q.e.d. (Super-Selbstreferentialität)

Von Lukas Heinser
Veröffentlicht: 17. September 2012 22:02

Ich war heute Nachmittag bei Phoenix zu Gast, um über das Thema “Nachrichtenquelle Internet – Medien im Wandel” zu sprechen. Ich glaube nicht, dass Sie was verpasst haben, aber die Sendung wird morgen Mittag um 12 auch noch mal wiederholt.

Die Kernthese, auf die die Moderatorin Mareike Bokern, Frederik Pleitgen von CNN International und ich uns am Ende geeinigt haben, war ungefähr: Das Internet ist toll, aber man darf nicht alles glauben, was dort steht.

Und damit kommen wir zu dem Tweet, mit dem CNN Germany auf die Sendung hingewiesen hat:

Heute 16h auf Phoenix: Nachrichtenquelle Internet - Medien im Wandel: Mareike Bokern im Talk mit CNNs @fpleitgenCNN und @Lukas_Heinser

Dabei bin ich gar nicht bei Twitter — schon gar nicht als @Lukas_Heinser.

4 Kommentare

  1. Clemens Pelz
    18. September 2012, 10:40

    Super! Gestern habe ich es verpasst aber gerade noch rechtzeitig sehe ich, dass es heute eine Wiederholung gibt.

    Danke für den Tipp. Ich werde es mir mal anschauen :)

  2. SvenR
    18. September 2012, 17:24

    Wieso heißen auch einfach mehrere Leute so? Das ist aber auch gemein.

  3. mathepauker
    18. September 2012, 22:34

    Früher hatte aber zumindest C&TV ein Twitter-Konto. Es hatte auch »Lukas Heinser vom @bildblog« heißen können.

    Weil es zeitlich möglich war, habe ich die erwähnte Wiederholung der Sendung angesehen bzw. nebenbei verfolgt. Im Wesentlichen bestand sie aus wiederverwerteten Filmbeiträgen von ARD und ZDF (z. B. Elektronischer Reporter, Zapp). Dazwischen stellte Frau Bokern den Herren Pleitgen und Heinser mehr oder weniger spannende, darauf bezogene Fragen. Herrn Pleitgens Wortanteil bei den Antworten war deutlich höher als der von Lukas, der entweder nicht viel mitzuteilen hatte, zu schüchtern ist oder sich gerne kurz fasst. Am Ende gab Lukas klugerweise keine Prognose zum Journalismus in zehn Jahren ab. Dazu ein junges Zitat von Personalberater Heiko Mell, das ich zufälligerweise nach der Ausstrahlung las: »Eine sinnvolle Planung konkreter beruflicher Schritte ist für einen Zeitraum von sechs Monaten(!) gut möglich, wird aber für Termine, die später als etwa zwei Jahre in der Zukunft liegen, praktisch illusorisch. Auch die Industrie plant in konkreten personellen Angelegenheiten nicht über diese zwei Jahre hinaus. Für alles, was weiterreichen würde, sind die Unsicherheiten an allen Ecken einfach zu groß. In zehn bis zwölf Jahren wird sich in der Technik, in den Köpfen der Menschen, im wirtschaftlichen Umfeld und auch bei den politischen Rahmenbedingungen derart viel geändert haben, dass jeder heute ausgearbeitete Planungsansatz ins Leere liefe.«

  4. Sinan A.
    19. September 2012, 20:24

    Ich würde gerne leicht Off-Topic anmerken: Das Internet ist toll, wenn man den Rechten nicht alles abkauft.

    BILDblog verlinkt seit Tagen reihenweise auf rechte Artikel zu WELT, FAZ und Perlentaucher. Ein Blick aufs MIGAZIN oder auf den Beitrag von Fabian Köhler (echte Medienkritik, Neues Deutschland, Blogs) könnte da den Horizont erweitern.

    Auch der Link heute auf wbs-law.de war denkbar unglücklich, weil der BILD-Mann in diesem Fall der Frage nachging, ob die Polizei den Notruf eines Ausländers ignorierte.

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