Scheint die Sonne auch für Nazis?

Von Lukas Heinser am Samstag, 25. Oktober 2008 14:43
Kategorie: Auf Achse, Social Distortion

Auf Demonstrationen ist es nicht groß anders als im Fußballstadion oder auf Rockkonzerten: man ist umgeben von Menschen, mit denen man ganz offensichtlich gemeinsame Interessen teilt, aber wenn man sie sich so ansieht und anhört, kann man sich beim besten Willen nicht mehr vorstellen, mit ihnen irgendetwas gemein zu haben.

Die NPD hat für heute in Bochum zu einer Demonstration gegen “Überfremdung”, “Islamisierung” und “Ausländerkriminalität” aufgerufen und die Bochumer Öffentlichkeit reagierte mit Gegenveranstaltungen. Die Hauptkundgebung, auf die ich auch hier in der Sidebar hingewiesen hatte, stand unter dem Motto “Wir sind Bochum – Nazis sind es nicht!”, was einmal mehr ein beeindruckend merkwürdiger Slogan ist. Denn zum einen sollte es ja genau darum gehen, dass gewisse rechtsextreme Positionen inzwischen mitten in der Gesellschaft angekommen und also sehr wohl auch Teil dieser Stadt sind (ob man will oder nicht), zum anderen: Was sind Nazis dann? Wanne-Eickel?

Trotzdem ging ich heute Mittag natürlich zum Dr.-Ruer-Platz, wo sich etwa 2.000 Menschen versammelt hatten. Das ist im Vergleich zu den etwa 150 marschierenden Nazis zwar beeindruckend (Redner: “Wir sind mehr wie die Gegenseite.” – Publikum: “Als!”), andererseits aber gerade mal 0,5% der Einwohner der Stadt. Aber irgendwie konnte ich, nachdem ich fünf Minuten den Rednern gelauscht hatte, nur zu gut verstehen, wenn man mit dieser Veranstaltung nichts zu tun haben wollte: Da wurde das Scheitern der Konferenz von “Pro Köln” als leuchtendes Beispiel für zivilen Widerstand dargestellt und mit keinem Wort erwähnt, dass prügelnde und Steine werfende Autonome das Bild des friedlichen Protests erheblich gestört hatten. Immerhin zu Gewaltlosigkeit wurde aufgerufen, woran sich die vielen älteren Leute und Kinder auf dem Platz vermutlich auch von sich aus gehalten hätten. Die Antifa, denen man das hinter die Löffel hätte schreiben müssen, hatte eine eigene Veranstaltung, ein paar hundert Meter weiter.

Wirklich zu viel wurde es mir dann, als ein DGB-Mann ans Mikrofon trat und losbrüllte. Bei geifernden Menschen ist es mir egal, welche Position sie vertreten und wie sie heißen: ich kann das Geschrei nicht ertragen und es ist mir völlig schleierhaft, wie sie damit überhaupt ein Publikum erreichen können. Aber vielleicht lenkt sowas einfach ab, wenn man nichts zu sagen hat (Hitler- und/oder Lafontaine-Vergleiche bitte selbst einsetzen).

Von allen Rednern blieb mir nur ein junger Musiker im Gedächtnis, dessen Ansprache über “Nazis gehören hier nicht hin!” und “Verbietet endlich die NPD!” hinausging. Er geißelte die allgemeine Islamophobie, die auch vor “Mainstreammedien” wie “‘Spiegel’, ‘Stern’ und ‘Focus’” nicht Halt mache. Dieser Hauch von inhaltlicher Auseinandersetzung kam bei den Zuhörern aber nicht so gut an wie das Gebrüll des DGB. Kurz darauf war die Kundgebung vorbei.

Beeindruckender als diese kleine Massenveranstaltung, auf denen ich mich sowieso nie besonders wohl fühle, waren die vielen Menschen, die mit Aufklebern und Buttons auf der Jacke durch die Stadt liefen und so ihre ganz eigenen Zeichen gegen die Nazis setzten. Nennen Sie mich pathetisch, aber eine alte Dame, die beim Wochenendeinkauf “No Go für Nazis” auf dem Pelzmantel kleben hat, ist ein viel stärkeres Bild als ein paar Tausend Leute mit bemalten Bettlaken und SPD-Fahnen.

Der Aufmarsch der NPD läuft zur Stunde noch. Sie ziehen vorbei an Plakaten, auf denen “Nazis haben kleine Pimmel” steht, und an Kirchen, deren Glocken Sturm läuten und so die Parolen weitgehend übertönen.

Liveticker dazu gibt es bei den Ruhrbaronen, den Ruhrnachrichten und via twitter vom Westen.

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62 Kommentare

  1. 1

    Diese Musiker war ja wohl das Lächerlichste was ich seit langem gesehen habe. Sich auf eine Bühne zu stellen und irgendwelche total wirren Verschwörungstheorien über CIA Zünder bei der Sauerlandgruppe zu erzählen hat ja wohl kaum etwas mit inhaltlicher Auseinandersetzung zu tun,.

  2. 2

    So “total wirr” scheint die Geschichte nicht zu sein.

  3. 3

    Tröstlich zu wissen, dass Nazis in der Unterzahl sind und die Leute sich auch nach über 60 Jahren noch für das Thema interessieren. Denn nur Vergessen würde böse Saat wieder aufkeimen lassen.

  4. 4

    “Nazis haben kleine Pimmel”…

    Ich halte die linke Seite nun nicht unbedingt für die mit den besseren Argumenten. Wer am lautesten brüllt und/oder läutet, hat noch lange nicht Recht.

    Und so lange der linke Mob bei jeder Gelegenheit die körperliche Unversehrtheit Andersdenkender beeinträchtigt, sind die für mich keinen Deut besser als die, die ich nach öffentlicher Meinung gefälligst zu hassen habe.

    Geschmeiß, beide Seiten!

  5. 5

    (Ach so: “Wir sind mehr” ist auch sehr bezeichnend. In der Gruppe sind sie eben stark. Und schon wieder Parallelen…)

  6. 6

    Äh, “Wir sind mehr” ist eine ganz simple mathematische Feststellung: 2000 > 200.

  7. 7

    Was jedoch wollte der Redner damit sagen?
    “Die anderen sind in der Unterzahl”?

    Mhm.

  8. 8

    Nun ja, Idioten gibt es überall, und wenn der Herr vom DGB meint, er müsse sich als Ur-Antifaschist outen, hat das sicher (auch) politisches Kalkül im Hintergrund.
    (Hab ich jetzt so aus deinem Text aufgefasst, persönlich anwesend war ich nicht, wär auch “etwas” weit)
    Aber wenigstens stehen >diese< Idioten nicht unter der schwarz-weiß-roten Flagge.
    Ist doch auch was wert, oder? *g*

  9. 9

    “Die Antifa, denen man das hinter die Löffel hätte schreiben müssen, hatte eine eigene Veranstaltung, ein paar hundert Meter weiter.” …und da demonstrierte die Antifa absolut friedlich. Man brauchte ihnen offensichtlich nichts hinter die “Löffel” zu schreiben.

  10. 10

    Ich möchte hier keine Lanze für sinnlose Gewalt brechen, aber irgendwie finde ich dieses “auf der einen Seite die Antifa, auf der anderen wir” nicht sonderlich zweckdienlich. Idioten gibt es in der Tat überall, und selbst wenn man Gewalt grundsätzlich ablehnt, gibt es genügend Gründe, über den Einzelfall zu diskutieren. Ich weiß nicht, was in Bochum war, und ich Köln war ich auch nicht anwesend. Deswegen hier nichts dazu. Aber ich war auf genügend Demos, bei denen “die Antifa” ihre Kundgebung woanders hatte – z.B. bei den Ausweichrouten der Nazis, um sich dort querzustellen.
    Bei einer der vielen Nazi-Aufmärsche in Schwäbisch Hall beispielsweise hatten die Einheimischen den Marktplatz mit einem Volksfest belegt und eine bunte Stadt beschworen. 500 Meter weiter haben sich 15-Jährige bei einer “Antifa-Sitzblockade” von der Polizei ins Gesicht schlagen lassen, weil sie es nicht in Ordnung fanden, dass die Nazis gesagt haben: “Dann hockt doch auf dem Marktplatz, wir laufen eben drumrum!” Als dann im Laufe der Zeit von den Leuten, die 200 km Anfahrt in Kauf genommen haben, um den Aufmarsch unmöglich zu machen, der ein oder andere Stein gegen die in diesem Fall wirklich unverhältnismäßig eingreifende Polizei und die Nazis dahinter flogen, hatte man wieder die “Antifakrawalle”, über die sich die Leute mit der Bratwurst in der Hand auf dem Marktplatz beschweren konnten, weil sie selbst ja schließlich schon dafür gesorgt hatten, dass die Nazis nicht laufen können – und das Verhalten “der anderen” damit natürlich nur Gewaltgeilheit ohne politischen Inhalt darstellt.
    Zu lesen war natürlich überall: “Überwiegend friedlich, nur ein paar Randalierer haben gestört.”
    Idioten gibt es wahrlich überall, komischerweise habe ich nicht die Erfahrung gemacht, dass das überwiegend die sind, gegen die im Nachhinein so oft das Wort erhoben wird.
    Ohne jemals einen Stein zum Werfen in der Hand gehalten zu haben, möchte ich wirklich nicht wissen, wie es an den meisten Wochenenden in Deutschland aussehen würde, wenn die ganzen “Chaoten” der Antifa nicht unterwegs wären. Ich bin ernstlich überzeugt davon, dass das nicht weniger Gewalt bedeuten würde, sondern mindestens genauso viel, ggf. eben von anderer Seite aus.
    Ich denke, ganz ehrlich, dass sich Proteste gegen Nazis in vielfältiger Form zeigen müssen. Die bunten Buttons und Schilder gehören ebenso wie ein Eingreifen bei Übergriffen und auch Blockaden bei Aufmärschen dazu.
    Kritische Betrachtung der “eigenen” Aktionen gehört ebenso dazu, ich hab nur oft das Gefühl, dass das ein bisschen einseitig geschieht.
    Naja, nichts für ungut, und die Antwort auf die Überschrift lautet natürlich: “Wenn’s nach mir geht, tut sie’s nicht!”

  11. 11

    Ack zu Sash und was, was ich eh mal ausfuehrlicher bloggen sollte. Diese ganze Antifa-Anfeinderei und -gleichsetzung kommt meiner Ansicht nach von genau den Leuten, die denken, wenn man gar nix macht, dann bleibt eh alles, wies ist. Dass genau das “Geschmeiss” dafuer sorgt, dass sie nicht in irgendwelchen national befreiten Zonen leben, dass es eben nicht zu den Aufmaerschen von ein paar tausend rechten Deppen kommt, dass keine Nazi-CDs an den Schulhoefen verteilt werden, wird getrost ignoriert. Die Gestalten, die sich da in der Illusion wiegen, dass die Rechten schon keine Leute anzuenden gehen werden und dafuer braucht man bloss die Haende in den Schoss zu legen und sich gelegentlich von “Gewalt auf beiden Seiten” zu distanzieren, die sollen sich dieser Illusion meinetwegen hingeben. Aber bitte dann auch die Klappe halten, weil das ist angebracht, wenn man keine Ahnung hat.

  12. 12

    Das teilweise stimmen, aber ich denke, ein “Aber dann bitte auch die Klappe halten” ist nicht wirklich angebracht hier. Jedwede Form der Auseinandersetzung mit dem Thema ist doch in Ordnung. Denn natürlich tragen bunte Feste auch dazu bei, dass rechtes Gedankengut sich nicht noch mehr in der Mitte der Gesellschaft breit macht. Ich wollte an dieser Stelle eher den Konflikt überwinden. Mich ärgert auch vieles, aber das ständige Rumhacken auf “den anderen” macht die Sache nicht besser, gleich auf welcher Seite man steht…

  13. 13

    “Dass genau das “Geschmeiss” dafuer sorgt, dass sie nicht in irgendwelchen national befreiten Zonen leben, dass es eben nicht zu den Aufmaerschen von ein paar tausend rechten Deppen kommt, dass keine Nazi-CDs an den Schulhoefen verteilt werden, wird getrost ignoriert.”

    Nein, das wird zumindest von mir nicht ignoriert. Aber ich möchte auch keine Aufmärsche von linken Deppen erleben oder linksradikale “Scheißbullenstaat”-CDs auf den Schulhöfen verteilt wissen…

  14. 14

    Ich möchte an dieser Stelle ein Zitat meines ehemaligen Chemie-Lehrers einwerfen:

    “Oh, toll! Ne gruppendynamische Diskussion!”

    Puh, ab jetzt wird’s wohl traurig…

  15. 15

    *sigh* Du hast ja recht, ich hab zuviel kommentare gelesen und bin ein wenig aufgekratzt. Ein Stueck weit reden wir grade aber auch aneinander vorbei, ich meine nicht in der Haluptsache irgendwelche bunten Feste und linke Distanziererei von der Antifa, da neige ich zum positiven Denken und freu mich, dass wenigstens *etwas* passiert. ich richt mich eher an die Adresse derer, die halt daheimbleiben und ueberhaupt schon scheisse finden, dass irgendwer was macht, weil wird ja eh alles gut bleiben und wenn dann wieder wo was brennt, dann sagt man halt “Ups” und distanziert sich. Und ich nehm mir einfach mal frech raus, tux. in exakt diese Ecke zu stellen, denn es gehoert schon einiges an boeswilliger Unterstellerei und Selbstgerechtigkeit dazu, aus einem “Gegen rechts haben wir Faktor 10 mehr Leute auf der Strasse als die Nazis” seine Interpretationen rauszulesen. Wenn mal nur die Faschos auf der Strasse sind, dann will ich sein Geflenne nicht hoeren, und dass dem nicht so ist, das liegt an Aktionen wie der gestern und ja, *auch* und nicht zum kleinsten Teil an der Antifa und ihren nichtpazifistischen Teilen. Ich wuerds ja gern mal drauf ankommen lassen und die einschlaegigen rechtsundlinksscheissefinder die Nazen mit ihrer ganzen Menschenliebe aus ihren national befreiten Zonen rausschmusen sehen, aber ich fuerchte, das wird nicht passieren und insofern ists ganz gut, dass man sich da im Vorfeld kuemmert, denn wenn man sich auf die tux.e verlaesst, dann ist man irgendwann verlassen.

  16. 16

    Korrupt, du missverstehst mich. Ich möchte gar keinen Radikalen auf der Straße sehen, weder mit Bomberjacke und Springerstiefeln noch mit Stecknadeln in der Visage.

    Radikales Pack ist radikales Pack. Sobald politische Ansichten mit Gewalt (“Nazis aufs Maul”) und Verhöhnen (“Nazis haben kleine Pimmel”) “verteidigt” werden, nehm ich die Akteure schlicht nicht ernst. Denn das ist genau die falsche Methode. Oder glaubst du, dadurch wird irgendwas besser?

  17. 17

    Ach so, Nachtrag noch mal:
    Natürlich bleib ich bei so was daheim. Aber nicht aus Feigheit oder Wegschauerei oder wasweißich, sondern weil mir das schlichtweg zu dämlich ist.

    “Sich im Vorfeld kümmern” würde ich es nicht nennen, wenn man sich gegenseitig aufs Maul haut. Du etwa?

  18. 18

    Ich versteh dich schon richtig, mach dir keine Sorgen deswegen. Ich brauch da auch nicht mit dir zusammenkommen, dass Leute wie du in der Gegend rumspringen und Meinung absondern, halte ich fuer vollkommen tolerierbar.

  19. 19

    Das ist aber lieb von dir.

    Ich halte “Leute wie mich”, die Radikalismus nicht mit Radikalismus zu bekämpfen gedenken, auch für wesentlich toller als die hirnlosen Schlägertrupps, die den ganzen Tag nichts besseres zu tun haben als sich zu prügeln…

  20. 20

    Kinder!

    Wir sollten uns lieber freuen, dass es gestern offenbar tatsächlich friedlich geblieben ist und Bochum damit geschafft hat, was Köln nicht vergönnt war: gewaltfrei zu sagen “Wir wollen mit Nazis nichts zu tun haben”.

  21. 21

    Verhöhnen ist auch eine Form von Gewalt.

  22. 22

    Verhöhnen ist auch eine Form von Gewalt.

    Na ja. Also … Bitte!

  23. 23

    Fuers Protokoll will ich festgehalten wissen, dass soviel Bloedheit beim Lesen schmerzt und mir hier grade Gewalt angetan wird.

  24. 24

    Ansonsten mag ich Wiedergutmachung ueben und mein Mitleid mit den verhoehnten Nazen aussprechen. Moegen ihre Penisse in den Himmel wachsen wie Lichtdome.

  25. 25

    Ich kann euch den Film “Das Experiment” ans Herz legen. ;o)
    Das ist auch nun nicht unbedingt ein Anlass, sich drüber lustig zu machen. Oder ist psychische Gewalt in irgendeinem Fall “angebracht” eurer Meinung nach?

    “Sind doch nur Nazis.”

    Na dann!

  26. 26

    Wer so gegen Teile der Bevölkerung hetzt, wie es die Nazis tun, sollte augenzwinkernde Kommentare über das eigene Geschlechtsorgan eigentlich wegstecken können. (Und irgendwie ist das ja auch nur Freud, extrem verknappt.)

  27. 27

    Ich wuerd eher von tux mal noch gern ein paar Kommentare anderswo sehen, wo er sich gegen die Verhoehnung Nichtdeutscher, Holocaustopfern, sexueller, ethnischer, religioeser etc. Minderheiten so einsetzt wie hier gegen die Verhoehnung dieser bemitleidenswerten, armen, unterdrueckten Faschos. Nicht, dass es mich stoert, da nen verkappten Rechten ein wenig vorgefuehrt zu haben. Aber ich neige zur Neugier.

  28. 28

    Ich kenne leider kein Blog, in dem man Holocaustopfer verhöhnt, sonst würdest du auch dort meine Kommentare lesen können. Aber ein Großteil der deutschen Blogger findet es offenbar amüsanter, über die Geschlechtsteile anderer Menschen zu urteilen.

    ;-)

    Und ich möchte mich doch gegen die Anschuldigung des verkappten Wasauchimmer erwehren. Ich lasse mich von keinem der beiden Spinnerlager instrumentalisieren. Ich hab ‘nen eigenen Kopf. ;)

  29. 29

    Nicht, dass es mich stoert, da nen verkappten Rechten ein wenig vorgefuehrt zu haben.

    Das ist jetzt aber auch ein sehr schwarz-weißes Weltbild.

    Warum soll man immer, wenn man gegen A ist, automatisch für B sein? Kann man nicht auch A, B und vielleicht sogar auch noch C doof finden?

  30. 30

    Oh, der Bub ist ja nicht nur gegen Linke und Rechte. Er ist dagegen, dass man gegen die Rechten auf die Strasse geht, wenn sie sich wieder breitmachen wollen, er ist dagegen, dass man laut sagen darf, dass es weniger Befuerworter als Gegner der Rechten gibt, er ist dagegen, dass man friedlich demonstriert und geht es um Gewalt, dann faellt ihm zuerst der unertraegliche Hohn ein, der den Rechten mit ihrem zweifellos schlechterem Sex entgegenschlaegt, nicht etwa ein paar hundert Leichen in der Neuzeit und ein paar Millionen mehr, die es gibt, wenn man eine Veranstaltung wie die NPD machen laesst, wie sie will.
    Dass sie tut, was sie will, unterstuetzt er auch, denn wenn wer verhindert, dass die NPD eben macht, was sie will, dann schreit er Scheisse. Und was laeuft wie ne Ente und quakt wie ne Ente, nun ja, soll sich jeder in die Tasche luegen, wie er mag, aber wie gesagt, wer meint, eine national befreite Zone mit vagem Missfallen im Kaemmerlein wieder zu einem Ort zu machen, wo man ohne Lebensgefahr hinkann, auch wenn man unarisch aussieht, der ist halt schreiend dumm. Das ist nicht schlimm, solang er die Klappe haelt, wenn sich andere Leute drum kuemmern, aber dann *die* anzupissen, nun ja, geschenkt.

  31. 31

    Ob die Rechten “zweifellos schlechteren Sex” haben, weiß ich nicht, ich hatte noch nie welchen mit ihnen. Du offenbar ja schon.

    ;-)

    Und ich lese hier von dir immer nur Anschuldigungen. “Der da sagt was gegen Linksextreme, der ist bestimmt ein Nazi!”

    Du solltest mal an deinem Weltbild arbeiten.

  32. 32

    Ach so:
    Du unterschlägst gern, dass das, was du der NPD vorwirfst, auch von ganz anderen Menschen vollführt wird.

    “Ein paar hundert Leichen in der Neuzeit” gab es auch an der Mauer. Alles Nazis in der DDR, eh?

    Und dass man durch einige Gegenden in Berlin-Kreuzberg auch nicht ohne Personenschutz gehen sollte, wird auch gern unterschlagen.

    Typisch.

  33. 33

    *auflach* Du verunglimpfst grade pauschal alle Teilnehmer einer Demo gegen Rechts und schmeisst dabei eben mal verd.di, die Ruhr-Uni, den DGB, die juedische gemeinde und B90/Gruene in einen Topf mit dem Deckel “Linksextreme” und erzaehlst mir was von Weltbild? Tu dir nen Gefallen und denk vor dem Tippen.

  34. 34

    Tu dir nen Gefallen und denk vor dem Tippen.

    Und so eine Bitte von jemandem, der die Qualität des Geschlechtsverkehrs mit der politischen Gesinnung in Verbindung bringt?

  35. 35

    Du schmeißt gerade alle, die die linken Steineschmeißer nicht als demokratische Subjekte akzeptieren, in einen Topf mit dem Deckel “Rechtsextreme”…

  36. 36

    Ich fürchte, die Diskussion dreht sich hier ein wenig im Kreis …

  37. 37

    Du fürchtest richtig. Aber das ist man von derartigen Themen leider gewohnt.

  38. 38

    Lasst doch dieses Nazipack demonstrieren..wieviele sind das denn meistens? 100-200? Wenn es nicht zu diesen großen Gegendemos kommen würde dann würde sich doch auch kein Schwein für diese Nazidemo interessieren. Gewalt von linken Demonstranten wertet doch das kleine Häuflein rechten Elends auf.

  39. 39

    Joh. Deswegen muss man auf die Strasse, wenn der braune Mob kommt. Its as easy as that, und zugegeben, dort manche Menschen *nicht* anzutreffen, hat ja auch was fuer sich. Debattieren mit den Rechten lohnt in den seltensten Faellen, debattieren mit den Stilldabeistehern ist aehnlich unfruchtbar, und mit welcher Klientel man eher verhindert, dass mal wieder die Leute brennen, ist imo klar. Schoenen Sonntag.

  40. 40

    Debattieren mit den Linken ist offenbar auch nicht drin, sonst wird man als Nazi gescholten, woll? ;-)
    Ebenso.

  41. 41

    @fabian: Du hast natürlich insofern Recht, als eine einsame Demo von 200 Irren nicht groß auffällt.

    Andererseits fürchte ich, dass sich doch einige Bürger anschließen würden, wenn gegen “Islamisierung” und “Ausländerkriminalität” demonstriert wird und der große Protest dagegen ausbleibt. Außerdem ist das Totschweigen von Problemen selten eine gute Idee.

    Und um das gleich mal abzuwürgen: Es gab ja zum Glück keine “Gewalt von linken Demonstranten”, sondern die bunte, lebendige Ansage, dass viele Leute in Bochum mit diesen Nazis nichts zu tun haben wollen.

  42. 42

    Ihr tut alle so überrascht, dass es in Bochum eine große Antifa Demo gab ohne das es zu nenneswerten Ausschreitungen kam. Dies verdeutlicht euer von Vorurteilen gezeichnetes Bilder der Linksautonomen Szene. Abgesehen von ein paar Chaoten, die wirklich nur die Gelgenheit suchen, Aggressionen abzulassen und eine Ventil suchen für das Gefühl der Machtlosigkeit gegenüber dem kapitalistischen Unterdürckungsappart. Ansonsten ist der “schwarze Block” keineswegs auf Gewalt aus. Es sind nur Leute die erkannt haben, dass Bratwurst essen und verlogenen Politikern beim anbiedern zuzusehen keine angemessene Form des Protestes ist.
    Sie wollen Nazis aktiv bekämpfen sich Ihnen in den Weg stellen, und sie daran hindern ihre Parolen öffentlich auszugeben.
    So weit so gut, dass es im Umfeld dieser Aktionen oftmals zur Gewalt kommt, liegt an dem teilweise sehr provokatioven Vorgehen der Polizei. In Köln eskalierte die Situation erst nachdem die Polizei mehrer Nazis in ihre Mitte genommen hat und vetrsuchte sie durche eine Blockade auf den Heumarkt zu bringen!
    Natürlich muß das Thema Gewalt diskutiert werden aber differenziert.
    Darüber hinnaus möchte ich etwas zu den bürgerlichern Protesten sagen, die einigen hier so gefallen:
    Die Leute die da auf der Bühne stehen und reden sind oftmals Politiker deren Parteien, zum systematischen Rassismus in diesem Land bei tragen. Stichworte sind hier, Einbürgerungstest und unser Asyl”recht”

  43. 43

    “und sie daran hindern ihre Parolen öffentlich auszugeben.”

    Sie versuchen also das zu verhindern, was sie selbst praktizieren – menschen- und staatsfeindliche Parolen durch die Gegend zu grölen?

    Da endet m. M. n. die Meinungsfreiheit; ob nun einer “Ausländer raus” oder “Mollies und Steine gegen Bullenschweine” schreit ist mir bums…

  44. 44

    @Lukas
    Natürlich sollte man Probleme nicht totschweigen. Man muss sich auch mit dem rechten Mob auseinandesetzen. Aber eben nicht in Form einer großen Gegendemo. Wenn ein (hoffentlich bald nicht mehr) Ministerpräsident in Hessen das Thema Ausländerkriminalität so instrumenatlisiert, daß man glauben glauben soll das hinter jeder Ecke ein krimineller Türke steht der mir ans Leder möchte, dann muss man sich damit politisch auseinandersetzen.

  45. 45

    @fabian: Einem hessischen Ministerpräsidenten kann man bei der nächsten Wahl die Zustimmung verweigern (wobei es sicher auch beeindruckend wäre, einfach mal gegen ihn zu demonstrieren), aber mit einer Partei die (zumindest hier in NRW) zum Glück nur unter “Sonstige” in den Umfragen auftaucht, die aber vermehrt im bürgerlichen Lager auf Stimmenfang geht, mit der muss man sich meines Erachtens anders auseinandersetzen.

    Dass “Nazis haben kleine Pimmel” und “Wir wollen hier keine Nazis haben” keine inhaltliche Auseinandersetzung darstellen ist klar. Da bedarf es dann schon etwas mehr der Aufklärung und nicht nur großer Sprüche, wenn der Mob dann mal durch die Stadt ziehen will. Trotzdem ist mir allein die Schlagzeile “2000 Bochumer sind gegen Nazis” lieber als “200 Nazis ziehen unbehelligt durch Ehrenfeld”.

  46. 46

    Erstmal habe ich kein Problem damit, wenn jemand ein Staatsfeind ist, das bedeutet nur, dass diese Person erkannt hat, das die Bundesrepublik nicht der feine, demokratische, antirassistische Staat ist, als die sie sich gerne darstellt und das im allgemeinen unsere Konstrukte von Staat und Nation nichts naturgegebnes sind.
    Und die Polizei kritischen Parolen, kommen natürlich aus einer langen Geschichte der Polizeigewalt in Deutschland.
    Davon mal abgesehen, waren auf dieser Demo keine Verleichbaren Sprechchöre zu hören (der rdikalste war noch “Gebt den Nazi die Straße zurück, Stein für Stein und Stück für Stück), und würde ich auf einer Demo solche Sprechchöre hören, würde ich versuchen sie zu unterbinden, und das obowhl ich in eurem Weltbild als Linksradikaler gelte.

  47. 47

    @ Lukas
    und mir wäre gar keine Schlagzeile lieber oder wenn schon eine dann vielleicht “200 Nazis demonstrieren und keine Sau interessierts” oder meinetwegen “200 Nazis marschieren, Bürger stehen am Straßenrand und machen sich lustig darüber”
    Meinst du mit der Partei die unter Sonstiges geführt wird die NPD? Die zerlegt sich doch meines Wissens gerade selber in den Landtagen in denen sie vertreten ist

  48. 48

    @Flo: Äh, tut mir leid, bei Parolen und Gewalt gegen Polizisten hört für mich der Spaß auf. Dafür habe ich zu viele Schulfreunde, die zur Polizei gegangen sind.

    Und die Verteidigung von Staatsfeinden ist jetzt auch nichts, was ich unbedingt in den Kommentaren hier lesen möchte. Bei aller berechtigten Kritik an der Politik in diesem Land können wir mit der derzeitigen Staats- und Gesellschaftsform glaub ich immer noch ganz zufrieden sein.

    @fabian: Ja, die NPD zerlegt sich selbst. Und wenn man denen mal zuhört, fällt ja auch meistens auf, dass das überwiegend keine großen Redner sind, die größere Sinnzusammenhänge herstellen können. Aber bei bestimmten Themen fürchte ich halt, dass sich da auch viele Leute anschließen, die eigentlich “gegen Nazis” sind.

  49. 49

    Eine Staats- und Gesellschaftsform die auf der Ausbeutung und Unterdrückung einens großteils der Menschheit basiert! Das ist aber ein ganz neues Thema.
    Nochmal: es war ja genau meine Aussage, dass Parolen und Geewalt gegen die Polizei selbst in der von euch so homogen gedachten linken Szene diskutiert werden und teilweise abgelehnt werden
    Ich will nur deutlich machen, dass es eine Protestkultur geben muß, die über Wurst essen und vor eine Bühne stehen herraugeht.
    Ihr mach es euch zu einfach, wenn ihr alle Linksautonomen als Gewalttäter abtut!

  50. 50

    Ihr macht es euch auch zu einfach, wenn ihr alle NPDler als dumme Schläger abtut…

  51. 51

    @ Flo:
    Ich stimme dir wahrscheinlich in mehr Punkten zu, als du denkst, aber ich denke dennoch, dass die “bürgerlichen” Proteste ihre Daseinsberechtigung haben. Klar, im Gegensatz zu ihnen kann ein Haufen aktiver Antifas vielleicht einen Naziaufmarsch auch alleine verhindern. So lange das aber nicht miteinander kombiniert wird, steht die ganze Welt geschlossen hinter Leuten wie tux, die die an und für sich durchaus inhaltliche Auseinandersetzung zwischen links und rechts als Klopperei zwischen zwei bescheuerten Gruppen wahrnimmt, die außer Gewalt nichts im Kopf haben.
    Denn natürlich ist es auch ein Problem der Linken, dass sie ihre Aktionen, wenn sie mal militant sind, schlecht verkaufen.
    Ich stimme dir zwar zu, dass die Nazis nur Teil eines größeren Problems sind, aber ich verstehe bis heute nicht, wieso immer versucht wird, für einen meinetwegen minimalen Konsens wie dem Kampf gegen Rechts, konservativen Menschen marxistische Kampfliteratur anzudrehen. In Punkto Überzeugungskraft ist der Onkel auf dem Jahrmarkt, der Kindern erzählt, dass es egal ist, welche Hautfarbe Menschen haben, eben den Gruppen überlegen, die seit 10 Jahren das kapitalistische System analysieren und ihre Lösungsvorschläge entsprechend komplex formulieren.
    Jeder hier, der von der linken Seite aus argumentiert, hat einen teilweise Jahrzehnte andauernden Prozess politischer Bildung hinter sich, der von Außenstehenden doch gar nicht mal eben in der Gesamtheit erfasst werden kann.
    Ich habe auch kein Problem damit, wenn Menschen sich als staatsfeindlich bezeichnen, aber das einfach so in den Raum zu werfen ist meiner Meinung nach öfter kontraproduktiv, weil es in der Regel die “Na dann verdient ihr es auch nicht besser”-Schreier anlockt und man letztlich – wie man hier wieder sehen kann – auf einem Niveau diskutieren muss, das sicher für alle Seiten in gewisser Weise entwürdigend ist.

    @ alle:
    Naja, dann kloppen wir uns alle mal verbal weiter, nicht?

  52. 52

    @ Lukas
    Deine Befürchtung teile ich nicht. Jedoch wenn dem so wäre dann verhindert man dies nicht indem man noch lauter krakelt als es die Nazis schon tun sondern indem man sich mit ihren Scheißhausparolen kritisch auseinandersetzt. Soweit das überhaupt möglich ist. Wo dies nicht möglich ist finde ich es sinnvoller sich über sie lustig zu machen. Solche Aktionen gibt es mittlerweile ja auch zuhauf.

  53. 53

    Ich möchte mich an dieser Stelle mal an einem Zwischenfazit versuchen: Verallgemeinerungen sind grundsätzlich abzulehnen!

  54. 54

    @tux Guck dir bitte die so genannte “Autonomen Nationalisten” und deren Verhalten in Dortmund, insbesondere in Hamburg (“es hätte tote gegeben”) an und vergiss nicht wer in Hessen ein wehrloses Mädchen fast zu Tode geprügelt hat!
    Davon abgesehen mache ich es mir nicht so leicht, alle NPDler in eine Topf zu werfen. Im gegenteil, die größere Gefahr, nicht auf physicher aber auf politischer Ebene geh von den Funktionären der Partei aus, die immer mehr versuchen die Mitte der Gesellschaft zu erreichen und für ein Rechts-bürgerlisches Lager wählbar zu werden.
    @Sash Gute Analyse der Situation.

  55. 55

    @tux
    du machst es dir zu einfach wenn du uns alle bezichtigst wir würden die NPD als dumme Schläger abtun. Dumm, ja sicher aber Schläger? Nein, sicherlich nicht. Zumindest nicht alle.

  56. 56

    Die “Autonomen Nationalisten” sind nicht “alle NPDler”… widerwärtige Schlägertruppen gibt’s auf beiden Seiten, das bedeutet aber nicht, dass beide Seiten nur widerliche Schlägertruppen in ihren Reihen haben!

  57. 57

    @ fabian:
    Wieso dumm? Woraus folgerst du das? Aus ihrer politischen Gesinnung?
    Sind Linksextreme denn im Umkehrschluss intellektuell?

  58. 58

    @tux:
    Zuerst sind alle Rechten und alle Linken Spinner? Ich gebe ja selber gerne kontra, aber ich frage mich doch, weswegen ausgerechnet du jetzt in Frage stellst, dass NPDler dumm sind…
    Ich würde diesen Satz auch nicht unterstreichen, denn über das, was gemeinhin als “dumm” bezeichnet wird, kommen sicher auch viele NPDler locker hinaus.
    Eine Einschränkung ihres Weltbildes würde ich allerdings durchaus grundsätzlich vermuten, da dieses größtenteils wenig farbenfroh und kompromissbereit ist. Und insbesondere deiner Argumentation entnehme ich, dass ein eingeschränktes Weltbild doch das verkörpert, was auch du als “Dummheit” bezeichnen könntest.
    Im Übrigen: Diskutieren wir hier gerade wirklich darüber, ob Nazis in Ordnung sind? Im Ernst?
    Egal, welche Weltbilder man nun für obskur hält oder untragbar: Ich bin

    - sorry Lukas, sonst stimme ich deinem Zwischenfazit zu! –

    tatsächlich der Meinung, dass die meisten Ideen der “Linken” (für diesen Sammelbegriff Schande über mich!) intellektuell wesentlich herausfordernder sind als die der Rechten. Wobei das natürlich keine Bedingung ist. Ich verweise hier auf mein erstes Posting: Idioten gibt es zweifellos überall…

  59. 59

    @ tux
    dumm oder nenn es meinetwegen Gedankenfaul weil die Anhänger der NPD den platten und einfachen Parolen der NPD glauben schenken anstatt sie zu hinterfragen. Das Linksextreme intellektuell sind hab ich nie behauptet und würde das auch nie tun.

  60. 60

    Es liegt auf der Hand, dass ein Weltbild, dass Menschen hingegen jeglicher Erkentnisse in höher- und niederrangige Rasse einteilt, das alle Muslime für Terroristen hält und den Holocaust, wenn nicht leugnet, dann herunterspielt, nicht fundiert sein kann.
    Ob den Leuten, die ein solches Weltbild haben Dummheit vorzuwerfen ist, steht auf einen anderem Blatt.
    In meinen Augen resultiert dieses Weltbild in Deutschland aus Perspektivlosigkeit, einem mangelhaften Bildungssystem, nicht immer objektiv berichtenden Medien und bürgerlichen Parteien, die sich gewiße Ängste zu Nutzen machen (R. Koch).

  61. 61

    [gelöscht]

  62. 62

    Angesichts eines solchen Rechtspopulismus wie man ihn sonst nur aus Npd oder Pro Nrw Kreisen kennt, bin ich wirklich fassungslos.
    Unglaublich, dass in Deutschland die Gedankenkette: Islam-Islamist-Terrorist so weit verbreitet ist.
    Einen guten Beitrag dazu hat sichlerlich die Springerpresse geleistet.

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