Ist das Lesen nicht schön?

Von Lukas Heinser, 10. Dezember 2007 13:24

In einem Anfall nur geringer Selbstüberschätzung dachte ich einmal „Was Elke Heidenreich kann, kann ich schon lange“, schnappte mir die Videokamera und erzählte dieser, welche Bücher man denn meine Meinung nach zu Weihnachten verschenken solle.

Herausgekommen ist ununterbrochenes Gesabbel, das man auch gut als bilderlosen Podcast hätte fabrizieren können, aber ich wollte ja unbedingt ein Video draus machen.

Bitte sehr, hier ist es:


Link: sevenload.com

Anders als Elke Heidenreich brauche ich aber nur 16 Minuten. Das heißt, ich rede doppelt so schnell.

16 Kommentare

  1. Marsellinho
    10. Dezember 2007, 14:16

    Interessanter Videocast, wie so oft, aber:

    HÜCKESWAGEN???

  2. juliaL49
    10. Dezember 2007, 16:29

    Ha, doppelt so schnell reden!?! Naja, hast ja noch die Kurve gekriegt :-)

    Re Gelächter in der Öffentlichkeit: da kenn ich nix! Sollte mir das Buch also mal zulegen.

    „Die letzten ihrer Art“ und „In meinem kleinen Land“ hab ich auch und sind genau die Kandidaten für Lachen in der Öffentlichkeit. Zweiteres im Zug hat für unglaublich irritierte Blicke gesorgt, als ich japsend nach Luft schnappte.

    Meine Vermutung für den Video- statt Podcast: du wolltest mal deine Poster/Plakate der Öffentlichkeit präsentieren!

  3. Sebastian
    10. Dezember 2007, 17:06

    High School Musical 2? Entweder hast Du einen netten Humor oder Du findest die Hudgens doch ganz niedlich.

  4. Lukas
    10. Dezember 2007, 18:34

    @Marsellinho: Mir fiel auf die Schnelle nichts abseitigeres ein.

    @Sebastian: Schließt das eine das andere aus?

  5. birgit
    10. Dezember 2007, 18:52

    Leihst du mir mal: Wie man über Bücher spricht, die man nicht gelesen hat?

    Ich frag mich auch: Hückeswagen?

  6. Marsellinho
    10. Dezember 2007, 22:12

    @Lukas
    Da ich -fast- aus Hückeswagen komme (glücklicherweise aber nicht von daher, sondern aus der schöneren und kulturell etwas attraktiveren Stadt nebenan), war ich schon etwas überrascht. Vor allem die Frage woher man das so als Dinslakener kennen mag, finde ich gerade sehr faszinierend… =)

  7. karin
    10. Dezember 2007, 23:46

    Ich bin inspiriert, vor allem von Dörte und ihrem Ziegelstein. Die hol ich mir, vielen Dank.

    High School Musical 2 fiel mir auch sofort ins verschreckte Auge. Du bist jedoch vollständig rehabilitiert durch Ben Folds, jawohl.

    Und was ich neulich schon sagen wollte: die Fernbedienung hatte ich auch mal. Sofort wiedererkannt. :)

  8. Lukas
    11. Dezember 2007, 0:43

    Hückeswagen ist mir vor allem aus dem Erdkundebuch der fünften oder sechsten Klasse ein Begriff. Dort war es ein Beispiel für irgendwas. Ich glaube, für irgend so ein total hinterwäldlerisches Kaff oder sowas.

    (Da ich Dinslaken ja kenne, kann ich nicht wie Roger Willemsen Dinslaken als Synonym für „irgend so ein total hinterwäldlerisches Kaff“ nehmen.)

  9. Alberto Green
    11. Dezember 2007, 9:22

    Ziegelstein für Dörte ist ein großartiges Buch. So großartig, daß ich bezweifle, daß der „Beileger“ einen Mehrwert darstellt. Die CD ist super, aber gibt dem Buch nicht mehr Qualität. Was wollte ich sagen? Äh. Ich glaub nur, daß ich das Wort „Mehrwert“ noch mehr hasse als „Beileger“.

    Radevormwald soll auch schön sein…

  10. Marsellinho
    11. Dezember 2007, 13:10

    Naja, Radevormwald liegt ja nur gut 5 Minuten Autofahrt entfernt von Hückeswagen. Ist in Sachen „Schönheit“ klarer Verlierer, dafür etwas urbaner: Im Gegensatz zu Hückeswagen (und auch meiner Beinahe-Heimatstadt Wipperfürth) kann Radevormwald immerhin einen McDonalds sowie ein Kino (Raucherkino mit 4 Sälen!) bieten. Von daher trifft es H’wagen in Sachen Hinterwäldlerkaff schon wesentlich mehr als Rade.

    Abgesehen davon möchte ich aber hier noch erwähnt wissen, dass das Bergische Land trotz gewisser Rückständigkeiten wirklich sehr, sehr schön ist und ein wunderbares Naherholungsziel für die NRWler aus den umliegenden Ballungsgebieten ist! =)

  11. christoph
    11. Dezember 2007, 20:02

    Kleiner Kritikpunkt:
    Ich haette mir gewuenscht, dass du die Einteilung fuer Verwandte noch staerker gemacht haettest, also:
    „Fuer die frigidie Feministinnen Tante ~ barabara wood“
    „Fuer den kleinen Bruder ~ Die Wilden Kerle 23“, usw.
    Das waren ja jetzt eher alles Buecher, die du auch selber lesen wuerdest; fast alle mit recht speziellem Humor und einer Prise Sarkasmus.

  12. Lukas
    12. Dezember 2007, 0:17

    Na ja, ich wollte ja nur Sachen vorstellen, die ich selbst gelesen habe und so albern in die Kamera halten konnte. Das schränkte die Auswahl zugegebenermaßen etwas ein.

  13. Mathis
    12. Dezember 2007, 11:05

    Jedenfalls vielen Dank für die Inspiration. Die Kunden bei Amazon meinen zwar, Weilers Bücher über die italienische Verwandtschaft (sehr empfehlenswert!) seien lustiger, aber ich werde mein Glück auch mit der Deutschland-Reise versuchen.
    Und der Ratgeber für ungelesene Bücher ist genau das, was ich schon immer gebraucht habe…

  14. foobar
    14. Dezember 2007, 11:09

    Was machen Sie mit ihren Haaren?
    Mein Tip Haarspange, Haarreif, oder Friseur, dann fallen die Haare nicht sooft störend ins Gesicht.

  15. u n k e w l
    21. Dezember 2007, 17:42

    Einhunderteinundachtzig…

    Der durchschnittliche männliche Deutsche zwischen 18 und 25 Jahren misst 1,81 Meter, sagt zumindest der Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes von 2005. Zufälligerweise ist auch Ronaldinho, immerhin Weltfußballer der Jahre 2004 und 2005, genau 1,…

  16. Ishtars Blog » Alternative Leseempfehlungen
    1. September 2009, 9:42

    […] Elke Heidenreich kann, kann ich schon lange, hat sich Lukas von Coffee And TV gedacht, und seine eigenen Lese-Empfehlungen im Video geblogt. Leider nimmt WordPress den […]