i>soll</i> das? Wie langweilig kann man einen &#8220;Rocksong&#8221; spielen? Und sind mit den &#8220;Hollywood Hills&#8221; wirklich die chirurgisch optimierten sekundären Geschlechtsmerkmale junger Amerikanerinnen gemeint? Halt: Bitte antworten Sie der Hand, der Kopf will&#8217;s nicht hören.</p>
<p><strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=4BAKb2p450Q">1. Tim Bendzko &#8211; Nur noch kurz die Welt retten</a></strong><br />
Vordergründig hat hier jemand die Selbstwahrnehmung der deutschen Bundeskanzlerin vertont, tatsächlich ist die Debütsingle von Tim Bendzko die Summe all dessen, was bei Singer/Songwritern schief gehen kann: Überaffektierter Gesang, peinlicher, selbstverliebter Text und maximale Matthias-Schweighöfer-Gedenk-Waschlappenhaftigkeit in Videos und Interviews. Bendzko sorgt dafür, dass ich Elefanten eigenhändig auf das Dach des Burj Khalifa schleppen und ihn damit von oben abwerfen möchte. Zumindest aber möchte ich ihm ins Gesicht schreien: &#8220;Geh doch endlich die verkackte Welt retten und hör verdammt noch mal auf zu singen!&#8221;</p>
<p>Hach, das tat gut!<img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/058e826b639b4078bd2627a0188efe24" width="1" height="1" alt=""></p>
 <p><a href="http://www.coffeeandtv.de/?flattrss_redirect&amp;id=6467&amp;md5=62d2163fcbee4872ded739720cb93c5d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.coffeeandtv.de/2011/12/20/nur-noch-kurz-die-welt-vernichten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>32</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sehweg nach Indien entdeckt</title>
		<link>http://www.coffeeandtv.de/2011/11/23/sehweg-nach-indien-entdeckt/</link>
		<comments>http://www.coffeeandtv.de/2011/11/23/sehweg-nach-indien-entdeckt/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 12:34:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Heinser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rock'n'Roll High School]]></category>
		<category><![CDATA[TV On The Radio]]></category>
		<category><![CDATA[3sat]]></category>
		<category><![CDATA[annett louisan]]></category>
		<category><![CDATA[polyana felbel]]></category>
		<category><![CDATA[tv noir]]></category>
		<category><![CDATA[tv-tipp]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.coffeeandtv.de/?p=6431</guid>
		<description><![CDATA[Vor einem Jahr hatte ich Ihnen von Polyana Felbel vorgeschwärmt, einem Boy/Girl Duo aus Köln. Die Band macht zur Zeit Babypause (das Girl ist Mutter geworden), aber man kann jetzt auch Musik von Polyana Felbel kaufen. Streng genommen kann man das seit elf Monaten, als die sehr schöne Debüt-EP erschien, aber die neueste Veröffentlichung ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einem Jahr hatte ich Ihnen von Polyana Felbel <a href="http://www.coffeeandtv.de/2010/11/12/und-dann-kam-polli/">vorgeschwärmt</a>, einem Boy/Girl Duo aus Köln. Die Band macht zur Zeit Babypause (das Girl ist Mutter geworden), aber man kann jetzt auch Musik von Polyana Felbel kaufen.</p>
<p>Streng genommen kann man das seit elf Monaten, als die sehr schöne <a href="http://vibedeck.com/polyanafelbel">Debüt-EP</a> erschien, aber die neueste Veröffentlichung ist schon etwas besonderes: Auf dem Sampler der Erst-Internet-dann-auch-TV-Sendung &#8220;TV Noir&#8221; ist neben exklusiven Mitschnitten von William Fitzsimmons, Heather Nova und Klee auch der Song &#8220;India&#8221; von Polyana Felbel enthalten. Und diese CD können Sie bei <a href="http://www.amazon.de/TV-Noir-Zwei-Various/dp/B005LTDPDY/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;qid=1322050335&#038;sr=8-1">Amazon</a>, <a href="http://itunes.apple.com/de/album/tv-noir-zwei/id474168996">iTunes</a> oder im <a href="http://www.discover-music.de">lokalen Plattenladen</a> erwerben.</p>
<p><iframe width="540" height="304" src="http://www.youtube.com/embed/fONrKTN3qN4" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Die ganze Sendung mit Polyana Felbel (und Annett Louisan) können Sie auch heute Nacht noch einmal auf 3sat sehen, zu Beginn einer mittelgroßen <a href="http://www.3sat.de/page/?source=/musik/158594/index.html">&#8220;TV Noir&#8221;-Nacht</a> um 3.20 Uhr.</p>
<p>Alternativ gibt es die Sendung, von der ich immer noch nicht weiß, ob ich sie wegen ihrer Schwarz/Weiß-Ästhetik schön oder prätentiös finden soll, aber auch in diesem <a href="http://tvnoir.de/tv-noir-mit-annett-louisan-und-polyana-felbel-teil-1/">Internet</a>.</p>
 <p><a href="http://www.coffeeandtv.de/?flattrss_redirect&amp;id=6431&amp;md5=1bfe55452fd894d403127799047109c6" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.coffeeandtv.de/2011/11/23/sehweg-nach-indien-entdeckt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ich sang die ganze Zeit von Dir</title>
		<link>http://www.coffeeandtv.de/2011/11/10/ich-sang-die-ganze-zeit-von-dir/</link>
		<comments>http://www.coffeeandtv.de/2011/11/10/ich-sang-die-ganze-zeit-von-dir/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 19:57:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Heinser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rock'n'Roll High School]]></category>
		<category><![CDATA[ash]]></category>
		<category><![CDATA[avclub.com]]></category>
		<category><![CDATA[ben folds]]></category>
		<category><![CDATA[ben folds five]]></category>
		<category><![CDATA[emmy the great]]></category>
		<category><![CDATA[liebe]]></category>
		<category><![CDATA[liebeslieder]]></category>
		<category><![CDATA[linktipp]]></category>
		<category><![CDATA[musiker]]></category>
		<category><![CDATA[nick hornby]]></category>
		<category><![CDATA[novel]]></category>
		<category><![CDATA[tim wheeler]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.coffeeandtv.de/?p=6081</guid>
		<description><![CDATA[Im Frühjahr 2001 waren Ash groß. &#8220;Shining Light&#8221; lief auf Viva 2 rauf und runter und die Band spielte bei der guten alten Osterrocknacht in der Düsseldorfer Philipshalle. Alan Bangs fragte Sänger Tim Wheeler damals, ob er eigentlich noch mit der Frau zusammen sei, über die er das Lied geschrieben habe, und Wheeler antwortete: Ja, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Frühjahr 2001 waren Ash  groß. &#8220;Shining Light&#8221; lief auf Viva 2 rauf und runter und die Band spielte bei der guten alten Osterrocknacht in der Düsseldorfer Philipshalle. Alan Bangs fragte Sänger Tim Wheeler damals, ob er eigentlich noch mit der Frau zusammen sei, über die er das Lied geschrieben habe, und Wheeler antwortete: Ja, das sei ja auch sonst komisch, den Song jeden Abend spielen zu müssen. Inzwischen ist Tim Wheeler mit Emmy The Great zusammen, die beiden veröffentlichen in Kürze ein gemeinsames <a href="https://www.facebook.com/emmyandtim">Weihnachtsalbum</a>. &#8220;Shining Light&#8221; spielen Ash aber <a href="http://www.setlist.fm/setlist/ash/2011/rock-im-park-nuremberg-germany-63d3366b.html">immer noch</a>.</p>
<p>Man darf in der Musik wie in der Literatur das Lyrische Ich nie mit dem Verfasser verwechseln. Johnny Cash hat (nach allem, was wir wissen) nie einen Mann in Reno erschossen, nur um ihn sterben zu sehen. Und doch erwartet man besonders bei Liebesliedern oft einen Zusammenhang zwischen Werk und Realität &#8212; zumal, wenn der performende Künstler sie selbst geschrieben hat.</p>
<p>Andererseits wird es natürlich auch schnell uninteressant, für wen ein Liebeslied <a href="http://www.fem.com/private/gallery/das-maedchen-aus-dem-song-angie-lola-peggy-sue-9599.html">gedacht war</a>, weil alle den Song auf ihren jeweils aktuellen Schwarm oder Partner projizieren. Und irgendwo in der Welt sitzt dann eine alleinerziehende Mutter, die damit leben muss, dass ihr früherer Lebensgefährte immer noch ein Heidengeld damit macht, sie zu besingen, obwohl er sie schon nach drei Monaten betrogen hat, und für hunderttausende Pärchen ist ihr Lied (also das der Frau) jetzt &#8220;ihr Lied&#8221; (also das der Pärchen).</p>
<p>In Nick Hornbys &#8220;High Fidelity&#8221; erklärt der Ich-Erzähler Rob Flemming:</p>
<blockquote><p>All my life I have wanted to go to bed with — no, have a relationship with — a musician: I&#8217;d want her to write songs at home, and ask me what I thought of them, and maybe include one of our private jokes in the lyrics, and thank me in the sleeve notes, maybe even include a picture of me on the inside cover, in the background somewhere, and I could watch her play live from the back, in the wings (although I&#8217;d look a bit of a berk at the Lauder, where there are no wings: I&#8217;d be standing on my own, in full view of everybody).</p></blockquote>
<p>Die Idee ist vermutlich nur so lange romantisch, wie die Beziehung noch intakt ist. </p>
<p>Auf seinem letzten Album erzählt Ben Folds in &#8220;Belinda&#8221; die Geschichte eines alternden Musikers, der jeden Abend seinen einzigen Hit spielen muss, den er vor Jahren für seine Ehefrau geschrieben hatte, bevor er sie für eine jüngere Frau (&#8220;big breasts / a nice smile / and no kids either&#8221;) verließ. Der Text zu &#8220;Belinda&#8221; stammt aus der Feder von Nick Hornby und lange dachte ich, dass er damit auf eine verquere Art Folds&#8217; persönlichsten Text geschrieben hätte.</p>
<p>Denn auch Folds spielt bei Konzerten immer noch &#8220;The Luckiest&#8221;. Als dieses zauberhafte Liebeslied vor zehn Jahren auf &#8220;Rockin&#8217; The Suburbs&#8221; erschien, musste man annehmen (&#8220;I don&#8217;t get many things right the first time&#8221;), dass er das Lied für seine dritte Frau und die Mutter seiner Zwillinge (&#8220;my collaborator, partner and wife&#8221;, wie er sie im Booklet bezeichnet) geschrieben hatte. Im Jahr 2006 ließen sich die beiden scheiden. </p>
<p>In den Liner Notes zu seinem Retrospektive-Album &#8220;The Best Imitation Of Myself&#8221; (auf dem auch drei neue Ben-Folds-Five-Songs sind, die ich hier sträflicherweise noch gar nicht gewürdigt habe) erklärt Folds nun, das Lied extra für einen Film geschrieben zu haben, in dem es dann doch keine Verwendung fand.</p>
<p>Folds schreibt:</p>
<blockquote><p>Anyway, I didn&#8217;t understand completely what I was writing abaout until years later when I met my Fleur [<em>seine vierte Ehefrau</em>].</p></blockquote>
<p>Es erscheint auf den ersten Blick recht unglaubwürdig, dass ausgerechnet so ein großartiger Lovesong &#8220;einfach so&#8221; entstanden sein sollte. Andererseits ist das ja genau die Magie von Pop und womöglich sind &#8220;I&#8217;ll Catch You&#8221; (The Get Up Kids), &#8220;The Book Of Love&#8221; (The Magnetic Fields) oder &#8220;Balu&#8221; (kettcar) in Wahrheit auch für niemand speziellen geschrieben. Dafür sind dann die Menschen echt, die sich in &#8220;Song For The Dumped&#8221; (Ben Folds Five) oder &#8220;Not Fair&#8221; (Lilly Allen) ihre menschlichen bzw. sexuellen Unzulänglichkeiten vorwerfen lassen müssen.</p>
<p>Jedenfalls hat Ben Folds die Geschichte mit dem Film auch den Leuten vom &#8220;A.V. Club&#8221; noch einmal erzählt, die ihn in seinem Studio in Nashville, TN besucht haben. Den Song gespielt hat er bei der Gelegenheit auch:</p>
<div align="center"><iframe frameborder="no" width="480" height="270" scrolling="no" src="http://www.avclub.com/video_embed/?id=64896"></iframe><br /><a href="http://www.avclub.com/articles/ben-folds-discusses-and-performs-the-luckiest,64896/" target="_blank" title="Ben Folds discusses and performs "The Luckiest"">Ben Folds discusses and performs &#8220;The Luckiest&#8221;</a></div>
<p><small>&#8220;The Luckiest&#8221; funktioniert übrigens auch sehr schön als Sample in Novels <a href="http://www.dailymotion.com/video/x7idve_novel-i-am-feat-talib-kweli-spree-w_music">&#8220;I Am&#8221;</a> und Ben Folds Five planen, gemeinsam ein <a href="http://www.magicalarmchair.com/?p=244">neues Album</a> aufzunehmen.</small><img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/bbcbcca75a274da1b8919a929d375b63" width="1" height="1" alt=""></p>
 <p><a href="http://www.coffeeandtv.de/?flattrss_redirect&amp;id=6081&amp;md5=674a3d2e9e33d78517728bddc8827152" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.coffeeandtv.de/2011/11/10/ich-sang-die-ganze-zeit-von-dir/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>9</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bernd Begemanns Gewaltphantasien</title>
		<link>http://www.coffeeandtv.de/2011/11/10/bernd-begemanns-gewaltphantasien/</link>
		<comments>http://www.coffeeandtv.de/2011/11/10/bernd-begemanns-gewaltphantasien/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 11:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Heinser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rock'n'Roll High School]]></category>
		<category><![CDATA[bernd begemann]]></category>
		<category><![CDATA[interviews]]></category>
		<category><![CDATA[kraftklub]]></category>
		<category><![CDATA[linktipp]]></category>
		<category><![CDATA[pop]]></category>
		<category><![CDATA[schlager]]></category>
		<category><![CDATA[taz-popblog]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.coffeeandtv.de/?p=6409</guid>
		<description><![CDATA[Ich hatte mich neulich ein wenig über deutschsprachige Gegenwartsmusik empört. Ein paar Wochen später hab ich Kraftklub live gesehen und damit die erste neue Band mit deutschen Texten seit sieben Jahren, die mich gekickt hat. Hopfen und Malz sind also noch nicht ganz verloren. Bernd Begemann, dessen Musik ich auch eher nur zu Teilen schätze, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte mich neulich ein wenig über deutschsprachige Gegenwartsmusik <a href="http://www.coffeeandtv.de/2011/10/03/ihr-wollt-ein-liebeslied-ihr-kriegt-ein-liebes-lied/">empört</a>. Ein paar Wochen später hab ich <a href="http://soundcloud.com/kraftklub">Kraftklub</a> live gesehen und damit die erste neue Band mit deutschen Texten seit sieben Jahren, die mich gekickt hat. Hopfen und Malz sind also noch nicht ganz verloren.</p>
<p>Bernd Begemann, dessen Musik ich auch eher nur zu Teilen schätze, hat offensichtlich auch ein Problem mit dem, was man dieser Tage so zu hören bekommt:</p>
<blockquote><p>&#8220;Der normale Indierocker hat diese Akustikgitarre, fängt ein Lied in A-Moll an und singt darüber, dass seine Freundin nicht zurückruft, dass er ein bisschen traurig ist, ein bisschen besorgt ist wegen der Welt, weil er so sensibel ist. Meine Güte, diese Typen müsste man alle bei den Ohren packen und auf die Tischkante schlagen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Gesagt hat er das in einem Interview mit Radio Dreyeckland und man muss Begemanns leiernden Sprachfluss schon ertragen können, um das 20 Minuten lang auszuhalten. Aber dafür bekommt man ein paar charmante Kollegen-Bashings, Begemanns Unterscheidung zwischen Schlager und Pop, sowie seine etwas eigene Definition des Begriffs &#8220;Pop&#8221; zu hören, was die zeitliche Investition durchaus rechtfertigt. (Ich wollte erst &#8220;mehr rechtfertigt als ein halbes Tim-Bendzko-Album&#8221; schreiben, aber diese Aussage wäre ja quasi allgemeingültig.)</p>
<p><b><a href="http://www.rdl.de/index.php?option=com_content&#038;view=article&#038;id=14780%3Aberndbegemannunddiebefreiung&#038;catid=27&#038;Itemid=375">Bernd Begemann im Interview</a></b></p>
<p><small>[via <a href="http://blogs.taz.de/popblog/2011/11/09/schmaehkritik_4xx_bernd_begemann_ueber_gisbert_zu_knypshausen_konstantin_wecker_deutsche_singer-songwriter_und_theatersubventionen/">taz Popblog</a>]</small></p>
 <p><a href="http://www.coffeeandtv.de/?flattrss_redirect&amp;id=6409&amp;md5=a2dc7ef85854c08f65be2c3e8503150f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.coffeeandtv.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.coffeeandtv.de/2011/11/10/bernd-begemanns-gewaltphantasien/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

