Auswärtsspiel: “Und, wie war das damals bei dir?”

Von Lukas Heinser am Samstag, 24. Oktober 2009 0:24
Kategorie: Digital Ist Besser

Holger Frohloff betreibt das Blog 5minutenpause, in dem er gerade die Serie “Und, wie war das damals bei dir?” gestartet hat. Ja, ich hab anfangs auch gedacht, dass das was mit Dr.-Sommer-Themen zu tun hätte, aber darum geht’s gar nicht.

Im ersten Teil erklärt Holger selbst, wie sein erster Kontakt mit dem Internet war, im zweiten Teil darf ich ran.

Lesen Sie, wofür 12-Jährige im Jahr 1996 das Internet nutzen, wie meine Eltern mich jahrelang mit einem arschlangsamen Internetzugang quälten und warum ich heute noch vor die Tür gehe.

Das alles exklusiv auf 5minutenpause.com

2 Kommentare

  1. 1

    Meinen ersten Kontakt mit dem Internet assoziiere ich mit altavista und dem Netscape Navigator. Der Rechner stand im Keller unserer Firma, und man mußte sich jedesmal einen triftigen Grund ausdenken, wenn man in der Mittagspause mal da rein gucken wollte.

  2. 2

    Ich bewundere Dich dafür, dass Du das alles so sauber einzuordnen weißt.

    Mal sehen, was ich noch zusammenbekomme:

    Während meiner Ausbildung 1988 bis 1990 schickten wir noch Disketten mit Lotus-Symphpony-Dateien durch die Gegend.

    1990 an der Technischen Hochschule Darmstadt lernte ich wie der (sic!) Modem funktioniert, Cobol und wie man Ortskurven zu malen hat. Da gab es schon das Hochschulnetz. Ich kann mich beim besten Willen nicht mehr erinnern, ob das das Netz der THD oder zwischen den Hochschulen war. Und ich weiß auch nicht mehr, was ich da gemacht habe.

    Dann wird es unscharf. Zwischen 1992 und 1997 arbeitete ich bei einer Unternehmensberatung für Banken, Behörden und Industrieunternehmen. Wir hatten Wählverbindungen mit MS-Mail realisiert, so dass zwischen 9:00 und 17:00 Uhr stündlich die E-Mails ausgetauscht wurden. Damals hatte die E-Mail-Wichtigkeit tatsächlich noch sinn, da wichtige E-Mails sofort versendet wurden.

    Plötzlich hatten wir einen ISDN-Internetanschluss konnten mit Netscape im Internet surfen (wobei »surfen« in der Zeit definitiv das falsche Bild war), per ftp Dateien austauschen und mit Novell GroupWise Internet-E-Mailen. In der Zeit war auch ein Marketing-Lehrstuhlinhaber in unserem »Lab«, um sich dieses Internet auch mal anzuschauen. Er wurde so gegen 18:00 Uhr von seiner Frau angerufen und sagte ihr (sinngemäß) »ich habe mir eben mal das Internet angeschaut…ja, das ganze!«.

    Neben dem o.g. AltaVista fallen mir spontan noch CraigsList und Yahoo ein – damals ganz große Nummern.

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