Oh Gott, Herr Doktor

Von Lukas Heinser, 25. Juni 2011 20:12

Da hätte ja auch keiner mit rechnen können, dass das Thema „Promotionsverfahren an deutschen Hochschulen“ noch mal außerhalb der Hochschulrektorenkonferenz gesellschaftlich und medial ventiliert wird. Aber die Fälle, in denen deutsche Politiker ihre Doktorgrade wegen ausgiebigen Plagiats nachträglich wieder aberkannt bekommen, treten in den letzten Monaten derart vermehrt auf, dass man durchaus von einer Häufung oder einem Trend sprechen könnte.

Zuletzt hat es Silvana Koch-Mehrin erwischt, die Vorzeigefrau der FDP. Die Politikerin reagierte darauf mit dem durchaus humorvollen Einfall, ihren geplanten Wechsel als Vollmitglied in den Ausschuss für Industrie, Forschung (!) und Energie des Europäischen Parlaments knallhart durchzuziehen. Sie ersetzt dort ihren Parteikollegen Jorgo Chatzimarkakis, dessen Doktorarbeit derzeit ebenfalls – ich wünschte mir wirklich, ich würde mir das nur ausdenken – von der zuständigen Universität wegen Plagiatsverdachts überprüft wird. (Wenn Sie Ihrem Unmut über Frau Koch-Mehrins neue Aufgabe Ausdruck verleihen wollen, empfehle ich Ihnen die Zeichnung dieser kleinen Online-Petition.)*

Längst ist offensichtlich, was im Frühjahr eher verhalten geäußert wurde: Etwas ist faul im Staate Deutschland.1 Die deutsche Bildungsministerin Annette Schavan reagierte auf die Situation, indem sie von den Universitäten „Selbstkritik“ forderte, was nun auch nicht unbedingt zu den zweihundert naheliegendsten Gedanken gezählt hätte. Dabei ist es ja gerade der desaströsen Hochschulpolitik der vergangenen tausend Jahre2 zu verdanken, dass an den Unis die Absolventen und Doktoren gleichsam am Fließband produziert werden: Jeder zusätzliche von ihnen sorgt für mehr Punkte in den unsäglichen „Hochschul-Rankings“ und für mehr Drittmittel.

Kathrin Spoerr hat das hausgemachte Dilemma in ihrem Leitartikel in „Welt kompakt“ gut zusammengefasst:

Das Problem ist aber nicht, dass zu viele promovieren, sondern, dass die deutschen Universitäten von der Politik im Unklaren gelassen werden über ihren künftigen Sinn. Formelhaft wird an „Forschung und Lehre“ festgehalten, tatsächlich aber kommen immer weniger Professoren neben ihren vielen Pflichten rund ums Lehren dazu, forschen zu können. Sie halten Vorlesungen und Prüfungen, verschwenden in überflüssigen Gremien Arbeits- und Lebenszeit, und ein immer größer werdender Teil ihrer Energie muss in Stellungnahmen zu Studentenklagen investiert werden, die mit ihren Noten unzufrieden waren. Zeit und vor allem Ruhe für Forschung bleibt wenig.

Dabei, so Spoerr, beweise die Bereitschaft von Professoren, „auch Menschen zu promovieren, die nicht Wissenschaftler werden wollen“, „deutlich mehr Gespür für die Gesellschaft und ihre Anforderungen als die scheinheiligen Mahnungen von Schavan“. Womit wir beim eigentlichen Kern des Pudels3 Problems wären: Der Doktortitel ist eigentlich ein akademischer Grad und kein Ornat für Visitenkarten und Messingschilder.

Direkt zu Beginn meines Studiums gaben sich meine Dozenten größte Mühe, den Ball flach zu halten: Professoren wollten unter keinen Umständen mit „Herr Professor“ angesprochen oder angeschrieben werden und Doktoren stellten klar, dass ihr Titel nun einmal Teil ihrer Arbeit und eine Sprosse auf der akademischen (wohlgemerkt!) Karriereleiter sei. Ein Dozent sagte, er verwende seinen Doktortitel eigentlich nur, wenn ihm Ärzte oder Sprechstundenhilfen blöd kämen — mit einem Doktor (weiß ja keiner, welcher Profession) würden die dann gleich ganz anders sprechen.

Das war eine völlig neue Weltsicht für mich. Ich war es eher gewohnt, dass mein Großvater (an dem in Sachen Titelhuberei mindestens ein Österreicher verloren gegangen ist) selbst enge Freunde in deren Abwesenheit als „Professor“ bezeichnet und Geburtstagseinladungen an die Familie seines Schwiegersohns an „Familie Dr. med.“ adressiert.4 In meiner Heimatstadt liefen Menschen rum, die sich ihren frisch erworbenen Doktortitel nachträglich mit der eigenen Schreibmaschine auf ihren Leihausweis der Stadtbibliothek setzten.

An diesem Punkt setzt der Gastbeitrag an, den Fritz Strack, Professor für Sozialpsychologie an der Universität Würzburg, für „Spiegel Online“ geschrieben hat. Strack (für meinen Opa: „Professor Strack“) beginnt bei der in Deutschland üblichen, bei Licht betrachtet eher exotischen Tradition, den Doktortitel im Personalausweis zu vermerken.

Durch die wiederholte Verknüpfung von Namen und Grad wird die Anrede „Herr oder Frau Doktor“ als Höflichkeitsgebot obligatorisch, die dann demjenigen allmählich das Gefühl gibt, der Doktor sei doch Teil des eigenen Namens. Die Verwendung für den persönlichen Gebrauch auf Türschildern, Briefköpfen und beim Einträgen ins Telefonbuch werden zur Selbstverständlichkeit.

Damit werde der Doktorgrad zu „einer Art Adelstitel“, mit dessen Hilfe das gesellschaftliche Prestige „aus eigener Kraft erworben und für den persönlichen und beruflichen Vorteil genutzt werden“ könne.

Warum wohl wollten sonst so viele Leute promovieren? Es sind eben nicht nur Nachwuchswissenschaftler, die eine berufliche Tätigkeit in Forschung und Lehre anstreben. Viele sind einfach scharf auf das zusätzliche Geld und die Karrierechancen, die die Titelfunktion des faktischen Namenszusatzes mit sich bringen. Vor allem für den Aufstieg in Führungspositionen in Wirtschaft oder Politik ist ein sichtbarer Doktorgrad von unschätzbarem Vorteil.

Das unterscheidet diese Menschen von meinen bescheidenen Literaturwissenschaftlern an der Uni: Für sie ist der Doktorgrad ein Mittel zum Zweck, der ihnen Instant-Ansehen bringen soll. Dabei sollte die Doktorarbeit eigentlich Berufung und Hauptaufgabe im akademischen Alltag sein und nichts, was man über Jahre neben seiner „Berufs- und Abgeordnetentätigkeit als junger Familienvater in mühevollster Kleinarbeit“ (Ex-Doktor Karl-Theodor zu Guttenberg) zum eigenen Schmucke vorantreibt. Überspitzt gesagt ist die Doktorarbeit etwas, was einen am Hungertuch nagen lässt und einem außer Erkenntnisgewinn und Respekt in der Wissenschaftsgemeinde nichts einbringen sollte — zumindest keinen beschleunigten Aufstieg in Politik und Wirtschaft.

Strack leitet aus seinem Essay zwei Kernforderungen ab: Eine Änderung des deutschen Personalausweisgesetzes und eine Reformation der Promotionsregeln für Mediziner. Ich finde, das klingt nach einem guten Anfang.

In den Medien ist der Anteil der Doktoren übrigens eher überschaubar, weswegen man sich mit einem anderen Prestige-Generator zu behelfen versucht: Hier ist fast jeder Träger irgendeines Medienpreises.

*) Nachtrag, 26. Juni: Frau Koch-Mehrin verzichtet auf ihren Sitz im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie.

  1. Verballhornung des Ausspruchs „Etwas ist faul im Staate Dänemark“ („Something is rotten in the state of Denmark“) aus William Shakespeares Drama „Hamlet“ (Marcellus, Akt 1, Szene 4). []
  2. Anspielung auf den Slogan „Unter den Talaren: Muff von tausend Jahren“ der Studentenproteste in den späten 1960er Jahren. []
  3. Wohlfeiler Verweis auf den Ausruf „Das also war des Pudels Kern!“ in Johann Wolfgang Goethes Tragödie „Faust“ (Faust, Studierzimmerszene, Zeile 1323). []
  4. Wobei dieses Verhalten nicht auf schnöde Doktoren- und Professorentitel beschränkt ist: es gibt ja auch noch Diplom-Ingenieure, Stadtbauräte und Markscheider. Nur ich warte bisher vergeblich auf Post an Lukas Heinser, B.A. — was aber irgendwie auch ganz beruhigend ist. []

16 Kommentare

  1. Samuel
    25. Juni 2011, 20:40

    …wobei in eine Reihe mit Dagmar von Taubes „kontinuierlich guten Interviews“ gestellt zu werden nun auch nicht gerade etwas ist, das ich mir ans Türschild schreiben würde. ;) Glückwunsch!

  2. Turtle
    26. Juni 2011, 9:26

    Ich muss da mal ein bisschen widersprechen, auch weil ich zur Schar der Doktoranden zaehle.
    Die Mediziner lasse ich hier mal aussen vor, die sind eine eigene Kategorie. Aber sonst ist eine Doktorarbeit nicht nur dazu da entweder in der wissenschaftlichen Karriere weiterzukommen oder sich damit zu schmuecken (und somit moeglichst wenig echte Arbeit zu investieren). Denn in vielen Faellen bringt ein Doktortitel kein Prestige oder automatisch hoeheres Einkommen (teilweise bei Ingenieuren), oft genug ist es die Voraussetzung um ueberhaupt einen halbwegs attraktiven Job zu bekommen (einige naturwissenschaftliche Faecher z.B.).
    Ich promoviere nicht weil ich anschliessend an der Uni Karriere machen will, das ist tatsaechlich Verschwendung von Lebenszeit, sondern weil es mich interessiert. Genau aus diesem Grund habe ich schon studiert, nicht weil es sich bessser in der Karriere macht. Und ich behaupte, dass das fuer einen gar nicht so kleinen Teil meiner (Fach)-Kollegen auch zu trifft.

    Fuer einen Hungerlohn wuerde ich das uebrigens nicht machen, eine anstaendige Bezahlung ist auch bei dieser Arbeit Voraussetzung. Die Ergebnisse der Arbeit nuetzen naemlich in erster Linie meinem Arbeitgeber und nicht mir.

  3. Rosenkranz007
    26. Juni 2011, 10:43

    Eins haben die Damen und Herren „Politiker“ jedenfalls geschafft: daß der Doktortitel und die damit verbundene Leistung von jeder Friseurin/Sprechstundenhilfe/Restaurantfachfrau/Azubine, die mit dem Schreiben ihres eigenen Namens weitgehend ausgelastet sein dürfte, mit einem „wissenden“ Lächeln quittiert werden darf. Dafür schon mal vielen Dank!

  4. Katharina
    26. Juni 2011, 11:03

    Drittmittel und Hochschulrankings sind erst seit 5 Jahren (Dritttmittel) bzw. ca. 15 (Rankings) als Auslöser einer solchen Entwicklung zu nennen. Sicher sind die neoliberalen Umschwünge in der Hochschulpolitik AUCH Ergebnis der letzten 1000 Jahre, schließlich hat die alte Universitäspolitik nicht verhindern können, dass die neue Politik überhaupt greifen konnte und der Universität ein Konzept aufdrückte, das ihr auf diese Weise schadet. Dass Universitäten ihre Promotionsquote und Absolventenquote hoch halten sollen – sicher, das gab es schon immer, war aber bisher nicht an die Vergabe von Geldern gebunden, das ist es erst seit Bologna. In NRW nennt man das Hochschulfreiheitsgesetz, denn jetzt ist jede Universität auf sich selbst gestellt. Freiheit! Klingt doch gut.

  5. Aus dem Google Reader gefischt [26. June 2011]: Linkdump synapsenschnappsen
    26. Juni 2011, 11:05

    […] Google Reader: Plagiatsaffäre der FDP-Abgeordneten: Die vorsätzliche Wählerbeleidigung der Silvana Koch-Mehrin – Artikel / sueddeutsche.deOh Gott, Herr Doktor […]

  6. FG
    26. Juni 2011, 12:08

    Sind zwei Fälle plus ein Verdachtsfall wirklich eine „Häufung“ oder ein „Trend“?

  7. Links anne Ruhr (26.06.2011) » Pottblog
    26. Juni 2011, 12:51

    […] Oh Gott, Herr Doktor (Coffee And TV) – Zu den diversen Plagiatsaffären hierzulande… […]

  8. Lukas Heinser
    26. Juni 2011, 14:08

    Es ist schon etwas mehr als ein Verdachtsfall.

  9. FG
    26. Juni 2011, 16:51

    OK, da hat sich in den vergangenen Wochen seit ich das letzte mal nachgesehen habe einiges getan. Aber die aktuelle Häufung lässt sich relativ leicht damit erklären, dass es seit ein paar Monaten erstmals einige fleißige Menschen gibt, die sich des Themas systematisch und öffentlichkeitswirksam annehmen. Sprich: der Trend ist nicht das Aberkennen von Politdoktortitteln sondern die Suche nach Plagiaten. Die „Tatzeitpunkte“ der sechs betroffenen PolitikerInnen liegen zwischen 2000 und 2010, wenn man Frau Mathiopoulos dazurechnet zwischen 1986 und 2010.
    (Dem Beitrag kann ich ansonsten übrigens weitgehend zustimmen.)

  10. Howie Munson
    26. Juni 2011, 21:39

    Nachtrag, 26. Juni: Frau Koch-Mehrin verzichtet auf ihren Sitz im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie.

    Naja „Verzicht“ würde ich das nicht nenen eher „Umtausch“… );

    Die FDP-Politikerin werde in einen anderen Ausschuss wechseln, teilte ihr Sprecher am Samstagabend mit.

    und gewählt wurde sie als Frau Dr. deren Arbeit sich wieder lohen sollte…

    ich hoffe da gehen grad paar wirklich konservative Leihstimmen endgültig flöten…

  11. MannimMond
    26. Juni 2011, 23:23

    Herr Heinser, ich muss Ihnen da widersprechen. Auch in meinem Industriezweig (Chemie/Pharma) ist der naturwissenschaftliche Doktortitel unbedingt für das Vorankommen erforderlich.
    Und zwar aus folgendem Grund: Man beschäftigt sich mehrere Jahre mit einem Themengebiet, welches außer einem selbst fast niemanden interessiert. Dabei macht man wissenschaftliche Experimente, die in der Mehrzahl nicht funktionieren, wofür man wieder die Lösung sucht. Und irgendwann auch findet! Man wird dabei einerseits unglaublich frusttolerant, was beruflich von Vorteil ist, und lernt des Weiteren das wissenschaftliche Arbeiten. Ein frischgebackener Student hat in seiner Studienzeit eigentlich nur gelernt, wie man sich Wissen aus Büchern reinpaukt, das taugt nicht für die Praxis. Bei einer Dissertation lernt man, dieses Wissen auch praktisch anzuwenden und selbstständig (!) zu arbeiten.
    Eine Doktorarbeit in den Naturwissenschaften verändert die eigene Sichtweise zu wissenschaftlichen Ergebnissen, wie sie gewonnen werden und interpretiert werden müssen.

    Den dabei erhaltenen Doktortitel nutzt man natürlich auch als Schmuckzusatz im Namen – beruflich. Privat käme ich nie auf die Idee, das Ding auf mein Klingelschild zu schreiben, so etwas ist einfach nur peinlich.

  12. Kai
    27. Juni 2011, 9:34

    „…ist die Doktorarbeit etwas, was einen am Hungertuch nagen lässt und einem außer Erkenntnisgewinn und Respekt in der Wissenschaftsgemeinde nichts einbringen sollte..“

    Sag mal, kennen wir uns oder wieso fast du meine Promotion so treffend zusammen? :D

    Ich habe Anfang ’94 in Neurobiologie promoviert und kann @MannimMond da nur zustimmen. Als Diplom-Biologe in der Forschung zu landen war damals schon eher utopisch. Alle, die ich aus dieser Zeit kenne, sind allenfalls „Diplom-Pharmareferenten“ geworden (ist per se auch nicht unbedingt ein schlechter Job). Private und öffentliche Forschungsbereiche öffneten sich in der Regel nur über die Promotion.

    Im Grunde sind der Diplom-Chem. aber auch der Dipl-Biol. nur noch Zwischenzeugnisse auf diesem Weg.

    Ich gebe aber zu, als erstes den Dr. im Perso eintragen zu lassen. Schließlich ist dieser mit Blut bezahlt worden. Meinem Blut (Schweiß, Tränen, Nerven, etc.)! :-P
    Allerdings nutze ich den Titel nicht. Weder im Beruf, noch privat (nicht mal in meiner eigenen Heiratsanzeige, ich bescheidener Trottel, ich). Außer, ja außer einer kommt einem blöd. Dann heißt es:

    „…Arschloch!“
    „…für Sie immer noch Doktor Arschloch, biddeschön!“

  13. MannimMond
    27. Juni 2011, 10:58

    @Kai:
    Grins, ich glaube nicht, dass wir uns kennen. Aber im naturwissenschaftlichen Bereich ist doch das Alltag. Da lernt man halt während seiner Promotion, dass wirklich nur wenige Dinge so funktionieren, wie es in Lehrbüchern beschrieben ist. Da lernt man halt, das man mal ein wenig tüfteln muss, um einem Gerät mal ein vernünftiges Ergebniss zu entlocken, welches man dann eben auch vor anderen Leuten „verteidigen“ muss. Und wie oft wird man für seine Arbeit kritisiert nach dem Motto: „Warum haben Sie das nicht so (=anders) gemacht?“ Man lernt damit umzugehen.

    Strack schreibt in dem Artikel bei SpOn, dass er möchte, dass der medizinische Doktor reformiert werden solle. Ich denke mir da: Jeder Akademiker weiß doch, dass der medizinische Doktor Dr. med. – wissenschaftlich betrachtet – nichts wert ist, sondern nur dazu dient, bei Oma Müller einen guten Eindruck zu hinterlassen. Jeder ernsthafte Medizindoktorand wird daher auch den Dr. rer. nat. anstreben, wenn er in der Forschung (auch in der Industrie) arbeiten möchte. Mensch, gönnen wir doch den Medizinern ihre Doktorvergabe an jeden Arzt.

    Strack schreibt weiterhin auf SpOn, dass er sich von der Angestellten einer Fluggesellschaft für seinen Doktorgrad auslachen lassen musste. Auch wenn das jetzt arrogant von mir klingen mag: Wenn ich mich von einer Saftschupse für mein Studium und meinen Doktortitel auslachen lasse, hab ich echt ein Problem mit meinem Selbstwertgefühl.

    Ich hab mal den Spruch gehört:
    Wenn man Abi hat, glaubt man alles zu wissen. Wenn man das Diplom hat, weiß man, dass man nichts weiß. Und wenn man den Doktortitel hat, dann hat man erkannt, dass alle anderen auch nichts wissen.
    Ich finde, an dem Spruch ist viel wahres dran.

  14. Linkdump vom Sa, 25. Juni 2011 bis Mo, 27. Juni 2011 Links synapsenschnappsen
    27. Juni 2011, 17:04

    […] Coffee And TV: » Oh Gott, Herr Doktor […]

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  16. Nina
    6. Juli 2011, 15:47

    Erinnert mich an meine Tante, die es für nötig hielt, mit dem Doktortitel ihres Mannes anzugeben, indem die Absenderadresse für die Geburtstagspost, die ich als Kind (!) erhielt, mit „Familie Dr. …“ begann.

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