“fast surreal-abgeschmackt”

Von Lukas Heinser am Dienstag, 14. April 2009 15:47
Kategorie: Digital Ist Besser

Die gruseligen Details der Mordnacht, beim ersten Prozess noch Schlagzeilenfutter, schienen diesmal fast surreal-abgeschmackt: die Bilder von Spectors Burgvilla, dekoriert in pseudo-barockem Mega-Kitsch, die prallvolle Waffenkammer neben dem Schlafzimmer, das Etui mit den “Hallo Wach”-Pillen und Viagra.

Der Schuldspruch im Prozess gegen Phil Spector sollte Anlass genug sein, noch einmal auf einen Klassiker im Coffee-And-TV-Archiv zu verweisen und Sie auch heute wieder zum gemütlichen Gerichtsreportagen-Saufspiel (ein Schnaps für jedes Adjektiv) einzuladen:

“Bleich wie Mozzarella-Käse”

3 Kommentare

  1. Alberto RaidR Green
    Dienstag, 14. April 2009 16:47
    1

    Hatte mich schon gefragt, ob der Artikel von Jan Wigger sein könnte.

  2. 2

    Das DSF bringt in der Sommerpause auch immer die “Classics”.

    Aber gut, der verlinkte Eintrag war nun wirklich ein echtes Sahnestückchen

  3. Alberto RaidR Green
    Mittwoch, 15. April 2009 12:46
    3

    Christian Bos (Ja, man muss Namen nennen!) vom Kölner Stadtanzeiger schreibt zu dem Fall:

    “Unsere Eltern hatten völlig recht: Rock’n'Roll ist gefährlich, führt zu Wahnsinn und Gewalt. Oder ist es der Schrecken vorm unbekannten Terrain, der den Verstand dieser Bahnbrecher des Klangs überwältigte?”

    http://www.ksta.de/html/artike.....6552.shtml

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