Sprachkritik ist Haarspalterei
Von Lukas Heinser am Montag, 16. Juni 2008 9:42
Kategorie: My Shared Folder

Mit Dank an Christoph L. und Justus H. für den Hinweis.
Von Lukas Heinser am Montag, 16. Juni 2008 9:42
Kategorie: My Shared Folder

Mit Dank an Christoph L. und Justus H. für den Hinweis.
22 Kommentare
Montag, 16. Juni 2008 10:35
Ich spalte mal Haare: der falsch geschriebene “Friseur” ist natürlich blöd, aber Kuaför ist die vollkommen reguläre türkische Schreibweise, oder nicht?
(Ich steh auf dem Schlauch? Lösch mich!)
Montag, 16. Juni 2008 10:42
@diaet: Dann schau mal den oberen Rand des Bildes an.
Montag, 16. Juni 2008 10:50
Wieso, ist doch nett, wenn’s da auch noch was zu trinken gibt. Und einen Pianisten. ;)
Asche auf mein Haupt.
(Auch das scheint aber nicht unüblich zu sein. Wo auf dieser Seite dann aber das “Web Dizayn” herkommt…)
Montag, 16. Juni 2008 11:08
zumindest kann ich mich in so einem laden nicht blamieren indem ich frisör mal wieder falsch schreibe *G*
Montag, 16. Juni 2008 11:21
Hoffentlich frisieren sie besser als sie schreiben!
Montag, 16. Juni 2008 11:44
@ Dr. Azrael Tod: Sie müssen beim Frisör schreiben? Ich spreche mit meinem immer.
SCNR
BTW: Weiß jemand was “Daykstyle” zu bedeuten scheint? Oder ist das der Familienname.
Und: Ich habe auf meiner Abi-Feier eine ganze Kiste Schaumwein der Sonderangebotsklasse gewonnen, weil ein Mitschüler der festen Überzeugung war, Frisörsalon schriebe man mit zwei o und spräche man “fri-sor-sa-luhn” aus. Er hatte ein besseres Abi als ich, einskommaacht, glaub’ ich, war aber ja bloß in Hessen…
Montag, 16. Juni 2008 11:46
@SvenR klar.. meine Unterschrifft bei der Kartenzahlung *g* (und wehe es merkt jetzt jemand an da könnte man sich ja nicht verschreiben! -.-)
Montag, 16. Juni 2008 13:12
Also frisieren tun sie so:
Montag, 16. Juni 2008 13:30
Folgender Link ist ganz interessant, auch wenn es da nicht um Schreibfehler geht:
http://www.spiegel.de/kultur/z.....99,00.html
Montag, 16. Juni 2008 14:24
@Lukas
die haben eben auch pferdefrisuren im leistungskatalog. unter diesem gesichtspunkt erscheint dann ja auch der saloon schon gar nicht mehr soo weit hergeholt…
;-)
Montag, 16. Juni 2008 14:34
Ich wünsche mir eine Funktion, mit der ich besonders schöne Kommentare farblich hervorheben kann.
Stellen Sie sich ca-fis Beitrag also in Gold mit umlaufender Disco-Girlande vor.
Dienstag, 17. Juni 2008 7:51
In HH-Harburg gibt’s den Nagelsalon “Hoolywood”. Da lassen sich die Hooligans vorm Spiel noch die Nägel französisch machen, chic muss sein.
Dienstag, 17. Juni 2008 9:37
Aber 10000mal sympathischer als die gruseligen “Schnittstellen”, “My Hair Ladies”, “Dirty Hairy”, “Komm du mir mal hair, Bürschen”… ist dieser Saloon auf alle Fälle, oder?
Dienstag, 17. Juni 2008 11:16
Ich weiß gar nicht, wie der Laden hieß, der mir in Berlin die Frisur ruiniert hat, aber ich werde fürderhin nur noch zum “Salon König” in Dinslaken gehen, der seit fünfzig Jahren so heißt – und vor allem so aussieht.
Ich hätte übrigens schwören können, eine Liste der dööfsten Friseurladennamen auch schon mal bei Stuckrad-Barre gelesen zu haben, aber diese Annahme erwies sich bei der Überprüfung als nicht haltbar.
Dienstag, 17. Juni 2008 12:14
@lberto
saloon ist auf jeden fall sehr lässig — wenn sie es doch nur absichtlich so geschrieben hätten! (das anzunehmen will mir beim besten willen nicht gelingen)
@lukas
ich hoffe, su bist nicht zu enttäuscht, dass der eid, den du um ein haar auf stuckrad-barre geschworen hättest, womöglich besser auf den größten deutschlehrer aller zeiten geleistet worden wäre (wenn man die ersten drei absätze erst einmal galant hinter sich gelassen hat)…
(und vielen dank für die disco-girlande :))
Dienstag, 17. Juni 2008 12:22
@ca-fi: Einen Link zu Sick hatte Matt ja auch schon gepostet. Ich war mir nur ziemlich sicher, dass es neben der Liste “Fahrradläden in Studentenstädten, die wirklich so heißen” in “Remix” noch eine weitere über Friseure gab. Ich hatte das Buch definitiv zu lange nicht mehr in der Hand.
Dienstag, 17. Juni 2008 13:25
Bitte nicht zu früh den Herrn Sick loben, sondern erst hier lesen:
http://don.antville.org/stories/1380682/
Ob den “Saloon”-Betreibern klar ist, dass der Name laut ausgesprochen veblüffend nach dem englischen Ausdruck für “Lesben-Style” klingt?
Dienstag, 17. Juni 2008 13:32
Bastian Sack zu loben, wäre zumindest für mich das letzte, was mir einfiele.
Dienstag, 17. Juni 2008 16:52
@ca-fi: Ich glaub nicht, daß es Absicht war. Aber das finde ich gerade so sympathisch.
@Lukas: Der Kerl geht mir auch auf den Sick (Huch, meine Namenswitze sind alle!).
Mittwoch, 18. Juni 2008 3:46
das erinnert mich an den waschsahlong in dortmund.
irgendwo hab ich doch ein bild entdeckt… ah ja, hier:
http://www.spatium-magazin.de/waschsahlong/674.php
Donnerstag, 19. Juni 2008 12:07
Wie lautet dann eigentlich die weibliche Berufsbezeichnung des “Frisürs”?
Frisürin? Frisüse? Oder gar Frisüsin?
Mir gefällt übrigens die Tür rechts. Mit den schiefen Briefkästen. Da sollte man sich hüten, einen Plasmafernseher mit der Bundespost bestellen – wenn die dann schief im Briefkasten liegen, gehen die wohl kaputt.
Donnerstag, 13. November 2008 0:40
Sprachkritik ist wichtig, sonst wird euch der Geschwätz-Tsunami überschwemmen, ohne daß es einer von euch merkt. Wahrscheinlich seid ihr alle schon Wasserleichen, die sich nur noch einbilden, keine Zombies zu sein.
Es grüßt Jack E. Wadsworth
aus dem Film Samantha, das Mühlrad