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	<title>Kommentare zu: Du bist New York City und ich bin Wanne-Eickel</title>
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	<description>Popkultur - Allein das Wort schon!</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 19:55:41 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Stet</title>
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		<dc:creator>Stet</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Nov 2008 01:33:57 +0000</pubDate>
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		<description>Nun lasst Euch mal nicht zu sehr von McCains Rede beeindrucken. Die war, mit allem Pathos und den üblichen Buzzwords angereichert, von einem Profi für diesen Effekt aufgeschrieben worden. McCain musste sie nur fehlerfrei vortragen. Wie sagte Bill Maher so schön dazu bei Larry King:

“McCain did make a classy speech last night. But, you know, they all make a classy speech when they lose. What else can you do? And it does ring a little less true when only a day before you’re calling the guy a socialist, a communist, a terrorist, anti-Semitic, anti-American. Oh, we lost? He’s a great guy. Forget what I said yesterday. Let’s all get behind the guy I just said was a communist. Please.” http://www.myzine.com/blog/234/classy-speech-was-only-choice-for-mccain</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun lasst Euch mal nicht zu sehr von McCains Rede beeindrucken. Die war, mit allem Pathos und den üblichen Buzzwords angereichert, von einem Profi für diesen Effekt aufgeschrieben worden. McCain musste sie nur fehlerfrei vortragen. Wie sagte Bill Maher so schön dazu bei Larry King:</p>
<p>“McCain did make a classy speech last night. But, you know, they all make a classy speech when they lose. What else can you do? And it does ring a little less true when only a day before you’re calling the guy a socialist, a communist, a terrorist, anti-Semitic, anti-American. Oh, we lost? He’s a great guy. Forget what I said yesterday. Let’s all get behind the guy I just said was a communist. Please.” <a href="http://www.myzine.com/blog/234/classy-speech-was-only-choice-for-mccain" rel="nofollow">http://www.myzine.com/blog/234.....for-mccain</a></p>
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		<title>Von: Christian</title>
		<link>http://www.coffeeandtv.de/2008/11/07/du-bist-new-york-city-und-ich-bin-wanne-eickel/#comment-11698</link>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Nov 2008 20:28:00 +0000</pubDate>
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		<description>http://www.youtube.com/watch?v=h_ltafpmBIk</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=h_ltafpmBIk" rel="nofollow">http://www.youtube.com/watch?v=h_ltafpmBIk</a></p>
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		<title>Von: Christian</title>
		<link>http://www.coffeeandtv.de/2008/11/07/du-bist-new-york-city-und-ich-bin-wanne-eickel/#comment-11697</link>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Nov 2008 20:27:35 +0000</pubDate>
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		<description>Na Milo, das CSU Argument ist ja gerade eben der gleiche Quatsch: sie mag &quot;gefühlt&quot; verloren haben, ist aber dennoch die objektive Gewinnerin der Wahl. Das ist es ja gerade - nur weil ich mich a) daran berausche, dass mein Hauptgegner ebenfalls verloren hat, bin ich noch kein Gewinner oder b) vorher mit NOCH größeren Verlusten gerechnet habe, bin ich immer noch kein Sieger.

Unter dem Strich blieb: Schröder hatte im Vergleich zur vorherigen Wahl auf zweierlei Weise verloren. 1. Hatte die SPD weniger Stimmen als bei der letzten Wahl, 2. war die SPD nicht mehr die stärkste Fraktion. 

Dass das eben keine Interpretationssache ist, hat man &lt;i&gt;nach&lt;/i&gt; dem Wahlabend 2005 deutlich gemerkt: Merkel Kanzlerin, Schröder nicht.

&lt;i&gt;&quot;Hätte die SPD ähnlich der FDP strikt gesagt, “mit der Merkel machen wir es nicht”, dann hätte die Union ohne jede Regierungsoption dagestanden.&quot;&lt;/i&gt;

Hätte die CDU ähnlich der FDP strikt gesagt, &quot;mit dem Schröder machen wir es nicht&quot;, dann, hm... irgendwas muss in der Realität wohl schon dafür gesprochen haben, dass die SPD jedenfalls von den beiden großen Parteien nicht die Gewinnerin war.

(disclaimer: ich spreche hier weder für Merkel, noch für CDU, noch für CSU)


</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Na Milo, das CSU Argument ist ja gerade eben der gleiche Quatsch: sie mag &#8220;gefühlt&#8221; verloren haben, ist aber dennoch die objektive Gewinnerin der Wahl. Das ist es ja gerade &#8211; nur weil ich mich a) daran berausche, dass mein Hauptgegner ebenfalls verloren hat, bin ich noch kein Gewinner oder b) vorher mit NOCH größeren Verlusten gerechnet habe, bin ich immer noch kein Sieger.</p>
<p>Unter dem Strich blieb: Schröder hatte im Vergleich zur vorherigen Wahl auf zweierlei Weise verloren. 1. Hatte die SPD weniger Stimmen als bei der letzten Wahl, 2. war die SPD nicht mehr die stärkste Fraktion. </p>
<p>Dass das eben keine Interpretationssache ist, hat man <i>nach</i> dem Wahlabend 2005 deutlich gemerkt: Merkel Kanzlerin, Schröder nicht.</p>
<p><i>&#8220;Hätte die SPD ähnlich der FDP strikt gesagt, “mit der Merkel machen wir es nicht”, dann hätte die Union ohne jede Regierungsoption dagestanden.&#8221;</i></p>
<p>Hätte die CDU ähnlich der FDP strikt gesagt, &#8220;mit dem Schröder machen wir es nicht&#8221;, dann, hm&#8230; irgendwas muss in der Realität wohl schon dafür gesprochen haben, dass die SPD jedenfalls von den beiden großen Parteien nicht die Gewinnerin war.</p>
<p>(disclaimer: ich spreche hier weder für Merkel, noch für CDU, noch für CSU)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Oliver Ding</title>
		<link>http://www.coffeeandtv.de/2008/11/07/du-bist-new-york-city-und-ich-bin-wanne-eickel/#comment-11696</link>
		<dc:creator>Oliver Ding</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Nov 2008 20:22:03 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;i&gt;Im Gegensatz dazu ist das Mandat für Obama glasklar.&lt;/i&gt;

So klar war das trotz des großen Vorsprungs bei den Electoral Votes nicht. Wenn man sich die einzelnen Wahlbezirke anguckt, ist auch in den Staaten, die Obama gewann, teilweise dessen Stimmzahl vornehmlich an die Städte gebunden, während das Land - in &quot;roten&quot; und &quot;blauen&quot; Staaten - teilweise geschlossen McCain gewählt hat. Das ist eine andere Art von Spaltung als zuletzt, und deswegen ist es wichtig, dass McCain und Obama jetzt die Einigkeit beschwören. Ob ihnen das besser gelingt als Dabbeljuh, der das gleiche salbaderte, bleibt abzuwarten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>Im Gegensatz dazu ist das Mandat für Obama glasklar.</i></p>
<p>So klar war das trotz des großen Vorsprungs bei den Electoral Votes nicht. Wenn man sich die einzelnen Wahlbezirke anguckt, ist auch in den Staaten, die Obama gewann, teilweise dessen Stimmzahl vornehmlich an die Städte gebunden, während das Land &#8211; in &#8220;roten&#8221; und &#8220;blauen&#8221; Staaten &#8211; teilweise geschlossen McCain gewählt hat. Das ist eine andere Art von Spaltung als zuletzt, und deswegen ist es wichtig, dass McCain und Obama jetzt die Einigkeit beschwören. Ob ihnen das besser gelingt als Dabbeljuh, der das gleiche salbaderte, bleibt abzuwarten.</p>
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	<item>
		<title>Von: Milo</title>
		<link>http://www.coffeeandtv.de/2008/11/07/du-bist-new-york-city-und-ich-bin-wanne-eickel/#comment-11695</link>
		<dc:creator>Milo</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Nov 2008 20:15:15 +0000</pubDate>
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		<description>Christian:
Das ist ja der Punkt. Die SPD war keinesfalls &quot;objektive Verliererin&quot;. Denn das ist so glasklar nicht, wer eine Wahl verloren hat. Gewonnen hat für meine Begriffe, wer in der Lage ist, eine Regierung zu bilden. Dies hätte die SPD theoretisch genauso gekonnt wie die Union. Folglich kann man schlecht behaupten, dass die SPD die Wahlverliererin ist.

Der Einwand, die Union hätte die meisten Stimmen auf sich vereinigt, zieht nicht: Die stärkste Fraktion stellt nicht zwingend auch den Regierungschef, sondern der, der die Mehrheit des Parlamentes hinter sich bringt. Da gab es schon Fälle, wo die stärkste Fraktion in der Opposition landete. Die Union hätte ohne die SPD aus ihrer 4-Stimmen-Mehrheit nichts herausschlagen können. Hätte die SPD ähnlich der FDP strikt gesagt, &quot;mit der Merkel machen wir es nicht&quot;, dann hätte die Union ohne jede Regierungsoption dagestanden. 

Wahlsieg oder - verlust sind einfach Interpretationssache. Man hörte ja auch, dass die CSU die Wahlverliererin sei - sie stellt aber nach wie vor den Ministerpräsidenten.

Dass es Interpretation ist, hat man am Wahlabend 2005 deutlich gemerkt. Dort wurde auch argumentiert, dass die stärkste Fraktion den Regierungsauftrag habe.  Doch das steht in keinem Gesetz, es ist einfach falsch, diesen Anspruch gibt es nicht. 

Ich fand es daher etwas einseitig, dass die Herren von der Tann und Brender nur eine Definition von Wahlsieg zuließen und diese als allgemein gültig durchpeitschen wollten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Christian:<br />
Das ist ja der Punkt. Die SPD war keinesfalls &#8220;objektive Verliererin&#8221;. Denn das ist so glasklar nicht, wer eine Wahl verloren hat. Gewonnen hat für meine Begriffe, wer in der Lage ist, eine Regierung zu bilden. Dies hätte die SPD theoretisch genauso gekonnt wie die Union. Folglich kann man schlecht behaupten, dass die SPD die Wahlverliererin ist.</p>
<p>Der Einwand, die Union hätte die meisten Stimmen auf sich vereinigt, zieht nicht: Die stärkste Fraktion stellt nicht zwingend auch den Regierungschef, sondern der, der die Mehrheit des Parlamentes hinter sich bringt. Da gab es schon Fälle, wo die stärkste Fraktion in der Opposition landete. Die Union hätte ohne die SPD aus ihrer 4-Stimmen-Mehrheit nichts herausschlagen können. Hätte die SPD ähnlich der FDP strikt gesagt, &#8220;mit der Merkel machen wir es nicht&#8221;, dann hätte die Union ohne jede Regierungsoption dagestanden. </p>
<p>Wahlsieg oder &#8211; verlust sind einfach Interpretationssache. Man hörte ja auch, dass die CSU die Wahlverliererin sei &#8211; sie stellt aber nach wie vor den Ministerpräsidenten.</p>
<p>Dass es Interpretation ist, hat man am Wahlabend 2005 deutlich gemerkt. Dort wurde auch argumentiert, dass die stärkste Fraktion den Regierungsauftrag habe.  Doch das steht in keinem Gesetz, es ist einfach falsch, diesen Anspruch gibt es nicht. </p>
<p>Ich fand es daher etwas einseitig, dass die Herren von der Tann und Brender nur eine Definition von Wahlsieg zuließen und diese als allgemein gültig durchpeitschen wollten.</p>
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	<item>
		<title>Von: Matthias</title>
		<link>http://www.coffeeandtv.de/2008/11/07/du-bist-new-york-city-und-ich-bin-wanne-eickel/#comment-11694</link>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Nov 2008 18:52:49 +0000</pubDate>
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		<description>Ein Kettcar-Zitat aus Überschrift, finde ich gut.

Gleichwohl sollte man McCain auf ein nicht allzu hohes Podest heben. Es war sein Wahlkampf, in dem Obama als Terroristen-Freund bezeichnet wurde. Er ist verantwortlich für die Wahl seines &quot;running-mate&quot; in Person der völlig unqualifizierten Palin, die mangels intellektueller Substanz einen reinen Schmutzwahlkampf geführt hat.

Und es war und ist auch seine historische Aufgabe, die Menschen hinter einem Präsidenten Obama zu vereinen. Dies wäre wesentlich einfacher, wenn man nicht einen so polarisierten Wahlkampf geführt hätte.

Wenn ich mich recht entsinne, haben dies John Kerry und Al Gore ebenfalls getan. Auch da gab es jeweils enttäuschte Anhänger. Die Abstimmungsergebnisse waren sogar Ausdruck einer tiefgreifenden Spaltung im Land.

Im Gegensatz dazu ist das Mandat für Obama glasklar.

Die Art und Weise von Schröder war allerdings unter aller Kanone. Allerdings hat das sehr viel vom Menschen Schröder gezeigt. Tiefste Macho-Attitüde gepaart mit einer grandiosen Selbstüberschätzung, die seinem Amtsvorgänger auch nicht unbekannt war.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Kettcar-Zitat aus Überschrift, finde ich gut.</p>
<p>Gleichwohl sollte man McCain auf ein nicht allzu hohes Podest heben. Es war sein Wahlkampf, in dem Obama als Terroristen-Freund bezeichnet wurde. Er ist verantwortlich für die Wahl seines &#8220;running-mate&#8221; in Person der völlig unqualifizierten Palin, die mangels intellektueller Substanz einen reinen Schmutzwahlkampf geführt hat.</p>
<p>Und es war und ist auch seine historische Aufgabe, die Menschen hinter einem Präsidenten Obama zu vereinen. Dies wäre wesentlich einfacher, wenn man nicht einen so polarisierten Wahlkampf geführt hätte.</p>
<p>Wenn ich mich recht entsinne, haben dies John Kerry und Al Gore ebenfalls getan. Auch da gab es jeweils enttäuschte Anhänger. Die Abstimmungsergebnisse waren sogar Ausdruck einer tiefgreifenden Spaltung im Land.</p>
<p>Im Gegensatz dazu ist das Mandat für Obama glasklar.</p>
<p>Die Art und Weise von Schröder war allerdings unter aller Kanone. Allerdings hat das sehr viel vom Menschen Schröder gezeigt. Tiefste Macho-Attitüde gepaart mit einer grandiosen Selbstüberschätzung, die seinem Amtsvorgänger auch nicht unbekannt war.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian</title>
		<link>http://www.coffeeandtv.de/2008/11/07/du-bist-new-york-city-und-ich-bin-wanne-eickel/#comment-11693</link>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Nov 2008 18:40:43 +0000</pubDate>
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		<description>Milo: es sagt ja keiner etwas, wenn man sich innerlich freut, dass man nicht vernichtend geschlagen wurde, sondern nur verloren hat. aber trotzdem gebietet es der respekt vor dem wahlergebnis, vor dem willen des volkes, dass man nicht als objektiver verlierer sich als gewinner darstellt. wenn schröder eine große koalition angeboten hätte als juniorpartner von merkel, ich denke nicht, dass das kritisiert worden wäre.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Milo: es sagt ja keiner etwas, wenn man sich innerlich freut, dass man nicht vernichtend geschlagen wurde, sondern nur verloren hat. aber trotzdem gebietet es der respekt vor dem wahlergebnis, vor dem willen des volkes, dass man nicht als objektiver verlierer sich als gewinner darstellt. wenn schröder eine große koalition angeboten hätte als juniorpartner von merkel, ich denke nicht, dass das kritisiert worden wäre.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: StoiBär</title>
		<link>http://www.coffeeandtv.de/2008/11/07/du-bist-new-york-city-und-ich-bin-wanne-eickel/#comment-11691</link>
		<dc:creator>StoiBär</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Nov 2008 18:03:17 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Wir k&#246;nnten depressiv werden...&lt;/strong&gt;

Das Zitat des Tages kommt heute von Coffee und TV:
Man sollte diese ganzen Vergleiche nicht ziehen. Man sollte sich nicht ansehen, wie Barack Obama diese Pr&#228;sidentschaftswahl gewonnen hat, und dann an Angela Merkel, Frank-Walter Steinmeier und Osk...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir k&#246;nnten depressiv werden&#8230;</strong></p>
<p>Das Zitat des Tages kommt heute von Coffee und TV:<br />
Man sollte diese ganzen Vergleiche nicht ziehen. Man sollte sich nicht ansehen, wie Barack Obama diese Pr&#228;sidentschaftswahl gewonnen hat, und dann an Angela Merkel, Frank-Walter Steinmeier und Osk&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Milo</title>
		<link>http://www.coffeeandtv.de/2008/11/07/du-bist-new-york-city-und-ich-bin-wanne-eickel/#comment-11688</link>
		<dc:creator>Milo</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Nov 2008 16:46:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.coffeeandtv.de/?p=2115#comment-11688</guid>
		<description>Lukas,

ich bin nicht ganz einverstanden mit der Schröder-Schelte. Zum einen, weil er uns sicherlich den unterhaltsamsten Wahlabend der letzten Jahre beschert hat ;-) 

Zum anderen aber auch deswegen, weil hier immer wichtiges unter den Tisch fällt. Schröder hat ja recht, wenn er sagt, dass die SPD medial beerdigt worden war. nach der Ankündigung von Neuwahlen haben sich landauf, landab die Medien in Grabgesängen geübt. Man traute der SPD nicht mehr viel zu, man prophezeite ihr den totalen Absturz. Aber das war ein gewaltiger Irrtum und alle waren überrascht, dass die SPD am Ende doch so stark war. 

Noch die exit polls, also die an die Eliten vorab gegebenen Wahlergebnisse auf Basis von Urnenbefragungen, irrten in diesem Punkt. Zwei Stunden lang sah sich die Union als strahlende Siegerin und musste dann erleben, das alles ganz anders kam. Auch die SPD selber war überrascht, denn zwei Stunden vor der ersten Hochrechnung galt sie als sichere Verliererin.

Man muss jetzt bitte mal in Rechnung stellen, wie sich das für einen SPDler anfühlen mag, als Totgesagter dann doch wieder aufzuerstehen. Das wird immer vergessen. Immer wird pauschal behauptet, dass die SPD verloren habe. Aber was heißt es denn, eine Wahl zu verlieren? Die SPD durfte weiter regieren und deshalb würde ich sie nicht unbedingt als Verliererin ansehen. Im Übrigen beträgt gegenwärtig der Vorsprung der Union nur noch ein einzige Stimme. Die Mehrheit ist hauchdünn, eine echte Machtoption garantiert sie nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lukas,</p>
<p>ich bin nicht ganz einverstanden mit der Schröder-Schelte. Zum einen, weil er uns sicherlich den unterhaltsamsten Wahlabend der letzten Jahre beschert hat ;-) </p>
<p>Zum anderen aber auch deswegen, weil hier immer wichtiges unter den Tisch fällt. Schröder hat ja recht, wenn er sagt, dass die SPD medial beerdigt worden war. nach der Ankündigung von Neuwahlen haben sich landauf, landab die Medien in Grabgesängen geübt. Man traute der SPD nicht mehr viel zu, man prophezeite ihr den totalen Absturz. Aber das war ein gewaltiger Irrtum und alle waren überrascht, dass die SPD am Ende doch so stark war. </p>
<p>Noch die exit polls, also die an die Eliten vorab gegebenen Wahlergebnisse auf Basis von Urnenbefragungen, irrten in diesem Punkt. Zwei Stunden lang sah sich die Union als strahlende Siegerin und musste dann erleben, das alles ganz anders kam. Auch die SPD selber war überrascht, denn zwei Stunden vor der ersten Hochrechnung galt sie als sichere Verliererin.</p>
<p>Man muss jetzt bitte mal in Rechnung stellen, wie sich das für einen SPDler anfühlen mag, als Totgesagter dann doch wieder aufzuerstehen. Das wird immer vergessen. Immer wird pauschal behauptet, dass die SPD verloren habe. Aber was heißt es denn, eine Wahl zu verlieren? Die SPD durfte weiter regieren und deshalb würde ich sie nicht unbedingt als Verliererin ansehen. Im Übrigen beträgt gegenwärtig der Vorsprung der Union nur noch ein einzige Stimme. Die Mehrheit ist hauchdünn, eine echte Machtoption garantiert sie nicht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Florian</title>
		<link>http://www.coffeeandtv.de/2008/11/07/du-bist-new-york-city-und-ich-bin-wanne-eickel/#comment-11683</link>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Nov 2008 13:26:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.coffeeandtv.de/?p=2115#comment-11683</guid>
		<description>@4/Der Postillon:
1998 haben die Generalsekretære der (noch) regierenden CDU, CSU und FDP die Bonner Runde aus Protest verlassen, als Schrøder zugeschaltet wurde. Nicht verlieren zu kønnen ist also eher chronisch.

Obwohl ich mich erinnern kann, dass Schmidt nach dem Misstrauensvotum gegen ihn, Kohl gratuliert hat. Das war aber auch noch eine andere Politikergeneration damals...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@4/Der Postillon:<br />
1998 haben die Generalsekretære der (noch) regierenden CDU, CSU und FDP die Bonner Runde aus Protest verlassen, als Schrøder zugeschaltet wurde. Nicht verlieren zu kønnen ist also eher chronisch.</p>
<p>Obwohl ich mich erinnern kann, dass Schmidt nach dem Misstrauensvotum gegen ihn, Kohl gratuliert hat. Das war aber auch noch eine andere Politikergeneration damals&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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