Unter Grünen: Obama on the rocks

Von Lukas Heinser, 15. November 2008 10:44

Für jeden Obama-Verweis hier auf dem Grünenparteitag sollen wir einen Kiwilikör trinken, hat Kunar in den Kommentaren geschrieben. Bisher hält sich das in den Reden in Grenzen, aber diese Journalisten fordern uns einiges ab:

Grünen-Parteitag: Ein bisschen Obama

Grünen-Vorsitz - Cem Özdemir: Auf Barack Obamas Spuren

Heute kann er einen Sieg einfahren, der auch kein leichter war. Erstmals in der deutschen Geschichte würde das Kind einer türkischen Zuwandererfamilie eine Bundestagspartei führen. Und ganz ergriffen ziehen einige Grüne ernsthaft Parallelen zur Biografie des kommenden US-Präsidenten Barack Obama, weil der seine Kinderzeit auch außerhalb des Landes verbrachte, das er künftig regiert.

Cem Özdemir: Der Bonsai-Obama

Cem Özdemir soll Parteichef der Grünen werden: Ein Hauch von Obama

Und zum Schluss noch ein richtig knackiger Slogan von welt.de:

Parteien: Der Grüne Cem Özdemir ist kein Barack Obama

Beachten Sie für alle Parteitags-Beiträge bitte die Vorbemerkungen.

6 Kommentare

  1. Der Postillon
    15. November 2008, 10:56

    Um einen Mittelwert zu ermitteln: Cem Özdemir liegt auf der nach oben offenen Obama-Skala zwischen 0 und 0,7 Obamér.

  2. Tobias
    15. November 2008, 11:29

    «Yes, we Cem»
    http://www.nzz.ch/nachrichten/.....62462.html

  3. orion
    15. November 2008, 12:07

    Wenn sich Özdemir Hunzinger als Spendenmanager holt. Mit dem Michel Friedmann koksen geht und das als größten Fehler seines Lebens ansieht, sich ein wenig unter der Sonne Mallorcas bräunt, alle Türken und andere wahlberechtigte Migranten in Deutschland zu Wählern der Grünen macht. Dann, aber auch nur dann, könnte es mit dem Obama Vergleich immer noch nicht hinhaun.

  4. Kunar
    15. November 2008, 14:46

    Ich freue mich natürlich wie ein Schneekönig, dass so ein kleiner Kommentar tatsächlich berücksichtigt wird, auch wenn das Saufspiel wegen zu erwartendem technischen KO schon vor Mittag nicht ausgeführt werden kann. Wichtig zum Verständnis: Wenn es zu Barack Obama tatsächlich einen inhaltlichen Bezug gibt, muss keiner trinken. Als Beispiel sei genannt, dass jemand lieber mit den Amerikanischen Grünen zusammenarbeiten will als mit Obama. (Die hatten übrigens auch eine schwarze Präsidentschaftskandidatin.) Wenn trotz der allgemeinen Obamabesoffenheit tatsächlich nicht Phrasen wiederholt, sondern Gegenvorschläge gemacht werden, muss man sich das nicht schöntrinken. (Ob der Vorschlag an sich gut ist, die Amerikanischen Grünen besser usw., sei dahingestellt.)

  5. Kunar
    16. November 2008, 19:16

    Um noch mal ein wenig selbstbezogen und unprofessionell zu sein: Die Abendzeitung berichtet unter der Überschrift „Yes We Cem“: Jetzt kommt das Obamale über das Saufspiel. Die fünf Blogstipendiaten haben es bis in die Zwischenüberschrift geschafft.

  6. Lukas
    16. November 2008, 21:21

    Zur Abendzeitung: Großartig. Danke für den Hinweis!