Da prallen Welten aufeinander
Von Lukas Heinser am Donnerstag, 30. Juli 2009 20:09
Kategorie: Rock'n'Roll High School
Natalie Imbruglia war vor vielen Jahren mal berühmt. Sie hatte einen Hit namens “Torn” und war eine der ersten Frauen, bei denen ich als Teenager dachte “Schau mal an, die sieht aber ganz gut aus …” (die Zweite war Natalie Portman, womit die Natalie-Serie aber auch schon endete).
Ich habe keine Ahnung, was die Australierin in den letzten Jahren gemacht hat (mutmaßlich Alben veröffentlicht, von denen kaum jemand etwas mitbekommen hat), aber heute vermeldet NME.com, sie habe ein neues Album aufgenommen.
Die eigentliche Nachricht ist aber:
Natalie Imbruglia has announced details of her forthcoming new studio album, which features three co-writes with Coldplay.
Die eigentliche Nachricht ist aber:
The album, entitled ‘Come To Life’, will be released on October 5. It will be preceded by a single, ‘Want’, on September 28. The single is a Coldplay co-write, as are album tracks ‘Lukas’ and ‘Fun’.
(Hervorhebung von mir)
Nach all den Jahren, in denen ich mit “Luka” von Suzanne Vega Vorlieb nehmen musste (was ja immerhin ein schöner, wenn auch etwas deprimierender Song war), gibt’s jetzt endlich “Lukas” — und das gleich von Natalie Imbruglia und Coldplay.1
Damit sind wir aber noch nicht bei der spannendsten Kollaboration des Musikherbstes, denn die kommt wohl aus einem anderen land down under, aus Neuseeland. Neil Finn (Ex-Split Enz, Ex- und Wieder-Crowded House, Finn Brothers) hat letztes Jahr Weihnachten einen ganzen Haufen Musiker um sich geschart, um unter dem Projektnamen 7 Worlds Collide ein paar Songs2 für einen guten Zweck aufzunehmen.
Die Liste der Mitwirkenden beinhaltet unter anderem Johnny Marr (Modest Mouse, Ex-The Smiths), Phil Selway und Ed O’Brien (beide Radiohead), Jeff Tweedy, John Stirratt, Glenn Kotche und Pat Sansone (alle Wilco), KT Tunstall, Bic Runga, Tim Finn, Liam Finn, Lisa Germano und Sebastian Steinberg (Soul Coughing). Die Songs wurden in den wüstesten Kombinationen geschrieben und eingespielt und wie man den Videos auf der MySpace-Seite des Projekts entnehmen kann, hat das alles wohl richtig viel Spaß gemacht. Erste Höreindrücke gibt es dort auch schon.
Donnerstag, 30. Juli 2009 20:26
Was soll ich sagen? Schon mal “das Lied von Manuel” gehört? -> http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/d.....raenen-nah
Donnerstag, 30. Juli 2009 20:45
Was Frau Imbruglia in den vergangenen Jahren gemacht hat? Nun, zum Beispiel im Film „Johnny English“ mit Rowan Atkinson sowas wie das Bean-Girl gespielt.
(Und wieder einen neuen Rekord auf der nach oben offenen Kalauer-Skala aufgestellt.)
Donnerstag, 30. Juli 2009 21:59
Für Johannes gibt es auch keine wirklichen Lieder, nur, wenn man die englische Form “Joe” nimmt: zum einen natürlich “Hey Joe” oder noch cooler “Joe’s Garage” von Frank Zappa.
Und, auch wenn danach nicht gefragt wird, hier ein paar spontan eingefallene gute Lieder mit einem Namen als Titel:
Adam Green – Jessica, Bob Dylan – Sara, Tele – Mario, Moritz Krämer – Klaus, Tom Waits – Martha
Donnerstag, 30. Juli 2009 22:12
Na ja, Johannes, das stimmt ja nicht, sogar Fettes Brot haben ein Lied “Johannes” gedichtet.
Und dann gibt es noch das hier:
http://www.youtube.com/watch?v=h4jDGH9Vo8I
und das
http://www.youtube.com/watch?v=2p19EC5DeiE
und das
http://www.autismus-online.de/refrain.mp3
Freitag, 31. Juli 2009 0:26
Na dann findet doch mal ein Lied mit Therese :|
Freitag, 31. Juli 2009 0:57
Als ich mich zum Schüleraustausch Mitte der 90er in einem englischen Pub wahrheitsgemäß und mit pseudocooler Aussprache als “Jerk” vorstellte, war erstmal ‘ne Runde fällig. Ich hab es damals nicht verstanden und bin dann aber irgendwann auch zum Joe übergegangen.
Freitag, 31. Juli 2009 11:06
Hmmm, da muss ich mal überlegen wo ein Songtitel über einen Christian vorkommt (und nicht über Christen im Allgemeinen). Muss es geben, fällt mir aber gerade nichts ein.
Aber mir fällt auf, dass mein Lieblingssong 2009 aus einem Vornamen besteht (nämlich Bat For Lashes – Daniel). Dabei geht mir eigentlich ein Daniel, den ich kenne seit einer Zeit auf die Nerven…
Freitag, 31. Juli 2009 11:14
Mit Daniel gebit es aber auch total viel. VOn Elton John bis zu den Goldenen Zitronen (Daniel, du zeigtes mir, was liebe ist! Daniel, Du zeigtest mir, wie schön das Leben ist!)
Freitag, 31. Juli 2009 11:26
Mymy, das ist eine wirklich interessante Kollaborationsliste. Eine Liste mit Songnamen würde wohl unendlich werden. Ich habe mal meine Sammlung durchforstet und bin gescheitert.
Aber natürlich dürfte da “Julia” in allen Formen und Farben nicht fehlen. Gibt z.B. jetzt ganz neu einen bezaubernden Song von Timo Breker.
PS: Johannes ist auf Englisch John! Und auch da hat man eine große Auswahl an Songs.
Freitag, 31. Juli 2009 11:50
Das Thema Songtitel mit Namen ist überfällig, ich warte gespannt auf das Posting. Mit “Hier kommt Alex” hab ichs ja noch ganz gut getroffen (auch wenns da um Clockwork Orange geht), eine Lena, die ich kenne, ärgert sich aber auch immer über die von dir angesprochenen Songs. Eine Freundin von mir, Cecilia, musste sich immer Fragen nach Simon and Garfunkel anhören und ich kann meine amerikanische Freundin Sarah immer noch ärgern, wenn ich am Telefon singe “No Time is a Good Time for Goodbyes!” Und ich weiß nicht, wie oft ich Johannas schon die Anekdorte erzählt habe, dass es in “Gimme Hope Joanna” um die Stadt Johannisburg geht und nicht um eine Frau.
Toto sind übrigens die Größten wenn es um Frauennamen-Songs geht, rein von der Menge!
Meine Liebste heißt Mirjam, das ist auch ein bisschen schwierig. Den Song muss ich wohl selber schreiben.
Anyway, herzlichen Glückwunsch zum Coldplay-Imbruglia-Lukas!
Freitag, 31. Juli 2009 15:01
Mooooment, war das ein Pur-Diss? :/
Samstag, 1. August 2009 12:40
Song des Tages: Timo Breker – Julia (und noch mehr Songs namens Julia)…
Feine Singer-Songerwriter-Musik kann man immer empfehlen und wenn ein junger Künstler aus Hamburg mit angenehmer Stimme dafür verantwortlich ist, umso mehr. Der Grund für diesen Artikel ist jedoch ein Zusammenkommen von mehreren Dingen. …
Samstag, 1. August 2009 17:06
ui, es gibt mehr Songs über ‘mich’ als ich dachte…wobei das alles nicht so richtige Brüller sind, wie ich zugeben muss…wenn’s um den Interpreten geht, ist Ella Fitzgerald noch am besten, aber mit dem Text kann ich mich nicht ganz identifizieren:
They call her Hard Hearted Hannah,
The vamp of Savannah,
The meanest gal in town;
Leather is tough, but Hannah’s heart is tougher,
She’s a gal who loves to see men suffer!
Sonntag, 2. August 2009 22:48
Ohne jetzt voll in die Diskussion einzusteigen weil wegen müde:
Luc(as) – Seidenmatt
Mad Lucas – The Breeders
Lucio – Readymade
(http://indiepedia.de/index.php/Jungennamen) da gibts auch die Themenliste ‘Mädchennamen’ und afaik auch noch Listen von berühmten Pers. in Song- + Albumtiteln und Bandnamen etc. (Das nur mal kurz als Werbung für die Indiepedia)
Montag, 3. August 2009 4:11
Ergänzung: Ist Johnny Marr nicht inzwischen ständiges Bandmitglied bei den hierzulande immer noch weitgehend unbekannten the Cribs?
Dienstag, 4. August 2009 8:42
Es kommt noch was zu Namen in Songtiteln? Dann bitte ich um schöne Alternative zu Outkasts “Caroline”. Ich sage nur: “She’s the reason for the word bitch.” Danke auch.