The Next Oscar Geller
Von Lukas Heinser am Sonntag, 24. Februar 2008 13:52
Kategorie: This Is My Hollywood
Da ich mich in der Vergangenheit ja schon das eine oder andere Mal als Prophet betätigt habe, möchte ich mich natürlich auch vor der heutigen Oscar-Verleihung (ab 02:30 Uhr auf ProSieben) nicht mit Vorhersagen zurückhalten, die ich später garantiert bereuen werde.
Da ich außer “Atonement” (“Abbitte”) keinen einzigen nominierten Film gesehen habe, ist es natürlich besonders lustig, aber bitte:
- Bester Film: “No Country For Old Men”
- Beste Regie: Ethan & Joel Coen (“No Country For Old Men”)
- Bester Hauptdarsteller: Daniel Day-Lewis (“There Will Be Blood”)
- Beste Hauptdarstellerin: Ellen Page (“Juno”)
- Bester Nebendarsteller: Javier Bardem (“No Country For Old Men”)
- Beste Nebendarstellerin: Tilda Swinton (“Michael Clayton”)
- Bestes Originaldrehbuch: Diablo Cody (“Juno”)
- Bestes adaptiertes Drehbuch: Ethan & Joel Coen (“No Country For Old Men”)
- Bester Animationsfilm: “Ratatouille”
Sie sind natürlich herzlich eingeladen, in den Kommentaren mitzutippen (zu gewinnen gibt es aber nichts), und auch meine Tipps hier als Screenshot oder Text zu sichern, damit ich nicht fudeln kann.
Nachtrag 25.02.: Meine Güte: Sieben von acht richtig! Damit war nicht zu rechnen. Ich danke der Academy fürs Erkennen von Talent!
Der Publikumspreis geht an Christian.
Sonntag, 24. Februar 2008 17:17
Bester Film: There Will Be Blood
Beste Regie: Paul Thomas Anderson (There Will Be Blood)
Bester Hauptdarsteller: Daniel Day-Lewis (There Will Be Blood)
Beste Hauptdarstellerin: Laura Linney (The Savages)
Bester Nebendarsteller: Javier Bardem (No Country For Old Men)
Beste Nebendarstellerin: Cate Blanchett (I’m Not There)
Bestes Originaldrehbuch: Diablo Cody (Juno)
Bestes adaptiertes Drehbuch: Christopher Hampton (Abbitte)
Bester Animationsfilm: Ratatouille
Montag, 25. Februar 2008 2:23
Film: There Will Be Blood
Regie: Coen Brothers (No Country)
Hauptdarsteller: Day-Lewis (Blood)
Hauptdarstellerin: Christie (Away From Her) – wobei ich mir hier Ellen Page wünschen würde!
Nebendarsteller: Bardem (No Country)
Nebendarstellerin: Blanchett (Not There)
Screenplay, adapted: Coen Brothers (No Country)
Screenplay, original: Diablo Cody (Juno)
Kamera: Robert Elswitt (Blood)
Schnitt: Coen Brothers (No Country)
Art Direction: There Will Be Blood
Kostüme: Elizabeth
Makeup: Fluch der Karibik
Score: Ratatouille
Original Song: Once
Sound: Ratatouille
Visual Effects: Transformers
Animated Film: Ratatouille
ausländischer Film: Beaufort
Dokumentarfilm: Taxi To The Dark Side
deine Tipps könnten gut rankommen, nur bei den Schauspielerinnen (Haupt- wie Neben…) wirst du weit daneben liegen…
Montag, 25. Februar 2008 3:41
ok, zugegeben. da freu cih mich doch dass ich mich geirrt habe, Tilda Swinton darf gerne gewinnen…
Montag, 25. Februar 2008 10:49
Immerhin haben Ellen Page und das Drehbuch bei den Indie-Awards abgeräumt.
Montag, 25. Februar 2008 11:07
Deine Trefferquote war nicht schlecht,mit Marion Cotillard als beste Hauptdarstellerin haben wohl die wenigsten gerechnet!
Montag, 25. Februar 2008 13:34
Wenn man sich anschaut, was Marion Cotillard in dieser Saison alles gewonnen hat mit ihrer Edith-Piaf-Rolle, dann war sie die haushohe Favoritin. Warum reden alle von Überraschung?
Montag, 25. Februar 2008 13:40
Seh ich auch so. Sie war ganz klar neben Julie Christie die zweite Favoritin – ich hätte nur gedacht, dass die Academy mal wieder den Comeback-Geronten-Preis vergibt, aber scheinbar ist die Zeit dann doch vorbei.
dass das alle als Überraschung sehen, liegt doch wieder nur am Gala-Journalismus: den Namen kennt eben “keiner”, eine vernünftige Recherche der anderen Preise wird ja doch gerne mal übergangen.
Montag, 25. Februar 2008 13:53
Das einzige, was ich bisher über “La Vie En Rose” gehört hatte, war der Totalverriss von Robert Stadlober.
Ansonsten bleibt zur diesjährigen Verleihung natürlich festzuhalten, was Billy Crystal schon vor ein paar Jahren mal gesagt hat:
Montag, 25. Februar 2008 14:12
Für mich war eigentlich Tilda Swinton die größte Überraschung. und dass der Schnitt an Bourne ging.
Montag, 25. Februar 2008 15:11
Dass das Bourne Ultimatum für Filmschnitt den Oscar bekommen hat, lässt für die Zukunft Schlimmes befürchten. Aber vielleicht wurde die Auszeichnung ja dafür vergeben, dass aus absolut flachem unspektakulärem Filmmaterial noch so was wie Action-Feeling geschnitten wurde – das ist natürlich wirklich eine Leistung, auch wenn mir dabei schlecht wurde.
Montag, 25. Februar 2008 15:13
naja, auch Matrix und Black Hawk Down haben in der Vergangenheit besten Schnitt gewonnen, also mal nicht so schwarz malen. Zeigt eigentlich nur dass es in diesem Jahr eigentlich keinen dominierenden Film gab, denn normalerweise geht ja Regie-Oscar und Montage-Oscar immer Hand in Hand.
Außerdem ist die Bourne-Reihe immer noch die Wiedergeburt des Action- wie Agententhrillers auch wenn Teil 3 nicht auf dem Niveau von Folge 2 war.