Abseitige Klagen
Von Lukas Heinser am Montag, 28. Juni 2010 15:48
Kategorie: My Favourite Game
“Das nicht gegebene Tor war der Knackpunkt des Spiels. Das Spiel wäre ganz anders gelaufen. Die Deutschen haben ein gutes Team mit viel Qualität. Sie haben eine gute Chance, die WM zu gewinnen.”
Soweit der englische Mittelfeldspieler James Milner laut “FR Online”.
Trainer Fabio Capello äußerte sich demnach wie folgt:
“Es wäre für uns sehr wichtig gewesen, dass zweite Tor anerkannt zu bekommen. Ich verstehe nicht, warum wor in unser heutigen Zeit mit soviel Technologie immer noch über solche Dinge reden müssen. Ich glaube, dass wir nach dem 1:2 gut gespielt haben. Es hätte 2:2 stehen müssen. Was danach passiert, war enttäuschend aufgrund der Fehler. Die Deutschen haben ihre Konter sehr gut gefahren. Deutschland ist eine große Mannschaft und hat gut gespielt, wir haben Fehler gemacht, aber der Schiedsrichter hat einen noch größeren gemacht. Aber das ist Fußball.”
Werfen wir nun einen Blick auf die “Stimmen zum Spiel” auf der offiziellen Website des Fußballweltverbands FIFA:
Dort sagt Milner vollständig:
“Die Deutschen haben ein gutes Team mit viel Qualität. Sie haben eine gute Chance, die WM zu gewinnen.”
Und Capello doziert:
“Wir haben gut gespielt, Deutschland ist eine der größten Mannschaften hier. Wir haben einige Fehler gemacht, die haben sie mit Kontern ausgenutzt. Die kleinen Dinge entscheiden immer über die Ergebnisse. Nach dem dritten Gegentor waren wir etwas niedergeschlagen. Der Fehler war, nach eingenem Freistoß den Konter zum Tor zu bekommen.”
Mit keinem Wort geht die FIFA auf das nicht gegebene Tor für England ein und auch zum Spiel Argentinien gegen Mexiko gibt es auf fifa.com keinerlei Kritik am Schiedsrichter, der ein Tor für Argentinien gegeben hatte, nachdem er auf der Stadionleinwand gesehen hatte, dass es eindeutig Abseits war.
Offenbar sieht die FIFA noch schlechter als die Schiedsrichter, die sie bei dieser WM einsetzt.
Mit Dank auch an Sebastian.
Montag, 28. Juni 2010 17:07
Die Kopfnuss von Zidane im Finale 2006 kommt im offizielen Fifa Film auch nicht vor. Hauptsache Friede, Freude, Eierkuchen
Montag, 28. Juni 2010 19:32
Auch bei der Spielzusammenfassung auf fifa.com taucht genau diese Szene nicht auf.
Liefen in Nordkorea eigentlich auch noch die beiden letzten Gruppenspiele im TV?
Montag, 28. Juni 2010 20:02
http://www.welt.de/sport/wm201.....weigt.html
“Nach dem 0:4 schwieg der Kommentator durchgehend, ohne ein weiteres Wort wurde die Sendung in der Sekunde des Abpfiffs abrupt beendet.”
Dienstag, 29. Juni 2010 4:07
es gibt da aber durchaus einen deutlcihen Unterschied in den Sprachversionen:
********England pulled a goal back in the 37th minute when a short Lampard corner from the right was played to Gerrard who crossed into the box. Upson, atoning for his earlier error, rose highest above the Germany defence and with Neuer stranded, powered a header into the net. Meetings between these two sides often provide talking points and this one’s came 60 seconds later when Lampard’s shot from the edge of the box struck the underside of the crossbar and bounced down, with the referee ruling the ball had not crossed the goalline.
England started the second half(…)***** http://www.fifa.com/worldcup/m.....mmary.html
wird zu
***********Zunächst verpasste es Frank Lampard, nach einer flachen Hereingabe von James Milner das Spielgerät aus kurzer Distanz an Neuer vorbei über die Torlinie zu bugsieren, doch dann sollte Innenverteidiger Upson seinen Fehler bei Kloses 0:1 wieder gut machen, als er in der 37. Minute infolge einer Flanke von Steven Gerrard höher als die gesamte deutsche Abwehr sprang und wuchtig zum Anschlusstreffer einköpfte. Die englischen Hoffnungen auf einen Sieg gegen den Erzrivalen waren plötzlich wieder allgegenwärtig.
Mit purer Entschlossenheit kamen die Schützlinge von Fabio Capello aus der Halbzeitpause zurück. ******* http://de.fifa.com/worldcup/ma.....mmary.html
die 8 minuten Lücke hab ich nicht gekürzt, die steht da so drin….
Dienstag, 29. Juni 2010 10:17
Durchaus interessant. Vielleicht wollte man den deutschen Lesern eine Auseinandersetzung mit dem nicht gegebenen Gegentor nicht zumuten …