“Mit Essen spielt man nicht” im Wandel der Zeit
Von Lukas Heinser am Freitag, 13. November 2009 9:20
Kategorie: Rock'n'Roll High School
Ja, klar: Auch als Musikvideo-Regisseur kann man nicht täglich das Rad neu erfinden.
Aber …
[Stefanie Heinzmann - Unbreakable, 2009]
Also bitte:
[Travis - Sing, 2001]
(Mal davon ab, liegen natürlich auch noch Welten zwischen den Songs.)
Freitag, 13. November 2009 10:06
Und mit einem Tintenfisch zu werfen ist natürlich wesentlich stylischer.
Freitag, 13. November 2009 10:43
Zu Anfang dachte ich noch, was denn, so ähnlich ist das doch gar nicht.
Aber spätestens beim Tintenfisch wurde es dann wirklich unverschämt.
Freitag, 13. November 2009 10:50
Entschuldigung, aber Sing ist immer noch mein Hass-Song von Travis. Sing – sing, sing, sing. Argh.
Freitag, 13. November 2009 13:12
Wer kennt denn schon Travis?
Und ist Stefanie Heinzmann als Raab-Schützling nicht eine von den guten im Biz?
Ne, ich kann mich Dir und Muriel nur anschließen.
Freitag, 13. November 2009 13:20
@freiwild: Ich finde sie ja durchaus sympathisch und ihre Stimme toll. Aber die Songs auf dem Debütalbum waren schon eher so mittel und die neuen scheinen nicht gerade besser zu sein.
Für das Video hätten Regisseur und Plattenfirma (zufälligerweise sind Travis ja seit dem letzten Album sogar ebenfalls Universal-Künstler, wenn auch nur im Vertrieb über Vertigo) aber durchaus milde Bestrafung im Sinne von zwanzig Minuten Durchkitzeln verdient, finde ich.
Freitag, 13. November 2009 13:42
Vollkommen unterschiedlich. Die Heinzmann hat lange Haare und Travis sind mehrere.
Freitag, 13. November 2009 14:10
Zugegeben, die Kopie ist auch ganz nett gemacht, aber das Travis-Video ist auf so herrlich alberne Weise lustig, das kann Stephanie Heinzmann nicht mal ansatzweise toppen. Nebenbei, früher hielt ich “Sing” für furchtbar, mittlerweile mag ich den Song wirklich.
Freitag, 13. November 2009 14:18
das video von heinzmann ist wirklich nicht gerade gut gemacht. speisen und getränke sich gegenseitig in slow-motion in`s gesichtle werfen ist derbst ideenlos.
video von “sing” verpackt`s wenigstens noch in einer geschichte.
btw: wird die heinzmann eigentlich noch vom raab produziert?
Freitag, 13. November 2009 16:42
Wofür soll man denn auch noch aufwändige Musikvideos produzieren? Werden doch im Grunde ohnehin nur noch für youtube und fürs Nachtprogramm produziert…
(Abgesehen vom Kulturpessimismus ist das natürlich schon eine sehr große…äh Hommage, das Video derart nah an den Clip von Travis anzulehnen)
Freitag, 13. November 2009 16:48
@stefan: Schon beim Debüt hatte Raab mit der musikalischen Produktion nichts zu tun.
@Hirngabel: Ich weiß ja auch, dass Pop ohne Zitate nicht funktionieren würde, aber in dem Fall bin ich mir nicht ganz sicher, ob das nicht einfach plumpes Hoffentlichmerktdaskeiner ist.
Freitag, 13. November 2009 19:57
Naja man brauch alles in HD auch wenn diese Heinzmann nicht so eine Ausstrahlung hat
Freitag, 13. November 2009 23:14
culinary max payne.
damals konnte fran healy sich noch ne haifischflosse aus seinen haaren machen. das geht heut nicht mehr. schon ziemlich lange her.
Samstag, 14. November 2009 1:13
Travis haben den schöneren Tintenfisch. Punkt, aus.
Samstag, 14. November 2009 19:05
Die Kinder in Afrika!
Freitag, 20. November 2009 18:52
Na, immerhin zeigt sie ein bisschen nackte Haut… ;)
Ich frage mich, ob es wirklich bewusst als Zitat gedreht wurde, oder ob Frau Heinzmann das “Original” gar nicht kannte?
Freitag, 20. November 2009 19:00
Frau Heinzmann war 12, als “Sing” rauskam, und – was das wichtigere Gegenargument ist – stammt aus der Schweiz.
Freitag, 4. Dezember 2009 0:46
Das generelle Problem mit Stefanie Heinzmann ist, dass sie zwar singen kann, aber ihre Lieder und Videos immer zu glatt und kalkuliert wirken. Da ist nichts, was irgendwie anecken könnte oder mal eine Spur Unverwechselbarkeit hätte. Hier fliegt das Essen auch schön so, dass wir immer wieder mal etwas in Zeitlupe sehen, weil wir das ja aus zahlreichen Actionfilmen in diesem Jahrzehnt gewohnt sind: Das Bild friert (fast) ein, wenn es hektisch wird. Schade, die Frau könnte sicher mehr. Aber dafür müsste sie mal etwas wagen und nicht immer genau auf der Welle mitsurfen.